Beiträge von HaJoSto

    Hallo Matthias,

    wenn 33 funktioniert und 45 nicht kann nur entweder der Kontakt nicht schließen oder das nachgeschaltete Trimmpoti (R9) defekt sein. Siehe Bild.

    Wenn du Kontaktspray benutzt hast hoffentlich nicht Kontakt 60. Damit vergammeln die Kontakte noch schneller.

    Hallo Svetolik

    könnten Sie mir vielleicht mit dem Mute-Potentiometer helfen.

    Es reagiert nicht und gelegentlich nichts, wenn es bei jedem Wert eingeschaltet wird

    ich werde mal nachsehen, manchmal schaltet es den Ton komplett stumm, also habe ich den Ausgang direkt vom Decoder-Chip überbrückt.

    das Stummschalten gehört zur Funktion des Mute-Potentiometeres!!!

    Mit ihm ist die Schaltschwelle einzustellen, bei der bei einem schwachen Sender, bei einer schlechten Antenne oder in den Frequenzlücken ohne Empfang das Rauschen weg geschaltet wird. Das ist also keine Fehlfunktion sondern so gewollt. Beim Linksanschlag des Potis ist diese Schwelle unwirksam. Die Brücke ist demnach unnötig.

    Falls es sich aber um Sicherungswiderstände handelt, verlierst du die Sicherheitsfunktion.

    Sicherungswiderstände werden in Schaltplänen besonders gekennzeichnet. In der Regel mit einem Ausrufungzeichen innerhalb eines Dreiecks. Das ist hier nicht der Fall.

    Über die beiden Widerstände fließen im Betrieb ca. 100mA. Das ergibt einen Spannungsabfall über die Widerstände von ca. 4,7 Volt und eine Verlustleistung von ca. 0,5 Watt. Ich würde deshalb mindestens 47 Ohm 1Watt-Widerstände für R1319 und R1320 einbauen.


    Hallo Rudi,

    zuerst willkommen hier in diesem Forum.

    Bevor du lötest klebe die Platine zuerst wieder zusammen. Da hilft Zweikomponentenkleber oder auch Sekundenkleber.

    Achte drauf, dass auf die Leiterbahnen kein Kleber kommt. Wenn die Platine wieder stabil ist brauchtst du nur über die Bruchstellen der Leiterbahnen Lötzinn auftragen. Das genügt. Bei dem Drehschalter sehe ich einen feinen Riss an der oberen Vernietung. Da würde ich auch vorsichtig von beiden Seiten die Nietungen mit Zweikomponentenkleber verstärken.

    Hallo Jochen,

    HaJo, hast du vielleicht einen link für so einen Frequenzzähler? Interessiert mich doch, das Teil.

    in der Bucht werden einige angeboten. Ich würde keinen mit Drucktastensteuerung nehmen. Die haben oft altersbedingte Kontaktprobleme. Mit Drehschalter ist besser. Ich habe den hier von Kontron (Klick) Leider ist der angebotene defekt und kommt aus Polen (Hohe Versandkosten) Sonst würde sich eine Reparatur lohnen. Ich habe die Serviceunterlagen. In wieweit Billigteile bei dieser Messung funktionieren kann ich nicht beurteilen.

    Gerade in den Kleinanzeigen gesehen (Klick)Der wäre echt günstig

    Hallo Peter,

    Aber wie funktioniert dies zum Beispiel beim CT1540?

    Siehe Bild:


    Meine Erkenntnis über die Schaltung ist, dass über die 4 Zählerbausteine 8101 bis 8104 die runtergeteilte Oszillatorfrequenz innerhalb eines Zeitfensters gezählt wird. Der Wert wird in beide Parallel-In zu seriell Out Bausteine 8105 und 8106 eingeschrieben. Die zeitlich genaue Abfrage des seriellen Ergebnisses kommt vom Prozessor, der danach die Werte in den Zählerbausteinen löscht für die nächste Zählung. Im Prozessor erfolgt dann die Additition des Ergebnisses mit einem Festwert, das Ergebnis wird dann seriell an den Anzeigebaustein weitergegeben. Bemerken möchte ich in dem Zusammenhang, dass die XX162er Zähler äusserst sensibel sind. Manche Hersteller funktionieren in der Schaltung, andere nicht. Da war ich schon manche Stunde dran am Fehler suchen.

    Beim Abgleich habe ich Messwerte zu Beginn festgestellt, die nicht OK waren. Die Werte für Laseroutput, Tracking Servo Offset und Focus Servo Offset waren nicht optimal eingestellt oder die Einstellregler hatten sich durch Alterung verstellt. Alle Werte konnten jedoch nach der Serviceunterlage optimal eingestellt werden. Der Laserstrom wurde per Spannungsabfall über R018 gemessen. Er beträgt 1,8 Volt bei einem eingestellten EFM-Pegel von 600mV mit Kauf-CD. Das ist m.M.n. für das fast 40 Jahre alte Gerät ein guter Wert.

    Über die Error Check Funktion mit Hilfe eines Frequenzzählers konnten dann die Fehler angezeigt werden, die innerhalb einer Sekunde beim abspielen einer Kauf-CD auftraten. Die Fehlerhäufigkeit, die bis 150 Fehler/s als guter Wert in der Serviceanleitung steht, lag bei den meisten Titeln bei 0 und sporadisch bis 30. Interesannter Weise war bei einem Titel der CD die Fehlerrate weit höher (>100 bis 200) Diese Fehlerrate konnte nach dem zurückschalten an den Anfang des Titels reproduziert werden. Entweder liegt da eine Beeinflussung durch die CD selbst vor oder eine Beschädigung, die mit bloßem Auge nicht sichtbar ist. Ein abspielen einer selbstgebrannten CD mit Kratzern ergab einen geringeren EFM-Pegel von ca. 500mV und einen Fehleranstieg bis über 1000/s im Bereich der Kratzer.

    Bemerken möchte ich noch, dass das Laufwerk sehr stoßempfindlich ist. Ein kleiner seitlicher Stupser gegen das Gehäuse brachte die Abspielung kurz ausser Tritt. Ich könnte mir vorstellen dass starke Lautstärke mit kräftigen Bässen das auch auslösen kann. Ansonsten ist der CD120 klanglich super.

    Edit: eine Sache fällt mir zu den älteren CD-Playern noch ein. Wenn entweder die CD an der Auflagefläche und/oder der Teller des Motors verschmutzt ist kann es passieren, dass durch diese Verschmutzung die CD einen Höhenschlag bekommt. Dieser Höhenschlag muss durch die Fokussierungsschaltung ausgeglichen werden. Das könnte auch zu Aussetzern führen. Denn in wieweit und in welchem Bereich das die 40 Jahre alte Schaltung beherrscht kann ich nicht beurteilen.

    könnte man die Dinger nach dem Aufsägen noch verwenden?

    Natürlich. Wenn du vorsichtig die Kappe abgetrennt hast. Dafür war mein Dremel mit kleiner Trennscheibe zuständig.

    Nach dem Foto habe ich die Kappe wieder aufgesetzt, an zwei Stellen verlötet und dann den Rand mit Zweikomponentenkleber dicht gemacht. Weiter löten wollte ich wegen der hohen Hitze nicht. Die Diodenprüfung war OK. Bei nächster Gelegenheit kommen diese Transistoren auf meinen Testkühlkörper wie auf dem Bild bei der Prüfung einer CV1700-Endsstufe mit Lastwiderständen zu sehen.


    Notfalls muss man die geeigneten Transistoren, die abgekündigt sind und von den "1. Klasse Distributoren" nicht mehr erhältlich sind, aus anderen Quellen beschaffen, die man sonst lieber meiden würde.

    Die Transistoren, die z.Zt. noch bei Ebay zu bekommen sind und das Toshiba-T zeigen sind m.M.n. OK. Die 2SA1930 gibt es noch bei DARISUS.

    Hallo Norbert,

    Nur leider sind die Teile abgekündigt und in den seriösen Läden, die ich kenne, nicht mehr verfügbar.

    dass das irgendwann passiert habe ich schon vor einiger Zeit befürchtet. Deshalb hatte ich eine größere Menge dieser beiden Transistoren seinerzeit gekauft. Ich könnte sogar welche abgeben.

    Den 2SA1930 gibt es noch in meinem seriösen Laden.

    Ich habe nicht geschrieben man solle Transistoren gegen andere Typen ersetzen, als da original drin sind. Lest bitte genau.

    Ich hatte allerdings aufgrund der Simulation vermutet, dass man evtl. BD139/BD140 auch verwenden könnte, und ausdrücklich ergänzt das müsste aber noch validiert werden (ggf auch MJ15003/MJ15004). OK?

    Richtig.

    Das Problem ist jedoch, dass die originalen Halbleiter nicht mehr zu bekommen sind und ich vor einiger Zeit vor dem Problem stand 3 schwingende CV1600 zu beruhigen. Die Endstufen waren ebenfalls durch und wurden mit MJ15003 und MJ15004 bestückt. Originale Treiber waren nicht zu bekommen und andere lieferten schwingende Endstufen. Durch Zufall hatte ich zur gleichen Zeit ein anderes Gerät auf dem Tisch, in dem die Treiber 2SA1939 und 2SC5171 von Toshiba verbaut waren und erneuert werden mussten. Die neu bestellten Toshiba-Halbleiter habe ich testweise in den CV1600 eingebaut und, welch Wunder, er funktionierte damit sofort einwandfrei. Ohne irgendwelche andere Änderungen. Auch bei den beiden anderen CVs wurde damit das Schwingen abgestellt. Dieses habe ich damals auch Zivi mitgeteilt, der das gleich auch ausprobierte und ebenfalls Erfolg damit hatte. Seitem funktionieren einige CV1600 mehr mit dieser Bestückung. Und das ohne RL-Glied usw.

    Und das die BD139/140 nur mit umfangreicher Änderung des Aufbaues funktionieren können habe ich weiter oben bereits geschrieben.

    Standard Temperatur ist 27°C by default. Von selbst macht die Simulation das natürlich nicht,

    OK. Für mich sind aber 27 Grad zwar wünschenswert, entsprechen aber nicht der Realität.

    Da hätte ich zwei Wünsche:

    Einmal die Simulation mit den genannten Transistoren bei >80 Grad oder mehr und einmal mit den von mir empfohlenen Transistoren 2SA1930 und 2SC5171. Die werden auf den kleinen Kühlkörpern ca. 55 Grad warm.

    Noch ein Hinweis. Das hatte ich schon vor über einem Jahr hier (#2) geschrieben. Die BD139/140 sind m.M.n. als Treiber thermisch nicht geeignet. Sie müssten bei einer Verwendung einen viel größeren Kühlkörper bekommen oder mit auf die Endtransistorenkühlkörper wandern..

    Hallo Dietmar,

    Dieser hat mit Wilhelmshaven nichts mehr zu tun

    das ist allgemein bekannt. Angelika ist schon seit über 10 Jahren ausgeschieden. Wo die Stadt Wilhelmshaven ist weiß so gut wie jeder. Und der jetzige, eher unbekannte Standort Sande ist nicht weit davon weg.....Und sonst gibt es keinen weiteren Versender von Bauteilen dort.