Beiträge von VixNoelopan

    der Verfasser ( des Tests) hat den Discostaten selbst entwickelt.. Da kann ja nichts mehr schief gehen.

    Auch hierzu ein Zitat des Herrn Otto W. aus E.: »In einer Studie wurde belegt, dass Rauchen doch nicht gesundheitsschädlich ist. Gezeichnet Dr. Marlboro.«


    Besen wie diese kamen etwa zeitgleich mit Geräten zum Nassabspielen vor etwa einem halben Jahrhundert auf den Markt. Ich erinnere mich sehr gut, dass beide Verfahren nicht unumstritten waren. Dennoch war es für Manche trés chique, sich solche Teile auf den Plattenspieler zu stellen/kleben. Insofern war das eine Modeerscheinung. Ich frage mich, ob nicht genau solche Geräte Auslöser des inzwischen allgegenwärtigen HiFi-VooDoos waren?


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    die unvermeidliche Info zu AT-Tonabnehmern: Wegen der sehr geringen zulässigen Lastkapazität vertragen sie sich nicht mit allen (Vor-)Verstärkern.


    Ich habe herausgefunden, dass ein Shure M75ED II hervorragend am 1237 spielt. Die sind, insbesondere mit gutem Originalstylus, allerdings inzwischen auch recht rar geworden.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Norbert,


    der Kondensator hat den Wert 0,022 µF = 22 nF. Er ist tatsächlich angezählt wegen des Risses oben in der Vergussmasse. Du kannst ihn problenlos gegen deinen vorhandenen mit 0,01 µF = 10 nF austauschen, der Wert ist nicht allzu kritisch. Pedanten indes kaufen einen modernen Folien-Funkentstörkondensator Klasse X2 mit passendem Wert. Oder du wartest einfach ab. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass der Motor nicht mehr abzuschalten ist, oder dass du nach dem eventuellen Platzen des Kondensators Krümel und Flocken fein verstreut im Gehäuse vorfindest.


    Beste Grüße, Uwe

    Ich hatte mich eine Zeitlang mit alten SABA-Lautsprechern (aus Röhrenrradios), den sogenannten "greencones" befasst. Die mussten, um einen guten Klang zu erzielen, in offene Gehäuse eingebaut werden, die eben nicht unmittelbar an einer Wand stehen durften.

    Tja, der Hype um die Saba Greencones. Entmystifiziert man sie, sind das nichts anderes als alle anderen Radio-Papptröten derselben Ära. Sie klingen nur gut in dem Gerät, dem sie entrissen wurden, da dessen Frequenzgang durch entsprechende Maßnahmen auf insgesamt angenehmen Klang (nicht etwa HiFi!) getrimmt wurde. Schade um jedes ansonsten erhaltungswürdige Radio von Saba, die seinerzeit mit an der Spitze der deutschen Unterhaltungselektronikindustrie standen, die Qualität ihrer Produkte betreffend.


    Ansonsten hat Deichgraf63 Recht: Akustische Kurzschlüsse mit der Folge einer drastisch reduzierten Basswiedergabe sind nur bei geschlossenen Gehäusen (Prinzip der unendlichen Schallwand) zu vermeiden, bei anderen (TL, BR) nur unter Beachtung anerkannter Konstruktionsprinzipien.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Martin,


    wie Peter schon schrieb, ist der Ruhestrom der Leistungstransistoren eines Klasse-AB-Verstärkers wie deines CV 240 nichts, über das man nach Gutdünken verfügen sollte, da er der Vermeidung sogenannter Übernahmeverzerrungen dient. Was allenfalls noch geht, ist seine Einstellung unter Verwendung eines Oszilloskps, was u. U. niedrigere Werte ermöglicht als sie in den Serviceanleitungen stehen, wenn er so gewählt wird, dass diese Verzerrungen gerade eben verschwinden.


    Zur Beruhigung des Gewissens könnte ich alternativ den Ersatz der beiden Endstufen im Gerät durch Klasse-D-Module empfehlen, z. B. mit dem TDA8239 von NSX oder dem TPA3255 von TI. Die erreichen locker einen Wirkungsgrad >90 % ;) .


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Peter,


    der BDY56 wurde m. W. ausschließlich von Sescosem produziert. Spektaukulär war neben seinen Grenzwerten, die sich im Rahmen von z. B. 2N3442 und 2N4348 bewegten, seine Transitfrequenz von sage und schreibe 10 MHz, und das bei einem Leistungshalbleiter von Ende der 1960er Jahre! Außer bei K+H habe ich ihn in einigen Naim-Verstärkern der Ära gesehen. Ich weiß auch leider nicht, ob er tatsächlich für Audiozwecke gedacht war oder ob Audioingenieure fanden, dass er sich sehr gut hierfür eignet.


    Beste Grüße, Uwe

    Das sind Punktschweißungen, also keine Bange.


    Inzwischen denke ich, dass die Unterschiede zweier Dies aus einem einzigen Wafer tatsächlich sehr marginal sind und der Widerstand der Emitter-Bonddrähte zum Stromausgleich genügt.


    Beste Grüße, Uwe

    Schon merkwürdig. Früher kaufte ich alles Mögliche bei beiden besagten Firmen, völlig problemlos. Ich war stets zufrieden mit der erhaltenen Ware. Der Markt mit Counterfeits scheint sich erst in den letzten jahren aufgetan zu haben.


    Das Dreisteste übrigens, erstanden vor Jahren via ePay (deshalb meine nie aufhörenden Warnungen!), waren Elkos 10.000 µF/63 V von Panasonic. Sie kamen mir trotz plausibler Kapazitäts-Messwerte reichlich leicht vor. Also öffnete ich einen Becher - und fand darin einen 10.000 µF/16 V vor!!!


    Beste Grüße, Uwe

    Ich habe die Inchange Transistoren BD317 und BD318 vor Jahre gekauft.

    Hallo Norbert,


    wo denn? In Sande vielleicht? Da scheint mir ja noch was bevorzustehen. Auch ich kaufte vor zwei, drei Jahren dort einige BD317/318, um die beiden Endstufenmodule eines K+H ES 707 von Quasi- auch echten Komplementärbetrieb umzubauen. Diese Projekt ist noch nicht vollendet.


    Grund für die Transistorwahl war, dass es keinen PNP-Komplementärtyp zu den originalen, inzwischen längst obsoleten und für die damalige Zeit geradezu spektakuläre Eigenschaften zeigenden BDY56 von Sescosem gab und gibt, und dass K+H andererseits in den robusten Profiverstärkern MB 140 und SB 280 mit dem Grunde nach identischen Endverstärkermodulen, alle direkt aus den Handbüchern von RCA abgekupfert, NPN-Transistoren entweder des Typs 2N4348 oder eben BD317 verbaute.


    Beste Grüße, Uwe

    Eben drum. BJT-Leistungshalbleiter erfordern bei der Parallelschaltung zweier oder mehrerer Dies/Chips zwingend Stromausgleichswiderstände in den Emitterleitungen, da selbst auf demselben Wafer niemals zwei Dies exakt identischer Parameter zu finden sind.


    Beste Grüße, Uwe