Beiträge von MaxB

    Schöner Fang!

    Bei der Lagerbrücke sieht es aus als hätte die 'Zinkpest' zugeschlagen. Passiert nicht nur bei Lagerbrücken, sondern auch bei Zahnrädern und Tellerachsen. Da zerfällt dann nach und nach das Gussteil - ganz ohne äußere Gewalt.


    Gruß Martin

    4. Möglichkeit: die Tonarmkabel verlaufen nicht optimal. Je nach Drehlage können die sich auch 'verlagern', was unterschiedliches Verhalten an unterschiedlichen Tagen erklären würde. Das merkt man bei 'Handprüfung' der Leichtgängigkei u.U. auch gar nicht.


    Gruß Martin

    Hallo Dirk,


    das am rechten Federtopf ist ein Sicherungsbügel, der - tja, was soll der eigentlich? Der verhindert schlicht das einfache herausnehmen des Chassis, vielleicht damit Unbedarfte nicht so einfach an die Elektronik/die Spannungsversorgung kommen. Ein Schutzbügel für die Hebelei ist es nicht. Vielschrauber bauen den auch gerne einfach aus.

    Aber mit bissle Übung ist es auch kein Problem, wenn der bleibt.


    Ach ja: gut gemacht! :thumbup:


    Gruß Martin

    Man könnte noch was probieren.

    Käbelchen samt TK-Kontakten für einige Zeit (über Nacht) in Zitronensäure stellen. Da bekommt man auch Oxidation an den Crimpungen mit weg.

    Ich hatte auch mal so ein TK11 mit einem Überganswiderstand von 1 Megaohm vom Systempin zum TK-Kontakt. Das stellte ich rücklings in einen Eierbecher mit Wasser und dem 'Badezusatz' Heitmanns Zitronensäure und am nächsten Morgen lag der Wiederstand wieder bei 1 Ohm.


    Natürlich sollte das System/der Tonabnehmer vorher runter...


    Gruß Martin

    Es kann auch ein Kontaktproblem am Dreher sein.

    Deswegen wäre ja ein Test mit externem Gerät sinnvoll. Oder ein Brummtest an einer Eingangsbuchse. Also z.B. den Eingangswahlschalter auf Tuner und eine aufgebogene Büroklammer hinten nacheinander in die Buchsenanschlüsse stecken. Bei zweien muss es im LS brummen und zwar einmal rechts und einmal links.

    Da stellt sich die Frage ob es am Plattenspieler liegt, oder an der HS 130.

    Beim Plattenspieler muss man alle Kontaktstellen prüfen, bzw den Gesamtwiderstand vom Systempin bis zum Verstärkeranschluss prüfen.

    Wenn du ein externes Gerät (Tuner, CD) an den Eingang der HS anschließt, gehen dann beide LS?


    Gruß Martin

    Den Sinn des 1k verstehe ich sowieso nicht.

    Wenn ich das richtig sehe, ist das ein 100 Ohm (braun, schwarz, braun), nicht 1k und dann macht das schon Sinn. Damit hat er eine Parallelschaltung von zwei Widerständen und da die (fast) gleich sind, halbiert sich damit der Wert. 1/90+1/100=47 und damit wird der 'weggelaufene' NTC kompensiert.


    Das funktioniert solange, bis der NTC noch weiter nach oben driftet. Problematisch wird es auch, wenn sich der NTC (stark) erwärmt. Dann verändert er ja seinen Widerstand, was der Parallelwiderstand aber nicht tut und damit ändert sich der Gesamtwiderstand der Parallelschaltung anders, als es nur der NTC tun würde. Die Ruhestrom(nach)regelung funktioniert also nicht so, wie sie eigentlich sollte.


    Solange es in der Kiste nicht zu warm wird, funktioniert das aber durchaus noch gut genug.


    Gruß Martin

    Es gibt noch eine Fehlermöglichkeit (kann man auch zu Peters 1. zählen): Defekt am Federhaus. So eine HS130 mit 1224 hatte ich lange bei mir im Schrank stehen und erst den Fehler nicht erkannt.


    Mit Radlagerfett und Zahnbürste kommst du da nicht weit.


    Was aber das 'SL' bei der HS 130 bedeutet, weiß ich nicht.


    Gruß Martin

    Müßte ein 6er oder 8er sein, weiß ich aus dem Kopf nicht.

    Weder noch, 5,5er.

    Man sollte aber von unten an die Kontermutter rankommen, auch mit montiertem Reibrad. Ist etwas fummelig, aber geht.

    (und auf der Reibfläche des Haupthebels) war reichlich Molykote. Soll ich das wieder so machen?

    Nein. Diese 'Reibplatte' (das schwarze Kunststoffteil auf dem Bild) ist die alte Version des Steuerpimpels. Fläche vom Haupthebel und Pimpel sollten eigentlich sauber sein.


    Gruß Martin

    Hallo Berthold,


    du könntest messen, ob am LS-Ausgang Gleichspannung anliegt. Das würde darauf hindeuten, das die beiden Silberlinge nicht mehr so gut sind. Wenn da zuviel kommt, können die LS Hops gehen.


    Wenn's nicht Brummt, sollte der 4700er auch noch OK sein.


    Dann wird hier immer wieder auf die orangen (grauen und weinroten) ROE-'Mülltonnen' hingewiesen, die man tauschen sollte. Mittlerweile lasse ich die drin solange die Anlage problemlos damit läuft. Ich habe schon dutzende davon ausgelötet und bis auf einen (der war schon optisch als defekt zu erkennen) hatte keine 'ungehörige' Werte, sprich die waren alle noch OK.

    Aber klar, plötzliche Ausfälle sind natürlich immer möglich, aber das gilt auch für Neuware...


    Ich habe hier z.B. eine Grundig RPC, die ist das reinste 'Mülltonnenlager', funktioniert aber einwandfrei.


    Gruß Martin

    Bitte die Bilder nicht verlinken, sondern hier direkt einbinden!


    AS-Scheibe kann man nachdrucken - die Druckdaten finden sich hier irgendwo im Forum und auch Hinweise, wie man die evtl. flicken kann. Zwei Löcher neben den Riss, Draht durch und zusammenziehen, mit Kleber füllen.


    Aber ganz klar: beste Alternative ist ein heile aus einem Schlachtgerät.


    Gruß Martin