Laufwerksgeräusch beim Dual CS 1219

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    • Laufwerksgeräusch beim Dual CS 1219

      Hallo Zusammen,

      so der Dual CS 1219 ist nun da.
      Optisch und technisch scheint er auf den ersten Blick recht gut in Schuss zu sein.
      Das einzige was mir beim ersten Abspielen aufgefallen ist, ist das er ein wesentlich höheres Laufwerksgeräusch als mein CS 1239 hat.

      Unter folgenden Link habe ich mal ein Video hochgeladen auf dem man das Geräusch ganz gut hört:

      uploaded.net/file/nvclwvyy

      Ist dieses Geräusch normal und dem Reibrad geschuldet oder deutet dies auf einen Defekt bzw. mangelnde Schmierung hin.

      Vielen Dank euch.

      Ciao

      SilRe


    • Meinst du "10W40" oder "WD40"? Das WD40 hat ja nicht gerade die besste "Schmierleistung"...

      Und wenn man den Spieler eh schon aus der Zarge hat:

      Ein weiteterer Punkt könnte das Tellerlager sein; dazu muss man nur die Lagerbrücke abbauen und die 3 Haltenasen des Lagers aufbiegen; alles reinigen, gucken, ob die Kugeln und die Scheiben noch in Ordnung sind, alles säubern, nochmal mit Isoprop reinigen, mit gutem Schmiermittel abschmieren und das ganze wieder zusammen bauen - kein Hexenwerk, bei Bedarf kann ich mal suchen, ob's eine bebilderte Anleitung gibt...

      Bei der Gelegenheit kann man ja mal alle Schmierstellen "nachölen"...
      Mit bestem Gruß - Stefan

      meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil
    • Man ist das wahnsinn wie schnell ihr hier antwortet :thumbsup: Toll.
      Vielen Dank.

      Das ist doch schon mal gut/schlecht je nachdem wie man's sieht, zu hören, dass das nicht ganz normal ist.

      Gibts eventuell eine Anleitung welche Stellen welches Öl/Fett benötigen?

      Eine bebilderte Anleitung wäre natürlich der Luxus schlecht hin :), muss aber nicht unbedingt sein. Ich bastle eh gern.

      Grüße

      SilRe
    • SilRe schrieb:

      Gibts eventuell eine Anleitung welche Stellen welches Öl/Fett benötigen?


      Ja, hier: dual.pytalhost.eu/1219s/1219s-22.jpg

      (am besten mal Seite für Seite anschauen - dual.pytalhost.eu/1219s)

      Das beste was ich gefunden habe war das hier: dual.pytalhost.eu/1219s/1219s-22.jpg

      Aber irgenwo hab ich schonmal was mit Bildern gesehen - evtl. findest du es ja selber; gib mal "Tellerlager" in der SuFu ein...
      Mit bestem Gruß - Stefan

      meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil
    • Ich Held, auf der Seite dual.pytalhost.eu/1219s/ war ich auch schon, aber die Stelle wo die Schmierstoffe stehen habe ich natürlich übersehen :)

      Alles klar ich habe eben auch zwei recht ausführliche Anleitungen zum Thema gefunden.

      Zum Thema Demontage:
      Motor ausbauen und ölen bei DUAL 1219

      Zum Thema Motor Aufbereiten (darauf wird auch im ersten Thread verlinkt):
      1219 Motor ölen

      Da es aber keine Sache von ner Stunde ist, werde ich den Dreher erst mal zu Weihnachten meinen Dad schenken.
      Sollte ihn das Geräusch stören werd ich mich dann an die Wartung machen bzw. werde ich das unabhängig davon sowieso machen.
      Besser wirds ja schließlich nicht werden.

      Ich habe allerdings festgestellt, dass man das Geräusch bei geschlossenen Deckel quasi nicht mehr hört.
    • SilRe schrieb:

      Besser wirds ja schließlich nicht werden.


      Naja, eine kleine Schmierkur würde ich dem gutesten schon gönnen - wer gut schmiert, der gut fährt...(bringe mal wieder das Auto ins Spiel: das bekommt ja auch regelmäßig seinen Ölwechsel...)

      Zudem machen sich die Laufwerksgeräusche als Rumpeln im "Nutzsignal" bemerkbar.
      Mit bestem Gruß - Stefan

      meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil
    • Hallo!

      Was ist das für ein "Quitschgeräusch"? Sowas hatte ich bislang noch nicht...

      "Normalerweise" reichen tech. Vaseline und 10W40 und ein Haftöl anstelle des Renotac - das Silikonöl braucht's nur bei einem "Plumpslift".
      Man kann auch was anderes nehmen, z.B. Nähmaschinen- oder Waffenöl (Weißöl) anstelle des 10W40.
      Es sollte nur säurefrei , nicht harzend und frei von Weichmachern sein.
      Ansonsten nehmen es dir die verbauten Buntmetalle früher oder später übel...
      Mit bestem Gruß - Stefan

      meine Dreher und sonstiges Hifi-Geraffel: im Profil
    • Hi,

      das Geräusch, insbesondere das Quietschen kommt vom Motorlager.

      Wenn Du das Lager nicht komplett schrotten willst dann solltest Du (oder der nächste Besitzer) den Dreher nicht betreiben ohne vorher den Motor gewartet zu haben!
      Mit etwas Glück sind die Motorlager, insbesondere das untere noch zu retten.
      MfG, Ronny :)


      Lern Fliegen: air-touch.de/
    • Ich konnts natürlich nicht lassen :)
      Motor ist drausen :)
      Jetzt hänge ich an dieser blöden Madenschraube vom Motorpully fest.
      Die ist bombenfest. Hab schon Caramba drauf gesprüht.
      Hilft aber nix.

      Edit:
      Die Madenschraube ist echt bombenfest.
      Ich lass das Caramba erst mal bissel einwirken.
      Wenn das auch nicht hilft, hat schon mal jemand die Madenschraube aufbohren müssen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SilRe ()

    • Hallo,

      Caramba ruhig eine Weile einwirken lassen.

      Dann einen EXAKT passenden Schraubendreher mit großem Griff nehmen. Pully auf ein Stück Holz legen und den Schraubendreher kräftig in die Schraube drücken, während du drehst. Zur Not einen T-Schraubendreher mit genau passendem Bit, mit den Dingern bekommt man richtig Kraft in die Schraube!
      Ausbohren musste ich noch keine Madenschraube am Pully, aber einmal ist immer das erste mal. Kritisch wirds dann, wenn der Schraubenschlitz ausleiert oder gar ausbricht. Dann bleibt fast nur noch der Bohrer.


      Gruß
      Benjamin
      Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*
    • So ich habs heut nun doch noch, nach einer längeren Suche im Baumarkt, geschafft die Madenschraube herauszubekommen. Sollte ich heute nun noch den Motor aufbekommen, welches Öl ist denn das geeigneteste dafür? Ich hätte Nähmaschinenoel und 10W40 Motorenoel da.
      Was ist eigentlich die beste Methode den Motor zu öffnen? Ich hätte morgen den Motor in den Schraubstock gespannt und mit einen ausreichend breiten Schraubendreher die beiden Hälften durch verdrehen des Schraubendrehers auseinander gestemmt.
      Vielleicht wisst ihr aber noch eine einfachere Lösung.

      Grüße

      SilRe
    • Geh mal in'nen Fahrradladen und kauf Finish Line CrossCountry-Öl, so'ne grün-schwarze Flasche - das beste Öl das ich für etliche Dinge, unter anderem Motorlager und Tellerachsen, kenne! Im Ernst!
      Gruß
      Uwe

      Krankheiten: Wechselnd Dualitis, Elacchose und PE-Syndrom...

      Im Spiel: Dual 701, 731, 1019, 1228, Braun PS500, PE 2020, Thorens TD166 II,
      Auswechselbank: Dual 601, 704, 1229, Elac 50 H, Lenco L75
    • Servus,
      beste Ergebnisse beim Öffnen es Motors hab ich
      mit einer sog. Seegeringzange bzw. Sicherungszange gemacht.

      Link

      - und zwar mit jener Version die beim Zusammendrücken
      vorne spreizt.

      Alle paar cm ansetzen und immer ein wenig spreizen.

      Ggf. hast du ohnehin so eine Zange zuhause. Kostet
      aber auch so nicht die Welt.

      LG
      AXEL
      PS/PW:
      Dual`s, Perpetuum Ebner`s und
      Rational Audio/AuRa
      VS/RC:
      Marantzen, Technics, Rational Audio/AuRa

      W258 in AKTION

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bufaxo ()

    • Der Motor ist offen. War einfacher als gedacht. Ging mit einem breiten Schraubendreher ganz einfach.
      Morgen werde ich den Lagerspiegel aufbohren und dann mal schaun.
      Was mir aufgefallen ist, dass an dem Teil was sich in der Spule dreht so merkwürdige Schleifspuren dran sind.
      Die sehen aus wie hier auf Bild 3 1219 Motor ölen.
      Keine Ahnung ob das normal ist.
      Welche Stellen darf man eigentlich in dem Motor ölen?
      Kann überall etwas Öl ran oder nur in dem Lagerspiegel?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SilRe ()

    • Hallo zusammen,

      SilRe schrieb:

      Der Motor ist offen. War einfacher als gedacht. Ging mit einem breiten Schraubendreher ganz einfach.


      Nachdem ich jetzt schon zwei Motorleichen in meinen Händen halten musste (nicht von mir versaut), kann ich von der Schraubendrehermethode nur abraten - die Motorschalen und die Wicklungen werden es Euch danken. Wesentlich besser ist mit einem Stück Holz an den Schalen anzusetzen und vorsichtig rundherum diese mit vorsichtigen Schlägen herunterzutreiben. Der Klügere gibt ja bekanntlich nach, das ist dann in diesem Fall das Holz; die Motorschalen und die Wicklung sehen deutich besser aus.

      Gruß Roland
    • Na mach mir mal keine Angst ;(

      Ich glaub aber nicht das ich irgendwas beschädigt oder verzogen habe.

      Im Prinzip bin ich ähnlich wie du vorgegangen, nur eben gänzlich ohne Schläge.

      In die eine Hand den Motor, in die Andere den Schraubdreher, und durch drehen dessen und im wieder an einer anderen Stelle ansetzend die Schale langsam runtergedrückt. Da sind kaum Kratzer noch sonst irgendwelche Beschädigungen zu sehen.

      Heut abend werde ich mir noch drei M3 Schrauben und Muttern holen und dann mal die Nieten aufbohren.

      Ich wollte eigentlich nicht nochmal extra in nen Fahrradshop fahren und dieses Finish Line CrossCountry-Öl kaufen. Geht nicht auch Nähmaschinenöl oder alternativ 10W40 Motorenöl? Ich habe hier im Forum bisher mehrere Meinungen dazu gehört. Jeder schwört irgendwie auf ein anderes Öl.

      Vielen Dank euch.
    • Hallo,

      SilRe schrieb:

      Na mach mir mal keine Angst ;(


      Doch :cursing: : Schon mal die Wicklungen durchgemessen (orange/grün und weiss/schwarz)?

      Ernsthaft: Ich werde für meinen Motor Faller-Öl für die Modellbahn nehmen, das ist ein Öl mit einer höheren Viskosität, das bei den höheren Drehzahlen nicht sofort wegfliegt. Das Finish Line Öl kenne ich auch, das hat auch eine höhere Viskosität (damit es nicht von der Kette fliegt). Könnte auch klappen - ich benutze das aber nur für Fahrradketten. Normales Nähmaschinenöl ist meines Erachtens zu flüssig.

      Gruß Roland