Gleichlaufschwankung beim Dual CS 505-4

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    • Gleichlaufschwankung beim Dual CS 505-4

      Guten Abend,

      es ist zwar nicht dramatisch, dennoch ärgerlich: bei meinem Dual CS 505-4, Baujahr 2008, kann ich vor allem bei getragenen Klavierstücken Gleichlaufschwankungen wahrnehmen. Laut meiner Bibel "radio fono fernsehen" gibt es zwei Arten von Gleichlaufschwankungen. Kurzzeitige, somit höherfrequente Schwankungen, welche den Ton rauh und kratzig erscheinen lassen, sowie niederfrequente Schwankungen, deren Folgen als Jaulen wahrgenommen werden.
      In meinem Fall ist beides zutreffend.
      Wo soll ich bei meiner Fehlersuche beginnen? Beim Riemen? Oder beim zu leichten Teller? Dieser hat ja nur ein Stromkabel, welches eher schlecht als recht in den Telleraußenring geklebt ist. Der Teller an sich ist auch nicht 100% plan, hat einen leichten Höhenschlag, dies scheint allerdings keine Seltenheit zu sein.
      Für fachkundige Antworten danke ich im Voraus.
    • Hallo Kai,

      werde den Riemen morgen in Isopropylalkohol baden. Dazu nur eine Frage: Reicht es, den Riemen in Alkohol zu tränken, oder ist ein richtiges Reinigen vonnöten (also abwischen). Falls ja, ist Microfaser zum Wischen geeignet? Oder gibt es nen Geheimtip?

      Mit freundlichen Grüßen

      burschelmann
    • Auch das Tellerlager sollte beachtet werden. Ich hatte schon - wenn auch bei einem anderen Plattenspieler - wegen eines trockenen Tellerlagers Tonhöhenschwankungen. Der Riemen zieht einseitig an der Tellerachse und verkantet sie.
      Zu dünnes Öl sollte nicht in das Lager gegeben werden, da sonst der Ölfilm verdrängt wird.

      Das Tellergewicht spielt bei den Gleichlaufschwankungen eine untergeordnete Rolle. Wäre es ein Problem, hätte das Gerät ja schon ab Werk schlechte Werte. ;)
    • Hallo Bandmaschine,

      werde hoffentlich am Wochenende mal dazu kommen, den Spieler genauer zu untersuchen. Werde bei dieser Gelegenheit auch gleich das Tellerlager entfetten und neu schmieren, dann ist hoffentlich gut. Falls dann immernoch Fragen sind, melde ich mich wieder.

      Mit freundlichen Grüßen

      Burschelmann
    • Hallo

      Falls Du einen neuen Riemen verbauen solltest, dann bitte unbedingt darauf achten, daß dieser nicht zu straff ist.
      Bei meinem 505-4 ist mit neuem Thakker-Riemen der Motor vergewaltigt worden und machte dann immer leichte Geräusche. Dieser war viel zu straff. Am Ende durfte ich den Motor erneuern :(

      Lieber einen orginalen verbauen. Ruhig mal bei Dualfred anfragen
    • Guten Abend,

      habe von diesem Problem schon des öfteren gelesen. Wollte jedoch vorerst nur den Riemen, wie von Kai empfohlen entfetten/reinigen, da er ja noch keine 4 Jahre alt ist.

      Nur noch eine Frage zum Glaubenskrieg:

      Welches Öl nehmen?
      Nähmaschinenöl oder Balistol oder 10W40 Motorenöl?

      Mit freundlichen Grüßen

      Burschelmann
    • Hallo,

      fürs Tellerlager ist das 10W40 das beste von den genannten Ölen.


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • 10W40 ist das beste.

      Bitte kein Ballistol - es ist Säurehaltig.
      Refresch


      CS 731Q CS 714 Q CS 741Q CS 701 CS 621 CS 627Q CS 604 CS 507 CS 504 CS 505 CS 505-4 CS 525 CS 530 CS 628 2xCS 630 CS 435 4 x 1210 1214 1215 1224 2 x 1225 1226 1228 1237 A 1219 1246 1254 CS 2235 1009 1015 1011F 2x1010 CV1600 CV1260 C844 C830 C820 C819 PE 33 Studio PE 2014L 2 x PE 720 PE 2010
    • refresch schrieb:

      Bitte kein Ballistol - es ist Säurehaltig.


      das ist so nicht das Problem. Aber die Schmiereigenschaften sind lausig.

      Dünnes Motorenöl ist super wobei, 10w40 dürfte schon fast zu zäh sein. Ich nehm seit Jahren stinknormales Nähmaschinenöl, das schmiert hervorragend, ist Säure und Harzfrei und zieht hervorragend in die Sinterlager ein.

      Grüße

      Kai
      VG
      Kai


    • Dünn ist nicht besser. Nähmaschinenöl für das Tellerlager - viel zu Dünn. Es geht aber die Dämpfung ist nicht gut. Ist wie Wasser.

      Dual nahm: 10W40
      Refresch


      CS 731Q CS 714 Q CS 741Q CS 701 CS 621 CS 627Q CS 604 CS 507 CS 504 CS 505 CS 505-4 CS 525 CS 530 CS 628 2xCS 630 CS 435 4 x 1210 1214 1215 1224 2 x 1225 1226 1228 1237 A 1219 1246 1254 CS 2235 1009 1015 1011F 2x1010 CV1600 CV1260 C844 C830 C820 C819 PE 33 Studio PE 2014L 2 x PE 720 PE 2010
    • Guten Tag

      habe zwischenzeitlich den Riemen mit einem in Isopropylalkohol getränkten Wattestäbchen gereinigt, indem ich das Wattstäbchen am Riemen vorbeiführte (im laufenden Betrieb) und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Vielen Dank, Kai.

      Nun noch eine Frage zur Demontage, um an das Tellerlager zu gelangen:

      Wie geht man am besten vor? Die mir vorliegende Explosionszeichnung ist da ein wenig ungenau. Brauche ich nur den Subteller am Dorn anhebend herunternehmen oder muss ich vorher noch den im Dorn steckenden Stift lösen/herausziehen?

      Bevor ich Schaden anrichte, Frage ich lieber den Fachmann.

      Mit freundlichen Grüßen

      Burschelmann
    • Hallo,
      wenn du den Teller abgenommen hast, ist auf der Platine eine Schiene zusehen.
      Diese ist mit einer Schraube fixiert. Schraube einwenig öffnen und die Schiene, wie auf dem Foto unten zusehen, vom Subteller wegschieben.
      Schon lässt sich der Subteller mit Achse aus der Lagerbuchse ziehen und du kannst das Lager reinigen!
      Noch viel Spass mit dem 505!
      Bilder
      • PICT0077.JPG

        108,75 kB, 800×600, 118 mal angesehen
      Gruss Thomas

      CS728q ,621 ,622spezial (s.Galerie) ,601,1219,1229,505-1spezial ,1228

    • Hallo Thomas,

      vielen Dank für die Antwort und die Anleitung. Wie auf dem Foto zu sehen, besitzt die Schiene ein Langloch. Sollte ich die Schraubenposition im Langloch vorher markieren, oder genügt es, sie bis Anschlag zurückzuschieben? Hat diese Schiene noch eine andere Funktion? Ich meine, ist auch hier (wie bei der Tonabnehmerjustage) ganz genau zu arbeiten?

      Mit freundlichen Grüßen

      Burschelmann