Beiträge von Bepone

    Ne Leute, es macht keinen Spaß mehr. Das Board braucht mich nicht mehr und ich brauch es auch nicht mehr.


    Aktuell schaffe ich es nicht mal, mich auszuloggen, neue Software oder Browser des Smartphones sei “Dank“.


    Gruß

    Benjamin

    Man muss sich doch aber nicht unbedingt jedes Gelumpe ins Haus holen, nur weil es neu und billig ist. Oder doch?

    Die Nadel taugt jedenfalls schon rein optisch wenig. Und selbst, wenn die billig ist, ist dann jeder Cent und jede Minute vergeudet, wenn man feststellt, dass auch nur ein Parameter nicht stimmt. Immerhin geht's hier um mechanische Abtastung im Mikrometer-Bereich.


    Das ist natürlich nur meine Meinung und ich werde mir so ein Ding nicht holen. Bei mir läuft eine von Cleorec, die haben ihren guten Ruf zu Recht. Allerdings nur auf den Plattenspielern, wo auch meine Frau zu Gange ist. An der Hauptanlage gibt's keine Nachbau-Nadel, höchstens Jico SAS.



    Gruß

    Benjamin

    Stimmt, die Perspektive kann täuschen.

    Bei so etwas ist es immer hilfreich, auch gleichzeitig das Spiegelbild auf der Schallplatte zu betrachten / fotografieren. Da fällt eher auf, ob der Diamant einen Knick macht.


    Jedenfalls sind die Diamanten bzw. ihre Sockel ausgesprochen riesig und eher “Nägel“ anstatt “Nadeln“. Mit zu erwartender hoher bewegter Masse, einhergehend mit schlechter Abtastfähigkeit. Wie hier ja auch bereits öfter bescheinigt wurde.



    Gruß

    Benjamin

    Auf der Platte standen sie so gut wie Senkrecht in der Rille

    Wenn man das nachfolgende Foto anschaut, fragt man sich, ob das die beschriebene Nadel ist? Der SRA ist deutlich daneben, schätzungsweise eher 70 anstatt der geforderten 90Grad. Da müsste noch eine Schippe an Auflagekraft drauf oder der Nadelträger einer Kaltverformung unterzogen werden. ;)



    Gruß

    Benjamin

    Man sollte immer daran denken, dass das Forum sich vorrangig mit technischen Details rund um das Thema Dual und Co. auseinandersetzt.

    Nur weil ich beim Fußboden legen im Nachbarzimmer einen Dual stehen habe, ist es nicht wert, die Fußboden-Legearbeit hier zu diskutieren.


    Wer sich gern über jedes mögliche Thema virtuell unterhalten möchte, mit virtuellen Personen, dafür gibt es einschlägige Plattformen. Facebook soll z.B. brauchbar für so etwas sein, habe ich gehört.


    Gruß

    Benjamin

    Hallo,


    ich hatte den Motor des Kollegen nun zerlegt und revidiert. Der Lagerspiegel zeigte noch relativ leichte Einlaufspuren, ich habe ihn gedreht und der Aufstandsfläche des Rotors, welche noch schön rund war, einen kleinen Klecks MoS2-Fett spendiert. Das untere Lager habe ich in heißem Motoröl 10W40 gebadet und mit dem Ölbad abkühlen lassen. Das obere Lager habe ich eingebaut gelassen, mittels Fön erhitzt und mit Öl in die Bohrung betreufelt, bis es nichts mehr aufgenommen hat.

    Beide Lagerbohrungen vorher mit einem in Motoröl getränkten Wattestäbchen gut gereinigt.


    Beim Testlauf zeigt der Motor nach 30 Minuten eine Temperatur von 37°C, nach 1h sind es 47°C, dies scheint der stationäre Zustand zu sein und fühlt sich bereits relativ heiß an. Umgebungstemperatur 18°C im Raum. Gemessen mit einem Infrarot-Thermometer. Der obere Bereich war am wärmsten.

    Vom Gefühl her vollkommen normal, wie ich es von anderen "Dosen"-Motoren auch kenne. Gleichzeitig hatte ich meinen 1219 ohne Teller eingeschaltet, welcher am Motor nach 30 Minuten ebenfalls 37°C hatte und nach 1h dann 50°C. Gemessen mit demselben Thermometer durch die geöffnete "Geheimfach"-Zarge. Diesen Motor hatte ich vor einiger Zeit bereits überholt.


    Mit dem Motor ist alles OK, er kann die Tage an den Kollegen zurückgehen.



    Gruß

    Benjamin

    Das Zunieten ist natürlich die Premium-Lösung, Klaus.
    Sind dir tatsächlich einmal gelockerte Schrauben ab der Stelle zu Ohren gekommen? Meiner Einschätzung nach vibriert so ein Motor so wenig, dass sich eine ordentlich vorgespannte Schraube nicht lösen dürfte.


    Oder man arbeitet mit Schraubensicherungs-Lack oder einer Zahnscheibe.



    Gruß
    Benjamin

    Mach das mal noch, zumindest mit dem unteren Lager. Da kannst du nämlich auch den Lagerspiegel umdrehen. U.u. ist der schon so eingeschliffen, das die Motorwelle darin sehr reibt.
    In dem Zuge das untere Lager neu mit Öl tränken, es ist hier oft beschrieben, wie.


    Ein Klecks MoS2-Fett zwischen Wellenende und Lagerspiegel ist zusätzlich auch gut.


    Alles in allem gehört der Motor ordentlich überholt, ehe weiter über die Temperatur nachgedacht wird. Und dazu gehört nunmal auch das Aufbohren der Niete.


    Gruß
    Benjamin

    Genau so ist der Plan.


    Bei der Unterdruckmethode mittels Einwegspritze habe ich festgestellt, dass es zwar innen herrlich blubbert, aber das Blubbern dadurch kommt, dass über den Spritzenkolben Luft nach innen dringt.
    Ausprobiert mit verschiedenen Spritzen.
    Also eine für mich unbrauchbare Methode oder zumindest eine mit zweifelhaftem Erfolg.



    Gruß
    Benjamin

    Hallo,


    klaus:
    Könntest du evtl. bitte ein Foto machen, auf welche Weise dein Thermometer an das Motorgehäuse gekoppelt ist? Das A und O für eine gute Wärmeübertragung ist eine feste Abkoppelung mit viel Fläche des “Fühlers“.


    Die Variante von Christian hört sich diesbezüglich gut an.


    Christian:
    Lässt sich die Welle von Hand leicht drehen? Gleitlager sind nicht verkantet - wurde der Motor während der Montage der unteren Halbschale ab und zu am Umfang abgeklopft?
    Passt das Messergebnis zum Gefühl per Hand? Bei diesem Messwert muss sich das Gehäuse richtig heiß anfassen.



    Gruß
    Benjamin

    Hallo Klaus,


    wie sieht die Ankoppelung des Thermometers an das Prüfteil aus und wann wurde das Gerät das letzte Mal kalibriert?



    Erwähnt sei noch, dass Kupferlackdraht normalerweise eine Isolierung auf Kunststoffbasis hat und die Dauergebrauchstemperatur gängiger Lackdrähte kaum unter 150 Grad Celsius liegt. Ich glaube nicht, dass Dual damals ein eigenes Süppchen bei den Motoren gekocht hat, sondern einen damals gängigen Lackdraht bei den Motoren verwendet hat. Bzw. die Firma, die die Motoren hergestellt hat.


    Gruß
    Benjamin

    Stop, bevor an irgendwelchen Schrauben gedreht wird. Beobachte, ob der Haupthebel den Steuerpimpel erstens berührt und zweitens ca. 1mm nach unten drückt.
    Wenn ja, liegt das Problem woanders, wenn nein, wird der Haupthebel-Hub justiert. Alternativ kann man auch etwas in das Loch des Pimpels legen.


    Gruß
    Benjamin