Mein Neuzugang: Dual 1019

  • Nach langer Suche ist es nun endlich so weit, ich bin stolzer 1019 Besitzer! :D:thumbsup:
    Dank Verpackungsanleitung ist er auch größtenteils heile angekommen, nur die Haube hats dahingerafft, da diese ungepolstert und in der Halterung steckend verpackt wurde... :cursing:


    Naja, dafür ist die Platine wie neu, das Gerät stammt offenbar aus Erstbesitz und wurde sicher auch nicht viel benutzt.
    Nach einer umfangreichen Reinigung und Neuschmierung läuft er bestens! Nur das Reibrad hat nen ziemlich üblen Standplatten, den ich zwat gestern noch rausgeschliffen habe, aber ganz perfekt isses noch nicht. Da muss wohl mal Ersatz her.
    Anbei mal ein paar schnelle Handy-Bilder für Euch:

  • Schönes Gerät :thumbsup:
    Könnte mir auch gefallen! Der sieht ja aus wie aus dem Ei gepellt!



    .

    Gruß Dieter
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    Dreher:
    2x CS 704 mit Shure V15 III L-M
    CS 721 mit Shure V15 III L-M
    2x CS 510 mit Shure M95 G-LM
    CS 520 mit DMS 239


    Rest der Kette:
    Kenwood KA-7010; 5x Kenwood KX 880 HX; Kenwood DP-3040; Kenwood KT-1060L; Canton LE 107; Sennheiser HD555 Reference und HD330

  • Der sieht ja aus wie aus dem Ei gepellt!


    .


    Jetzt wieder... :D

    Gruß,
    Kai
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    Dreher im Bestand: 701 (1. Serie), 704, 1019 (NOS), 1218, 1219, 1229 (Wega 3430), 1249 - Elac Miraphon 22H, Elac PC 900 - Braun PS 500 - Metz TX 4963 - Thorens TD 320 Mk I - B&O Beogram 1200, PE 33 Studio


    Erfahrung steigt proportional zum Wert des zerstörten Gegenstandes.

  • hallo Kai,
    da kannst du jetzt wirklich stolz sein
    und dazu noch ein M44 :thumbsup:
    auf dem letzten Foto sehe ich daß der Nadeleinschub etwas schief sitzt, hast du das schon bemerkt?


    jedenfalls ein 1019 ist halt eine Klasse für sich,
    also ich würd meinen nie nie nie mehr hergeben, der macht wirklich Spaß :thumbup:

    Gruß
    Albert

  • Hallo Kai,


    Glückwunsch zu dem Schmuckstück! :thumbup: So ein 1019 ist doch immer wieder ein Blickfang und wenn ich Platz hätte, würde ich mir auch noch einen zulegen, aber so muß mein 1229 :love: reichen.


    Das mit der Haube ist richtig ärgerlich, war es eine CH1 mit den hölzernen Seitenteilen? Ein Jammer, wenn man immer wieder von solchen Transportschäden liest, besonders bei den Hauben. Hoffentlich hast Du Glück und kannst Ersatz bekommen, damit der 1019 wieder komplett ist. Immerhin gibt es die Treibräder für den 1019 noch bei Dualfred, während die größeren für die 1219/29 schon seltener sind.


    Duale Grüße
    Klaus


  • auf dem letzten Foto sehe ich daß der Nadeleinschub etwas schief sitzt, hast du das schon bemerkt?


    Das sieht mir danach aus, als ob das eine Nadel des M75 ist, die da reingezwickt wurde. Sollte die noch in gutem Zustand sein ist die auch schon eine Klasse für sich, aber halt am M75. Die Nadel 75 G T2 ist mit 1,25-1,5p Auflagekraft eine der "feineren" 75er Nadeln. Ich denke, es lohnt sich, die richtige Nadel nachzukaufen.


    Viele Grüße
    Harald

  • Hi Kai !


    Ein schönes Stück. Ich liebe diese alten Panzerschränke. "Look & Feel" sind einfach unübertroffen.


    Hier ist mal ein Bild von meinem "Puzzle-1019", den ich schon öfters mal in zerlegtem Zustand präsentiert habe.
    Er sitzt in der Ur-CK2 ohne Metallstreifen vorne mit der fast 2 Kilo schweren CH1 mit den Holzwangen. Leider sind die Furniere unterschiedlich. Die Haubenwangen sind eher Nußbaum, dunkler und feiner gemasert, als die Konsole, die im Holzton etwas rötlicher ist.
    (Ulkigerweise entsteht dieser Eindruck auch schon beim originalen Prospektbild: http://dual.pytalhost.eu/1966/dual66-15.jpg)


    Und - ach ja - die Tellermatte stammt vom 1226 und der Tonabnehmer ist der vielgeschmähte AT95E.
    Allerdings kein "Blisterpack"-TA, sondern einer, der im Kästchen mit Schrauben und Einbauanleitung kam (1986 gekauft).


    Die Haube war total auseinandergefallen, ist an der Rückseite ausgebrochen (mit Stabilit Expreß gefüllert) und die dicken Plexiglasplatten wurden zweimal mit Autopolitur behandelt und sind fast kratzerfrei. Das Teil stand ungefähr 30 Jahre in einem verschlossenen Keller unter Pappen und Bergen von alter Kleidung beerdigt und kam wieder ans Tageslicht, als das Haus zum Abbruch aufgeklart und ausgeräumt wurde.
    10 Euro habe ich dafür bezahlt ...


    Mit dem habe ich das "Aufsetzpunktproblem" analysiert, über das ich neulich hier mal einen Kurzbeitrag verfaßt habe.


    .

  • @ all: danke für's Mitfreuen! :thumbup:


    Ich freue mich auch wie Bolle zu dem Panzer!


    Heute habe ich ihn dann fertig gemacht, also Zarge schön mit Möbelpolitur behandelt und den Teller gereinigt. Jetzt sieht er wirklich wieder (fast aus) wie neu.
    Im Moment habe ich ihm die Haube vom 1218 geliehen, mit dem zerdepperten Teil kann der ja unmöglich im Wohnzimmer stehen.


    @ Klaus: nein, es war (zum Glück) keine CH 1, nur die normale getönte Vollplexihaube. Schlimm genug.
    Das Reibrad ist mit der Schleifkur erstaunlich ruhig geworden, selbst über Kopfhörer ist kein nennenswertes Rumpeln mehr zu hören.


    @ Albert: ja, habe mich auch schon gefreut, dass ein M44 drunter ist. Das hat mich heute Abend allerdings 1,5 Stunden Zeit und Nerven gekostet. Als er nach der Wartungskur nämlich das erste Mal spielen sollte, kam leider aus dem linken Kanal nur Brummen. Da mein Multimeter natürlich in der Firma liegt bin ich also auf konventionelle Fehlersuche gegangen. Nachdem ich alles Mögliche ausgebaut und geprüft habe, habe ich spaßenshalber mal kurz ein anderes System drangesteckt - Ruhe... :cursing:
    Da muss man auch erstmal drauf kommen. System im Mors... Und ich habe heute natürlich noch ne neue Nadel dafür bestellt... X(
    Da muss dann wohl noch ein komplett neues M44 her!


    Naja, egal, im Moment läuft er mit einem Empire 2000 E III, das fühlt sich offenbar auch sehr wohl am Arm. Rockt jedenfalls sehr gut! :)


    @ Peter: Dein 1019 in der CH 1 ist ja auch mal ein Klopper! :thumbup: Die Haube hätte ja auch nochmal was... Mein Elac 50H hat ja auch so ne Zarge (in weiß) mit hochgezogenen Wangen und Freitag kommt noch ein zweiter 50H rein, der hat die Nussbaumzarge... Bin ich auch schon gespannt drauf! Nachteilig finde ich bei den Hauben allerdings, dass die nicht zum Klappen sind, da weiß ich nie so recht, wo ich die lassen soll.


    @ Harald: ich hatte schon vermutet, dass der Nadelträger nicht wiklich zum M44 gehört. Hören konnte ich die Nadel aus o.g. Gründen leider noch nicht und ein M75 habe ich leider nicht. Passen die Einschübe nicht auch ins M91? Meine da mal was gelesen zu haben. Ist die T2 Nadel elliptisch oder sphärisch?

    Gruß,
    Kai
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    Dreher im Bestand: 701 (1. Serie), 704, 1019 (NOS), 1218, 1219, 1229 (Wega 3430), 1249 - Elac Miraphon 22H, Elac PC 900 - Braun PS 500 - Metz TX 4963 - Thorens TD 320 Mk I - B&O Beogram 1200, PE 33 Studio


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  • Passen die Einschübe nicht auch ins M91? Meine da mal was gelesen zu haben. Ist die T2 Nadel elliptisch oder sphärisch?


    Hi,
    die ist sphärisch. Die elliptische wäre die M75ED T2. Passt auch ins M91, wenn dich opitsch der kleine Spalt über dem Nadeleinschub dann nicht stört!
    Viel Vergnügen mit dem schönen Gerät - und der guten Nadel! Hoffentlich ist sie noch gut in Schuss...
    Viele Grüße
    Harald

  • Danke für die Info Harald. Werde das mal testen!



    @ all (und speziell @ Peter): ich habe noch ein kleines Problem entdeckt. Wenn der Dreher aus ist, hört man ein Brummen aus den Lautsprechern. Sobald der Motor an ist, ist diese Brummen jedoch verschwunden, bzw. erst bei sehr hoher Lautstärke zu hören. Bei der Wiedergabe ist davon auch nichts zu hören. Ich vermute hier ein elektrisches Problem in der Stromversorgung. Wo kann der Fehler liegen? Ist evtl. in der kleinen "Strombox" ein Bauteil, welches nicht mehr einwandfrei arbeitet?

    Gruß,
    Kai
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  • Hi Kai !

    Da muss man auch erstmal drauf kommen. System im Mors...

    Das ist wirklich selten. Du solltest mehr Lotto spielen. :D


    Bislang habe ich in meiner "Karriere" einmal ein totes System gehabt, was ein M44 / M71 Ableger war und wo tatsächlich ein Spulenschaden vorlag. Da hatte jemand mit einem "Dachrinnenlöter" die Headshellkabel fest angebraten, dabei den Kontaktstift verdreht und die Verbindung getötet. Ich würde das nochmal in Ruhe prüfen und die Kontaktpins sehr sorgfältig säubern. Bei den M44 / M55 bildet sich gern eine hauchzarte Oxydschicht, die fast unsichtbar ist und den Kontakt unterbricht. Zumindest bei einigen *sehr* alten Systemen habe ich das schon ein paarmal erlebt und auch erst gedacht, daß das ein Tonnensystem wäre. War's dann aber doch nicht.

    Nachteilig finde ich bei den Hauben allerdings, dass die nicht zum Klappen sind, da weiß ich nie so recht, wo ich die lassen soll.

    Die Dual CH1 hat die nach unten auskragende Rückwandplatte und die CK2 hat den Schlitz hinten. Man kann die Haube aufklappen und sie steht dann nahezu senkrecht. Naja. Oder ganz abnehmen. Haubenautomatik kam erst sehr viel später. Mit aufgeklappter Haube sieht das Teil irgendwie seltsam aus. Als ob jemand die Motorhaube von einem Geländewagen aufgemacht hätte ... :)


    .

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • @ Peter: die Pins habe ich natürlich schon mit dem Galspinsel sauber gemacht, das ist mit das erste, was ich bei alten TK's und Systemen mache. Ich hatte gestern auch testweise rechten und linken Kanal am System getauscht, woraufhin der Fehler mitwanderte.


    Hast Du bei meinem "Brummproblem" (s.o.) eine Idee? Du weißt ja, ich bin Elektro-Legastheniker... ;-)



    PS: Beim Lottospielen habe ich ähnlich viel Glück...

    Gruß,
    Kai
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  • Hi Kai !

    @ Peter: die Pins habe ich natürlich schon mit dem Galspinsel sauber gemacht, das ist mit das erste, was ich bei alten TK's und Systemen mache. Ich hatte gestern auch testweise rechten und linken Kanal am System getauscht, woraufhin der Fehler mitwanderte.

    Ach ... Mist. Sieht nach Spulentod aus. Schade drum. :(

    Hast Du bei meinem "Brummproblem" (s.o.) eine Idee? Du weißt ja, ich bin Elektro-Legastheniker... ;-)

    Hmmm. Mal überlegen.
    Motorelektrik und Tonarmverkabelung haben keine Verbindung - außer der Gehäusemasse.
    Mein 1019 summt auch immer ein bißchen vor sich hin. Das liegt - soweit ich das bisher rausgefiltert habe - an einem kleinen Schirmungsproblem. Die nachträglich angebrachten Chinchstecker sind zwar sehr schön golden, passen aber miserabel auf die Buchsen und dann hat oft mal der Mittenkontakt, über den das Signal läuft, keinen richtigen Kontakt. Wenn ich an den Steckern drehe, gibt sich das wieder. Dann brummt er leicht beim Berühren des Arms und wenn ich am System herumtaste. Beim Durchmessen sind alle Verbindungen nahe an Null Ohm (= guter Durchgang). Sollte also nix brummen. Tut es aber trotzdem. Wenn ich den TK abnehme und wieder aufsetze, ist es manchmal weg. Geht folglich in die Richtung TK-Kontakte. Die notorischen Blattfedern, die Duals Abkehr von diesem Patent begründet haben. Die verbiegen, liegen nicht richtig auf und so weiter.


    Warum Deiner im abgestellten Zustand summt, kann ich im Moment nicht einsortieren.
    Der Motor ist durch den Hauptschalter *eigentlich* stromlos. Da gibt es nur noch den kleinen 10nF-Entstörkondensator. Wenn der dabei ist, sich die Karten zu legen, dann fließt auch im "Aus"-Zustand noch ein kleiner Strom durch die Motorwicklungen, die ein Summen produzieren *könnten*.


    In der Regel sind in den alten 10xx zylindrische "Bonbons" verbaut, die wenig auffällig sind. Du könntest den Hauptschalterkasten mal öffnen und ein Foto von dem Kondi machen. Man kann zwar nur durch Angucken in den seltensten Fällen sagen, ob das Ding hin ist oder im Sterben liegt, aber wenn es ein "Teerkondensator" ist, würde ich den auf jeden Fall gegen einen 10nF "X2" mit 275V AC-Festigkeit wechseln. Die ERO-Bonbons in grün, gelb oder lila sind vergossenen Folienkondis, von denen ich noch nie einen Ausfall erlebt habe. Bei den schwarz-weißen ROE oder ERO-Rollen aber schon. Teilweise mit "Feuer im Schiff" und ziemlich ekligem Schmier, der sich überall verteilt hatte ... Ächz !

    PS: Beim Lottospielen habe ich ähnlich viel Glück...

    Ah. Trifft denn wenigstens die Volksweisheit "Pech im Spiel - Glück in der Liebe" zu ... ? :D


    .

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hallo Peter,


    danke für Deine Tipps. Ich mache heute Abend mal ein Foto und lade es hier hoch.
    Das komische ist halt, dass es wirklich nur bei ausgeschaltetem Motor brummt...
    Die Kontakte im TK hatte ich ja als erstes im Verdacht, die sind aber blitzeblank und auch etwas nachgebogen, sodass sie einwandfrei Kontakt haben sollten.


    Als das defekte M44 noch dran hing, hat es auf einem Kanal nur gebrummt, aber es kam keine Musik. Mit dem im Moment montierten Empire 2000 E III funktioniert jetzt alles, sobald eben der Motor läuft...


    Ich betreibe den Dual (wie alle meine Dreher) mit dem original DIN-Kabel mit DIN->Cinch Adapter. Damit gab es bislang noch bei keinem Dreher irgendwelche Brummprobleme.


    Ich habe mir zum Testen schon ein extra Kabel eingebackt mit Bananenstecker auf der einen und ner Krokoklemme auf der anderen Seite, um heute Abend mal zu testen, ob es was Bringt ein extra Massekabel von der Platine zum Pramp zu legen.
    Multimeter ist auch schon eingepackt...


    Ich werde aber den Verdacht nicht los, dass es mit dem Hauptschalterkästchen zu tun hat...



    PS: mit der Liebe kann ich mich nicht beklagen, vielleicht klappt es ja deshalb nicht mit dem Lottospiel... :-D

    Gruß,
    Kai
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  • Danke für den Tipp Tom, aber das Reibrad ist mittlerweile (nach 2x schleifen) sehr leise geworden, auch der "bump" bei jeder Umdrehung ist weg.


    @ Peter: Ich habe die Schaltbox mal aufgemacht und ein Foto geschossen. Das einzige "Bauteil" da drin ist dieses zylindrische Teil. Aber da bist Du der Fachmann... ;-)


    Ich habe heute noch mal getestet: Wenn der Dreher brummt es, sobald der Motor läuft ist das Brummen viel leiser, und erst ab etwa "12Uhr" Lautstärke (ohne Musik) deutlich hörbar.

    Bilder

    Gruß,
    Kai
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  • Hi Kai !

    @ Peter: Ich habe die Schaltbox mal aufgemacht und ein Foto geschossen. Das einzige "Bauteil" da drin ist dieses zylindrische Teil. Aber da bist Du der Fachmann... ;-)

    Das ist ein Keramiktyp. Die sind an und für sich nahezu unzerstörbar ... außer, wenn man das Ding durchbricht.
    Ist auch "nur" ein 8,2nF statt 10nF, aber das ist vermutlich dem Umstand geschuldet, daß der von den Abmessungen noch gerade so unter die Haube paßte. Ein 10er wäre wieder ein Stück größer - und einen "Teery" oder ein "Folienbonbon" wollten sie damals wohl nicht verwenden.
    Später sind sie weniger wählerisch geworden ... :D


    Ich habe heute noch mal getestet: Wenn der Dreher brummt es, sobald der Motor läuft ist das Brummen viel leiser, und erst ab etwa "12Uhr" Lautstärke (ohne Musik) deutlich hörbar.


    Mal 'ne ganz doofe Idee: Stecker ziehen und um 180° gedreht wieder einstecken.
    Eventuell gibt es ein kleines Phasenlagenproblem - obwohl das eigentlich Blödsinn ist, da die Netzzuleitung nirgendwo gegen das Gehäuse gefiltert wird und es auch keinen Trafo im Gerät gibt. Was ist, wenn Du den Stromstecker ziehst ?
    Wenn es dann immer noch brummt hast Du ein Schirmungs- oder Erdungsproblem im NF-Kreis .... aber das dürfte sich auch nicht ändern, wenn der Motor läuft. Es kann auch keine Einstreuung sein, weil die lauter würde, wenn der Motor arbeitet, weil erst dann die Spulen ihre Magnetfelder aufbauen. Alles sehr seltsam und merkwürdig.


    .

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Also bei "Stecker raus" ist Ruhe. Auch wenn die Automatik läuft und der Kurzschließer geschlossen ist, hört man nix.


    Ich habe eben mal den Stecker in der Steckdose gedreht, das brummen hat sich tonal etwas verändert, ist etwas "heller" geworden. Was sagt uns das jetzt nu wieder? ?(


    Edit: Hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass ich das M44 mal durchgemessen habe. Wie befürchtet, linker Kanal unendlicher Widerstand... :cursing: Also Fratze.
    Werde mir bei Gelegenheit mal ein neues M44-G zulegen. Momentan läuft er mit dem Empire allerdings hervorragend.

    Gruß,
    Kai
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    Einmal editiert, zuletzt von boozeman1001 ()

  • Hi Kai !


    Also bei "Stecker raus" ist Ruhe. Auch wenn die Automatik läuft und der Kurzschließer geschlossen ist, hört man nix.


    Gut, das ist in sich schlüssig, da dann keine "Spannungsbrücke" mehr ins Gerät besteht, bzw. die Tonleitungen kurzgeschlossen werden, während die Automatik läuft.


    Ich habe eben mal den Stecker in der Steckdose gedreht, das brummen hat sich tonal etwas verändert, ist etwas "heller" geworden. Was sagt uns das jetzt nu wieder? ?(


    Das sagt uns, daß einfache Probleme niemals einfach sind.
    Wenn das Leben fair wäre, wäre Pi genau 3. Daran zeigt sich schon, wie hinterfotzig das Universum ist. Erwarte keine Gerechtigkeit und keine logische Lösung ... :D


    Das *könnte* bedeuten, daß durch den Wechsel der Phasenlage auf dem Netzkabel die Störung anders auf das Signalkabel einwirkt. Hast Du mal versucht, Ton- und Stromkabel räumlich etwas weiter zu trennen ? Knoten drin ?


    Edit: Hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass ich das M44 mal durchgemessen habe. Wie befürchtet, linker Kanal unendlicher Widerstand... :cursing: Also Fratze.


    Werde mir bei Gelegenheit mal ein neues M44-G zulegen. Momentan läuft er mit dem Empire allerdings hervorragend.


    Also ein M44 "zum zeigen". Dekostück sozusagen.
    Von Empire habe ich das nadellose 4000, was unter dem einen ollen Thorens saß und ein 999 mit zwei verschiedenen Nadeln. Mit der lila-farbenen ist es theoretisch CD4-tauglich. Hmm. Naja.


    Ein Bild möchte ich Dir noch zumuten.
    Der 1019 am offen betriebenen Braun CSV60 mit den beiden "luftwaffengrau" geprimerten Braun LS70. Darauf läuft gerade Depeche Mode "Delta". Wer kompakte Klänge mag, die auch ganz schön in die Tiefen gehen, sei' diese Scheibe empfohlen. Die Jungs haben in ihrer jahrzentlangen Pause nix verlernt. Allerdings muß man sich erst an die Klangbilder von denen gewöhnen. Das fällt nicht immer leicht, da die zum Teil mit Verzerrungen arbeiten, wo man einen Tonabnehmerschaden vermuten könnte ... :)


    .

  • Oh, sehe ich da die "Grüne Pest" am 1019? :-D
    Ja und die Farbgebung der LS ist... äääh... nunja... eigenwillig... ;-)


    Was meinst Du, sollte ich mal das Phono-Kabel gegen ein neues tauschen? Macht der Aufriss Sinn?

    Gruß,
    Kai
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