Beiträge von tubesaurus

    Bitte die Endtransistoren nochmal checken. Sind die wirklich isoliert da eingebaut? Das Gehäuse eines Transistors ist ja der Collector, der muss einen unendlich hohen Widerstand gegen den Kühlkörper haben. Dazu Basis und Emitter ablöten. Besser auch den Collector ablöten. Und dann kannst Du gleich mit der Diodentestfunktion von der Basis zu Emitter und von der Basis zum Collector messen. Da sollte dann ca. 0.6V angezeigt werden in beiden Fällen. Wird nichts angezeigt, dann die Messstrippen vertauschen. Und beim Zusammenbauen nicht Emitter mit Basis oder Collector verwechseln.

    hallo Stefan, der P51 benötigt 220V 50Hz, und diese müssten frequenzstabil sein. Zuerst ist da ein Trafo, welcher 150V AC für den 420 liefert, und ca. 12V AC für den Verstärkerteil. Also nicht geeignet für 12V Gleichspannung. Es gibt batteriebetriebene Plattenspieler für 12V. Ich hatte mal so einen von Philips, der lief gut an einem Auto Akku und mit stereo. Gruss Armin

    zwischen Basis von T8 und Basis von T9 sollen ja 2V anliegen. Das ergibt sich durch den Maschenumlauf indem man die Teilspannungen addiert. Also : UBE T8 0.6V + UBE T10 0.6V + UEB T9 0.6V=1.8V. Bleiben noch 0.2V, die an R52, R53 und R54 abfallen.


    Jedenfalls sind diese 2V zu messen, wenn da ein abweichender Wert anliegt, so ist wahrscheinlich einer dieser Transistoren oder Widerstände def..

    daher auch meine zuerst fälschliche Annahme, am Ausgang soll genau die Hälfte der Versorgungsspannung anliegen, was ja bei einer echten komplementären Schaltung der Fall ist. Ich dachte es wären komplementäre Transistoren, so wie im Schaltplan gezeigt, was aber nicht stimmt.

    das ist nicht die Antwort auf meine Frage

    hi! was heisst die 500 Ohm Potis sind komplett zu? Haben die dann 500 Ohm oder 0 Ohm? Normal müsste doch der grössere Wert den Ruhestrom verkleinern, nach meiner Überlegung. Dann könnte man den R45 auf 1.5 K erhöhen, und damit sollte der Ruhestrom auf den Sollwert einstellbar sein. Aber es kann auch sein das du da 2 Fehler eingebaut hast, weil beide Kanäle den gleichen Wert anzeigen, vom Ruhestrom. Und uch kann mir nicht vorstellen das die Dual Schaltung falsch dimensioniert wurde. Das heisst der Ruhestrom muss einstellbar sein auf den Sollwert, und da muss noch Reserve vorhanden sein.

    für Gartenbetrieb kann man den P80 an ein Röhrenradio anschliessen, mit dem CDS660 klappt das einwandfrei, toller sound! Der TA Eingang war ja für ein Kristall oder Keramik System vorgesehen und ist darauf angepasst.

    was kann man mit einem P80 oder auch P55 alles anstellen?


    mit einem tuner kann man darüber Radio hören. Bei abgenommenen Deckel strahlt der Schall auch deutlich nach hinten ab. Mit geschlossenen Deckel ist die Bass Wiedergabe anders. Etwas tiefer meine ich. Offen gefällt es mir besser. Mit 2 P80 wäre stereo möglich, das wäre dann praktisch wie aktive Boxen. Aber geschlossen kann man den P80 stapeln, alle Verstärker Bedienelemente und der Lautsprecher befinden sich an der Front.


    Externe Boxen kann man da auch anschliessen, das hab ich mal auf einer Party gemacht, und da alte Klipsch heresey(96dB/1W?) dran geklemmt, die 6W wollen gut genutzt werden. Am besten 2 hereseys parallel, das dürfte dann 4Ohm ergeben.


    Mit einem stereo Entzerrer kann man den 1234 als normalen Plattenspieler benutzen, den man an eine Stereo Anlage anschliesst. Oder an einen Digitalisierer.


    Natürlich können alle möglichen line Pegel Quellen da angeschlossen werden, PC, TV, bluetooh, CD, und so weiter.


    Vermutlich ist es ein ideales Gerät für Camping und Wohnmobile, man muss aber 230V 50Hz anschliessen.

    hi Andreas, ja genau, dann muss man da einen "dongle" einstecken. Auf dem Foto ist so ein Teil zu erkennen, wo ich die Brücken eingelötet habe. Wenn man es ganz toll machen will, so nimmt man einen kompletten 5 pol DIN Stecker zwecks besserer Brumm Abschirmung. Der "dongle" muss gesteckt sein bei dem CDS660. Innen an der Buchse ist pin 1 und 4 gebrückt, um aus R+L ein mono Signal zu machen. Das ist dann im Prinzip dieser Kurzschlussschalter. Stereo Signal raus, Stereo Signal rein, welches dann innen auf mono gebrückt wird.

    Gruss Armin

    Der P80 ist ja eine tolle Bastlerkiste. Der 1234 hat eine Antiskating Skala mit CD4, die jedoch mit dem serienmässigen CDS660 gar nicht genutzt werden kann. Da hätte man sogar ein CD4 taugliches MM System einbauen können und den CD4 Decoder anschliessen können. Da es das originale Stereo Adapterkabel fast nicht mehr gibt, welches in die Phono out Buchse passt, habe ich dort eine 5pol DIN Buchse eingebaut. Diese hat gegenüber der original Buchse den Vorteil, das man da auch ein Signal einspeisen kann. Oder einen Entzerrer da rein schleifen kann, oder man kann ein bluetooth modul anschliessen. Habe mir mal einen spezial mono Entzerrer gebastelt den ich für Röhrenradios vorgesehen hatte, der liefert ca. den doppelten Ausgangspegel wie ein normaler Entzerrer. Dadurch greift die gehörrichtige Anzapfung vom Lautstärkepoti besser, weil man nicht so weit aufdrehen muss. Das funktioniert auch bei dem P80 hervorragend.

    super Preis! Wenn jetzt kein Din Stecker zum ausprobieren an tape/tuner vorhanden ist, kannst du eine Brummprobe machen, mit einem Stückchen Draht. Oder die Kontaktplatte im headshell berühren, dann sollte es auch brummen

    Abgebrannte Widerstände sind im Prinzip nur Indikatoren für abgerauchte Transistoren. Da muss man mal im Schaltplan schauen was da dran hängt. Vermutlich T9 und T10, wobei ich glaube das über T10 der hohe Strom geflossen ist. Villeicht ein zu hoher Strom durch die Endtransistoren? oder eine Schwingung im Hochfrequenzbereich? Dann würde am R83 viel Spannung abfallen, welcher den T10 in den leitenden Zustand bringt, und dann fliesst über den R74 der hohe Strom der zum Abrauchen führt. Könnte sein.Über den R74 soll laut Schaltplan nur ca. 0.1V abfallen. Den R70 Trimmer in Reihe mit dem R71 messen, da soll max. 140 Ohm anliegen, wenn hier mehr Widerstand zu messen ist, bedeutet dass , der Ruhestrom wird zu hoch. Wenn der Fehler gefunden und beseitigt ist und die def. Bauteile ersetzt sind, kann

    man auch hingehen, und mit einem Regeltrafo zuerst die Netzspannung in einem ungefährlichen Bereich einstellen, und dann den Ruhestrom messen, und testen ob man den mit dem R71 einstellen kann. dann runterdrehen und langsam die Eingangsspannung vom Netztrafo hochdrehen, dabei immer den Ruhestrom beachten. Definitiv wurde der Fehler bei der Revision eingebaut, daher musst du alle Schritte nochmal prüfen und finden was da falsch gegangen ist. Auch die Leiterbahnen durchmessen, diese müssen 0 Ohm anzeigen, und die benachbarten Lötaugen dürfen auf keinen Fall 0 Ohm messen. Das wäre dann der Check auf Haarrisse und ungewollte Lötbrücken.

    Dual CDS630. Habe eins geöffnet, um mir dieses V-förmige Gummi anzuschauen. Welches für die niedrige Nachgiebigkeit verantwortlich ist, damit ist die Nadel relativ hart aufgehängt, was für das "Springen" bei stärkeren Bass Impulsen verantwortlich ist. Die Dicke dieses Teils beträgt ca. 2mm. Könnte man es auf 1mm schneiden, dann sähe die Sache garantiert anders aus, aber möglicherweise wäre dann die Übertragung auch nicht mehr so gut wie vorher, es könnte leiser klingen. Man kann bei Kristall Systemen halt nicht alles haben, gute Übertragung und weiche Aufhängung schliessen sich wohl gegenseitig aus.

    m Einsatz mit einem neueren jap. A.U.E. Keramik System, fantastischer Sound und absolut sicheres Abtasten, kein Springen der Nadel, auch nicht bei neueren Platten. Den hatte ich vor 7 Jahren komplett gewartet, das war wohl nachhaltig. Das CDS630 ist im Prinzip sehr gut, es ist ein Kristallsystem mit ordenlich Ausgangsspannung, jedoch durch die relativ harte Nadelaufhängung kann es bei neueren Platten springen. Zumindest nach meiner Erfahrung.

    ...schaut sehr gut aus, benötige bei dieser Variante halt einen zusätzliche Vorverstärker für den P52 :-)

    nein, bei Keramik Systemen braucht man keinen Entzerrer, die kann man in dem P52 direkt anschliessen. Okay, Keramik Syteme haben eine etwas geringere Ausgangsspannung , wie das vorhandene Kristall System CDS630. Aber dafür springen diese weniger, wie oben schon beschrieben. Man kann nicht alles haben. Und der sound von den Kristall/Keramik Systemen passt auch viel besser zu dem P52 finde ich. Wobei das CDS630 am besten klingt, solange es nicht springt.

    Vermutlich muss man da seine Erfahrungen selber sammeln, was ja auch Spass macht.


    Ich würde erstmal das CDS630 drin lassen, und erst die Elektronik und die Mechanik fit machen. Wenn es dann richtig funktioniert, kannst du immer noch ein anderes System besorgen.

    Was nützt das beste System und eine Diamant Nadel, wenn die Mechanik spinnt und die Elektronik nicht störungsfrei arbeitet?

    Bei einem 60 jahre alten Gerät darf man nicht erwarten, dass es wie bei plug and play arbeitet. Im Gegenteil, es ist sogar schädlich so ein Gerät einfach so einzuschalten.

    Stress für die alten Bauteile. Wenn dann nur kurz einschalten, weil es kann passieren im schlimmsten Fall, daß der Netztrafo überlastet wird, und dann riskiert man einen Windungsschluss, das wars dann meistens. Ich hoffe, es klappt dann mit dem servicen, weil da hat man auch schon haarsträubende Beispiele gesehen wie man es nicht machen soll. So einfach ist es auch wieder nicht. Habe selber ca. 10 Jahre learning by doing gebraucht um es einigermassen perfekt hin zu kriegen, wobei ich auf die Funktion und den Klang immer den grössten Wert gelegt habe, und nicht nur auf die Optik.