EDS1000-2 überholen

  • Hallo :)
    Da gewünscht nun die Bilderdoku von der Motoüberholung meines 721ers mit EDS1000-2 Direct Drive.
    Vorweg mal gesagt, man braucht null Angst oder Scheu haben den Motor zu zerlegen. Es ist halb so wild. Die Überholung eines 1219/1229er Dosenmotors ist viel mehr Arbeit ;)


    Na dann mal los :thumbsup:



    Das ist mal das gute Stück, schön auf den Bauch gelegt, damit wir daran herumwerkel können.



    Zunächst nehmen wir mal die Kunststoffabdeckung ab. Dazu lösen wird die beiden Schrauben und nehmen die Abdeckung ab.



    Jetzt lösen wir die Schrauben der Lagerbrücke. Hier sollte man einen passenden Schraubenzieher nehmen, da die ganz schön fest sitzen können. Mit einem zu kleinen macht man meistens die Schraubenköpfe kaputt.
    Dann können wir die Lagerbrücke ganz einfach abnehmen.



    Ich habe das Lager schon vor einiger Zeit ausgewaschen und mit neuem Fett versorgt wie man erkennen kann. Sollte das noch nicht passiert sein, dann sieht das ganze nicht so aus, sondern man hat lauter altes bröseliges Fett da drinnen. Das sollte auf jeden Fall raus und durch neues ersetzt werden. Am besten eignet sich dafür ein druckbeständiges Langzeitfett auf Lithiumseifen Basis mit MoS2.
    Wichtig auch an dieser Stelle: Ich habe den Spieler die ganze Zeit auf dem bauch liegen lassen und so gearbeitet. Wenn man das Gerät nun irgendwann umdreht, weil man etwas nachsehen möchte oder warum auch immer.... :!: Ohne montierten Lagerbock und somit ohne Drucklager darf der Motor in der normalen Position des Gerätes keinesfalls gedreht werden :!:
    Der Motor liegt ohne Lager satt auf den Spulen auf. Wenn man ihn dreht, können diese Schaden nehmen.
    Wenn er allerdings auf dem Bauch liegt, so wie hier am Bild, dann kann man den Motor gefahrlos drehen, da kann nichts passieren.



    Leider muss man auch das Kurvenrad abnehmen, da man sonst das Antriebszahnrad für die Mechanik, welches auf der Motorwelle sitzt, nicht abnehmen kann. Das ist aber schnell geschehen. Mit einem Schraubenzieher den Sicherungsring entfernen und das Kurvenrad abziehen.



    Dann mit einer Seegeringzange die beiden Sicherungsringe des Antriebszahnrades abnehmen und das Zahnrad einfach abziehen. Sollte jemand irritiert sein, warum hier das Kurvenrad noch oben ist obwohl wir es vorher abgebaut haben... ich hab zuerst versucht das Zahnrad abzuziehen ohne das Kurvenrad zu entfernen... Ätsch, geht nicht :P



    Dann also runter damit.



    Unter dem Zahnrad ist noch ein Sicherungsring und darunter zwei Scheiben. Eine Stahlscheibe und darunter eine Pertinax Scheibe. Beides entfernen. Die Scheiben können ein bisschen schwer runter gehen, die sind ziemlich passgenau. Ach ja... dieser ist der Eigentliche Sicherungsring für den Motor... man kann ihn aber völlig gefahrlos abnehmen ohne das der Motor auseinanderfällt. Auch wenn er am bauch liegt. Der Ringmagnet hält den Motor zusammen.



    Jetzt wird's spannend :D jetzt drücken wir mit dem Daumen die Motorwelle hinunter. Man sollte darauf achten, daß der Spieler etwas höher "aufgebockt" sein sollte, da man sonst unten zu wenig Platz hat und man die Halbschale nicht mühelos freibekommt. Ich hab zu wenig Platz gehabt und ich habe eine helfende Hand gebraucht die mir den Spieler ein Stück hochhebt, damit die Schale herauskommt.
    Im Optimalfall: Mit einer Hand rausdrücken, mit der anderen Hand unten auffangen...



    Jetzt haben wird das teil in der Hand. Was sehr Positiv auffällt ist, daß keine Einlaufspuren zu sehen sind. man sieht wohl wo die Lager auf der Welle Liegen, aber von eingelaufen kann keine Rede sein.
    Trotzdem polieren wir die Welle mit einer Metallpolitur ein bisschen auf um die ursprüngliche Oberfläche wieder herzustellen. Zum Polieren verwende ich eine Metallpolitur, damit geht das sehr gut.


    Fortsetzung im Nächsten Post, kann keine Bilder mehr Hochladen :D

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  • So, hier geht's weiter :D



    Nach ein bisschen Polieren sieht die Welle aus wie neu.



    Wenn sie fertig poliert ist noch gut reinigen, damit keine Rückstände des Poliermittels auf der Welle zurückbleiben. Man kann dazu verschiedenste Mittelchen verwenden... Spiritus, Isopropanol, den selbst gebrannten Schnaps des Nachbarn.... Ich selbst bin Raucher und nehme den Sprit für mein Feuerzeug :D geht gut, und ich steh auf den Geruch :rolleyes:



    Zum Schluss kommen dann Lager selbst dran. Da habe ich mir ein Stück Küchenrolle mit Benzin getränkt, hab sie zusammengezwirbelt und bin einige male durch das Lager damit gefahren. Dann habe ich das ganze trocknen lassen und das Lager mit Öl gespült. Ein Tuch oder Schwamm drunter legen und mit Öl spülen... Ich habe mich dann letztlich für das Haftöl entschieden... mal schauen ob es die richtige Wahl war... das zeigt die Zeit.


    Ein sehr erfreulicher Umstand ist, daß die Konstruktion es zulässt, daß man hier quasi Öllager hat. Darum ist hier auch das Bild.. das ist der Motor von der Oberseite, also Normale Lage des Spielers. Hier kann man ein wenig Öl anbringen und genauso im Motorinneren. Da es nicht ein durchgängiges Lager ist, sondern zwei Lager sind, ist zwischen den Lagern ein bisschen Platz. Ich habe dann also den Spieler wieder auf den bauch gelegt. Die Motorwelle von unten in das erste Lager gesteckt, dann ein bisschen Öl eingefüllt und dann die Welle komplett hineingesteckt. Es sollte jetzt auch im Motorinneren ein kleiner Öl Vorrat vorhanden sein.


    Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge ist in genauso unkompliziert. Lediglich darauf achten, daß die Rückschlussplatte wieder dort ist wo sie hingehört. Ist das nicht der Fall, lässt sich der Motor nicht ganz zusammensetzten... Diese Platte ist aber von der Unterseit, also wenn der Spieler am bauch liegt zu sehen und kann nötigenfalls zurechtgerückt werden. Wenn das passt, dann wieder alles zusammenbauen und ferig ist die Geschichte :thumbsup:


    Viel Erfolg beim nachmachen, Grüße Reini

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  • Hallo Reinhard,


    die Doku ist süper :thumbup::thumbsup: - deine Likesammlung erhält also Zuwachs :D ! Was noch interessant wäre: ein Bild, auf dem ein Pfeil auf die Rückschlussplatte deutet - für so ganz Dumme, wie mich. Ansonsten lediglich einen kleinen Kommentar zum "Ölvorrat" in der "Tasche" zwischen den beiden Lagerstellen: es könnte sein, dass der Schmierstoff durch die Drehbewegung im Lauf der Zeit nach unten, zum Lagerspiegel transportiert wird und dort das Fett "verdünnt". Eine Kontrolle - hin und wieder - dürfte jedoch problemlos machbar sein, nicht wahr? Ich habe denn aus reiner Neugierde zum Abschluss noch weitere Fragen: ist der Lagerspiegel ein loses Bauteil, sodass man ihn ersetzen könnte, wenn man wollte? Woraus besteht er und welche Abmessungen hat er? Ist damit zu rechnen, dass sich die Achsspitze stark in die Oberfläche eingearbeitet hat? Vielleicht rennt mir ja mal ein entsprechender Restaurationskandidat über'n Weg - und dann wüsste ich schon vorher darüber Bescheid, was mich erwartet.
    Liebe Grüsse



    Robert



    P.S.: Metallpolitur für die Achse(-n) verwende ich auch, sofern da keine nennenswerten Riefen vorhanden sind, Benzin als Reinigungsmittel für "Ölsardinen" und Poliermittelreste ist auch mir das Liebste. Als Genauigkeitsfanatiker gehe ich zwar nach der Politur mit normalem "Chromglanz" noch mit Unipol dran (obwohl eigentlich für Kunststoffe), aber das vermittelt mir einfach nur ein noch besseres Gefühl im Bauch. Nur bei massiven Riefen greife ich als Erstmaßnahme zu meinen Diamantpolierpasten. Auch an Achsspitzen.

  • Hallo riofox,


    Ich habe leider kein Foto mit der Sichtbaren Rückschlussplatte... Auf der Motorunterseite, also wieder "Bauchlage" :D ist rechts unten ein Sichtfenster, wo man die Platte sehr gut sehen kann und auch zurechtrücken kann wenn der Motor nicht gleich zusammenrutscht...


    Das mit dem Vorrat in den Taschen wird sich zeigen ob das klug war oder nicht... wie du sagt, das werde ich nach einiger zeit mal kontrollieren..


    Was das untere Lager angeht... leider sieht man das auf dem Foto nicht, an das habe ich nicht gedacht... das wird durch drei kleine Stanzungen gehalten.. prinzipell ist es nicht zum tauschen gedacht- Vom material her dürfte es sich um eine Art Kunststoff handeln würde ich sagen...
    Man sieht zwar einen kleine Vertiefung in der Mitte wo die Welle aufsitzt, ich denke aber nicht daß das eine wesentliche Rolle Spielt. Die Welle selbst zeigt überhaupt keine Verschleißerscheinungen vom "Lagerspiegel" her.
    Es wurde auch schon im anderen Thread erwähnt daß das vermutlich aus so gewollt sein kann.
    Das Lager ist meiner Meinung nach wesentlich besser und langlebiger konstruiert, als die Lager der herkömmlichen Motore


    Grüße Reini

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  • Hallo Reinhard,


    das mit dem Sichtfenster, von dem aus man auch regulierenden Zugriff hat, ist ja ein guter, praktischer Hinweis - da braucht's dann auch kein extra Bild mehr.


    Ölschwemme: wie du sagst und ich es empfohlen hatte, dürfte gelegentliche Kontrolle den Job tun. Yo: die Zeit wird zeigen, was da passiert; vielleicht magst du das Untersuchungsergebnis ja noch einpflegen oder in einem neuen Thread - je nach verstrichener Zeit - mal darauf hinweisen, wie sinnvoll ein Ölvorrat an dieser Stelle ist. Haftöl würd' ich übrigens ebenfalls verwendet haben.


    Die Delle im Lagerspiegel ist so nicht gedacht - das ist Verschleiss. Wenn sie jedoch noch klein und dazu gut geschmiert ist (was bei dir der Fall ist!), dürfte sich weiterer Verschleiss in Grenzen halten. Dass der Lagerspiegel aus Kunststoff ist - wohl Nylon o.Ä. - scheint normal zu sein; mein 601 stammt ja etwa aus derselben Ära und die Qualität der Lagerkonstruktion ist vergleichbar und hier fand ich auch graue Scheiben aus Kunststoff vor. Die zu ersetzen scheint beim 601 jedoch einfacher zu sein: die untere Lagerabdeckung lösen und schon kommt man da heran. Meine Lagerspiegel sind mittlerweile aus Bronze, die ich für haltbarer halte; zudem ist sie schwerer zu verformen, als ein Kunststoff, ohne dabei zu hart für die Achsspitze zu sein.


    Der Austausch beim EDS1000 mag etwas trickier sein, aber dennoch machbar. Eine supergute Reinigung voausgesetzt (Benzin!), sollte vorher eine genaue Messung des Abstandes zwischen der Oberkante der unteren Lagerabdeckung und einer unbeschädigten Stelle der Oberfläche des Spiegels erfolgen. Von "oben" kommt man ja an den Lagerspiegel nicht heran, aber ich nehme an, dass das von unten möglich sein wird, wo der grosse Schraubenschlitz sichtbar ist. Irgendwie müssen die das Bauteil bei Dual schliesslich montiert haben. Der sichtbare Schraubensicherungslack dient wahrscheinlich nur dazu, dass sich die Schraube nicht während der Arbeit herauswirkt und sich somit der Lagerspiegel senkt, was wohl Beschädigungen im Innern des Motors zur Folge hätte (wenn ich das richtig verstanden habe).
    Was weiterhin anzunehmen ist: die drei sichtbaren Stanzungen, die du erwähnst, bilden wohl einen Höhenanschlag, der die Position der Lagerspiegeloberfläche genau definiert. Wenn wir das kleine Scheisserchen nun also von unten entfernen und durch einen neuen, polierten (!) Lagerspiegel ersetzen, anschliessend die Schraube wieder (nicht zu dolle und gerade so, dass nix wackelt) anziehen, sie durch neuen Sicherungslack gegen erneutes Verdrehen sichern, dürfte die Sache gegessen sein. Ich empfahl gerade das nicht zu feste Anziehen der Schraube nicht ohne Grund: wir wollen die drei von oben sichtbaren Stanzungen/Zungen und den neuen Lagerspiegel (besonders, wenn aus Kunststoff!) in keinem Fall deformieren! Es dürfte genügen, durch das Anziehen der Schraube lediglich ein Verdrehen des Lagerspiegels zu verhindern.
    Nach der Montage der "Baugruppe" empfähle ich das Nachmessen darauf hin, ob der Abstand der Oberkante zur Lagerspiegeloberfläche noch - oder besser wieder - stimmt!
    Für neues Lagerspiegelmaterial können glatte Gitarrenplektren der richtigen Stärke und aus Nylon herhalten - das ist zwar kein "Nylatron" oder ähnliches Gebimse, aber hin und wieder kann man ja kontrollieren, ob das Material erneut "eingelaufen" ist. Wenn das nach vierzig Jahren ohne Nachschmierung beim Original nur geringe Folgen hatte, wäre ein Zeitraum von zehn Jahren, nach denen man dort einmal nachsehen kann, gewiss angemessen. Sodele; jetzt aber geht's erstmal in die Heia. Dir noch'n netten Gruss und gute N8



    Robert

    Einmal editiert, zuletzt von riofox () aus folgendem Grund: technisch bedingt

  • Hallo Riofox,


    ich kann noch nicht schlafen gehen, da ich Nachtschicht habe :D Aber dir natürlich auch eine gute Nacht :)


    Ja das mit dem Lagerspiegel wird sich auch mit der Zeit zeigen, ob sich hier eine sagen wir problematische Abnutzung bemerkbar macht oder nicht.
    jetzt hat er 40 Jahre gehalten dann soll er auch nochmal 40 Jahre halten :D


    Ein riesen Vorteil von diesem Lagerspiegel scheint aber zu sein, daß er die Motorwelle nicht angreift, selbst wenn er wie bei mir ein wenig abgenutzt ist.
    Ich habe einen 1229er gehabt und auch bei diesem den Motor überholt... da hat man schon sehr deutliche Einlaufspuren gesehen, die durch den ebenfalls eingelaufenen Lagerspiegel entstanden sind. Das liegt aber wohl auch an der geringeren Drehzahl des EDS


    Ich werde wenn ich mal nachgesehen habe hier ergänzen ob es sinnvoll ist ein wenig Öl als Vorrat zu deponieren oder ob es einfach wieder herausläuft... man wird sehen ;)


    Ach ja, danke übrigens für deine positive Kritik und die Likes :thumbsup:


    Grüße, Reini

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  • Achja, hab ich doch glatt vergessen :D


    als Abschluss der Geschichte hier mein Plattenspieler beim abschließenden Probelauf nach dem Drehzahlabgleich :)


    Mein Goldstück habe ich übrigens hier von einem Boardmitglied. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle, habe viel Freude damit :)




    Grüße, Reini

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  • Hallo Reinhard,


    Nachtschicht kann ätzend sein - ich hoffe, dass die Deine es nicht gewesen ist. Zunächst einmal: da hast du einen schönen Dreher, der auch mir schon gefallen könnte ;) . Die Likes kamen aus Überzeugung und von Herzen; ich gehe damit ansonsten nicht verschwenderisch um; im Zuge Dessen aber auch dir vielen Dank für die Deinen! Insofern möchte ich noch Etwas dafür tun, sie mir verdient zu haben ^^ :


    Deiner Theorie mit dem geringen bis nicht feststellbaren Verschleiss der Achsspitze durch niedrige Drehzahlen mag ich gerne zustimmen, wenngleich ich das bislang leider bei allen 601-Achsen und auch bei der 510-Achse, bzw. einer 505-Achse (war'n Auftrag...) habe feststellen und nachbearbeiten müssen. Welche Ursache das im Einzelnen hat - die drehen ja auch nicht schneller - unterliegt Mutmaßungen; vielleicht lag es daran, dass die Lagerspiegel/Achsspitzen aller genannten Dreher keine "Fettpackung" aufwiesen, wie es z.B. bei dem EDS 1000 üblich zu sein scheint. Nach der Revision durch mich wurde das per Molycote geändert - die Zeit wird hier zeigen, ob diese Maßnahme hilfreich war. Es mag also nicht unbedingt daran gelegen haben, dass hier anderes Material, als bei dir, verwendet worden ist. Die Modelle 510 und 505 haben übrigens gar keinen separaten Lagerspiegel; hier besteht das Lagergehäuse selbst aus einem Stück Kunststoffspritzguss und enthält lediglich zwei eingegossene oder eingepresste Lagerbuchsen aus Messing - blöd, wenn sich die Achse da am Boden eingelaufen hat. Meine Lösung war ein dünnes, poliertes Bronzeblech und eine Zwischenlage aus demselben Blech zwischen Lagergehäuse und Chassis, um am Ende die Tellerhöhe nicht zu verändern - und offenbar funktioniert's. Weder ich, noch der Mann, dessen Tellerlager (und -achse) ich in Ordnung gebracht habe, finden bislang einen Grund zur Klage.


    Was mir noch zum EDS einfällt ist, im Forum gelesen zu haben, dass da im Innern schon Scharr- und/oder Schleifgeräusche entstanden sein sollen, bzw. die empfindlichen Spulen durch Reibung zerstört worden sind. Die Lösung im ersten Fall war gewesen, irgendwo Etwas "weg zu schnitzen", weil das wohl aufgequollen war und am Rotor geschliffen haben muss. Ich könnte mir aber auch eine weitere Ursache denken: eingelaufene Lagerspiegel und hierdurch eine Absenkung des Rotors bis hinunter auf die Spulen! Wenn ich jetzt aber über die Motorkonstruktion nachdenke und das, was mir darüber bisher bekannt geworden ist, hielte ich die Maßnahme, auch den Lagerspiegel im Auge zu behalten, gar nicht mal für ungerechtfertigt! Interessant fände ich deshalb, wenn sich mal Jemand mit einem zerstörten Motor hier zu Wort meldete, der sich die Mühe gemacht hat, das untere Ende seines kaputten EDS aufzuschrauben und dessen Lagerspiegel zu begutachten. Wäre doch gelacht, wenn sich nicht mehr dieser tollen Maschinchen retten liessen (und es wäre schade um Jedes, bei dem es nicht gelänge)!
    In diesem Sinne dir beste Grüsse - und ich wünsche dir gute Erholung von der Arbeit



    Robert

  • Hallo Reini,
    vielen Dank für mutige Aktion und die gute Dokumentation!
    Darauf habe ich seit Jahren gewartet.
    Vom Mechanik-Phobiker noch folgende Frage:
    Gibt es beim Wiederaufsetzen der Kurvenscheibe etwas zu beachten? Ist die Stellung klar definiert?
    Zum unteren Lagerspiegel noch folgende Anmerkungen:
    Auch bei meinem 721 ist dieser Spiegel aus grauem Kunststoff deutlich eingelaufen, nicht exakt zentriert.
    Mir hat mal ein Händler den angeblich eingelaufenen Metallspiegel eines Linn LP12 gezeigt.
    War dagegen kaum sichtbar. Auch habe ich den eingelaufenen Lagerspiegel im Verdacht, bei ungünstiger Position der Lagerbrücke einen kleinen Ruck bei jeder Umdrehung zu produzieren.
    Glücklicherweise geben die Befestigungsbohrungen der Lagerbrücke etwas Spielraum und mit dem schwereren Teller des 701 tritt das Geräusch nicht mehr auf.
    Also wäre auch ich am Austausch des Lagerspiegels interessiert.
    Neben den drei weiter oben erwähnten Stanzungen zur Befestigung des Lagerspiegels gibt es bei mir auch noch ein kleines hartes Drähtchen, wohl zwischen Lagerspiegel und Lagerbrücke eingeklemmt.
    Eventuell zur Erdung des Rotors?
    Schöne Grüße!
    Günter

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  • Hi !

    Was mir noch zum EDS einfällt ist, im Forum gelesen zu haben, dass da im Innern schon Scharr- und/oder Schleifgeräusche entstanden sein sollen, bzw. die empfindlichen Spulen durch Reibung zerstört worden sind. Die Lösung im ersten Fall war gewesen, irgendwo Etwas "weg zu schnitzen", weil das wohl aufgequollen war und am Rotor geschliffen haben muss.

    Wenn der Läufer auf den Spulen schleift, hat jemand an der Höheneinstellung gedreht oder der Lagerspiegel ist endgültig im Eimer.


    Das "Wegschneiden" bezieht sich auf EDS920 und 930, wo die *Tachospule* am unteren Ende des Motors mit einem gummiartigen Magnetring umfaßt ist, der das Wechselfeld der Zahnscheibe auf die Spule durchreicht. Dieser Magnetstreifen quillt im Laufe der Jahrzehnte auf und behindert / blockiert die Drehung der Zahnscheibe, die nur mit den Seegerringen gehalten wird. Daraus resultieren Gleichlaufschwankungen oder im Extremfall ein unkontrolliertes Hochdrehen des Motors, wenn die Zahnscheibe ganz stehenbleibt.


    Da kann man mit einem scharfen Cuttermesser entlang der Zahnung ganz vorsichtig die Scheibe wieder freischneiden, muß aber höllisch aufpassen, nicht abzurutschen und dabei die Tachospule zu beschädigen.


    .

    Peter aus dem Lipperland


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  • Guten Morgen, Jungs ;) .


    Erstmal an den Dieter...
    Wozu das Drähtchen dient, weiss ich nicht, aber sicher wird's der Peter wissen. Wenn du mir die Abmessungen von deinem Lagerspiegel nennst, könnte ich Einen aus Bronze machen; einfacher wäre die Sache mit dem Gitarrenplektron - das bekämest du selber hin.


    ... Und jetzt an den Peter:
    Danke dir für die Aufklärung - na, das mit dem Aufquellen finde ich gar nicht schön; ich kann zwar Feinmechanik, aber da würde ich dann doch etwas nervös. Trotzdem ich mit Skalpell arbeite(-n kann).

    Wenn der Läufer auf den Spulen schleift, hat jemand an der Höheneinstellung gedreht oder der Lagerspiegel ist endgültig im Eimer.

    Hiermit bestätigst du ja irgendwie meine These mit dem allzu verschlissenen Lagerspiegel und ergänzt sie, indem du meinen unausgesprochenen Verdacht bestätigst - das mit der Höheneinstellung. Deshalb hatte ich schon dem Reinhard das Nachmessen vor dem Ausbau des Lagerspiegels angeraten. Liege ich eigentlich richtig mit meiner Vermutung, dass die drei "Nasen" als Anschlag für den Lagerspiegel nach oben hin und als Schutz vor dem Verdrehen des Teils gedacht sind? Was hältst denn du von Bronze?


    Liebe Grüsse an euch Beide



    Robert

  • Hi Robert !

    Was hältst denn du von Bronze?

    Nichts. Zu hart und beschädigt das untere Wellenende, wenn es dumm läuft.
    Ich würde eher den Lagerspiegel ersetzen wollen, als das Wellenende aufwendig wieder in Form schleifen müssen.


    Das Hartplastikding *soll* ein Stück weit einlaufen, damit sich der Druck von Läufer, Teller und dem "mitfahrenden Krempel" obendrauf gleichmäßig verteilt. Nach einiger Zeit stellt sich dann eine Balance ein, wo der Kunststoff aufgrund des Drucks nicht weiter einläuft. Für die Schmierung muß dabei in erster Linie das MoS2 sorgen, wenngleich ich dem Kunststoff auch in gewissem Rahmen eine selbstschmierende Fähigkeit andichten würde. Das scheint eine Art Hostalen oder sowas zu sein.
    Daher ist es eigentlich unverständlich, daß Dual in seiner Serviceanleitung nicht z.B. eine fünfjährige Kontrolle des Schmierstatus am Motordrucklager vorgesehen hat.
    *Das* könnte jeder Servicetechniker (oder begabte Laie), der ja auch z.B. die Brikettmotoren zerlegen müßte.


    .

    Peter aus dem Lipperland


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  • Guten Morgen :) ,



    Gibt es beim Wiederaufsetzen der Kurvenscheibe etwas zu beachten? Ist die Stellung klar definiert?

    Das Kurvenrad ist ganz einfach wieder einzubauen. Ich habe das nicht erwähnt weil ich mich nur auf den Motor hier fokussiert habe. Beim Einsetzten ist es am einfachsten das Rad in seiner Ruheposition einzusetzen. Ganz einfach zu erkennen, da in der Ruheposition die Verzahnung fehlt, damit während des Spielens der Teller komplett frei läuft.
    Nun setzt man das Kurvenrad so auf, daß die fehlenden Zähne zum Antriebszahnrad des Motors stehen.
    Zuerst muss man auf den Kurzschließer achten... die beiden Kontakte vorsichtig nacheinander mit einem Schraubenzieher leicht anheben, damit die Steuerkulisse für den Kurzschließer darüber rutschen kann. Dann gibt es den großen Haupthebel der in das Kulissenrad eingreift und in einer Rille entlang läuft. Hier nur darauf achten, daß die Nase des Hebels in die Rille rutscht. Ist nicht schwer, da in der Ruheposition die Rille etwas breiter ist. Zum Schluß gibt es noch einen Steuerhebel der ganz außen am Rad läuft... den einfach soweit anheben bis das Kurvenrad endgültig ganz auf der Achse sitzt.


    Die Mechanik ist im 721 sehr einfach und leicht zu durchblicken, und bei weiten nicht so aufwendig wie bei den Wechslern der 121x/122x Reihe.



    Neben den drei weiter oben erwähnten Stanzungen zur Befestigung des Lagerspiegels gibt es bei mir auch noch ein kleines hartes Drähtchen, wohl zwischen Lagerspiegel und Lagerbrücke eingeklemmt.


    Dieses kleine Drähtchen dient dazu um die Motorachse auf Masse zu legen um eventuelle statische Aufladungen zu verhindern. Ich habe aber hier gelesen daß bei späteren Modellen dieses Drähtchen entfallen ist und daß bei dem EDS1000 und EDS1000-2 auch keine Probleme mit statischen Aufladungen bekannt sind.


    Sollte also das Drähtchen fehlen oder bei der Reinigung und Schmierung des Lagers kaputtgehen, macht das nichts.



    Das Hartplastikding *soll* ein Stück weit einlaufen, damit sich der Druck von Läufer, Teller und dem "mitfahrenden Krempel" obendrauf gleichmäßig verteilt. Nach einiger Zeit stellt sich dann eine Balance ein, wo der Kunststoff aufgrund des Drucks nicht weiter einläuft.

    Ja das habe ich auch so gelesen, ich denke auch daß es aufgrund des Materials daß hierfür verwendet wird, ein bewußtes und gewolltes "einlaufen" was man hier in dem Fall ja dann gar nicht als einlaufen bezeichnen kann herbei geführt wird.
    Sagen wir das Lager passt sich optimal an sein Gegenstück, die Motorwelle, an um einen optimalen Lauf zu gewährleisten.... Das klingt doch gut ;) :D


    Grüße, Reini

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  • Ja das habe ich auch so gelesen, ich denke auch daß es aufgrund des Materials daß hierfür verwendet wird, ein bewußtes und gewolltes "einlaufen" was man hier in dem Fall ja dann gar nicht als einlaufen bezeichnen kann herbei geführt wird.

    danke schön Reini für die ergänzenden Hinweise zur Montage des Kurvenrades.
    Nun zum Lagerspiegel.
    Bei mir ist der Lagerspiegel nicht zentriert eingelaufen. Und wenn die Vertiefung zentriert wäre, hat die Lagerbrücke in den Befestigungsbohrungen doch ziemlich viel Spiel. Es besteht also eine ziemliche Wahrscheinlichkeit, daß die Motorwelle nach Demontage/Montage der Lagerbrücke eventuell auf der Flanke der Vertiefung läuft. Wohl nicht im Sinne der Konstrukteure.
    Vielleicht eine Erklärung dafür, dass es keine Wartungsanweisung für das untere Lager gibt.
    Ich tendiere dazu, den Lagerspiegel durch eine Kunststoffscheibe aufzudoppeln, mit Schmierstoff zu versehen und dann für die nächsten 20+ Jahre nicht mehr zu öffnen. Dann sollte sich so etwas wie ein Neuzustand einstellen.
    Ein Plektrum ist bestimmt robust und könnte geeignet sein.
    Zwei Fragen an Robert: Gibt es da empfehlenswerte Markenfabrikate?
    Wie dick sind die Dinger?
    Eine Frage an alle: Kann ich da so ein Scheibchen einbringen ohne die Höhe der Motorwelle an der dicken Mutter zu justieren?
    Schöne Grüße
    Günter

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  • Eine Frage an alle: Kann ich da so ein Scheibchen einbringen ohne die Höhe der Motorwelle an der dicken Mutter zu justieren?
    Schöne Grüße
    Günter

    Nein.


    Und deine Bedenken, dass die Welle nicht 100%ig passt, weil das Eigelaufene nicht zentrisch ist = tu den Deckel drauf, Schrauben rein - aber nicht festziehen, dreh den Motor um und dreh die Welle, so kann sich der Deckel und die Welle an die "Vorher"-Position setzen, dann tust die Schrauben anziehen. So hast du die vor Zerlegung "unzentrische" Mitte wie vorher.

  • Hi !

    So hast du die vor Zerlegung "unzentrische" Mitte wie vorher.

    Genau so wird's gemacht.
    Du kannst den Punkt fühlen, wo die Motorwelle in die Vertiefung im Lagerspiegel einrastet.


    .

    Peter aus dem Lipperland


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  • Zwei Fragen an Robert: Gibt es da empfehlenswerte Markenfabrikate?
    Wie dick sind die Dinger?

    Hallo Günter,


    Plektren gibt es in verschiedensten Stärken, auch jeweils vom selben Hersteller - den Spielstilen geschuldet. Die Dicksten mit parallelen Oberflächen sind 2mm dick, aber man kann auch verschiedene Stärken nach Bedarf zusammenstellen. Durchs Ausprobieren beim Bassspielen weiss ich drei Dinge:
    Die glatten Nylonplektren der verschiedenen Hersteller nehmen sich qualitativ gegenseitig nix.
    Die 2-mm-Plektren genügen mir zum Spielen gerade so eben.
    Ich hasse das Spielen mit glatten Plektren *flitsch!*


    Daher spiele ich Dunlop Stubby in 3mm Stärke 8|:thumbsup: .


    Du wirst die Oberfläche, auf der die Achsspitze laufen soll, in jedem Fall polieren müssen, da sie herstellerseitig für besseren Grip angeraut sein werden - was wir nicht gebrauchen können. Der Werkstoff Nylon nennt sich bei Plektren "Delrin" - wieso, weiss nur das Marketing - und die meisten unterschiedlichen Stärken findest du bei Dunlop, Fender, aber auch PRS und D'Addario bieten was an. Achte nur bitte darauf, dass da kein Logo eingeprägt ist - die kannst du nicht gebrauchen, die bekommst du nicht glatt. Ich habe jetzt nur rausgesucht, was Thomann so anbietet, aber in deiner Nähe gibt's auch Musikalienläden, wie das Musikhaus Andresen, Soundhouse oder Pro Music; die würde ich mal anrufen und fragen.
    Der Rest ist Handwerksarbeit, bis da ein Lagerspiegel draus wird :D : kleine Säge oder'n Dremel, Feile und zum Messen 'n Messschieber sollten vorhanden sein. Und Poliermittel, sowie eventuell Schmirgel in 600/1200/1800er Körnung zum Vorbereiten.
    Have fun!


    Nichts. Zu hart und beschädigt das untere Wellenende, wenn es dumm läuft.
    Ich würde eher den Lagerspiegel ersetzen wollen, als das Wellenende aufwendig wieder in Form schleifen müssen.

    Hallo Peter,


    das wäre schade; ich habe das Material in meinen 601ern und dem 510 verbaut, nachdem ich die Riefen in den Achsspitzen auspoliert hatte - regelmässig kontrollieren werde ich in jedem Fall, da ich den Status Quo gerne jederzeit kennen möchte. Weshalb ich das benutzt habe? Nun: ich habe das schon in Plattenspielern an dieser Stelle verbaut gesehen; zudem meine ich, dass du einmal von gehärteten Achsen bei Dual gesprochen hast. Bronze ist im Vergleich dazu weich - nur wenig härter, als sonst verwendete Kunststoffe. Ausserdem gönne ich Schmierung mit Molycote, was den Verschleiss beiderseits minimieren dürfte. Was ich mir vorstellen kann, ist: während der Einlaufphase entsteht metallischer Abrieb und der wirkt dann wie Schmirgel. Es wäre also möglich, dass das Lager in dieser Anfangsphase mal öfter geöffnet, gereinigt und neu geschmiert werden müsste, man danach aber deutlich länger "Ruhe" haben könnte, als wenn hier ein Kunststoff verwendet worden wäre. Hach, wäre das schön, wenn man bei beiden genannten Drehern per Magnetlagerung die Lager entlasten könnte!


    Liebe Grüsse euch Beiden



    Robert

  • Dank an Jo und Peter für den Tip zur exakten Ausrichtung der Lagerbrücke. Damit kann meinen 721 ruhigen Gewissens erst mal weiter laufen lassen und ich verschiebe den Einbau eines neuen Lagerspiegels.
    Trotzdem vielen Dank an Robert für die Übersicht der verfügbaren Plektren!
    Günter

    Hört abwechselnd mit Dual 701, 721, 606, Nordmende RP1400, Lenco L75. Aktuell nur digital über Sonos ZP90
    Suche verschlissene oder abgebrochene Nadel für AT-100E, AT-120E, AT-120Eb, AT-440Mla AT-440MLb, AT-150MLX, AT150SA

    Einmal editiert, zuletzt von luebeck () aus folgendem Grund: einige Typos entfernt

  • Guten Morgen :)


    Nur hier eine kleine nun ein kleines Resümee ob das ganze auch ein sichtbares bzw. erkennbares Ergebnis gebracht hat.


    Eindeutig Ja. Das Drivt-Verhalten hat sich nochmals gebessert und auch die Lagerreibung hat sich merkbar gebessert.
    Vor dem Service war die Nachlaufzeit des Tellers von 33 Touren weg bis zum Stillstand hat 23 Sekunden betragen, nun sind es 31 Sekunden.
    Also ist es nicht nur etwas daß man einfach tun sollte um den Lagern etwas gutes zu tun, sondern es bringt auch tatsächlich eine verbesserung :)


    Grüße, Reini

    Plattenspieler - Dual CS721 mit M20E
    -
    Verstärker - harman/kardon HK3390
    CD-Player - harman/kardon HD980
    Lautsprecherboxen - Infinity Reference 31i

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