Beiträge von briegel

    Nochmmal ein Nachsatz zum AM-Empfang:

    Es gibt ein höchst interessantes Projekt, in dem ein rein digitaler (Breitband)-Empfänger gebaut wurde (Viel Software, viel Rechenleistung, schneller A/D-Wandler).


    http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/


    Dort ist hervorragend zu sehen und zu hören, was auf den langsamen Bändern an Aktivitäten herrscht.
    Das Projekt ist sagenhaft - da musste ich doch direkt die LW anmachen, 225kHz Polskie Radio mit 1MW.


    oder 234 kHz mit 375/750 kW RTL usw.

    Leider stören mein PC und Monitor zu stark, sonst könnte ich mehr empfangen. Aber die Holländer ermöglichen den Empfang.,


    Gruß

    Norbert

    Auch in Ö und CH und den meisten anderen europäischen Ländern gibt es keine MW und LW-Sender mehr.

    Das kann ich nicht bestätigen. Bisher gibt es noch aktive Sender, insbesondere in Osteutopa.

    Wenn die Tagesdämpfung nachläßt, ist mit einem nicht völlig tauben Empfänger so einiges zu empfangen. Sogar Kommerzielle Sender sind anzutreffen und in Norddeutschland nachts gut zu hören:

    Wikipedia schreibt:"

    Absolute Radio (ursprünglich Virgin Radio) ist ein privater britischer Radiosender.

    Absolute Radio startete am 30. April 1993 noch im Besitz der Virgin Group von Richard Branson unter dem Namen Virgin Radio. Virgin Radio wurde in Abgrenzung zu den anderen Virgin-Sendern auch Virgin Radio UK und Virgin Radio 1215AM genannt."

    Während ich dies hier schreibe, habe ich das Grundig 3055 angeworfen und höre auf Mittelwelle Absolute Radio, die auf 1215kHz übrigens im Gleichwellenbetrieb senden, einwandfrei.


    Gruß

    Norbert

    Wenn sonst nicht weiter dran ist, also nur die Wechselspannung mit dem Oszi gemessen, dann muss diese einen sauberen Sinus ergeben, und das tut sie schon nicht.

    Hast du die Spannung mit dem Oszi an der Trafoplatine gemessen?

    - Also auch die Oszimasse an dem Punkt angeschlossen, den Hajo mit dem grünen Pfeil gekennzeichnet hat?


    Sie muß nicht nur einen Sinus (der keineswegs sauber ist) zeigen, sondern vor Allem DC-frei sein.

    Ich vermute weiterhin einen Fehler in der Masseführung.


    Gruß

    Norbert

    gemacht, belastet mit 300 Ohm. Beide Seiten liefern ca. 18 Volt.

    sehr gut.

    Dann sind die Wicklungen anscheinend i.O.


    Wie meine o.a. Grafik zeigen soll, kann der Mittelpunkt der Gleichspannung weglaufen, wenn die Verbindung zwischen Trafomittelpunkt und dem gemeinsamen Elkomittelpunkt unterbrochen ist.

    Bist du sicher, dass die Verbindung einwandfrei ist?

    Wie wird die Spannung an den Elkos und gegen Masse gemessen aussehen, wenn die gestrichelte Verbindung vorhanden ist oder fehlt?
    Dies insbesonderen, wenn R1 und R2 unterschiedlich sind.




    Gruß

    Norbert

    Da könnte eine Unterbrechung sein???

    Ja, das könnte natürlich der Fall sein. Nur, wenn eine der beiden Trafowicklungen unterbrochen wäre, müßte die Spannung an den Elkos sauber anstehen. Der Unterscheid wäre, dass die Elkos mit 50Hz statt 100Hz nachgeladen würden.

    Der Fehler deutet stark auf eine fehlende Masseverbindung zwischen den Elkos / der Gleichrichtung und dem Trafo hin. Insbesondere wird dies unterstrichen durch die schneller steigende Asymmetrie der Spannungen bei kleineren Elkos.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Wolfgang,


    Zunächst miß die Spannung (AC) vor dem Gleichrichter, jeweils von den Sicherungen gegen Masse, für beide Versorgungszweige. Idealer Weise belastest du dabei die gemessene Spannung mit ca. 270Ohm / 2W. Wenn du einen entsprechenden Widerstand nicht zur Hand hast, kannst du auch einen größeren Wert nehmen.


    Gruß

    Norbert

    Wenn die Spannungen an den Elkos und damit die Ausgangsspannung der Regler stabil sein sollen, ist die Masseverbindung vom Trafo zu den Elkos und Spannungsreglern unerlässlich.


    Gruß

    Norbert

    Das Ergebnis war ernüchternd: einen hochfrequenten und sehr unangenehmen Begleit-Pfeifton habe ich mir dadurch eingefangen.


    Man müßte also vermutlich um das Steckernetzteil irgendwie in eine abschirmende Metall-Kiste bauen, um dieses Problem abzumildern. Und das war mir dann doch zuviel der Bastelei, zumal ja auch bei einer Metallkiste die Sicherheit wg. 220V hätte berücksichtigt werden müssen.


    Hallo,

    mein Fazit ist:

    Das Steckernetzteil ist vermutlich nicht leerlauffest und beginnt bei zu niedriger Last zu schwingen. Der Pfeifton ist dann weniger eine Frage der Abschirmung, als viel mehr eine Frage der stabilen Ausgangsspannung.
    Bei Schaltnetzteilen ist es durchaus möglich, dass sie schwingen, insbesondere wenn sie schlecht dimensioniert sind. Es ist nicht immer einfach ein SNT zu entwickeln, das von 0 bis Imax schwingsicher ist.

    Da der Conrad VV mit einer Batterie betrieben werden kann, ist seine Stromaufnahme gering.
    Was wäre also möglich? Aus der Versorgung des Verstärkers die +19,5V abgreifen, auf einen Spannungsregler 7809 geben, und am Ende die 9V für den VV benutzen.
    Damit ist das SNT verbannt, der 230V-Anschluß überflüssig und viel Platz gespart.


    Gruß

    Norbert

    Wenn der Transistor warm und der Kühlkörper kalt ist, ist der Wärmeübergang Transistor->Kühlkörper schlecht. Insbesondere, wenn nur einer von 4 Transistoren betroffen und der Ruhestrom auf beiden Kanälen gleich ist.

    Ein offener/wackeliger 0,33Ohm-Widerstand könnte das Knacken verursachen, aber nicht der überhöhten Ruhestrom. Der offene Kontakt würde den Ruhestrom unterbrechen.

    Ein NTC mit Wackelkontakt kann den Fehler verursachen.


    Darum: Drücke mal auf die Platine und Bauteile und prüfe, ob man durch gezielte Druckpunkte das Knacken provozieren kann.


    Ein def. VV kann den hohen Ruhestrom nicht verursachen.


    Ich vermute weiterhin eine gemeinsama Ursache:
    Der Ruhestrom gerät außer Kontrolle und es gibt den Knacks.


    Du kannst natürlich eine Langzeitgegenprobe machen:

    Du legst den Ruhestrom kpl. still, indem du die Brücke gem. Anlage einbaust. Dann gibt es niemals einen Ruhestrom. Das Signal klingt verzerrt, muß aber hörbar sein und

    ruhestrombedingte Knackser und überhöhte Endstufenströme sollten nicht mehr auftreten.

    Gruß

    Norbert

    Eingebaut wird er nicht wieder.

    Klar, wenn er schon mal draußen ist...


    C55 noch einmal:

    Ansonsten ist C55 wichtig für das Bootstrapping und die Stabilisierung der BE-Spannung von T13 und damit den Ruhestrom. Wenn er einen Kurzschluß hat, sollte das nicht viel ausmachen. Dann ist der neg. Zweig stillgelegt. Wenn der Elko keine Kapazität hat, wird der Verstärker keine hohe Ausgangsleistung liefern und bei etwas höherer Aussteuerung

    viel Ruhestrom ziehen.




    Gruß

    Norbert


    Du meinst C54 ?? 82pF ?? oder ?

    ja

    Die -18 sind auch ohne Sicherung und ohne Endtransitoren da.


    Aber ohne Sicherung messe

    ich am Lautsprecherausgang ca. -18V.


    Die -18 habe ich gemessen wenn ich wieder alles bestücke.

    Mit oder ohne Sicherung?


    Ohne Sicherung können keine -18V am Ausgang erscheinen, sondern nur -16V.



    Im Moment kann ich dir nur empfehlen, mit viel Licht unter diversen Blickwinkeln mit einer Lupe die Leiterbahnseite der Platine auf Brüche (Platinenbruch, Leiterbahnbruch, kalte Lötstellen) und Kurzschlüsse (Überlöter, Lötspritzer) zu untersuchen.


    Und zwar im Bereich (siehe Bild)


    Ich vermute, dass das Knacken aus einem schlagartig veränderten Ruhestrom resultiert.
    Vergiss C82 nicht!


    Für weitere Tests bau die Endtransistoren wieder ein und benutze den 30Ohm-Widerstand wieder an Stelle der Sicherung.


    Ist die Platine druckempfindlich?


    Gruß

    Norbert

    Kollektor T9 -> Kathode D5/D6/R72 2.2V (1.8 vorgegeben).

    Aha. Erstmal gar nicht so schlecht. Diese Spannung sollte mit dem Ruhestrompoti veränderbar sein. Der Wert von 2,2V ist im Moment nicht krtitisch.


    Zu den anderen Spanungen gehe ich mal in mich.

    Spannung über D8 16V (15 vorgegeben aber ich denke das liegt an den 240V)

    OK, das ist noch im Rahmen. Mit den 240V sollte es nicht zusammenhängen, weil es die Spanung über einer Z-Diode ist.

    Basisspannung T7 und T8 gegen Lautsprechermasse 0V

    Sehr gut.

    Der Eingangsdifferenzverstärker scheint OK zu sein und die Stromquelle T9 ist nicht völlig aus dem Tritt.


    Nur noch etwas Nachdenken ist nötig.


    Die beiden Dioden D2 und D3 lassen vermuten, dass sie als Spannungsquelle für T9 dienen.
    Allerdings würde dann keine Verstärkung mehr möglich sein. Dual scheint T9 als Stromquelle für den Ruhestrom zu vewenden und als Spannungsverstärker. :cursing:

    Damit hängt der Ruhestrom von dert Aussteuerung ab - was'n Quatsch das ist.


    Rechnerisch ergibt sich ein Wert von 0,88V für D2 und D3. 0,5V ist dann etwas wenig... Es mag an TGransiostortoleranzen liegen.



    Spannung über R74 0.3V (0,65 sollten es sein)

    Diese Spannung ergibt sich aus der Basisspannung von T9. Ist die Basisspannung klein, ist auch die Spannung an T74 klein.

    Dual will dort 0,1V sehen...


    Wesentlich ist aber, dass die Ausgangsspannung 0V ist und dass die Spannung Kollektor T9 -> Kathode D5/D6/R72 einigermaßen im Sollbereich ist.


    Merkwürdig ist aber, dass du am Ausgang ca.-18V gemessen hast.


    Solange an Diode 8 16V anstehen, kann in der Konstellation ohne die 2,5A-Sicherung am Ausgang nicht mehr anstehen.



    Gruß

    Norbert

    ESR von 0Ohm der Verwendete von 0,56 Ohm.

    richtig. Der ESR ist zunächst irrelevant.


    Bau mal T7, T8 und T9 ein. Alle anderen Ts nicht.


    Dann ist interessant:

    Die Spannung über den beiden Dioden D2 und D3 (1,5V)

    Die Spannung über R 74 ( 0,65V)

    Die Spannung über D8 (15V)

    Die Spannung Kollektor T9 -> Kathoder D5 / D6/ R72 (rechter Anschluß) (1,8V)

    Basisspannung T7 und T8 (0V)


    Und der Ausgang muß mit irgendeinem Wert 10.000Ohm o.ä. auf Masse gelegt werden.


    Gruß

    Norbert