Beiträge von MaxB

    Aus 'nächstem Jahr' ist dann doch etwas mehr geworden...


    Da ich ja mit dem 650er so meine Probleme hatte habe ich mir jetzt einen funktionierenden angeschafft.

    Offensichtlich hat er aber beim Versand Schaden genommen :( , denn weder schwenkt der Tonarm beim Start zur Platte, noch funktioniert die Stopfunktion. Beim Stop bleibt die Taste einfach unten, da sie sich da kräftg verklemmt. Sie sollte nach dem Betätigen aber sofort wieder hochspringen. So ist es zumindest beim originalen 650er


    Was mich jetzt aber hauptsächlich beschäftigt ist das Einschwenken des Tonarms, was partout nicht funktionieren will. Der Arm hebt ab, wird leicht nach außen bewegt, aber dann nicht nach innen zur Platte. Die ominöse Tonarmbremse federt bei dem neuen butterweich, die ist also nicht verharzt oder so. Der Tonarm selbst ist auch absolut leichtgängig. Am Ende der Platte wird der Arm auch problemlos zur Stütze geführt, allerdings ein paar mm zu weit (gibt es da einen einstellbaren Anschlag?).

    Ich habe absolut keine Ahnung was da warum nicht funktioniert. Kann mir jemand da auf die Sprünge helfen? Die Anleitung zum 630er habe ich schon gelesen, da steht ja auch was zum 650er drin, aber das hat nicht geholfen. Daher seit ihr jetzt dran :) .


    Gruß Martin

    Du musst den Strom messen, der da fließt, nicht die Spannung. Also Strommessbereich. Die Spannung da zu messen kann nix werden.


    Wenn du Spannung messen willst, dann über einem der beider roten 0,33Ohm Widerstände (oder über beide). Dann kannst du dir mit U = R * I die Spannung ausrechnen, die am Widerstand bei 20mA zu messen sein muss. Über beide Wiederstände also rund 13mV.


    Edit: auf dem Foto sieht es so aus, als könnte das Messgerät keinen Gleichstrom messen. Auf der Skala ist nur ein Wechselstrom-Messbereich.

    Dann musst du die (Gleich)Spannung an den Widerständen messen.


    Edit II

    An die Anschlüsse der Widerstände kommt man wohl nicht dran, dann musst du die Spannung zwischen Emitter und Kollektor der beiden Endstufentransistoren messen. Beim Transistor am neuen roten Elko ans mittlere Bein (Kollektor) und am anderen Transistor das Bein zur Sicherung hin (Emitter). Dazwischen liegen die beiden Widerstände in Reihe. Hier sollten also 13mV zu messen sein.


    Gruß Martin

    Ähm, auf dem Foto misst du die Spannung zwischen den Sicherungshaltern...


    Da muss der Strom gemessen werden. Oder du misst die Spannung über den Emitterwiderständen.


    Gruß Martin

    Moin...


    Der Riemen 261921S hat die Maße: 112x0,6x5mm

    Ok, danke für die Daten.

    Der alte Riemen hat sowas bei 115mm Durchmesser, der neue allerdings nur ca.106mm. Das ist dann schon sehr stramm und würde das Problem erklären. Aber ich werde das nochmal genau nachmessen. Ich hatte die Riemen zusammengefaltet und die Länge gemessen, aber nur grob.


    Geht ja soweit, aber zu stramm ist für das Motörchen sicher auch nicht so gut.


    Gruß Martin

    Moin,


    Deine Lösung sieht professioneller aus

    Das sieht (nur) so aus...


    Der neue Riemen ist jetzt auch da. Was mich allerdings schon etwas wundert ist wie viel der kürzer ist. Hier mal beide Riemen zusammen. Da komme ich auf fast 4cm mehr beim alten und das kommt mir doch sehr viel vor.



    Das macht sich dann auch prompt bei der Geschwindigkeitsumschaltung bemerkbar. Von 33 auf 45 geht jetzt problemlos, dafür nur sehr schleppend von 45 auf 33. Die Feder, die den Umwerfer betätigt, ist fast zu schlapp und schafft es kaum den Umwerfer ganz nach oben zu heben. Der wandert erst ganz hoch, wenn der Riemen einige Zeit zwischen den Stufen auf 'halb acht' gedreht hat und sich dann ganz langsam auf den 33er Wellenabschnitt hocharbeitet.

    Gefallen tut mir das nicht wirklich, aber ändern kann ich es nicht. Ich dachte zuerst die Mechanik ginge da zu schwer, aber die geht seidenweich und ohne Widerstand. Mir scheint der Riemen zu stramm zu sein. Hat jemand die Daten zu dem Riemen? Welche Länge hat das Original?


    Ansonsten ist der Dreher jetzt fertig und könnte auf die Rückreise gehen.


    Gruß Martin

    So, da das eine Scharnier gebrochen war, habe ich da jetzt auch noch was gebastelt - sollte wieder halten.


    Wie man sehen kann, hat der Schenkel der Feder den Kunststoff gesprengt und damit keinen Halt mehr. Ich habe einen dünnen Blechbügel zurechtgeschnitten, gebogen und angepasst und diesen mit zwei Schrauben M2 im seitlichen Steg verschraubt. Der Schenkel der Feder hängt jetzt hinter dem Blech.


    Falls man es für nötig erachtet, könnte man den Bügel jetzt noch farblich passend lackieren, aber das lasse ich jetzt bleiben, zumal man das nicht sieht und ich eh keine passende Farbe habe.



    Gruß Martin

    Hallo Lilly,


    das von dir beschriebene Verhalten ist vollkommen normal - so sollte es sein. Hast du die Achse mal auf einem anderen Dreher getestet?

    Bei meinem frischen 1234 habe ich auch genau das Problem, es fällt nicht eine Platte. Die Achse funktioniert aber auf einem anderen Dreher.


    Das kann fast nur der Hubweg vom Wechselmechanismus sein.


    Gruß Martin

    Weiter im Text...


    Nachdem der Motor wieder zusammengebaut war, fiel mir auf beim Testbetrieb auf, dass die Welle eierte. Es hätte mir eigentlich vorher auffallen müssen, dass noch eine Lamelle vom Konus verbogen war. Also Motor nochmal raus und die Lamelle vorsichtig mit einer Pinzette wieder gerichtet. Der Motor läuft wieder rund. Es bleibt aber noch das übliche Problem: die Umschaltung von 33 auf 45 funktioniert nicht. Aber das wundert mich nicht, wenn man sich anschaut, wie der Riemen lose auf dem Tisch liegend ausschaut - der muss noch neu.



    Nachdem also der Motor wieder läuft, musste ich noch den Hebel für den Motorschalter abbauen, da der auch zu schwergängig war und der Motor nicht mehr abschaltete.



    Ein neuer (Oli-) Pimpel war auch noch nötig. Da, wo was sein sollte, war nichts mehr.



    Noch bissle putzen hier und da und dann wurde wieder zusammengebaut - löppt. (Nicht über das Gegengewicht wundern, das wurde versehentlich nicht mit geschickt)



    Bis auf den Riemen also wieder fertig. Soll ich noch einen neuen Riemen besorgen, oder willst du das selbst machen? Der Wechsel ist ja easy.


    Ach ja, das Nadelvisier ist abgefallen, irgendwo hingeplumpst und muss noch wieder gefunden werden... :saint:


    Gruß Martin

    Die BD hat einen elliptischen Schliff im Gegensatz zu der anderen, die 'nur' sphärisch (also rund) ist.

    Bei dem geringen Preisunterschied hätte ich die BD probiert. Von der hört man aber immer wieder von Qualitätsschwankungen. Mancher war begeistert, mancher musste sie umtauschen. Tja,...


    Gruß Martin


    Ach ja: ich habe auch ein 242E mit originaler Nadel und das klingt grottenschlecht, keine Ahnung warum. Eigentlich sollte das ein recht gutes System sein.

    Hallo Mensch ohne Vorname,


    Die Lautsprecherstecker sind richtig, die gezeigte Nedel passt nicht.Dj musst nach einer Nadel für das CDS630 suchen. Eine Dual DN 5 wäre mit Saphir für Schellack und Saphir für LPs (Wendenadel), eine DN 56 hat einen Saphir für LPs und einen Diamanten (auch fu LPs). Ein Diamant hält länger, als ein Saphir. Aber da muss man aufpassen, Nachbaunadelhersteller halten sich nicht immer an die Nomenklatur, manchmal ist eine DN56 auch 2*Saphir. Also Nachfragen.


    Mit den beiden habe ich gute Erfahrungen gemacht (sind auch beide hier im Forum aktiv)

    http://www.platten-spieler.de

    http://www.mrstylus.com


    Daneben gibt es noch viele andere Anbieter (Thakker.eu, topkaufmusik.de,...)


    Gruß Martin

    Sodele, hier geht es weiter ...


    Der Dreher ist jetzt auf meinem Tisch gelandet.

    Die drei Kondensatoren sind alle kurz vor dem Abrauchen, teils liegt die Folie schon offen.

    Die wurden also gleich getauscht, wobei mein 0,33er vom Rastermaß her um 1,5mm zu klein war - komisch. Weil der aber so kurze Beinchen hatte, war etwas Gefummel und Gebiege notwendig.


    Der Verdacht von weiter vorne hat sich auch bestätigt: der Motor dreht viel zu schwer, genau wie der Pitch.


    Also habe ich den Motor ausgebaut, den Deckel abgeklippst und die Schrauben, die die Lagerschalen halten rausgeschraubt - nur ging die untere Lagerschale trotzdem nicht ab. Drehte man an der Motorwelle, drehte die Lagerkalotte in der Lagerschale mit. Etwas einweichen und leichte Hebelgewalt führten dann zum Erfolg und die Welle kam aus dem Lager. Alles reinigen und die Kalotte dümpelt jetzt bei 80° im Öl.


    Hier mal ein Bild wie das Wattestäbchen (fast ohne Watte, sonst passt es nicht in die Mini-Kalotte) nach einmaligem eintauchen in das Lager aussah...


    Der Motor - besser das Motörchen - ist schon eine komische Konstruktion.




    Vortsetzung folgt...


    Gruß Martin

    Moin,


    die HS31 ist mit dem Dual 1015F und Magnetsystem ausgerüstet, die HS41 mit dem 1215 und Kristallsystem CDS700 und die HS36 mit 1210 und Kristallsystem CDS650. Zu den Kristallsystemen würde ich zum täglichen Gebrauch nicht unbedingt raten, besonders das CDS650 neigt zu verhärteten Lagergummis und muss dann ersetzt werden (CDS660). Auch brauchen die Kristallsysteme eine höhere Auflagekraft. Gut, das CDS700 braucht auch nicht mehr als ein Magnetsystem wie das M71 oder M75 und gilt als "Hifi-Kristallsystem", aber ist eher etwas für die Zweit- oder Drittanlage.


    Von den dreien würde meine Wahl auf die HS31 fallen, die ich im Büro häufig im Einsatzt habe.

    Die HS35 würde ich allerdings der HS31 vorziehen.