Beiträge von tubesaurus

    ja P50, 51 mit kleinem Laufwerk, P52,53,54,55,80 mit Wechsler.

    Da ist dann der ovale Lsutsprecher schon mit drin.


    Ja die HS31 ist schon toll, es gab 2 Ausführungen, die erste mit dem 1015 und pickering V15, und die zweite mit dem 1015F znd dem shure M71

    mit einem Digitalvoltmeter auf AC und auf 200mV oder 2V kann man messen ob das CDS630 noch Spannung abgibt, wenn man mit dem Finger über die Nadel kratzt, da soll dann an beiden Kanälen möglichst gleich viel Spannung angezeigt werden, ungefähr 2x 1V wäre ok

    dann würde ich den Brummtest machen, um rauszufinden ob es am Verstärker oder am Tonabnehmer liegt. Also die Kontakte im Tonkopf mit dem Finger oder einem Schraubendreher berühren. Man kann auch an der DIN Buchse ein Signal einspeisen, damit könnte man auch feststellen ob der Verstärker ok ist

    hallo Christian, der H1010V ist ca. 60 Jahre alt, das ist echt ein vintage Gerät. Da gibt es viel zu tun. Ich würde es aufteilen in Verstärker (Röhre ECL86) und Laufwerk, incl. Tonabnehmer. Beim Verstärker kann es schlechte Kondensatoren geben, die erneuert werden sollten und allgemeine Kontaktprobleme, auch an dem Potis. Beim 1010 sind es die üblichen Verharzungen und trockene Motorlager, sowie Kontakte am Tonabnehmer, sowie der Tonabnehmer selber, der def. sein kann. Und es gibt einen Schaltkontakt in der DIN Buchse, der sollte auch gescheckt werden. Der schaltet R + L auf mono. Da sollte ein CDS630 drin sein? Das ist ein Kristallsystem, und kann def. sein, z. B. ein Kanal ausgefallen, deine Fehlerbeschreibung könnte hier zutreffen. Also würde ich dort anfangen. Am einfachsten wäre es, ein CDS630 zu probieren, von dem man weiss das es funktioniert. Gruß Armin

    das wird schwierig mit Stahl ausbohren in Messing, da läuft der Bohrer leicht weg.

    Da würde ich zuerst versuchen mit Kriechöl die Schraube zu lösen. Und dann das Pulley heiss machen, das könnte etwas bewirken, da Messing sich bei Erwärmung stärker ausdehnt wie die Stahlwelle.

    hallo Kai, es gibt ja gerade dieses parallele Thema: 1224 warten


    Da kann man gut erkennen, wie komplex so eine Wartung werden kann.


    Es ist ja so, dass es sich eigentlich nicht lohnt sich sich damit richtig zu beschäftigen, nur um dann 1 Gerät zu machen.

    Meistens ist es so, wenn man dann erfolgreich war, bleibt es nicht nur bei einem Gerät.

    Sag doch bitte mal hier bescheid wie denn der Fortschritt ist, und ich denke da tauchen bestimmt noch Fragen auf.

    Gruss Armin

    ja man muss die Arbeit in 2 Teile aufteilen, einen elektrischen Teil und in einen mechanischen Teil. Da hat jeder , der sich damit schon beschäftigt hat, eigene Erfahrungen gesammelt, viele Wege können zum Ziel führen. Grundsätzlich sage ich immer, das Gerät hat ja im Neuzustand hervorragend funktioniert, und jetzt gilt es, diesen Zustand annähernd wieder herzustellen. Manche sind mit 50% zufrieden, andere erst mit 90 oder gar 99% . Daher nicht wundern, wenn es teilweise widersprüchliche Tipps gibt.

    Beim Laufwerk unterscheide ich in Antrieb, dazu gehört der Motor, das Reibrad, und die Geschwindigkeitsumschaltung, und der Rest, wie Kinematik, Tonarm, Lift.

    Man macht es am besten nicht alles auf einmal. Ich fange mit dem Motor an, die Lager werden trocken sein, und müssen mit Öl befüllt werden. Hier gibt es schon viele verschiedene Vorgehensweisen, ich versuche den original Zustand herzustellen , mit der Vakuummethode, da werden die gereinigten Lager in einem Behälter, der halb voll mit Öl (HPL22) ist, und der sich evakuieren lässt, gelegt und im Wasserbad erwärmt, und dann solange gepumpt bis keine Luftblasen mehr austreten. Da steckt natürlich eine Enwicklung dahinter, von Anfängen wie äußerlich etwas Öl daran geben über die Spritzenmethode bis zu heute mit dem Behälter, wo ganze Lagerschilde reinpassen, weil das oft ein Aufbohren der Nieten vermeidet. Und ich habe eine Handpumpe aus dem KFZ Bereich, wo ich bis 0,2 bar absolut erzeugen kann. Würde ich es professionell betreiben, hätte ich mir eine elektrische Vacuumpumpe und eine richtige Vacuumkammer besorgt.

    Jedenfalls, laufen die Motore danach wie neu, und das war ja das Ziel.

    Wenn man ernsthaft vorhat, damit nachher richtig Musik zu hören, ist es die Arbeit wert. Bei einer halbherzigen Instandsetzung kann man die Eigenschaften des Laufwerks nicht ausschöpfen , und dann wird das Gerät nachher kaum benutzt, weil es keinen richtigen Spass macht, oder nur für Märchenschallplatten und dergleichen. Auch diese einfachen Laufwerke wie ein 1224 können Spass machen, wenn sie so gut laufen wie im Neuzustand. Ja aber da ist ja nur ein Keramik System drin, werden einige jetzt abschätzig sagen. Dazu kann ich nur wiederholen, im Neuzustand hat ein P55 richtig Laune gemacht, mit allen Arten von Musik.

    nein, der Kondensator im Schaltkasten geht nicht hoch, zumindest nach meiner Erfahrung nicht. Wenn der def. sein sollte, so gibt es 2 Möglichkeiten, der bildet einen Kurzschluss, dann läuft der Motor immer, oder der hat seine Kapazität verloren, dann knallt es beim Ein und Ausschalten im Lautsprecher.

    hallo Kai, das ist ja endlich mal diese spätere Version mit dem TBA810 IC, diese ist vermutlich zuverlässiger als die Vorgänger Version mit den Einzeltransistoren. Es braucht jetzt nicht unbedingt jeder Elko erneuert werden, weil diese noch nicht def. sund, aber ich würds trotzdem machen, es ist ja kein grosser Kostenfaktor, zumal man da auch problemlos überall radiale Typen einsetzen kann. Und am Netztrafo hängt der sogenannte Knallfrosch, den würde ich auch profilaktisch neu machen. So habe ich es jedenfalls schon öfters bei dem ähnlichen P80 gemacht, und die lsufen und laufen. Gruß Armin

    hi Peter, mit Verlaub, das ist eine einfache Stabilisierung mit Zenerdiode, und Serientransistor, daher ist es eine Serienstabilisierung. Der Transistor arbeitet nur als Emitterfolger, daher ist die Ausgangsspannung 14.3V, also die Zenerspannung 15V minus UBE 0.7V. Da fliesst im unbelasteten Zustand nur der Zenerstrom. Gruss Armin

    hallo Florian, Entschuldigung wenn ich mich hier einmische, aber deine primären Messwerte sind mir irgentwie nicht plausibel.

    Daher habe ich die 6 Messpunkte mal durchnummeriert.

    1,2,3 sind die obere primär Wicklung, 4,5,6 sind die Untere.

    Also bitte den Widerstand messen von 1-2, 1-3 sowie 4-5 und 4-6.

    Gruss Armin