Beiträge von VixNoelopan

    Hallo Peter,

    wie ist diese Deine Aussage zu bewerten? Duach schreibt wohl nicht von Ungefähr die Verwendung eines Silikonöls spezifizierter Viskosität bei den Organen der Liftdämpfung vor.

    Für Theresa: Bei Deinem hier diskutierten 1226 war das das Öl AK 500.000, das wohl eine kinematische Viskosität von 500.000 Stokes hat, heute leider unter dieser Bezeichnung nicht mehr verfügbar ist, aber durch gängige Produkte ersetzt werden kann.

    Beste Grüße, Uwe

    @ Theresa: Die silberne Applikation auf den Hebeln ist typisch für die des 1226 (Deines Spielers) und des 1228. Die kleineren 1224 und 1225 hatten das nicht. Ansonsten sind sie mechanisch voll kompatibel. Nachrüsten lässt sich das, indem man die Hebel mit Isolierband o. ä. soweit einfasst, dass nur besagte kleine Fläche zu sehen ist, und dann zunächst mit Grundierung für Kunststoffe und dann mit Rallyesilber für Autofelgen sprüht. Gibt's beides in Sprühdosen.

    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Theresa,

    Kleben wird nicht dauerhaft halten. Ich würde auf eines der Angebote oben zurückgreifen. Der behauptete Unterschied am Übergang zwischen rund und Knebel, den ich, btw, noch nicht gesehen habe, ist pillepalle, und das Silber oben auf dem Knebel lässt sich problemlos nachlackieren, falls überhaupt gewünscht.

    Wichtig ist jedoch, wie bereits geschrieben, zuerst die Ursache der Schwergängigkeit zu finden und zu beseitigen. Sonst wirst Du nicht allzu lang Freude am neu eingebauten Starthebel haben.

    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Ralph,

    ad 1.: Referenz ist Masse und liegt am nicht invertierenden EIngang des 741 an. Am invertierenden liegt eine Spannung an, die sich aus der Addition einer aus der negativen Betriebsspannung und der gleichgerichteten, drehzahlabhängigen Spannung aus den Feldspulen ergibt.

    ad 2.: Der FET dient zur Umschaltung der Zeitkonstante zur Vermeidung von Über- und Nachschwingungen beim Erreichen des Sollwerts (PI-Regelung, wie Du es korrekt schreibst).

    Soweit mein Verständnis als (Zahn-)Mediziner ^^.

    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Frank,

    ich verstehe sehr wohl, dass die durch den Beitrag #36 angestoßene Diskussion gerade bei Anfängern für Verwirrung sorgen mag. Dennoch hoffentlich ein wenig Erhellendes zu Deiner Information:

    Üblicherweise sind in den Motoren der Dual-Plattenspieler zwei identische Wicklungshälften. Jede Hälfte ist über zwei Kabel nach außen geführt. Man kann diese Hälften in Serie (für 220 V~) oder parallel (für 110 V~) schalten. Wenn solch ein Spieler in einer Kompaktanlage verwendet wird, konfiguriert ihn der Hersteller der Anlage in Abhängigkeit vor der Konstruktion des Netztrafos, damit ein einziger Spannungswähler zur Anpassung genügt. Hat der Netztrafo eine Primärwicklung, die nur für eine einzige Netzspannung von 220 V~ ausgelegt ist, wie z. B. in der Wega Studio 3220 HiFi, oder aber eine angezapfte Primärwicklung, ist der Spielermotor auf 220 V~ eingestellt. Aus Sicht des Motors dient der Netztrafo bei einer anderen Netzspannung als Spartrafo zur Gewinnung der 220 V~. Grundig dagegen hat sich aus ökonomischen Gründen frühzeitig für die sogenannte raumsparende Primärwicklung entschieden, bei der die Primärwicklungsteile in Abhängigkeit von der eingestellten Netzspannung passend in Serie und/oder parallel geschaltet werden. Hier wird der Spieler auf 110 V~ eingestellt und an einen 110-V-Primärwicklungsteil des Netztrafos angschlossen.

    Das Geheimnis, weshalb sich Dual bei einigen Kompaktanlagen für 150 V-Motoren entschieden hat, haben die Verantwortlichen vermutlich mit ins Grab getragen.

    Beste Grüße und viel Freude mit Deinem 1239, Uwe

    das "G" bedeutet Grundig-Ausführung und ist meist nur der Motor (150 Volt) und Teller.

    Bist Du Dir da wirklich sicher? 150-V-Motoren waren doch eine Spezialität in Dual-Kompaktanlagen, während die in Drehern aus Grundig-Anlagen meist auf 110 V verdrahtet waren. Die eigenartigen Plattenteller dagegen waren typisch, ebenso die oft zu sehenden S-Tonarme.

    Beste Grüße, Uwe

    möglicherweise sind die genauen Zahnabstände gar nicht so wichtig

    Ich denke schon, dass die Riemen-Zahnrad-Passung sowohl form- als auch kraftschlüssig sein sollte, damit in Stellung 0 tatsächlich die zuvor anhand der Mutter justierte Nenngeschwindigkeit reproduzierbar einzustellen ist. Ansonsten könnte man gleich auf die immer wieder empfohlenen O- oder Vierkantringe zurückgreifen und müsste sich um Zahnriemen keinerlei Gedanken machen.

    Beste Grüße, Uwe

    Moin,

    Bei der Durchmesserbemessung tue ich mir etwas schwer, da ich keinen Riemen mehr habe, den ich vermessen könnte. Der Motor hat ein gebrochenes Führungsrohr am Gegenlager. Aber ich werde mal den Motor einbauen und versuchen, ob ich eine Länge irgendwie bestimmen kann.

    warum so kompliziert? Nimm einen Faden (Nähgarn o.ä.), leg den um die Achsen und miss dann die Länge. Wenn Du dann noch den Durchmesser wissen willst, bekommst Du den über die Kreisformel :).

    Wegen der unterschiedlichen Dicken von Riemen und Nähgarn ist das soo einfach nicht!

    Beste Grüße, Uwe

    Man stelle sich nur mal den Aufwand vor, einen mit Netzspannung arbeitenden (A-)Synchronmotor mit einer Betriebsspannung variabler Frequenz betreiben zu wollen :whistling:. Nicht unmöglich, aber...

    Beste Grüße, Uwe

    Btw, auch der Pitch-Riemen der Modelle 1237 und 1239 scheint nicht mehr passend verfügbar.

    Hallo Rainer,

    es ist zwar schon ein paar Jahre her, dass ich meine beiden KA 60 zuletzt geöffnet hatte, eine von ihnen ist auch nicht mehr hier, doch ich meine mich zu erinnern, dass die parallel zum Netzeingang, aber hinter Schalter und Feinsicherung liegenden Funkentstörkondensatoren auch grau, aber axial waren. Womöglich nahm man damals das, was gerade in der Kiste lag oder günstig verfügbar war ;). Heute sollte da jedoch ein X2-Kondensator für 275 V~ ran, auch wenn der vorhandene Kunststofffolienkondensator noch intakt erscheint.

    Beste Grüße, Uwe

    ...oder aber den Netzschalter durch einen aus neuzeitlicher Fertigung mit um 90° gedrehten Anschlussbild getauscht? Nachdem die Sicherungsautomaten in der Hausinstallation eine ausgesprochen träge Charakteristik zeigen, käme für mich kaum eine andere Möglichkeit infrage.

    Ich sehe auf dem Foto ebenfalls eine ausgelöste Geräte-Netzsicherung - bei intakt erscheinendem Enstörkondensator.

    Beste Grüße, Uwe

    Könnte der untere Motor nicht auch vom 1218 sein? Man müsste zur Identifikation die graue Abschirmhaube abbauen und ein detailliertes Foto des oberen Lagers zeigen.

    Beste Grüße, Uwe