Beiträge von Bepone

    Endlich mal jemand, der es wirklich rechnerisch darlegt und somit den (auch von mir oft genug wiederholten) Fakt bestätigt, dass Rundnadeln im Hochtonbereich geometrisch keinen Stich machen können.

    Den “Praktikern“ ist das natürlich dennoch egal.


    Danke, Manfred!



    Gruß

    Benjamin

    Hast du es einmal mit dem Suchwort “Auflagekraft“ versucht? Oder über z.B. eine Google-Suche (Suchwort gefolgt von dual-board.de).

    Die interne Suche hier ist tatsächlich oftmals für die Tonne.


    Gruß

    Benjamin

    Moin Didi,


    da hier jeder ohnehin seiner eigenen Auffassung folgt, und auch hier der Grundtenor ist, dass es bei einem korrekt eingestellten Plattenspieler keine Verzerrungen geben würde, würde ich mit noch weiteren Ausführungen nur gegen Wände reden. Das macht nur schlechte Laune und die brauchen ich nicht.

    Nur soviel, auch der tangentiale Spurfehlerwinkel ist nicht der Knackpunkt.


    Edit:

    Wenn du diesbezüglich wirklich sehr neugierig bist, schreib mich gern per PN an.


    Allen einen schönen Sonn- und Muttertag!

    Gruß

    Benjamin

    Ok die Problematik des "inneren Bereiches" bei der Wiedergabe sind bekannt aber bei "normal" guten Platten und einem vernünftig eingerichteten Dreher/System in der Regel -meine Meinung- nicht für 99% der Vinylhörer hörbar

    Möglicherweise gehört der TE zu den “anderen“ 1% der Vinyl-Hörer, genau wie ich? Einer unter hundert wäre ja gar nicht so selten. ;)


    Ich kann mich sehr gut da hinein versetzen, da ich vor Jahren auf dasselbe Problem gestoßen bin, habe im HiFi-Forum und hier darüber berichtet. Bin meinen Vater als ausgesprochenen Plattenfreund damit auf die Pelle gerückt, hab mit mehreren Leuten gesprochen und keiner konnte das Problem überhaupt richtig nachvollziehen, geschweige denn mir eine Lösung geben. Der Grundtenor ist immer, prüfe deine Justage, deine Platten und deine Nadeln. Das ist mit Sicherheit richtig und dass dort alles stimmt, ist erst mal die Grundvoraussetzung, um die Verzerrungen am untersten Niveau zu halten. Es löst das Problem aber nicht völlig.


    Am Ende habe ich persönlich mir meine Lösung selbst erarbeitet, komme damit gut aus und kann entspannt meine Platten genießen, auch über Kopfhörer.


    Gruß

    Benjamin

    Hallo,


    die Verzerrungen sind systemimmanent und durch korrekte Justage allenfalls minimier- aber nicht vollkommen vermeidbar. Sauberkeit des Diamanten spielt ebenfalls eine ganz wichtigr Rolle.

    Die meisten hören so etwas offensichtlich nicht oder stören sich nicht daran. Für mich wurde das auch ganz schnell zum Ärgernis beim Schallplatten hören und ich kann bis heute nur schwer verstehen, dass ich wahrscheinlich ein spezielles “Ohr“ dafür habe, leider.

    Mit richtig gut geschliffenen, scharfen Nadeln kann man dem Herr werden. Es fängt mit den ganz scharfen elliptischen an und hat seine Krönung in Schliffen wie dem SAS oder Fritz Gyger. Damit ist nahezu verzerrungsfreier Hörgenuss bis zum Ende der Platte möglich, sofern die Platte selbst nicht schon verschlissen ist.

    Rundnadeln fallen in der Disziplin beispielsweise von vornherein komplett durch.


    Gruß

    Benjamin

    Das ist mir persönlich bewusst, aber aus dem Kontext heraus denke ich, dass hier von Kunststoffdruck gesprochen wird. Daher hab ich es einfach mal angesprochen.

    Metalldruck dürfte auch mehr kosten, wieviel genau, weiß ich aber nicht.


    Jedenfalls wird der Druck eine langwierige Sache. Um den Spieler zwischendurch betriebsbereit zu machen, würde ich erstmal das Originalteil reparieren.


    Gruß

    Benjamin

    Wenn hier von einem 3D-Druck aus Kunststoff gesprochen wird, und davon gehe ich mal aus, wäre ich sehr skeptisch. Ein gedrucktes Kunststoffteil wird wahrscheinlich nicht die erforderliche Steifigkeit und Festigkeit des langen, schlanken Metallteils erreichen. Anders gesagt, ich bin skeptisch, dass das am Ende stabil genug wird.


    Wenn, müsste man die Form beispielsweise mittels Verrippungen gründlich überarbeiten.


    Gruß

    Benjamin

    Hallo,

    Um die untere Schale auch noch zu lösen habe ich dann das Blechpaket mit der Hand gehalten, eine leere Filmdose umgedreht über das untere Lager gestülpt und mit dem Hammer draufgeschlagen. Nach ein paar Schlägen ist sie dann abgefallen

    Ohne deine Leistung zu schmälern, die du beim Bau des Werkzeuges erbracht hast:

    Wofür hast du das Werkzeug benötigt, wenn du die untere Schale letztendlich doch abklopfen musstest?


    P.S. Ich klopfe sie immer mit einem Stück Hartholz als Zwischenlage am Rand ab. Ohne irgend etwas dabei zu beschädigen.



    Gruß

    Benjamin

    Hallo,


    die letzten Arbeiten sind erledigt.


    Auf der Phono- und der NF-Platine habe ich noch die Pegel eingestellt, bei Phono bin ich auf 200mV am Ausgang gegangen, Reinhard. Mir kommt es hier auch nicht so sehr auf die absoluten Pegel an, sondern vielmehr, dass Pegelgleichheit zwischen links und rechts nach der Endstufe herrscht.

    Das Rauschen und Brummen hält sich in sehr manierlichen Grenzen.


    Auch das Rätsel der Eingangsspannungs-Einstellung habe ich mithilfe des Schaltplanes lösen können, da ich zufälligerweise entdeckt habe, dass auch dieser Abschnitt detailliert abgebildet ist.

    Die Beschriftung "240" im Gerät ist einfach an der falschen Stelle angebracht. Hier der Auszug aus dem Schaltplan:




    Und so habe ich es nun eingestellt. Mittels Widerstandsmessung am Netzstecker (bei eingeschaltetem Gerät) konnte ich auch nachvollziehen, dass nun die vollen Wicklungen des Trafos genutzt werden: Maximaler ohmscher Widerstand.




    Daraufhin habe ich noch die Betriebsspannung an der Endstufe sowie auf der Spannungsstabilisierung eingestellt. Dort ist mir prompt das 1K Poti zerbröselt, aber ich hatte noch ein neues liegen.

    Schön, dass die Spannung bei diesem Ereignis nicht "hochgegangen", sondern abgesackt ist.


    Damit ist die Reparatur abgeschlossen und der Elac spielt sehr schön auf UKW und Phono.




    Gruß

    Benjamin