Beiträge von tubesaurus

    hallo Johannes, ich sehe gerade, das die HS34 einen MM Vorverstärker besitzt, also wäre das M91 dafür passend. Am besten besorgst Du eine passende Nadel dafür.

    Das CDS660 ist ein Keramik System, und Deine Klangbeschreibung ist zutreffend dafür, wenn man ein Keramik System an einem MM Vorverstärker anschliesst.


    Gruß Armin

    bei der Biegung des Tonarmrohrs kommt es nicht auf einen zehntel Millimeter darauf an. Der Tonarm hat ja auch keinen SME Anschluss. Daher sieht man wie der Meister bei der Montage mit Schablone das System genau ausrichtet. Was natürlich bei jedem Systemwechsel gemacht werden muss. Ich hatte das Vergnügen diese Systemmontage an einem selbst gebogenem 13" Tonarm durchzuführen. Das System stand nachher etwas schief im headshell, war aber nach der Schablone korrekt justiert. Also, war die Biegung nicht 100% tig richtig.

    Der Film hat mir gut gefallen. Die grosse Poliermaschine ist wirklich Klasse, sieht toll aus das Resultat. Ich hatte vermutet das ein SME Anschluss eingebaut wird, dem war aber nicht so, daher ist ein schneller Wechsel des Systems nicht möglich, ist villeicht auch gut so. Der Antrieb, darauf wird nicht genau eingegangen, es heisst nur es sei ein synchron Motor. Das heisst, der läuft mit Wechselspannung. Das erinnert mich an den Amari LP16s, den ich mir mal genauer angeschaut habe. Da ist wahrscheinlich der gleiche 12V Motor drin, dieser wird von einem programmierten quartzgeregeltem sinus Generator angesteuert. Die Umschaltung von 33 auf 45 erfolgt mit der Änderung der Frequenz. Die Testplatte hörte sich schon etwas öfters abgespielt an.

    ach Mist, hab es mit kA32 verwechselt..



    die HS32 hat den 1010F ; vermutlich mit einem CDS630 Kristallsystem, welches nicht ganz problemlos ist aufgrund des Alters.

    Ich hatte bisher jedenfalls kein Glück mit CDS630. Es zerrte ziemlich stark, selbst mit neuer Nadel.

    Vermutlich sind die Aufhänger Gummies verhärtet. Man könnte jedoch ein neueres Dual System da einbauen, wie das CDS660.

    Diese gibt es sogar noch neu als Nachbau. Im Prinzip könnte man aber auch ein anderes günstigeres Keramik System da ein bauen, solange es eine 1/2" Halterung hat.

    Der sound ist jedenfalls speziell, mit den kleinen Breitbänder Boxen, passt aber gut zu alten singles aus der gleichen Zeit.

    Hi Peter,

    ...auch bei uns wurde auch zu Klängen einer solchen Pxx-Anlage auf Klassenfesten das Tanzbein geschwungen.


    Schöne Grüße,

    Andreas

    ja bei uns auch. Die Mädels brachten ihre eigenen singles mit, the sweet , the who usw. Eine hat sogar hawkwind "silvermachine" aufgelegt. Das war die Zeit als hotpans in Mode waren, also ab Sommer 1971

    hallo Andreas, ja, ein wenig werden diese Kisten wohl auch im Neuzustand gebrummt haben.

    Es gibt ja 2 potentielle Verursacher: der Netztrafo und der Motor, die beide ein magnetisches Streufeld verursachen. Wohlgemerkt auch dann noch wenn alle anderen Probleme der Alterung behoben wurden.

    Ich glaube auch, wenn man der Netztrafo ausschaltet und die Elektronik mit einer sauberen Gleichspannung betreibt, dann hätte man das Hauptübel des Brumms beseitigt.


    Noch was Allgemeines:

    Man könnte den Netztrafo ausbauen, und in einem separatem Gehäuse unterbringen. Das wäre aber ziemlich aufwändig, und nicht zu empfehlen, wegen der gefährlichen Verdrahtung von Netzspannung.

    Vermutlich haben die Entwickler damals viel herrumprobiert mit Anordnungen vom Trafo, um ein leises Gerät zu bekommen, bei vorgegebenen Material-Aufwand, und den best möglichen Kompromiss gefunden zwischen Kosten, Gehäusegrösse, und Klangqualität.

    Es kommt ja darauf an, wie ein Trafo einbaut ist, also wie der Kern montiert wird, wenn der Kern z.B. um 90 Grad gedreht wird, dann wandert das Streufeld mit.

    Aus diesem Grund sieht man manchmal Trafos, die quer oder in 45 Grad Richtung zum Gehäuse eingebaut sind. (Wenn der Platz es herrgibt)

    Aber das haben die Entwickler sicher schon alles richtig gemacht.

    Gruss Armin

    hi! Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein P55 im Neuzustand so stark gebrummt hat. Also muss man versuchen, den Neuzustand wieder herzustellen, zumindest elektrisch. Dabei ist der Anfang der Signalleitung erfahrungsgemäss besonders kritisch, also die Steckverbinder am System, die 2 crimps der 4 TK Käbelchen, rot, grün, blau, weiss, und dann die Kontakte vom TK zum Tonarm. Das sind schon 4 x4 kritische Kontaktstellen, plus ein Kontakt in der Mitte der Kontaktplatte womit das headshell geerdet wird. Kann man testen indem man beim Wechselvorgang , wenn der Kurzschliesser zu ist, darauf achtet ob der Brumm dann verschwindet.

    Wenn es bei geschlossenem Kurzschliesser, bzw. Lautstärkeregler auf Null, brummt, so liegt es an der Elektronik, also dem Verstärker incl. Netzteil.

    Also, es sind 2 potentielle Brumm Quellen vorhanden. Ich denke, es gehört schon eine Menge Erfahrung dazu, diese restlos zu beseitigen. Als Anfänger hat man da schlechte Karten.

    Gruss Armin

    ich bin zwar kein Fan von Direktantrieb, aber ich glaube, das ein 604 auch heute noch vielen neuen Drehern das Wasser reichen kann. Daher würde ich raten, es mit dem 604 zu versuchen, die paar Kondensatoren auswechseln lassen kann ja nicht die Welt kosten, und dann noch eine neue Nadel / System drauf machen auch nicht. Hat der 604 eigentlich eine 1/2" Befestigung?

    also, ich würde einen Vorverstärker mit cinch anschliessen, und dann ein längeres cinch Kabel zum Verstärker legen. Ist besser als ein langes Kabel vom Plattenspieler zum Vorverstärker. Der Tvv46 ist dafür weniger gut geeignet, wegen den DIN Anschlüssen. Da müsste man mit 2 Adaptern arbeiten, und der hat keinen richtigen Masseanschluss, da müsste man dann versuchen, das Massekabel mit einzuklemmen am Tvv46, so dass es Kontakt zur Masse bekommt

    hallo Ernst, ich bin wirklich gespannt darauf, wie sich der 721 gegen Deinen 1219 schlägt. Villeicht beschäftige ich mich dann auch mal mit der modernen 721 Technik. Habe immer noch eine 40 Stunden Woche, wenn auch meist im homeoffice, und daher ist meine Zeit zum Basteln knapp. Damit ich öfters aufstehen muss, läuft nebenher ein P80, auf dem ich singles abspiele. So habe ich wenigstens etwas Bewegung beim homeoffice. Gutes Gelingen, Armin

    hallo Ernst, 721, meine Gedanken dazu. Habe tatsächlich auch noch einen in der Rumpelkammer stehen, zusammen mit einem 621. Da diese nicht der Reibrad-Fraktion angehören, hab ich die noch gar nicht beachtet, oder mal ausprobiert. Die stehen da schon über 10 Jahre, und ich weiss gar nicht mehr woher ich die bekommen habe. Ich dachte als Elektroniker, da ist mir zuviel Elektronik drin, warum soll man sowas verwenden, wenn man vergleichbare Ergebnisse mit einem Reibrad Antrieb bekommen kann. Je simpler, das heisst je weniger Bauteile , desto besser, ist meine Devise, weil ich im Grunde ziemlich faul bin, und mir Reparaturen ersparen will, denn die Wahrscheinlichkeit, daß bei einem 721 etwas Elektronisches kaputt ist oder geht ist viel höher als wie bei einem 1219, oder 1229. An meinen 1219 Umbau mit einem 13" Tonarm kommt sowiso klanglich bis jetzt kein anderer Plattenspieler ran, von denen die ich bisher gehört habe.

    Gruss Armin

    hi! in den letzten Tagen läuft nur noch ein obiger umgebauter P80 bei mir. Dabei kam es bei ein paar besonders laut geschnittenen Singles zu Verzerrungen.

    Bei LP´s ist zwar gar kein Problem festzustellen. Daher dachte ich, die Verstärkung des MM Vorverstärkers ist villeicht etwas zu hoch eingestellt.

    Da ich aber keine Lust hatte, das Ding nochmal auszubauen, um den Verstärkungsfaktor zu verkleinern, habe ich lieber ein MM System mit weniger Ausgangsspannung probiert, das AT91, oder ein clone davon, welches ich hier noch liegen hatte. Ich muss sagen, es funktioniert sehr gut auf dem 1234, auch laute Singels zerren damit kaum noch.

    Der einzige Nachteil des 1234 ist: man kann maxi singles mit 45 nicht automatisch abspielen.

    Gruss Armin