CV1500 RC und CT1540 RC kaputt, brauche hilfe ! [ Wieder Probleme :( ]

  • Hallo,


    Ich möchte jetzt kein neues Thread eröffnen wegen einer Frage deshalb Poste ich diese mal auch hier:


    Wie soll ich den Ruhestrom beim CV1600 messen ?


    In der SA http://dual.pytalhost.eu/cv1600s/cv1600s-15.jpg sieht man dass jeweils -11,2mV und 11,2mV an den Widerständen gemessen wird... wie werden diese gemessen und an welchem Potentiometer wird der Ruhestrom falls notwendig nachgeregelt ?


    Was kann ich ansonsten noch unter die Luppe nehmen ?


    Potentiometer R1317 und R1302 sehen veraltert aus, die müssten auf beiden Seiten getauscht werden.


    Viele Grüße!
    Kevin

    Yamaha CX-2 / Yamaha MX-1000 / Infinity Kappa 7.1i / CS-5000 AT-OC9 III MC
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  • Hallo Kevin,
    die Prozedur ist auf Seite 4 der SA beschrieben: Einstellung mit R1317 so, daß an den Widerständen R1133/34 ein Spannungsabfall von jeweils ca. 12mV entsteht ->http://dual.pytalhost.eu/cv1600s/cv1600s-04.jpg


    Abschließend Abgleich auf minimale Gleichspannung am Ausgang vornehmen.


    Gruß Eberhard

    Aktuelle Wohnzimmeranlage: SABA Konstanz-Stereo KN18 (Röhre), Telefunken TL 500, Dual 1229, Sony CDP-110, Sat-Empfänger zum Empfang u. Mitschnitt von BR Klassik, hr2, und weiterer Kulturwellen (Jippieee)

  • Vielen Dank !


    Ich hab alles gemacht, links waren 13.6mV und rechts 18.5mV. Jetzt sind es genau 12mV auf beiden Seiten.


    An den Ausgängen waren links 45mV und rechts 82mV. Jetzt sind es +/- 0.2mV.


    Beide Endstufen werden gleich warm. Vorher war immer eine wärmer als die andere, wobei sie jetzt auch kühler bleiben. :)


    Viele Grüße !
    Kevin

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  • Jetzt hab ich auch noch die 4 Elkos auf den beiden Endstufenplatinen getauscht (das hat nichts gebracht :whistling:) und die beiden 1000mF Elkos auf der Unterseite. Ich musste mich zwar wirklich wundern nach dem tausch dieser Elkos, jetzt hört sich der Verstärker bestimmt 2x lauter an bei selber Potistellung und die Bässe sind kraftvoller und vor allem sauberer. Hat jemand eine Erklärung ? (Das mit den kraftvolleren Bässen ist nur, dass sie vorher schwächer waren als bei meinen anderen Verstärkern)


    PS: Es geht um CV1600 :whistling:

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  • Hast Du die Ausgangsspannung vor und nach dem Elkotausch gemessen?


    Nein? Dann kann man auch keine Aussage treffen.


    Nichts irrt sich so gern wie das Hirn (sorry, das "Ohr" sollte es wohl in diesem Forum heißen). Oder die eigene Wahrnehmung.

    Zuckerbrot und Peitsche!

  • Ich hab diesen CV1600 schon über 3 Jahre in meinem Besitz.. ich hörte gewöhnlich mit dem Lautstärkeregler auf Mittelstellung (50%)... wenn ich jetzt soweit aufdrehe ist es fast nicht mehr auszuhalten... (Und NEIN ich hab noch immer den selben CD Player dran..)


    Ich hab noch vor dem tausch Musik gehört.... also knapp 1 Stunde vor dem tausch ! Die Elkos auf den beiden Endstufenplatinen haben gar nichts am Klang verändert und auch nicht an der Lautstärke (zwischendurch probiert).... nur nach dem Tausch der beiden 1000mF ist mir das aufgefallen... ich bin fast an der Lautstärke erschrocken als ich den Verstärker wieder eingeschaltete. (Poti stand noch immer auf Mittelstellung)


    NEE NEE meine Ohren (oder Gehirn) sind diesmal nicht verantwortlich ! (Hab es ja noch ehrlich gesagt, dass mein vergleich zwischen CV1500 und CV1700 totaler blödsin war) ;(


    Und es tut mir leid wenn ich mich mal nicht klar ausdrücken kann (Deutsch hab ich in der Schule gelernt und ich gebrauche es nur noch im Netz, um genau zu sagen hier im Forum. nirgendwo anders)


    Ich kann die alten Elkos auch mit einem Kapazitätsprüfer checken... wenns jemanden interessiert. Am Verstärkungsfaktor der Endstufen habe ich gar nichts verändert.. nur Ruhestrom und Symmetrie 8|


    Die original Elkos hatten 25V (von Typ Rauh) und die neuen 40V (von Typ Glatt)... die sind ja bloß Spannungsfester meines Wissens nach ?(


    Viele Grüße
    Kevin

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  • Die original Elkos hatten 25V (von Typ Rauh) und die neuen 40V (von Typ Glatt)... die sind ja bloß Spannungsfester meines Wissens nach ?(

    Hallo Kevin,


    meinst Du die ELKOS C1175 und C1176?


    Gruß
    Norbert

  • Ich musste mich zwar wirklich wundern nach dem tausch dieser Elkos, jetzt hört sich der Verstärker bestimmt 2x lauter an bei selber Potistellung und die Bässe sind kraftvoller und vor allem sauberer. Hat jemand eine Erklärung ?

    Die von dir ausgetauschten Elkos sind reine Netzteilelkos für die Glättung der +/- 23Volt=. Haben also mit dem Frequenzgang etc. nichts zu tun.
    Nach diesen Elkos werden diese Gleichspannungen per Spannungsregler auf +/- 15Volt stabilisiert, die dann die Vor- und Klangregelstufen versorgen. Das muss vorher auch schon so gewesen sein, außer die alten Elkos sind defekt und haben die Spannungen beeinflusst. Hast du vor dem Tausch wenigstens mal die Spannungen kontrolliert?

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Die von dir ausgetauschten Elkos sind reine Netzteilelkos für die Glättung der +/- 23Volt=. Haben also mit dem Frequenzgang etc. nichts zu tun.
    Nach diesen Elkos werden diese Gleichspannungen per Spannungsregler auf +/- 15Volt stabilisiert, die dann die Vor- und Klangregelstufen versorgen. Das muss vorher auch schon so gewesen sein, außer die alten Elkos sind defekt und haben die Spannungen beeinflusst. Hast du vor dem Tausch wenigstens mal die Spannungen kontrolliert?


    Guten Tag,


    Nein ich hab die Spannungen nicht überprüft, hab die beiden Elkos mal mit dem Ohmmeter getestet. Sie sind kaputt (unendlicher Widerstand).


    Das bestätigt ja alles. Dann waren die schon von Anfang an kaputt als ich den Verstärker gekauft habe.


    Viele Grüße
    Kevin

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  • Nein ich hab die Spannungen nicht überprüft, hab die beiden Elkos mal mit dem Ohmmeter getestet. Sie sind kaputt (unendlicher Widerstand).

    Was hast du bei deiner Messung denn erwartet? Für einen intakten Kondensator einen Ohmwert? Wenn der Widerstand irgendwann hochohmig (unendlich) wird ist der Kondensator OK.

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Was hast du bei deiner Messung denn erwartet? Für einen intakten Kondensator einen Ohmwert? Wenn der Widerstand irgendwann hochohmig (unendlich) wird ist der Kondensator OK.

    Wie bitte ? Ich bin aber noch in der Lage einen Kondensator zu testen X( Ein intaktes ungeladenes Elko beginnt bei 0 Ohm und steigt immer höher bis er geladen ist. Oder mit dem Diodentester kann man die auch testen. Die Spannung sollte hier bei 0V anfangen und steigen bis Umax (Messgerät Spannung) erreicht ist. Die beiden original Elkos SIND defekt.

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  • Wie bitte ? Ich bin aber noch in der Lage einen Kondensator zu testen X(

    Bist du da so sicher?

    Ein intaktes ungeladenes Elko beginnt bei 0 Ohm und steigt immer höher bis er geladen ist

    Richtig. Aber dann fließt kein Strom mehr in der Meßbrücke des Instrumentes und das Messgerät zeigt einen unendlichen Wert an. Wenn es weiter einen Wert im Kilo- oder Megohmbereich anzeigt fließt ein Leckstrom. Wenn Leckstrom fließt = Kondensator defekt!
    Gib mal bei Google "elko testen" ein und lies.

    Viele Grüße
    HaJo


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  • Ich habs mit kleineren Kondensatoren auch probiert (geringere Kapazität) und konnte die gut auf meiner Art und Weise überprüfen. Das sind ja 1000mF auch wenn die alt sind müsste mein Messgerät noch etwas anzeigen. Ich hab auch probiert die Dinger etwas aufzuladen und dann die Spannung gemessen, da war nichts zu messen....

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  • Mir ist auch erst aufgefallen, dass AFC keine Wirkung hat, funktioniert also auch noch nicht.


    Naja gute Nacht ! Die dinger können einen Wahnsinnig machen :D 8o
    Kevin.

    Hallo.
    Wenn ich mich mal ganz kurz einklinken darf... Weiß jetzt nicht genau ob dieses schon mal erwähnt worden ist...


    Hast du eigentlich diesen kleinen Einstellstift bei deinem Tuner? Konnte noch keinen erkennen.
    Unter der Taste "man" ist ein Loch wo ein kleiner Stift rein gehört, ist der Stift dort nicht drin, ist das AFC automatisch abgeschaltet. Innen sitzt dort nämlich ein kleiner Mikroschalter, der das AFC abschaltet, solange man mit diesem Stift die Stationstasten einstellt.


    Hab mal ein Bild davon gemacht.


    mfg

  • Hallo,


    Tut mir Leid für die späte Antwort.


    Dieser Stift ist nicht mehr vorhanden. Ich hab leider nur eins für den CT1641.
    Besteht die Möglichkeit diesen Microschalter einfach zu überbrücken ? Oder hat da jemand eine andere Idee ?


    Viele Grüße!
    Kevin

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  • Hallo,


    Oder hat da jemand eine andere Idee ?


    Viele Grüße!
    Kevin


    Ja, fertige Dir einen Stift an. Das Original hat einen Durchmesser von ca. 6mm und ist ein Sechskant (Inbus) und ebsteht ausd Kunststoff.
    Er betätigt im Geräteinneren den angesprochenen Mikroschalter.


    Gruß
    Norbert

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