Beiträge von andré

    Mein CS 5000 hatte nach 22 Jahren intensiver Nutzung und anschließender 10-jähriger Auszeit einen heftigen Plumpslift, das ließe sich aber wie bei den älteren Dual Drehern mit frischem Silikonöl 500.000 cps beheben. Nun senkt sich der Tonarm wieder so sanft wie am ersten Tag ab.


    Viele Grüße

    André

    Hallo Ernst,

    und nochmal: ich bin schwer beeindruckt von Deinen Fähigkeiten den 1229 "from the waist up" wieder aufzubauen - chapeau!


    Bei meinem 1229 hatte ich das gleiche Problem, der Lift wollte nicht oben bleiben, egal was ich unternommen habe. Am Ende habe ich tatsächlich auch Klaus' Lösung gewählt und das vordere Ende des Verbindungshebels 270 ein ganz kleines bisschen (vielleicht einen MIllimeter) in Richtung des Lifts gebogen, seitdem hält der Lift problemlos. Ist aber das letzte Mittel, wenn nichts anderes funktioniert.



    Viele Grüße

    André

    Hi Stephan,

    als ich den CS 5000 vor über einem Jahr revidiert hatte und in dem Zuge komplett zerlegte und anschließend wieder zusammenbaute, hatte ich zuerst auch die vorgeschriebenen 6,5 mm eingestellt - sah aber irgendwie Sch... aus. Deshalb "tiefergelegt".


    Probleme mit dem erreichen der Geschwindigkeit hatte ich nur wegen des alten Riemens, der schon ausgeleiert war, da dauerte es dann länger bis der Tonarm sich absenkte. Dann Dualfreds Spezialriemen mit den Originalmaßen bestellt, eingebaut und seitdem geht es sehr schnell mit dem Erreichen der Geschwindigkeit - so wie ich es von damals, als der erste Riemen noch neu war, in Erinnerung habe.


    Viele Grüße

    André

    Moin Stephan,

    ich habe gerade mal nachgemessen, bei meinem CS 5000 habe ich 4 mm Abstand eingestellt, sieht gut aus und funktioniert super. Warum nun gerade 6,5 mm im Service-Manual gefordert werden erschließt sich mir auch nicht wirklich. Aber allemal eine interessante Frage.


    Wenn ich dein Foto vom CS 5000 so anschaue, dann sind das auch deutlich weniger als 6,5 mm - und so ähnlich sieht es bei meinem CS 5000 auch aus.

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    Hier ein Foto von meinem CS 5000

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    Viele Grüße

    André

    Ich geb's ja zu: ich beschäftige mich mit dem Zerlegen und wieder zusammenbauen nur dann, wenn ich es machen muss ;) Und dann habe ich meist meine liebe Mühe damit...


    Dein Projekt verlangt mir den allergrößten Respekt ab, Ernst :thumbup:


    Viele Grüße

    André

    Hallo Frank,

    in einem anderen Faden ging es auch schon mal um das Thema und schon dort habe ich ausgeführt, dass leider kein Platz mehr vorhanden ist für einen weiteren Dreher. Insofern stellt der 1229 mit der Mono Nadel und der Monoschaltung schon der beste für mich erreichbare Kompromiss da. Und es klingt schon sehr, sehr gut in meinen Ohren.


    Ansonsten spiele ich manchmal Schellackplatten und auch ein paar LP's, die es erhaltungstechnisch hinter sich haben, auf einem meiner 50er Jahre Plattenspieler mit eingebautem Röhrenverstärker, Lautsprecher und Monosystem. Einmal eine Philips "Hutschachtel" AG 2113 von 1955 und ein Dual 300 V Party von 1958. Für beide habe ich noch genügend Nadeln, im Falle des Duals sogar Originalnadeln. Das klingt mit den alten Scheiben schon recht gut, obwohl sie lange vor Festlegung der HiFi-Norm in den 60er Jahren gebaut wurden.


    Viele Grüße

    André

    Gestern Abend habe ich nach langer Zeit endlich mal wieder Singles auf dem 1229 im Wechslerbetrieb gehört. ^^


    50er und 60er Jahre Mono Singles aus UK von z. B. Shane Fenton (später nannte er sich Alvin Stardust), Mike Sarne, Joe Brown, Adam Faith, Emile Ford & The Checkmates und weitere die mir gerade nicht einfallen waren dabei, Diese alten Scheiben im Wechslerbetrieb mit Shure Mono Nachbaunadel (25µ) und Monoschaltung am Verstärker - großartiger Sound, die allermeisten UK Singles aus dieser Zeit sind dazu sehr laut und dynamisch aufgenommen worden und knallen so richtig, wenn sie über die Anlage geblasen werden.


    Ich liebe meinen 1229 :love: - gerade für meine sehr alten Scheiben in Kombination mit dem originalen Shure-System und der jeweils passenden Nadel ist er nicht mehr wegzudenken!


    Viele Grüße

    André

    Hallo und einen guten Abend,

    hast Du die Systeme testweise getauscht um herauszufinden ob vielleicht eines der beiden Systeme einen Weg hat? Ansonsten schon Mal nach den Kontakten am Tonarm geschaut und diese gereinigt? Es kann natürlich auch etwas mit der Elektronik zu tun haben, aber da bin ich dann raus.


    Viele Grüße

    André


    Edit: Martins Antwort hat sich mit meiner überschnitten.

    Das sieht doch gut aus, da der Riss (noch) nicht (wie so oft) die Scheibe spaltet und sich die Form dadurch verändert. Ich würde den Riss nur mit Superkleber ein wenig fixieren, damit er nicht weiterreisst, und gut ist.


    Viele Grüße

    André

    Hi Norbert,

    das habe ich mich auch schon mal gefragt, da bei meinem 1229 die Skala auch ganz leicht von dem Wert auf der Waage abweicht. Ich meine in einem alten Theard gelesen zu haben, dass dafür der Tonarm ziemlich weit zerlegt werden muss um an die Feder heranzukommen und der Aufwand dafür so hoch sein soll, dass es sich bei einer kleinen Abweichung nicht wirklich lohnt. Ich weiß inzwischen, dass ich um z. B. 2,5 g einzustellen die Skala noch ein wenig höher drehen muß (ca. 2,6 - 2,7 g), dann passt es.


    Viele Grüße

    André

    Hi Daniel,

    vielleicht ist Dein Problem jetzt ja schon erledigt, dafür drücke ich die Daumen, allerdings ist auch der Riemenwechsel manchmal die Ursache, denn oft sind die Nachbauriemen nicht exakt wie das Original gefertigt, manchmal sind sie höher, dicker, kürzer oder länger. Dann hebt sich der Arm manchmal auch.


    Das ist mir bei meinem CS 5000 passiert, der 08/15 Ersatzriemen (als Ersatz für den CS 5000 verkauft) war zu stramm und das führte dazu, dass der Arm sich öfter mal anhob. Dann habe ich von Dualfred den Spezialriemen gekauft, der ist exakt wie das Original gefertigt und seitdem ist alles wieder in Ordnung. Der passt auch auf alle Varianten und Nachfolger (Golden One, 750, 750-1).


    https://www.dualfred.de/Laufwe…en/Riemen-279585S-dt.html


    Viele Grüße

    André

    Guten Abend zusammen,

    die spittelige Tonarmablage des CS 5000 hat zusätzlich (sozusagen als Bonus für den Vielnutzer) bei meinem Exemplar zu ziemlich tiefen Riefen im Alu-Tonarm geführt. Aber ich habe ihn ja auch schon seit 32 Jahren und bis auf ein paar Jährchen im Dornröschenschlaf hat er ordentlich arbeiten müssen.


    Der Tonarmlift direkt an der Tonarmbasis ist beim CS 5000 nicht schlimm, da ja die Geschwindigkeitswahltasten zum Anheben und Absenken genutzt werden können. Alle Nachfolger und Derivate haben dieses Feature nicht mehr, dort kam ein Drehwahlschalter zum Einsatz.


    Viele Grüße

    André

    Hi Rainer,

    das sehe ich genauso wie Du, die "moderneren" Pressungen (bei mir meist ab ca. 1970) klingen mit einer elliptischen Nadel deutlich lebhafter und präsenter. Somit spiele ich diese dann auf dem CS 5000 mit einer OM20 (nackte Ellipse).


    Viele Grüße

    André

    Und, wie ich schon sehr oft hier geschrieben habe, ich mag den Klang meiner 50er und 60er Jahre Platten mit einer sphärischen Nadel viel lieber als mit elliptischen. Die alten Scheiben sind zum Teil für das Abspielen mit einer sphärischen Nadel gemacht (Stichwort: Dynagroove). Ich nutze mit Vorliebe sogar eine recht einfache Nadel (Dual DN 325) und habe Spaß damit. Viele der Scheiben habe ich bereits seit über 30 Jahren, bisher ist mir ein hörbarer Verschleiß nicht aufgefallen (was zugegebenermaßen auch schwierig wäre, da sich soetwas ja einschleicht).


    Viele Grüße

    André

    Hi Timo,

    schau mal hier:

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    Der 1219 hat allerdings 3 Transportsicherungschrauben, also eine mehr als in dem Video - funktioniert aber genauso. Wenn man das zum ersten Mal macht, dann hat man das Gefühl man braucht irgendwie 3 Hände dafür, aber es geht auch so.


    Unten in der Zarge ist (zumindest bei meinem 1229) ein Plastikeinsatz durch den die Kabel laufen. Der ist nur mit zwei Plastiknasen eingeklemmt, wenn Du dort vorsichtig drückst fällt das Ding raus und du kannst die Kabel mitsamt Stecker locker nach oben rausziehen. Später einfach wieder einklinken. Oder man löst nur die Zugenlastung (kleine Kunststoffkeile) und kann die Kabel etwas weiter durchziehen.


    Bitte darauf achten dass der Drehe STROMLOS ist...sonst kann es gefährlich werden unter dem Chassis!


    Viele Grüße

    André