1229 Feder Antiskating neu einhängen

  • Naja,

    da müsste er sich bei manchen Platten vielleicht übergeben, wenn es ihn mal wieder durchschüttelt.

    Gruß,

    Rainer

  • Hi

    Die Anti-skating Werkseinstellung wurde am 1229, wie auch bei alle andere Plattenspieler, in zwei Stufen eingestellt.

    Erst muss die Nulleinstellung justiert werden;

    a. AS Drehknopf 79 auf "0" stellen.

    b. Skatinghebel 267 muss auf der Kurvenscheibe 258, am Höhenpunkt sitzen.

    Wir hatten ein Lehre um 79 und 258 einfacher übereinstimmen zu lassen


    Jetzt wird die Einstellschraube:


    ..so eingestellt bis der Tonarm (mit Null anti-skate), solange er über eine Platte schwebt, nicht nach rechts oder links wandert.

    Ist das getan, darf die aktive AS Einstellung, wie im zweiten Teil gemacht werden.

    Folgt gleich.

    MfG

    Klaus

  • Um eine exakte Antiskate Einstellung zu machen, ist eine nicht modulierte (unmodulierte??) Platte mit spezifische Schneidgeometrie erforderlich die genau mit der sphärische Nadel im Skate-meter angepasst ist:



    Die Einstellung wird mit 2 Gram sphärisch durchgeführt,


    ...bis der skate-meter auf Null steht.


    Adjustierung wird durch Drehen der Einstellscheibe 264 erreicht:



    Danach soll diese Stelle mit Lack versiegelt werden:



    Gruß

    Klaus

  • Danke Klaus. Ich schick dir gleich mal meine Adresse da kannst du Platte und Skate-o-meter hin schicken.


    Kleiner Scherz… ;)

  • Guten Abend Matthias,


    Du musst zur Schulung nach Kanada ^^

    Gruß Peter

  • Danke Klaus für diese ausführliche Erklärung.

    Für die Prüfung bzw. Justage des Nullpunktes sind nach meinem Verständnis keine besonderen Gerätschaften notwendig - außer etwas Geduld. Wesentlich für die Wirkung des Antiskating ist - auch hierbei nach meinem Verständnis - wie groß die horizontale Kraft auf den Tonarm bzw. auf die Nadel ist. In Ermngelung eines Skate-O-Meters und der dazugehörigen Messplatte Könnte doch diese horizontale Kraft bei schwebendem Tonarm mit einer passenden Federwaage gemessen werden. Dazu müsste dann diese Federwaage vorher an einem korrekt eingestellten Gerät justiert werden.

    Hat ein solches Vorgehen eine Chance der ursprünglichen Einstellung zumindest nahezukommen? Oder mache ich da einen Denkfehler? Der Charme an der Methode liegt doch darin, dass sie prinzipiell auf alle Tonarme zu Übertragen wäre.

    Gruß,

    Rainer

  • Hallo Rainer


    "Für die Prüfung bzw. Justage des Nullpunktes sind nach meinem Verständnis keine besonderen Gerätschaften notwendig"

    Das ist stimmt wohl.


    Schau mal in diesem Beitrag:

    Dort habe ich einmal so was ausprobiert.

    MfG

    Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von dualcan ()

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