Dual 1218 im Schellackbetrieb

  • Hallo,


    leider wurde es mit dem Telefunken W230 nichts,den ich mir zulegen wollte,habe jetzt einen Dual 1218 in gutem Zustand erstanden.Er ist mit dem System Shure 91 ausgerüstet,hab auch schon ne passende Nadel für Schellacks.
    .Der Spieler ist in einer Dual Holzzarge eingebaut.Frisch überholt,neuer Steuerpimpel....
    Wer hat so einen Dreher und hat Erfahrungen damit auch im Schellackbetrieb.
    Soll ja ein guter Plattenspieler sein.


    Gruß
    Wolfgang

  • Hi,


    was besseres und unkomplizierteres wirst Du kaum finden. Schlag zu wenn der preis passt. Der 1218/19 ist die Spitze der Entwicklung bei reibradgetriebenen und für 78 ausgelegten Duals.


    Grüße
    Kai

    VG
    Kai




  • Hallo nochmal,


    es ist sicher kein Schnapp, aber wenn er wirklich Lift entplumpst und Pimpel ersetzt hat dazu noch die anderen Standardwartungen durchgeführt hat, ist der Preis m.M. nach ok. Es braucht selbst mit viel Übung sicher 2 Stunden bis man das alles gemacht hat. Wenn alles heil ankommt und Du nichts mehr dran machen musst: viel Spaß mit einem tollen Gerät!!!!


    Grüße
    Kai

    VG
    Kai




  • Aus Erfahrung empfehle ich, bei Schellackplatten zumindest auf die Aufsetzautomatik zu verzichten, das geht nämlich dank der hohen Drehzahl rasend schnell und ist sicher nicht so gesund für die Nadel und auch die Mechanik wird damit auf Dauer über Gebühr beansprucht. Wohlgemerkt:es geht natürlich, aber gut ist es eher nicht. 1969, als der 1218 auf den Markt kam, waren Schellackplatten auch schon ziemlich selten, das war damals (und ist es heute auch noch) ein HiFi-Spieler der gehobenen Klasse.
    Ich überlasse das Wechseln von Schellackplatten grundsätzlich meinem Dual 1003, da wird die Automatik separat vom Motor angetrieben und läuft immer gleich schnell bzw. langsam ab.


    Diethelm :)

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

  • Ja werde sowieso bei Schellackplatten auf die Aufsetzautomatik verzichten,schon weil viele
    Schellacks keine Einlaufrille haben,aber als Wechsler werde ich das gute Stück sicher nicht verwenden.
    Habe noch einen Thorens TD 320MkII aber vielleicht wird der Dual mein neuer "Hauptspieler".Hab nur etwas Angst,wenn mal die Mechanik überholt werden muss,oder etwas rumzickt.

    Gruß
    Wolfgang

  • Guten Abend!
    Wenn der Dreher wirklich gründlich überholt wurde, läuft er die nächsten Jahre (Jahrzehnte?) ohne Probleme. Ohne Zicken.
    Die Wartung der Mechanik hab sogar ich ( :wacko: ) hinbekommen, sollte also niemanden vor unüberwindliche Hürden stellen. Nachdem ich die verharzten Teile wieder "gängig" gemacht hab, läuft das Teil wie frisch aus dem Werk. Die Kinematik sieht aus, als ob sie für die Ewigkeit konstruiert sei, und ist sehr "grobmotorikerfreundlich" :thumbsup: . Aber es hat mich schon ein paar Stunden und einen Ersatzmotor gekostet. Man sollte nicht vergessen, daß sich der Verkäufer diese Mühen auch entlohnt haben will...umsonst ist der Tod, und der Kostet das Leben...


    Aber Glückwunsch zu deinem tollen Dreher, du wirst noch viel Freude daran haben!

    Mit bestem Gruß - Stefan


    meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil

  • 1218 ist auch mein Lieblingsdreher. Sehr gute Wahl. Dem Motor
    würde ich noch eine Ölung verpassen sollte das noch nicht gemacht
    worden sein.

  • Und was für Öl nimmt man da mal dumm gefragt.Hab mich noch nicht so mit beschäftigt.
    Sinterlageröl für die Kinematik,dass hab ich schon gehört.
    Aber ist wohl ziemlich heiß diskutiert.

  • Du kannst handelsübliches 10 W 40 wie beim Auto verwenden.
    Den Motor bitte auseinander bauen, ist beim 1218 mit den vier Schrauben
    kein Problem.

  • Ich nehme immer harzfreies sogenanntes Nähmaschinenöl, das geht auch. Da ich keinen Verbrennungsmotor mein Eigen nenne und es ziemlich schwierig ist, Motoröl in so kleinen Dosen zu bekommen. Die Hauptsache ist, dass das Öl nicht harzend ist.


    Diethelm :)

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

  • also, ich habe auf dem 1218 auch Schellacks abgespielt, mit Audio technika AT91 System mit 78 `er Nadel.


    Habe leider keine guten Schellacks, und immer nur diese deutschen Lieder hören bringt es auch nicht.


    Jedenfalls, würde ich mit der Wechslerachse keine schellacks mehr abspielen, weil die Gefahr das sie dabei zerbrechen gross ist,


    gerade im Winter, egal ob auf dem 1218 oder auf dem 1002.



    Motor-Öl für Sinterlager: am besten das Öl nehmen welches in der Schmiranleitung empfohlen wird ! einfach mal hier im Forum nach Isoflex (PDP 40) suchen



    Gruss

    Entwicklung von low noise Stromversorgungen für Phono preamps
    Telefunken Musikus TW509 Studio TV mit Abwurfsäule PE 45/72 und Stanton 680
    1219 modifiziert mit 13" Eigenbau-Tonarm mit Ortofon OMB10
    HS32 mit 1010F/ CDS640

    1010 mit einem neuen asean Keramik System in einem Grundig Musikschrank
    Thorens TD124 mit SME3012, Ortofon MC10

    1009 mit shure M75 an high output mono phono pre und Graetz Sinfonia

    HS36 mit 1210/ CDS660

    P80 mit 1234 shure M75 mit high output MMpre

    2 Mal editiert, zuletzt von tubesaurus ()

  • Also,


    wenn sie zerbrechen sind sie verformt oder haben nen Hau weg ich spiele Schellacks auf allen meinen Duals, 1004, 1008A, 1215, 1216, 1219 und meinem umgelabelten PE Rex ab und hatte noch nie Bruchprobleme aufgrund des Wechselns.


    Zu den deutschen Liedern: seit Jahren importiere ich den amerikanischen Markt leer - immer nur deutsches ist öde da stimmt. Die Amis haben ja auch in PLaste gepresst, da findet man in den 50ern kaum noch "Steinschellack"


    Thommi

  • hi


    nimm ruhig das oben empfohlene Nähmaschinenöl, das ist wenn man keine Moternöl da hat ein gute Alternative.

    Motor-Öl für Sinterlager: am besten das Öl nehmen welches in der Schmiranleitung empfohlen wird ! einfach mal hier im Forum nach Isoflex (PDP 40) suchen

    ist kaum in mehr in Kleinmengen zu bekommen und wenn dann Sauteuer, Schlussendlich ist das auch nichts anderes.


    Grüße
    kai

    VG
    Kai




  • Danke für die guten Tipps ,
    denke mal wenn der überholt ist muss ich erstmal nichts machen.
    Anfällig ist der Dreher ja nicht,soll doch robust sein.


    Gruß
    Wolfgang

  • Also,


    wenn sie zerbrechen sind sie verformt oder haben nen Hau weg ich spiele Schellacks auf allen meinen Duals, 1004, 1008A, 1215, 1216, 1219 und meinem umgelabelten PE Rex ab und hatte noch nie Bruchprobleme aufgrund des Wechselns.


    Ich bin gerade dabei meine Schellacks zu sortieren. Bei ca. 200 Platten bin ich mehr als froh, über die Wechselachse schnell in die Platten ohne Stop hineinhören zu können. Ich habe dabei absolut keinen Bruch gehabt. Selbst Platten, die angeknackst waren, haben das Wechseln überstanden. Zwei davon waren sogar bis zum Mittelloch gebrochen, was ich beim Auflegen nicht- sondern erst beim hören :cursing: - bemerkt hatte.

    Gruß
    Thechnor

  • Schellack wird bei niedrigen Temperaturen spröde, deshalb sollten die Platten zum Wechseln immer annähernd Zimmertemperatur haben, dann halten die das Wechseln problemlos aus. Verformte Platten sollte man generell nicht auf dem Wechsler verwenden.


    Diethelm :)

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.

  • Nochmal zum ölen des Motors zu kommen:
    Habe Isoflex PDP 65 entdeckt für Studer Motoren.
    Aber das für Dual sollte ich nicht verwenden?
    Gruß
    Wolfgang

  • http://dual.pytalhost.eu/1218s/


    Da steht eigentlich alles drin was du zur Schmierung wissen solltest. Auch das
    verwendete Öl mit welcher Viskosität. Auch schon weiter oben geschrieben. :rolleyes:
    Ich verstehe nicht wieso man da noch etwas anderes probieren muss? Zumal wenn ich den
    Preis sehe was für dein Öl aufgerufen wird!
    Wenn das nicht reicht probiere das Öl das du gefunden hast einfach aus und berichte
    mal hier.

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