Dual CS 610Q Restauration

  • Hallo,


    so, habe gestern meinen Dual CS 610Q fertig gemacht.


    Habe den Dreher schon seit 1989 und irgendwann in den 90ern hatte er sich auf einmal nicht mehr gedreht. Irgendwann wurde er dann mal abgebaut und fristetet Jahrzehntelang in einem Schrank sein dasein.

    Hatte schon vor Ein paar Jahren meine ganzen Hi-Fi Bausteine überholt (Technics Verstärker von 1977, Onkyo Tapedeck 80er, Sony CD Player von 1991), nun habe ich endlich die Zeit gefunden mich meinem Dual CS 610Q den ich 89 für 30 DM erworben und gute Dienste geleistet hatte.


    Habe hier im Forum viele Anleitungen finden können und mich ans Werk gemacht.


    Habe den Dreher demontiert und den Motor und das Kurvenrad gereinigt damit er sich wieder dreht.

    Der Motor wurde geölt mit Fluna Tech und das Kurvenrad neu gefettet mit Anderol.

    Da ich hier im Forum lesen konnte das sich der Steuerpimpel nach Jahren gerne verabschiedet und er in der Tat nicht mehr vorhanden war, habe ich einen Originalen besorgt und ihn auch gleich mit eingebaut.


    Habe dann den Dreher getestet und musste voller Freude feststellen das er sich nach 30 Jahren wieder Drehte!

    Wenn der Tonarm zu seinem gewissen Punkt in der Mitte kommt fährt er hoch und in die Endposition, fährt runter und schaltet ab. Soweit so gut!


    Jetzt das Problem!

    Habe den Kameraden dann wieder zusammen gebaut und wieder getestet.

    Nur jetzt wenn er zu der Tonarmhalterung fährt bleibt er an der Halterung hängen und fährt nicht ganz drauf, es scheint als ob einen Tick zu niedrig ist.

    Wäre die Tonarmhalterung einen Millimeter kürzer würde es funktionieren wie es die Tests ohne Abdeckung mit Halter aufgezeigt hatten.


    Jetzt je nach dem, geht der Dreher aus oder bleibt auch mal an wenn er vor dem Tonarm runter fährt.


    Kann jetzt das Problem nicht finden woran das liegen könnte?


    Weiß jemand Rat?


    In dieser Stellung bleibt er Hängen


    Gruß Z-MANN

    „Mors ultima linea rerum est“

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  • Drehe einmal den Lift etwas weiter hoch.

    Da Liftstößel ( hinten am Tonarm ist eine kleine Schraube dafür)

    Und schau auch mal nach , ob sich der Liftpimpel nicht auch verkrümelt hat, oder kurz davor ist.


    Mit freundlichen Grüßen

    Carina

    Bilder

    Hört mit: Immer mal mit verschiedenen Plattenspielern.
    Meine Favoriten sind hier aber Dual 1219,1229. Beide habe ich vom Schrott gerettet, 1229 braucht noch einen neuen Arm.

    Dann gibt es auch noch Marantz 6300, Univerum 6000, sowie Dual 1241-1249 wo ich aber 1245, 46, und 49 bevorzuge.
    4 Technics Plattenspieler habe ich zur Zeit auch noch. Einen davon den silbernen 3310 konnte ich davor bewahren in den Container zu wandern.
    Also eigentlich bunt gemischt :D:whistling:

  • Danke für die Antwort!


    Asche auf mein Haupt!


    Die News, der Liftpimpel ist noch völlig intakt. Habe jetzt die ganze Zeit das Gerät Analysiert, mir Videos reingezogen und mir m al die Bedienungsanleitung durchgelesen.

    Musste feststellen das, das Gewicht vom Tonarm press angeschraubt war, da kann der Lift ja nicht seinen Job tun.

    Habe den Tonarm nach Anleitung eingestellt und siehe da es Funktioniert alles!

    Habe das Tonarmgewicht und das Antiskating auf 25mN eingestellt wie es bei der Originalen Nadel (DMS 239) vorgegeben ist,

    da ich die Daten der AKG X10S nicht zur Hand habe und auch nicht im Netz finden konnte.

    Man hört ganz leise Musik und am Ende wird der Tonarm richtig zurück in die Halterung zurückgeführt.


    Ich hoffe hier auf etwas Nachsicht, das war das erste mal das ich einen Dreher eingestellt habe.

    Ich hatte ihn 1989 von einem Kumpel gekauft, angeschlossen, lief Problemlos und habe mich nie wirklich mit der Materie auseinandergesetzt.

    Dann kam bei mir 1991 der erste Sony CD Player mit den bösen CD‘s, das Thema Schallplatten geriet ins Hintertreffen und der Dreher wurde dann dreißig Jahre nicht mehr genutzt was auch damit zusammenhing das er sich auf einmal nicht mehr Drehte.

    Zum Glück schmeiß ich nicht immer alles weg und er Stand wohl behütet im Schrank im Keller.


    Jetzt läuft er schon einmal, muss jetzt nur mal schauen wo ich eine gut erhaltene Haube sowie eine Frontblende her bekomme, die Tellermatte ist noch intakt aber natürlich Bretthart.


    Mal sehen was die nächsten Probleme sein werden!?


    Grüße Z-MANN

    „Mors ultima linea rerum est“

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  • Falls du jetzt wieder regelmäßig hören willst kannst du drüber nachdenken, die Elkos zu tauschen, diese abrauchen.. Dafür musst du den Dreher aber zerlegen und löten.


    Hat deine Haube Risse oder Ausbrüche? Wenn nein, dann ist polieren wahrscheinlich die bessere Wahl. Ansonsten lohnt es sich eigentlich.nicht, Einzelteile zu kaufen. Mit kompletten Geräten kommst du fast immer billiger weg...

  • Z-MANN

    Hat den Titel des Themas von „CS 610Q Tonarm fährt nicht auf die Tonarmhalterung“ zu „Dual CS 610Q Restauration“ geändert.
  • So. mein CS 610Q ist vorerst fertig!


    Habe ihm jetzt eine Tellermatte von Technics (RGS008) verpasst, die alte ist noch völlig in Ordnung nur Bretthart aber werde sie trotzdem behalten und gegebenenfalls auch mal wieder einsetzen.


    Konnte eine neue alte Tonnadel (X10S) OVP von AKG für das P10S System auftreiben, die alte hatte schon einiges auf dem Buckel und beim Wechsel ist mir auch aufgefallen das sie leicht nach links verbogen war.

    Die neue Neue Nadel läuft bei den Trockenübungen prima, musste nur das Auflagegewicht etwas erhöhen von 15nM auf 20nM, da sie bei dem niedrigen Wert ab und zu bei den Übungen gesprungen ist. Mit 20mN ist die Komplette Platte durchgelaufen. Top!


    Die Haube ist soweit noch ganz in Ordnung, habe sie von den ganzen Aufklebern befreit mit denen ich sie in jungen Jahren verschönert hatte.

    Naja, war halt Jung und ein böser Headbanger (jetzt bin ich alt aber immer noch ein böser Headbanger!).

    Hatte schon an ein abschleifen der Haube gedacht, aber da traue ich mich nicht wirklich dran da ich nicht die passende Maschine habe und wie ich mein Glück kenne mache ich es bestimmt noch schlimmer als vorher.

    Sieht in den Videos im Netz jedenfalls prima aus was die da so aus verkratzten Hauben wieder machen, nicht schlecht!


    Demnächst geht dann der Dreher an meinen alten Technics SU-7300K von 1977, mal sehen ob die Kabel noch in Ordnung sind oder eventuell auch getauscht werden müssen und dann bekommt er seinen angestammten Platz im Wohnzimmer.

    Ach ich liebe meinen alten HIFI Kram, und warum? Weil der Kram auch nach Jahrzehnten noch läuft nicht wie der Heutige Müll.

    Teufel Soundbar nach 4 Jahren abgeraucht, Samsung TV nach fünf Jahren abgeraucht.

    Seltsamerweise laufen meine ganzen alten Geräte immer noch bzw. Funktionieren noch. Soviel zum Thema Nachhaltigkeit.


    Hier noch ein paar Bilder von meinem CS 610Q

      

    Vorher Nachher


    Jetzt brauch ich nur noch eine neue Frontblende, da bei meiner unten rechts ein kleiner Hitzeschaden von einer Kippe 1990 verursacht wurde (Herzlichen Dank Matthias!).

    Falls du jetzt wieder regelmäßig hören willst kannst du drüber nachdenken, die Elkos zu tauschen, diese abrauchen.. Dafür musst du den Dreher aber zerlegen und löten.


    Hat deine Haube Risse oder Ausbrüche? Wenn nein, dann ist polieren wahrscheinlich die bessere Wahl. Ansonsten lohnt es sich eigentlich.nicht, Einzelteile zu kaufen. Mit kompletten Geräten kommst du fast immer billiger weg...

    Ja hoffe das die Elkos noch etwas halten.

    Haube hat keine Risse, würde es was bringen sie mit der Hand zu polieren?

    „Mors ultima linea rerum est“

    3 Mal editiert, zuletzt von Z-MANN ()

  • Hi !

    Jetzt brauch ich nur noch eine neue Frontblende, da bei meiner unten rechts ein kleiner Hitzeschaden von einer Kippe 1990 verursacht wurde (Herzlichen Dank Matthias!).

    Das ist kein Schaden.

    Das ist Geschichte.

    Das ist was, was man erzählen kann und wodurch "so eine blöde Kiste" praktisch den Status eines Familienmitglieds erhält.

    Ist auch ein Teil Deiner Geschichte.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Auch wieder war!

    „Mors ultima linea rerum est“

  • Moin,


    die beiden breiten matten Streifen wirst Du mit schlichtem Polieren nicht wegbekommen, Du wirst sie zumindest partiell rausschleifen müssen. Je nach Tiefe mit 800er oder feinerem Naßschleifpapier beginnen und dann jeweils mit er nächstfeineren Körnung weiterschleifen bis mindestens Körnung 7000, besser 10.000. Jeder Schliff rechtwinklig zum vorausgehenden, um zu sehen, ob alle Riefen des Vorschliffes entfernt sind. Zum Schluß kann die Haube mit Poliermilch auf Hochglanz gebracht werden.


    Grüße, Jürgen

  • Moin,


    die beiden breiten matten Streifen wirst Du mit schlichtem Polieren nicht wegbekommen, Du wirst sie zumindest partiell rausschleifen müssen. Je nach Tiefe mit 800er oder feinerem Naßschleifpapier beginnen und dann jeweils mit er nächstfeineren Körnung weiterschleifen bis mindestens Körnung 7000, besser 10.000. Jeder Schliff rechtwinklig zum vorausgehenden, um zu sehen, ob alle Riefen des Vorschliffes entfernt sind. Zum Schluß kann die Haube mit Poliermilch auf Hochglanz gebracht werden.


    Grüße, Jürgen

    Dafür bräuchte ich aber eine Maschine oder, mit der Hand wär wohl ziemlich langwierig denke ich?

    „Mors ultima linea rerum est“

  • Geschliffen habe ich manuell, damit man eine definierte Schleifrichtung (also längs oder quer) einhalten kann. Dabei etwas Geduld, ich habe jeden Tag nur einen Schleifdurchgang mit einer Körnung gemacht, dafür gründlich, so daß die Querriefen der vorherigen Körnung sicher ausgeschliffen und nicht mehr zu sehen sind. Die Beurteilung im Gegenlicht hilft dabei. Zum Polieren dann habe ich mit einem Bosch-Multitool und einem Polierschwamm gearbeitet, aber wenn man bis Körnung 10.0000 schleift, müßte die Poliererei mit etwas Geduld auch manuell zu bewerkstelligen sein.

  • So, jetzt ist der Dreher erst mal fertig! Sehr sehr Geil!


    Die AKG Nadel die ich auftreiben konnte läuft Perfekt, ich werde mir da noch eine besorgen als Ersatz.

    Denn besser haben als brauchen!

    Habe alles nach Anleitungen im Netz eingestellt und ihn mal an einen Ersatzverstärker drangehängt, mit dem Kopfhörer gelauscht und bin begeistert!

    Die Cinch Kabel sind noch in Ordnung und haben kein Kabelbruch, wie auch der hat ja dreißig Jahre ein Schläfchen gehalten.

    Bin mal wieder froh das ich nicht alles sofort wegschmeiße!


    Beim durchsehen meiner alten Platten habe ich auch zwei Märchenplatten wieder entdeckt die ich noch aus meinen Kindertagen in Erinnerung habe. Leider sind sie in einem relativ schlechten Zustand. Die Platte mit dem Struwwelpeter ist von 1965 wie ich herausfinden konnte.

    Habe sie mit meinem angerührten Platten Reinigungsmittel (2/3 Destilliertes Wasser, 1/3 Isopropanol und einen Tropfen Tween 40) gereinigt, sie knistert zwar aber Springt nicht.

    Wahnsinn mal wieder eine der alten Kinder Platten nach über vierzig Jahren zu hören und man kann sich an vieles noch Erinnern!



    Morgen geht mein alter Dreher an die Anlage, bin schon spannt wie er mit den Boxen klingt!


    Ob ich die Haube (CH44) abschleifen werde weiß ich noch nicht, glaube eher nicht Traue mich da nicht wirklich dran und wenn ich sie versaue ist ein Ersatz zu bekommen nicht wirklich einfach.

    „Mors ultima linea rerum est“

    4 Mal editiert, zuletzt von Z-MANN ()

  • Hi !

    Ob ich die Haube (CH44) abschleifen werde weiß ich noch nicht, glaube eher nicht Traue mich da nicht wirklich dran und wenn ich sie versaue ist ein Ersatz zu bekommen nicht wirklich einfach.

    Betrachte es doch mal aus dieser Sicht:

    Die Haube ist ziemlich im Arsch.

    Die ideale Grundlage zum Üben, es wieder besser zu machen.


    Besorg' Dir ein Schleifpapier-Set zum Naßschleifen. das geht meistens mit 60er oder 80er Papier los, was aber etwas rauh ist. So ab 200er kriegt man einigermaßen was abtragen, ohne neue Gräben zu ziehen.

    Nach oben sollte 1000er oder 1200er Papier für halbwegs vernünftige Resultate und glatte Oberflächen reichen.

    Damit solltest Du die meisten Schrammen rauskriegen.

    *Dann* kannst Du Dir überlegen, mit noch feinerem Papier weiter zu machen.


    Das "Wie" hat Jürgen ganz gut beschrieben. Ich schleife die ersten drei, vier Durchgänge auch nur von Hand.


    Ich höre meistens bei 1200er auf und poliere dann mit einer Politur für Plexiglas, wie sie für Autoscheinwerfer, Cabrioscheiben und Motorradhelm-Visiere empfohlen wird. Dazu habe ich mir mal eine langsamlaufende Poliermaschine gekauft, die auf Ebay um 45 Euro gekostet hat. Damit kriegt man dann die feinen Schlieren und Kratzer raus. Mit einer schönen Lammfellscheibe.


    Damit habe ich vor einem Jahr eine 520er Haube renoviert, die ähnlich aussah, wie Deine: Aufkleber, Kratzer, Farbspuren, Kritzeleien mit Edding ... sie ist nicht ladenneu geworden, aber immerhin präsentabel.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hm,
    das was Peter bezüglich der Körnung des Schelifpapiers schreibt, kann ich nicht nachvollziehen.
    Mit 80er Papier schleifst du das Ding weg, da bleibt nix von übrig ;).


    Ich habe bislang auch die tiefen Kratzer auch mit 600er Papier (nass) rausschleifen können. Dann muss mann jeweils mit der nächst feineren Körnung schleifen, bis die Riefen des vorhergehenden Vorgangs weggeschliffen sind. Wenn man nach der 600er Runde sieht, dass die Kratzer doch viel zu tief sind, dann kann man immer noch auf groberes Papier umsteigen.


    Ich für mich mache das ungefähr so (abhängig vom Zustand der Haube): 1000-1500-2000-2500-3000-4000-5000 (gibt es z.B. als Set für den Zenterschleifer mit 125mm Durchmesser, kann man auch auf den Delta-Schleifer machen). Und erst dann fange ich an, mit dem Maschinchen (Delta-Schleifer) zu polieren.


    Ich weiß nicht, wie gut Peters Politur ist, aber wenn ich nach einem 1200er Schliff anfange zu polieren, dann müsste ich da wahrscheinlich tagelang polieren, bis die Haube "streifenfrei" wird - wenn sie es überhaupt wird.

    irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...


    Gruß
    Winfried

  • Hi Winfried !

    das was Peter bezüglich der Körnung des Schelifpapiers schreibt, kann ich nicht nachvollziehen.
    Mit 80er Papier schleifst du das Ding weg, da bleibt nix von übrig ;) .

    Deshalb habe ich ja geschrieben "So ab 200er ...".

    Eine einfache Fingerkontrolle sollte einem schon sagen, daß alles darunter eher neue Probleme *schafft*, als welche zu lösen.

    Meistens sind diese "Sets" in verschiedenen Körnungen abgepackt und ein paar "zweistellige" dabei, die man getrost vergessen kann.

    Ich weiß nicht, wie gut Peters Politur ist, aber wenn ich nach einem 1200er Schliff anfange zu polieren, dann müsste ich da wahrscheinlich tagelang polieren, bis die Haube "streifenfrei" wird - wenn sie es überhaupt wird.

    Wenn man mit der Hand arbeitet, mit viel Wasser und moderatem Druck, dann ist die Oberfläche nach einem 1200er Durchgang schon ganz gut. Man kann auch alles etwas übertreiben und ein Maschineneinsatz erfordert noch mehr Vorsicht. Wenn man mit der Hand arbeitet, dann dauert das vielleicht etwas länger, macht etwas mehr Mühe, man muß die Aktion vielleicht über mehrere Tage verteilen, aber man ratscht sich nicht versehentlich neue Macken rein, wenn man mit dem Handling nicht so wirklich vertraut ist.


    Es geht ja auch ein bißchen darum, ein Gefühl für das Material zu entwickeln und was zu lernen.

    Rom ist auch nicht an einem Tag niedergebrannt worden ...


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hallo,


    auch meine Erfahrung sagt, daß eine 1200er-Körnung nicht fein genug zum anschließenden Polieren ist. Ich schleife immer bis mindestens 5000, meist noch feiner. Allerdings ist dies zugegebenerweise mühsam und nicht an einem Tag zu bewerkstelligen. Aber so ist dies halt beim Hobby: Maximaler Aufwand für kleinstmöglichen Effekt - aber schöööön... ^^


    Polierte Grüße


    Jürgen

  • Hätte da mal eine Frage, sind der Steuerpimpel und der Liftpimpel identische Teile?

    Kann ich einen Originalen Dual Steuerpimpel auch für den Lift benutzen?


    Gruß

    „Mors ultima linea rerum est“

  • Hi !


    Der Liftpimpel ist Nummer 61 "Steuerpimpel" mit der Teilenummer 223 777,

    Der Steuerpimpel selber ist Nummer 85 "Steuerpimpel" mit der Teilenummer 237 660.


    Also würde die Antwort auf ein vorsichtiges "Nein" rauslaufen. Ich meine, daß der Liftpimpel insgesamt etwas kleiner ist, als der Steuerpimpel, der die Bewegungen vom Haupthebel auf den Arm umsetzen muß.


    Aber da man die originalen Originale vermutlich ohnehin nicht mehr kriegt ... muß man gucken, wie sich das in der Gesamtfunktion auswirkt.


    :/

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • sollte eigentlich funktionieren, zumindest umgekehrt hatte ich das schon gemacht.

  • Der Liftpimpel ist Nummer 61 "Steuerpimpel" mit der Teilenummer 223 777,

    Der Steuerpimpel selber ist Nummer 85 "Steuerpimpel" mit der Teilenummer 237 660.

    Kleine Korrektur. Der Lift-Steuerpimpel ist die Nummer 85 (#237660) und der Automatik-Steuerpimpel ist die Nr 61 (#223777). Die Nr. 85, also der Liftpimpel, mit der Teilenummer 237660 wurde bei den späteren Geräten in 279755 geändert. Die Originalteile 223777 und 277955 gibt es auch noch neu bei mir ;) .


    Grundsätzlich sind beide "Pimpelarten" maßlich sehr ähnlich. Der Automatik-Steuerpimpel ist aber nahezu zylinderförmig mit einer vollständig flachen Oberseite. Der Lift-Steuerpimpel ist leicht konisch und oben etwas gewölbt. Es gibt noch einpaar mehr Steuerpimpel-Typen, die entweder die eine oder andere Form haben, oder aus anderen Materialien sind.


    In den meisten Fällen funktioniert ein Lift-Steuerpimpel auch für die Automatik. Manche Dual-Spieler sind aber Zicken und sind bezüglich des Steuerpimpels sehr "wählerisch".


    Hier mal eine kleine Übersicht der Typen:

    Interessanterweise wurde der "Liftsteuerpimpel" bei sehr vielen älteren Geräten aus den 70ern und 80ern am Liftheberbolzen eingesetzt, war aber ursprünglich der Automatiksteuerpimpel beim Dual 1219.


    Gruß Alfred

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