Beiträge von MBUN

    So, melde Vollzug. Das war ein ziemlicher Akt, und 100% brummfrei ist er immer noch nicht. Um das verbliebene Brummen hören zu können, muss ich bei meinem Saba 9240 auf +8 db den Lautstärkeregler auf fast 3/4 stellen. Das ist für mich OK, das Geräusch der Nadel in der Rille ist ein vielfaches Lauter. Dafür musste ich aber auch die Masse aus dem Signalweg heraus trennen und eine separate Masseleitung legen. War ein bisschen gefriemel...

    Die "Schmiermasse" unter der AS- Verstellung ist meines Erachtens bei meinem Gerät noch OK, das gleitet recht flüssig. Das Zeug ist auch nicht hart, eher wie Zahnpasta ;)

    Ich mache Morgen noch mal ein paar Bilder des gereinigten Geräts mit polierter Haube.

    Schön ist der Elac, da gibt es nix.

    So, der Knallfrosch ist raus, ich habe provisorisch einen 470nF aus meiner Dual-Fundgrube eingesetzt, damit funktioniert der Elac jetzt technisch gut. Wenn ich mal wieder irgendwo etwas bestelle, werde ich mir den passenden 220nF Kondensator mitbestellen. Ich habe den vorgeschalteten Widerstand nicht angepasst, funzt aber trotzdem einwandfrei. Der Schalter war sauber und funktioniert, der Kondensator hatte Durchgang. Bleibt das leidige Thema Massebrummen, was auch bei meinem Elac bei gehobener Lautstärke ein Problem ist. Auch wenn ich den Dreher vom Netz trenne brummt das Teil, da streut also auch nichts ein. Auch nach "Glasfaserradierorgie" am TAS, den Steckverbindungen und DIN Stecker sowie TA-Tausch bleibt das Brummen. Also werde ich mir als nächstes mal den Kurzschließer vornehmen und die Massebrücke trennen (=separate Masseleitung). Das haben ja mehrere Besitzer von Elac 900/910 Drehern vor mir auch schon gemacht, leider nicht immer mit Erfolg... Ich werde berichten!

    Danke, ich werde mich nächstes WE mal an die Reparatur begeben und Eure Punkte abarbeiten. So richtig viel Infos gibt's ja zu den Geräten nicht, da bin ich von den Dual Servicelanleitungen ziemlich verwöhnt. Wird schon werden.

    Hallo,


    Mein neuer Elac 900 hat ein elektrisches Problemchen. Mechanisch funktioniert das Gerät soweit einwandfrei, allerdings schaltet der Motor sich selbständig ein. Ca. 30 Sekunden nach dem Netzspannung anliegt fängt der Motor inkl. Strobo an zu drehen bzw. leuchten. Wenn man den Tonarm dann ein- und wieder zurückschwenkt schaltet der Motor korrekt ab. Auch die Abschaltung im Automatikbetrieb funktioniert, nur schaltet sich das Gerät jeweils nach ca. 30 Sekunden wieder ein. Der Tonarm wird von dem Gerät nicht bewegt. Bei einem Dual kenn ich das Fehlerbild von defekten bzw. falschen Entstörkondensatoren... Gibt es da noch andere bekannte Fehlerquellen bei den Elacs? Freue mich auf Euren Input, ist mein erster Elac...


    Danke,

    Michael

    Hallo,


    Die Problematik mit der Original Schablone wurde hier im Board schon öfter mal beschrieben. Mag sein dass es auch an den jeweiligen Tonabnehmern liegt.


    Grüße,

    Michael



    Wenn das Gerät vom Netz getrennt ist kann man den Tonarm sanft auf den Plattenteller drücken. So ist es meines Wissens auch bei der Originalschablone vorgesehen. Ich habe die Schablone hier, diese liefert aber keine guten Ergebnisse. Wenn ich nach der einfachen phono phono Schablone einstelle, komme ich auf eine deutlich andere Einstellung. Mein TA hat einen scharfen Schliff, mit der Original Schablone verzerrte es bei mir deutlich.

    Das Goldring klingt nicht nur gut und recht warm, das sieht auch (für mich) perfekt an dem 750er Tonarm aus. Insbesondere ab 2300 ist der silberne Korpus des Goldring ein Hingucker. Und der Verzicht von Goldring auf grade Kanten macht auch das Einstellen zum Erlebnis ;). Braucht wohl eine möglichst niedrige Kapazität. Und liegt etwas über Budget. Sonst für mich der "perfect match".

    Hallo,


    Das hört sich für mich nach Wartungsbedarf an. Der Motor schafft es nicht mehr, die Startautomatik mit zu ziehen. Das selbe Fehlerbild hatte mein 630q auch. Die Schmierung der Motorachse verwandelt sich im Laufe der Jahre in eine zähe Pampe. Dadurch steigt der Widerstand, mit Startautomatik geht dem Dreher dann die Puste aus. Such mal hier im Board (per Google...), da gibt es eine gute Anleitung wie man das Gerät öffnen kann und das wieder in den Griff bekommt. Habe ich auch geschafft ;). Der 630er ist die Arbeit auch wert, das sind klanglich Spitzengeräte.


    Das klappt schon.

    Michael


    Hallo,


    Das Problem bei der ULM 60e ist, dass man nicht erkennen kann ob es sich um eine gebondete oder nackte Nadel handelt. Ortofon hat das mal umgestellt. Das sieht man aber erst unter dem Mikroskop. Daher würde ich (wenn überhaupt) nur viel Geld dafür ausgeben wenn mir zugesichert wird, dass es sich um die nackte Variante handelt. Die gebondete klingt wie eine 155er oder OM10. Die verwendete Nadel ist wahrscheinlich auch identisch. Und Die klingen in der Tat etwas "lahm". Die 35 Euro Black Diamond klingt da m. E. deutlich besser. Da hat es hier auch mal eine Diskussion zu gegeben, bei der auch Mikroskopaufnahmen eingestellt wurden. Finde ich gerade nicht.

    Grüße,

    Michael

    He Chris,


    Bei mir fliegt noch ein "Beifang" Shure TKS rum. Da sind auch die Haltenasen abgebrochen, aber der Generator sollte OK sein. Sieht zumindest wesentlich besser aus als Deiner... :P. Kannst Du gegen Porto haben. Falls Interesse, gerne per PN.

    Grüße, Michael

    Die Höhe ist problematisch, da das OM gute 17 mm hoch baut, die Adapter nochmal 2 bis 3 mm. Der OM baut halt hoch, daher gibt es ja die tollen Adapter mit integriertem OM Generator.

    Adapter mit OM = Tonarm und damit auch der Tonabnehmer steht nicht mehr parallel zur Platte. Das kann sich auf die Wiedergabe auswirken, muss aber nicht. Daher, Versuch macht kluch. Je schärfer die Nadel, umso kritischer könnte das werden.

    Hi,

    hast du Dir den Candela /Dual Fred Adapter zur Verwendung der OM Nadel gekauft oder einen universellen "Tks auf 1/2 Zoll"- Adapter?

    Mit dem universellem Adapter wird das grenzwertig, da die OM hoch bauen.


    Probieren kannst Du es natürlich.


    Grüße,

    Michael

    Hallo,


    Schwarze Tasten gibt es bei Meister Noll als Nachbau. Wenn Du die Halterung ersetzt kannst Du das auch von Deiner Liste streichen. Ein 728er ist es wert gerettet zu werden, ich mag meinen auch gut leiden ;-)


    PS: Bevor Du Geld für den Verstärker in die Hand nimmst, investiere lieber in gute Lautsprecher. Das ist am Ende der entscheidenden Faktor... Empfehlen kann man da nix, das muss zu Dir und Deinem Hörraum passen...