Beiträge von briegel

    Wenn die Sicherung durchbrennt, kann es sein, dass:

    - du einen Kurzschluss am Lautsprecherausgang gemacht hast.

    - du die Box kurz nach dem Anschalten in den Ausgang gesteckt hast (dann knallt es kurz im Lautsprecher).

    - Auf der Platine etwas kaputt gegangen ist, z.B, das Ruhestrompoti (Bitte nicht unbegründet daran drehen).


    Ferner scheint mir der Sicherungshalter der linken Endstufe ausgeleiert oder gebrochen zu sein.


    Um nun heraus zu finden, was am rechten Kanal (Endstufe) defekt ist, benötigst du, wie Rainer schrieb, ein Multimeter.


    Wie gut bist du ausgestattet?


    Gruß

    Norbert

    Hallo Fabian,

    Was ist ein geeignetes Kontaktspray? Ich kenne keins, das wirklich wirksam ist. Ganz im Gegenteil, häufig bleiben glibberige Rückstände zurück.

    Im Regelfall bilden sich auf den Kontakten von Schaltern und Relais Silbersulfidschichten, die nicht leitend sind. Sie zu beseitgten, ist mit viel mechanischem "Gefrickel" verbunden.


    Wenn jetzt der rechte Kanal dauerhaft still ist, prüfe zunächst die Glassicherung auf der Endstufenplatine.

    Wenn die Sichernug heil ist, musst du ein sehr leises Rauschen auf beiden Kanälen hören (Ohne Eingangssignal). Halte das Ohr direkt an den Hoch - / Mitteltöner.


    Wenn du dann auf beiden Kanälen ein Rauschen hörst, sollte die rechte Endstufe heil sein.


    In einem nächsten Schritt kannst du die beiden Eingangssignale am Endstufdeneingang (gelbes und rotes Kabel) brücken. Dann erhalten beide Endstufen das selbe Eingangssignal.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Fabian,


    das Problem kann an mehreren Stellen liegen.

    Ist der rechte Kanal auch still, wenn du auf MONO schaltest?


    Es ist naheliegend, dass die Kontakte des Eingangswahlschalters mangelhaft sind.

    Treten dier Probleme auf ALLEN Eingängen auf?


    Schalte ansonsten ruhig massenhaft über die Eingänge. 50 Bewegungen (25x hin und 25x zurück) sind da nichts.


    Ferner beurteile das Problem auch in den Schalterstellungen Linear / Contur.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Thomas,


    wenn die Verbindung am Ruhestrompoti unterbrochen ist, hat die üblicherweise den Tod der Endstufe zur Folge, weil der Ruhestrom dramatisch groß wird.

    Ich empfehle dir, T7...T11 zu überprüfen oder zu erneuern. Ebenso R49 und R50.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Thomas,


    Ingos Ansatz ist der, den ich auch gerne wähle. Drahtenden von Bauteilen (wie Widerständen) haben das passende Format.

    Zur Vorgehensweise:

    - Die Lötstelle säubern, z.B. mit Spiritus oder Isopropanol.

    - Einen Draht in passender Länge wählen, der um das Drahtende des Potis herumgedreht wird, (siehe Skizze).

    - In deinem Fall das Drahtende bis zu nächsten Lötstelle führen, die hier sehr dicht an der Fehlerstelle ist. Dann entfällt das abkratzen vom Lötstopplack von den Kupferbahnen.

    - Das Drahtende an der gefundenen Lötstelle anlöten.


    Und !!!

    Verwende bleihaltiges Lötzinn. mit ca.1mm Durchmesser.

    Löte mit max. 280°C

    Verwende eine Lötspitze, die meißelörmig ist und ca.2-3mm breit ist (lange Seite). Spizzen, die nadelförmig und lang sind, sind genauso ungeeignet, wie Lötspitzen, die 5mm breit sind.

    Zu hohe Temperaturen beschädigen die Leiterplatten extrem schnell und es passiert das, was du fotografiert hast: Die Lötaugen oder Leiterbahnen lösen sich vom Trägermaterial.


    Anbei eine Skizze, wie die Reparatur ausgeführt werden kann.


    Und noch ein Bemerkung muß ich machen:
    Wenn die Unterbrechung so ist, wie zu sehen, können die Endstufen nur abbrennen, weil durch den unterbrochenen Pfad in der Vorspannungserzeugung für den Ruhestrom die Spannug so groß wird, dass beide Endstransistoren vollständig aufgesteuert werden und die Betriebsspannung kurzschließen. Dies fürt in den allermeisten Fällen zur Zerstörung mindestens der Endtransistoren. Oft reißt es dann auch die Treiber mit.


    Ferner frage ich mich, wie du an der fehlerhaften Endstufe über den beiden markierten Punkten eine plausible Spannung messen konntest. ( #17)
    Ist die 2A-Sicherung noch heil?


    Gruß

    Norbert

    Hallo Thomas,


    mach es einfach und verlege ein Stück Draht, dass die unterbrochene Stelle überbrückt. Kupferbahnen und Leitlack sind viel zu aufwändige und unsichere Methoden.

    Du kannst ein aussagekräftiges Foto der Platine hochladen oder auf einem Bild aus der Serviceanleitung die defekte Stelle markieren. So kann ich die sagen, was zu tun ist.


    Gruß

    Norbert

    Die Signale werden dort zusammengeführt, wo wir im Schaltplan den Verweis "X" finden. Der Mono-Schalter ist S23b und c.

    Danach müßte bereits ab IC1152 das Gerät OK sein.


    Es fällt auf, dass:

    1) Direkt vor dem Mono-Schalter der "Mic-Blend" sitzt. Ist Mic-Blend abgeschaltet und ist der Schalter OK?

    2) Was passiert, wenn Mic Blend aktiviert ist, insbesondere, wenn du am Poti drehst?

    Weitere Schaltungsteile, die vor dem Mono-Schalter liegen und nicht eingangsspezifisch sind, gibt es nicht.


    Gruß

    Norbert

    Glückwunsch!

    "Dumm anstellen" ist eine Frage des Standpunktes und Wissens. Ich meine, dass man sich bei Dingen, die man nicht beherrscht kaum dumm anstellen kann.

    Das passiert meist nur aus Ungeduld, nicht zuhören, es trotz Rat eines Wissenden anders zu machen.


    Viel Freude mit dem1600er -

    Gruß

    Norbert

    Mit R23 meintest Du vermutlich R1323?

    Ja und natürlich auch 1329.

    Was möchte mir das jetzt sagen?

    Dass du auf die Polung des Messgerätes achten solltest, weil der Rest der Schaltung natürlich weiterhin bei der Messung berücksichtigt werden muss.
    So kann z.B. bei der gezeigten Polung ein Strom über den markierten Pfad fließen.


    T1305 ist die Stromquelle für den Spannungsverstärker. Wenn hier eine Unregelmäßigkeit wäre, müsste sich bei den Pegelschwankungen, die du nennst, die Spannung über R1316 ändern. Sie macht es aber nicht, sondern ist gem. deiner Angaben fest.

    Mit welcher Auflösung misst du die Spannung über R1316? Du solltest mindestens 3 gültige Ziffern haben. (z.B. 0,213).


    Hast du die 4-erTransistorgruppe (mit den BD1xx) einmal zwischen links und rechts getauscht? Sind die Steckkontakte der 4-er Gruppe alle heil? HaJo hatte von gebrochenen Kontakten berichtet.

    Gruß

    Norbert

    Hallo Tobi,


    du hast von Sprüngen im Ruhestrom geschrieben. In welchem Bereich springt der Ruhestrom ( zwischen welchen zwei Grenzwerten)?

    Meine Frage zur Spannung über R1316 bezog sich nicht auf Sprünge beim Klopfen, sondern ob sich die Spannung, wenn auch nur sehr geringfügig, über R1316 ändert, wenn sich der Ruhestrom ändert.

    Wenn die Gruppe der BD139 / BD140 Kontaktschwierigkeiten hat oder R23 fehlerhaft ist, kannst du ebenfalls mit instabilem Ruhestrom rechnen.


    Nach einem Endstufentod eines CV1600 war die Hälft der im roten Kasten enthaltenen Widerstände defekt.




    Wenn nichts hilft, überprüfe sie alle.

    Und: Wie stabil ist die Offsetspannung des Verstärkers ( Wie groß ist der Wert und um welche Werte schwankt er? Gemeint ist ein niederfrequentes Rauschen.) Dies ist
    im Grunde nur mit einem Oszillokskop messbar. Hiermit ist herausfindbar, ob in den voirderen Stufen ein Ttransistor hinüber ist.

    Dass dies den Ruhestroim verändert, ist zwar eher unwarscheinlich, aber wir wollen nichts übersehen.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Thomas,

    die Werte sind plausibel. Zur Validierung kannst du die Spannung zwischen den beiden Punkten am heiilen Kanal auch einmal messen (ohne am Poti zui drehen).

    Meines Erachtens kann es nicht mehr viele Gründe geben, weshalb der Ruhestrom nicht einstellbar ist.

    Da anscheinend alle Spannungswerte im Sollbereich liegen, hast du entwerder bei der Messung des Ruhestroms einen Fehler gemacht oder es gibt einen Defekt.
    Das kann sein:
    R49 hochohmig (durchgebrannt)

    T10 Kollektor nicht angeschlossen (Das ist leicht messbar, weil am Kollektor +22V anliegen müssen)

    T11 Kollektor nicht angeschlossen (Das ist leicht messbar, weil am Kollektor -22V anliegen müssen)

    T11 sonstwie defekt.

    Die Basisspannung von T11 könnte zu klein sein. Das allerdings ist abhängig von der Einstellung des Ruhestroms.

    Du kannst ferner noch einmal messen, wie sich die Basisspannung an T10 und T11 ändert, wenn du am Ruhestrompoti R39 drehst (Min / Max-Wert)


    Ansosnten kannst du nur die Treiber- und Endtransistoren, sowie R47 ...R49 überprüfen

    und die Platine auf Brüche kalte Lötstellen und Lötbrücken im Endstufenbereich hin untersuchen.


    Gurß

    Norbert

    Das Poti geht ca. von 3 bis 100 Ohm und der NTC hat 36 Ohm.

    Beide also im Normbereich? oder hat der NTC zu wenig?

    Die Werte sind OK.

    Miß die Spannung zwischen den beiden markierten Punkten in beiden Potistellungen ( niederohmig / 3Ohm und hochohmig / 100Ohm).

    Daraus ist ablesbar, ob genügend Spannung für die Vorspannung der Endtransistoren erzeugt wird. Es sollten minderstens 1,8V erreichbar sein.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Tobi,

    Die Endstufe kann schwingen:

    - ist die Endstufenbestückung original ?

    - ist die Treiberbestückung original ?


    Wenn die Ursache der Ruhestromsprünge das Poti oder R1316 ist, muß sich auch die Spannung über R1316 ändern. Kannst du das feststellen?

    Es können auch andere Bauteile oder Lötstellen fehlerhaft sein: R1324 und R1332 zum Beispiel.

    Hast du den Ruhestrom mit abgeklemmten Lautsprechern gemessen?

    Sind die 4 Emitterwiderstände der Endstransistoren heil?


    Gruß

    Norbert

    links bleibt es bei 0,6 mV.??

    Moin,

    Dann ist der Ruhestrom fraglos zu klein.

    R39 ist im Original 2-polig. Du hast doch hoffentlich den Schleifer mit einem der Endkontakte verbunden und nicht aus Versehen die beiden Endkontakte?

    Hat R40 bei Zimmertemperatur 40Ohm?

    Sind D4 und D5 heil?


    Gruß

    Norbert

    Hat jemand eine Idee. ?

    Ja!

    Ins Unreine gesprochen:
    Du baust eine parallele Last zu den "Glühlampen" als LED ein, so dass der Strom fließt, den der Transistor und der Schwingkreis brauchen.

    Es wird ein einfacher Widerstand sein.


    Der Wert ist aus der Ferne schwer zu ermitteln, weil ich nicht weiß, wie viel Strom durch die LED fließt. Für den Anfang würde ich mal mit ca. 820Ohm an die Sache rangehen und den wert ggf verkleinern.
    Testweise kannst du auch ein 1000Ohm-Poti mit einem Vorwiderstand von 390Ohm zum Austesten des passenden Wertes verwenden.

    Oder ein netter board-Kollege emittelt den Emitterstrom von T403.


    Gruß

    Norbert

    Moin,


    Ursachen für die Überhitzung kann es mannigfaltig geben.

    Vorne weg R1317. Wenn dessen Schleifer in der Luft hängt, wird der Ruhestrom sehr groß.

    Dann wäre alles um T1305 herum incl. T1305 selbst zu überprüfen,


    R1332: Wenn er ohne sichtbare Überhitzungsspuren hochohmig geworden ist, könnte er ggf. mit etwas Phantasie Ursache sein. Grundsätzlich würde ich aber Reinhard zustimmen, dass es ein Folgeschaden ist.


    Und für die Inbetriebnahme bau Angstwiderstände in die beiden Versorgungsleitungen der Endstufe und gut.


    Neujahrsgruß

    Norbert.