Friktionsfläche am Haupthebel - wie war es ab Werk?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich tippe bei den Pimpel auf Polyurethan.

      Das Fetten der Friktionsfläche ist für mich plausiebel.
      Refresch


      CS 731Q CS 714 Q CS 741Q CS 701 CS 621 CS 627Q CS 604 CS 507 CS 504 CS 505 CS 505-4 CS 525 CS 530 CS 628 2xCS 630 CS 435 4 x 1210 1214 1215 1224 2 x 1225 1226 1228 1237 A 1219 1246 1254 CS 2235 1009 1015 1011F 2x1010 CV1600 CV1260 C844 C830 C820 C819 PE 33 Studio PE 2014L 2 x PE 720 PE 2010
    • refresch schrieb:

      Das Fetten der Friktionsfläche ist für mich plausiebel.
      Nein, das ist erster Linie eine Reibfläche, dadurch soll der Tonarm zum Aufsetzpunkt
      transportiert werden und bei Stop zurück zur Auflage.
      Dadurch dass der Druck vom Pimpel relariv klein ist, kann sie zur Gleitfläche werden,
      wenn der "Vorschub" gebremst wird.
      Fetten und Reiben schließen einander aus, Gleiten und Reiben nicht. Bremsscheiben
      und Kupplungsscheiben werden schließlich auch nicht gefettet!


      LG, Micha
    • Müsste nicht @dualcan wissen, wie sowas ab Werk war?
      Greta aus Aachen und Jeffry aus Belgien (der kein Deutsch spricht, daher bin ich die Kommunikationszentrale hier...).
      Wir sind Dual-Newbies, daher noch ein bisschen unwissend bezüglich vieler Dinge... :rolleyes: :thumbup:
      Bisher in unserem Besitz:
      1224 als kleiner Kofferspieler (meiner)
      1225 in einer Wega KS-3340 (unserer?)
      1229 + CV60 & CT17 (Jeffrys)
    • Hi,
      Alle Haupthebel oder Segmente aus Metall wurden ab Werk mit einem Hauch Alvania oder Molycote auf der Gleitfläche aufgetragen; die spätere Plastik Versionen, nur mit Alvania.
      Die Haupthebel oder Segmente erhielten eine Sandstrahlung auf der Gleitfläche um ein greifende Fläche zu erstellen.
      Diese raue Reib-fläche durfte aber die vinyl Pimpel (200 527 von Modellen 1007 bis 1216) nicht abschaben. Das verhindert eine feine Schicht molycote oder Alvania dazwichen. Gleichzeitig aber war Pimpel / Haupthebel "mitnehmen" wegen der Sandstrahlung nicht behindert.

      Modelle 1007 bis 1011 haben die Sand bestrahlte Fläche auf dem Segment und Pimpel auf dem Haupthebel. Diese Modelle haben keine Rückstellfeder für die Haupthebel, dadurch müssen diese Segmentflächen /Pimpel mit Graphit/Molycote beschichtet werden, sonst könnte sich am Ende des Kurvenrads Umdrehung / Ruhestellung, der Haupthebel nicht immer vom Segment lösen (Klebe Effekt). Diese Hebeln wurden nur durch Gravitationskraft am Kurvenrad angelegt / vom Pimpel gelöst.

      Von Modelle 1010a, 1015 bis 1216 wurde der gleiche Pimpel und die Reibfläche vertauscht, und eine Rückstellfeder für den Haupthebel (1214 Teil 215) eingebaut. Jetzt konnte Alvania genutzt werden da es ein viel längeres Wirkungsleben als Molycote hat.

      Beginnend mit Modell 1218, wurde ein Silikon Pimpel (223 777) eingesetzt, aber das Alvania Fett wurde als Schutz weiter genutzt und später, das gleiche verfahren mit den Plastik Haupthebeln.
      Es ist immer die Sandstrahlung auf den Metall Haupthebel oder Segment, die beides (Fett und "Mitnehmen") zwischen Pimpel und Reibfläche ermöglicht. Die Plastikhebel haben eine eingeprägte raue Struktur für diesen Zweck.
      MfG
      Klaus
    • dualcan schrieb:

      Alle Haupthebel oder Segmente aus Metall wurden ab Werk mit einem Hauch Alvania oder Molycote auf der Gleitfläche aufgetragen; die spätere Plastik Versionen, nur mit Alvania.
      Das erstaunt mich jetzt aber enorm. Das bedeutet ja nichts Anderes, als dass das Anrauhen
      allein für den Vorschub verantwortlich ist. Die Haftfähigkeit des weichen Pimpels wird ja
      durch das Fett gegen Null tendieren. Durch häufiges hin und herfahren wird das Fett sicher
      auch von der Bahn des Pimpels auf die Dauer weggewischt.
      Dadurch wiederum entstehen geglättete Spuren auf der Bahn, wie sie bei einigen Geräten recht
      deutlich zu erkennen sind.
      Sollte das am Ende so beabsichtigt sein, dass die fast entfetteten Pimpel und die glatte Bahn
      dadurch wieder genug Grip aufbauen können, um den Arm weiterhin bewegen zu können?
      Ich werde wohl in Zukunft noch etwas genauer hinschauen müssen bei Pimpel und Gleitbahn ...


      Wieder was gelernt, Micha
    • dualcan schrieb:

      Hi,
      Alle Haupthebel oder Segmente aus Metall wurden ab Werk mit einem Hauch Alvania oder Molycote auf der Gleitfläche aufgetragen; die spätere Plastik Versionen, nur mit Alvania.
      Die Haupthebel oder Segmente erhielten eine Sandstrahlung auf der Gleitfläche um ein greifende Fläche zu erstellen.
      Diese raue Reib-fläche durfte aber die vinyl Pimpel (200 527 von Modellen 1007 bis 1216) nicht abschaben. Das verhindert eine feine Schicht molycote oder Alvania dazwichen. Gleichzeitig aber war Pimpel / Haupthebel "mitnehmen" wegen der Sandstrahlung nicht behindert.

      Modelle 1007 bis 1011 haben die Sand bestrahlte Fläche auf dem Segment und Pimpel auf dem Haupthebel. Diese Modelle haben keine Rückstellfeder für die Haupthebel, dadurch müssen diese Segmentflächen /Pimpel mit Graphit/Molycote beschichtet werden, sonst könnte sich am Ende des Kurvenrads Umdrehung / Ruhestellung, der Haupthebel nicht immer vom Segment lösen (Klebe Effekt). Diese Hebeln wurden nur durch Gravitationskraft am Kurvenrad angelegt / vom Pimpel gelöst.

      Von Modelle 1010a, 1015 bis 1216 wurde der gleiche Pimpel und die Reibfläche vertauscht, und eine Rückstellfeder für den Haupthebel (1214 Teil 215) eingebaut. Jetzt konnte Alvania genutzt werden da es ein viel längeres Wirkungsleben als Molycote hat.

      Beginnend mit Modell 1218, wurde ein Silikon Pimpel (223 777) eingesetzt, aber das Alvania Fett wurde als Schutz weiter genutzt und später, das gleiche verfahren mit den Plastik Haupthebeln.
      Es ist immer die Sandstrahlung auf den Metall Haupthebel oder Segment, die beides (Fett und "Mitnehmen") zwischen Pimpel und Reibfläche ermöglicht. Die Plastikhebel haben eine eingeprägte raue Struktur für diesen Zweck.
      MfG
      Klaus
      Das ist jetzt mal eine Insider-Aussage! Danke dafür. Es bestätigt, dass ich mit meinem hauchdünnen Einfetten der Friktionsflächen ganz richtig lag und das Fett nicht einfach dort im Laufe der Jahre "hingewandert" ist. Klasse!
      DUAL Reparaturservice Rheinland Michael Semmler
      Im Internet: reparaturservice-rheinland.com
      Bei Facebook: facebook.com/reparaturservice.rheinland/




    • Ja - wieder was gelernt 8o
      Grüße

      Wolfgang

      "...zuviel Riesling Schorle macht gleichgültisch, - aber dess is uns egal !!!" ^^

      DUAL CS-510 - D105 ED / Hi-Track
      DUAL CS-601 - M 20 E
      DUAL CS-606 - ULM 55 E
      DUAL CS-621 - DMS 240 E / ATS 13
      DUAL CS-1246 - DMS 240 E / DN 241
      WEGA 3420 - GRADO Prestige Green 1
      LUXMAN PD-289 - AT VM 95 ML
      ONKYO CP-1057 - AT UL-3
      ONKYO CP-5000 - OM-BD
      PE 2020 L - SUMIKO Pearl
      TECHNICS SL-1300 - DENON DL-110
      THORENS TD-147 - SUMIKO Pearl