Nochmal: DIN auf Cinch - CS 621

  • Hallo! Ich bin ganz neu hier im Forum - und fasziniert von einem solch klasse Board für DUAL-Plattenspieler! Kompliment an alle hier!!!


    Trotzdem geht es mir nochmal um das Thema Umbau von DIN auf Cinch-Anschluss - das wurde zwar schon merhfach durchgekaut, trotzdem hab' ich noch ein paar Fragen dazu:


    Ich habe einen CS621 geschenkt bekommen, der vollständig funktioniert. Ich muss ihn allerdings umbauen auf Cinch - wie's geht weiß ich zwar, möchte aber zu meiner Sicherheit noch etwas wissen:


    1. Im Plattenspielergehäuse ist eine Vorstufe eingebaut für den DIN-Ausgang - diese lasse ich beim Umlöten auf Cinch einfach "links liegen", sie bleibt also ohne Funktion, da ich künftig das Cinch-Kabel direkt vom TA an den Phono-Eingang meines Verstärkers anschließe - Ist dies so Korrekt???


    2. Um was für einen TA handelt es sich: DMS 240 E ist das ein MM (Moving Magnet) System??? Und kann ich das mit meinem Amp ganz normal benutzen (der ist schaltbar für MM und MC), wie jeden neueren Plattenspieler mit MM oder MC System? Nicht dass ich das Umbaue und nachher ist das ein altes Kristall-Teil, etc. und ich muss noch teuer nachrüsten.


    Vielleicht ein bisschen blöde Fragen, aber ich hoffe Ihr könnt mir helfen!


    Danke und Grüße!

  • Willkommen ??? (sacky mag ich dich fast nicht nennen :D)


    Deine Fragen sind weder blöd noch unnötig - ich denke, genau hierfür haben die Initiatoren des Forums dieses eingerichtet.


    1: Genau! Oder länger: Wenn du den eingebauten Vorverstärker nicht nutzen möchtest, schließt du das Kabel vom Anschlussterminal direkt am Phonoeingang des Verstärkers an, weil,


    2: richtig, das DMS 240 ein MM-Tonabnehmer ist.


    Gruß


    Wilbur


  • :D :D



    Danke Wilbur für Deine kompetente Antwort - fantastisch! Ich hoffe ich kann hier im Forum künftig auch selbst etwas beitragen. Unglaublich, ganz tolles Forum!!!


    Danke und Grüße und ein schönes Wochenende,
    Marco ;)

  • Zitat

    ... für Deine kompetente Antwort - fantastisch!


    Mann, Marco, ich hab' doch nur nachgeplappert, was du schon wusstest. :D


    Wenn ich im echten Leben ebenso einfach Anerkennung gewinnen könnte ... aber ne, da muss man rackern. ;)


    Gruß


    Wilbur


  • Und wie - um nur ein zustimmendes Nicken zu seiner Arbeit zu bekommen. Wir Schwaben sagen da immer das: Nicht gemeckert ist gelobt genug ;)


    In diesem Sinne nochmals vielen Dank!


    Gruß,
    Marco

  • Zitat

    Nicht gemeckert ist gelobt genug ;)


    Bei eis hoißt dees: "nix gsait isch globt gnuag" :D


    Gruß Peter

    And in the end the love you take is equal to the love you make

  • Zitat

    Original von Wilbur
    Ha jo!


    Ha no! Jetzt ko i gar nemme...


    Auf Hochdeutsch: Umlötaktion geglückt - der CS621 spielt am MM-Anschluss meines Verstärkers (Kenwood KA 5040) hervorragend! Sagenhaft warmer, detaillierter Klang. Hab mal vier LP's mit den von mir nachgekauften CD's verglichen - und es ist kein Vergleich. CD's: Weniger räumlich, härter, schärfer. LP's: Deutlich besser in der räumlichen Auflösung, sowohl in die Breite, aber vor allem ist es die Tiefenstaffelung! Die Plattenversionen klingen wärmer und die Auflösung von Details (die mir bei den CD's nie so auffielen) ist hier ebenfalls klar besser. Was da aus der LP an Details herausgeschält wird, Mann, ich kann nicht begreifen warum ich vor 16 Jahren der Schallplatte den Rücken gekehrt habe... Immerhin hab' ich mich nie mit MP 3's anfreunden können - dies zu meiner Ehrenrettung ;)


    Was mir noch fehlt ist eine Anti-Statik-Auflage und einer Kohlefaserbürste, weißt Du wo man so etwas noch bekommen kann?


    Grüße ins Ländle,
    Marco

  • Zitat

    Original von turntablefreak


    Bei eis hoißt dees: "nix gsait isch globt gnuag" :D


    Gruß Peter


    Genau so :tongue: :tongue:


    Gruß Marco

  • Zitat

    Original von sacky27
    Was mir noch fehlt ist eine Anti-Statik-Auflage und einer Kohlefaserbürste, weißt Du wo man so etwas noch bekommen kann?


    Grüße ins Ländle,
    Marco


    Uh, ne Antistatikauflage benutz ich eigentlich nicht, mir reicht es, vor dem Spielen einmal mit einem "Antistatiktuch", was mein Vater bei seinem mittlerweile kaputten Plattenspieler rumliegen hatte, über die Platte zu gehen.
    Meine Kohlefaserbürste hab ich vom "Deejayladen" auf Ebay gekauft. War dort recht günstig, allerdings kriege ich jetzt alle paar Monate einen Prospekt von denen zugeschickt, wo die mir DJ-Equipment anbieten, was eigentlich so gar nichts für mich ist.
    Im MMarkt hab ich auch schon so Bürsten gesehen, allerdings etwas teurer, dafür aber auch etwas größer...


    Und hey, es ist immer schön, neue User auf dem Board zu sehen, auch wenn, oder gerade weil, ich in letzter Zeit wegen meines Studiums und Umzugs selbst nicht mehr so aktiv bin.

  • Moin,


    Zitat

    Original von sacky27


    Ha no! Jetzt ko i gar nemme...


    Auf Hochdeutsch: Umlötaktion geglückt - der CS621 spielt am MM-Anschluss meines Verstärkers (Kenwood KA 5040) hervorragend! Sagenhaft warmer, detaillierter Klang. Hab mal vier LP's mit den von mir nachgekauften CD's verglichen - und es ist kein Vergleich. CD's: Weniger räumlich, härter, schärfer. LP's: Deutlich besser in der räumlichen Auflösung, sowohl in die Breite, aber vor allem ist es die Tiefenstaffelung! Die Plattenversionen klingen wärmer und die Auflösung von Details (die mir bei den CD's nie so auffielen) ist hier ebenfalls klar besser. Was da aus der LP an Details herausgeschält wird, Mann, ich kann nicht begreifen warum ich vor 16 Jahren der Schallplatte den Rücken gekehrt habe... Immerhin hab' ich mich nie mit MP 3's anfreunden können - dies zu meiner Ehrenrettung ;)


    Bei meinem 510er habe ich es seinerzeit genauso gemacht. Der Klang hat dank
    der direkten Lötverbindung um einiges in der Qualität zugenommen.
    Der Einsatz eines externen Phono-Vorverstärkers (NAD PP2) hat Ergebnis noch weiter
    verbessert.


    Hast Du ein bestimmtes Cinch-Kabel verwendet?


    Mangels größerer Erfahrung habe ich seinerzeit das einseitig mit Cinch
    bestückte "Zeropoint" (hat nichts mit Stargate Atlantis zu tun :-) von PhonoPhono verwendet, welches auf Basis von "Phoenix Gold" Arx800 produziert wird. Inzwischen
    bin dank guter Aufklärseiten im Internet etwas desillusionierter, was die Qualität
    hochpreisiger Kabel betrifft, doch bereue ich die Ausgabe der ca. 35 Euronen
    trotzdem nicht.


    Zitat


    Was mir noch fehlt ist eine Anti-Statik-Auflage und einer Kohlefaserbürste, weißt Du wo man so etwas noch bekommen kann?


    Günstige Preise bei einfachen Phono-Utensilien gibt es bei http://www.protected.de.
    Insbesondere, wenn Du auf den Trichter kommen solltest, Deine Schallplatten
    reinigen zu wollen (Plattenwaschmaschine/Waschbecken/Nassläufer o. Ä), gibt es
    dort auch Innenhüllen aller Art, um neue Staubeinlagerung in alten Hüllen zu
    vermeiden.
    Empfehlenswert ist auch die Bestückung mit Außenhüllen, zur Schonung der Cover.
    (Nein, ich bekomme keine Provision... :-)


    Für hochwertigere Utensilien kannst Du bei "PhonoPhono.de" und "DieNadel.de"
    vorbeischauen.


    Gruss,


    Björn

    Ausrüstung:
    Dual CS 750-1, Dual CS 721, Dual CS 510 S, NAD PP2, USB AD-Wandler, Computer... :D

  • Hallo, danke für die Zubehör-Empfehlung!


    Als Cinch-Kabel hab' ich eines von Dietz genommen, welches als "Auto-Hifi"-Kabel verkauft wird - nichts exklusives also. Ich persönlich würde auch keine teuere, High-End RCA-Leitung verwenden, da ich da so meine Erfahrungen hab. Da ich verschiedenste Leitungen in den verg. 15 Jahren für viel Geld gekauft und danach ernüchtert war, sehe ich solche Investitionen mit gemischten Gefühlen. Es gab nur ein Cinch-Kabel welches tatsächlich "anders" war als alle die ich zuvor hatte und es war dazu auch noch das billigste: Von FREYTAG-Electronic. Dieses Kabel befreite das Tonsignal (Verbindung CD-Verstärker) als einziges von allen, von "Schmutz" den selbst teuere Kimber-Kable unter die Musik mischten. Ein Instrument oder eine Stimme klang bei diesem Kabel rein und vollkommen klar! Die Firma gibt es wohl nicht mehr, leider, denn mein Hase hat das Kabel inzwischen zerbissen (vermutlich auch teilweise verzehrt :D). Bei Lautsprecher-Kabeln hab' ich dagegen trotz intensivster Hörsitzungen, nie Unterschiede hören können - Außer bei einem Kimber-Kable, welches den Bässen deutlich den Zahn zog und meine wohlig-warm und satt klingende Anlage zu einem Kofferradio machte (etwas übertrieben dargestellt). Auch in den Mitten klang es angestrengt und verfärbte Stimmen ins Näselnde. Für 90,-DM pro Meter hätte ich wirklich etwas anderes erwartet! Heute benutze ich eine Zwillingsleitung vom Baumarkt (2x 2,5qmm), die gut genug klingt! Mein Chinc-Kabel vom CD zum Verstärker hab' ich nach der Fress-Attake meines Hasen durch ein "hochwertiges" und teueres (1,5m zu 25,-EUR) Oehlbach-Kabel ersetzt und hab' jetzt wieder Schmutz in der Musik - was soll's.


    Das Thema Kabel mag sicher einiges in sich bergen, aber man sollte hier auf keinen Fall den Tests von Steroplay zu viel Glauben schenken. Und vor allem sollte man das Thema nicht überbewerten!


    Grüße

  • Hallo sacky27! Du hastvollkommen recht. Man soll nicht alles glauben was in diesen Heften steht. Von teuren Kabeln habe ich die Nase voll. Alles Geldverschwendung. Unterschiede im Klang konnte ich nicht hören. Mein Subwoofer hat Feuchtraumkabel 2 mal 1,75 qmm vom Baumarkt. Der Dual 510 hat Chinchkabel aus der Car Hifi Abteilung für 3 Euro. MfG Uwe

  • Hi,


    Zitat

    Original von sacky27
    Es gab nur ein Cinch-Kabel welches tatsächlich "anders" war als alle die ich zuvor hatte und es war dazu auch noch das billigste: Von FREYTAG-Electronic. Dieses Kabel befreite das Tonsignal (Verbindung CD-Verstärker) als einziges von allen, von "Schmutz" den selbst teuere Kimber-Kable unter die Musik mischten.


    Und das bei den Preisen... ?-)


    Zitat


    Mein Chinc-Kabel vom CD zum Verstärker hab' ich nach der Fress-Attake meines Hasen durch ein "hochwertiges" und teueres (1,5m zu 25,-EUR) Oehlbach-Kabel ersetzt und hab' jetzt wieder Schmutz in der Musik - was soll's.


    Der "Schmutz" im Klang lässt mich ein wenig aufhorchen.
    Irgendwo müssen die Überlagerung/Verzerrungen herkommen.
    Hast Du schon einmal mit Netzfiltern experimentiert, um den
    Geräten eine störungsfreiere Versorgung zu bieten?


    Nachfolgend eine Gleichung im biblischen Sinne...:
    Ein Sphärischer Tonabnehmer tastet häufig nicht so viel
    Ton aus der Rille wie eine scharfe Nadel mit Shibata-Schliff.
    Die Verminderung der Klanginformation kann vom Höhrer
    möglicherweise als reineres/saubereres Signal interpretiert
    werden, da kein direkter Vergleich zur vollständigen
    Klanginformation gegeben ist. Ähnlich ist es vielleicht
    mit Deiner Kabelerfahrung.


    Sollte meine Vermutung zutreffen, reicht es u. U. ein
    einfaches Kabel mit höherer Kapazität zu nehmen, anstatt
    der empfindlichen Lipizaner-Litze zum Preis eines Neuwagens,
    um den von Dir favorisierten Klang wieder herzustellen.


    Bei eBay ersteigerte ich vor kurzem einen HiFi Filter von
    Solitair Audio. Ladenpreis soll bei 180 EUR liegen. Da die
    Dinger aber zu Werbungszwecken günstig eingestellt werden,
    konnte ich für den Lacher von 30 EUR den M-35 neu erstehen.
    In Verbindung mit einer Baumarktleiste mit HF-Filter (Brennenstuhl)
    beruhigt es meine Geräte auf hervorragene Weise.


    Zitat


    Das Thema Kabel mag sicher einiges in sich bergen, aber man sollte hier auf keinen Fall den Tests von Steroplay zu viel Glauben schenken. Und vor allem sollte man das Thema nicht überbewerten!


    Es ist nicht zu unterschätzen, dass die Testumgebungen dieser Fachzeitschriften
    nahezu optimale Bedingungen bieten, was entstörte Stromversorgung und
    Klangraum anbelangt. Eine solche Umgebung im privaten Umfeld herzustellen,
    sollte den Bedarf und die finanzielle Leistungsbereitschaft vieler Hobbyisten
    stark überschreiten.
    Otto-Normalanwender mit durchschnittlichem Hörvermögen und Anspruch,
    wird mit günstigen Kabeln sicher gut fahren.


    ...aber, welcher HiFi-Entusiast will schon Otto-Normalanwender sein...?


    Gruss,



    Björn

    Ausrüstung:
    Dual CS 750-1, Dual CS 721, Dual CS 510 S, NAD PP2, USB AD-Wandler, Computer... :D

  • Na, geht die Kabel-Diskussion los... ;)


    Ich hol' schon mal das Popcorn... :D


    Zu diesem Thema einfach mal auf dieser Seite nachlesen (ist übrigens von einem HiFi-Händler), recht interessant...

    Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert...

  • Zitat

    Original von altbert
    Na, geht die Kabel-Diskussion los... ;)


    Ich hol' schon mal das Popcorn... :D


    Zu diesem Thema einfach mal auf dieser Seite nachlesen (ist übrigens von einem HiFi-Händler), recht interessant...


    Und ich habe heute mal wieder Lautsprecherkabelenden verzinnt! :D
    Und verwende dabei stinknormales Lötzinn aus dem Baumarkt, welch Frevel.......


    Aber dennoch: Flüssigstickstoffgekühlte 0° Kelvin Kabel haben schon was für sich..... :D :D :D

    C U l@ter

  • Also, ich bin ja absolut für Kabel - ohne Kabel höre ich nämlich GAAAAAARNICHTS :D.


    Gruß


    pet

    "Wenn du nicht paranoid bist, beweist das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind", Terry Pratchett.

  • Zitat

    Und ich habe heute mal wieder Lautsprecherkabelenden verzinnt!
    Und verwende dabei stinknormales Lötzinn aus dem Baumarkt, welch Frevel.......


    [rosa Modus] Oh, Du schlimmer Verbrecher, Du...! [/rosa Modus]

    Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert...

    Einmal editiert, zuletzt von altbert ()

  • Zitat

    Original von Capitol
    Hallo sacky27! Du hastvollkommen recht. Man soll nicht alles glauben was in diesen Heften steht. Von teuren Kabeln habe ich die Nase voll. Alles Geldverschwendung. Unterschiede im Klang konnte ich nicht hören. Mein Subwoofer hat Feuchtraumkabel 2 mal 1,75 qmm vom Baumarkt. Der Dual 510 hat Chinchkabel aus der Car Hifi Abteilung für 3 Euro. MfG Uwe


    Die Feuchtraumkabel sind sicher vollkommen i.O. auch vom Querschnitt und die Auto-Hifi-Cinch-Kabel sind meist sogar ziemlich gut abgeschirmt - mehr braucht man für Kabel nicht zahlen!


    Grüße

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