Elac ESG796H - Auflagekraft und Antiskating

  • Also bei meinem Elac hatte ich keine Probleme mit einem verhärteten Nadelträgergummi. Ich kenn' das Problem aber schon aus eigener Erfahrung - das Sonus Gold Blue brachte ich wieder hin; bei einem gelabelten AKG P 20 MDR musste ich kapitulieren.


    LG
    Manuel

    Dreher: Dual 704, Dual 1219, Revox B795, Lenco L65

  • Sowohl die Ersatznadel mit dem Shibata-Schliff als auch die Ersatznadel mit dem hyperelliptischen Schliff haben lediglich getippte Diamanten. ich denke nicht, dass die an die Originalnadel herankommen.

    freundliche Grüße


    Ralph

  • Leider nein, die Nadel die ich meine ist diese - thakker.eu/tonnadeln/d-796-h-n…esg-796-h-nachbau/a-5812/.

    Danke, abi! Sie ist ja auch etwas günstiger als die mit Shibata-Schliff.

    Sowohl die Ersatznadel mit dem Shibata-Schliff als auch die Ersatznadel mit dem hyperelliptischen Schliff haben lediglich getippte Diamanten. ich denke nicht, dass die an die Originalnadel herankommen.

    Inwiefern macht sich das denn bemerkbar? Getippt bedeutet vermutlich, dass der Stein nicht monolithisch ist, sondern aus mindestens zwei Teilen zusammengesetzt wurde. Hört man das, und wenn ja, warum? Bitte kläre mich auf ;) .


    Beste Grüße, Uwe

    »Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon Wein dafür kaufen.« (unbekannter Autor)

  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen "nackten Steinen" und "getippten Diamantspitzen".


    Bei einem nackten Stein wird ein Diamant am Kristallgitter orientiert geschliffen und nackt, d.h. ohne weitere Metallfassung auf dem Nadelträger aufgebracht.


    Bei einer getippten Diamantspitze wird ein Diamantsplitter in die gewünschte Form (elliptisch oder HE oder Shibata oder was auch immer) geschliffen. Der Splitter ist dabei ziemlich klein und damit natürlich auch günstiger als ein nackter Stein. Auf Grund der geringen Größe ist beim Schliff eine Orientierung am Kristallgitter nicht möglich. Anschließend wird dieser geschliffene Splitter dann in eine Fassung eingebracht (zumeist Metall) und damit verbunden - meist verklebt. Dadurch, dass der Splitter nicht in Kristallrichtung geschliffen werden kann, ist dessen Verschleiß größer als bei einem nackten Stein. Darüber hinaus ist auf Grund der Fassung auch das Gewicht der Nadel größer als bei einem nackten Stein.


    In Summe darf man sagen, dass man einerseits den Unterschied zwischen einem nackten Stein und einer getippten Diamantspitze hört und dass ein nackter Stein auch eine längere Standzeit hat als eine getippte Diamantspitze.

    freundliche Grüße


    Ralph

  • Hallo abi,


    mein TD 320 ruht derzeit, also bereits seit Jahren, samt ELAC ESP 796 HSp in seiner Originalverpackung in meinem Lager. Ich kann also nicht direkt vergleichen, meine jedoch, dass Dein Foto nichts Außergewöhnliches zeigt. Die vordere Schräge ist doch einigermaßen parallel zur Platte, nicht?


    Beste Grüße, Uwe

    »Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon Wein dafür kaufen.« (unbekannter Autor)

  • Ich greife hier den Faden nochmal auf.

    Kennt jemand eine Bezugsquelle für eine D 796 Sa (Shibata) aus Deutschland? Thakker kann nicht mehr liefern (hatte extra per Mail angefragt - ausverkauft) und im Netz finde ich auch nur die üblichen Nachbaunadeln, aber keine Sa.


    Außerdem noch eine Frage zu den Systemkörpern des 796: Ich habe gesehen, es gibt weche mit schwarzem Korpus und güldenem Etikett und komplett güldene Systeme.

    Was ist der Unterschied? Und woran erkenne ich, ob mein System ein H oder ein Hsp oder ein anderes ist? Oder bezieht sich diese Bezeichnung aussschliesslich auf die ehemalige Bestückung, also die mitgelieferte Nadel? Auf meinem (gerade erworbenen) System mit schwarzem Korpus befindet sich lediglich ein goldenes Etikett mit blauer Schrift, Aufdruck "Elac ESG 796".


    Bin noch nocht so vertraut mit den Elac-Systemen und freue mich über etwas mehr Klarheit.


    Vielen Dank !

    Rudi

  • Hallo Rudi,


    ich habe jüngst erfreulich gute Erfahrungen mit Christian Hofner und seiner Firma mrstylus.com gemacht. Für Dein ELAC bietet er beispielsweise eine D 796 Shibata und eine D 793 SAS on boron an. Letztere habe ich in meinem Elac-Abtaster am B 795. Sie klingt hervorragend!


    Zu den Unterschieden müsstest Du Herrn Hofner selbst befragen. Er ist sehr hilfsbereit - und kann Dir möglicherweise auch Deine weiteren Fragen bzgl ELAC beantworten. Aber schau mal hier.


    Beste Grüße, Uwe

    »Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon Wein dafür kaufen.« (unbekannter Autor)

  • Hallo Rudi,


    Es gibt die 796 auch noch in weiß, innen sind die alle gleich

    Die Buchstaben beziehen sich nur auf die Nadel, die Ziffern nach dem Buchstabe(n) bezeichnet die nadelnachgibigkeit, 24,30,40

    Gruß
    Andreas

  • Hallo Andreas,


    ich ar ebenfalls der Meinung, dass die Bodies der 796 alle identisch sind. Doch der letzte Link meines vorherige Postimgs belehrt mich eines besseren - sofern die dort getroffene Aussage zutreffend ist.


    Leider habe ich nur die OVP meines im Jahr 1990 gekauften ESG 796 HSp »Jubilee« samt Datenblatt und Messschrieb, sodass ich nur hierzu einigermaßen Bescheid weiß.


    Beste Grüße, Uwe

    »Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon Wein dafür kaufen.« (unbekannter Autor)

  • Danke, Uwe. Den Artikel des Hifimuseum kenne ich, bringt mich allerdings nicht wirklich weiter.

    Ich weiss nicht, wie alte mein 2nd Hand gekauftes System ist und ausser "Elac ESG 796" steht nix drauf, eine Seriennummer finde ich auch nicht.

    Nadel war keine dabei. Hatte es nur kurz mit einer alten Elac Nachbaunadel aus einem 344er getestet, die bautechnisch drauf passt: Spielt soweit einwandfrei

    Daher dachte ich mir, dieses System hat doch eine Shibata verdient. Den Link zu Herrn Hofner behalte ich mal im Auge, vielen Dank.


    Grüße

    Rudi

  • ich habe jüngst erfreulich gute Erfahrungen mit Christian Hofner und seiner Firma mrstylus.com gemacht. Für Dein ELAC bietet er beispielsweise eine D 796 Shibata und eine D 793 SAS on boron an. Letztere habe ich in meinem Elac-Abtaster am B 795. Sie klingt hervorragend!

    Genau diese Nadel habe auch ich mir von Herrn Hofner für mein 796 HSP gekauft. Es spielt allerdings noch nicht. Ich bin gespannt auf den Vergleich mit der Originalnadel, die ja immerhin eine vdH I ist. Ich habe mir die Montage und die Justage für die kommenden 10 Tage vorgenommen. Mal sehen ob's was wird.


    Irgendjemand unter uns - ich glaube es ist Shibamata - schwört ja auf diese SAS-Nadel für das ELAC und betont, dass die noch besser spielt als die Originalbestückung. Das 796 mag ich auch bisher schon - es spielt sehr lässig, sehr musikalisch, einfach groovig. Ich hab's besonders mit kleinen Besetzungen gern im Einsatz.

    freundliche Grüße


    Ralph

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