Reanimation Elac PV8 - Phono- Vorverstärker

  • Ich habe mich auch mal mit dem Thema PV8C beschäftigt und aufgegeben
    es war bei mir genau so wie bei Dir Maico,
    die unteren Frequenzen kommen nicht ordentlich rüber,
    falls Du nach einer Alternative am suchen bist würde ich den BH 15 emfehlen,
    der ist kaum zu unterscheiden im Vergleich mit den VV`s, auch ohne Umbau..ausser man tauscht die 4 Elkos, den die sind meistens am auslaufen

  • Das ist jetzt über 25 Jahre her und ich glaube, daß das verjährt ist und mich die Originalitätspolizei schon wieder von den Listen gestrichen hat ...

    Genau so wird das immer noch gemacht. Schau mal im Radiomuseum. Da gibt es welche die drucken sogar die Papierummantelung von den alten Kondensaturen nach und kleben die auf damit das alles wie neu aussieht. Die Röhrchen werden natürlich nachdem sie mit neuen Kondensatoren gefüllt wurden wieder mit Teer vergossen

  • Hallo
    Da ich ja auch ein 50H habe , mit PV9 ( glaub ich), schreibe ich mal hier.
    Da ich jetzt noch auf die Elac Nadel warte ist momentan ein M75MG bzw. Ein Philips GP400 am werken.
    Bisher ohne Probleme.
    Seit heute aber ist der linke Kanal fast stumm.
    Alle Kontakte usw. sind gecheckt.
    Außer der PV.
    Denke der hat das zeitliche gesegnet.
    Michael hat ja seinen PV letztendlich rausgeworfen .
    Das möchte ich nun auch tun und Chinchkabel anbringen und am Phonoverstärker vom CR620 betreiben.
    Die Platine ist ja angeblich nur gesteckt.
    Was muss ich nun genau beachten.
    Wie umgehe ich den PV?
    Und sorry das ich deinen Thread kapere.
    Dachte nur, das das hier passt.


    Lg Andy

    Gruß Andy


    Nur wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken !

  • Hallo,



    Ich habe mich auch mal mit dem Thema PV8C beschäftigt und aufgegeben

    Aufgegeben habe ich den VV nicht. Mir gefällt es persönlich halt nicht zu 100%. Deshalb habe ich den entfernt und lasse den Dreher über einen anderen externen VV laufen. Das gefällt mir halt klanglich besser.




    Denke der hat das zeitliche gesegnet.

    Könnte sein dass sich da der eine oder andere Elko verabschiedet hat. Oder, wie bei einem meiner PVs die Transistoren betroffen sind. Ich würde aber vorerst die Verbindung TK (TAS) - Tonarm überprüfen. Auch die Verkabelung des TAS ist oft komplett vergammelt. Das war bei einigen meiner alten Elac so. Die kurzen Tonabnehmer- Kabel waren regelrecht zerbröselt.



    Das möchte ich nun auch tun und Chinchkabel anbringen und am Phonoverstärker vom CR620 betreiben.
    Die Platine ist ja angeblich nur gesteckt.
    Was muss ich nun genau beachten.


    Das sollte kein Problem sein. Die Platine ist in der Tat gesteckt und mit zwei kleinen Schrauben gesichert. Kam das Gerät ohne PV, war eine kleine Adapter- Platine verbaut. Diese überbrückt dann die entsprechenden Kontakte. Hier ein kleines Bildchen.





    Wie umgehe ich den PV?


    Siehe Bildchen. Ich habe bei meinem 17H allerdings die Cinch- Leitungen direkt an den Federkontakten angelötet. Du könntest aber auch mit kurzen "Kabel- Brücken" arbeiten.

    ---------------------------
    MFG: Maico


    ... Die Musik entsteht durch die Pausen zwischen den Noten ...

  • Hallo
    Danke für die Ausführungen.
    Wo er noch ging fand ich es klanglich nicht so schlecht, wobei die Phonostufe im Yami doch um einiges besser ist.
    Mehr Druck in den Bässen.
    Die Tonarmverkabelung ist bei mir völlig intakt.
    Werde die Tage mal schauen was los ist bzw. werde ich den PV mal genauer anschauen und mal rausnehmen.
    Gruß Andy

    Gruß Andy


    Nur wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken !

  • habe auch so einen PV8 hier, noch nicht restauriert. Im Radiomuseum gibt es dazu eine ausführliche Beschreibung aus Funkschau 1/ 1964.

    Dabei ist mir der eingebaute 22nF im Ausgang aufgefallen, der einen Filter für niedrige Frequenzen bildet, zusammen mit dem Engangswiderstand des angeschlossenen Verstärkers.

    Daher sollte man den PV8 an einen Eingang von >500k ohm anschliessen, siehe Diagramm.

    Dass könnte erklären, warum der Bassbereich unbefriedigend wiedergegeben wird, wenn man den PV8 an einen z.B. 100K Belastungswiderstand anschliesst.

  • Hallo zusammen


    Zum PV8 kann ich nur sagen das der bei weiten nicht an die VV's von Dual und erst recht nicht an die von Philips drann kommt. Ich hab einige Elac und mitlerweile drei oder vier von den PV8 rausgeworfen. Die Dinger können einfach nichts, und davon ganz viel. Den ersten hab ich mit einem 50H bekommen. Auf dem war ein Nagelneues AT120 drauf. Sowas von schlecht hatte ich bisher noch nicht gehört. Ohne VV war der Elac mit dem AT eine Offenbarung. Die PV8 sind auch wenn der ein oder andere das anders sieht einfach nur Müll

  • Hallo,

    bei diesen alten VV ist eine komplett Restaurierung im Prinzip immer erforderlich um
    auf ursprüngliche Werte zurückzukommen.


    Ohne die entsprechende Maßnahme, geht ein Test immer ins Leere.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

  • in dem Funkschau Artikel steht, dass die Entzerrung auf den Anschluss von dem original System abgestimmt ist. Sehr interressant.


    Für diesen resultierenden Frequenzgang müssen also 2 Bedingungen erfüllt sein:


    a) Ein Belastungswiderstand von Ra > 100k Ohm

    b) am Eingang ein Tonabnehmer Elac ST322 ( Abtaster Impedanz : ZT = 4.0 kOhm bei 1000Hz)

  • dass die Entzerrung auf den Anschluss von dem original System abgestimmt ist

    Stimmt, aber das läßt sich mit minimalem Aufwand ändern.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

  • ich hab noch ein oder zwei Elac PVV rumliegen kann die wer brauchen .

    Gruß Andy


    Nur wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken !

  • Darf ich mich dafür melden?
    Ich mache im Moment nichts Anderes. ;)

    Ich baue sie um auf standalone.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

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