Beiträge von MaxB

    Tja, Mr. Green (echter Name ist hier Usus),


    der Magnet müsste von hinten zurück in das in Gummi gelagerte Nadelröhrchen.

    Mit entsprechendem Werkzeug und sehr ruhigen Händen könnte das durchaus möglich sein.

    Natürlich nur, wenn das Innenleben noch ok ist, denn eigentlich kommt der Magent da nicht so einfach raus.


    Gruß

    Martin

    Die Nadel sollte passen, ja.

    Aber ich würde mit der alten Nadel durchaus mal probehören. Die muss ja noch nicht schlecht sein.

    Gut reinigen, z.B. mit etwas reinem Alkohol oder einem 'Zauberschwamm' behandeln.

    Wenn man kann, kann man die auch unter ein Mikroskop legen.

    OK, habe es in der alten Archiv-Ansicht gefunden, wo es unter 1224 und 1225 zu finden ist.

    In der neuen Ansicht ist die Service-Anleitung für den 1225 nicht mehr gelistet...


    Gruß Martin

    Hallo Christian,


    auf den mir bekannten Seiten finde ich leider keine Serviceanleitung vom 1225, daher weiß ich nicht, was Pos. 43 ist... Vermute aber die falsche Stelle.


    Für die "Überflughöhe" beim Start ist die Stellhülse oben am Liftbolzen zuständig.


    Wenn du uns Fotos zu den genannten Stellen einstellst, fällt ein Urteil leichter.


    Was z.B. meinst du mit Klammer, die schon ab ist? Ist damit der kleine Sicherungsring gemeint, der ein Abnehmen des Tellers verhindert?


    Beim Pitchproblem könnte der Konus auf der Motorwelle verstellt sein. Der ist mit einer Madenschraube an der Welle festgeklemmt.


    Gruß Martin

    Das bestätigt genau meine Vermutung.

    Die Achse ist völlig in der Buchse des Hebels fest. Vermutlich bewegt sich der Hebel um die Buchse, es sollte sich aber die Buchse um die Achse bewegen.


    Es gibt mehrere Möglichkeiten:

    1. Kriechöl / WD 40 an die Achse geben und einwirken lassen. Mehrfach wiederholen

    2. Achse mit dem Lötkolben aufheizen

    3. sanfte Gewalt: mit einer Kombizange vorsichtig ganz oben am Kopf der Achse anfassen und drehen. Wenn das so schwer geht, macht man sich mit einem Schraubendreher nur den Schlitz kaputt. Eventuell muss man nach 3 später den Achskopf wieder etwas glätten und abschleifen, damit die anderen Hebel wieder leicht aufzustecken sind.


    Variante 3 wende ich erst an, wenn die Variaten 1 und 2 mehrfach nichts gebracht haben. Das hat bisher immr funktioniert. Meist reicht schon Variante 2.


    Gruß

    Martin

    Genau, das wäre der nächste Schritt.

    Dazu wieder zwischen Minus/Masse und Messpunkt 1 die Spannung messen.

    Kabel am Messgerät natürlich wieder umstecken.

    Dann die 12,5V mit den neuen Potis einstellen.

    Anschließend nochmal das Messgerät umstecken und den Ruhestrom neu einstellen. 80mA ist dann der Zielwert, nachdem das Gerät 5 Minuten warmgelaufen ist.


    Ohne Last sollten die 200mA kurzzeitig kein Problem sein. Wenn dann aber noch zusätzlich die Leistung abgerufen werden soll, zerstört der dann zu hohe Strom die Endtransistoren.

    Sehr schönes Gerät und preislich sehr ok.

    Das ist kein Allströmer, also von daher kein Problemfall. Jahrgang 53/54 und damit durchaus zum Dual passend.


    Die Frage ist, ob schon mal was gemacht wurde. Falls nicht, ist vermutlich eine Kondensator-Kur angeraten.


    Gruß Martin

    Das klingt nach Rillenachse.

    Die muss ganz leicht gehen, so leicht, dass man diese Schenkelfeder eigentlich gar nicht braucht.


    Wenn das nicht so ist, solltest du da nochmal ran, das wird auf Dauer sonst Probleme geben.


    Alles auf der Achse auf dem Bild muss absolut leichtgängig sein. Hättest du die Achse einzeln in der Hand?

    - Wie viel Platz hast du? :) (Soll das Radio auf die Schatulle?

    - Was willst du ausgeben?

    - Soll es vom Alter her passen (dann ist es ohne UKW)?


    Es gibt dutzende Möglichkeiten....

    Anschlussmöglichkeiten sind nicht so kritisch - gibt ja Adapter.


    Passend auch aus dem Schwarzwald vielleicht ein SABA?


    Gruß Martin

    Deswegen sprach ich von noch ein paar Händen. Ohne Klemmen die Messspitzen halten und noch am Poti drehen ist fast nicht möglich, oder nur unter großem Risiko.

    Eventuell kann man mit Gummiringen die Messspitzen sicher fixieren, da geht bestimmt was, aber noch zwei ruhige Hände sind besser...


    Du machst das genau richtig! Lieber morgen, aber dafür in Ruhe...


    Gruß Martin

    Sehr schön!


    Jetzt sollten wir aber noch den sogenannten Ruhestrom prüfen und eventuell korrigieren.

    Dazu musst du das Messgerät umstellen. Der rote Anschluss kommt nach unten links (mA). Den Drehschalter drehst du nach unten auf 600.

    Keine Lautsprecher und Geräte anschließen, Wahlschalter auf Tape und Lautstärke auf Null.

    Dann nimmst du die linke Sicherung raus, hälst statt der Sicherung die Messspitzen an die Sicherungshalter und schaltest das Gerät ein.

    Es sollte ein Wert von 70mA angezeigt werden. Wenn nicht, kannst du den Wert mit dem äußeren Poti (das originale näher zum blauen Elko) einstellen - aber ganz vorsichtig. Der Wert darf nicht höher als 80mA sein.

    Da du keine Messklammern hast, brauchst du vermutlich Unterstützung von ein paar weiteren Händen.


    Wenn der linke Kanal passt, Gerät wieder aus, Sicherung wieder rein und das ganze auf der anderen Seite genauso machen.