Dual CS 626 mit ULM 55E und guter Nadel DN 155 E

  • Guten Abend,


    zum Aufbau einer neuen Phono-Kette habe ich mir einen generalüberholten Dual CS 626 mit einem ULM 55E und guter Nadel DN 155 E geholt.


    Ich hätte hierbei 2 Fragen, und zwar:


    - welche (neue) Nadel könnt ihr mir für das ULM 55E empfehlen, um damit einen (hörbaren) Qualitätsunterschied zu bekommen?


    oder


    - alternativ, welchen Tonabnehmer könnt ihr für den ULM-Arm empfehlen? Soviel ich weiß, ist das ja eher schwierig und die Alternativen dazu bescheiden, bin mir aber sicher, dass ich hier auf dem Board mit Sicherheit jemanden finde, der mir da weiterhelfen kann.


    Generell: in welcher Liga spielt denn der CS 626 und der ULM 55E? Was kann man da noch rausholen? Frage bezieht sich auch darauf, in welche Richtung meine Suche nach einem geeigenten Phono-Vorverstärker geht bzw. gehen soll!?


    Fragen über Fragen an einem Sonntag Abend. 8o


    Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten.


    Viele Grüße und einen schönen Abend noch,


    M.

  • Hi und gratuliere zum 626. Das ist ein sehr schöner Dreher, den ich auch besitze, mit einem hochwertigen Dualtonarm, besonders toll ist er, bei welligen Platten, wo schwerer Arme springen, kann der ULM-Arm immer noch locker und sicher den Hohenschlägen meist folgen. Natürlich gibt es noch wertigere Dualdreher, wie 721,u704, 731, 7xx etc. . Ich würde sagen obere Mittelklasse mit einem sehr guten Abtastwert bei mir von 70µ lt. Testplatte. Vorteil: es gibt noch original neue Nadeln aus relativ neuere Produktion. Mir gefällt der Sound. Die Nadel hat eine gebondete Elipse mit recht feinem 6x18 Schliff, das ist schon was Gutes. Ein Freund von mir hat diesen Dreher an hochwertigsten japanischen Amps und eingemessenen Boxen und es klingt super! Mehr braucht man mit normalen Ohren eigentlich nicht, es sei denn man will ein Hobby erweitern. Ich glaube, daß das System nicht sehr kapazitätskritisch ist, es ist ähnlich dem OM System von Ortofon, weil es von Ortofon gebaut wurde und dürfte wahrscheinlich eine Anschlußkapazität von gesamt ca. 200-350 pF als ideal wollen, darauf solltest Du beim phonopre ( an dem dann ca. 50-200 pF) achten, weil Du ca. 150pF für die Verkablung rechnen mußt schon. Wenn Du einen alten Vintage-Amp hast, die haben meist passende 150-200pF am MM--Phonoeingang, neuere Amps haben oft sehr hohe Werte, da könnte es (muß aber nicht) zu leicht spitzem Sound kommen. Im GRunde mußt Du gar nichts verbessern an dem Dreher und einen anderen Tonabnehmer brauchst Du nicht, kannst Du aber bei diesem Modell auch nicht montieren. Ich glaube aber, daß Du eine abgenudelte DN 155e aber "retippen" lassen kannst mit einer Shibatanadel, falls Du eine ultrascharfen Schliff willst, dann hättest Du quasi ein Ortofon OM 40, was so ziemlich Spitzenniveau bei MM-Tonabnehmern darstellt. Derzeit hast Du eine Nadel, die die Höhen feiner vom Schliff her abtasten kann, als ein OM 10 (8x18) . Ich würde erstmal es mit normalen Nadeln, die serienmäßig dafür sind belassen, so nutze ich ihn auch. Grüße DerGerd

  • Moin!


    Grundsätzlich sehe ich drei Wege deine Tonabnehmersituation zu verbessern.


    a) eine entsprechende Swiss nude von Thakker oder eine Black Diamond von MrStylus aufstecken. Da die Fertigungsstreuung von Schrott bis göttlich geht muß man etwas Glück haben. Ich hatte mit beiden Glück. Meine Spielen auf einem deutlich höheren Niveau als die 155e.


    b) ein OM-System von candela oder dualfred besorgen und eine OM 20, 30 oder 40 aufstecken.


    c) einen 1/2 Zoll-Adapter zulegen und ein beliebiges System anbringen. Achtung auf das Gewicht und den VTA achten.


    Eigendlich gibts noch d) einfach beim 155e bleiben.


    Gruß

    Thomas

  • Moin, ja gute Ergänzungen, aber


    d) erstmal genießen und abwarten, Dein Dreher ist von Dual so schon wirklich auf eine hohes und sehr gutes Niveau abgestimmt und gefertigt worden


    zu a) Black Diamond Nadeln sind für einen Einsteiger eher nicht empfehlenswert, da man sich, wenn man sich nicht auskennt, die Platten ruiniert, denn nicht jeder erkennt jede Nuance von Fehlstellung und biegt dann gerne am Nadelträger, weil die Fertigungungsqualität unter aller Kanone sein soll, auch wenn es einige gute Exemplare gibt, wer weiß schon, ob nicht auch super klingende "leicht angehobene Höhen" nicht schon durch Fehlstellungen kommen...das kann man einem Einsteiger nicht ernsthaft empfehlen, um seine eingebaute DN 155e rauszuwerfen, wenn diese funktioniert.


    Viele Grüße

  • Hallo,


    das 155E spielt schon gut auf. Original-Nadeln sind noch zu bekommen. Sie haben den Vorteil das die hohe Nadelnachgiebigkeit wirklich erreicht wird, ach ja, bitte die Sicherungsschraube in der Headshell lösen bevor das System ausgeklinkt wird.


    Dazu die korrekte Einstellung vom Tonarm (Schwebe, Auflagekraft/Antiskating).


    Sonst bleibt mir nur zu wiederholen was die Kollegen schon gesagt haben: mit Retipping kommt man beim Original-System schon an die MM-Oberklasse.


    Phonopre: die ULM-Systeme sind recht umgänglich, wenn der vorhandene Phonoeingang nicht Kapazitäts-Phantasiewerte aufweist geht eigentlich alles praxisnahe.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Guten Abend zusammen,


    vielen Dank schon mal für eure Antworten.


    Hi und gratuliere zum 626. Das ist ein sehr schöner Dreher, den ich auch besitze, mit einem hochwertigen Dualtonarm, besonders toll ist er, bei welligen Platten, wo schwerer Arme springen, kann der ULM-Arm immer noch locker und sicher den Hohenschlägen meist folgen. Natürlich gibt es noch wertigere Dualdreher, wie 721,u704, 731, 7xx etc. . Ich würde sagen obere Mittelklasse mit einem sehr guten Abtastwert bei mir von 70µ lt.


    Vielen Dank. Ja, das hört sich doch schon mal sehr vernünftig an - da freue ich mich erst so richtig auf den Dreher.

    Ich glaube aber, daß Du eine abgenudelte DN 155e aber "retippen" lassen kannst mit einer Shibatanadel, falls Du eine ultrascharfen Schliff willst, dann hättest Du quasi ein Ortofon OM 40, was so ziemlich Spitzenniveau bei MM-Tonabnehmern darstellt.

    Das klingt vielversprechend. Aber wie funzt das mit dem Shibata-Schliff bzw. Nadel? Habe jetzt mal ein wenig geguckt (u.a. bei Thakker), für den TKS 55E aber leider nichts gefunden mit dem Zusatz "Shibata".


    Grundsätzlich sehe ich drei Wege deine Tonabnehmersituation zu verbessern.


    a) eine entsprechende Swiss nude von Thakker oder eine Black Diamond von MrStylus aufstecken.

    Danke für deine Antwort. Zum Thema Swiss nude - wäre das dann diese?: Thakker DN 155 E Nadel für Dual / Ortofon ULM 55 E / TKS 55 E - Nudeline Swiss Made

    Und bei MrStylus dann dieses?: BlackDiamond-Ersatznadel ULM 55 E


    das 155E spielt schon gut auf. Original-Nadeln sind noch zu bekommen. Sie haben den Vorteil das die hohe Nadelnachgiebigkeit wirklich erreicht wird, ach ja, bitte die Sicherungsschraube in der Headshell lösen bevor das System ausgeklinkt wird.

    Wie muss ich mir das vorstellen mit dem "ausklinken des Systems"?


    mit Retipping kommt man beim Original-System schon an die MM-Oberklasse.

    Und hier nochmals die Frage: Retipping? Wie wo? ?(


    Und wenn wir schon dabei sind: welchen Phono-Vorverstärker könnt ihr mir für den 626 empfehlen bzw. welchen aus eurer eigenen Erfahrung raus?

    Ich bin mom. am suchen, bisher gefunden bzw. in die nähere Auswahl würden mom. folgende kommen:


    - Musical Fidelity V90-LPS

    (wahlweise auch ein älteres Modell: Musical Fidelity V-LPS - das würde ich mom. gebraucht für nen guten 100er bekommen??)

    - Pro-Ject Phono Box S2


    Und keine Ahnung was es da sonst noch gibt. Behringer, NAD etc. Soviele =O


    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe - die ist wirklich sehr willkommen.


    Viele Grüße und einen schönen Abend noch,

    Mario

  • Hallo, ich würde die Projekt Phono Box 2 nehmen, die ist günstig und sehr gut und hat die richtige Anschlußkapazität. Ich würde mir eine neue DN 155e, d.h. nicht "würde" sondern ich hab mir diese Nadel (sogar noch eine auf Reserve) geholt und so hat es auch ein Kumpel mit dem gleichen Dreher (606 hat den selben Arm und Antrieb) gemacht. Ich finde nicht, daß man unbedingt eine Shibatanadel gleich beim Einstieg retippen sollte (wo das geht, wissen Einige die mitlesen vermutlich und könnten es Dir sagen) denn das ist der schärfste Schliff und schon auch manchem zu "analytisch" und feingeistig und ein typischer Phonosound ist erstmal eher die Nadel, die grade drauf ist. Warte doch mal, wie sie Dir gefällt, denn wenn sie nicht verzerrt, dann ist doch erstmal gut und Du kannst erstmal testen.


    Mein Tipp: Laß den Dreher erstmal so, wie er ist und kauf Dir den Phono-pre , aber auch den brauchst Du eigentlich nicht, wenn Du Dir eh einen Dualamp kaufst, denn da wäre ja ein passender pre schon drin. Wenn Du schon einen Amp hast, der ohne Phonovorverstärker wäre, dann wäre die Phono Box 2 sicher ein guter Kauf.


    Wenn du unbedingt eine bessere Nadel vorm Testen der alten Nadel kaufen willst, dann befolge die Ratschläge von Thomas oben und von 8erberg und irgendjemand hier wird Dir sagen, wo Du retippen lassen kannst. Stöpsel den aber besser doch erstmal an...Grüße :-)

    2 Mal editiert, zuletzt von DerGerd ()

  • Moin!


    Woidschrat

    Ja, das sind sie.

    Wie gesagt, ich habe wohl großes Glück gehabt, dass beide mich an meinem 650er überzeugt haben. Aber vielleicht ist die Fertigungsqualität verbessert worden.


    Ich habe übrigens noch nichts davon gelesen, dass die Swiss Nude/Black Diamond für Plattenschäden verantwortlich gemacht wurden. Aber vielleicht kann jemand mal einen Link dazu reinstellen.


    Gruß

    Thomas

    Was wir brauchen, sind verrückte Leute;
    seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
    (George Bernard Shaw)


    Meine Anlage klick hier... ;)

  • Ich habe übrigens noch nichts davon gelesen, dass die Swiss Nude/Black Diamond für Plattenschäden verantwortlich gemacht wurden

    aber sie verzerren lt. Schilderungen im Board öfter als neu gekaufte das sollten und damit beschädigen sie ggf. die Platte und ich meinte den Graubereich, wo man als Einsteiger es nicht so genau merkt und dann vielleicht schleichend seinen Platten nix Gutes antut, es wird auch oft berichtet, daß sie leicht höhenbetont klingen, das tun auch Nadeln, die kurz vor dem Abgenudelt-sein sind oder falsch justiert, denn die Qualitätskontrolle übernimmt offensichtlich der Käufer bei diesen Nadeln, weil so Viele davon hier im Board berichten, daß sie verzerrt oder mit Schiefstand und reparaturbedürftig geliefert wurden und das einem Einsteiger nicht empfohlen werden kann. Kann mich auch irren, das war halt das, was ich hier im BD-Nadel-Thema gelesen habe: Einige sind begeistert und hatten Glück und viele sind aber auch abgeschreckt, Du hast offensichtlich gute Erfahrungen gemacht, man sollte einem Einsteiger aber nicht vorenthalten, daß diese Nadeln sehr kontrovers gesehen werden

    3 Mal editiert, zuletzt von DerGerd ()

  • Hallo,


    Zumindest auf meinem TKS 55 ist die Black Diamond Nadel extrem leise. Durch den Arretierstift im TKS bekomme ich die Nadel nicht weit genug auf das TKS geschoben. Auf dem regulären OM Systemkörper (an einem anderem Dreher) ist nur ein geringer Lautstärkeunterschied zur Originalnadel vorhanden. Zwischen der BD auf OM Körper und dem TKS55 tut sich auch in (meinen!) Ohren nicht wirklich viel. Die BD Nadel auf dem TKS 55 sieht zudem nicht wirklich schön aus...


    Grüße,

    Michael

    Michael
    1229, 750-1, 741 als Hauptgeräte

    728, 1228, 741 zur Zeit auf der Reservebank

    Und ein paar Schlachtplatten (1218, 627)...

  • ...öhm, vielleicht reden wir hier von verschiedenen Dingen?

    Die BD für TKS sollte eigentlich problemlos auf das TKS 55 passen, was dann so aussieht:


    Ist zwar hier ein TKS 45, funzt aber mit dem TKS 55 genauso (extra nochmal ausprobiert) Die TKS/ULM- Nachbaunadeln (nicht nur die BD) passen aber eigentlich eh universell (aber nicht auf den OM-Generator...)

    Der Arretierungsstift wird aber erst freigegeben, wenn man das System aus der Headshell entnimmt (Vor dem "Ausklinken" wie oben bereits angemerkt die Sicherungsschraube oben auf dem Tonkopf herausdrehen); sonst sieht´s so aus:


    Dass es damit leise ist, wundert mich nicht wirklich...


    Eine OM -BD auf dem TKS-Generator sieht hingegen so aus:


    Da kommt zwar was raus, aber nach meinen Erfahrungen ebenfalls wesentlich leiser und schön aussehen tut´s auch nicht wirklich...8)

    Ich hab´ übrigens mit den TKS-BD (zwei von Chriss und eine von Thakker) bislang Schwein gehabt! Passen und funktionieren tadellos....


    Gruß Gerhard

  • Sorry,


    Hatte das noch nicht realisiert dass es eine BD extra für das Tks gibt. Ich kannte bisher nur die OM Version.


    Nehme alles zurück!

    PS :Die BDs die ich habe sind auch (technisch) gut. (2xOM und einmal Shure M95). Beim Shure höre ich kaum Unterschied zur Original (gelbe Hi-track) Nadel.


    Grüße,

    Michael

    Michael
    1229, 750-1, 741 als Hauptgeräte

    728, 1228, 741 zur Zeit auf der Reservebank

    Und ein paar Schlachtplatten (1218, 627)...

  • Hallo,


    im Zweifelsfall immer erst einen Blick in die Anleitung http://www.hifi-archiv.info/Dual/626/


    da sieht man auch auf Seite 2 auf Bild 6 die Sicherungsschraube die man unbedingt vorher lösen soll http://www.hifi-archiv.info/Dual/626/dual626-02.jpg


    Dann kann man mit dem Hebelchen nach "hinten" den Tonabnehmer abnehmen. Immer gut, nach längerer Stillstandzeit die Kontakte reinigen und pflegen und der

    Nadelwechsel geht auch bequemer.


    Für Retippen (dabei wird das untere Stück vom Nadelträger mit der abgelutschten Nadel abgetrennt und durch einen neuen Nadelträger mit frischer Nadel ersetzt) gibt es

    einzige Spezialbetriebe. Das ist Filigranarbeit und das kann wirklich nur von fachkundigen Leuten gemacht werden.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Guten Abend,


    also nochmals vielen herzlichen Dank für die Antworten - da wird einiges viel "heller".


    bonnevillehund


    Besten Dank für dieses tolle Anleitung bzw. Beschreibung inkl. Bilder. Die BD wäre dann durchaus eine Option - allerdings denke ich, werde ich es zuerst mal mit der Nadel probieren, die dran ist. Soll ja eine Originalnadel in gutem Zustand sein - mal gucken, was das heißt. Wenn die nichts mehr hermacht, dann wird eben gewechselt. Und dann auch gerne mal die BD`s probiert...


    Dann kann man mit dem Hebelchen nach "hinten" den Tonabnehmer abnehmen. Immer gut, nach längerer Stillstandzeit die Kontakte reinigen und pflegen und der

    Nadelwechsel geht auch bequemer.

    Hahaha, oh mei, ich bin da gestern wohl total auf dem Schlauch gesessen. Ich habe wirklich die ganze Zeit nachgedacht, warum ich vor dem ersten Hören die Schraube lockern soll, um die Headshell zu lösen...^^8o

    Kontakte reinigen und pflegen habe ich (hoffentlich) nicht nötig - Gerät wurde von einem Fachmann gekauft, das Gerät wurde als generalüberholt angegeben...wir werden sehen!

    Gut, hat sich erledigt - trotzdem danke für deinen Hinweis. Die Anleitung habe ich mir heuten in aller Herrgottsfrühe noch rausgesucht. Wenn ich das richtig sehe, die Auflagekraft/Antiskating auf 1,5 stellen?

    Für Retippen (dabei wird das untere Stück vom Nadelträger mit der abgelutschten Nadel abgetrennt und durch einen neuen Nadelträger mit frischer Nadel ersetzt) gibt es

    einzige Spezialbetriebe. Das ist Filigranarbeit und das kann wirklich nur von fachkundigen Leuten gemacht werden.

    Danke für die Info - werde ich mal im Hinterkopf behalten. Aber erstmal, wie oben bereits geschrieben, werde ich mal alles Original lassen und gucken, was das dann alles so kann.



    Wünsche einen schönen Abend,


    Mario

  • Guten Abend,


    wollte nur kurz mal Rückmeldung geben - der Dreher ist im Haus, und wurde natürlich sofort ausgepackt, aufgestellt und alles eingestellt.


    Läuft wie neu, aber war ja zu erwarten bei einem generalüberholten Gerät. Die Nadel sieht wirklich noch sehr gut aus - ob sie allerdings "original" ist, erschließt sich mir nicht, da ich keine Kennzeichnung finden kann.


    Ja, und getestet wurde er natürlich auch kurz. Und ich muss sagen, er gefällt sehr, sehr gut. Der Klang ist wirklich hervorragend, und nur um eine Nuance "ich weiß nicht warum" gebe ich meinem AT-VM95EN den Vorrang. Aber ich würde behaupten, fast ebenbürtig (zumindest an meinem Marantz PM 5005 mit Audio-Technica ATH-M50 X Kopfhörern).


    Aber mal gucken, wie er sich schlägt bzw. was man noch alles rausholen kann, wenn mal das 2te Zimmer, in dem er nun seine Dienste leisten soll, mit Phonovorverstärker und KHV aktiviert ist. Und das dürfte auch nicht mehr lange dauern...Ich freue mich darauf.


    Schönen Abend noch,


    Mario

  • DerGerd

    Lt. Verkäufer eine "Original-Nadel", was immer das heißt! Dann müsste es meines Wissens nach die von dir genannte N55e sein, oder?! Konnte aber keine Bezeichnung drauf finden, gucke aber gerne heut Abend nochmal nach!

  • wenn in weißer Schrift auf der Nadel Ortofon fraufsteht ist es eine originale , ich sah ja, die klingt sehr gut, mehr braucht eigentlich kein Mensch ist ja bereits eine gute recht scharfe Elipse (6x18) und in guter Quali von Ortofon hergestellt

  • Lt. Verkäufer eine "Original-Nadel", was immer das heißt! Dann müsste es meines Wissens nach die von dir genannte N55e sein, oder?! Konnte aber keine Bezeichnung drauf finden, gucke aber gerne heut Abend nochmal nach!

    Hallo,


    wenn auf der Oberseite der Nadel "Ortofon" steht, und sich die Beschriftung "DN 155E" auf der Unterseite des Nadeleinschubs befindet, ist es eine Originalnadel. Wenn dort nichts steht, ist es ein Nachbau.

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