Beiträge von JWD

    Hallo zusammen,


    ich habe noch ein Shure M95ED in der Schublade vor sich hinvegetieren, das mit einer einfachen sphärischen Nachbaunadel (getippt) unbekannter Herkunft versehen ist. Am 721 macht es zunächst keinen schlechten Eindruck; ich überlege aber, ihm eine bessere Nadel zu spendieren.


    Was meint Ihr zu folgenden Fragen:

    • Würde man mit einer elliptischen Nadel einen hörbaren Unterschied erzielen?
    • Lohnt sich der Erhalt dieses Systems überhaupt? Wie ist es im Vergleich zu einem AT-VM95ML einzustufen?
    • Wenn neue Nadel: Nachbau oder Original? Oder gleich SAS?
    • Es gibt noch Originalnadeln (elliptisch, ganzer Stein) von Shure. Diese sind relativ teuer und mittlerweile auch schon -zig Jahre alt. Ist bei Shure die Verhärtung des Lagergummis generell ein Thema oder ist dies als unproblematisch anzusehen? Für mich hätte diese Option auch den Reiz des Originalen…

    Viele Grüße


    Jürgen


    PS.: Beim V15 Typ III wird öfter über Defekte der Anschlußpins (Drähte weggegammelt) berichtet. Ist das M95 diesbezüglich auch anfällig?

    Hallo,


    vielen Dank für die Tips! Eine Frage dazu noch: Funktioniert statt Zitronen- auch Essigsäure, oder ist die zu stark? Generell hätte ich bei den chemischen Methoden gewisse Bedenken, ob durch zurückbleibende Reste die Crimpung angegriffen und der Kontakt verschlimmbessert wird. Wie sind da Eure Erfahrungen?


    Grüße, Jürgen

    Moin,


    ganz blöde Frage: Hast Du mal R18 bzw. dessen Lötstellen überprüft? Wenn dort eine Unterbrechung vorliegt, kann die Elektronik regeln, wie sie will; es wird dann nichts passieren. Wenn Du direkt zwischen dem Minuspol von C55 und dem Emitter von T4 z.B. ein Ohmmeter (ein Durchgangsprüfer würde es in diesem Fall auch tun) anschließt, solltest Du ca. 2 bis 3 Ohm messen können.


    Grüße, Jürgen

    Hallo,


    aus genau diesem Grund würde auch ich nicht Hand anlegen an fremde Geräte. Hilfe zur Selbsthilfe ja - aber gerade im oder durch das Wissen, daß nichts "passieren" darf, geschehen oft die blödesten Unfälle bzw. Fehler. Und danach ist der Katzenjammer auf beiden Seiten groß. Meine leidvolle Erfahrung.


    Grüße, Jürgen

    Hallo Maad und Alfred,


    vielen Dank für die Info, dann werde ich das mal versuchen - mir schwebt dann eine Schraubzwinge (mit einer Zwischenlage Sperrholz zwecks Kratzervermeidung auf der Chassisfrontseite) und das erwähnte Rohrstück vor. Danke auch für den Tip mit dem WD40 - vor dem Problem , die Federn vom Altteil zu lösen, stand ich nämlich auch schon.


    Grüße, Jürgen

    Hallo zusammen,


    ich habe zu Hause noch 4 sog. Gewindestücke ( https://www.dualfred.de/Laufwe…indestueck-230529-dt.html ) meines Wissens nach von Dualfred liegen, die ich gegen die verbogenen Teile eines 721 austauschen möchte. Nun habe ich festgestellt, daß diese aus einem anderen, deutlich härteren Kunststoff bestehen als die Originalteile und sich kaum montieren lassen.


    Hat schon jemand von Euch vor demselben Problem gestanden? Ich habe das Gefühl, daß die Gewindestücke im Durchmesser geringfügig zu groß sind - passen sie überhaupt in den Metalltopf bzw. wie kann man sie zerstörungsfreu montieren? Klappt es mit sanfter Gewalt? :/


    Viele Grüße, Jürgen

    Ich denke, Du hast es, nachdem Du die üblichen Verdächtigen bereits ausgetauscht hast, sehr wahrscheinlich mit einem mechanischen Kontaktproblem zu tun. Schlechte Lötstelle (s.o.), defekter Schalter oder Poti. Nimm Dir eine Lupe und kontrolliere damit alle Lötstellen und Leiterbahnen (Risse!). Das Lot muß gut benetzen und darf nicht am zu verlötenden Draht quasi abperlen. Die Potis kannst Du vorübergehend durch einen Festwiderstand mit ähnlichem Wert ersetzen, Schalter mit einem Stück Draht überbrücken.


    Grüße, Jürgen

    Moin, das ist der Grund, warum ich mir angewöhnt habe, bei Aufarbeitung solcher Geräte grundsätzlich alle Lötstellen nachzulöten und Lötstützpunkte bzw. Kontaktatifte ggf. sogar auszutauschen. Macht Arbeit, erspart aber so manchen Frust. Glückwunsch zur erfolgreichen Fehlerbeseitigung! :)


    Grüße, Jürgen

    Moin,


    das interpretiere ich dann also dergestalt, daß die Tendenz eher in Richtung unkritisch geht, sofern die Belastung nicht zu hoch ist. Bei den paar Hundert Milliwatt, die für Zimmerlautstärke gebraucht werden, brauche ich mir die Mühe bei einem Boliden also eher nicht machen.


    Danke und Grüße


    Jürgen


    Dazu kommt, daß ein Lastwiderstand mit >100W Belastbarkeit bestimmt ähnlich teuer ist wie ein entsprechender Elko... :rolleyes:

    Hallo zusammen,


    mal eine etwas allgemeinere Frage: Der Tausch der Siebelkos bei den Dual-Plattenspielern gerhört inzwischen quasi zum Standardprogramm der Gerätewartung bzw. -aufarbeitung. Nun sind diese Kameraden allerdings nicht nur in Plattenspielern, sondern allgemein in den Netzteilen diverser Hifi-Geräte verbaut. Aktuell habe ich einen Verstärker (Yamaha) hier, der inzwischen auch schon in seinem dritten Lebensjahrzehnt steht.

    Gerade in Verstärkern sind hochkapazitive Elkos mit höherer Nennspannung verbaut, denen eine besondere Bedeutung für das Liefern von Energiespitzen zukommt. Wie ist es um diese Bauteile bestellt - sind sie von höherer Qualität als die 08/15-Elkos der Plattenspieler bzw. vollzieht sich deren Alterung langsamer?

    Ist es ratsam, diese nach 30 + x Jahren auch einmal zu erneuern, auch wenn die Leistung des Verstärkers eigentlich nie wirklich abgefordert wird?


    Viele Grüße


    Jürgen

    Moin Werner, wäre ich beratungsresistent, hätte ich hier auch nicht gefragt. ;) Danke für den Tip, die Lautsprecher klingen wirklich sehr gut. :)


    Grüße, Jürgen

    Jau, die Kombi ist bestens dazu geeignet, mit einer Gesamtausgabe von Wagners Ring bei Bedarf meine mittagsunruhenden, betonsteineflexenden Nachbarn bei der Hausrenovierung in gehörschonende Mindestentfernung zu blasen. Wie weiland in den 80ern: Das Gleichgewicht des Schreckens! ^^ 8)

    Moin zusammen,


    nochmals vielen Dank für Eure Tips und Empfehlungen. Nach etlichen Hin- und Herüberlegungen nahm mir der Zufall dann ein wenig die Entscheidung ab dergestalt, daß in relativer Nähe umzugsbedingt ein Paar Klipsch RP160 verkauft wurden. Bedingt durch die Möglichkeit der persönlichen Abholung konnte ich mit dem Verkäufer einen sehr akzeptablen Preis aushandeln.


    Die Lautsprecher selbst klingen großartig, ich bin sehr zufrieden.


    Viele Grüße


    Jürgen

    Moin,


    ich habe seinerzeit ein defektes Kabel (ich vermute, Du meinst die Kabel zwischen Tonkopf und Kurzschließer) durch sog. Decoderlitze der Fa. Mayerhofer (Eisenbahnmodellbauzubehör) ersetzt. Es ist extrem dünn und hochflexibel, so daß die Tonarmbewegung nicht gehemmt wird. Es handelt sich dabei um normale Kupferlitze und ist in allen Farben erhältlich. Das Einfädeln allerdings war etwas fummelig.


    Grüße, Jürgen