Beiträge von MaxB

    Im Schaltplan steht es doch aber..???

    Es ist ein 150V-Motor verbaut und bei 4W sollten es 13,2V Gleichspannung für den Verstärker sein.


    Für 12V brauchst du einen anderen Dreher.

    Wenn man auf Strobo verzichten kann, könnte es mit einem 491 oder 496 gehen, obwohl die eigentlich mit 14,5V angegeben sind.


    Gruß Martin

    Wenn du dir für das CDS660 eine DN85 kaufst (das ist eine Diamantnadel) wird die Platte nach geschätzten 10000 x abspielen vermutlich etwas schlechter klingen... Zwischendurch ist aber auf jeden Fall schon eine neue Nadel fällig.

    Sprich mit einer guten Diamantnadel passiert deinen Platten genau gar nichts. Mit einer schlechten Nadel machst du dir auch mit einem MM-System die Platten kaputt.


    Gruß Martin

    Hallo,


    der Motor ist für 220V (230V) gesteckt.

    Am Stecker müssten die beiden braunen Leitungen an den zweiten und vierten Kontakt gehen. Die Netzspannung liegt also an dem Pin links von dem grünen Kabel und am gelben Kabel. Zwischen diesen Pins liegen 230V. Wenn der Schalter schaltet verbindet er Pin 2 (links vom grünen) und Pin 3 (den grünen). Dann kann der Strom durch den Motor fließen. Von Pin 3 (grün) durch die erste Spule nach Pin 6 (da sind Schwarz und Gelb zusammen) und von dort durch die zweite Spule nach Pin 4 (das einzelne gelbe Kabel.


    Das ist soweit also alles richtig angeschlossen.

    Zwischen Pin 3 (grün) und Pin 4 (einzeln gelb) müssen 230V zu messen sein. Zwischen Pin 3 und Pin 6 (schwarz/gelb) und zwischen Pin 4 (einzeln gelb) und Pin 6 (schwarz/gelb) müssen jeweils 115V zu messen sein.


    Die Motorwelle sollte sehr leicht mit den Fingern zu drehen sein.


    Zum Test kannst du den Widerstand der beiden Motorspulen messen - natürlich spannungslos ohne Stecker in der Steckdose!

    Messgerät auf Widerstandsmessung stellen und einmal zwischen Gelb und Schwaz/Gelb messen und einmal zwischen Grün und Schwaz/Gelb messen. Es sollte zweimal annähernd der gleiche Wert angezeigt werden. Zum Spaß kannst du dann noch von Grün nach Gelb messen und es sollte der doppelte Wert angezeigt werden.


    Ich denke der Motor geht zu schwer und die Lager müssen gereinigt zu und neu geölt werden.


    Gruß Martin

    OK, da müssen wir noch mehr ins Detail gehen...

    Welche Spannung misst du zwischen den Adern der braunen Zuleitung?


    Lässt sich die Motorwelle per Hand leicht drehen?


    Bitte noch ein Bild vom geöffneten schwarzen Kasten, an den die braune Zuleitung geht.

    Sofern sich die Krokoklemmen nicht berühren hättest du im System einen Kurzschluss zwischen den Anschlüssen an den Kristall - sowas habe ich noch nie gehabt oder gehört ...Das habe ich bisher für unmöglich gehalten, zumal ich so ein System schon zerlegt habe, um es mir vom Aufbau her anzusehen.

    Dinge gibt's, die gibt es gar nicht... :)


    Dann ist ein neues System fällig.


    Gruß Martin

    Ein CDS kann man nicht per Widerstandsmessung messen...

    Was heißt 'kein Widerstand'? Wird Null angezeigt?

    Dann hast du höchstens einen Kurzen an/in der Verkabelung.


    Trafo abklemmen und die Spulen messen. Könnte ein Windungsschluss sein.


    Gruß Martin

    Willkommen im (on) Board...


    Das ist ja mal ein richtiger Glückstreffer, so ein Gerät einfach so am Straßenrand zu finden - Glückwunsch.


    Zu den Nadeln...

    Du kannst problemlos auch eine elliptische Nadel an des 101 stecken. 101 und 103 sind da vollkommen kompatibel. Das 103 ist quasi das 101 mit elliptischer Nadel.

    So steht es ja auch unter "Tonabnehmer" in deinem Link.

    Die Jico ist selbstverständlich Diamant. Saphir gibt es eigentlich nur noch für alte Kristallsysteme.

    Es ist höchstens die Frage, ob es ein ganzer Diamant ("nackter" Stein) ist, oder eine Diamantspitze auf einem Träger (gebondet). Ich behaupte für mich, dass ich da keinen Unterschied hören können würde... auch Nachbau oder Original entzieht sich vermutlich meinen Hörfähigkeiten. Das hängt aber immer davon ab, was deine Ohren und die Umgebung (Raumakustik) überhaupt hergeben können.


    Gruß

    Martin

    Wenn du hast, spezielles Sinterlageröl. Wenn nicht, geht auch 10W40 Motoröl.


    Man kann natürlich wieder vernieten, aber es geht auch mit Schrauben. Ich nehme da M2,5 Schrauben mit passender Mutter. Die Schrauben passen direkt. Bei M3-Schrauben muss man erst die Löcher aufbohren.

    Wärme dehnt Metall.

    Dann bleibt zu hoffen, das sich die Schale stärker dehnt, als die Blechpakete... :)


    damit die Schalen nicht zu fest bzw. zu tief sitzen.

    Das ist gar nicht möglich, da Prägungen vorhanden sind, die auf dem Blechpaket aufsetzen. Tiefer (also näher zusammen) geht nicht und weiter auseinander soll nicht. Also bis auf Anschlag und gut.


    Gruß Martin

    Entstörkondensator, der gerne mal nach 40 Jahren in Rauch aufgeht, und auf einem der Bilder meine ich einen Riß in der Antiskatingscheibe entdeckt zu haben.

    Entstörkondensator ist bei diesem Modell meist ein rotbrauner KT1800 und die sind qualitativ sehr gut und gehen fast nie kaputt. Ein Blick in den Motorschaltkasten klärt das.


    Genau, die AS-Scheibe ist gerissen. Sollte man ersetzen oder kleben. Ersatz gibt es in Form von 3D-Nachdrucken.

    Ich frage mich gerade, was das für gemietete Muttern sind und wo die saßen. Musste ich noch nie ausbohren, auch bei kompletter Zerlegung des Motors nicht. Hast du ein 'Vorher-Bild'?

    Sieht aus, als hätte man das besser nicht getan.

    Eventuell kann man den Nietrest in der Drehmaschine abdrehen und ein Loch mit Gewinde herstellen. Damit kann der Stift dann angeschraubt werden.