Beiträge von VixNoelopan

    Jedem das Seine, Frank.


    Ich hatte leider nicht das Glück, in meinem CS 741 Q ein TKS 390 E oder gar ein MCC 120 vorzufinden, sondern einen schnöden Abtaster von Dual mit einer abgebrochenen Haltenase. Insofern ergab sich geradezu der Anreiz zum Umbau in Richtung deutlich bessere Abtaster.


    Beste Grüße, Uwe

    Ich finde das Design des 741 und Konsorten übrigens auch ansprechend, da stört mich vor allem das TKS-Gedöns.

    Genau aus diesem Grund habe ich meinen CS 741 Q aufwändig zu dem umgebaut, was ich mir unter einem universell auszurüstenden, praxistauglichen und hochklassigen Spieler vorstelle: Weg vom TKS, dafür abnehmbares ½"-Headshell, ständig leuchtendes Stroboksop etc.

    Eine schöne Lösung finde ich - sehr off Topic, weil es hier um's Gegenteil geht ;) - wie es beim 1219 gelöst ist. Liegt eine Platte auf, ist der Stroboskopring unsichtbar.

    1219, 1229, aber auch andere Spieler mit Glimmlampe zur Stroboskopbeleuchtung haben genau den Vorteil, dass das Stroboskop eben nicht selbstreferenziert ist und somit tatsächliche Abweichungen der Sollgeschwindigkeit anzeigt.


    Beste Grüße, Uwe

    Wie ich bereits sagte: Wenn die Stroboskopbeleuchtung aus derselben Quelle getaktet wird, aus der auch der Antrieb seine Sollgeschwindigkeit ermittelt, fällt eine falsche Referenzfrequenz nicht auf, egal ob mit einem Quarz- oder einem freilaufenden Oszillator erzeugt.


    Beste Grüße, Uwe

    Hintergrund der Geschichte dürfte sein, das man ja am Display die Geschindigkeitsabweichung in % sehen kann.

    Das könnte zwar sein, ist aber nicht schlüssig, wie ich es im bereits weiter oben verlinkten Beitrag zu meinem 741-Umbau erklärte.


    Es stellt sich grundsätzlich die Frage, welchen Aussagewert eine selbst referenzierte Stroboskopanzeige denn überhaupt besitzt. Angenommen, die Quarzfrequenz läge völlig daneben, würde das am Stroboskop überhaupt nicht auffallen.


    Beste Grüße, Uwe

    Ach ja, zum CS 741 Q: Das ärgerliche Abschalten der Stroboskops ausgerechnet beim Pitch-Betrieb, bei dem man ja eigentlich gerne wüsste, wie groß die eingestellte Abweichung ist, und das zudem zusätzlich ein Logik-Gatter erfordert, fand bereits Erwähnung in zeitgenössischen Tests. Ich habe deshalb meinem Exemplar das ewige Licht spendiert und das Procedere hier beschrieben.


    Beste Grüße, Uwe

    Warum ist die Anordnung der Eingangswahltasten beim CV 1100 und CV 1200 anders angeordnet, das erfordert ein anderes Platinenlayout, eine andere Schaltergruppe...

    Hallo,


    vielleicht sind Platine und Drucktastenaggregat tasächlich identisch, aber bei einem der beiden Geräte kopfüber eingebaut - womit der Grund für die spiegelbildliche Anordnung gefunden wäre?


    Viel ärgerlicher finde ich, dass selbst bei Geräten der gehobenen Mittelklasse, wie z. B. CV 1450 und CV 1460, lediglich vier Signalquelleneingänge vorgesehen sind. Da hatten Fernost-Geräte derselben Ära deutlich mehr zu bieten.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Stephan,


    löte mal alles von der Sekundärseite des Trafos ab, klemme auch den Spielermotor ab, schalte den Trafo ein und beobachte, ob er nach wie vor heiß wird.


    Das Blöde an diesem Gerät ist der 150-V-Motor. Wäre da ein normaler für 110/220 V verbaut, könntest du einen defekten Trafo ganz einfach durch ein Schaltnetzteilmodul ersetzen, das auf 13 - 14 V einstellbar ist. Die Lampe müsste entsprechend angepasst werden.


    Beste Grüße, Uwe

    Sitzt der Sprengring zur Sicherung des Tellers tatsächlich derart fest? Mit zwei kleinen Schraubendrehern (oder auch nur mit einem, wenn man eines seiner Enden über die Nut der Telleraufnahme dreht) müsste er eigentlich recht einfach zu entfernen sein. Die größte Gefahr dabei ist allenfalls, dass man bei nicht ausreichender Vorsicht den inneren Alu-Zierring des Tellerbelags beschädigt.


    Beste Grüße, Uwe

    Also gut. Gerade für einen Anfänger ist der einfache 1215 sicher ein dankbareres Objekt, sich ins Thema zu fuchsen, als z. B. ein wesentlich delikaterer 1218. Warum also nicht? Bedenke aber, dass bei ihm manche Komponenten völlig anders aufgebaut sind (Liftdämpfung, Steuerpimpel...) und funktionieren als bei vielen anderen Duals.


    Mein Interesse an Dual wurde auch durch einen einfachen 1226 in einer Grundig-Kompaktanlage geweckt.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    die 89 Steine für die ED-Nadel sind wirklich gut angelegtes Geld! Eine sphärische Nadel würde ich keiner meiner Platten antun wollen, schon gar nicht auf dem 1219. Bei diesem Dreher und mit sehr kritischen Ohren würde ich sogar mit einer Jico SAS liebäugeln, auch wenn die gehörig ins Geld geht.


    Zusätzlich zu Andrés Beschreibung gibt es zu ganz alten 1219 auch Zargen mit Pappboden. Aber auch bei denen ist die Kabeldurchführung recht leicht zu demontieren.


    Beste Grüße und viel Freude an solch einem tollen Gerät! Habe selbst noch einen (von ehemals zwei) der allerersten Ausführung, gefunden in funktionsfähigem Zustand auf dem Wertstoffhof.

    Das ist ein metallisierter Polypropylen-Folien-Entstörkondensator der Klasse X2. Allerdings: Kapazität? Spannungsfestigkeit? Es ist ganz sicher noch mehr darauf zu lesen.


    Ich habe jedoch noch nie einen derart schlampig bedruckten Kondensator des Herstellers WIMA gesehen. Hoffentlich ist das kein Fake!


    Beste Grüße, Uwe

    Die Kondensatoren im Lagerbestand sind MKP-X2 mit 10nF. (Die sind beschriftet mit 10nK, die Tüte ist mit MKP-X2 10N beschriftet. Ich nehme doch an, es bedeutet 10nF, was immer das K dabei soll?)

    Hallo Ulli,


    wenn nicht explizit X2 auf jedem einzelnen Kondensator zu lesen ist, sind das nicht als Entstörkondensatoren zertifizierte. Was auf dem Tütchen steht, spielt dabei keine Rolle.


    10nK bedeutet, dass der Kondensator eine Nennkapazität von 10 nF mit einer Toleranz von ±10 % besitzt. Eine Spannungsfestigkeit ist nicht angegeben?


    Beste Grüße, Uwe