Beiträge von VixNoelopan

    Hallo,


    hatte mal einen alten Katalog vor mir, in dem Shure explizit das M 75 ED Type II als Alternative zum M 91 ED für diejenigen nannte, die einen herabklappbaren Nadelschutz bei gleicher Performance suchen. Und in der Tat: Hatte mal das Glück, für relativ wenig Geld einen solchen Abtaster mit nahezu unverbrauchter, sprich offenbar kaum gespielter Originalnadel abgreifen zu können. Dieses System spielt selbst an mittelprächtigen Drehern wie 1237, 1239 mächtig auf und glänzt an hochwertigen, wie Deinem 1219, geradezu.


    Beste Grüße, Uwe


    Edit: Hab's gefunden, hier, Seite 6

    Ich traue dem Tester nicht übern Weg.

    Hallo HaJo,


    ich habe einen ähnlichen Tester mit monochromem Display. Seitdem ich bemerkt habe, dass er schnöde NPN-Kleinsignaltransistoren gerne als Triacs und Transformatoren gerne als N-Kanal-Mosfets (bei lediglich zwei belegten Anschlüssen!) identifiziert und überhaupt bei zwei aufeinander folgende Messungen desselben Bauteils stets zwei unterschiedliche Ergebnisse liefert, bin ich geneigt, Deine Aussage zu unterstreichen.


    Beste Grüße, Uwe

    Verbaut war ein Shure M75 II. Mit Sicherheit nicht original, da mit langen Schrauben an der Headshell befestigt.

    Hallo Berthold,


    an sich wäre ein M91 zu erwarten gewesen bzw. ein baugleiches Dual DM101. M75 und M91 unterscheiden sich jedoch lediglich kosmetisch, sie sind elektrisch identisch. Insofern ist Dein M75 sicher kein Nachteil.


    Beste Grüße, Uwe

    Es ist freilich nicht unmöglich, aus einer Referenzfrequenz drei Frequenzen zu erzeugen, deren Verhältnis exakt dem Verhältnis der drei Umdrehungszahlen entspricht (Teilung durch 351, 260 bzw. 150). Der CS 5000 kann es ja auch. Doch die Hardware der genannten quarzreferenzierten Spieler ist schlichtweg nicht dafür ausgelegt. Daher kann ich mir lediglich vorstellen, dass die dritte Geschwindigkeit hier nicht mehr quarzreferenziert ist.


    Heute macht man das mit einem µC und ein paar Zeilen Programmcode...


    Beste Grüße, Uwe

    Ach so, der 741Q verwendet ja den EDS 900. Der 910 stammt aus den popeligen Drehern, die noch nicht mal eine Bodenplatte besitzen, wie z. B. dem CS 610, nicht wahr?


    Es ist wirklich zu blöd, dass 33 1/3, 45 und 78 (und auch deren Kehrwerte, was bei der Dimensionierung eines Frequenzteilers zum Tragen kommt) ein reichlich großes kgV (so wurde es uns seinerzeit im Mathematikunterricht gelehrt) haben und Quarzsynchronisation für alle drei Geschwindigkeiten daher recht aufwändig umzusetzen ist.


    Beste Grüße, Uwe

    Soweit ich mich erinnere, hat ein Boardmitglied einen 5000er auf Direktantrieb umgebaut und ihn dann scherzhaft CS 6000 genannt.

    Hallo Albert,


    Alfred Langer (dualfred) führte einen solchen Umbausatz, basierend auf dem Antrieb des CS 741Q, eine Zeit lang im Programm. Der Spieler konnte anschließend jedoch nur zwei Geschwindigkeiten, wie eben der 741 auch.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    zu den oben gezeigten Anschlüssen im Schalterkasten habe ich den Tipp, dass sich die Kabelschuhe am besten mit einer schlanken, schnabelförmigen Pinzette, wie sie zum Grundbesteck eines Zahnarztes gehört, lösen lassen. Beide Arbeitsspitzen lassen sich unter die Schuhe führen, anschließend einfach anheben.


    098_636.tif.jpg


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    ab Werk wurde in der KA 60 ein 1218 verbaut. Schöner und guter Spieler, aber inzwischen meist mit stark verharztem Fett gesegnet. Da hilt nur noch Zerlegen, Reinigen und mit frischen geeigneten Schmierstoffen wieder zusammenbauen.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    muss man die fehlende Höhe zur Messung der Auflagekraft tatsächlich kompensieren, falls der Teller tatsächlich abgenommen werden sollte? Sicher liegt der Stylus dann etwas tiefer, doch im Vergleich zur Armlänge von 221 mm beim CS 5000 (falls ich mich nicht irren sollte) ist das doch vernachlässigbar und wohl noch innerhalb der Toleranzen der verwendeten Waage, nicht?


    Beste Grüße, Uwe

    Noch ein Tipp, Moritz: Falls der Geschwindigkeits-Wählhebel schwer gehen sollte, versuche bitte nicht, ihn gewaltsam zu bewegen! Dabei bricht er nämlich ab, oder es bricht die Kulissenführung unterm Chassis, oder beides :whistling: . Dann musst Du die Mimik zur Umschaltung komplett zerlegen, von verharztem Fett befreien und frisch gefettet wieder zusammensetzen.


    Wegen dieses bekannten Phänomens und des Drangs von Grobmotorikern, es trotzdem versuchen zu müssen, sind gebrauchte, intakte Wählhebel für den 1229 selten bis gar nicht mehr zu bekommen, dito besagte Kulisse. Einen meiner 1229 musste ich aus diese Grund mit Teilen aus einer 1219-Schlachtplatte wieder zum Leben erwecken.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Roland,


    Dreibein-Spannungsregler benötigen zur Schwingungsunterdrückung auch ausgangsseitig einen - kleinen - Kondensator, der möglichst dicht am IC verbaut sein muss, am besten direkt an den Beinen.


    Beste Grüße, Uwe

    Ebent. Warum sollte man beispielsweise eine schnöde Schlitzkopfschraube M3 x 5 selbst schnitzen, wenn es darauf spezialisierte Werke gibt, die nichts anderes tun? Denen kann man ja im Falle Duals auch sagen, dass sie sie gelb chromatieren/verzinken sollen.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Paul,


    trotzdem gilt, was ich sagte: Auch bei gebrücktem Widerstand R252 steigt die Stromaufnahme der Kleinsignalstufen nicht, da die Versorgungsspannung durch den Längsregeltransistor TR39 auf -16,5 V gehalten wird (zumindest vorläufig und solange die Grenzwerte dieses Transistors nicht überschritten werden). Da ist noch sonst wo der Wurm drin.


    Beste Grüße, Uwe