Beiträge von andré

    Hallo Gernot,

    da hast Du Recht, diese Wartungsanleitung für Faule/Bequeme/Ungeübte sollte man mit Vorsicht betrachten und im Board nach Threads suchen, in denen das Thema schon Mal abgehandelt würde. Manchmal sind dann auch hilfreiche Bilder dabei. Dann entscheiden, ob es nicht doch Sinn macht, es "richtig" zu machen und den aufwändigeren Weg zu wählen.


    Bei dem Dosenmotor bin ich schon zweimal gescheitert, davon lasse ich in Zukunft ganz sicher die Finger. Da fehlen mir die richtigen Werkzeuge und die Erfahrung und ein vernünftiger Arbeitsplatz.


    Alles andere habe ich bisher ganz gut hinbekommen, mit Zerlegen und Zusammenbauen.


    Viele Grüße

    André

    Hi Leo,

    die Kügelchen sind wahrscheinlich noch unter dem Gummi, aber wenn Du Ersatz dafür hast, ist das auch nicht verkehrt.


    Hier ist noch ein alter Thread, in dem die Wartung für einen 1219 (nahezu identisch mit dem Nachfolger 1229) für Bequeme/Faule/Ungeübte erklärt wird.


    lucky


    Bei einigen Punkten zucke sogar ich zusammen, beim Tellerlager wûrde ich kein dünnflüssiges Öl von oben einfüllen. Vielmehr ist von unten nicht allzuviel abzubauen, Wenn ich mich Recht erinnere hauptsächlich die Lagerbrücke. Dann kann das Tellerlager entnommen und zerlegt werden, dabei müssen nur 3 Metallnasen aufgebogen werden und schon kann alles entnommen, gereinigt und neu gefettet werden. Da das Tellerlager zur Achse hin offen ist, würde ich dabei kein dünnflüssiges Öl verwenden. Ich habe mir ein Fahrrad Kugellager Abschmierfett besorgt, das kostet nicht viel und ist für den Zweck optimal, es läuft nicht gleich wieder raus. Hinterher kommt alles wieder hinein, die Metallnasen werden wieder umgebogen und das Tellerlager wieder eingesetzt.


    Viele Grüße

    André

    Hallo Leo,

    Jupp, da sieht man gut den gebrochenen Gummiring, darunter sind die zwei kleinen Kûgelchen, die beim Verstellen des Tonarms rausgedrückt werden, der einst elastische Gummiring hält die dann an Ort und Stelle.


    Wenn die Haltenasen noch intakt sind hast Du ein Riesenglück gehabt! :thumbup:


    Wenn Du den Gummiring ersetzt, achte darauf dass er nicht zu dick ist (wie bei der Quetschdichtung aus dem Baumarkt), dann ist er nicht elastisch genug und die Haltenasen wûrden arg belastet und könnten immer noch brechen. Also so einen Ring dünner schneiden oder Schleifen. Er kann von unten eingesetzt werden und muss dann mit einer Spitzzange ordentlich gedehnt werden um ihn da rauf zu bekommen. Bitte die kleinen Kugeln entnehmen (die könnten im jetzigen Zustand auch durch das verharzte Fett festgebacken sein) alles reinigen und etwas fetten.


    Manche nehmen auch ein Stück Silikonschlauch (Innendurchmesser 8 mm), die sind nicht zu dick, schön elastisch und genau richtig fûr den Job.


    Je nach Deinen Fähigkeiten und Vorkenntnissen musst Du für Dich entscheiden, ob Du bei der Reinigung und Schmierung alles komplett zerlegst oder nur teilweise und dort, wo Du nicht drumherumkommst. Das Tellerlager muss z. B. ausgebaut und komplett zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut werden.


    Aber wie gesagt, einlesen, nach und nach abarbeiten und gerne Fragen stellen. Das Tolle am 1229 ist, dass er fast ausschließlich Metallteile untendrunter hat, er ist sehr robust und beim dran Rumschrauben geht eigentlich nichts kaputt.


    Viele Grüße

    André

    Die Höhenverstellung des Tonarms ist mit jetzt ein Vergnügen. Und da ich keine

    Stapel abspiele, nur kosmetischer Natur.

    Hallo Leo,

    manchmal kann das Leben so einfach sein :thumbup: Allerdings ist, wie bereits zuvor geschrieben, die funktionierende Höhenverstellung des Tonarms, auch wichtig damit die Einstellungen für die Automatik passen. Schau doch mal bei Gelegenheit was mit dem Modeselektor los ist (bitte nicht nochmal betätigen - nur gucken, nicht anfassen) und ob die Haltenasen noch dran sind. Ich habe gerade versucht bei meinen Wartungsbildern herauszufinden, ob ich ein passendes Foto dazu finde...ist mir leider nicht gelungen.


    Edit: nachdem ich erstmal mit der Taschenlampe geschaut habe, wonach Du suchen musst habe ich doch ein Bild gefunden. Vor einigen Jahren aufgenommen, da war der 1229 noch ungeputzt und sieht auf dem Bild ziemlich schmierig aus. Sorry für das etwas unscharfe und nicht so leckere Bild.

    An der Tonarmbasis, also am äußeren Ring ist das sogenannte Hubstück befestigt, dort sind 2 Haltenasen angebracht. Auf denen läuft bei Verstellen des Modeselektors das schwarze Kunststoffsegment - bei Betätigung des Modeselektor Hebels wird der Tonarm durch die Haltenasen in einer Führung nach oben geschoben.


    Eingekreist ist eine Haltenase (von vorn betrachtet). Auch in der Stellung "Single" sollte die Nase also sichtbar sein, wenn sie noch vorhanden ist. Von der anderen Seite müsste auch die zweite Haltenase auszumachen sein.


    Für das Hubstück gibt es tatsächlich Ersatz, dazu muss der Tonarm raus und zerlegt werden, so dass nur der äußere Ring mit dem Hubstück zur Bearbeitung übrigbleibt. Dann muß das alte, defekte Hubstück entferntwerden und das neue Hubstück mit den Nasen eingeklebt werden. Anschließend alles wieder zusammenbauen und zum Laufen bringen. Diese Arbeit lohnt sich sowohl finanziell als auch vom Aufwand nicht wirklich.


    Viele Grüße

    André

    Hallo Papaschlumpf,

    das klingt in der Theorie einfach, ist es aber leider nicht. Bisher konnte ich die genaue Ursache dieses sporadisch auftretenden Geräusches nicht ausmachen.


    Aber wir kippnappen gerade wieder einen Thread, das sollte so nicht sein.


    leo

    Eine weitere Möglichkeit Deinen 1229 in eine flachere Zarge zu pflanzen ohne die Zarge auszuschneiden gibt es auch noch. Du kannst den dicken Dosenmotor durch einen flachen aus dem 1218 ersetzen...dann stößt der Motor unten nicht mehr an die Zarge und leichter zu warten ist der Motor auch, da er viel einfacher zerlegt werden kann um an die Motorlager zu kommen. Der Motor hört auf den Namen AM 400. Das habe ich auch schon Mal gemacht, hier ist der alte Link dazu:



    Viele Grüße

    André

    Es kann auch das Reibradlager sein. Das hat bei mir für sehr viel Lärm gesorgt. Tatsächlich höre ich meinen 1219 auch unangenehm laut, obwohl inzwischen alles getauscht ist. Reibrad, Reibradlager, Motor, Tellerlager ... Wenn du also Pech hast, bekommst du ihn nicht still. Wenn du Glück hast schon.

    Ja, da kenne ich auch was von...meiner ist meistens ziemlich ruhig unterwegs, hat aber manchmal auch ein leises Rattergeräusch, welches sich nach ein paar Runden wieder gibt. Die Reibrad-Aufhängung/Lager/Gestänge habe ich schon mehrfach zerlegt, gereinigt geölt und wieder zusammengebaut - ohne dass es besser oder schlechter wurde. Auch dem Tellerlager bin ich schon mehrfach zuleibegerückt, ebenfalls ohne Veränderung. Der Motor ist überholt (allerdings nicht von mir, ich bin ja als Dosenmotorkiller bekannt) und sollte eigentlich nicht der Schuldige sein.


    Am Ende lebe ich damit, das Störgeräusch tritt ja auch nur manchmal auf.


    Viele Grüße

    André

    Hi Leo,

    wenn Du den Purschen unter die Lupe nimmst, dann berichte doch mal ob die Haltenasen noch dran sind und ob der verhärtete Gummiring gebrochen ist.


    Bei meinen beiden 1229 (ok - einer gehört meiner Frau) sahen sie Gummiringe noch gut aus, waren aber komplett hart geworden und eher wie Hartplastik statt Gummi. Beide wurden getauscht und nun funktioniert es auch wieder mit dem Modeselektor.


    Für die Funktion der Automatik ist die Funktion des Modeselektors auch wichtig, sonst bekommst Du den wohl nicht richtig eingestellt.


    Was das ominöse Geräusch angeht, da ist so einiges möglich...das Tellerlager fällt mir dazu ein, dann der ungewartete Motor und vielleicht auch das Reibrad bzw. dessen Aufhängung.


    Viele Grüße

    André

    Hallo Thorsten,

    ersteinmal herzlichen Glückwünsch zu dem 1229! Hoffentlich hast Du noch Glûck im Unglück und die Haltenasen des Multiselektors sind noch ganz, sollten diese abgebrochen sein beim runtersetzen des Tonarms ist guter Rat teuer.


    Im ungewarteten Zustand sollte der Multiselektor nicht betätigt werden, da sonst die Haltenasen abbrechen können...eine andere Möglichkeit ist, das der Gummiring unten drunter so verhärtet ist, dass er mehr wie Hartplastik reagiert und bei dem Druck der beiden Kugeln (die er eigentlich elastisch an Ort und Stelle hält) einfach bricht. Das das besagte Glück im Unglück, denn der lässt sich leicht ersetzen.


    Hier ein alter Thread zu dem Thema, da geht es um den Gummiring, auf Seite 2 wird auch das Hubstück mit den Haltenasen erklärt.


    Lass' Dich durch die lange Wartungsliste nicht irritieren, nach und nach abarbeiten und vor allen Dingen vorher einlesen - Threads zum 1229 und dessen fast baugleichen Vorläufer 1219 gibt es hier zuhauf. Meist funktioniert die Suche über Google zuverlässiger als die Boardsuche.


    Viele Grüße

    André

    Wenn der Tonarm des CS-750 genau wie beim CS 5000 aufgebaut ist, dann kannst Du das ja immer noch machen. Die größte Schwierigkeit war nur dass die weiße Kunststoffwippe sich nicht dazwischendrängelt und das Liftpimpelchen genau über dem Hubmagnet liegen muss. Ist etwas fummelig, aber machbar.


    Viele Grüße

    André

    Hallo Romme,

    könntest Du den Lift entplumpsen? Zumindest am CS 5000 habe das bereits gemacht, in diesem alten Thread ist die Vorgehensweise beschrieben:



    Viele Grüße

    André

    Hallo Frank,

    ich möchte den Thread nicht kidnappen, aber kurz geantwortet: Mir wurde in diesem Thread:

    dual-board.de/index.php?thread/90909/


    zumindest 3 Kondensatoren vorsorglich zu wechseln, zudem habe ich einem selbst ein Beinchen abgerissen (aua!) der muss auf jeden Fall erneuert werden. Ich bin noch dabei den Vagabund mechanisch zu überholen und einzustellen, komme aber, wenn überhaupt, nur am Wochenende dazu daran etwas zu machen. Am Gehäuse muss ich auch noch arbeiten. Und zum Schluß ist halt die Frage ob ich selbst versuche die Kondis zu wechslen, oder ob ich jemanden finde, der das machen kann.


    Viele Grüße

    André

    Leider habe ich auch kein Multimeter und keine Ahnung wie genau es verwendet wird. Aber da ja der Harting Vagabund noch nicht fertig ist und der Röhrenverstärker noch mit neuen Kondis versehen werden muss, plane ich auch ein Multimeter zu kaufen. Eine Anleitung zu dem Thema würde gerade Anfängern wir mir in diesem Bereich total helfen.


    Viele Grüße

    André

    Der Preis hat es aber ganz schön in sich...dafür bekommt man schon ausgewachsene Dreher.


    Ich habe den Nordmende Dingi - der exakt das gleiche Gerät ist wie der Dual PRP 5, der durfte mich in der Vergangenheit auf Plattenbörsen begleiten.


    Zu dem kleinen VW-Bus, so einen habe ich auch, der Tamco Soundwagon aus den 70er/80er Jahren. Das Teil ist lustig und klingt grauenhaft - nicht umsonst trägt er den Beinamen "Vinylkiller". Meiner hat leider irgendwann den Dienst eingestellt, es kommt kein Ton mehr aus dem winzigen Lautsprecher. Die Dinger sind sowohl als Vintage Original, als auch als Neuteil irre teuer.


    Viele Grüße

    André

    Hi Diethelm,

    richtig - deshalb dauert es auch echt lange bis sich ein zu schlaffer Riemen bemerkbar macht. Der CS 5000 und die Derivate gleicht das aus - dauert nur etwas länger bis der Arm sich absenkt, erst wenn der Riemen sozusagen von allein abfällt ist Feierabend.


    Wie weiter oben schon geschrieben, die richtigen Probleme fangen erst an, wenn der Riemen nicht die richtigen Maße hat und etwas zu straff sitzt und dazu meist auch höher als das Original bzw. Alfeds "Riemen S".


    Viele Grüße

    André

    Als vor über einem Jahr meinen CS 5000 revidiert hatte, nahm ich erst einen 08/15 Riemen, der angeblich passen sollte. Es stellte dann doch heraus, dass der Riemen zu stramm dass und der Dreher damit dann Probleme hatte. Manchmal wollte ich der Arm einfach nicht absenken.


    Dann Alfreds Riemen S bestellt und seitdem läuft's perfekt, nach 2 bis 3 Sekunden senkt der Arm sich ab. Der Riemen sitzt tatsächlich so gerade eben auf dem Innenteller ohne von selbst abzufallen. So habe ich das auch von dem ursprünglichen Originalriemen in Erinnerung.


    Viele Grüße

    André

    Hi Clemenz,

    in dem anderen Thread ging es ersteinmal um eine beschädigte Originalnadel (wie sich herausgestellt hat), die ersetzt werden musste. Dass nun mit der neuen Black Diamond wenig Lautstärke rauskommt und eventuell etwas mit dem System oder der Nadel nicht stimmt, ist neu. Pedro hätte natürlich den anderen Thread auch fortführen können, das stimmt schon.


    Viele Grüße

    André

    Hi Pedro,

    guter Tipp von Clemenz, schau doch mal ob das System an dem eigentlichen TK irgendwie lose ist, das ist mit einer Klickhalterung befestigt.


    Falls der Nadeleinschub sich nur sehr schwer auf das System schieben lässt und Du dafür einiges an Kraft brauchst, dann kann es an der rautenförmigen Messingröhre liegen (wie heißt das Teil eigentlich?). Manchmal ist das rautenförmige Röhrchen nicht gut gearbeitet, dann klemmt es ein wenig. Hatte ich auch schon einmal mit einer Nachbaunadel, bei mir hatte damals ein kleiner Eingriff geholfen, mit einer feinen, glatten Zange ganz vorsichtig und mit Gefühl das Dingens ein ganz klein wenig zusammengedrückt - danach konnte ich den Nadeleinschub viel leichter einschieben. Ist ein heikler Eingriff, auf die Nadel aufpassen (an der Stelle vorne natürlich nichts machen bitte) und lieber ersteinmal ganz wenig drücken, dann ausprobieren.

    Bitte nur beherzigen, wenn der Nadeleinschub sich nicht ganz aufschieben und sich nur sehr schwer reinschieben lässt!


    Da fällt mir ein, dass sich durch die Kraft, die benötigt wird wenn es an der Stelle klemmt, das System auch gerne aus der Klickhalterung löst. Hat mir am Anfang auch einen Schreck eingejagt.



    Viele Grüße

    André

    Hi Pedro,

    nicht die Nerven verlieren, das wird schon...


    Hast Du Dir die Kontakte mal angeschaut im Headshell? Vorher schwarz und nun wieder blank? Ansonsten ist Kalles Tip mit der Kontaktplatte (auf der die Kontaktstreifen aufgebracht sind) auch sehr gut, hatte ich auch schoneinmal.


    Viele Grüße

    André

    Hi Pedro,

    der "uralt Stecker" ist ein 5-Pol DIN Stecker und wurde in den 70er Jahren fast ausschließlich hierzulande verwendet. Du verwendest wahrscheinlich einen Adapter zum Anschließen an den Verstärker, oder? Dann kommt der Adapter als Brummi auch in Frage, aber das TK/Headshell ist auch vielversprechend.


    Viele Grüße

    André