Hörvergleich orig. DN 160E (naked stylus) vs. DN 160 Shibata (retipped) am ULM60E

  • Die AT440 ist klanglich etwas „schärfer“, dh der Hochton ist etwas sanfter beim Shibata-Retip und dieses für mich daher für stundenlangen (als ob mich das meine Mädels schon jemals hätten ausnutzen lassen;-) ) Musikgenuss etwas besser geeignet.


    Wer gerne jedes noch so kleine Detail auf dem Silbertablett präsentiert bekommt, wird mit dem AT sicher glücklich...


    Lg,
    Stephan

  • Ok, danke. Da hilft dann nur probieren... ich muss erst mal schauen, welche 160er ich „opfere“

    Gruß Markus

  • Hallo Markus,


    ich finde da den Shibata-Retip in den meisten Fällen schon deutlich ausgewogener!!! Da hast Du den Vorteil die Nadel passt zu 100% zu dem Arm, ich finde es schwer einen Arm zu finden wo das 440 zu 100% passt, zb am 714 mit Adapter gefällt es mir gar nicht, an den CS5000 ists auch kein Top-Match, am 714 mit halb Zoll Umbau schon recht gut, aber richtig ausgewogen klingt es nach meinen Ohren zB am Dual 505-4, Elac 910 oder am Luxman (da aber auch recht hell)...
    Gruß
    Babo

    Peace!


    Babo


    "Das Leben ist schön. Das Schlimme ist, dass viele 'schön' mit 'einfach' verwechseln."[Mafalda]

  • Da hat mich mein Gefühl nicht betrogen. Das shibataisierte ULM 60 ist in Augenhöhe mit dem 2M Black. (Und das zu dem Preis) Super Sache, bei mir läuft momentan kein anderes System. Wie Jo schon schrieb, das Preis Leistungs Verhältnis ist sehr ausgewogen und hörerfreundlich.


    Wenn ich den Golden 1 sehe juckt es bei mir immer. Ich kann es nicht erklären warum.

    Einmal editiert, zuletzt von SydBe ()

  • Moin Markus und Michael,


    Ich werde es dann wohl definitiv probieren. Hab ja noch ein paar 160er hier. Richtig schlecht ist "leider" noch keine, aber eine muss dran glauben
    Bei mir ist das AT 440 am Dualfred-Adapter, so gefällt es mir am 731 schon recht gut.
    Aber wenn ich Besuch habe und wir so die verschiedenen Dreher durchtesten, bleiben bis dato fast alle am 110er am 731 hängen. Nicht weil es am detailreichsten klingt, sondern am schönsten.

    Gruß Markus

  • Schicke Herrn Göttmann einen Original 160 Nadelträger. Die wären besser geeignet als die Nachbau Träger, hat mir der Meister persönlich bei der Abholung erklärt. Wo wir gerade dabei sind, ich habe hier noch einen abgerockten Träger liegen, den werde ich auch in naher Zukunft shibatisieren lassen. (Liegt sogar hier vor mir auf dem Schreibtisch unter dem Monitor.)


    (Eigentlich braucht man nicht mehr Tonabneher als das shibatisierte ULM. Aber da ist noch etwas in meinen Kopfe, ein MCC 110 shibatisieren. Das wäre schon einen Versuch wert. Also sollte ich mir ein solches 2. System anschaffen. Mein Originales möchte ich ungern "opfern".)

  • Ich habe nur originale hier, und eine 155er.
    Eine DN 110 werde ich erst opfern, wenn eine Nadel runter ist. NOS gibt es ja nur noch ab 300 Affen.

    Gruß Markus

  • ..wenn ich Besuch habe und wir so die verschiedenen Dreher durchtesten, bleiben bis dato fast alle am 110er am 731 hängen. Nicht weil es am detailreichsten klingt, sondern am schönsten...

    Ja, das 110er ist schon fein. Ich denke mal es ist beim 110er auch abhängig vom MC-Pre. Habe so einen selbstgebauten MC-Pre älteren Datums, da geht die 110er schon verdammt gut. Verglichen mit der shibataisierten DN 160E kommt die shibataisierte noch "schöner".

  • Dazu müßte man die Spitze besser sehen.

    Gruß Christian


    _________________


    Ich suche folgende LPs von Pearl Jam: Live on two legs, Lost Dogs, rearviewmirror

  • Ich bin beeindruckt, dass ihr den Bildern überhaupt eine Information über den Schliff entnehmen könnt. Für mich sehen die Nadeln auf den Bildern einfach nur konisch aus. Ich erkenne da keine Schliffform ;(

    freundliche Grüße


    Ralph



    Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
    MC-Systeme: Goldring Elite, AT33 PTG II, Ortofon MC20 Super ... MM-Systeme: ELAC 796 HSP, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
    Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
    Verstärker: Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
    Boxen: Nubert NuWave35 mit ATM-35 und Dual CL 720

  • Ich erkenne da keine Schliffform

    Der Körper ist in der Tat wohl konisch. Man erkennt aber deutlich die Facetten.


    BTW: Auch die Nadel von Babo sieht zwar toll aus, aber ich hätte hier auch keine Verwandtschaft zur Shibata-Nadel gesehen. Shibata kenne ich als viereckigen Schliff, wie hier bei der AT20SLa.


  • Hier ist der Schliff ja auch deutlich zu erkennen - auf den Photos in post 170 erkenne ich wirklich nur einen Konus. Danke für dein Bild!

    freundliche Grüße


    Ralph



    Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
    MC-Systeme: Goldring Elite, AT33 PTG II, Ortofon MC20 Super ... MM-Systeme: ELAC 796 HSP, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
    Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
    Verstärker: Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
    Boxen: Nubert NuWave35 mit ATM-35 und Dual CL 720

  • Hast Recht, das sieht wirklich aus als wäre es ein Paroc Schliff. @Ralph, die Fassetten sieht man deutlich, einfach genau schauen.


    Paroc, der Schliff wurde von der Fa. Weinz in I.-O. Mitte der 70iger Jahre kreiert. Auch ein guter Schliff, aber halt kein Shibata. Von der Qualität würde ich sagen sind beide gleichwertig. Leichter Vorteil für Paroc. Die Firma Weinz schleift aber bestimmt schon 25 Jahre eher noch länger keine Nadeln mehr.


    Noch mal genau geschaut, es ist ein Shibata Schliff, dein Foto ist, mit Verlaub, weniger gut. Eine NOS Paroc wäre auch eine Senation. Der Hammer wäre es gewesen, eine echte Paroc Nadel.

    3 Mal editiert, zuletzt von SydBe () aus folgendem Grund: Verbesserung und Ergänzung

  • Guten Morgen,
    die Facetten sind zu erkennen, die parabolische Schlifform des Paroc-Schliffes nicht unbedingt. Wie klingt die Nadel denn überhaupt? ;)

    Gruß Gerd


    2x Dual 714Q, Dual-Leuchtwürfel

  • Also, Paroc ist für mein Dafürhalten dem Shibata ebenbürtig. Leider hat der Schliff sich nicht durchgesetzt. Hier haben Leute direkt bei der Fa. Weinz umbauen lassen. (Nein, ich nicht, damals war ich noch ein armer Schüler) Das war damals bei uns eine kleine Sensation, Fa. Ernst Weinz hat einen Warnsinns Abtastdiamanten entwickelt. Ging damals durch die Lokalpresse.


    Hier ein Link zur Firma, nicht mehr Paroc Nadeln, das war dann irgend wann schlagartig vorbei:


    http://www.weinz-weka.de/

  • So, ich jetzt möchte keinesfalls der Spielverderber sein, aber... Ich bin enttäuscht von der Nadel. In leisen Passagen hört man erhöhte Laufgeräusche in Form eines Rauschens, Raschelns bzw. Zischelns. Verschiedene Platten getestet, auch Auslaufrillen, immer dasselbe Verhalten. Daß das System insgesamt lauter ist, als meine Vergleichssyteme (M20E, ESG796HSp, M91ED) habe ich dabei berücksichtigt. Auch der Klangeindruck hat mich bislang nicht besonders beeindruckt. Schade, ich hatte mich so auf die neue Nadel gefreut.

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