Beiträge von HaJoSto

    Am Wochenende sollte alles soweit fertig sein,

    Dann pass aber auf, dass du nicht NPN und PNP verwechselst. Das soll in den besten Familien vorkommen.;)

    Der MJ15003 ist der NPN-Ersatz für den 2N5633.

    Dann vergiss vor dem Einschalten nicht die Angstwiderstände in der + und - Leitung. Die haben schon manchen Endstufenhalbleiter gerettet.

    Falls du für die Ruhestromeinstellung 10Gang-Trimmer einbauen solltest bau sie so ein, dass die Einstellschraube oben zur Frontplatte zeigt. Das bedeutet dann bei Rechstsdrehung höherer Ruhestrom. Das war sonst immer blöde mit den normalen Trimmern.

    Viel Erfolg.

    Hallo Horst,

    Die Aluknöpfe sind angelaufen/oxydiert

    für solche Sachen habe ich einen fantastischen Tipp vor vielen Jahren von meinem Dentallabor-Freund bekommen.

    Das Zeug heißt Formabrill und ist unschlagbar. (Klick) Für einen Knopf benötigt man ca. 10 Minuten. Dann glänzt er wieder wie neu.

    Damit kann man auch Hauben polieren und....und....und.

    Für die Knöpfe lege ich ein Leinentuch auf den Arbeitstisch, halte es fest und gebe dann etwas von dem Zeug auf das Tuch.

    Die seitlichen geraden Flächen eines Knopfes dann auf dem Tuch hin und her mit Druck reiben. Das Tuch färbt sich dabei schwarz.

    Das macht aber nichts, immer weiter machen bis man rundum fertig ist. An der schwarzen Nase und die Front mit einem Wattestäbchen und dem Zeug zum Schluss nacharbeiten. Fertig

    Alles andere ist einfach viel zu pauschal dahergeredet.

    Soso.....


    Zurück zur Fragestellung des Threadstellers:

    Gleiten geht irgendwie anders, es ist eher ein störrisches Geruckel mit Anlaufschwierigkeiten..

    Dieses Ruckeln kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Reibung vom Kunststoffschieber und den verharzten bzw. trockenen Gleitflächen des Poti-Gehäuses.

    Eine Lösung dafür hatte ich bereits unter #2 geschrieben.


    . ^^^^^^^^^^^^^^^^ Das steht nicht auf der Kontakt 61 Dose ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^.


    Ich wiederhole mich: Alte Potis, Schalter etc. haben >40 Jahre altes, teilweise verharztes Fett in ihren Gehäusen. Um das zu entfernen ist Kontakt 61 das absolut falsche Mittel.


    Nach Verwendung des im Bild gezeigten Mittel und wenn dadurch die Gehäuse vom Schmodder befreit sind und alles wieder trocken ist kann man zusätzlich Kontakt 61 für die Verbesserung der Gleitfähigkeit und des Feuchtigkeitsschutzes verwenden. Das ist aber nicht unbedingt nötig.


    Das ganze hat mit Chemie überhaupt nichts zu tun. Das sind die Anwendungsregeln des Herstellers. Danach verfahre ich seit Jahren und meine behandelten Kontakte und Potis danken es mir mit einer weiteren langen Lebensdauer.


    Ich habe das jetzt nur nochmal geschrieben damit keine falschen Angaben hier stehen bleiben!

    Kontakt 61 ist ein Schutzöl.

    Richtig.

    Die Schutzwirkung entsteht aber nur bei vollkommen neuen Bauteilen, die damit behandelt werden. um sie vor Feuchtigkeit und Korrision zu schützen. Bei älteren der Umwelt schon länger ausgesetzten Bauteilen (wie z.B. die Bauteile der über 40 Jahre alten DUAL-Geräte) wird der innere Schmutz und das alt gewordene Schmierfett angelöst und vermischt sich nach dem Verdunsten der Treibgase (Butan, Propan, Kohlendioxyd) mit dem Petroleum und den Kohlenwasserstoffen und Alkanen (Paraffin) zu einer schmierigen Masse. Und die sollte ausgespühlt werden.

    Kontakt 61 ist deshalb für eine Kontaktreinigung ungeeignet. Es zeigt zwar eine Wirkung, die aber nach einiger Zeit wieder verschwindet.

    Hier siehst du die Bestandteile von Kontakt 61:


    Damit ist das Thema für mich erledigt.

    Du meinst Kontakt 60 (Reiniger). Ich meine aber Kontakt 61.

    Nein, meinte ich nicht.

    Kontakt60 ist absolut out und sollte überhaupt nicht verwendet werden.

    Ich meinte Kontakt61. Denn auch Kontakt61 braucht eine Weile für das Anlösen des Schmutzes im Potigehäuse. Der abgelöste Schmodder muss aber raus aus den Poti-Gehäusen. Sonst ist nach ein paar Wochen wieder der gleiche schlechte Zustand da. Wenn jedoch keine Öffnung dafür vorhanden ist muss das Poti in jedem Fall zerlegt und (wenn möglich per Ultraschallbad) gereinigt werden. Dann erübrigt sich das Nachspülen.

    So sieht das nach einiger Zeit aus, wenn mit Kontakt60 wild in einem CV1600 rumgesprüht wurde. Überall Grünspan:

    Es soll die Verschmutzungen lösen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn aber das Zeug hinter im Gehäuse der Regler bleibt dauert es nicht lange und der alte Zustand ist wieder hergestellt.

    Deshalb oberste Regel: Nach Behandlung mit Kontakt 61 und etwas Wartezeit mit Kontakt WL kräftig ausspülen.

    Hallo jürgen,

    Die sogenannten Krümelkekse, die ZPD 22, und die BC 548 B

    das mit den Krümelkeksen hätte ich genauer schreiben sollen. Bisher sind die nur oft in den Schaltungsteilen hops gegangen, die mit einer höheren Spannung als 15 Volt versorgt werden. Also bei höhere Spannungen vom Netzteil und in der Endstufe. Dadrunter hatte ich so gut wie noch nie defekte Kondensatoren. Den Elko auf dem letzten Bild traue nicht über den Weg. Da hatte ich gerade in letzter Zeit mehrere Ausfälle.

    Auch die anderen genannten Bauteile, wenn sie funktionieren, müssen nicht getauscht werden. Denn dabei ist die Gefahr groß, dass sich andere Fehler einstellen wie es andere Forianer bereits leidvoll erlebt haben. Z.B. Stichwort Zinnspritzer, schlechte Lötstellen, bereits schlechte Bauteile, Fake-Halbleiter usw. Wenn etwas 40 Jahre funktioniert hat sind die Bauteile, wie man so schön sagt wie bei einem Autokauf, eingefahren.

    Hallo Jürgen,

    Kann es nun sein, dass die unten abgebildete Platine Ihre schwarzen Färbungen durch die ja relativ hohe Verlustleistung an den R180 Widerständen im Dauerbetrieb bekommen hat :?: Ebenso an den ZPD 22 Dioden.

    Sicher kann das sein. Wenn dann noch schlechte Belüftung und Umgebungswärme (im Sommer) dazu kommt passiert das.

    Dieses braune verfärben der Platine durch Überhitzung habe ich (leider) schon oft gesehen. Da haben die Entwickler seinerzeit schlecht gearbeitet. Bei einem Strom von ca. 120mA über die beiden 180 Ohm Widerstände werden 22 Volt vernichtet und in Wärme umgesetzt. Das sind ca 2,6 Watt pro Widerstand. Verbaut sind aber leider nur 2Watt-Widerstände.

    Hallo Thorsten,

    an Pin 16 habe ich auch nur 5,2Volt.

    sorry, das war mein Fehler. Die ICs werden nur mit 5Volt versorgt. Da habe ich mich ganz einfach verguckt.

    Scheinbar kommt aus dem IC aus Pin 12 kein Pegel raus. Stell das Multimeter auf Wechselspannungsmessung und max. 20Volt und miss die Spannung an Pin12.

    Hallo Jürgen,

    meine Vorgehensweise dafür ist die:

    wenn möglich, alle Teile in ein Ultraschall-Reinigunggsbad für 3 Minuten legen.

    1. Wenn das nicht vorhanden ist alle Teile in Isopropanol legen, wirken lassen und mit kleinem Pinsel reinigen.

    2. Danach die Schleifkontakte mit Glasfaserradierer blank machen und etwas justieren. Siehe Bild.

    3. Alle Flächen ganz dünn mit reiner Vaseline und Wattestäbchen oder Lederpad einfetten.

    4. In umgekehrte Reihenfolge wieder zusammen bauen. Durch die von vorn gesteckten Kupferhülsen einnen passenden Draht ziehen und außen herum mit dem Anfang des Drahtes stramm verdrillen und verlöten. Siehe Bild.

    5. Überstehenden Draht abschneiden.

    6. Den Widerstand beider Bahnen und Schleiferkontakt mit dem Ohmmeter prüfen.

    7. Wieder einbauen


    Hallo Holgi,

    zum Schmieren nimmt man in diesem Fall allerdings keine Vaseline, sondern Siliconfett,

    da bin ich anderer Meinung. Du solltest mal lesen was Silicon in elektronischen Schaltungen und Schaltkontakten anrichten kann.

    VDE-Zitat:

    Der schädliche Einfluss von Silikonen auf die Zuverlässigkeit elektrischer Kontakte ist lange bekannt: Auf der Kontaktoberfläche angesammelte Silikone (Polyorganosiloxane) können durch die im Schalten auftretende thermische Energie zu anorganischem Siliziumdioxid (SiO2) verbrannt werden und können so den Kontaktwiderstand um Größenordnungen verschlechtern.

    Zitat Ende

    In den 70er Jahren in einem Rechenzentrum hatte jemand auch geglaubt, mit Siliconspray kann man die Kontaktgabe der Steckkontakte und der Schaltkontakte offener Relaiskontakte auf den Baugruppen verbessern. Das war leider ein Trugschluss. Alle Baugruppen mussten teilweise verschrottet werden. Der Schaden war immens.Wenn der dünn aufgetragene Vaselinefilm bei 40 Grad fast flüssig wird ist doch das gut für die Schmierung.

    Und noch eine gute Eigenart: Vaseline verhält sich fast völlig neutral zu sehr vielen Metallen etc.

    Das kannst du von Silicon leider nicht sagen.

    Man verwendet Siliconfette/Öle/Spray für den Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit, aber nicht an gleitenden Kontaktbahnen wie Potis oder reibenden Schalterkontakten wie z.B. bei Netzschaltern.

    Aber das ist nur meine Erfahrung.