Beiträge von HaJoSto

    Man darf aber nicht vergessen dass diese ausgebauten Schalter (und auch die von Alfred) schon 40 Jahre alt sind. Da empfiehlt es sich, ob benutzt oder NOS, sie zu öffnen und die Kontakte zu reinigen. Meistens ist bei den benutzten Petricks aber das Schaltplättchen defekt. Dafür gibt es manchmal Ersatz in der Bucht. Dann kann man auch die im Reparaturgerät vorhandenen Schalter wiederbeleben. Ich suche gerade einen Hersteller für diese Plättchen aus Aluminium (Siehe Bild)


    Wäre nicht die einfachste Lösung für ein bisschen dimmen eine kleine Vergrößerung der beiden Widerstände R164 und R165?

    Das würde dann sogar die Lebensdauer der Lampen erhöhen.

    Dual hätte die Regler sicher auch verwendet, wenn die damals schon verfügbar gewesen wären.

    Knackpunkt bei diesem Gerät ist der verwendete Transformator. Wenn damals ein vernünftiger Netztrafo verwendet worden wäre hätte diese m.M.n. Bastellösung eines Lehrlings garnicht erst eingesetzt werden dürfen. Außerdem wurden damals Längsregler mit ein paar Bauteilen diskret aufgebaut. Für die paar mA hätte ein Transistor, Widerstand und Zenerdiode gereicht als der TVV46 entwickelt wurde (1967)

    Hallo Niko,

    lies dir die Serviceanleitung durch. Absatz Frequenzzähler und Digitaluhr. Siehe Bild. Da stehen viele Hinweise über die Funktion der ICs und deren Eingangspegel. Aber gleich vorweg, ohne guten Oszillograf wirst du da nicht weiter kommen. Und wichtig, zuerst alle Spannungen an den Eingängen und den ICs prüfen.

    Wenn bei den getauschten Widerständen die Leiterplatte durch Hitze verfärbt ist solltest du Widerstände mit 1 oder 2 Watt verwenden.


    Hallo Hubert,

    zumindest die Befestigung des Tonkopfes ist höchstwahrscheinlich im Originalzustand: die rechte Schraube besitzt den unbeschädigten blauen Sicherungslack, die linke sieht nicht nach einem Eingriff aus. Auch die "lackierten" Potis im Modul der LED/ VU-Meter (R 4312, R 4312', R 4313 und R 4313’) tragen noch ihren roten Sicherungslack.

    das ist sehr gut für die Schalterreinigung. Aber nicht gut für den Austausch der kompletten Platine mit Einstellungen, die nicht für deine Tonköpfe passen.

    Hallo Peter,

    Ich kann Dir gerne eine revidierte Platine "Grundplatte 243188" per Post zusenden.

    Das würde das Schalterproblem lösen aber nicht die erforderliche komplette Einmessung mit Messkassetten und den dafür zwingend notwendigen Messgeräten.

    Umgekehrt wird es ein Schuh daraus. Wenn noch nichts verstellt wurde (was man evtl. optisch erkennen kann) ist nach der Schalterreinigung alles OK.


    Hallo Hubert,

    Mir ist auch klar, dass alle Kontakte früher oder später oxidieren/ verschmutzen werden. Im Hinblick auf mein einfaches Lötwerkzeug wollte ich so schneller zu einem Erfolg kommen (18 Pins und ein Schalter sind ein leichteres Ziel als vier Schalter und 72 Pins).

    Da nach über 40 Jahren alle Schalter angegammelt sind (Fotos davon gibt es allein von mir genügend von allen Geräten im Forum) muss man nur EINMAL das Gerät zerlegen und ALLE Kontakte reinigen. Sonst ist es eine Baustelle über viele Monate/Jahre.

    Ganz wichtig bei der Entlöterei ist die Reihenfolge der Arbeitsschritte.

    Wenn beim auslösen der Entlötpumpe die Lötspitze des Löltkolbens noch an der Lötstelle ist wird durch den Rückschlag der Entlötpumpe die Lötspitze des Lötkolbens auf das Lötauge der Leiterbahn gehämmert. Dieses Lötauge geht dabei unweigerlich kaputt.

    Also IMMER erst dieLötspitze weg vom Lötauge und dann die Pumpe auslösen. Am besten erst an einer Schrottplatine üben, üben, üben.....

    Danach kommt das nächste Problem: Der Schalter muss zur Reinigung zerlegt werden.

    Und noch was: Einige Beinchen der Schalter sind bei der Montage in die Leiterplatte verbogen worden. Sie brechen sehr leicht beim wieder gerade biegen. Also auch dabei äusserste Vorsicht walten lassen.

    Hallo Peter,

    Zusammen waren es drei Sachen, Batterie, 12V Beleuchtung und die Feder hinter dem Power-Schalter war schlaff,

    Nach fast 40 Jahren darf das passieren.

    Aber was hat das mit Serviceunfreundlichkeit zu tun? Das ist Verschleiß und sonst garnichts. Serviceunfreundlichkeit ist für mich, wenn ich erst bis zu 30 Wire-Wrap-Drähte abwickeln muss, um eine Platine auszubauen um an die Leiterbahnen zu kommen. Diese Drähte dann nach dem Tausch eines defekten Bauteiles alle zu verlöten, weil sie nicht mehr gewickelt werden können. Um dann beim Test festzustellen, dass noch mehr kaputt ist. Also wieder alles ab- und anlöten bis die Rep. erfolgreich war. So z.B. bei den vielen so hoch gelobten Marantz-Geräten.


    Ich habe die Fassung zuerst auf die Platine gelötet.

    Man muss improvisieren und an der Stelle von der Fassung etwas weg feilen. Dann geht es.

    Ich lerne doch gerne dazu, was ist an der Schaltung besser?

    Einfach mit den anderen Dual Schaltungen vergleichen. Stichwort rauscharmer Dual-Gate-Mosfet in der Vorstufe, Abgestimmte Vorkreise. Sehr genau abgleichbare ZF-Filter, dann der TDA1574 als Oszi/Mischer usw.usw.

    Und der computergestützte Abgleich nicht zu vergessen.

    Der CT441 war seinerzeit mit einer der besten Tuner auf dem Markt.


    Im CS630 stecken noch "Dual-Gene".

    Die 1984 aus Kostengründen unter den Thomson/Brandt-Tisch gefallen sind.

    Hallo Peter,

    der ja ausser dem Logo nichts von Dual hat.

    Thomson ist einfach nur billig und serviceunfreundlich

    dafür aber eine Schaltung, die m.M.n. besser als alle anderen bis dahin gebauten Dual-Tuner ist So jedenfalls mein CT441, der schaltungstechnisch fast identisch zum CT440 ist.


    Und serviceunfreundlich??? Siehe Bild.

    Servicefreundlicher ist er allemal gegenüber Kandidaten, die gleich- oder höherpreisig damals waren.

    Aber wenn man sich an dem verbauten Akku hochzieht, was hindert dich, 2 Drähte einzulöten und einen handelsüblichen Akku irgendwo zu plazieren, der dann später im Nullkommanichts gewechselt ist. Platz ist genügend vorhanden.

    Sogar eine Fassung, wie sie auf den Mainboards der Computer vorhanden ist hätte für viele Jahre was gebracht.



    Sorry, bei solchen pauschalen Behauptungen über ein ganzes Gerät, die an einer einzigen mikrigen Sache festgemacht werden muss ich widersprechen.


    P.S. : Bekomme ich das Thema selber verschoben?

    Nein. Du kannst einen Moderator darum bitten.

    Hallo Gunther,

    ja, ist schon klar. Ich selbst habe 2 C839, die diese Funktionen nicht mehr können und von einigen anderen Nutzern habe ich das auch gehört.

    Nachtem FDS (Peter) eine Abschaltlösung für den schnellen Vor- und Rücklauf am Bandende entwickelt und hier beschrieben hatte habe ich mir Gedanken gemacht, wie man alle Funktionen auf einfache Weise realisieren könnte. Anbei Bilder vom zweiten umgebauten Gerät: