Beiträge von dualcan

    Ja, danach muss an den rechten (rot) und linken (gelb) Kanälen / Lautsprechern es (alternativ) brummen.

    So wie das Kurvenrad im letztem Bild aber steht, ist der Kurzschließer geschlossen, also kein Ton im Radio.

    Der Plattenteller muss gedreht werden bis das Kurvenrad wie in Bild 4, in seiner neutrale Stellung steht.

    Es ist Teil 107 im Bild 4, das den Kurzschließer öffnet.

    MfG,

    Klaus

    Hallo,

    Soviel ich mich erinnere, sind die zwei Schrauben 18 und 25 durch die drei Löcher in dem Plattenteller erreichbar.

    Dadurch wäre die Tellerabnahme überflüssig.

    Plattenwechsel nur nach Entfernung vom Netz durchführen!

    MfG

    Klaus

    Hallo,

    Das Kurvenrad (in rot angedeutet) ist das "Herz und Hirn" von Plattenspielern.


    Alle Tonarm Bewegungen und Plattenwechsel Vorgänge werden vom K.rad ausgeführt. Eine Nebenfunktion ist der Stummschalter der den Ton abschaltet, sobald sich der Tonarm bewegt. Sollte dieser Stummschalter sich im normalen Abspielverfahren nicht öffnen, dann kommt auch nichts an das Radioteil.

    Das Radio mit seinen Verstärker ist ja in Ordnung wie wir wissen . Der 5 Pol Anschluss am Gerät ist auch OK.

    Um das Tonkabel vom Plattenspieler aus zu testen. muss man nur die beiden Kontakte a und d (gelb und rot) mit den gleichen bedingen wie vorher beim Radio testen, antasten.


    Nebenbei, die zwei Metallaschen mit blauem X, sind die verriegel Laschen, die von Oben durch Schrauben 18 und 25 verschraubt sind.




    Nach leichtem lösen der beide Schrauben die sich unterm Plattenteller finden, können die Laschen zurück gezogen werden. Danach kann der Plattenspieler von oben heraus genommen werden. Das Tonkabel und Elektrische Kabel müssen natürlich zuerst vom Radio getrennt werden. Höchste Vorsicht mit Spannungsleitung!

    Der PE 72, 720, 2001 und 2010 sind außer oberflächliche kosmetische Änderungen, weitgehend identisch.


    Die PE Plattenspieler von dieser Ära, sind technisch gesehen, komplizierter gegenüber Dual Plattenspieler. Außer Tonleitung Test und Abtastsysteme Test, ist es ratsam einem Fachmann weitere Arbeit zu überlassen. Hoffentlich findet sich ein Mitglied vom Forum, der in Ihre Gegend, Ihnen helfen kann.

    MfG

    Klaus

    Hallo,

    Im Bild ist der Kurzschließer zu sehen.

    Das Phonokabel ist am Kurzschließer an Pins:

    a. Weiß/Linker Kanal

    b und c . Masse;

    d. Rot/Rechter Kanal angeschlossen

    Das Kurvenrad ist das große Rad in der Mitte vom Bild.

    MfG

    Klaus

    Hi,

    Vielleicht hilft dieses Bild:


    Alle 1219 bis 1229Q hatten diese Knopf Arretierung.

    Ich bin mir nicht mehr sicher ob die kleine Chassis (1211 bis 18) diese auch hatten...

    Das Reibrad hatte auch eine Arretierung.


    Hier sind beide Reibrad Arretierung (fast) und Tonarm Warnhinweis, ohne Deine Knopf Arretierung zu sehen:


    MfG

    Klaus

    Hi Sebastian.

    Ich habe nochmals alle vier Spulen nachgemessen in Zoll und Normal. Der Aufkleber Durchmesser ist unterm Strich :

    Die kleine Dual Spulen (KDW 221) haben ein Aussendurchmesser von 5 Zoll / 127mm.


    Die 110 mm Spule habe ich vergessen. Sie ist Kern von der BASF DIN Bezugsband 2000 von 1962.


    Deinen Entwurf finde ich erstklassig und bin auch daran interessiert.

    Da ich noch 35 neue 18cm und 15 neue 15cm Leerspulen, ohne Aufkleber habe (noch alter Dual Canada Bestand) wäre das eine super Ergänzung!


    Hast Du Dir schon einen ungefähren Betrag für die Aufkleber ausgerechnet?

    Gruß

    Klaus

    Das Gehäuse sollte niemals unter Spannung stehen. Bitte prüfe es mal mit einem Ohmmeter (Gehäuse gegen jeden der vier individuellen Drähte) -ohne Spannung natürlich...

    Wahrscheinlich ist Dein Phasenprüfer etwas zu empfindlich und zeigt eine Induktion-Schein Spannung.

    MfG

    Klaus

    Hallo Rainer


    "Für die Prüfung bzw. Justage des Nullpunktes sind nach meinem Verständnis keine besonderen Gerätschaften notwendig"

    Das ist stimmt wohl.


    Schau mal in diesem Beitrag:

    Dort habe ich einmal so was ausprobiert.

    MfG

    Klaus

    Um eine exakte Antiskate Einstellung zu machen, ist eine nicht modulierte (unmodulierte??) Platte mit spezifische Schneidgeometrie erforderlich die genau mit der sphärische Nadel im Skate-meter angepasst ist:



    Die Einstellung wird mit 2 Gram sphärisch durchgeführt,


    ...bis der skate-meter auf Null steht.


    Adjustierung wird durch Drehen der Einstellscheibe 264 erreicht:



    Danach soll diese Stelle mit Lack versiegelt werden:



    Gruß

    Klaus

    Hi

    Die Anti-skating Werkseinstellung wurde am 1229, wie auch bei alle andere Plattenspieler, in zwei Stufen eingestellt.

    Erst muss die Nulleinstellung justiert werden;

    a. AS Drehknopf 79 auf "0" stellen.

    b. Skatinghebel 267 muss auf der Kurvenscheibe 258, am Höhenpunkt sitzen.

    Wir hatten ein Lehre um 79 und 258 einfacher übereinstimmen zu lassen


    Jetzt wird die Einstellschraube:


    ..so eingestellt bis der Tonarm (mit Null anti-skate), solange er über eine Platte schwebt, nicht nach rechts oder links wandert.

    Ist das getan, darf die aktive AS Einstellung, wie im zweiten Teil gemacht werden.

    Folgt gleich.

    MfG

    Klaus

    Hallo,

    Das 704/721 Hubstück, Teil 237 451 von Michael, ist erste Sahne! Ich konnte es in einen 721 problemlos, ohne jegliche Nacharbeit, einbauen:

    Links- Nachbau; Rechts- Original





    Dieses Teil ist gegenüber dem Originalteil, robuster und wird, so wie ich es sehe, nicht mehr brechen.

    Super Arbeit Michael! - ein weiteres fehlendes Teil ersetzt.

    Gruß

    Klaus

    Hallo Berthold,

    Als der SM840 (601, 1249, 510, 502) heraus kam, machte er uns, durch sein unsittliches hoch laufen, sofort ärger. Wir mussten fast alle Motoren gegen den SM860 austauschen, sogar weit nach ablaufen der Garantiezeit. Es war mir nicht bekannt das er auch auf 50 Hertz diese Probleme hat. Für Canada und US wurden mehrere Schaltungen gebaut um dies zu verhindern. Ein guter Freund hat seine neueste Version von diesem Modul (117 Volt Version) im Angebot.


    Duncan McAllister
    email: tech@telechrome.com

    skype: duncan.mcallister

    web: tex.telechrome.com

    twitter: @nebulix

    Mein 601 habe ich mit ein früheres Modul bestückt, danach lief das Dings OK.


      

    Ich muss ihn fragen ob er es auch auf 230 Volt umrüsten kann.

    Gruß

    Klaus

    Hallo Alois

    Danke für Deine Korrekturen die ich jetzt in meinem Text integriert habe. Leider habe ich das ganze Gestern zu spät geschrieben und dadurch ein Bock gebaut. Normalerweise verfasse ich auf Englisch und übersetze danach, dadurch rutschen Fehler manchmal durch.

    Saubere Kontaktstellen vom Tonabnehmersystem bis zum Verstärker sind obligatorisch, sollte eigentlich völlig klar sein aber Deinen Beitrag macht es noch deutlicher.

    Apropos Massekabel; ein dickeres Kabel schadet keineswegs, wollte nur darauf hinweisen das es nicht unbedingt nötig ist.

    Um nochmals Erde und Masse aufzugreifen, dieses extra Massekabel dient ja nur und das Plattenspieler Chassis separat, nicht über Tonleitung, an den Receiver/Verstärker anzuschließen. Es soll also nicht mit elektrisches (Schutzklasse ) Erdungskabel verwechselt werden..

    Hoffentlich habe ich jetzt nicht noch mehr Fehler gebaut, nehme aber Korrekturen immer gerne zur Kenntnis!

    MfG,

    Klaus

    Hi Ernst,

    Hier ist ein Kabelschema vom 505/2, die ich noch ein bisschen erweiterte:

    An dieser Generation wurde endlich die meisten Massenchleifen entfernt, wenigsten für den Export Markt.

    Die fünf adrige Tonarm Leitung kommt vom Kopf/Kontaktplatte direkt auf eine zweite Platte wo das Endkabel angeschlossen ist. Es gibt keine Massenschleife in der RCA Stecker / Export Variante, nur in der DIN Variante, die eigentlich auch vermeidbar wäre. In der DIN Verdrahtung ist eine Massenschleife entstanden, da die zwei Massenschirme der Zwillingslitze zweimal zusammen schließen, erst an der Chassis Kontaktplatte und danach auf Pin zwo.

    Besser wäre es so wie die dritte Skizze zeigt, da nur eine Sammelstelle auf Pin zwei einsteht, würde aber ein Pfennig oder so mehr gekostet haben, da die extra Massenlitze, wie in der Export Version, noch fehlte.

    Aber zurück zum 701. Die originale Verdrahtung sieht so aus:

    In dieser Skizze sind mehrere Massenschleifen die man entsorgen soll.

    Eine vereinfachte Skizze, fast ohne Schleifen würde so aussehen:


    In diesem Plan können entweder das neuere fünf adrige Kabel oder die ältere zwei abgeschirmte Kabel Variante genutzt werden.

    Es wurde der Massen Knubbel im Stummschalter entfernt und nur die vier Adern vom System zum/durch den Stummschalter geführt. Das Massenkabel vom Tonarm wurde zur Chassis Lötöse gebracht und durch ein separates Kabel zum Receiver heraus gebracht.

    Ein paar Probleme sind aber doch noch zu beseitigen.

    Der 701 Tonarm ist noch komplette aus Metall, wobei das Chassis und kompletter Tonarm, Kopf inklusive, dadurch schon auf Masse liegt. Wie wir wissen, hat der 721 etc. eine Plastik Lagerbrücke die diese Masse in zwei Teilen aufbricht. Da jetzt schon ein neues Masse Kabel im Arm ist, muss auf der Kopf Kontaktplatte, die Brücke zwischen Masse und Rechtem Minus (Grün) separiert werden:

    schonst haben wir wieder eine Erdschleife. Auch die Kupferlasche die vom Metallkopf auf die Kontaktplatte greift, darf diese Platte nicht berühren (etwas Tessafilm..). Das neue Massenkabel darf nur das TK 14 (falls ein Schirmmetall installiert ist) und System, das normalerweise sein Gehäuse schon auf der rechte minus Seite liegt, abschirmen.

    Hoffentlich hilft diese Methode das Brummen zu bändigen.

    Damals fing ich an mit direkte / einfache Verbindung zwischen Tonarmkabel und Ausgangskabel, experimentierte mit Stummschalter etc., bis das Luder kein Muckser mehr machte...

    Fun Fun Fun!!

    Gruß

    Klaus

    Hi,

    Das Erdkabel von den späteren Modellen wie 620Q (279 120) hatten ein Durchmesser von c. 0.6 mm:


    Das reicht um diesen Zweck zu erfüllen.


    Als die 601/701 bei uns (Noresco / Dual of Canada) importiert wurden, waren wir auch Importeure von Ortofon.

    Zwischen Elektromagnetischer Wandler (MM - Moving Magnet) und Eletrodynamischer Wandler (MC - Moving Coil) Tonabnehmer Systeme, besteht noch ein Quantensprung, die ein extra Maß von Ärger bereiten kann.

    Zum Beispiel eine Shure V15 produziert zwischen 3.5 und 6.0 mV pro Kannal per Variante, wobei eine Ortofon MC 20 dagegen, nur 0.07mV hergibt.

    Mit solch ein geringes Signal muss an alle Register gezogen werden um Brummen zu vermeiden.

    Bei einer Installation mit MC30 , 701 und ein Top end Japan Receiver mit integrierten und einstellbarem MC Vorverstärker (leider Vergessen welchen Typ es war...) hatte ich einige Tagen ärger bis das Dings kein brummen mehr abgab. Neben alle Erdkabel Auftrennungen und x mal Kabel wechseln, war es auch nötig den Stummschalter außer Gefecht zu ziehen. Nur mit direktem Anschluss zwischen RCA Kabel und Tonarmleitung ohne Stummschalter, wurde das gesamte System Rauschlos.

    Die spätere Tonarm Typs mit Plastik Lagerrahmen sind auch eine Verbesserung, da der gesamte Tonarm von der Chassis Masse getrennt ist. Dadurch kann der Tonarmkopf / System Masse an dem Chassis / Stummschalter Massenpunkt direkt angekoppelt werden. Mit einem Metall Lagerrahmen wie im 701, 1229 etc, hat man eine Erdschleife, da der Tonarm durch die Lager mehr oder minder schon auf Erde liegt. Das Schwarze Erdkabel zwischen Kopf und Massenpunkt bringt dann die Erdschleife, die höchstwahrscheinlich am 701 noch einen Tick mehr zum Brummen ausmachte.


    Als ich noch grüner Student war, wurde mir erklärt dass man mit Erde/Masse so gut wie möglich die Verdrahtung in einer Stern Formation machen soll. Das soll heißen, alle Masse enden, zu einem Punkt am Chassis zusammenlegen um eine Erdschleife zu vermeiden. Das wurde sogar noch mehr kritisch als wir bei Noresco auch CB und FM Sende Radios samt Antennen importierten und auch reparierten. An solchen Bestien ist sogar schon mit einen Zentimeter am Metallchassis mit Massen Differenzen zu Rechnen. Ganz verrückt wird es aber erst mit Antennen.. Glücklicherweise konnte ich mich damals hinter einen Berg Plattenspieler und Tonband/Kassettengeräte verstecken, da ich mit diesen Zeugs von Hi Gain, Fujitsu-Ten National/Matsushita et.al. keine Freude fand und diese gerne andere Techniker in unsere Bude überließ...

    Gruß

    Klaus