Dual 1228 - Erste Reperatur, und schon Fragen

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    Anstehendes Software-Update ab Mittwoch, den 8.4.2020. Währenddessen wird das Forum für einige Zeit nicht erreichbar sein.

    • ...zunächst mal eine Grundeinstellung vornehmen. Ist eigentlich bei allen Dual-Vollautomaten ähnlich bzw. gleich:
      1. Schraube 48 ganz bzw. um 1-2 Umdrehungen entgegen des Uhrzeigersinns drehen
      2. Stecker raus und Starthebel betätigen, dabei Teller von Hand drehen, bis der Tonarm sich in Richtung Platte bewegt; An der Lifthülse so einstellen, dass er gerade eben (ca. 1mm) über der Ablage bleibt
      3. weiterdrehen, bis die Automatik "auskuppelt" bzw. der Arm absenkt
      4. Lift betätigen und mit Schraube 48 so hoch einstellen, dass er sich in der gleichen Höhe befindet wie zuvor bei der Ersteinstellung
      5. Fertig
      Wenn man diese Reihenfolge einhält, hat man zumindest mal eine Basis und kann dann ggf. auch noch leicht nachregeln. Ist aber meistens nicht mehr notwendig...
      Viel Erfolg und guten Mut! (Diese Einstellung hat schon so manchen von uns an den Rand des Wahnsinns gebracht...... :D )

      Gruß Gerhard
    • Die Einstellungen haben mit der Anleitung wunderbar geklappt.
      Ich bin inzwischen beim Cinch Umbau angekommen, habe das gute Stück an meinen Verstärker angeschlossen, nun der Klassiker. Brummen....
      Hab schon einiges Versucht, von Kontaktplatte reinigen über externe Masse (mit Brückentrennung), ohne externe Masse (Brücke intakt) und komme nicht mehr weiter.
      Der Plattenspieler brummt unabhängig von der Armstellung, sobald ich den Verstärker anschalte.

      bin nun in einem anderen Thread über etwas gestolpter

      Cuxdual schrieb:

      Check mal alle Kontakte ( RCA's und vor allem die Kopfplatte hinter dem TK)...
      Die mittlere 'Zunge' zwischen den vier blanken Stellen muß auch federn können...und richtig positioniert werden, wenn das TK eingesetzt ist. Das war es bei mir, neulich.....was mich verleitet dies zu schreiben? Deine Schilderung, des angehobenen Armes und das 'Bewegen'....vermutlich mit der Hand....der Arm reagiert mit Brumm-Geräuschen bei Kontakt, wenn was nicht richtig geerdet ist....
      Nicht ganz so wissenschaftlich, aber wie gesagt....das war bei mir neulich der Fall.

      Gruß
      Jörg

      P.S.....natürlich auch den Umbau unter die Lupe nehmen. Aber schau erst mal nach dem mittleren, oftmals messingfarbenen 'Züngchen'.
      Das messingfarbige Züngchen war allerdings etwas ramponiert und von abfedern kann man da wohl auch nichtmehr wirklich sprechen :-D.
      Ich schätze an dem Teil liegt es , nur weiß ich nicht wie ich das am besten wieder hingebiege ?( . Hat da jemand eine Idee?
    • Hi !

      Im Regelfall sieht das so aus, daß man den Plastikrahmen mit der Kontaktplatte vorsichtig nach unten rauszieht.
      Foto machen, wie die in dem Rahmen drinsitzt !

      Dann kann man auch gleich unbeschwert und vergleichsweise ungestört die vertikalen Kontaktstreifen reinigen.

      Von der Kontaktplatte sollte vom mittleren Kontaktstreifen ein schwarzes "Patchkabel" nach innen an das Armrohr gehen.
      Gucken, daß das dran ist und an beiden Enden fest sitzt (und nicht schon bei früheren Restaurierungsversuchen abgerissen wurde - alles schon erlebt).

      Oben *hinter* der Kontaktzunge (zum Arm hin) einen schmalen Schraubendreher gegenhalten und unten die Kontaktzunge ein Stück zurückdrücken und vielleicht auch mal von der Rückseite mit etwas Schmirgelpapier oder Glasradierer behandeln, damit die Kontaktflächen wieder sauber sind.

      Anschließend die Kontaktplatte mit dem Rahmen wieder von unten einschieben. Darauf achten, daß die Zunge schön auf dem mittleren Kontaktstreifen aufliegt.

      Mit dem Multimeter mal messen, ob die Schirmplatte oben unter dem Armkopf leitenden Kontakt mit dem mittleren Kontaktstreifen und dem schwarzen von den fünf Arm-Innenkabeln hat. Und ob das Chassis leitenden Kontakt zu dem schwarzen Kabel hat.

      Dann ist, sofern es die Schirmung betrifft, alles in bester Ordnung.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Vielen Dank bei der Unterstützung meiner ersten Wartung :D , ihr habt mir sehr geholfen.
      Ich schätze damit bin ich erstmal durch und habe einen sehr schönen funktionstüchtigen 1228.

      Besonderen Dank auch nochmal an @Greta für die Semmerringe die sie mir netterweise zukommen gelassen hat :-).

      Zum (hoffentlichen ;) ) Abschluss noch 2 Bilder
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    • Hi !

      :thumbsup: :thumbup:

      Sieht total gut aus. Viel Spaß damit.

      Wie schon mal erwähnt, habe ich mich mit 16 ungefähr total in den 1228 verliebt und wer mal einen gehabt hat (oder noch hat) kann das vermutlich nachvollziehen.

      Schönen stürmischen und hoffentlich musikalischen Restsonntag noch !

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Merde alors...

      Ich hab heute beschlossen den Motor zu ölen und die Geschwindigkeitsregelung richtig zu montieren. Habe dazu den Motor demontiert und beide Lager mit Motoröl befüllt.
      Jetzt läuft der Motor gefühlt ruhiger, allerdings kann ich den Plattenteller jetzt mit einem Finger viel zu leicht stoppen... Woran könnt das nun liegen?
      Ich tippe auf das Reibrad, das leicht am rumpeln ist und ebenfalls mit leichtem Druck vollständig abbremmst. Abgeschliffen und gereinigt ist es ... Bin etwas mit dem Latein am Ende

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von benna19 ()

    • irgendwie mit Öl- bzw. Butterbrotgriffeln an die Lauffläche von Reibrad bzw. Plattenteller gekommen? Das geht wahnsinnig schnell! Also auf Verdacht beides nochmal mit Isoprop. reinigen.
      Motor läuft leicht und hält die Drehzahl? Reibrad kann nicht nach oben weg? (dann müssten allerdings Tonhöhenschwankungen hörbar sein)
      Rillenachse und den Reibrad-Klapperatismus hattest du ja bereits gängig gemacht, wenn ich mich recht erinnere.

      Gruß Gerhard
    • Ja die hatte ich schon in Behandlung und gerade nochmal geprüft: sind leichtgängig. Reibrad ist ebenfalls entfettet.
      Eine Beobachtung habe ich noch unter dem Reibrad gemacht : die Gleitscheibe (151) ist komplett flach und weist keine Erhebung auf wie im SM zu sehen ist. Dadurch kommt das Reibrad in Kontakt mit dem Chassis und rattert am Chassisblech entlang. Ich schätze Mal die Erhebung ist essentiell um eine Lücke zu Bilden ?(
    • Hi !

      benna19 schrieb:

      Würde die Erhebung der Gleitscheibe das kratzen am Chassis verhindern oder liegt der Fehler woanders?
      In erster Linie würde der aufliegende Teller das Schaben am Chassis verhindern.
      Ohne den Antriebskranz des Tellers schwenkt der Reibradträger weiter nach außen als normal.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Dankeschön, da fällt mir ein Stein vom Herzen ^^ .
      Noch eine Frage, ich habe noch eine letzte Sache die ich gerne erledigen würde: Tellerlager neu fetten.
      1218 Tellerlager neu fetten
      In dem Faden wird unter dem Chassis einfach eine Mutter gelöst um das Lager zu entfernen, bei mir ist da aber lediglich eine Kreuzschraube an der stelle, die sich nicht wirklich bewegen lässt (auch weil sie verdächtig nach Selbstbau aussieht).

      Jemand ne idee wie ich die rausbekomm?
      Bilder
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    • Hi !

      Das ist ein Nietbolzen, mit dem die Achse auf dem Träger befestigt ist. Das Ding bleibt so.
      Von der anderen Seite sitzt eine Mutter 27 auf dem Bolzen. Und noch zwei andere Sechskantschrauben 26. Wenn Du die drei Dinger abnimmst, kannst Du die Lagerbrücke 168 mit dem Kurvenrad 143 abnehmen.

      hifi-archiv.info/Dual/1218s/17.jpg
      hifi-archiv.info/Dual/1218s/18.jpg

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Puh, da bin ich ja nochmal knapp vorbeigeschrammt an einem dummen Versuch die schraube unten zu öffnen ;-D.

      Vielen Dank, der Teller läuft jetzt deutlich ruhiger :) .

      Eine Brummquelle habe ich auch entdeckt: die Stroboskoplampe. Hab sie jetzt mal provisorisch aussortiert, wenn dualfred zurück aus dem Urlaub ist gibts eine neue LED

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von benna19 ()

    • Hallo benna 19,
      das Thema "Brummquelle" interessiert mich ebenfalls. Berichte doch mal wenn du die neue Strobo-LED eingebaut hast. Die in meinem 721 ist noch original - also stramme 40 Jahre alt- dennoch immer noch funktionierend. Man lernt immer wieder dazu! ^^

      Gruß
      Willi
      6.1 Home-Cinema-Studio:
    • Mir ist jetzt der Linke Kanal ausgefallen, hab das Problem von Oben nach unten verfolgt und siehe da, am Kurzschließes sind das kleine Blaue und Weiße(Gelbe) kabel sind wohl abgefallen...

      Hat jemand gerade die Belegung am Kurzschließer parad? Ich kann sie einfach nichtmehr finden ?(
      Bilder
      • photo_2020-02-27_13-06-17.jpg

        171,15 kB, 960×1.280, 19 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von benna19 ()

    • Vielen Dank, ich bin mir allerdings nicht sicher ob was am Kurzschließer defekt ist ...
      Der rechte Kanal brummt ständig, seit der Lötaktion (mir sind natürlich Masse+Signal R ausversehen ebenfalls abgegangen xD). Hab jetzt mal Masse+Signal R abgelöted aber höre dennoch Brummen auf der Rechten Box...
      Hinzu kommt wenn ich RechtSignal an dem Kurzschließer berühre rumst es ziemlich in den Lautsprechern, was im vgl. dazu auf links nicht passiert Rechts kommt auch nur sehr gedämpft Ton raus zu all dem Brumm).



      What is happening ?(
      Massebrücke trennen mit externer Masse am Verstärker hab ich auch schon probiert, brachte keine Besserung

      !!Fehler gefunden:

      Die Masse im Tonarm hatte sich gelockert. Neu angelöted mit einem stück Draht (zum V geformt) und das Teil klingt wieder :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von benna19 ()