PE 2020 L und die Verwendbarkeit der Einstellehre

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Anstehendes Software-Update ab Mittwoch, den 8.4.2020. Währenddessen wird das Forum für einige Zeit nicht erreichbar sein.

    • PE 2020 L und die Verwendbarkeit der Einstellehre

      Hallo,

      angeregt durch den Vorgängerthread wollte ich eine Frage bzgl. des PE 2020L und der zugehörigen PE-Einstellehre loswerden. Die Lehre gleitet - geführt an der Einfräsung der Headshell komplett über den Tonabnehmer. Ich hatte kürzlich zunächst ein AT VM 520 EB eingerichtet. Das ging ganz prima, - die Nadelspitze hatte noch ca, 1,5 mm Platz bis zur Markierung der Einstellehre. Beim Abspielen mit dem AT war aber der Tonarm nicht ganz parallel zum Plattenteller ausgerichtet, - neigte sich zum TA hin. Nachfolgend wollte ich ein SUMIKO Pearl montieren. Das baut etwas höher als das AT und somit konnte ich die Einstellehre gar nicht richtig nutzen, sonst wäre die Nadel innerhalb der Lehre angestoßen. Ich habe die Lehre dann neben die Shell gehalten und die Position so gut es ging gepeilt. Mit dem höheren SUMIKO ist der Tonarm jetzt perfekt parallel zum Plattenteller, eigentlich entsprechend der allgemeinen Empfehlung.
      Das irritiert mich jetzt etwas. Warum hat PE die Lehre so knapp dimensioniert oder sollte beim PE 2020 L der Tonarm nach vorne hängen?
      Grüße

      Wolfgang

      "LEUTE - zuhause bleibe, Riesling trinke, Lebe rette !!!" ^^



      Im Wechsel musizieren hier Geräte von ...

      DUAL, WEGA, GRUNDIG, LUXMAN, ONKYO, PE, PHILIPS, SABA, TECHNICS, TELEFUNKEN, THORENS, ELECTRO-VOICE, PHONAR, DALI, SENHEISSER, BEYER-DYNAMICS
    • Beim PE ist es so wie mit vielen Wechslern, der Tonarm ist ca. waagerecht, wenn die Hälfte des Plattenstapels auf dem Teller liegt.

      Sinnvolle Konstruktionen wie der Multi-Modus (anhebbares Tonarm-Lager) ab dem Dual 1219 bilden da eine rühmliche Ausnahme, auch wenn sie beim Restaurieren etwas mehr Arbeit machen.


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • In die Richtung dachte ich auch schon, aber wenn die Wechselfunktion nicht genutzt wird, wäre ja direkt die parallele Ausrichtung wie beim SUMIKO doch vorteilhaft, - oder?
      Grüße

      Wolfgang

      "LEUTE - zuhause bleibe, Riesling trinke, Lebe rette !!!" ^^



      Im Wechsel musizieren hier Geräte von ...

      DUAL, WEGA, GRUNDIG, LUXMAN, ONKYO, PE, PHILIPS, SABA, TECHNICS, TELEFUNKEN, THORENS, ELECTRO-VOICE, PHONAR, DALI, SENHEISSER, BEYER-DYNAMICS
    • beeblebrox schrieb:

      Dafür hat der 2020L doch die Verstellschraube am TK.
      und damit klappt das ganz vorzüglich. Am Ende ist es wurscht ob der Arm paralell ist, so lange die Nadel korrekt in der Rille steht.
      Das die Einstelllehre bei manchen Tonabnehmern etwas eng ist, ist allerdings richtig. Ich denke die sind auf M75 und Kollegen ausgelegt, ich weiss gar nicht ob es 1969 schon Systeme gab die "dicker" waren.
      Bauartbedingt sitzten die Systeme aber immerhin schon mal paralell im TK, ob sie da jetzt 1mm weiter voren oder hinten sitzten ist aus Meiner Erfahrung heraus nicht so wichtig.
      VG
      Kai


      Suche PE33 Studio
    • Im Sinne einer Geometrie mit den geringstmöglichen Abweichungen bei verwellten / unterschiedlich dicken Schallplatten ist ein waagerechter Tonarm das Optimum. Natürlich kann man den SRA der Nadel auch vorn am Tonkopf korrigieren, holt sich so aber u.U. paar kleine Fehler rein. Das ist also die technisch einfachere, aber auch unsaubere Lösung.

      Ist natürlich für die, die die geometrische Einstellung nicht ganz so penibel sehen, von untergeordneter Relevanz.

      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • ... die Dual, zumindest im Einzelspiel-Modus, geschickt eliminiert hat. Jedenfalls, was den Tonarm anbetrifft. Die akustisch ungünstigere, aber notwendige Plattenteller-Lagerung auf Axial-Kugellager ist technisch der notwendigen Hohlachse geschuldet.

      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • ja gut, das ist beim Pe ja auch nicht anders. Die VTA Einstellung ist auch wesentlich präziser machbar als die M/S Umschaltung der kleinen Duals, bzw. die Tonarmumschaltung beim 1219. Dort gib es halt nur 1 und 0 und keine Abstufungen wie beim 2020. Dual hat das 20 Jahre Später beim CS 5000 auch eingeführt und der ist nicht mal ein Wechsler. Scheint so schlecht also auch nicht zu sein. ;)
      VG
      Kai


      Suche PE33 Studio
    • Dort ist es aber dafür gedacht, den SRA bei parallelem Tonarm auf 0 zu bringen. ;)

      Die Abstufung am PE-Headshell ist im Sinne des Wechslerbetriebs ohnehin für den Popo, da man immer nur eine Einstellung auf dem Stapel treffen kann. Dual ist da konsequent und es wird eben auf Stapelmitte optimiert - fertig.


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bepone ()

    • Bepone schrieb:

      den SRA bei parallelem Tonarm auf 0 zu bringen.
      jo hast recht.


      Bepone schrieb:

      Die Abstufung am PE-Headshell ist im Sinne des Wechslerbetriebs ohnehin für den Popo, da man immer nur eine Einstellung auf dem Stapel treffen kann. Dual ist da konsequent und es wird eben auf Stapelmitte optimiert - fertig.
      wenn man ihn als Wechsler nutzt hält einen ja nichts davon ab eine Mittelstellung zu optimieren....... Aber wenn es Dich glücklich macht: Ja Dual war viel Cleverer ;)
      VG
      Kai


      Suche PE33 Studio
    • Sagen wir mal so, PE hat schöne Plattenspieler gebaut, bei mir steht (und spielt) übrigens auch ein 2020L im Wohnzimmer. Die technischen Lösungen beim PE sind aber oft vergleichsweise sehr kompliziert und dabei absurd ausgeführt.
      Wer braucht z.B. eine Antiskating-Vorrichtung, die man zwar feinst einstellen kann, wo man aber eine Tabelle hernehmen muss, um zu übersetzen, welcher Zahlenwert wie gedacht ist?


      Aber wenn es Dich glücklich macht: Ja Dual war viel Cleverer

      Auch wenn das jetzt von dir trotzig so hingeschmissen ist, aber: Ja, muss wohl so sein. Dual hat sich schließlich wesentlich länger am Markt behaupten können als PE. ;)


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • Bepone schrieb:

      Auch wenn das jetzt von dir trotzig so hingeschmissen ist, aber: Ja, muss wohl so sein. Dual hat sich schließlich wesentlich länger am Markt behaupten können als PE.
      Das ist mir zu einfach. Nur weil sich etwas länger am Markt hält, kann man meist keine Rückschlüsse auf eine bessere Ausführung ziehen.
      Wirtschaftlicher Erfolg und Qualität haben im Idealfall Berührungspunkte, aber nicht mal diese muss es geben
      Gruß

      Jan

      Hifi ist zu 40% Klang und 40% Optik. Der Rest sind Vorlieben.
      Ein Hobby ist es erst, wenn man es übertreibt!

      Zur Zeit im aktiven Einsatz:
      PE 2020L, Saba PSP 910, Saba PSP 250

      ToDos:
      1019, 1226, 1239