Beiträge von Thechnor

    Danke für den Hinweis. Es sind jetzt zwei TK22 für meinen 1015 und ein paar Kleinigkeiten auf dem Weg zu mir. Jetzt ohne Schlussverkauf sind die TKs tatsächlich etwas teurer geworden.

    Meine beiden TKs haben nur 10Tage zu mir gebraucht. An meinem 1015 habe ich jetzt eins montiert. Kontakt ist besser als mit dem alten. Es sitzt stramm. Das Einsetzen ist etwas fummeliger als mit dem alten Original. Jedenfalls bin ich ganz zufrieden. Schön ist, dass es jetzt TKs gibt ohne schlechtes Gewissen, dass ein armer 1010 dafür gefleddert wurde.

    Das TK wird wieder für 13,99 plus Versand angeboten. Bestellt man über 15Euro, kann man noch 2Euro Rabatt bekommen.

    Hier mal der aktuelle Plan: Ich mach mich zu den bisher genannten Drehern mal schlau und schaue was es da auf den gängigen Kleinanzeigenportalen so gibt.

    Du kannst auch hier den Flohmarkt durchforsten bzw. beobachten bzw. im Forenflohmarkt eine Suchanfrage stellen. Es ist recht wahrscheinlich, dass du hier ein funktionsfähiges wenn nicht sogar gewartetes Exemplar bekommen kannst. Von der Höhe her, könnte man sogar schlicht einen Plattenspieler in kleiner Zarge (CK9 oder K14) unter die Klappe stellen.

    Herr Vater meinte das Teil läuft nie wieder und wollte aus dem Rückenteil ein Stück Holz säbeln, um einen von den vorhandenen Plattenspielern einfach über die Aussparung von Einbauspieler stellen zu können, nachdem er auf 2cm nicht reinging. Da hab ich mich dann geweigert, weil ich die Truhe am Ende vom Tag lieber intakt und ohne Funktion hätte, als angesägt.

    Das finde ich bei allen Maßnahmen das wichtigste, dass alle Veränderungen möglichst reversibel sind.. Ein rausgesägtes Stück ist nicht ersetzbar, selbst wenn einem irgendwann ein passender Plattenspieler über den Weg läuft. Auch das Radio ist prinzipiell wartbar und auch heute noch mit modernen Audioquellen betreibbar. Selbst wenn man jetzt wie von Tubesaurus vorgeschlagen ein BT-Verstärkermodul einbaut und das Radio stilllegt, könnte es sein, dass man irgendwann Gelegenheit und Lust hat, das alte Radio betriebssicher zu machen. Deshalb nichts ohne Not zerrupfen und alle Veränderungen dokumentieren. Fotos sollte man ausgedruckt in die Truhe legen, dann können sie nicht verloren gehen.

    Soviel zur Vorgeschichte. Meine Idee war bislang eigentlich eher in Richtung neues System in alter Verpackung. Wäre sowas überhaupt möglich? Also prinzipiell unabhängig von der Funktion der Truhe ein Spielersystem einzubauen, etwas das extern betrieben werden kann? Ich hoffe man versteht hier worauf ich hinaus möchte.

    Selbst der jetzige Plattenspiele ist im Prinzip unabhängig vom Radio. Eine Musiktruhe besteht aus Einzelkomponenten in einem Gehäuse. Von daher kein Problem einen anderen Spieler reinzusetzen und an einen anderen Verstärker anzuschließen. Höchstens mit den Kabellängen muss man aufpassen. Bei einem MM-System sollte die Kabellänge nicht wesentlich länger als 1,5m sein. Sind es mehr sollte man einen Phono-Vorverstärker einbauen.

    Zitat

    Der Spieler selbst dreht aktuell nicht und hat auch überhaupt keine Nadel. Das Radio ist zweitrangig, weil ich schlichtweg kein Radiohörer bin, sondern eher Generation Musikstreaming. Aber es leuchtet und rauscht schonmal (Antenne fehlt ohnehin). Irgendwo ist wohl ein Gummi gerissen der fürs Senderverstellen zuständig war. So zumindest die Info auf Nachfrage im Haus.

    Das Radio ist das Herzstück der Truhe. Es enthält nämlich auch den Verstärker. Also von daher kann es lohnenswert sein, das Radio überprüfen zu lassen und in einen betriebssicheren Zustand zu versetzen. An das alte Radio lässt sich mit wenig Aufwand ein Bluetooth-Empfänger anschließen, so dass die Truhe auch fit für Streaming wird. Der Klang ist gewöhnlich von diesen alten Musiktruhen sehr schön und voluminös, sodass sich Aufwand zur Inbetriebnahme des Radios lohnt.

    Ich würde da wohl auf einen 1009, 1015 oder 1019 zurückgreifen. Die können problemlos mit modernen Platten verwendet werden, sehen aber optisch nicht 'zu modern' aus.

    Hallo,

    in die Richtung würde ich auch gehen. Du müsstest unbedingt das Fach vom Plattenspieler ausmessen. 1009 und 1019 haben ein Gegengewicht, was hinten ein Stück herausragt. Da müsste dann genug Platz nach hinten im Fach sein. Der 1015 hat ein sehr kompaktes Gegengewicht, was nicht über das Chassis hinausragt. Er passt auch bei sehr wenig Platz.

    Vielleicht liegt Deine Betroffenheit ja daran, dass Du noch am Anfang Deiner Tätigkeit als Allesretter stehst. Als ich damals angefangen habe, war auch jedes Gerät ein großes Abenteuer. Aber spätestens, wenn die Bude so voll steht, dass Du Gefahr läufst, zum Messie zu werden, und Du die frustrierende Erfahrung machen musst, dass Dir niemand Deine geretteten Dreher zu angemessenen Preisen abkauft, weil die Leute ja lieber Gurken zum Schnäppchenpreis kaufen, fängst auch Du an, Prioritäten zu setzen.

    Und der schlimmste Fall ist eigentlich der, dass jemand als "Retter" alles anhäuft und dann aus Frust, dass einem keiner die Geräte wie gewünscht abnimmt oder überfordert mit der Vermarktung der Massen, und im Eindruck zum Messi zu werden, einen Rappel bekommt und alle "Schätze" zu Wertstoffhof bringt. Da fliegen dann plötzlich 50-100Dual(-chassis)s in den Container. Solche Fälle gab es auch schon hier im Forum.

    Der 1210 ist ein relativ einfaches Gerät, dass mit einem Kristall System ausgeliefert wurde. Ich denke dass dort auch ein einfacher 2-Pol Motor verbaut ist (hatte noch keinen auf dem Tisch).

    Neben dem besseren Motor hat der 1216 einen deutlisch besseren Tonarm, der nicht nur einen Feder-balanciert ist. Außerdem hat er Anti-Skating. Viele 1216 haben einen schwereren Guss- statt eines Blechtellers, wobei der Teller den geringsten Unterschied im Klang macht.

    8-15 Euro halte ich höchstens für ein nacktes Chassis ohne TK angemessen, oder es ist eine Verwechslung mit den nicht Hifi-tauglichen 1210 oder 1214. Wenn der 1216 mit System, Zarge (und Haube) daher kommt und funktionsfähig ist, dann halte ich einen deutlich höheren Preis für realistisch. Auf Flohmärkten kann man immer mal Glück haben. Nur weil ich einen gepflegten, voll funktionsfähigen CS728 mit intakter Haube für 25Euro auf einem Flohmarkt bekommen habe, heißt das noch lange nicht, dass das ein marktüblicher Preis ist.

    Nun muß ich gestehen das ich von Klang doch etwas endtäuscht war. Recht dünn und kaum Bass. ... Ich weiß nicht warum aber ich hatte die Keramiksysteme klanglich besser in Gedächtnis.

    Wo hast du das Kristallsystem angeschlossen?

    Man braucht einen sehr hochohmigen Eingang, z.B. an einem Röhrenradio oder alten Verstärkers, die einen Phono-Eingang für Kristallsysteme hatten. Deine Klangbeschreibung passt auf einen relativ niederohmigen Line-In-Anschluss eines (modernen) Verstärkers.

    Natürlich kann das System auch einen Knacks haben. Aber dann verzerrt es eher fürchterlich.

    Ich werde den anderen 1218 warten und einbauen, dann einfach mit 220 V bzw. 240 V versorgen. Das scheint mir am sinnvollsten. Dieses Chassis ist auch noch besser erhalten. Bei dem jetzt eingebauten hat auch das Tellerlager oder der Teller einen leichten Schlag weg, ein Höhenschlag ist jedenfalls sichtbar.

    Der Teller wird den Höhenschlag haben, wäre sehr leicht tauschbar. Wenn das Tellerlager einen Schlag hätte, würde der Spieler gar nicht mehr richtig drehen bzw. komplett herumeiern.

    Beim Spielertausch würde ich den 150V-Motor in der HS belassen. Den 150V-Motor kann man nirgendwo außer in einer HS betreiben. Der liegt nach dem Ausbau nur herum. Den 220V Motor kann man universell benutzen. Also auch wenn man den ausgebauten 1218 ohne HS wieder flott macht oder ein Ersatzteil an anderer Stelle braucht.

    Hallo,

    Die HS31 ist für Magnetsysteme gebaut. Sie hat einen Phono-Vorverstärker eingebaut. Deshalb musst du ein MM-System wie das AT95 oder das Shure M75 einbauen. Das CDS650 wird grauenhaft laut und verzerrt klingen. Eigentlich sollte auf dem TK116 ein Shure M71 montiert sein. Da hat jemand schon was getauscht.

    Dank eines Forumsmitgliedes bin ich zu einem hübschen P 1010 AV Verstärkerkoffer gekommen. Parallel hab ich bei der Bucht einen P300 AV/1 ersteigert. Heute sind beide gekommen:

    PS: Meine Wohung ist ein Mancave im Vintagestil in der Budgetvariante 8)

    Der 300 sieht echt kultig aus. Optisch passt er ganz gut. Beim p1010 hätte mir in dieser Umgebung besser die Holzvariante H1010 gefallen. Wenn ich mir deine anderen Sammelstücke wie die Lampe anschaue, hätte sogar etwas Richtung Braun passen können.

    IOder einen Minifernseher, die aber ein Benzinfeuerzeug ist, daneben ein Sony Transistorradio:

    Ich hatte bei deiner Beschreibung eher ein Zimmer/eine Wohnung wie von dem früher aktive Boardmitglied Kevin Nikodem erwartet, auch wenn nicht so extrem konsequent:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    https://www.ebay.de/itm/296374448218

    Wie wäre so etwas? Stereo, riementrieb, vollautomat, wechsler, kompakt.... teuer.

    Der 1234 ist ein kostenoptimierter Reibradler,. Er sieht nur dem empfehlenswerten Riementriebler 1236 sehr ähnlich.


    Es gab auch Spieler im Koffer, die zum Anschluss an ein damals noch übliches (Röhren)Radio gedacht waren, und keinen eigenen Verstärker hatten und natürlich dann auch keinen Lautsprecher im Deckel.

    ... sogar welche mit Magnetsystem und Vorverstärker, wie ich bereits weiter oben schrub.

    Für solche Lösungen wäre interessant gewesen, womit sonst Musik gehört wird.

    Mich würde freuen, wenn Alfons Fotos von den neu erworbenen Spielern macht und seine Eindrücke schildert. Vielleicht, wenn man noch etwas vom Ambiente sieht, wird klarer, warum die Lösung mit den Koffer die bevorzugte ist.


    Wie gesagt, es sind alte Jazzplatten (meine kostbaren Originale sind dafür zu wertvoll) da dürfte was einfaches erstmal reichen.

    PS:

    Ja ich glaube die 300er, 400er und 410er sind mein Fall.

    Womit spielst du denn die "kostbaren Originale" ab?

    Ich halte es für sinnvoller bei der Optik Kompromisse zu machen als beim Klang und Plattenschonung. Die von dir genannten 300-400er sehen zwar kultig aus, aber eine HS mit 1015 ist nur wenig größer, ist aber klanglich wesentlich besser und technisch so, dass man ihr auch hochwertige Platten bedenkenlos anvertrauen kann. Wenn man einen kleinen externen Verstärker nimmt, dann kann man den 1015 auch in die Kompaktzarge CH9 setzen, wo beim 1019 schon das Gegenwicht störend herausragt.

    Es gab es die Bauform der flachen Wandbox. Z.B. Grundig hatte da recht viel im Programm. Die kann man sehr platzsparend an die Wand hängen.

    • Mittelere Tonqualität, da die meisten meiner Platten alt und gebraucht sind und ich nur Gelegenheitshörer bin. Kein Hi-Fi nötig. Wenn ich in die Musik eintauchen will trage ich Kopfhörer.
    • Klein und und platzsparender Aufbau, denn ich hab wenig Platz Zuhause. Einen seperaten Verstärker o.ä. konnte ich nicht unterbringen. Schön wären evtl Kofferplattenspieler, da hier alles beieinander ist.

    Wenn man Kopfhörer trägt, braucht man eigentlich einen sehr guten Plattenspieler. Kopfhörer legen schonungslos die Schwächen und Eigengeräusche der Geräte offen. Hifi wäre zum Abtauchen mit Kopfhörern absolutes muss. Mit Reibrad wären in der Altersklasse und kompaktem Chassis 1015/1019/1216/1218 meine Empfehlung. Für Kopfhörer würde ich wegen des Rumpelns eher einen kleinen Riementriebler (z.B. 1237) statt Reibradler nehmen. Allerdings wäre man da bei Dual Mitte/Ende der 70er.

    Ganz wichtig: Auch wenn Platten alt und gebraucht sind, können sie mit passendem Equipment abgespielt verblüffend gut klingen. Viele, die keinen guten Plattenspieler kennen, unterschätzen komplett die Qualität der Schallplatte.

    Was hast du ansonsten an Tonabspielgeräten? Womit hörst du jetzt Musik? Am platzsparensten wäre, wenn man kombinieren und zusammenfassen könnte. Wäre möglich Boxen an die Wand zu hängen?

    Alle Dreher haben auf der Rückseite eine Buchse, die dafür genutzt werden kann um den Plattenspieler an ein Röhrenradio anzuschließen mit einem speziellen Kabel (habe leider keins), dann wird das Röhrenradio als zusätzlicher Lautsprecher genutzt und mit dem verbauten Lautsprecher hat man dann echtes Stereo. Aber wie funktioniert das denn bei den Geräten (P 400 V, 300 BV), die ja anscheinend intern auf MONO verdrahtet sind? Da müsste dann doch auch Mono aus den zwei Lautsprechern kommen, oder gibt es irgendeine Schaltung, die die Kanäle dann wieder trennt? :/

    In der Ferienwohnung haben wir die Mono-Ausführung einer HS1010. Ich gehe davon aus, dass es dieselbe Din-Buchse ist. In der Din-Buchse ist ein Schaltkontakt integriert, der bei gestecktem Kabel die Monobrücke aufhebt. Deshalb braucht man ein spezielles Kabel mit Schaltnase und kann kein normales Kabel nehmen. In der Stereo-Zwilling der HS1010, die bei meiner Mutter im Keller steht, ist eine ganz normale 5Pol-Dinbuchse anstelle der Spezialbuchse verbaut. Hier braucht man den Schaltkonakt nicht.

    Wenn er gagnicht läuft, lohnt sich der Aufwand kaum und du besorgst dir besser eine andere HS, am besten hier aus dem Board, da gibt es zig verschiedene von.

    Wobei ein neuer Riemen und Pimpel allermeist die beschriebenen Probleme beseitigen können. Sie fallen unter erwartbare Wartung und nicht unter kaum beseitigbare Defekte. Aber es kann auch was echt defekt sein. Am besten wäre, wenn sich jemand kundiges aus Augsburg und Umgebung die HS anschauen könnte.

    Das Problem ist, es läppert sich und am Ende hätte man doch was deutlich besseres günstiger bekommen.