Beiträge von Bepone

    Auch bei den Duals ohne sichtbaren Netzschalter braucht es keine Schaltsteckdose, denn die haben sehr wohl einen primärseitigen Netzschalter, der aber von der Automatik betätigt wird.

    Wenn man allerdings einmal ganz genau hinschaut, dann entdeckt man, dass der parallel zum Schalter eingebaute Entstör-Kondensator (Knallfrosch) i.d.R. stets am Netz hängt und so auch permanent Blindleistung durchlässt, ob der Spieler nun eingeschaltet ist oder nicht.


    VG

    Benjamin

    Wenn es beim Lackieren Tröpfchen gibt, die Dose also “spuckt“, ist entweder der Lack oder Sprühkopf / Ventil mistig oder aber du drückst das Ventil zu zaghaft.


    Meine Empfehlung wäre, es nochmal an einem Probestück zu versuchen und wenn das dann wieder so wird, unbedingt anderen Lack besorgen.

    Die Temperatur beim Sprühen ist übrigens ideal zwischen 15 und 25 Grad. Kann auch eine Rolle spielen.


    VG

    Benjamin

    Was gefällt dir an den Schalthebeln und Drehknöpfen nach der “Lackdusche“ nicht? Sehen sie unschön aus, oder einfach nur anders als original?


    Edit:

    Ach, jetzt hab ich es auf den Fotos gesehen. Da musst du wohl nochmal *ordentlich* lackieren oder brauchst anderen Lack, denn normalerweise wird das recht hübsch, s. den vorherigen Beitrag des Kollegen Maad.


    VG

    Benjamin

    Hallo,


    wenn die NOS-Nadel überhaupt noch aufzutreiben ist, und dann auch noch zum derzeitigen Preis einer Jico SAS, dann würde ich persönlich ohne Zögern zur Jico greifen. SAS, wohlgemerkt! Denn wie schon geschrieben, ist sie abtasttechnisch besser als die elliptische Shure und sie gibt es eben NEU und mit Garantie. Die Shure hat schon paar Jahre auf dem Buckel.


    Habe selbst noch eine NOS VN35E im Schrank, die kommt wohl zum Einsatz, wenn meine SAS verschlissen ist. Da ich aber vielerlei Tonabneher habe, wird das wohl noch ein Weilchen dauern. Aber die Preise für die SAS sind in letzter Zeit ziemlich abgehoben, daher spar ich mir die VN35E auf, bis ich sie brauche.

    Es sei denn, jemand möchte eine neuwertige SAS gegen meine NOS VN35E tauschen. ;)


    VG

    Benjamin

    Noch ein Nachtrag: Ein technisches Detail vermisse ich hier, bin mir aber nicht sicher, ob das im Laufe der Entwicklung beim 1219 geändert wurde. Nämlich die "Behandlung" des Lifthebels durch die Automatik.

    Bei meinem Modell hat die Automatik stets Vorrang über den Lift. D.h. habe ich den Tonarm per Lifthebel angehoben und leite einen Automatik-Vorgang ein, wird der Lift anschließend automatisch wieder zurückgestellt und der Tonarm von der Automatik abgesenkt.

    Beim 1229 ist das anders, dort hat immer der manuelle Lift den Vorrang. D.h. ist der Tonarm per Lifthebel angehoben, so bleibt er es auch, egal, was die Automatik macht.


    Ich bin mir nicht sicher, meine aber, dass das beim 1219 im Verlauf auch dahingehend geändert worden ist.



    VG

    Benjamin

    ... gerade untern Plattenteller geschaut, Tatsache, 012417. ;) Auch alle äußeren und inneren Merkmale stimmen mit der Auflistung hier überein.

    Ich frage mich gerade, ob einer meiner Söhne das Gerät einmal erben wird, sie haben noch viel Zeit...


    Daran hängt übrigens ein Tonar / Nagaoka 555. Ich leg gleich mal eine Platte auf.



    VG

    Benjamin

    Ja, da stecken die ganz alten Teile drin. Dass er von der Seriennummer her quasi einer der ersten ist, war mir gar nicht bewusst!


    Momentan (bzw. seit längerem) ist er übrigens wieder an der Hauptanlage aufgebaut und steckt in einer sehr hübschen, großen Saba-Holzzarge. Die Zarge von dir existiert natürlich ebenfalls noch.

    Einen 1219 gibt man nicht mehr her...


    VG

    Benjamin

    Ich möchte mich zumindest noch bei Micha für seine Rückmeldung bedanken! Bei mir sieht's mit den Plattenspielern im Bestand nämlich ganz ähnlich aus.


    Und ich stelle fest, dass mein 1219 hier gar nicht gelistet ist! Ist wahrscheinlich einer von denen, die Micha mal verkauft hat.

    (Den 1229 habe ich woanders her)

    Werde bei Gelegenheit mal nach der Seriennummer schauen.



    VG

    Benjamin

    Hallo,

    das hier ist die Version mit Gussblende, kein Alu. Ich würde rings um das Blanke alles sorgfältig abkleben und dann mit Schleifpapier oder -vlies neu bürsten, alles andere bringt nichts mehr. Die Beschriftung bleibt dabei erhalten.

    Man kann es auch ganz fein schleifen und dann polieren, das ergibt ein anderes Aussehen.

    Sollte man dabei doch die umgebende schwarze Lackierung verletzen, muss nachher neu lackiert werden.


    Soll das Blanke glänzend hell bleiben, muss es lackiert werden, es wurde bereits Zaponlack genannt. Alternativ gründlich abreiben mit z.B. Ballistol, dann wird es irgendwann wieder grau und empfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Genau wie die Ränder von Plattentellern.


    Bei den Gusshebeln (Start / Stop, Plattengröße) nicht soviel Ruß machen. Mit feinem Schleifpapier anschleifen und dann mattschwarz mit der Spraydose lackieren, fertig. Dauert keine 30 Minuten.


    VG

    Benjamin

    Oder der Tonarm wird so weit angehoben, dass er klemmt.

    Auf die Platte fallen wird er aufgrund der gerissenen Stellhülse aber nicht.


    Reparatur-Tip:

    Schwarzer Schrumpfschlauch. Lässt sich mit etwas Geschick im eingebauten Zustand über die Stellhülse fummeln. Aufschrumpfen muss dann vorsichtig geschehen, um die umliegenden Kunststoffteile nicht zu verformen.

    Der Schrumpfschlauch legt sich dann straff an, die Form der Hülse kommt somit wieder durch und die Hülse wird zusammengepresst und hält wieder 1A. Und obendrein ist diese Reparatur nahezu unsichtbar.



    Gruß

    Benjamin

    beim 701er ist de Plattenteller nur lose auf den Subteller des Motors aufgelegt. Wenn

    Du Glück hast, ist evtl. nur ein kleiner Partikel zwischen die Auflageflächen von Teller
    Motor gekommen

    Das ist beim 721 genauso. Der Hinweis ist gut, aber einen optisch komplett plan laufenden Teller wird man nicht finden.


    Gruß

    Benjamin

    Kontakt 61 ist nicht unbedingt nötig und evtl. sogar schädlich. Es ist ein Kriechöl ähnlich dem bekannten WD40. Es greift zwar die Kontakte nicht an, hinterlässt aber mehr oder weniger schmierige Rückstände, die dann langfristig Dreck und Staub einsammeln. Die Kontakte in Reglern und Schaltern brauchen üblicherweise keine Schmierung, einfach den Dreck mit WL ausspülen, das verflüchtigt sich nach getaner Arbeit und alles ist gut.

    Das gilt wohl für schaltende Kontakte, nicht aber für Dreh- oder Schieberegler, die im Einflussbereich des "Bedieners" liegen. Wenn man diese auswäscht, wird das Dreh- oder Schiebegefühl nicht mehr so satt oder gedämpft wie vorher sein, oder wie auch immer man es nennen will. Zwar nicht unbedingt, weil dann die Schleifbahn sauber und trocken ist, sondern weil bei Drehreglern die Wellen-Buchse und bei Schiebereglern die Linearführung trocken ist. Und genau das ist auch aktuell das Problem des TE. ;)


    Die Kontaktelemente in Schaltern und Reglern können zwar trocken sein, wie du schreibst, wobei ich persönlich der Ansicht bin, dass man das nicht verallgemeinern kann, sondern ein schützender Film oft durchaus für längerfristig sichere Funktion sorgt. Aber die Mechanik an den Reglern braucht Pflege.

    Daher gehe ich so vor, dass, wenn schon Kontaktspray zum Einsatz kommen muss, ich bei Reglern zuerst eines einsetze, das keine Schmierschichten wegwäscht, sondern eher schmierende Eigenschaften besitzt. Führt das nicht zum Erfolg, kann / muss man eine tiefergehende Behandlung durchführen.



    Gruß

    Benjamin