Beiträge von Thechnor

    Hast Du mal kontrolliert ob der Tonkopfeinschub richtig sitzt?

    Wenn der Tonkopfeinschub raus ist, könntest du mit den Fingern in die Nähe der Kontakte im Tonarm gehen oder die Kontakte vorsichtig mit einem Schraubenzieher berühren. Es sollte dann deutlich vernehmbar brummen.


    Auf die Weise kannst du prüfen, ob der Adapter grundsätzlich Kontakt hat. Ziehe das Plattenspielerkabel heraus und berühre mit einer Stecknadel die einzelnen Kontakte der Buchse am Adapter. Bei zweien sollte es kräftig brummen.




    An der Konfiguration ist nichts geändert, sowohl der Dual, als auch der Kenwood standen bisher gut da. Der Kenwood

    funktioniert auf Tape unauffällig mit dem Fisher-Tapedeck.

    Das Signal vom Plattenspieler nimmt im Gegensatz zum Tapedeck noch den Weg durch den Phonovorverstärker im Kenwood. Plötzlich Ton weg könnte sich auch durch einen Defekt im Vorverstärker erklären. Tape wäre davon unberührt. Schließe mal den Plattenspieler an Tape an. Ist dort ganz, ganz Leise der Ton zu hören? Umgekehrt könntest du eine andere Tonquelle an Phono anschließen (z.B. Handy auf sehr geringer Lautstärke-Einstellung). Der Ton sollte verzerrt, aber deutlich da sein.


    Bei allen Tests bitte Lautstärke immer erst niedrig einstellen und dann ggf. etwas aufdrehen, da plötzliche Töne auf voller Lautstärke nicht gut für die Boxen sind. Speziell der letzte Test andere Quelle an Phono kann zu extremen Pegeln führen.

    Leider habe ich durch einen dummen Fehler den Powerschalter lahmgekehrt. Ich wollte die Stromstärke am Schalter messen und habe mit dem Messgerät einen Kurzschluss verursacht, wodurch die Sicherung rausflog. 😶

    Zum Selbstschutz überlegen, ob sich die Messung vermeiden lässt oder wie man sie sicher durchführen kann.


    Ich benutze gerne einen Leistungsmesserzwischenstecker. Also diese Messgeräte um Stromfresser im Haushalt zu suchen. Der zeigt mir Strom und Leistung eines Geräts an. Daraus lässt sich schon viel über die ordnungsgemäße Funktion eines Geräts ableiten. Strom durch den Netzschalter ist gleich der durchs Netzkabel, also kann man deine Messung mit so einem Zwischenstecker gänzlich ungefährlich vornehmen.

    Zeigt sich bei der Messung ein Fehler, kommt man dann meist mit einer ganzlich ungefährlichen Durchgangs- und Widerstandsmessung auf der Netzspannungsseite des ausgestöpselten Gerätes zum Ziel.

    Vor allem deswegen nicht, weil der Arm ab Werk auf 3.5p (meine ich) austariert ist und sich nur zwei oder drei Klicks effektiv wegnehmen oder hinzufügen lassen. Man kriegt den 1010-Arm meines Wissens nach nicht auf Null balanciert.

    Ich kann es leider nicht kontrollieren, da der Spieler in der Ferienwohnung gerade außer meiner Reichweite ist. Ich meine, ich konnte den aber ausbalancieren. Jeder Klick der Auflagekraft bedeutet 0,5p

    Wir haben in der Ferienwohnung einen auf M75 umgerüsteten 1010 mit der Jukebox-Nadel. Das funktioniert inkl. Einstellung der Auflagekraft ganz einwandfrei. Klanglich hat der Spieler durch das MM-System einen großen Schritt nach vorn gemacht. Er läuft allerdings an einem normalen Hifi-Verstärker.

    Ohne den Tuner genau zu kennen, geht bei vielen alten Tunern und Kofferradios der MW/LW-Bereich so gut wie gar nicht, weil die Kontakte in den Schaltern wegen Nichtbenutzung keinen Kontakt mehr geben. Ruckel mal ordentlich an den Schaltern. Da LW/MW-Empfang eine ganz andere Signalverarbeitung gegenüber UKW erfordert, ist er weitgehend eigenständig. Ich würde mir keine großen Sorgen machen.

    Hallo zusammen,


    erst mal vielen Dank für die Antworten. In letzter Konsequenz macht es also Sinn, die internen Kabel vom Stecker abzulöten.

    Noch eine einfache Möglichkeit wäre am Kurzschließer ein neues Kabel mit Cinch-Steckern anzuschließen. Am Kurzschließer sind die Kabel nur mit Kabelschuhen gesteckt. Du bräuchtest also nur das alte Kabel abzuziehen und ein neues Kabel anzustecken. Das kannst du über eine Gehäuseöffnung nach außen führen. Das Kabel müsstest du dir selber löten. Eine Seite bekommt Cinch-Stecker, die andere 2,5mm-Kabelschuhe für die Steckkontakte am Kurzschließer. Der Vorteil wäre, dass du nichts am Plattenspieler verändern müsstest, was sich nicht mit wenigen Handgriffen wieder komplett rückgängig machen lässt.

    Hallo,


    schließe einen passiven Lautsprecher mit Dinstecker an den oberen Lautsprecheranschluss an. Das ist erstmal das einfachste. Der passende Lautsprecher war im Lieferumfang des Plattenspielers.


    Ich habe den gleichen Plattenspieler in einer Ferienwohnung stehen. Für da habe ich den Plattenspieler mit einem Magnetsystem ausgestattet (Shure M75). Zum Anschluss an den Verstärker der vorhandenen Hifi-Anlage habe ich innen ein Cinchkabel an den Kontakten der blöden Ausgangsbuchse angelötet. Nach dem passenden Kabel zu suchen habe ich als aussichtslos erachtet. Um den eingebauten Verstärker abzutrennen, habe ich ein kleines Stück Pappe in die große Öffnung der Anschlussbuchse geklemmt. Da ist ein Schaltkontakt versteckt. Will ich den eingebauten Verstärker nutzen, so brauche ich nur den Hifiverstärker abzuziehen und das Stück Pappe rauszuziehen. Allerdings muss dann der Tonabnehmer noch gegen ein Kristallsystem gewechselt werden. Zum Glück habe ich zwei TKs.


    Mit MM-System klingt der 1010 der H1010SV sehr anständig und macht an einer Hifi-Anlage richtig Spaß. Zum Anschluss von Aktiv-Boxen bräuchtest du neben dem MM-System noch einen Phono-Vorverstärker.

    Das ganze liegt also parallel zum Signal. Das hat auf die Höhe des Signals kaum Einfluss (wenn man die Impedanz des TA mit 1-2 kOhm annimmt).
    Ich denke, hier wurde versucht Störungen einer bestimmten Frequenz zu unterbinden.

    Das ist für Kristallsysteme, wo man eine 500 bis 1000-fache Impedanz von 1MOhm hat. Mit Magnetsystem muss das raus.




    So schlägt DUAL den Umbau vor, also Signalmasse links und rechts vom Kabel trennen und Brücke am Kurzschließer entfernen. Zusätzliche Gehäusemasse über eine Zusatzstrippe. Nach DUAL-Vorgabe haben also Signalmasse links und rechts und Gehäusemasse keine Verbindung mehr.

    Im Normalfall braucht man die Masse gegenüber dem Din-Kabel nicht ändern. Trennt man die Massen auf und bezieht die Gehäusemasse mit ein, schafft man sich tendenziell eher Brummprobleme, als man sie löst. Meist ist an den Verstärkern die Masseklemme eh idetisch mit dem Außenleiter des Cinchanschlusses. Nur bei symmetrischer Signalführung ohne direkten Kontakt zur Masse, wäre die das Auftrennen sinnvoll.
    Deshalb löte erstmal ganz einfach Cinchstecker an. Wenn es Brummprobleme wegen der Masseführung geben sollte, kann man immer noch die Massen auftrennen.

    Umbau auf 110V ist wohl elektrisch kein Problem (Knalli Spannung beachten), allerdings machen die 60 Hz Probleme. Für 50 und 60 Hz gibt es unterschiedliche Antriebsrollen.

    Es kommt darauf an, wo das Zweitgerät herkommt. Kommt es aus amerikanschen Raum mit 60Hz Netzfrequenz oder war es ein Einbaugerät z.B. in einer Kompaktanlage, wo der Trafo aus 220V 110V für den Plattenspieler erzeugte? Da hat man 110V bei 50Hz.

    Keine Ahnung ob das wichtig ist, der 1010 Spender ist ein 110 Volt Dreher.

    Den kann man auf 220V umlöten. Die Spule besteht aus zwei Wicklungen, die bei 110V parallel und bei 220V in Reihe geschaltet werden. Nur bei den 150V-Motoren muss man den Motor bzw. den Stator mit Spule gegen die 110/220V-Version wechseln.

    Was gut funktioniert und leichtgängig ist, würde ich nicht berühren. Ohne ausreichende Erfahrung läuft sonst der Spieler öfters nachher oder nach kurzer Zeit schlechter als vorher. Ich würde den Motor warten, da er Geräusche macht. Multiselector-Gummies sollten getauscht werden. Evtl. einen neuen Steuerpimpel aufziehen.
    Wenn der Wechsel mit AW3 dann noch nicht richtig funktioniert, schauen, ob der Bereich der Abwurfwippe 173 leichtgängig ist.

    AS3 würde auch klappen, aber dann halt mit permanenten Singlepuck, soweit ich das verstehe. Hat doch dann eigentlich nur Vorteile, weil er dann eben auch 33er wechseln lassen kann oder liege ich da falsch?

    Du meinst die AW3. Die AS3 ist eine dicke Säule aus den 50er Jahren und passt auf den Dual 1003. Achte genau auf die Bezeichnungen. Ähnlicher Name, aber was komplett anderes.


    PE wurde von 1971 von Dual übernommen. Die danach erschienenen Plattenspieler wie der 3060 nutzen teils das Dual Zubehör. Recht kurz danach war PE Geschichte.


    PE-Zubehörliste: http://www.hifi-archiv.info/PE/1974/

    1) sind die alle untereinander kompatibel?2) existiert evtl. eine Liste, anhand ich sehen kann, zu welchem Dreher welche Spindel passen könnte?
    3) gibt es evtl. passende von PE? Dann würde ich noch mal genauer nachkramen, welche das sind.

    Die AS12 ist nur mit sich selbst kompatibel. Die letzte Reihe der PE Plattenspieler nutzten die AS12. Aber da auch unter ihrem richtigen Namen.
    Mit AS9 für die 101X-Spieler hast du eine richtige Rarität.


    Du kannst dich an den Zubehörlisten und Katalogen orientieren: http://www.hifi-archiv.info/dual_k.html
    Eine vollständige Liste findest du in Nokos Dual-Buch.

    Beim Tonabnehmer muss ich dann mal sehen was ich verbaue. Die Nadel ist nicht mehr vorhanden und eine Bezeichnung fehlt gänzlich.Was sollte / könnte man denn bei 1019 sinnvoll installieren?

    Mache mal ein Foto. Dann können wir den Tonabnehmer identifizieren.


    Das schwarze Reibrad oben auf den Fotos weist darauf hin, dass an dem Spieler schon gearbeitet wurde. Es sei denn du hast es getauscht. Von daher wäre ich ganz optimistisch.

    So habe ich das aich gemacht. Ist halt nicht original, funktioniert aber tadellos.

    Danach hat man vor allem ein modernes, doppelt isoliertes Kabel. Die alten grauen Strippen von Dual entsprechen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsvorstellungen. Auch wenn man sie nicht zwingend tauschen muss, würde ich bei einem Ersatz unbedingt moderne Kabel nehmen.


    Ich habe nun bereits einen neuen Motor bei Dual Fred bestellt, weiß jedoch nicht ob das Ganze zielführend ist und ob das Problem nicht doch woanders liegt!? Wie sollte ich vorgehen um das Problem einzugrenzen?

    Wie Peter schon schreibt, reinige und öle als erstes den alten Motor. Sofern Dual Fred die Ersatzmotoren nicht selber schon reinigt und ölt, wäre das das erste, was du machen musst, bevor du den neuen Motor einbaust. Es gab vor Jahren bei Pollin neue Motoren aus einer Lagerauflösung. Die waren, weil sie nie gelaufen sind, ganz übel verharzt. Ich möchte fast wetten, dass du ohne Ersatzmotor auskommst.


    Der Motor hält nur durch Magnetkräfte zusammen. Der Rotor kann einfach herausgezogen werden.