Beiträge von DerGerd

    also probiert man ein Shure mit zu wenig Kapazität, so fehlt es deutlich an Tiefton und mit zu hoher Kapazität fallen die oberen Frequenzen früher ab und werden damit merklich leiser.

    durch seine Höhenresonanz bei etwa 40 (50?) kHz ist erstens der Frequenzgang ziemlich linear (die meisten MM-Systeme haben ja eine kräftige Höhenanhebung ab 10 bis 15 KHz im Frequenzgang) und zweitens ist das System deshalb relativ unempfindlich gegenüber der Eingangskapazität des Phono-Eingangs

    gefunden hier: Shure V-15 III L-M - Das Geheimnis ?, Analogtechnik/Plattenspieler - HIFI-FORUM


    ich such noch die Messwerte aus dieser Bedienungsanleitung, die das bestätigen -meiner Erinnerung nach auch bezüglich Bassbereich, ich finds grad noch nich

    ..beim V15III ist es aber so, daß die Frequenzen stärker als bei den meisten gängigen TAs im fast unhörbaren Bereich liegen, bei nicht idealem oder idealem Anschluß also das Ohr kaum einen Unterschied oder gar keinen hört, während andere TAs z.T. sehr stark im hörbaren Bereich Auswirkungen dahingehend zeigen; die Meßwerte waren mal z.B. in der Betriebsanleitung für einen japanischen Vorverstärker angegeben (ich glaub ein Yamaha, bin mir aber nicht sicher), ich hab das selber hier im Board gefunden irgendwo Grüße

    haben weder eine Bassbetonung, noch eine andere Betonung eines Frquenzbereichs, sondern sind garantiert linear innerhalb 2dB oder besser, das V15 Type 5 sogar garantiert innerhalb 1,5 dB oder besser innerhalb des Frequenzbereichs von 20Hz-20kHz.

    So hab ich das auch erfahren beim Hören und noch dazu sind sie so anschlußkapazitätsunktitisch wie kaum ein anderes System, weswegen sie so oft gelobt werden, trotzdem sind die oben verlinkten Vergleichsmesswerte zugunsten M20e ausgefallen, was Verzerrungstests angeht, und der Frequenzgang M20e ist auch nicht schlechter, wenn ich das richtig interpretiere. Wann ist eigentlich das M20e auf den Markt gekommen?

    Hm, stimmt, das muß man wohl unterscheiden (Micro-Seiki TA 1 vs. Luxman TA 1 von Micro Seiki)


    Ich sehe da kaum Qualitätsunterschiede, es ist offensichtlich, daß das die selben Arme sind - off topic, sorry

    reine Geschmacksache, manchmal brauch ich die hellere Klarheit des M20e, manchmal die Wärme des Shure V15III, beide sind präzise und überdurchschnittlich, ein AT ML 95 ergänzt die Palette mit einem eher kühlen, sehr zurückhaltenden Sound, je nachdem was man so braucht

    oh, natürlich pd 289, sorry, ja wie gesagt ohne Subchassis, also eine komplett andere Technik, aber der Tonarm beim pd 289 ist schon etwas feiner als bei den günstigeren Luxmann-Dehern, das ist der Micro Seiki TA 1, gabs und gibts auch einzel zu kaufen - der war schon etwas ähnlich, aber das sagt ja nix so pauschal. Ich hab z.B. die Linn-Scharniere an meinen Luxman drangeschraubt, weil die gleich sind mit den Originalen, die bei mir gefehlt haben. Ich würde aber eher im Zweifel, wenn ich vor der Wahl stünde, meinen besten Dual, den 721 behalten, der mir eine feinere Technik (u.a. Armlagerung) zu haben scheint. Ob der Linn wirklich einem 721 überlegen wäre, bleibt für mich eh offen.

    langsam, komplett und mit der richtigen Betonung gelesen ist mein Satz schon richtig.

    Hi, ja und langsam und komplett mit der richtigen Betonung gelesen war auch meine Entgegnung darauf zu diesem Zeitpunkt der Diskussion schon richtig, das ergänzt sich doch prima! :-)Grüße


    Wobei ich es - trotz gleichem Tonarms - am 701 besser als am 601 finde. Einbildung ?

    ...ich sach ja: der 701 ist ursprünglich vielleicht auf das M20e abgestimmt gewesen, vermute ich, weil ja die ersten Exemplare auch damit ausgeliefert wurden, könnte das ein. Grüße


    Keine Ahnung. Mein 601 macht mit dem SH auch richtig Spaß und brummen tut der auch nicht.

    Glück gehabt, es gibt wirklich viele 601er, die brummen, lt. Board

    Hi Jürgen, die schwarze Zarge ist cool und gefällt mir original sehr gut, das ist ein toller Dreher, mir gefällt er am allerbesten, auch optisch, denn er ist insgesamt die richtige Mischung von feinster Phono-Technik und alter Dual-Robustheit

    Achso, im Test werden die beiden Systeme am 701 miteinander verglichen

    sehr interessanter Test, dafür Danke Wolfgang! Also eher ans obere Ende des empfohlenen Auflagegewichts gehen, lt. Testergebnisse und das M20e war wohl technisch gesehen etwas besser. Allerdings höre ich meist (nicht immer) lieber mit dem Shure, irgendwie angenehmer und nie nervend und trotzdem gut auflösend.

    Was haltet ihr vom V15/IV verglichen mit dem M20 am 701er?

    Das M20 klingt nur toll mit einwandfreier Originalnadel, wenn die Nadel (verbraucht) zu alt ist oder von einer Charge, die verhärtet ist neu gekauft wird, hat man nicht den Originalsound. Grundsätzlich ist das sehr hochwertige M20e nach meiner Erfahrung sehr transparent und heller ohne dabei im Bass Druck vermissen zu lassen. Das V15/iV kenne ich nicht, nehme aber an, daß es mindestens genauso gut und grundsätzlich ähnlich wie ein V15III klingt, was bedeuten würde, daß es etwas wärmer und trotzdem sehr transparent und ausgewogen klingen wird. Ich vermute, daß es das M20e knapp schlägt. Klar ist, daß der Arm genau auf das M20e, mit dem es bei Dir ja ausgeliefert wurde abgestimmt sein wird. Die Ortofons klingen auch heute noch ähnlich, ich mag sie sehr, aber manchmal sind sie mir einen kleinen Tick zu hell im Vergleich zu den hochwertigen V-Shure-Systemen, die im Gegensatz zu den anderen Shures nicht bassgepimpt zu sein scheinen. Wenn Du ein Shure V15/iV mit einwandfreier neuer Nadel hast, dann ist das auf jeden Fall klasse und warum sollte das nicht an den 701 passen?

    701er gegen meinem LINN LP12 mit dem Ortofon Jubilee schlägt .

    Hi Rolf, gratuliere zum 701, Du hast Recht, der Vergleich ist etwas unfair, wenn man die Quali des Tonabnehmers einfach zur Bewertung beim Drehervergleich hernimmt, Du müßtest bei all Deinen Drehervergleichen das gleiche System und den gleichen Vorverstärker benutzen um die Quali des Drehers zu unterscheiden, wenn das überhaupt hörbar sein sollte, aber ich tippe mal, daß der 701 beim Abtasten nicht schlechter als Dein 1972er Linn sein wird, allerdings sind die Dinger ja auch schon sehr alt und den unverschlissenen Neuzustand kann man ja nicht mehr vergleichen. Grüße DerGerd

    Willkommen im Board, Jürgen!


    Gratuliere zum meiner eigenen Meinung nach besten Dreher von Dual, aber zumindest ist es einer der 5 Besten ca.! :-) :-) ist deiner schwarz oder Holzimitat?


    Ich habe meinen (Holzimitat) mit einer Echtholzverkleidung versehen lassen (Geschmacksache, man kann ihn auch original lassen natürlich) und nun kann ich mir keine notwendige Steigerung mehr vorstellen, was Abtasttechnik angeht. Die Automatik geht bei keinem anderen Dualdreher so geschmeidig und sanft und er ist noch recht fett ohne Kostensparaktionen gebaut/konstruiert und hat wohl den besten Dualarm ever!


    Wünsche Dir viel Spaß damit!


    lG

    DerGerd

    Hi, ich finde das sehr spannend und freu mich, falls ein 505 verbessert kommen würde, oder die ULM-Technik weiter produziert werden würde, denn dann würde die gute Technik von Dual überleben und das wäre wie ich finde wichtiger als ein Überleben nur des Markennamens allein. Grüße :-)