Beiträge von luebeck

    Hallo zusammen,

    ich bin kein PE-Experte und kenne auch die Beschaltung des Ausschalters nicht.

    Aber kann es sein, daß der Ausschaltkontakt mit einem Entstörkondensator überbrückt ist?

    Ich hatte schon einen Fall, wo ein defekter oder zu groß bemessener Entstörkondensator zum Durchlaufen des Drehers führte.

    Schöne Grüße

    Günter

    Seit Günter von mir den Nordmende RP1400 für "kleines" Geld vor "vielen" Jahren bekommen hat :) und er feststellte das dieser qualitätsmäßig alle seine DUAL´s in den Schatten stellt, sind die DUAL´s "eingemottet" und die Systeme an einem sicheren Ort eingelagert. :P;)

    Liebe Leute,

    OT: Zu dieser unautorisierten Meldung von Dietmar muß ich folgendes klarstellen:

    tatsächlich ist es keine 6 Jahre her und "kleines Geld" waren 25 Euro. Wohl der Einkaufspreis von Dietmar.

    Und tatsächlich wurden nach eingehender Untersuchung des RP1400 (mit AT13EaV-B) die Service-Unterlagen und ein Ersatzteilträger des RP1400 angeschafft.

    Meine Duals fanden Asyl auf einem sicheren Regalplatz und in meiner Signatur weiter unten, die rote fast neue HE-Nadel zum V15IIIs in der Originalschachtel. Ende OT

    Schöne Grüße

    Günter

    Hallo Olli,

    noch eine Ergänzung von mir:

    beim schwarzen "Made in Germany" kommt an zwei Ecken wohl das Metall durch.

    Also Vorsicht bei der Handhabung.

    Mein Dreher hatte beim Kauf einen Pickelteller, hat auf meinem Foto aber einen Teller vom 701.

    Also nicht wundern.

    Schöne Grüße

    Günter

    Hallo Björn,

    ob sich die Investition in eine SAS-Nadel lohnt, hängt sehr vom vorhandenen Dreher ab.

    Um das volle Potential eines so scharfen Schliffes auszuschöpfen muß insbesondere die Tonarmhöhe genau passen.

    Und die Tonarmhöhe genau einzustellen ist gar nicht so einfach. Meine Erfahrung mit dem 721.

    Und es hängt auch von der bevorzugt gespielten Musik ab.

    Für Klassik ist die Jico SAS super, für Rock/Pop würde ich eine einfachere Nadel nehmen.

    Schöne Grüße

    Günter

    es hat sich mir auch nicht erschlossen, warum manchmal ein 47nF, ein 10nF oder ein 68nF Kondensator verbaut wurde

    Hallo Jo,

    da unterschiedliche Kapazität ist auf die Anwendung abgestimmt.

    Ein zu großer Wert kann z.B. dazu führen daß der Dreher nicht richtig abgeschaltet wird, sondern langsam weiterläuft.

    Ein zu kleiner Wert bringt vielleicht nicht die gewünschte Entstörwirkung.


    Nö, sieht nur so aus, ist neue Produktion.

    Hallo Ernst,

    hast du dafür Belege? Die Rifa-Kondendatorenfabrik in Kalmar, Schweden, wurde schon lange dem Erdboden gleichgemacht.

    Rifa wurde von einer finnischen Firma übernommen, die jetzt zu Kemet gehört.

    In der Übergangszeit hat man den Namen Rifa wegen der vielen Zulassungen wohl weiterbenutzt.

    Aber da Kemet jetzt eigene Entstörkondensatoren anbietet, gehe ich davon aus, daß RIFA-Kondensatoren nur noch als NOS verfügbar sind.

    Schöne Grüße!

    Günter

    Günter

    Zitat von Alois: Dieses Märchen mit der instabilen Netzfrequenz hat Dual erfunden und die Presse hat den Schwachsinn auch noch geglaubt.


    Das sehe ich genauso. Die analoge Regelung des 721 hat ein paar Temperaturprobleme und der eigenwillig plazierte NTC kann das nicht kompensieren.


    Es geht bei Markus, wenn ich es richtig verstehe, eher nicht um die Konstanz der Drehzahl sondern um ein Flackern des Strobos.

    Und das könnte meiner Meinung auf Störungen im Netz beruhen.

    Schöne Grüße

    Günter

    Meiner läuft an sich, bilde mir aber ein, dass das Strobo auch unruhiger wird. Hören tut man noch nichts. Sieht man nur, wenn man das Strobo wirklich fixiert. Es blinkt auch manchmal etwas, also leuchtet nicht durchgängig gleich hell.

    Hallo zusammen,

    die hier diskutierten Duals wurden in einer Zeit gebaut als das 50hz-Netz noch sehr sauber war.

    Heute dagegen sind die 50hz mit zig Oberwellen und Störungen überlagert.

    Da so eine Strobo-Lampe immer bei einer bestimmten festen Spannung durchschaltet:

    Können die Störungen aus dem Netz die Strobos nicht unruhiger machen und Gleichlaufschwankungen vortäuschen?

    Hat das mal jemand untersucht?

    Schöne Grüße

    Günter

    Hallo zusammen,
    Ich bin auch für voorsichtiges Wegbiegen des Drahtes, denn der macht bei meinen Drehern einen ziemlich spröden Eindruck.
    Ob das Nachstellen des Lagers wirklich nötig ist? Bei mir hat die Motorwelle sich ziemlich in die Kunststoffplatte versenkt ohne daß ich Schleifen oder dergl. feststellen konnte.
    Aber: die Position der Lagerbrücke ist durch die Befestigungsschrauben nicht sehr präzise definiert. Dadurch war das Lager bei meinem 721 über die Jahre nicht zentrisch eingelaufen was ich aber erst später feststellte. Der Teller machte dadurch gelegentlich bei jeder Umdrehung einen kleinen Ruckser, wahrscheinlich weil die Lagerachse an der Wandung der „Kuhle“ hochlief und dann zurückfiel. Ging durch Drehen des Tellers nur für einige Plattenseiten weg.
    Habe dann durch Probieren eine bessere Position der Lagerbrücke gefunden und mit einem schweren 701er Teller läuft der Teller jetzt stabil.
    Schöne Grüße
    Günter

    wenn man denn einen findet, passt auch der Teller vom 701...
    ganz glatter Rand...

    wäre auch meine Empfehlung aus klanglichen Gründen.
    Denn der schwerere Teller des 701 scheint die von mir als leicht nervös empfundene Drehzahlregelung des 721 zu dämpfen.
    Dafür muß man auf das Stroboskop verzichten.
    Und der glatte Rand des Zinkgußtellers des 701 ist auch etwas empfindlich gegen Fingerabdrücke.
    Trotz allem die bevorzugte Konfiguration bei meinem 721.
    Schöne Grüße
    Günter

    Hallo Alex
    habe mit dem 721 und vielen NOS-MM reichlich Erfahrung gesammelt, ebenfalls startend mit V15III und einer schlechten Hi-Track-Nadel.
    Eine frühe Jico SAS fürs V15III klang mir zu nervös, das ADC XLM III war zu weich gefedert...
    Würde in unbekannte NOS-Dinger nicht mehr viel Geld investieren.
    Sehr gut gefallen mir Audio Technica Systeme, aktuell mein Favorit das AT VM95 ML.
    Das muß die Eingangskapazität des Pre allerdings passen. Es könnte auch sein, daß du mit einem besseren Pre glücklicher werden wirst, insbesondere für Klassik.
    Schöne Grüße
    Günter

    Hallo Andreas,
    es wird also ein 701.
    Da würde ich auf den Zustand der Federn achten, will damit sagen, wie die Platine in der Zarge hängt.
    Es ist nicht ganz so einfach, eine Schräglage zu korrigieren.
    Und bei NOS-Federn gab es eine Unstimmigkeit der Nummern der beim Lieferanten verfügbaren Federn und der Service-Doku.
    Zumindest war das vor einigen Jahren so.
    Viel Glück!
    Günter

    würde ich vom Wartungszustand abhängig machen und wie sich z.B. der Tonarm anfühlt: Leichtgängigkeit, Lagerspiel...
    Ich habe noch nicht viele 721 angefaßt, aber die haben sich alle irgendwie unterschiedlich angefühlt.
    Aber vielleicht bin ich auch zu empfindlich...
    Schöne Grüße
    Günter