Beiträge von dualcan

    Hallo Matthias,

    ...werde es später nochmals ablichten. Die Strobo Markierungen auf dem 1219 und 1218 sind genau so unter der Eloxierte Schichte gedruckt wie alle andere Chassis Schriften.

    Ich muss nochmal nachschauen ob beide Ringe (1218/1219) den gleichen Durchmesser haben. Leider sind die Unterlagen/Teilnummern da nicht hilfreich, da die 1218 Unterlagen keine "Stroboringe" enthält .

    Das einzige Gerät das eine Schrift über der eloxierte Schichte hatte, war die erste C901 Serie. Das reinigen mit etwas Alkohol. wurde durch eine sehr saubere obere Flasche belohnt und zwar ohne (Stop/Start etc.) Schrift..

    Das wurde natürlich sehr schnell geändert...

    MfG

    Klaus

    Hallo,

    Wie man an dieser Seite von der 3060 Service Anleitung sehen kann, wurden exklusive PE Teilen nach der Dual Übernahme, im Dual EDV System mit den Teilenummern 250k bis 259 999 eingetragen.

    Alle Teilen, die nicht mit 250k anfangen, sind dadurch, logischerweise auch Dual standard Teilen,

    Die letzte eigene PE entworfene Wechsler Serie, 3010/12/15, haben noch typische PE Teile Nummern, obwohl da auch schon etliche Dual Teilen drin sind:


    Da die Dual Teilen in dieser Serie nur eine extra "2" vorne haben, sind diese Dual Teilen auch leicht hervorheben,

    Beispiel: PE Teil Referenz 29> 2 214 047; Dual Teil 214 047.

    MfG

    Klaus

    Hallo Turi,

    Leider nein- Die Tonarm Senkgeschwindigkeit lässt sich an Dual Modelle vom 1007 bis 1216 leider nicht variieren. Bei diese Modellen, werden die anhebe und absenke Zeit, direkt vom Kurvenrad (über den Haupthebel) bestimmt.

    Das angebaute Liftsystem, erstmals am 1019 eingebaut, ist separat von der Wechselautomatik. Erst bei den nachfolge Modellen 1218/1219 wurde das geändert, zwar durch das Silikonöl, das direkt am Hebebolzen angebracht ist.

    Um dem Automatikvorgang im Kurvenrad etwas deutlicher zu machen, habe ich diese Skizze eingefügt:



    Die anhebe Zeit (2) ist etwa die Hälfte von der absenke Zeit im Sektor 7.

    Da die 1007/1216 Systeme keine Silikonöl "Bremse" haben, muss der Tonarm genau diese zwei Sektoren zeitweise folgen. Da waren die 1006 Modelle etwas Voraus. Diese hatten einen separaten hebe/senke Vorgang/Eirichtung, der weder vom Kurvenrad, noch von der selektierte Geschwindigkeit gesteuert wurden.

    MfG

    Klaus

    Hi Kurt,

    Da Dein Gerät vermutlich aus der erste Serie kommt, stimmt das schon. Der Bruchpunkt zwischen erste und zweite Serie liegt bei Chassis Nummer 140,999 und 141,000.

    In meiner Englische Service Einleitung sind beide Serien berücksichtigt und hat die Unterschiedliche Teilen auch aufgelistet:


    Die zweite Serie kann man schon als 1229, ohne Stroboskop betrachten.

    MfG

    Klaus

    Hi Ernie

    Ein TM 819, TG 12a und TG15 Tonbandgeräte habe ich, wobei der TG 15 sehr langsam wieder flott gemacht wird

    ---beinahe vergessen- ein TG28 ist auch noch dabei.

    Außerdem war ich Fleischmann Fan und leider nix mit Trix - waren aber alle Klasse

    Gruß

    Klaus

    ..und das war das Problem. Nachdem die Litzen verschweißt wurden, hatten wir fast keine Probleme mehr.

    Hier ist ein Inter-office Memo, diesmal von unserem NCL Vancouver Service Leiter, Heinz Leske:


    Hier zwei NCL Seiten von 24, die mehrmals von diese ersten Litze Reparaturen berichteten und an Herr Zimmermann und Co, ging.


    - und das nur von NCL Vancouver . NOL Ontario hatte noch viel mehr, wobei ich nicht mehr sicher bin, ob unsere NQI Berichte in denen von NOL integriert worden.

    Heinz hat auch hier auf das (anfangs) Problemkind C901 angedeutet. Das war ein echter Reparaturkasten und nicht immer hausgemacht. Zum Beispiel, es wurden simple Haupt Sicherungen geliefert und eingebaut die einfach den Geist aufgaben- ohne jeden Grund. Das sorgte für extra Spaß, da nach Adam Riese, eine Sicherung nicht ohne Grund platzt - soll man denken.

    Diese Dokumente hat NoKo im Werk 1 gefunden und mir zugeschickt, wofür ich mich herzlich bedanke.

    Gruß

    Klaus

    HI,

    Nichts zu danken- habe es aber an Mark Zwicker weitergegeben der diese Unterlagen sorgfältig aufbewahrt.

    Ich werde beide an HiFi Archiv und auch Vinyl Engine schicken. Manche Sachen wurden aber bei H.F.A. nicht aufgenommen, daher setzte ich beide erst hier rein.

    Komischerweise hatten wir relativ wenige 704 in Kanada Ost (Quebec/Maritimes) verkauft desto mehr 721. Ich kann mich nicht erinnern dieses Modell damals zu reparieren. Das ist merkwürdig da es um diese Zeit echte Probleme mit der LowCap Tonarmlitze vom ersten Lieferant, an alle Modelle gab. Bis Heute habe ich nur zwei davon repariert, einer um 2015 und der andere 2017. Mit Dual fing ich aber erst nach laaaanger Pause - rund 2014 - wieder an.

    Gruß

    Klaus

    Hi Ernie,

    Dual Profi nur bedingt! Wir importierten nur Dreher und Bandmaschinen. Meine Zeit dort war ungefähr vom 1210 bis Konkurs.

    Da der Service sich immer rund fünf Jahren verschiebt, (Neue brauchen keine Service..), war meine Tätigkeit am Anfang bei Dual of Canada, hauptsächlich mit 1009/1019 und TG 12/15 auch noch wenige 1007/8 ausgeschöpft.

    Hebel 209 stecke ich erst nachträglich in 232 rein, da wie Du sagst, der ganze Klim-bims schon eine Hausnummer ist..

    Für diesen Hebel nutze ich Shell Gadus, ein Alvania Ersatzfett.

    Danach kommt der Haupthebel (191) wieder an seinen Platz.

    Die Schraube 187 muss durch jedes Teil durchgeführt werden, und nach jeder sachte Bewegung/Überprüfung der Teile, langsam fest gedreht werden- geht schon!

    MfG

    Klaus

    Ja so siehst aus. Auf der sekundär Trafo Seite, mit Motor blockiert, soll maximal 350 mA ac sein, beim Freilauf 90 mA ac zu messen.

    Es ist das erste mal seit mindestens 30 Jahren das ich dieses Schema etc. auch sehe. Klaus Z. schickte uns alles damals wie ja oben vermerkt ist (NCL und NQI) aber das Gedächtnis ist halt nicht mehr so wie es einstmals war ...

    Gruß

    Klaus

    Hi Ernie,

    Zuerst die Einstellung vom Schaltarm 128:

    ..Nummern sind vom 1009, ist aber identisch mit 1019

    Hier ist der ganze Prozess zu sehen:

    https://www.dropbox.com/home/D…Shared/1019%20Restoration

    und noch:

    Die Teilen 233,235,236 müssen auf alle berührende Kontaktstellen auf Graphit fett laufen, da sonst die Feder 234 nicht genug Zug hat um den Startschalter 210 nach druck zur "Manual" Seite, wieder in Ruhestellung zu bringen. Molycote hat den niedrigsten Widerstand um das zu erlauben

    MfG

    Klaus

    Heute wurde mir die Einstellunterlagen für diesen Motor zugeschickt und freundlicherweise auch das Erlaubnis von Mark Zwicker es hier einzustellen, gegeben:


    Kleiner Exkurs: Noresco / Dual of Canada war der kanadische Importeur für Dual/PE, mit drei Hauptabteilungen. Der rote Stempel Aufdruck NOL bedeute Noresco Ontario Limited (Toronto) und wurde vom Partner JESCO Ahfeldt, der technische Kaufmann vom Team geführt. Im Westen (Vancouver) war es NCL (Noresco Canada Limited) und vom Partner NORbert Holm, ein Radio Ingenieur, betreut. Unsere Abteilung hieß NQI (Noresco Quebec Inc. - Montreal mit Satellit in der Stadt Quebec) und war eine eigenständige Division von NOL. Noresco hatte auch noch mehrere Divisionen, wie NMC (Noresco Manufacturing Corp.) die elektronischer Division die Radios etc. baute. Eine Abteilung war auch für professionelle Produkte wie Telefunken Professionell, Otari, Neumann, National-Matsushita amateur duplex Radio, etc., und eine Schreinerei für Lautsprecher, Kabinette etc.

    Es war auch Importeur von mehrere Marken wie Rotel, Design Accoustic Lautsprecher, MXR, und zeitlich auch für B&O, neben Büro Krams wie Aiphone Intercom und mehrere Telefon Beantworter verantwortlich.

    Für Dual waren den Servicemanagern Heinz Leske und Otto Rohrwasser (NMC), Klaus Zwicker (NOL) und Klaus Schroeder (NQI) von Bedeutung, da sie für ständige Rückmeldung von Problemen und Verbesserungen ins Werk und an die zeitgleiche Manufaktur meldeten. Zum Beispiel:


    (Von Recherchen im Werk 1 durch NoKo, danke dafür!)


    Alles in allem, damals eine große Nummer und ein angenehmer Arbeitsplatz.

    Die Technische Beschreibung vom EDS 900 folgt noch.

    MfG

    Klaus (der Mindere... und ein Schelm der an KKK dachte =O)

    Hi,

    Ernst hat mich "ge-outed" !

    Die Lehre für die A.S. Scheibe, ist tatsächlich für die frühe 1200 (1209 etc) Modellen (mit Ausnahme von 1212 und 1215) , da das Loch in der Scheibe, größer war.

    Die 1000 und 1212/1215 Modellen haben aber keine A.S. Scheiben, da die A.S Führung intern im Tonarmsockel zu finden ist.

    Egal, Ich habe mir eine Lehre für die neuere Scheiben selbst gebastelt da ich die Originale Lehre nicht mehr habe.

    Die statische Null Einstellung der Scheibe sieht danach so aus:

    Wie man sehen kann, dient die Lehre, neben der Null / Höhepunkt Positionierung, hauptsächlich beim befestigen um die Scheibe zu halten. Es ist in diesem Moment wo sich die Scheibe mitdrehen will.

    Die Ersatzlehre habe ich mit dickem Kupferdraht gefertigt., dreimal um den Stift, danach hinüber zum Scheibenloch und abgebogen. Jetzt konnte ich den Kupferarm so lange verlängern / kürzen durch Verdrehung der "Spule", bis die Abbiegung genau ins Loch (von einer originaler, noch nicht gelöster Scheibe) passte. Danach eine Griff/Bogen drauf und ordentlich verlötet und Basta, eine Lehre:



    Um eine präzisere Lehre zu konstruieren, können diese Messungen eventuell hilfreich sein:


    MfG,

    Klaus

    Die Dynamische Nulleinstellung kann nur mit dem Skate Meter und un-modulierte Platte


    durchgeführt werden wie folgt:

    Skate Meter ausbalancieren und auf 2 p / 20 mN druck einstellen. Anti-skate auf 2 - konisch einstellen


    Erster Versuch zeigt zu wenig Federzug (Platte Geschwindigkeit spielt keine Rolle ob 16 oder 78 U !):


    Feder wird justiert:


    Bis Nadel kein Ausschlag anzeigt - Beinahe so -(noch 50mG zu viel Skatingkraft) :


    Exakt eingestellt:


    und danach wieder versiegelt:


    Jetzt läuft alles wieder im Lot!

    MfG,

    Klaus

    Hi,

    Ab Werk wurde die A.S Einrichtung folgender weise eingestellt

    Als erstes, mit Lehre, falls vorhanden, Oval einbauen:

    t


    bzw. die erste Version:



    Bei beide Typs muss der Knopf oben, genau auf "0" gestellt werden und mit Lehre oder vorsichtig nach Augenmaß, auf maximalen Ausschlag des Skatinghebels justiert werden.

    Jetzt muss entweder, durch die


    seitliche Schraube: oder durch biegen



    justiert werden, bis das Loch im Skatinghebel (wo die Feder ein gehenkt wird), genau über den Spitz der Tonarmachse übereinstimmt:


    Jetzt muss der (ausbalancierte, ohne (0) A.S Kraft) Tonarm über eine Platte stehenbleiben, wo immer er auch platziert wird.

    Sollte der Arm nach rechts oder links ziehen wollen, muss das Loch nochmals nach rechts oder links (Ost/West) nachjustiert werden .

    Sollte der Arm von beide Seiten in die Mitte ziehen oder von der Mitte sich aus abdrücken wollen, so ist das Loch entweder über oder unter dem Spitz (Nord / Südlich gesehen).

    Der Tonarm muss am Ende der Justierung über der Platte stehen bleiben, egal wo er platziert wird.

    Das ist die statische Nulleinstellung. Die dynamische Nulleinstellung, (also kein Skating...) wird mit dem Skate-Meter und Testplatte LO 97 an der A.Skating-feder eingestellt.

    Bilder davon folgen.

    Klaus