Beiträge von DerGerd

    Hallo, Warnung: die Meinungen gehen hier im Forum sehr weit auseinander, was Black-Diamond-Nadeln angeht (billig-Produktion ohne Qualitätskontrolle, die dann vom Käufer selbst gemacht wird, denn es gibt häufig Reklamationen, weil die Steine nicht genau justiert ausfallen oder Verzerrungen zu hören sind, dies wurde zahlreich geschildert im Board bereits) wenn diese "Nudeline von Cleorec" also eine der Black-Diamond-Nadeln wäre, dann bitte aufpassen, denn die ist nur was für Erfahrene, die im Zweifel damit umgehen können. Das AT ist hingegen ein hochqualitatives Produkt. Sound ist beim Shure leicht bassgepimpt und kräftig-laut, während die genannten ATs eher neutraler, aber sehr sauber abtasten. Hängt vom Geschmack und der Gesamtanlage ab, was wo besser für Dich klingt letztlich. Ich mag beide Systeme, aber eine Black Diamond würde ich nie kaufen. Grüße

    für mich nicht, ich hab mal das M95EJ draufgeschnallt und bin begeistert, denn wie heißt es so schön:

    Wandel und Wechsel liebt, wer lebt. (Richard Wagner)

    oder auch:

    Abwechslung ist die Seele des Lebens. (Bismarck, Otto)



    ..und hat den typischen kräftigen und aber nicht wummernden Bass des M95...

    die Bor-SAS N95 von Jico ist ohne Konkurrenz und tastet superedel genau und entspannt ab, allerdings gefällt mir das nicht bei jeder Scheibe, denn manche Lps sind nicht so perfekt produziert und ergänzen sich mit weniger gut auflösenden Schliffen dann sogar besser, außerdem mag ich nicht immer diese perfekte Breite und Tiefe der SAS-Abtastung, da ich Fan von mittleren Anlagen von Dual bin und den Jugendsound halt oft geiler finde, aber das ist total subjektiv, ich stehe halt auf die Unzulänglichkeiten mancher Komponenten. Aber die SAS ist schon ein Abtastungsriese!

    Hi , ich verwende alle 3 Schliffe im Original beim M95 abwechselnd, je nach Laune und Tagesgeschmack. Manchmal brauchen meine Ohren mehr Höhen und Auflösung (ed) , manchmal eher Wärme und Phono-Romantik (g) oder eben dazwischen (ej). Der grobe Grundcharakter des M95 bleibt dabei gleich, Klang kann man mit Worten nicht gut beschreiben und ist auch ein zu subjektives Erlebnis jedes Einzelnen, finde ich. Schon bei mir selbst ist das von der LP und der Tagesform meines Ohres abhängig, welchen Schliff-Sound ich letztlich grade mag. Es gibt Systeme/Schliffe, die irgendwie immer gut klingen (V15IIIVN35e, OM30, DMS240e z.B.). Bei den M95ern hantiere ich allerdings immer zwischen den Schliffen rum, seltsamerweise. Da ich auch noch den SAS-Schliff habe dafür, wird es nicht einfacher. Deshalb verwende ich derzeit das M95 seltener, weil die anderen Systeme/Dreher mir stabiler gefallen. Das kann sich aber ändern. Den Unterschied im "Klang" zu beschreiben ist schwer, allerdings kann ich sagen, daß der Klangunterschied des Rundschliffs g im Vergleich zu ej sehr klein ist aber hörbar: ej klingt etwas straffer, weniger warm und ein Quentchen genauer, alles aber minimal. Grüße

    Also habe ich mir mal einen 1219 geschnappt. In der originalen Zarge war auch nicht wirklich was zu machen. Es funktionierte zwar schon besser, aber eben noch nicht so richtig. Also das Chassis ausgetopft und dort "frei" (nur auf den vier Federtöpfen und zusätzlich entkoppelt) aufgestellt. Ortofon OM dran mit einer PRO-S- Nadel, 3,5- 4 Gramm Auflagegewicht drauf - siehe da! Wunderbar! Bass satt - nix, Bass "brutal" - nix - Alles gut! Lösung gefunden! Voll-Automat mit ordentlich "Dampf" auf dem Teller, der nun die PA-Hölle bespielen kann.

    jaa! ich hab auch bemerkt, daß die 1009er und 1219er bei mir die resonanzärmsten Dreher sind...

    Moin, ich hab alle möglichen Dualdreher/Antriebe und auch einen Japaner-Direkt (Luxman) aber ganz eindeutig merke ich immer wieder, daß meine Reibradler mir am besten gefallen und von mir am meisten benutzt werden (vor allem 1219/1218) . Mir ist noch kein Rumpelproblem aufgefallen...Grüße

    ...wir haben das auch zuhause im Wohnzimmer für die HiFi-Anlage meiner Frau - ich finde das richtig schick (wenn gut erhalten) und praktisch...klein aber paßt ordentlich was rein (z.B. CV/CT/C/CS)

    hui, ein in D gefertigter und entworfener Dual 718 oder 729 wäre schon sehr interessant, da würde ich tatsächlich den halben Fuhrpark an Gebrauchten opfern vielleicht , und zum erstn Mal in meinem Leben einen neuen Dual kaufen...

    huch, ...wenn mans nicht besser wüßte, würde es sich fast ein bißchen wie die Zensur in China anfühlen, aber alles gut, ich kann das verstehen, kann man ja auch lediglich korrekt noch als "off-topic"-Reaktion ansehen. :-)

    Ich selbst höre nur mit der originalen Bestückung und könnte maximal USA/Mexico vergleichen.

    und wie fällt dieser vergleich bei Dir aus?


    ...also ich habe 4 Original VN35e bisher gehört und 3 von Ihnen waren spitze und was Ausgewogeneres (zwischen Klang, Auflösung) kenne ich nicht. Die SAS-Schliffe sind natürlich genial-genau und haben eine klangliche Tiefe und Qualität die messtechnisch (und auch zu hören) besser ist, aber selten auch einen kälteren, manchmal doch Richtung CD gehenden Sound. Jedenfalls sind SAS bei perfekt produzierten LPs überlegen. Die VN35e bleibt aber die Nadel mit der mysteriösen Fähigkeit, saugut aufzulösen ohne je anstrengend zu klingen. Letzteres kann man von der SAS nicht behaupten, deshalb benutze ich beide, je nach Geschmack und LP. Wenn ich mich nur für eine Entscheiden sollte, würde ich aber die VN35e nehmen, wobei tatsächlich es schwer sein dürfte eine wirkliche originalgetreue NOS noch zu finden (verschweißt ?). Mit beiden Nadeln liegt man aber grundsätzlich im empfehlungswerten Bereich.

    Hallo Thomas, meinen Ohren nach lohnen sie sich sehr und klingen hervorrragend ausgewogen. Die SAS-Nadeln lösen genauer auf, holen mehr aus der Rille, klingen aber manchmal zu kalt und analytisch Richtung CD-Sound fast schon,aber halt auch wesentlich genauer als die originalen Nadeln. Dennoch gefällt mir die Originalnadel besser. Manche Einzel-Zufalls-Exemplare von Ersatznadeln klingen aber auch erstaunlich gut. Der Generator ist einfach klasse und überzeugt eher auf den 2. Blick, denn er ist nicht vordergründig "gepimpt". Grüße

    ok, ich verstehe, warum Ihr das schreibt, denn HiFi-Sound ist etwas völlig anders als eine Band, die vor Dir im Raum steht. Habt Ihr mal in einem Proberaum eine Rockband gehört? Speziell die Bassanlagen und der Basssound sind stark gezähmt bei den LP-Produktionen, weil sowohl das Tonträgermedium (LP) als auch die meisten Abspielgeräte den eigentlichen Sound nicht abbilden können, der von solchen Rockband- Anlagen eigentlich ertönt. Das hat sich in den letzten Jahren zwar etwas geändert, aber bis in die 80er waren die verwendeten Geräte in den meisten Wohnungen nicht in der Lage. Neuerdings gibt es elektronische Mastering-Tools und auch häufiger bassbetontere Masterings als früher. Wenn man z.B. eine typische Martin-Birch-Hardrock-Produktion hernimmt: da fehlen einfach die natürlichen Bässe enorm und der HiFi-Amp muß einfach nachgeregelt werden. Obs dann wummert oder nicht liegt an den Boxen und der Stelle wo sie stehen und wo der Hörer sitzt und am Raum. Aber mehr Bässe reinzudrehen ist bei vielen Produktionen eben sehr nachvollziehbar, auch wenn viele HiFianlagen dann überfordert sind. Das ist aber nicht die Unfähigkeit der Hörer, sondern die der Anlage und Anlagebedingungen.

    Eine Stereoanlage mit einer Neil Young Platte oder Jack White oder a. sehr gut und genial produzierten/gemastereten Scheiben, kann man mit einer großen, sehr gut eingestellten Anlage linear hören und hat trotzdem einen recht natürlichen Spitzenbassanteil. Aber bei vielen anderen Platten und Anlagen ist das nicht ohne Nachregelung möglich, meiner Ansicht nach. Deshalb macht ein M95 mit gepimptem Sound u.U. bei manchen Konstellationen guten Sinn und die sture Theorie: "nur linear ist richtig" stimmt eben nur in ganz wenigen idealen Fällen.


    Und sogar Karajan hat den Bass bei seinen LPs gepimpt...von wegen linear...