Tonabnehmersystem für den 701

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Tonabnehmersystem für den 701

      Hallo ich wollte mir für meinen Dual 701 das Tonabnehmersystem Audio Technica VM520EB Dual MM Stereo kaufen weiß aber nicht ob ich das dann auch anbringen kann...
      Kann mir jemand sagen ob ich das System anbringen kann oder mir sagen welche ich noch in betracht ziehen kann zu kaufen.

      MFG
    • Hallo "Megacrafter67",

      herzlich Willkommen im DUAl-Board-Forum. Hier wird Dir geholfen! :)
      Vielleicht willst Du Dich auch vorstellen - dafür gibt es einen Extra-Thread.

      Mit dem DUAL 701 hast Du ein wertiges und gefragtes Stück, mit dem Du eine Menge hochwertiger Tonabnehmer "fahren" kannst. Du brauchst einen TA mit Halbzoll-Befestigung, was kein Problem darstellt, da es die häufigste Bauform ist. Das AT VM 520 EB läßt sich am TK des 701 befestigen - muss aber dann entsprechend ausgerichtet werden, da es nicht die typische DUAL-"Klipsnase" hat, die Dir diese Arbeit abnimmt.

      Der AT VM 520 EB ist ein recht guter Einstiegs-TA, - klanglich eher auf der brillianten Seite mit AT-typischer Betonung der hohen Frequenzen. Ich selbst hatte ihn gekauft als Wiedereinstieg ins Medium Schallplatte und war anfangs hin und weg, was da aus den Lautsprechern kam. Mit der Zeit wird man kritischer. Ich stellte dann fest, dass mich die Höhenlastigkeit bei manchen Platten nervte, zumal dieses System auf den weiter innen liegenden Tracks - zumindest bei mir - zum Zischeln neigte. Momentan setze ich es nicht ein. Es gibt recht gute Alternativen - auch im AT-Lager. Die Neuauflage der AT-VM95-Systeme wird sehr gelobt und läßt durch einfachen Nadeltausch ein Update bis zur Shibata-Nadel zu. Adäquat zum 520er - auch preislich - wäre hier das VM95EN. Als beste Wahl gilt das VM95ML mit MicroLine-Nadelschliff (und würde auch dem schönen 701 gerecht)
      Grüsse - Wolfgang

      "... zuviel Riesling-Schorle macht gleichgültisch, dess is uns aber egal !!!"

      Aktuell drehen hier (im Wechsel)

      DUAL CS-1246 / SHURE M75
      DUAL CS-606 / Ortofon ULM 55e
      DUAL CS-601 / DUAL D105 ED

      LUXMAN PD-289 / AT VM-95ML
      TECHNICS SL-1300 / DENON DL-110
      THORENS TD-147 / SUMIKO Pearl
      ONKYO CP-1057B / AT UL3
      ONKYO CP-5000A / AT VM 520 EB
    • Das AT VM 520 hat eine Nadel mit einer mittelscharfen Ellipse (0,3 x 0,7 mil) und kostet rund 110,- €. Ein AT VM95ML hat eine Nadel mit einem MicroLinear-Schliff und kostet etwa 140,- €. Für die gerademal 30,- € Aufpreis erhält man ein System mit einer deutlich besseren Nadel - mit allen Vorteilen für die Detailauflösung, die Ortbarkeit, die Bühne usw. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Dual 701 nun wirklich ein sehr feiner Dreher ist, würde ich diesen geringen Aufpreis mit Freuden auf mich nehmen und dem Dreher gleich ein adäquates System verpassen. Das lohnt sich allemal.

      Für die Monatge des Systems kann man entweder mit einer Lehre machen oder (besser) mit einer Montageschablone. Letztere kann man sich entweder irgendwoher ausdrucken (ich würde es nicht tun ... aber da gehen die meinungen auseinander) oder man besorgt sich eine entsprechende Schablone, z.B. eine Schön-Schablone Typ II. Da ist auch eine entsprechende Anleitung dabei, wie man damit umzugehen hat.
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
      MC-Systeme: Goldring Elite, Ortofon MC20 Super ... MM-Systeme: ELAC 796 HSP, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
      Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
      Verstärker: Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
      Boxen: Nubert NuWave35 und Dual CL 720
    • Von der VM500er-Reihe möchte ich auch komplett abraten. Diese Systemreihe hat eine deutliche Überbetonung der Höhen. Ich bin zurzeit dabei, bei den TAs, die ich besitze, den Frequenzgang zu messen. Ich habe zwar das VM540ML mit deutlich schärferer Nadel, der Generator ist aber der gleiche wie beim VM520.

      Die Bilder unten sind mit 210 pF Abschlusskapazität entstanden, das ist bereits sehr wenig, und ohne spezielle Anpassungen am Phonokabel und Preamp liegt man in der Praxis meist höher. Das verschlimmert die Höhenlastigkeit noch zusätzlich. Das VM95ML klingt hingegen entspannt, warm, einfach analog, so wie Schallplatten eigentlich am angenehmsten klingen. :D
      Bilder
      • Frequenzgang AT-VM95ML 210pF.png

        112,66 kB, 2.060×1.610, 14 mal angesehen
      • Frequenzgang AT-VM540ML 210pF.png

        114,63 kB, 2.060×1.609, 14 mal angesehen
    • bauerw schrieb:

      hat eigentlich schon jemand das AT VM95 ML empfohlen?
      Ähem JA - in Beitrag 2, 4 und 5 und dann Du noch in Beitrag 6! :P
      Grüsse - Wolfgang

      "... zuviel Riesling-Schorle macht gleichgültisch, dess is uns aber egal !!!"

      Aktuell drehen hier (im Wechsel)

      DUAL CS-1246 / SHURE M75
      DUAL CS-606 / Ortofon ULM 55e
      DUAL CS-601 / DUAL D105 ED

      LUXMAN PD-289 / AT VM-95ML
      TECHNICS SL-1300 / DENON DL-110
      THORENS TD-147 / SUMIKO Pearl
      ONKYO CP-1057B / AT UL3
      ONKYO CP-5000A / AT VM 520 EB
    • Hui, Mario ... dünnes Eis ... gaanz dünnes Eis ... Hier gibt es viele Boardler, die schlicht abstreiten, dass eine höhere Anschlusskapazität bei einem AT 440mlb bzw. bei dessen Nachfolger VM540ML irgendetwas am Klang ändert. Anderslautende Aussagen - selbst wenn sie wie bei Dir mit einer Messung hinterlegt sind - können da ganz schnell zu einem Frontalangriff derjenigen führen, die da eben keinen Klangunterschied hören. Nur für den Fall, dass hier gleich Tomahawks fliegen ... ;)

      Ich selbst habe mit einem AT440mlb übrigens dieselben Erfahrungen gemacht. Bis zum Ende des Kabelanschlusses liegt mein 731Q bei etwa 180 pF. Hängt man ihn an einen Aikido 1+ mit den einstellbaren Anschlusskapazitäten 5 pF / 47 pF / 180 pF, dann stellt es sich für meine Ohren so dar, dass 5 pF und 47 pF Anschlusskapazität sehr gut zum AT440mlb passen, dass dieses System aber bei einer zusätzlichen Anschlusskapazität von 180 pF anstrengend klingt, extrem sezierend und mit der Zeit nervig.

      Hier im Forum wird das AT VM95 als wesentlich kapazitätsunkritischer beschrieben, genauso, wie Mario es dargestellt hat:

      mario_mendel34 schrieb:

      Das VM95ML klingt hingegen entspannt, warm, einfach analog, so wie Schallplatten eigentlich am angenehmsten klingen.
      Insofern spricht auch in meinen Augen halt sehr viel dafür, ein AT VM95 statt eines AT VM5xx einzusetzen.
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: Golden 1, CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
      MC-Systeme: Goldring Elite, Ortofon MC20 Super ... MM-Systeme: ELAC 796 HSP, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
      Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
      Verstärker: Harman/Kardon HK 6800 ... Receiver: Dual CR 1730
      Boxen: Nubert NuWave35 und Dual CL 720
    • CS 728Q schrieb:

      Nur für den Fall, dass hier gleich Tomahawks fliegen ... ;)
      Keine Sorge, auf solche Grabenkämpfe lasse ich mich nicht ein. Ich traue da meinen eigenen Ohren und trinke entspannt meinen Kaffee. ;)

      Mein obiger Frequenzschrieb zum VM540ML ist bei weitem nicht das Maximum, was geht, die Anhebung bei 12,5 kHz liegt hier bei "nur" 3,2 dB. Wenn ich den internen Preamp meines Vollverstärkers nutze, dessen Eingangskapazität unbekannt ist, wird dieser Frequenzbereich um ganze 4,5 dB geboostet. Das ist eine Kreissäge in meinem Ohr. :thumbdown:

      Das VM540ML war der schlimmste TA-Fehlkauf bei mir bisher. Und genau davor möchte ich den Threadersteller warnen. Es liegt mir fern, irgendein System zu hypen, aber aus Preis-Leistungssicht ist das VM95ML einfach die beste Wahl. Der Microridge-Schliff sorgt für eine (in diesem Preisbereich) konkurrenzlos verzerrungsfreie Wiedergabe, vor allem im Innenbereich der Platte. Auch wenn man dem System ansieht, dass der Generator aus der Billigklasse kommt (oberhalb von 12,5 kHz fällt es sehr stark ab).
    • mario_mendel34 schrieb:

      CS 728Q schrieb:

      Nur für den Fall, dass hier gleich Tomahawks fliegen ... ;)
      Keine Sorge, auf solche Grabenkämpfe lasse ich mich nicht ein. Ich traue da meinen eigenen Ohren und trinke entspannt meinen Kaffee. ;)
      Mein obiger Frequenzschrieb zum VM540ML ist bei weitem nicht das Maximum, was geht, die Anhebung bei 12,5 kHz liegt hier bei "nur" 3,2 dB. Wenn ich den internen Preamp meines Vollverstärkers nutze, dessen Eingangskapazität unbekannt ist, wird dieser Frequenzbereich um ganze 4,5 dB geboostet. Das ist eine Kreissäge in meinem Ohr. :thumbdown:

      Das VM540ML war der schlimmste TA-Fehlkauf bei mir bisher. Und genau davor möchte ich den Threadersteller warnen. Es liegt mir fern, irgendein System zu hypen, aber aus Preis-Leistungssicht ist das VM95ML einfach die beste Wahl. Der Microridge-Schliff sorgt für eine (in diesem Preisbereich) konkurrenzlos verzerrungsfreie Wiedergabe, vor allem im Innenbereich der Platte. Auch wenn man dem System ansieht, dass der Generator aus der Billigklasse kommt (oberhalb von 12,5 kHz fällt es sehr stark ab).

      AT 95 Billigklasse? DAS ist jetzt aber wirklich dünnes Eis. Ich finde spannend, dass es in diesem Forum Menschen gibt, die unterschiedliche Abschlusskapazitäten bei ein und dem selben Tonabnehmer hören, aber keine Unterschiede zwischen Tonabnehmern aus verschiedenen Klassen wahrnehmen können...
      Nein, das ist kein Rumpeln, das ist eine liebenswerte Eigenschaft meines Plattenspieler...