• Ein Hoch auf dieses Forum!


    Vielen Dank Peter, wird gemacht


    Zum Glück habe ich die Spule noch nicht weggeschmissen


    Wahrscheinlich wird der Dual bald fit für die nächsten 10 Jahre sein, allerdings sorge ich gerne vor (hab
    ich irgendwie im Blut )


    Ich habe vor mir schon ein paar „Ersatzteile“ zu besorgen, falls das Sinn macht.


    Ist das hier zB das richtige Ersatzteil für den grauen Widerstand? :
    https://www.rakuten.de/produkt/hintan-51-kohm-5w-5-sqp50jb-5k1-2853072120?cid=adwords&sclid=a_google_de_pla_empty_broad_379-526-3455_2853072120_c&gclid=EAIaIQobChMImcqKoJnF5gIVjOJ3Ch2AIwWYEAkYBiABEgK-XfD_BwE

  • Hi !

    Ist das hier zB das richtige Ersatzteil für den grauen Widerstand?

    Jein.


    Widerstands- und Leistungsseitig schon. Aber das Ding in dem Dual ist ein Keramikwiderstand. Die haben den Vorteil, daß sie ohne Nachteile zu erleiden *sehr* warm werden dürfen und in den Abmessungen kleiner sind. Ich habe mit dem Laserscanner an solchen Dingern schon locker 80 bis 90°C gemessen. Gut - nicht gerade in Duals, aber in anderen Applikationen. Die normalen Drahtwickel-Zementwiderstände beginnen da schon Auflösungserscheinungen zu zeigen.


    Warum willst Du Dir dafür Ersatz hinlegen ?
    Bevor das Teil mal den Bach runtergeht, ist der Rest schon lange reif für die Recyclingmulde.
    Wenn Du Teile bunkern willst, besorg' Dir die Kondis, den Schalter, ggf. einen Reservemotor.


    :D

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Das ist kein Widerstand, sondern eine 47µH Spule. Der DC-Widerstand wird da nur ein paar Ohm betragen.

    *Kopfklatsch* genau, da hätte ich eigentlich auch drauf kommen können........ :D

    VG

    Kai







  • Hi !


    Den letzten Aufschluß liefert dann das Bild von der Motorplatine aus dem Servicemanual:


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/asp130s/130s-05.jpg


    Zweites von oben rechte Seite. Da ist unter dem Schalter an der Verbindung zum "Entknackser" C1 die Spule gezeichnet.


    Kein Grund zur Sorge, kleine Fehler kommen immer mal wieder vor.
    Dafür gibt es ja genug "Mitleser" ...


    ^^

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • So habe die Spule wieder eingelötet.
    Dann alle Kontakte des Spielers mit dem Glasfaserstift aufgehübscht...


    Weil das Wetter so gut war und ich gestern zum Glück nicht so viel getrunken habe, habe ich mich noch kurzerhand dazu entschlossen die Zarge (mit einem Akkuschrauber und Bürstenaufsatz) von dem hässlichen Lack zu befreien.


    Mit weis-pigmentiertem Öl angesprichen ist der Spieler jetzt auch wirklich ein Augenschmaus.


    Dann habe ich mal alles wieder angesteckt und zusammengebaut.


    Stecker rein und das Teil läuft, boah war ich glücklich


    Dann habe ich tatsächlich auch noch das mit der Tonarmhöhe hinbekommen.


    Aber woher weiß ich jetzt, ob ich das richtig gemacht habe?
    Also Start/Stop funktioniert und den Arm hochnehmen also mit dem Lift meine ich auch ...


    Das mit dem innen Teller reinigen/fetten hat leider noch nicht geklappt, den kann man bei mir nicht einfach hochziehen?


    Muss das sein wenn er läuft?

  • Das mit dem innen Teller reinigen/fetten hat leider noch nicht geklappt, den kann man bei mir nicht einfach hochziehen?

    Links vom Teller mittig ist eine Schraube mit einer Art Schieber.
    Schraube lösen, Schieber nach links bewegen, dann sollte der Teller rausgehen.
    Oder in der Achshülse seitlich ist eine kurze 3mm Schraube

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

  • Solo, ich hänge mich hier Mal dran!

    Bin ja seit letzter Woche ebenfalls stolzer Besitzer meines 130S und mache mich gerade dran, den Dreher auf Vordermann zu bringen.


    Habe den auf der Platine die Kondensatoren angeschaut und alle drei sind rissig:


    Außerdem habe ich als Ersatz einen Taster gekauft von der verbauten Marke (Markquard oder so). Die Kondensatoren werden heute getauscht.


    Folgende Fragen hätte ich:

    1. Zahnriemen: Der Zahnriemen tut zwar noch, wirkt aber sehr hart. Habe Mal bei Thakker geschaut und dort nur einen für 14.95€ gefunden. Gibt es günstigere Alternativen?

    https://www.thakker.eu/riemen/…2AKVgqfpinHxoCOwIQAvD_BwE


    2. Motor: von den 630Qs und Konsorten, also Direkttriebler, war ich es gewohnt, dass man den Motor easy schmieren kann. Demnach habe ich hier ebenfalls den Motor ausgebaut, nur um festzustellen, dass das.im Grunde gar nichts bringt und man erst das Gehäuse öffnen muss. Nun die Frage: muss man am Motor etwas machen, wenn dieser unauffällig läuft? Ist im Gehäuse noch ein Knallfrosch oder sowas drin? Wenn da nix istasse ich den zu!


    3. Die Verbaute Cinch Kabelkonstruktion sieht Recht abenteuerlich aus, daher möchte ich Sommer-Kabel montieren. Das Original Dual Kabel scheint es jedenfalls nicht mehr zu sein.


    Folgende Frage: was war in etwa die ursprüngliche Länge des Kabels? Das würde ich mir dann als gedankliches Maximum setzen.


    Dann noch eine Frage zur Anschlussplatte der Cinch Kabel: auf dem Foto sieht man, das nachträglich eine Massebrücke eingebaut wurde. Die werde ich entfernen. Weiterhin sieht man auch, dass die Masse des Tonabnehmers mit dem Gehäuse verschraubt ist und das Massekabel des Drehers an einer anderen Stelle am Gehäuse/Aufnahmeplatte verschraubt ist. Das habe ich auf dem Fotos hier im Thread auch gesehen, daher scheint das Standard zu sein.

    Spricht etwas dagegen, dass Massekabel direkt über die Anschlussplatine mit dem Tonabnehmer zu verbinden und die Verbindung zur Aufnahme zu kappen? Was dann allerdings fehlt ist eine Erdung des "Gehäuses". Bei den 630Qs ist der Metallteller nochmals über das Netzteil geerdet. Kann ich so eine Erdung nachträglich einbauen?

    4. Plattenteller: aus der Diskussion im Suche-Bereich hat sich folgende Frage ergeben: der Teller ist sehr leicht. Bringt es bei Riementrieblern einen Vorteil, den Teller zu beschweren, bspw. durch Stromkabel am Innenrand, zu beschweren oder ist das zu viel für den Motor?


    5. Geschwindigkeitsumschalter: ist es korrekt, dass der Riemen nur dann umspringt, wenn man die Geschwindigkeit im laufenden Betrieb ändert?

    Sprich ich kann nicht erst von 33 auf 45 und dann den Dreher starten, richtig?


    6. Schmieren: die meisten Stellen sind offensichtlich und ich werde es wie beim 630Q/2235Q handhaben. Was mir aber aufgefallen ist: die Führungen im Reibrad sind nicht gefettete, dafür hat der Haupthebel an der Spitze, die durch das Reibrad geführt wird, einen Pimpel. Soll ich dennoch fetten Opfer zerstört das eher den Pimpel?


    7. Steuerpimpel: hat der Dreher keinen? Im SM könnte ich zwar einen finden, dieser sitzt aber oben an der Stellhülse. Die Mechanik an der Stellemist eigentlich identisch.zum 630/2235, funktioniert aber auch ohne Pimpel. Daher die Frage: Pimpel nachrüsten?


    Danke und viele Grüße,

    Marcel

  • Außerdem habe ich als Ersatz einen Taster gekauft von der verbauten Marke

    Warum? Zur Not kann man ihn zerlegen und reinigen. Aber entgegen der nicht tot zu kriegenden Meinung hier ist der Schallter so gut wie nie das Problem, sondern der verharzte Schaltarm



    Gibt es günstigere Alternativen?

    Sei froh, dass es überhaupt noch Ersatz gibt. So lange der alte nicht gerissen ist, kannst Du den eh weiterverwenden, so oft dreht man am Pitch jetzt nicht rum, oder?

    an erst das Gehäuse öffnen muss. Nun die Frage: muss man am Motor etwas machen, wenn dieser unauffällig läuft? Ist im Gehäuse noch ein Knallfrosch oder sowas drin? Wenn da nix istasse ich den zu!

    Wenn er keine Zicken macht und leise läuft kannst Du ihn erst mal lassen. die sind sehr gutmütig und im Motor befindet sich sonst auch nichts.




    Cinchkabel: dürfte original so ca. 1,20m gewesen sein. Am Anschlußterminal nimmst Du entweder das Kabel für den Potentialausgleich raus oder Du lötest es an dem mittleren Pin an (der dafür auch gedacht ist) und nimmst die gelbe Brücke raus. Sonst brauchst Du hier nichts zu machen.



    Plattenteller: aus der Diskussion im Suche-Bereich hat sich folgende Frage ergeben: der Teller ist sehr leicht. Bringt es bei Riementrieblern einen Vorteil, den Teller zu beschweren, bspw. durch Stromkabel am Innenrand, zu beschweren oder ist das zu viel für den Motor?

    Theoretisch ja, aber ob du es im Alltag merkst kann ich dir nicht versprechen. Im Zweifel teste es einfach aus.


    ist es korrekt, dass der Riemen nur dann umspringt, wenn man die Geschwindigkeit im laufenden Betrieb ändert?

    richtig



    Reibrad

    ??? bei einem Riemendreher? Du meinst das Kurvenrad denke ich. Bisschen Fett kann nicht schaden, aber nicht zu viel ein feiner Film reicht.

    und ja er sollte eigentlich einen Steuerpimpel haben, wenn es ohne klappt hast Du schlicht Glück.

    VG

    Kai







  • Hi Kai,


    Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

    Habe ein abmontiertes Dual Kabel vom 610Q gemessen, Tatsache: 1,20m!


    Zum Taster: dachte mir, haben ist besser als brauchen!


    Reibrad, Kurvenrad, Dreirad, alles das gleiche :D Aber du hast natürlich Recht, ich meinte das Kurvenrad!


    Nochmal zur Anschlussplatte: durch die Schraube ist die Tonabnehmermasse mit dem Subchassis verbunden. Ist das so gewollt? Bei den 610/620/630Q ist das Subchassis durch das Netzteil geerdet, was hier nicht der Fall ist. Daher Frage ich mich, ob ich das nicht so nachrüsten soll, sodass das Subchassis durch das Netzteil geerdet und der Tonabnehmer direkt am VV geerdet wird. Ich habe aber keine Ahnung, ob das irgendwie Sinn macht :S

  • Nochmal zur Anschlussplatte: durch die Schraube ist die Tonabnehmermasse mit dem Subchassis verbunden. Ist das so gewollt? Bei den 610/620/630Q ist das Subchassis durch das Netzteil geerdet, was hier nicht der Fall ist. Daher Frage ich mich, ob ich das nicht so nachrüsten soll, sodass das Subchassis durch das Netzteil geerdet und der Tonabnehmer direkt am VV geerdet wird. Ich habe aber keine Ahnung, ob das irgendwie Sinn macht :S

    ne lass mal. Die haben das damals schon so gemacht, dass es Sinn ergibt.

    VG

    Kai







  • Daher Frage ich mich, ob ich das nicht so nachrüsten soll, sodass das Subchassis durch das Netzteil geerdet und der Tonabnehmer direkt am VV geerdet wird. Ich habe aber keine Ahnung, ob das irgendwie Sinn macht

    Hallo,

    das hat jetzt nichts direkt mit "Erdung" zu tun. Da beim 620 z.B. die Zarge aus nichleitendem Material hergestellt ist,

    das Netzteil vom Chassis getrennt ist, muß ein "Potentialausgleich" hergestellt werden,

    Das Gleiche ist auch das fünfte Käbelchen im Tonarm, welches gleichzeitig mit dem Chassis
    und mit dem zusätzlichen Kabel (Potentialausgleichs-Kabel) zum Phono-VV - Verstärker verbunden ist.

    Damit alle diese Komponenten auf dem gleichen "Level" sind. wichtig, z.B. zur Abschirmung von Netzfrequenzen.



    Hier:
    Potentialausgleich in einem 620Q

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

    Einmal editiert, zuletzt von papaschlumpf ()

  • Alles klar, dann lasse ich das so!


    Ne Frage zum Antriebsteller: habe den demontiert und die Achse sowie das Lager in der Lagerbrücke geölt. Jetzt sitzt der Antriebsteller aber relativ locker oben drauf bzw. kann ohne Probleme nach oben abgezogen werden. Auch springt jetzt der Riemen beim Umschalten auf 45 RPM vom Teller. Daher denke ich, dass der nicht tief genug sitzt. Lässt sich aber nicht weiter reindrücken... Was übersehe ich?


    Grüße,

    Marcel

  • Da ist zu viel Öl drin und das lässt sich nicht komprimieren.

    Die Lager bei Duals muß man eigentlich nie ölen.

    Das ab Werk eingefüllte ÖL verdunstet ja nicht., wo soll es also hin?

    Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
    Sonstige: Grundig PS 6000/OMP10, Yamaha TT-400/AT-95E

  • Das ab Werk eingefüllte ÖL verdunstet ja nicht., wo soll es also hin?

    Das wird gelb bis braun und ziemlich zäh. Bei den Riemtrieblern ist es eigentlich fast Pflicht des Tellerlager zu säubern und neu zu ölen.


    mazzel hast Du den Teller wieder korrekt montiert? Ich hab jetzt grade nicht im Kopf ob man den auch ein bisschen einrasten muss so wie beim 505-4

    VG

    Kai







  • tpl1011 ja der Plattenteller muss einrasten. Der hat aber eigentlich nix mit dem Riemen zu tun, da der Riemen ja auf dem Antriebsteller hängt. Den kann man nicht einrasten, oder ich hab's noch nicht raus :D

  • Der hat aber eigentlich nix mit dem Riemen zu tun, da der Riemen ja auf dem Antriebsteller hängt. Den kann man nicht einrasten, oder ich hab's noch nicht raus

    hast recht, da hatte ich einen Denkfehler

    VG

    Kai







  • Ne Frage zum Antriebsteller: habe den demontiert und die Achse sowie das Lager in der Lagerbrücke geölt. Jetzt sitzt der Antriebsteller aber relativ locker oben drauf bzw. kann ohne Probleme nach oben abgezogen werden. Auch springt jetzt der Riemen beim Umschalten auf 45 RPM vom Teller. Daher denke ich, dass der nicht tief genug sitzt. Lässt sich aber nicht weiter reindrücken... Was übersehe ich?

    Ich antworte mir mal selber!

    Der Antriebsteller muss vor der Lagerbrücke in das Subchassis eingesetzt werden, sonst bekommt man ihn nicht weit genug runter. Ich habe es andersrum versucht, keine Chance.

    Das hat zum Effekt, dass der Riemen beim Umschalten auf 45 RPM runter rutscht, da der Atriebsteller zu hoch sitzt. Weiterhin funktioniert die komplette Automatik nicht, da der Antriebsteller das Kurvenrad nicht anstoßen kann. Soll heißen es ist nicht korrekt, wenn man den Antriebsteller einfach nach oben abziehen kann! Wieder was gelernt :)

    Das hat mich jetzt ein paar Stunden rumprobieren und Gehirnschmalz gekostet. Wenn man weiß worum es geht, steht es eigentlich auch im Service Manual, nur in umgekehrter Reihenfolge.


    Jetzt funktioniert alles soweit!

    Ein kleines Problem habe ich aber noch: Der Riemen schleift hörbar bei 33 RPM an dem weißten Kunststoffteil an der unteren Nase. Ich habe keine Möglichkeit gefunden, die Höhe des Teils zu ändern. Habe jetzt an dem Punkt, wo das weiße Teil das Schwarze Teil oben berührt zwei dünne Streifen Klebeband angebracht, das hat gereicht um die Reibung zu eliminieren. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es da nicht eine Einstellung gibt... Wer weiß was? :)

    2 Mal editiert, zuletzt von mazzel ()

  • Hallo,

    dass der Riemen an dem weißen Umsteller schleift, könnte zwei Ursachen haben:

    > zu breiter Riemen

    > die Gummis der Motoraufhängung haben nachgelassen und der Motor sitzt jetzt zu tief.


    LG Jochen

    hört mit 701,704,714Q, 728Q, 741Q,1218, 1219, 1229,1249, 630Q, 628, 627Q 621,606,601,521,506,505-4,505-3,505-2, 505-1, 505, 504, 502, 130S, C919 :P:P:P

  • Hi Jochen,


    Danke für die Antwort! Wo finde ich die Maße des Original Riemens?

    Die Gummis sind wohl schwer zu ersetzen.

    Vielleicht habe ich den Motor auch nicht ordentlich eingebaut. Hatte den draußen um alles zu reinigen, hab ich dann aber gelassen :)


    Grüße,

    Marcel

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!
Nach der Registrierung können Sie aktiv am Forenleben teilnehmen und erhalten Zugriff auf weitere Bereiche des Forums.