Fehlersuche HS135

  • Hallo,

    ich (eher ein Plattenspieler Neuling) habe aus unserem Keller einen schönen Dual HS 135 geborgen den meine Frau und ich sehr gerne wieder benutzen würden.

    Leider macht das Ding keinen Mucks wenn man es einsteckt, die rote Leuchte am On/Off Schalter bleibt leider aus.

    Ich habe den Plattenteller abgenommen und auch schon eine durchgebrannte 0,315T Feinsicherung oben links am (mutmaßlich) Spannungsversorgungsboard ausgetauscht.

    Beim ersten Einschalten nach dem Sicherungstausch hat der Plattenteller eine ansatzweise Bewegung macht, dann war aber leider schon wieder Schluss. Das rote Lämpchen blieb aus.

    Vom äußeren Anschein her ist jetzt kein Bauteil offensichtlich kaputt, durchgebrannt o.ö., ich bin da aber auch kein Experte (Foto des Innenlebens hänge ich an).

    Frage:
    Kann mir jmd. sagen, wie ich hier systematisch Fehlersuche betreiben kann, was in diesem Fall die klassischen Defektstellen sind usw? Enthusiamus und Multimeter wären auf meiner Seite vorhanden ;-)


    Beste Grüße und vielen Dank im Voraus!


    PS: Die Suche habe ich mit Suchbegriff "HS135" schon bemüht, war leider nicht sehr ergiebig

  • Hi "?" !


    Die HS135 hat auf der Trafo-Anschlußplatine so einen silbrigen "Rifa" Kondensator eingebaut.

    Die Dinger altern, gehen kaputt und bilden interne Kurzschlüsse. Das haut dann die Sicherung weg. Und jede neue Sicherung auch ...


    Wenn Du einen Lötkolben hast: Platine losnehmen (ist nur an der Front gelascht), das Ding rauslöten, in den Müll feuern, die Platine wieder einbauen und die Sicherung ersetzen,


    Ich würde wetten, daß das Ding dann wieder läuft.

    Ersatz für den Kondi ist überflüssig wie ein Kropf. Das Teil stammt noch aus bundesrepublikanischer Elektro-Steinzeit und war mal als Entstörung vorgesehen. Seit den 1980ern ist diese Regelung ersatzlos gestrichen worden und der Kondi damit nicht mehr notwendig.


    Die Originalitätsfans ersetzen das Ding durch einen 0.047µF (47nF) X2-spezifizierten Kondi mit 275V~ Spannungsfestigkeit. 275 deshalb, weil wir inzwischen 230V Netzspannung +10% haben, was für die auf dem Rifa aufgedruckten 250V~ ein bißchen knapp ist. Wenn Du das auch machen möchtest, gibt's bei der Conrad Hausapotheke ein Ersatzteil:


    https://www.conrad.de/de/p/tru…QYASABEgI5IvD_BwE%3AG%3As


    Viel Erfolg & Viel Spaß.


    :)


    ... ach so:


    Um das eigentlich für 220V eingestellte Gerät spannungsseitig etwas zu entlasten, könntest Du noch die 630mA Sicherung rechts von dem Rifa auf den anderen Sicherungshalter umsetzen, der mit 130/240V bezeichnet ist. Damit sinkt die Abgabespannung des Trafos etwas und der interne Verstärker muß nicht mehr Überschußspannung wegdrücken, wie unbedingt nötig.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

    Einmal editiert, zuletzt von wacholder () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von wacholder mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hallo Peter (und natürlich auch alle anderen Leser),


    vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort!

    Ich hatte heute zwei Ersatzsicherungen (0,315) für die Sicherung auf der Trafo-Anschlussplatine links von dem "Rifa" Kondensator besorgt.

    Die erste Sicherung hatte ich (vermutlich) schon vor meinem Post hier "verheizt" (auch wenn der Draht im Glas nicht durch ist sondern nur an einer Stelle leicht gekräuselt, auf dem Foto sieht man schon die neue Sicherung) da der Rifa Kondensator ja noch drin war.

    Auf deinen Tip hin habe ich den 0.047µF Rifa Kondensator von der Trafo-Anschlussplatine heruntergelötet, die 640mA Sicherung nach rechts versetzt und die verbleibende neue 0,315 Sicherung eingesetzt.
    Beim Einschalten ist jetzt aber die neue 0,315 Sicherung mit einem deutlich sichtbaren Blitz im Glas abgeraucht ;-(


    Hast du eine Idee woran das liegen kann? Hatte ich einfach Pech mit neuen Sicherung oder ist es doch ein Seiteneffekt davon, dass der Rifa Kondensator jetzt ganz fehlt? Sollte ich eine etwas stärkere Sicherung probieren (wieviel mA)?


    Zusatzfrage: Wenn ich das Ding schon mal offen habe: Wie und wo reinige ich es sinnvoller Weise (Kontaktspray)? Den gröbsten Staub habe ich inzwischen mit einem trockenen Tuch entfernt.


    Vielen Dank und beste Grüße
    Paul

  • Hi Paul !

    Hast du eine Idee woran das liegen kann? Hatte ich einfach Pech mit neuen Sicherung oder ist es doch ein Seiteneffekt davon, dass der Rifa Kondensator jetzt ganz fehlt?

    Beides: Nein.


    Der Kondensator ist so blöd installiert, daß er *immer* eine Sicherung wegfetzt, wenn es ihn zerrissen hat. Wenn er nicht drin ist, kann er die Sicherung nicht durchbrennen lassen.


    Statistisch gesehen ist es eher unwahrscheinlich, daß zwei (oder mehr) Sicherungen in der gleichen Schaltung aufgrund eines Fabrikationsfehlers (bei der Sicherung) durchbrennen. Ich hoffe nur, daß Du auch welche mit der Kennlinie "Träge" (das "T" in der Bezeichnung) verwendest. M- und F-Typen hauen sehr viel schneller durch.


    Bei dem "Woran kann das liegen" kommen wir in den Bereich, wo schon Eingriffe in das Gerät notwendig sein können.


    Ein paar Möglichkeiten und Überlegungen.


    Der Trafo hat auf der Eingangsseite einen Windungsschluß entwickelt. Selten - *könnte* aber passieren. Das kann man mit einem Ohmmeter rausmessen, ob man am Netzstecker schon einen Kurzschluß feststellt und an welcher Stelle der dann liegt.


    Der Plattenspieler hat einen 150V-Motor (1224) und ein Problem dort sollte nicht die Sicherung durchbrennen, weil der Motor an einer anderen Anzapfung des Trafos hängt.


    Die kleinere Sicherung kann (oder bzw. soll) durchbrennen, wenn es eine Überlastung an der Trafo-Ausgangsseite gibt. Die findet sich bei dem Modell im Bereich der Gleichrichter-Dioden und der beiden 2200µF Lade-Elkos. Das sind die beiden berüchtigen dicken "Frako"-Rollen auf dem Endverstärkerboard. Da kann es sein, daß einer oder beide Fritte sind. Dann zieht die Schaltung einen zu hohen Strom - und die 315mA-Sicherung haut weg.


    Stöpsel mal bitte das dreiadrige Kabel vom Trafo am blauen Stecker zum Verstärker ab und probiere mit einer neuen Sicherung.

    Wenn die *nicht* durchbrennt, liegt das Problem hinter dem Trafo.


    Und dann wird's etwas tricky.

    Weiß' nicht, wie gut Deine Elektronikkenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet der Reparatur sind.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hallo Peter,


    danke für die Rückmeldung!

    Morgen werde ich mir neue Sicherungen (es waren "T"räge) besorgen und das mit dem Abziehen des dreiadrigen Kabels (blauer Stecker) von der Verstärker-Platine probieren und hier Rückmeldung geben.

    Ob die "Frako"-Rollen durch sind, sehe ich erst, wenn ich sie herausgelötet habe?


    Beste Grüße
    Paul

  • Hi Paul !

    Ob die "Frako"-Rollen durch sind, sehe ich erst, wenn ich sie herausgelötet habe?

    Auch dann meistens nicht.

    Das ist wie mit kalten oder heißem Glas ...


    Nee, im Ernst: wenn die intern zerfressen sind und einen Kurzschluß bilden kannst Du das in extremen Fällen schon mit einem Multimeter im Ohmbereich (Widerstandsmessung) feststellen. Und klar: wenn er seine Innereien über das Board ausgekotzt hat, gibt's auch wenig zu deuteln. Die subtileren Fehler kann man in der Regel aber nur mit einem Kondensatortester aufspüren, da ist die Messung des Widerstands und ob der dann ansteigt oder nicht zu unspezifisch.


    Als Ersatz wäre dieser geeignet:

    https://www.conrad.de/de/p/vis…-x-30-mm-1-st-446096.html


    Das ist ein 25V-Typ. Die auf dem Board sind 16V. Es gibt die auch in 16V, aber die normale Leerlaufspannung des Netzteils beträgt schon +/-14.7V (bei 220V) und da ist mir persönlich nur rund 1V "Kopffreiheit" bei der Spannungsfestigkeit etwas zu wenig. Die modernen Elkos sind aber durchweg physisch kleiner, als die alten Okkolyten. Beim Einbau muß nur die Polung beachtet werden. Bei den alten steht es ja drauf (Links: Plus zu den Dioden, Rechts: Minus zu den Dioden).


    Bei den Axialen Elkos, wo die Beschriftung manchmal suboptimal ist, gilt als Merkmal:

    Da wo Gummi zu sehen ist, ist Plus. Da wo der Draht direkt aufs Alu geht, ist Minus.


    ^^


    Und - ach ja: prüfe doch bitte mal die vier Sicherungen auf dem Endverstärkerboard.

    Wenn eine davon durchgepfeffert ist, liegt eventuell noch weiteres Ungemach in der Elektronik der Endstufen.


    =O

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hallo Peter,

    deinem Rat folgend habe ich jetzt folgendes ausprobiert:

    • neue 315mA Sicherung in die Trafo-Platine eingesetzt
    • den blauen Stecker von der Endverstärker-Platine ausgesteckt
    • auf On geschalten

    Siehe da, die 315mA Sicherung blieb heil und der Plattenteller fing an sich zu drehen, das rote Lämpchen blieb aber aus.

    Ein Kollege hat mir geraten, sämtliche Elkos auszutauschen. Ich habe im Netz auch ein Service-Manual für den HS135 gefunden. Soweit ich das sehen kann befinden sich nur auf der Endverstärker-Platine Elkos. Die vier Sicherungen auf dem Endverstärker-Board sehen optisch noch intakt aus, ich werde sie aber bei der Gelegenheit dann aber auf jeden Fall erneuern.

    Schätzt du es auch so ein, dass die Erneuerung aller Elkos mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Behebung des Problems führt?


    Danke und Grüße
    Paul

  • Moin


    und auch wenn ich nicht Peter bin...

    Ein "leckgeschlagener" Elko kann auch zum Tod von weiteren Bauteilen, zb Transistoren, führen/geführt haben.

    Jetzt ist es also notwendig, genauer hin zu schauen. Ein Elko-Tausch kann natürlich helfen, kann aber auch sein, dass das nicht alles ist.

    Da wäre so ein LCR-Bauteilprüfer hilfreich, oder zumindest ein Multimeter mit Transistorprüffunktion. Wie bist du da ausgestattet?


    Gruß

    Martin

    Martins Lieblingsdreher: Dual 1229, Dual 1000/1001, Dual 300 Siesta, Luxor GW1. Alles Weitere im Profil.

  • Hi !


    Ich war *eigentlich* schon ins Bett gegangen, aber ein kurzer Blick ins Forum schadet ja nicht ....


    Martin hat schon recht. Die Kollateralschäden können manchmal ganz erheblich sein.

    Aber: wenn die vier Sicherungen auf dem Board noch okay sind, dann sind es vermutlich auch die Endtransistoren.

    Und nur die und die beiden Hauptelkos für die Stromversorgung sind in der Lage eine so hohe Überlastung zu produzieren, daß es auf der Primärseite des Trafos die Sicherung reißt.


    Also würde ich mal munter die beiden dicken Rollen austauschen ... und wenn man das Ding gerade auseinander hat, die paar kleineren Elkos auch noch, dann hat man auch in Zukunft Ruhe, ist auf der sicheren Seite und erspart sich, wegen zwei, drei Euro das Ding irgendwann in naher Zukunft noch mal wieder aufmachen zu müssen.


    Dann Daumen drücken und den blauen Stecker wieder aufs Board stecken ... Power an und .... ?? ... Musik oder Rauchwolke ?


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Guten Morgen.


    Spannung der Einschaltkontrollanzeige prüfen und ggf. direkt ein neues Birnchen mit bestellen.;)


    Gruß

    Frank

  • Danke für eure Ausführungen bisher.

    Hier steht auch noch eine HS135 rum, bei der ich schon überlegt hatte die zu entsorgen.

    Aber eine Reparatur scheint ja machbar und nicht extrem kompliziert zu sein.

    Gruß,
    Ingo

  • Hi Ingo !

    Aber eine Reparatur scheint ja machbar und nicht extrem kompliziert zu sein.

    Die HS135 enthält schon quasi die letzte Re-Inkarnation des "Familien-Verstärkers", der bei früheren Modellen verbaut wurde.

    Hier aber mit symmetrischer Betriebsspannung und ohne Ausgangselkos zu den Lautsprechern. Technisch die moderne Variante.

    Zwar auch nicht mit mörderisch viel Leistung, aber mit recht breitem Frequenzganz und mit ordentlichem Klang.

    Da lohnt sich auch die Aufrüstung auf ein Magnetsystem mit Vorverstärker, obwohl dem 1224 immer nachgesagt wird, daß er ein Rumpelstielzchen wäre. Ein normales Shure M75D mit TK verträgt er aber ohne Probleme und die Ergebnisse sind nicht schlechter, als bei seinem größeren Bruder 1225. Aber das CDS660 macht mit einer neuen Nadel mit Diamantspitze auch erstmal keinen schlechten Job. Ich würde keine Nadeln mit Saphiren mehr verwenden - also auch nicht die originale DN8.


    Wie immer ist die Qualität der Wiedergabe von der Wahl der Lautsprecher abhängig.

    Die dafür empfohlene und teilweise in Paketen mitgelieferte CL200 ist "auch nur" so ein Breitbandding, was der Anlage nicht gerecht wird. Eine ordentliche Zweiwegebox mit gutem Wirkungsgrad liefert deutlich besser hörbare Ergebnisse.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hallo Peter,


    ein M75 habe ich noch über. Das würde ich dann da mal drunterbasteln.

    Und in der Garage verstaubt noch ein Paar LS 3000 von Dual. Die kann ich da ja mal dran klemmen.

    Gruß,
    Ingo

  • Hi Ingo !

    ein M75 habe ich noch über. Das würde ich dann da mal drunterbasteln.

    Du brauchst dann aber immer noch einen Magnet-Vorverstärker zwischen Dreher und Verstärker-Eingang.


    Ulkigerweise hat sich damals Dual entschieden, die HS135 mit einem 1224 und Keramiksystem und ohne Magneteingang rauszubringen.

    Das war um die Zeit vermutlich eine Budget-Entscheidung, aber aus technischer Sicht fast schon nicht mehr nachvollziehbar.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Ah, jetzt! Den Teil hatte ich überlesen.

    Da könnte man ja vielleicht so ein günstiges Analogis Ding reinsetzen, oder?

    Gruß,
    Ingo

  • Kein "oder", kann man. Platz genug ist in der Kiste ja.

    Martins Lieblingsdreher: Dual 1229, Dual 1000/1001, Dual 300 Siesta, Luxor GW1. Alles Weitere im Profil.

  • Hallo zusammen,


    danke an alle für die Tipps bisher!
    Ich habe zum Glück die Möglichkeit in einem gut ausgestatteten Labor mit einem fachkundigen Bekannten die Lötarbeiten durchzuführen. Dort gibt es sicher auch die Möglichkeit die Transistoren zu prüfen.
    Da die Sicherungen auf der Endverstärker Platine noch intakt sind (werde sie aber trotzdem austauschen), werde ich jetzt erstmal die Elkos bestellen. Für die beiden großen Elkos habe ich ja schon den Tipp von Peter bekommen, möglich wären glaub' auch diese hier:
    https://www.reichelt.de/de/de/…l?trstct=pol_1&nbc=1&&r=1

    Gibt es für die übrigen, kleineren Elkos auf der Endverstärker-Platine (siehe angehängtes Layoutbild) noch etwas zu beachten oder Tipps, welche Modelle zu bevorzugen sind?

    Dass das rote Lämpchen nicht angeht, kann das nicht auch daran liegen, dass die Verstärker-Platine momentan nicht funktioniert? Ansonsten würde ich auch gleich noch eine passende neue LED bestellen.



    Danke und Grüße
    Paul


    PS: Tonkopf-Tausch etc. stehen

  • Moin

    Da die Sicherungen auf der Endverstärker Platine noch intakt sind (werde sie aber trotzdem austauschen)

    warum tauschen, wenn heile?


    Die Elkos von R gehen natürlich auch. Bei den weiteren Elkos sollten halt die Werte passen, bei der Spannungsfestigkeit darf es gern eine Stufe mehr sein. Aber bitte bedenken: man muss nicht einfach alles tauschen wenn es funktioniert und wenn, dann nur schrittweise. Den Fehler habe ich schon mal gemacht und den großen Elko-Rundumschlag getätigt. Danach habe ich dann lange gesucht, den eingebauten Fehler (einer von den neuen Elkos war defekt) zu finden.


    Das Lämpchen (LED mit 680Ohm Vorwiderstand) hängt direkt an der Spannungsversorgung. Wenn es also sofort die Sicherung weghaut, bleibt auch die LED aus. Also erstmal zusehen, dass die Sicherung drin bleibt. Natürlich will man nicht ständig neu bestellen, da kann man die natürlci gleich mitbestellen, auch wenn man sie später nicht braucht. Eventuell könnte auch eine 9V Blockbatterie herhalten um die LED zu testen, aber ich wüsste nicht, warum die LED nicht gehen sollte.


    Gruß

    Martin

    Martins Lieblingsdreher: Dual 1229, Dual 1000/1001, Dual 300 Siesta, Luxor GW1. Alles Weitere im Profil.

  • Hallo,

    ja stimmt eigentlich, ich werde nicht blind alles tauschen, aber für alle Elkos vorsorglich schon mal Ersatz bestellen.

    Momentan stelle ich Liste zu bestellender Bauteile zusammen.


    wacholder , du hattest mir für die beiden großen Lade-Elkos ein mögliches Modell für einen Elko (Link zu conrad.de) verlinkt. Beim genaueren Studium des Services Manuals (erhältlich z.B. hier) ist mir aufgefallen, dass die beiden Lade-Elkos mit unterschiedler Spannung laufen: Einer mit 16V (beschriftet mit C34 im Service Manual) der andere mit 26V (C35). Das sollte man schon auch so beachten oder? 26V Elkos (mit 2200 µF) scheint es gar nicht (mehr) zu geben, ich denke da passt dann auch die 25V Variante.


    Ergänzug: Beim nochmaligen Blick auf das verbaute Endverstärker-Board sehe ich jetzt aber, dass es doch beide verbauten Lade-Elkos mit 16V beschriftet sind...Ist das ein Fehler im Service-Manual bzw. ist der Unterschied in der Spannung zu vernachlässigen?


    Danke und Grüße
    Paul

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