Beiträge von HaJoSto

    Hallo Michael,

    Mache ich das seriell oder sternförmig (was bei 4 Geräten aber ja nicht mehr machbar ist)?

    du hast deshalb 2 Chinchbuchsen an jedem Gerät, damit du die Geräte seriell miteinander verbinden kannst. Weil der CV als Quelle auch 2 Anschlüsse hat kann man aber auch 2 abgehende serielle Verbindungen herstellen. Bei mir ist am seriellen Ausgang1 der Tuner, Tape1 und Dreher1 angeschlossen. Am Ausgang2 Tape2 und Dreher2.

    Ich hab meinen 650er zuerst mit einem normalen Cinchkabel im Doppeldstrang angeschlossen, aber da ging dann garnix.

    Normales Chich-Kabel = 2 Leitungen?

    Wenn das so an beide Chinchbuchsen des CVs und beide Chinchbuchsen des 650 angeschlossen wurde muss das funktionieren. Es ist quasi eine Parallelschaltung da die Buchsen intern ebenfalls parallel geschaltet sind.

    Wenn das nicht funktioniert hat liegt ein Problem vor.

    Was für Kabel verwendet ihr?

    Ich verwende ein geteiltes, jetzt einpoliges normales Chinchkabel


    Hallo Wolfgang,

    . 3 C839. Funktioniert gut.

    3? Wie geht das?

    Hallo Gernot,

    wenn ich mich richtig erinnere ist beim Poti hinten eine Rastscheibe o.ä. auf der Achse vernietet.

    Die hatte ich vorsichtig entfernt und dann den Nietrand so bearbeitet, dass nach dem aufbiegen der Laschen alle Teile abgezogen werden können.

    Dann ist eine Reinigung und Justierung möglich.

    Es ist aber schon eine Weile her dass ich das gemacht habe.

    Da das Poti ja quasi offen ist, würde ich Balistol reinsprühen und davon ausgehen.......

    dass das Poti nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr zu gebrauchen ist.

    Ballistol ist für Waffen gut.

    Zur Abschreckung: So sieht es aus wenn Ballistol wild versprüht wird. Alle Schalter sind defekt. Bei einem sich bildenden Funken beim Schalten besteht Brandgefahr.


    Gibt es da einen Trick?

    Ich mache das immer so:

    1. Alle Schrauben der Schaltergruppen nur ganz leicht festschrauben

    2. Frontplatte provisorisch anbauen und mit der oberern und unterern mittleren Schraube auch nur leicht fest anschrauben.

    3. Mit einer Holzleiste mehrmals rechts mittig, dann links mittig gegen die Front klopfen bis die Tasten leicht zu bewegen sind und die Achsen der Potis mittig in den Löchern sind

    4. Front vorsichtig entfernen und Schrauben festschrauben.

    5. Front ansetzen, leicht anschrauben und hinklopfen bis die Schalter frei beweglich sind. Dann festschrauben.

    Auf die beiden LEDs achten (nicht vergessen)

    Hallo Michael,

    Dazu müsste doch am Prozessor des zweiten CS650 was verändert werden, damit die Betty ihn unabhängig erreichen kann, oder bin ich da völlig aufm Holzweg?

    Nicht nur der Prozessor, die komplette Platine muss ausgetauscht werden.

    Die bekommst du bei Tobias (Elko 61). Er hat sie entwickelt und die SW dazu geschrieben.

    Dann benötigst du die SW-Version für die Betty, die in der Anzeigen C839 und CS650 dahinter eine -2 stehen hat. Wenn du die nicht haben solltest musst du mir entweder die Betty schicken, oder, wenn du den USB-Adapter für die Betty hast, kann ich sie dir schicken.

    Der CV ist gestern bei mir angekommen. Da ich sehr neugierig war wurde alles andere vom Tisch genommen und der CV untersucht. Zuerst musste der Netzschalter gebrückt werden. Er rastete nicht mehr ein. Danach stellte ich fest, dass das Relais nicht mehr anzog. Grund waren -34Volt auf dem LS-Ausgang der Endstufe des linken Kanals. Die hatte es kräftig erwischt.

    Um eine lange Fehlersuche zu vermeiden habe ich alle kleinen Transistoren getauscht. Die Endstufentransistoren waren zum Glück heil geblieben. Aber auch danach war weiterhin eine negative Spannung auf dem Ausgang. Schuld dafür war vermutlich der R1317, der seinen Wert stark vergrößert hatte. Nach Austausch lief die Endstufe wieder. Die Mittenspannung lag jetzt bei beiden Kanälen im kleinen Millivolt-Bereich.

    Über Nacht wurde der CV dann bei ca. halber Leistung an Lastwiderständen betrieben. Es traten keine Probleme auf.

    Bei der Reparatur der Endstufe habe ich auch die dicken Elkos umgebaut, die ja freitragend über der Platine schwebten. Sie sitzen jetzt fest auf der Platine. Dabe habe ich festgestellt, dass ein Anschlussdraht etwas lose in einem der Lötaugen der Platine war. Er hatte zwar Kontakt, der aber vermutlich bei Erwärmung aufging und dann den starken Brumm erzeugte.

    Ein Test bestätigte den Verdacht. Bei offenem Anschluss brummte die Endstufe sofort los. Damit dürfte die Ursache dafür gefunden sein.

    So sieht der CV1200 jetzt aus:


    Noch eine Ergänzung zur Unterspannungsmessung:

    Eine Veränderung dieser Ausgangspannung zu kleineren Werten setzte bei einer Netzspannung von 211,2 Volt ein. Somit dürfte die Schaltungsänderung über einen großen Bereich von Netzspannungsschwankungen wirksam sein.

    Beim einer weiteren Verkleinerung der Netzspannung auf den Grenzwert 207 Volt stellte sich hinter den Spannungsreglern eine Spannung von ca. 14,5 Volt im Pluszweig ein. Die Minus 15 Volt waren weiterhin stabil. Auch bei einer weiteren Verkleinerung der Netzspannung auf 204 Volt funktionierte der Verstärker.

    Verzerrungen, die durch die auch kleiner werdene Endstufen-Versorgungsspannung auftreten könnten habe ich gehörmäßig nicht festgestellt.

    Somit dürfte dieses Thema wohl erledigt sein.

    ja, das ist genau das, was ich meine. Die Netzspannung darf auch 207V betragen (230V -10%).

    Das kann ja gut sein. Dann funktioniert der CV1200 und auch viele andere Geräte eben nicht oder nicht richtig, wenn diese niedrige Spannung lange Zeit vorliegt.

    Aber ich habe das (über längere Zeit) noch nicht erlebt. Evtl. in der Nachkriegszeit, aber heutzutage.....

    Ich kenne nur kurzzeitige Schwankungen, die aber nie den unteren Bereich erreicht haben. Deshalb ist in der Planung, die Toleranzen zu verkleinern.

    Nachzulesen hier (Klick) und hier 3 Grafiken daraus. Das erste Bild zeigt Schwankungen bei einer Nennspannung von 220 Volt.



    Das zweite Bild zeigt die Toleranzen und der geplante Wert.




    Noch was: Spannungsschwankungen an Verstärkern in der Höhe gehen stark in die abgegebene Leistung ein.



    Grafiken stammen aus dem angegebenen Link.

    Der Test mit der Unterspannung, erzeugt durch einen regelbaren Trenntransformator, ist gelaufen.

    Die Eingangsspannung am +15Volt-Spannungsregler ist etwas niedriger als die am -15Volt-Spannungsregler. Deshalb wurde der dieser positive Regler am Ausgang gemessen. Im Normalbetrieb wurden dort +14,88 Volt erzeugt.

    Eine Veränderung dieser Ausgangspannung zu kleineren Werten setzte bei einer Netzspannung von 211,2 Volt ein. Somit dürfte die Schaltungsänderung über einen großen Bereich von Netzspannungsschwankungen wirksam sein.

    Eine Worst-Case Betrachtung ist zwar gut und schön um die Grenzen abzustecken aber in der Realität werden bei unserer Netzversorgung diese Werte so gut wie nie erreicht. Auch reden wir hier von Unterhaltungselektronik. Die muss nicht bei allen Grenzwerten funktionieren.

    Worst-Case-Berechnungen kenne ich zur genüge aus meiner ehemaligen aktiven Zeit. Das war keine Unterhaltungselektronik, Da kamen dann zu den Spannungstoleranzen noch die Temperaturbeeinflussungen und die klimatischen Verhältnisse hinzu.

    Nochmal zu den Spannungsreglern:

    Bei einem Gerät aus der östlichen Hemisphäre war ein 12 Volt Spannungsregler zur Spannungsstabilisierung einer Schaltung eingebaut, der eingangsseitig nur 13,2 Volt bekam. Die Ausgangsspannung betrug deshalb nur ca. 11 Volt unstabilisiert. Die Schaltung funktionierte einwandfrei mit dieser Unterspannung. So wird es sicherlich auch im CV1200 passieren. Vielleicht wird man es hören.

    Einen zweiten Vorteil haben die 390 Ohm Widerstände:

    Wenn ein Kurzschluss hinter dem Spannungsregler auftritt (z.B. wie geschehen mit defekten Tantal-Elkos) dann fungiert der Widerstand als sogenannter Angstwiderstand, indem er den Strom auf ungefährliche 90mA begrenzt. Das dürfte sogar der Spannungsregler überleben.

    Das wären dann ca. 3 Watt die der 390 Ohm-Widerstand abkönnen müsste. Das hält er eine Weile aus.

    Beim originalen 100 Ohm Widerstand sind es jedoch fast 12 Watt. Da brennt der weg.

    Der CV1200 läuft übrigens immer noch einwandfrei.

    Ich werde dieses Thema jedoch mal mit meinem Regeltrafo abklopfen. Mal sehen was bei welcher Unterspannung hinter den Längsreglern passiert.


    Könnt Ihr bitte meine Frage nach dem Kühlkörper beantworten?!

    Wird nicht gebraucht. Schon der originale Spannungsregler hatte keinen Kühlkörper obwohl er ca. 15 Volt bei 36mA = 0,54W in Wärme umwandeln musste und hat damit 40 Jahre überlebt.

    Bei meinen beiden CV1200 sind Petrick Schalter (Quellenschalter) drin.

    Die waren in den von mir bisher bearbeiteten CV1200 immer drin. Die finde ich auch von der Mechanik besser. Die Kontakte in den Schlitten bei diesem Gerät können seitlich kippeln, wenn dann ein Fremdkörper oder Abrieb von dem schwarzen Zeugs dazu kommt gibt es keinen Kontakt mehr.


    Die Arschkarte haben halt die Widerstände, die dann 14V "vernichten" müssen.

    Das sind für 2 Watt-Widerstände 0,5Watt. Das stecken die locker weg. Man kann die Widerstände nach einiger Zeit sogar noch anfassen.

    aber mir erschient eine Reseve von 5 V etwas zu gering

    Mir nicht. Auch schrieb ich immer eine ca. Spannung. Sie liegt im Mittel über 20V bis 22Volt an den Eingängen der Festspannungsregler.

    Dazu dieses Zitat:


    buch-efibel-300.jpg

    Elektronik einfache und leicht verständlich

    Elektronik-Fibel

    Die Elektronik-Fibel ist ein Buch über die Grundlagen der Elektronik, Bauelemente, Schaltungstechnik und Digitaltechnik.

    78xx-/79xx-Serie

    Die bekanntesten Festspannungsregler sind die 78xx-Serie für positive und die 79xx-Serie für negative Spannungen. Die Ausgangsspannungen dieser Serien können 5, 6, 8, 9, 12, 15, 18 oder 24 V betragen. Damit die Spannungsregler arbeiten muss die Eingangsspannung mindestens zwischen 2 bis 3 V über der Ausgangsspannung liegen. Bei diesen Reglern sollte die Eingangsspannung nicht mehr als 36 V betragen. Die Differenz der Eingangsspannung zur Ausgangsspannung sollte nicht viel höher sein als 3 V, sonst ist die Verlustleistung am Festspannungsregler zu groß. Die Verlustleistung macht sich als Wärmeentwicklung bemerkbar. Das erfordert eine Kühlung durch ein Kühlblech.

    Und diese Änderung ist jetzt erfolgt.

       


    Bei der Gelegenheit habe ich auch noch m.M.n. eine Verbesserung eingebaut, die ich hier schon mal beschrieben habe und die die Lebensdauer der Spannungsregler verlängert, die im CV1200 an ihrer maximalen Eingangsspannungsgrenze betrieben werden.

    Das betrifft die Änderung der beiden freitragenden 100 Ohm Widerstände, die die Netzteilspannung von ca. +/-34 Volt zur Regelplatine leiten. Nach Einbau von 390 Ohm 2Watt Widerständen wird die vorher an den Längsreglern ankommende, ca. +/-30 Volt betragene Spannung auf ca. +/-20 Volt gebracht..

    Damit sind es nur noch ca. 5 Volt, die von den Längsreglern in Wärme umgesetzt werden müssen.


    Zu guter letzt wurden noch die ebenfalls maroden Sicherungshalter ersetzt und ein neuer Knallfrosch eingebaut.

    Nach diesen Arbeiten läuft der CV1200 jetzt im Dauertest, bislang einwandfrei. Alle Tasten tun was sie sollen. Ich hoffe, das bleibt eine Weile so.


    Schon mal über den Einsatz eines beheizten Ultraschall-Bades nachgedacht ?

    Habe ich. Das schwarze Sulfidzeugs auf den Schaltern sitzt so fest, damit bekomme ich es nicht weg.

    Guten Morgen Peter,

    Nächster Stop: Lautsprecher-Relais und die nicht-knarzfreie Verzögerung mit dem 4011 ?

    Genau so ist es. Das alte Relais ist klopfempfindlich und muss raus. Und der 4093 ist selbstverständlich. Der C1803 wird ein 2,2µF

    Hallo Frank,

    schraube die Bodenplatte ab und sie dir die Lötaugen des A/W-Schalter an. Wenn sie neu aussehen wurde der Schalter ausgebaut und gereinigt, wenn nicht wurde das wichtigste vergessen.

    Mach mal ein Foto von der Kontaktreihe.