CS750-1 Motor und Gehäuse-Füße und andere Fragen

  • Moin zusammen,


    seit der erfolgreichen Wartung meines CS504 bin ich zum Plattenspielerbeauftragten der Familie avanciert. Nicht, dass ich mich besonders gewehrt hätte. Ich finde das inzwischen hochinteressant.

    Jedenfalls hab ich hier jetzt einen liebebedürftigen CS750-1 zu stehen, den ich letze Nacht schon weitgehend auseinander gebaut habe. Riemen und Motor-Dämpfungsgummis sind auch schon bestellt.

    Zum Motor hab ich eine Frage, bzw. ich will mein Verständnis zur Funktionsweise verifizieren.

    Der Riemen ist so ausgeleiert, dass er den Teller nicht mehr richtig antreiben kann und der Motor lärmte ziemlich. Ich denk mir das jetzt so:

    Die Motordrehzahl wird gesteuert, in dem die Tellerdrehung durch die Lichtschranke abgetastet wird und dementsprechend die Elektronik den Motor in Echtzeit nachregelt. Stellt die Elektronik fest, dass der Teller zu langsam ist, wird die Motordrehzahl erhöht. Bringt das nichts, weil der Riemen durchrutscht oder gar nicht mehr aufliegt, wird der Motor Amok laufen, was zu Laufgeräuschen führt. Bevor man also feststellen kann, ob mit dem Motor was nicht stimmt, muss man also erstmal den Riemen in Ordnung bringen. Seh ich das soweit richtig?


    Außerdem hatte ich mich darauf eingerichtet, dass ich wie bei meinem 504 auch, das Motorlager neu schmieren muss. Wie mir scheint, hat das kleine Motörchen vom 750 gar nicht sowas, wie ein ordentliches Lager. Kann das sein, dass da ein Gleitlager aus Kunststoff drin ist, das man nicht sinnvoll schmieren oder anderweitig warten kann? Das Service Manual von dem Teil ist eigentlich ein Witz. Ich hab irgendwie den Eindruck, dass das gar nicht vorgesehen ist, dass das bisschen Mechanik, was da noch dran ist, überhaupt gewartet wird.


    Die silbernen Standflächen sind in die Füße nur eingestöpselt. Bei zweien sind diese "Stöpsel" von den Tellern abgebrochen. Kann man mit Sekundenkleber für Kunststoff sicher kleben, scheint mir aber auf Materialermüdung zurückzuführen sein. Außerdem schienen die mal als Standflächen so eine Art Gelpads gehabt zu haben. Die sind aber mittlerweile auch zerbröselt. Gibt es dafür eine Alternative?


    Wie benutzt man bei dem Ding eine Tonarmwaage, wenn der Lift nur funktioniert, wenn der Spieler eingeschaltet ist.


    Wie bekommt man die beiden Plattenteller-Teile auseinander und ist das überhaupt nötig. Ich hab mir überlegt, den neuen Riemen mit einem Drahthaken beim Aufsetzen des Teller über das Pulley zu ziehen, wenn der Teller halb aufgesteckt ist und dann den Teller ganz runter zu lassen, wenn ich den Draht rausgezogen hab. Wie macht ihr das?


    Ich muss das Gehäuse noch reparieren, das fällt fast auseinander. Das ist aber für mich eine der leichteren Übungen. Ich hoffe, an der Elektronik ist nichts kaputt. Da wäre ich dann hilflos.

    Zwischen dem 750 und meinen 504 liegen entwicklungsgeschichtlich rund 12 Jahre und ein Paradigmenwechsel. Einen qualitativen Fortschritt kann ich dabei nicht erkennen. Ich kann glaub ich mit meinem 504 ganz zufrieden sein.


    Ulli

  • Wie benutzt man bei dem Ding eine Tonarmwaage, wenn der Lift nur funktioniert, wenn der Spieler eingeschaltet ist.

    Moin,


    eigentlich geht das bei CS 750 nicht, schon die Justage eines TA ist schwierig. Ich habe allerdings bei keinem 750er den ich in Händen hatte das Gefühl gehabt, dass die masselose Auflagekraft nicht stimmte. Ansonsten muss man sich einen "Sockel" neben den Plattenteller basteln auf dem die Tonarmwaage liegt.



    Die silbernen Standflächen sind in die Füße nur eingestöpselt. Bei zweien sind diese "Stöpsel" von den Tellern abgebrochen. Kann man mit Sekundenkleber für Kunststoff sicher kleben, scheint mir aber auf Materialermüdung zurückzuführen sein. Außerdem schienen die mal als Standflächen so eine Art Gelpads gehabt zu haben. Die sind aber mittlerweile auch zerbröselt. Gibt es dafür eine Alternative?

    Ich habe mir letztes bei Dualfred neue Füße bestellt. Diese sind aus dem vollen gedreht und sind sehr wertig. Nicht ganz billig, aber schön anzusehen. Gerade wenn die original Gel/Gummistellfläche zerbröselt ist muss mann eh basteln mit Filz oder anderen Materialien. Da können dann auch neue Füße sinnvoll sein.


    Außerdem hatte ich mich darauf eingerichtet, dass ich wie bei meinem 504 auch, das Motorlager neu schmieren muss. Wie mir scheint, hat das kleine Motörchen vom 750 gar nicht sowas, wie ein ordentliches Lager. Kann das sein, dass da ein Gleitlager aus Kunststoff drin ist, das man nicht sinnvoll schmieren oder anderweitig warten kann? Das Service Manual von dem Teil ist eigentlich ein Witz. Ich hab irgendwie den Eindruck, dass das gar nicht vorgesehen ist, dass das bisschen Mechanik, was da noch dran ist, überhaupt gewartet wird.

    Ich habe das Motorlager nur bei einem ziemlich desolaten Modell mal neu geschmiert (mit Haftöl). Seither läuft der ohne Geräusche. Danaben sollte das Tellerlager neu geschmiert werden. Aber nicht zuviel Öl verwenden, das läuft alles unten aus dem Lager und versifft den ganzen Spieler im Bodenbereich. Ich habe hier auch guten Erfahrungen mit Haftöl gemacht. Damit laufen meine 750er wunderbar.


    Ansonsten gibt es keine Mechanik die gewartet werden muss, sofern der Tonarm einwandfrei ist. Evtl. sollten die zwei dicken, goldenen Kondensatoren getauscht werden. Problemkind ist der Drehzahlschalter, dieser ist oft der Schuldige wenn der Plattenteller, trotz neuem Riemen, hochdreht und 33 bzw. 45 nicht erreicht werden. Dann muss der Schalter zerlegt werden (Vorsicht beim Aufbiegen der Haltenasen) und die Kontakte gereinigt werden.


    Wie bekommt man die beiden Plattenteller-Teile auseinander und ist das überhaupt nötig. Ich hab mir überlegt, den neuen Riemen mit einem Drahthaken beim Aufsetzen des Teller über das Pulley zu ziehen, wenn der Teller halb aufgesteckt ist und dann den Teller ganz runter zu lassen, wenn ich den Draht rausgezogen hab. Wie macht ihr das?

    Habe ich noch vergessen: Der Teller ist zweiteilig, den Telleraußenrand kann man abnehmen. Bei manchen Modellen ist dieser mit "Haftpads" an den Innenteller geklebt. Da braucht es etwas mehr Kraft beide Teller voneinander zu trennen. Am besten den kompletten Teller verkehrt herum auf eine volle Klopapierrolle legen (der Plattendorn zeigt in die Rolle) und dann auf den außeren Rand drücken.

    Gruß

    Stefan


    Wohnzimmer: Dual CS 750, AVM PA5.2 / CD5.2, Backes&Müller BM 2s

    Hobbyzimmer: Dual CS 750, Dual CS 721, Dual CS 505-2, AVM Inspiration C6m, Magnat Vector 22, Teac X1000, Technics SJ-MD150

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  • Wenn der Motor eines CS 750(-1) "Amok läuft", liegt es meistens nicht am Riemen, sondern am Drehzahlumschalter. Den habe ich bei meinem mal ausgebaut, mit Tunerspray "geflutet", seitdem ist Ruhe. Der Riemen dann brauchbar, wenn er von selbst gerade so auf dem Antriebsteller (Subteller) bleibt, wenn er nicht über den Motorpulley gezogen ist. Zuviel Spannung wäre auch nicht gut, dann wird unnötig viel Schwingung vom Motor übertragen und die Lager von Motor und Plattenteller unnötig belastet.

    Das Aufziehen des Riemens geschieht ja meist so, daß man einen Streifen Pappe oder Kunststoff (von einem Schnellhefterrücken z.B.) unter den Riemen legt, wenn er auf dem Subteller liegt, den Riemen dann mit Hilfe dieses Streifens über den Motorpulley zieht. Sinnvoll ist immer auch eine Reinigung der Laufflächen vom Antriebsteller und Motorpulley mit Isopropanol, um jedwede Reste von Fingerabdrücken und Schmierstoffen auf diesen Bauteilen auszuschließen.


    Wenn Du den Dreher wieder zusammengesetzt hast, muß die Höhe des Subchassis sauber eingestellt werden. Das erfolgt, wenn der vollständige Teller aufliegt, Gegengewicht und TA (am besten mit Nadelschutz) angebracht sind. Dnn behelfe ich mir mit einem 3mm Metallbohrer, der muß rundherum an allen Stellen genau zwischen Plattenteller und Zargenoberfläche passen. Ich habe festgestellt, daß das wichtig ist, damit die Drehzahl sauber gehalten wird. Ansonsten passiert es, daß die Achsen vom Motor und Plattenteller nicht fluchten. Dadurch wird der Riemen ganz minimal "verwürgt", das reicht aber teilweise aus, daß die Drehzahl nicht stimmt, der Arm dann immer wieder abhebt, sich senkt, abhebt...


    Auch wird so der Riemen maximal geschont. Ich habe gerade einmal mit der RPM-App nachgemessen und Gleichlaufschwankungen von +-0,05% ermittelt, genau wie bei einem CS 626 (mit Direktantrieb), ein CS 506 brachte es mit einem neuen Thakker-Riemen nur auf bescheidene +-0,12%. Die gemessenen Gleichlaufschwankungen des CS 750-1 sind an der Grenze einer sinnvollen Messung, betrachtet man neuere "High End"-Geräte die fünfstellige Beträge kosten, steht der CS 750-1 weitaus besser dar. Wer einen solchen Dreher hat, der gut läuft, benötigt im Endeffekt nichts anderes.


    Wenn man klanglich noch mehr herausholen will und noch das Dual DMS 750 montiert ist, kann man mit einer original Ortofon Nadel 30 schon in sehr hohe "klangliche Sphären" aufsteigen.


    Gruß


    Uli

    CS: 506, 626, 750-1
    CT: 450M, 1140, 1240
    CR: 1750, 5950 RC

    CV: 1100, 450M

    C/CC: 450M, 810. 820, 1280, 5850 RC
    CD: 40, 5150 RC
    (C)L(X): 231, 241, 710, 1000-Set, 9200
    und: DK170, MC2555, Rack 3020

  • Ich habe mir letztes bei Dualfred neue Füße bestellt. Diese sind aus dem vollen gedreht und sind sehr wertig. Nicht ganz billig, aber schön anzusehen. Gerade wenn die original Gel/Gummistellfläche zerbröselt ist muss mann eh basteln mit Filz oder anderen Materialien. Da können dann auch neue Füße sinnvoll sein.

    Sind das Auftragsarbeiten? Im Shop finde ich nichts

    Ansonsten gibt es keine Mechanik die gewartet werden muss, sofern der Tonarm einwandfrei ist. Evtl. sollten die zwei dicken, goldenen Kondensatoren getauscht werden. Problemkind ist der Drehzahlschalter, dieser ist oft der Schuldige wenn der Plattenteller, trotz neuem Riemen, hochdreht und 33 bzw. 45 nicht erreicht werden. Dann muss der Schalter zerlegt werden (Vorsicht beim Aufbiegen der Haltenasen) und die Kontakte gereinigt werden.

    Woran sehe ich, dass die Kondensatoren raus müssen? Dafür müsste ich mir dann jemanden suchen. Ich kann zwar löten, aber ich hab keine Ahnung, wie man unfallfrei mit Kondensatoren umgeht. Der Drehzahlschalter war früher schonmal der Grund, weshalb der überhaupt nicht lief. Ich hatte dann damals den Tipp bekommen - von phonophono glaub ich - den ein paar mal schnell in und her zu drehen. Das hatte auch geholfen. Wäre naheliegend, wenn da wieder was wäre.

    Den habe ich bei meinem mal ausgebaut, mit Tunerspray "geflutet", seitdem ist Ruhe. Der Riemen dann brauchbar, wenn er von selbst gerade so auf dem Antriebsteller (Subteller) bleibt, wenn er nicht über den Motorpulley gezogen ist. Zuviel Spannung wäre auch nicht gut, dann wird unnötig viel Schwingung vom Motor übertragen und die Lager von Motor und Plattenteller unnötig belastet.

    Ok, hab ich notiert. Welche Methode ist den vorzuziehen. die mechanische oder die chemische?

    Könnte zwar sein, dass ich mich hinsichtlich des Zustands des Riemens getäuscht habe, schadet aber bestimmt nicht, den nach 30 Jahren mal zu tauschen. Die Dämpfungsgummis haben aber bestimmt fertig, weil die einen halben Millimeter Luft zwischen sich und der Befestigungsplatte lassen.



    Ich habe festgestellt, daß das wichtig ist, damit die Drehzahl sauber gehalten wird. Ansonsten passiert es, daß die Achsen vom Motor und Plattenteller nicht fluchten. Dadurch wird der Riemen ganz minimal "verwürgt", das reicht aber teilweise aus, daß die Drehzahl nicht stimmt, der Arm dann immer wieder abhebt, sich senkt, abhebt...

    Wichtiger Hinweis! Auch das mit dem Bohrer. Danke


    Ulli

  • Hallo Ulli,

    bei Dualfred mal nach "CS 5000" suchen, bei den ganzen Teilen sind auch gedrehte Alufüße dabei, die sollten auch beim CS 750(-1) passen. Hier ist der Link, ich hab's mal schnell rausgesucht:

    https://www.dualfred.de/Laufwe…fuss-Set-286244NB-dt.html


    Meinen Uraltriemen vom CS 5000 war sehr glatt und hatte eine sehr merkwürdige Oberfläche - der Dreher stand lange ungenutzt und vorher war der Riemen jahrzehntelang im Einsatz. Meistens brauchte der Teller etwas um überhaupt anzulaufen - ich hatte immer das Gefühl gleich fällt der Riemen einfach ab oder so. Nach einem Tip bei Youtube habe ich dann den Riemen mit ein wenig Scheuermilch behandelt. Über dem Waschbecken etwas davon in die Hände geben und den Riemen ein paar Mal durchziehen, so daß die Lauffläche wieder etwas griffiger wird. Bei meinem Riemen kam recht viel schwarzes Zeug runter. Anschließend säubern und trocknen - seitdem funktioniert es wieder einwandfrei - der CS 5000 braucht nun ca. 2 Sekunden bis der Lift sich senkt.


    Viele Grüße

    André

    Hobby ist: mit dem größtmöglichen Aufwand den geringstmöglichen Nutzen zu erzeugen.

  • Riemen und Motor-Dämpfungsgummis sind auch schon bestellt

    Frage: Wo gibt es denn für den 750-1 neue Motordämpfungsgummis neu zu bestellen???


    Wäre ich auch sehr daran interessiert...


    Viele Grüße, Klaus

    DUAL: CS 731Q, CV1500RC, CT1540RC, C839RC

  • Diejenigen, die ich dort gefunden habe, passen am 5000er, Golden One und am 750er. Da am 750-1 der Motor am Gehäuse befestigt ist, dürften die Gummis eigentlich hier nicht passen. Oder hast Du noch andere Gummis gefunden? Wenn ja, wäre ich für den Link dankbar


    Viele Grüße, Klaus

    DUAL: CS 731Q, CV1500RC, CT1540RC, C839RC

  • Das sind diese hier:


    Dualfred


    Kann sein, dass das nicht passt. Dann bekommt er die wieder. Vielleicht kann ich die auch passend machen. mal gucken.


    Ulli

  • Ich hab jetzt den Rotor rausgezogen. Der hat tatsächlich ein Sinterlager. Das ist aber in das Nylon-Gehäuse iengepasst und ich will das nicht rausnehmen. Ich seh da jetzt drei Optionen:

    - nix machen

    - bisschen Bahnbettöl

    - bisschen Hydraulik-Öl


    Was meint ihr?


    Ulli


    Ach ja: Wenn ich die Dämpfergummis nicht passend bekomme, dann werde ich mir kleine Unterlegscheiben besorgen und die zum Ausgleich mit unter die Sprengringe bauen, damit die Gummis wieder fest sitzen. Eins der Gummis hat eh sowas, frage mich, warum die beiden anderen nicht. Hat das irgend eine tiefere Bedeutung?

  • Ich hab jetzt den Rotor rausgezogen. Der hat tatsächlich ein Sinterlager. Das ist aber in das Nylon-Gehäuse iengepasst und ich will das nicht rausnehmen. Ich seh da jetzt drei Optionen:

    - nix machen

    - bisschen Bahnbettöl

    - bisschen Hydraulik-Öl

    Mach das Lager mit einem Wattestäbchen und Alkohol sauber, klopp drei Tropfen Sinterlageröl (oder was anderes sollte aber eher dünnflüssig sein) rein und gut ist. Anders habe ich das bei keinem meiner 5000er/750/ und GO gemacht. Die laufen dann wieder ein paar Jahre tadellos.


    Die Gummis von Alfred sollten passen. Ich hatte die jetzt noch nie gewechselt da nie verhärtet aber wenn Du schon dabei bist. Schaden kann es nicht.

    VG

    Kai







  • Die Gummis von Alfred sollten passen. Ich hatte die jetzt noch nie gewechselt da nie verhärtet aber wenn Du schon dabei bist. Schaden kann es nicht.

    Die Gummis sehen definitiv etwas anders aus. Ich muss die vermutlich ein bisschen kürzen. Die vorhandenen sind nicht hart, aber anscheinend irgendwie geschrumpft. Das Motor"gehäuse" sitzt jedenfalls nicht fest in der Basisplatte sondern wackelt ein bisschen. Ich denke, das will man eigentlich nicht haben.

  • Ich hab den Rotor jetzt mit einem Tropfen HPL22 wieder eingesetzt. Sollte das mal Probleme machen, dann mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr zu Lebzeiten der Besitzer.

  • Das Motor"gehäuse" sitzt jedenfalls nicht fest in der Basisplatte sondern wackelt ein bisschen. Ich denke, das will man eigentlich nicht haben.

    Doch, eigentlich soll es auch locker sitzen, damit der Motor entkoppelt. Bei meinen 750-1ern sitzt der Motor auch locker in der Zarge. Die Gummis des 5000er passen definitiv nicht, kürzen könnte aber vielleicht gehen.


    Ich nehme übrigens für das Motor- und das Tellerlager kein Sinterlageröl, da viel zu dünnflüssig. Es fließt dann, auch bei sparsamsten Gebrauch, überall hin, wo es nicht soll. Ich habe stattdessen beste Erfahrungen mit Kugellagerfett gemacht.


    Viele Grüße, Klaus

    DUAL: CS 731Q, CV1500RC, CT1540RC, C839RC

  • Bei der Aufhängung soll aber das Gummi entkoppeln. Ansonsten hätte man sich die Gummis auch sparen können. Das ist so wenig Öl, dass das nirgendwo hin läuft, außer evtl nach unten auf den Lagerspiegel. Da kann nichts raus.

    Für das Tellerlager nehme ich Bahnbett-Öl, also Haftöl, wie schon bei meinem 504. Davon hab ich so viel, dass ich damit den kompletten Weltbestand an Plattenspielern versorgen könnte.

  • Ich hab mich jetzt mal dem Gehäuse zugewendet. Bei sowas bewege ich mich normalerweise auf sicherem Terrain. Bei näherem Hinsehen ist mir allerdings aufgefallen, dass das vordere und die beiden seitlichen Zargenteile mit sowas wie Schmelzkleber zusammengefügt sind, von dem sich an dem hinteren gelösten und leicht gebogenen Teil keinerlei Spuren finden. Bevor ich das fest mache, wollt ich sicherheitshalber mal fragen, ob das vielleicht einen tieferen Sinn hat, der sich mir nicht auf Anhieb erschließt.



    Ulli

  • Ich hab an dem Wahlschalter die Haltenasen aufgebogen und den Metallkäfig abbauen können. Von da aus komm ich aber nicht weiter, ohne die Kunststoffschalen auszulösen. Ist das tatsächlich der einzige Weg vorwärts?


    Ulli

  • Hallo,


    ja muss man komplett auseinander bauen, ist aber kein Hexenwerk. Die Platine hast Du angelötet?

    Gruß

    Stefan


    Wohnzimmer: Dual CS 750, AVM PA5.2 / CD5.2, Backes&Müller BM 2s

    Hobbyzimmer: Dual CS 750, Dual CS 721, Dual CS 505-2, AVM Inspiration C6m, Magnat Vector 22, Teac X1000, Technics SJ-MD150

  • Was meinst Du mit Platine angelötet? Das sieht jetzt bei mir so aus.

    Ohne das auszulösen bekommt man die beiden blauen Kunststoffteile nicht auseinander.


    Ulli

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