Beiträge von MaxB

    Statt 23V am Ende der Z-Diode habe ich 21,5V bzw. 22,5V, die abfallende Z-Spannung passt.

    Die Basis-Spannung an T10/10' liegt bei 16,2V bzw. 17,7V. Das eine Volt Unterschied zieht sich bei den Messepunkten 1,5-8 durch. 4 und 9 sind bestens, bei 2 sind es, wie oben geschrieben, 0,4 statt 0,2V.

    Passt doch, oder?


    ralf: so ist es hier auch.

    Vielleicht organisiere ich mir mal ein Zweikanaloszi, damit ich da mal "richtig" einstellen kann, was so an Symmetrie zu stellen ist.

    Ich gehe jetzt erstmal in den Keller und messe nochmal die im Plan angegebenen Spannungen. Wenn ich mich recht entsinne, waren die Emitterspannungen tatsächlich bei 0,4V und nicht nur 0,2V. Ok, das sind so gesehen auch 100% drüber...


    Mal schauen, zur Zeit könnte ich auch sagen "never change a running system", den die Kiste funktioniert scheinbar tadellos (Phono habe ich noch nicht getestet).


    Gruß

    Maritn

    Habe jetzt die Dicken Ausgagsrollenrollen gegen neue 2200µF/50V getauscht, Gleichspannungswert am LS von 0,4V hat sich nicht verbessert.

    Die Werte der blauen Rollen scheinen auch gar nicht so schlecht zu sein (2399µF/ESR 0,1Ohm Vloss 1,6% und 2250µF ESR 0,14Ohm Vloss 2,1%), aber was ein guter Kondi haben muss, weiß ich immernoch nicht so recht. Kann ich auch wieder reintüdeln.


    Aber das führt hier langsam vom ursprünglichen Thema weg, ich will den Beitrag ja nicht mit meiner CV-Renovierung kapern...

    Es gibt auch einen schönen Kemet beim R, kostet etwas mehr, aber weniger Versand.

    Die Frage ist immer, was taugen die günstigen Dinger, die es ja auch noch gibt.

    Beim benötigten 250/35 kommt dann 220/63 für 3,30€ (Kemet) oder 0,42€ (NoName) raus.


    Für den CV40 ist das Beste gerade gut genug, oder so... 8)

    Ah ok, die Vorgeschichte kannte ich nicht. Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gehenteil... ;)

    Laut Serviceunterlagen hat der 1214 übrigens einen Steuerpimpel, Pos. 251. Auch wenn das 'ein anderer' ist, kann der Probleme machen. Aber hier ist er dann ja unschuldig... :)


    Die 'Fallhöhe' (besser Falltiefe) der Stellschiene wird am Haupthebel durch den Seitenarm begrenzt. Das passiert aber sehr nahe an der Begrenzung wo der Federbolzen anschlagen sollte. Eine verbogene Stellschiene kann ich mir da nicht vorstellen, außer sie ist so stark verbogen, dass sie gar nicht auf dem Haupthebel liegt/gleitet.

    Wenn sie zu tief liegt, könnte der Seitenarm vom Haupthebel verbogen sein, wobei der relativ stabil ist.

    Wenn der Arm vom Segment verbogen wäre, sollte es auch Probleme mit der Klinke geben, oder der Segmentarm müsste U-förmig im Bereich des Federbolzen verbogen sein - hm...


    Aber wenn die Nadel selbst bei 30er Platten schon vor der Platte absenkt, dann wird doch die Stellschiene gar nicht vom Federbolzen erreicht. Und wenn der dran vorbei geht, müsste der Tonarm doch ungebremst bis ganz nach innen schwenken.

    Oder habe ich da (wieder) was falsch verstanden?

    Die Stellschiene greift doch erst ab 30cm-Plattenbeginn und nicht vorher.


    Ein solcher Fehler wird doch oft von der Klinke (Pos. 234) verursacht, die das Segment nicht frei gibt. Da muss dann die Klinke eingestellt werden, Service S. 12, Fig. 18.


    Schönen Gruß

    Martin

    Nein, Stromversorgung, C33. 8)

    Ausgangselkos muss ich 2200er nehmen. 2500er bekommt man ja nicht mehr.


    Wobei ich nur noch radiale habe. Das wird ja auch immer weniger, mit den axialen Typen...

    Hoffentlich sind die Anschlussbeine lang genug.

    Hallo Horst,


    wir meinen schon beide die gleiche Schraube. Peter hat es nochmal etwas anders (besser) beschrieben.


    Bei falscher Einstellung arbeiten Liftschraube (die vor dem Tonarm) und Anschlagschraube dann sogar gegeneinander. Es kann sogar sein, dass bei falscher Stellung der Anschlagschraube die Nadel nicht mehr auf der (untersten) Platte aufliegt.


    Der 'Tonarmplöppel' ist vermutlich der Steuerpimpel. Wenn die Reibfläche zu glatt ist und/oder der Pimpel abgenutzt ist, wird zwischen beiden nicht genug Reibung aufgebaut und der Tonarm nicht mitgenommen. Der Stift mit dem Pimpel muss leicht einfedern, wenn die Reibfläche vom Haupthebel draufdrückt. Passiert das nicht, ist vermutlich der Pimpel abgenutzt.


    Gruß Martin

    Moin,


    die 70mA sind über die Sicherung die Gesamtstromaufnahme - sind auch im Plan so angegeben. Im Plan sind aber zusätzlich die 60mA durch die Emitterstrecke T10/T11 angegeben. Die lassen sich aber nur indirekt über einen oder beide 0,47Ohm Widerstände (R53/54) messen.


    Den 'Sicherungsstrom' hatte ich auf 50mA eingestellt, am R53 Messe ich damit rund 20mV. Das gibt so ziemlich die von dir genannten 30-40mA im Emitterzweig... :)


    Die Spannungen im Plan habe ich nachgemessen und die lagen alle im passenden Bereich so +- 1V bei den hohen. R und L waren da aber etwas unterschiedlich. So genau habe ich mir das jetzt nicht gemerkt. Ich messe aber Morgen nochmal nach.


    Nach zwei Stunden Betrieb mit dem (unrevidiert) tadellos spielenden Neuzugang C919 bei leicht erhöhter Zimmerlautstärke ist da rein gar nix warm geworden. Man kann erahnen, dass sich die Endtransistoren etwas erwärmt haben.


    Allerdings habe ich 0,4V= an den LS-Buchsen. Kondensatorkur muss ich mal noch angehen...

    Mir fehlt aber noch ein 250mikroF/35V.


    Gruß Martin

    Hallo Ernst,


    die Schraube ist für die maximale Absenktiefe und Anhebehöhe des Tonarmes zuständig und verstellt die sogenannte Anschlagplatte.

    Ist weder in der BA noch im Service beschrieben...


    Gruß Martin

    Moin,


    das Thema ist zwar schon etwas betagt, aber da ich gerade einen CV40 auf dem Tisch habe...

    Ausserdem knackt der CV40 (aus den Lautsprechern), wenn man den LS-Regler auf Minimumanschlag dreht.

    Das kann ich bei meinem nicht bestätigen, da knackt nichts. Es knistert bei mir nur etwas, wenn ich am Poti drehe - ist vermutlich noch nicht ganz sauber.


    So nebenbei... Was ist eigentlich aus deinem beabsichtigten Umbau geworden Peter/Wacholder?


    Wenn der nur was in Lautstärkebereichen bringt, in denen einem eh die Ohren Abfallen, lasse ich das.


    Bis auf Knallfrosch und das Gain-Poti, bei dem der Schleifer kaputt korrodiert war und das ich ersetzt habe, ist mein CV bisher noch original.


    Der Ruhestrom war aber nur bei 35mA. Welche Bauteile außer dem NTC haben da noch Einfluss drauf? Ich habe jetzt mal auf 50mA hochgeregelt, bin mit den Potis aber fast am Anschlag, was mir etwas komisch vorkommt.


    Gruß Martin

    Der Saphir ( =O ) beim 1256 ist ok? Bei so einem Anbieter wäre ich vorsichtig, was da 'generalüberholt' ist. Nix Saphir, Diamant!


    Sony - Dual ist auch... Wat nu?


    Finde auch alle etwas teuer, aber mein Favorit wäre der 1256.


    Gruß Martin

    Moin...

    seitdem ich dieses Werkzeug benutze, habe ich kein Problem mit Dosenmotoren.


    Das müsste ich mir mal gerade nachbauen,

    ...und heute habe ich es getan.

    Da ich noch zwei 1219 und einen 1019 in der Warteschlange habe und keine Lust mehr auf Gewürge und Gefummel hatte, habe ich heute mal etwas Alu aus der Restekiste gezogen und mich ans Werk gemacht. Da ich heute nur die Fräse zur Verfügung hatte, die ich nicht bedienen kann ist alles gebohrt, gesägt und gefeilt... Daher etwas krumm gebohrt aber egal, funktioniert. :)




    Geht perfekt. Leider kann man nicht steuern welche Schale sich zuerst vom Blechpaket löst, gut wäre ja die untere. Leider war es bei mir die obere Schale.

    Um die untere Schale auch noch zu lösen habe ich dann das Blechpaket mit der Hand gehalten, eine leere Filmdose umgedreht über das untere Lager gestülpt und mit dem Hammer draufgeschlagen. Nach ein paar Schlägen ist sie dann abgefallen.


    Danke für die Vorlage!


    Gruß Martin

    Ja stimmt. Das sieht aber nach einer dreipoligen vom Typ C13 aus, weil das Kabel so dick ist.

    Kann natürlich täuschen.

    Ich würde für sowas aber eher 'die übliche' vom Typ C7 verwenden.


    Gruß Martin

    Oli62

    Eine Kaltgerätebuchse am Plattenspieler???

    Was hängt denn da an der Erdungsleitung?


    Ich habe hier auch so ein Exemplar von 1219 in Selbstbauzarge mit Kaltgerätebuchse. Der Erdungspin war an die Chassis-Masse gelegt, was zu einem tierischen Brumm geführt hat. Da so ein Plattenspieler aber Schutzklasse II ist, darf da so eine Buchse eigentlich gar nicht verbaut werden.


    Gruß Martin