Beiträge von luebeck

    Der beste Reibrad Spieler mit einer sehr schmalen Spitze ist m. E. der Thorens TD124. Der hat aber zwei Nebenspitzen. Was meint Ihr, wo die herkommen?

    Hallo Oliver,

    das sind sehr interessante Messungen.

    Die Testplatte liegt wirklich sehr gut zentriert auf dem 701. Respekt!

    Die Nebenspitzen beim TD124 würde ich auf den Einfluß von Schwingungen mit 50 und/oder !00 Hz zurückführen. Diese Schwingungen mischen sich irgendwie mit den 3150 Hz.

    Interesant sind die Peaks bei 700hz. Könnte von deiner Signalverarbeitung einstreuen oder ist vielleicht auf der Testplatte drauf.

    Vielleicht mal eine Aufnahme mit 45RPM machen, Wenn dieser Peak dann in Richtung 700/33*45 Hz wandert, ist es die Testplatte.

    Ich habe vor Jahren viele Testaufnahmen mit allen erreichbaren Plattenspielern gemacht weil ich einfach unzufrieden war mit dem Gleichlauf aller meiner Dreher. Ich reagiere wohl sehr sensibel auf Gleichlaufschwankungen. Mittlerweile glaube ich, daß die Tonarmlager wohl Teil meiner Unzufriedenheit waren. Aber der Zugang des Nordmende-Drehers von einem netten Forum-Kollegen hat alle Probleme gelöst und seitdem stehen alle anderen Dreher auf der Ersatzbank oder wurden schon verkauft. Messungen mache ich auch keine mehr, bin aber immer noch sehr daran interessiert.

    Schöne Grüße!

    Günter

    Moin!


    :S;)  Schon gefühlt "tausend Mal" hier durchgekaut. :P


    Im Netz einfach mal suchen nach Unterschied CD und Schallpkatte

    aber es scheint hier doch ein arges Mitteilungsbedürfnis zu diesem Thema zu geben.

    Ein vollkommen unbekanntes Neu-Mitglied wirft das Thema mit seinem ersten Beitrag auf und gefühlte 20 Mitforenten fangen an zu schreiben.

    Schöne Grüße!

    Günter

    Hallo zusammen,

    vielleicht wieder zurück zum Thema?

    Mein Anspruch an eine gute Wiedergabe von Schallplatten ist ein optimaler Gleichlauf. Gerade Tonhöhenschwankungen im Bereich von vielleicht 1000Hz empfinde ich als sehr störend, sei es "Rappeln" durch schlecht eingestellte Tonarmlager oder manche Platte nervt nach der Wäsche.

    Geht für mich in Richtung "Fingernagel auf Schultafel".

    Habe deshalb viele Dreher älterer Bauart von Dual, Lenco, Technics etc. gekauft, getestet und viele wieder verkauft.

    Dann in Geschäften auch sehr teure Geräte von Nottingham Analogue, VPI, Linn angehört und auch Aufnahmen zur späteren Kontrolle gemacht.

    Gerade von teuren Geräten war ich enttäuscht, weil einige Vorführungen mit Fehlern behaftet waren: durchrutschender Antrieb, Brumm vom Vorverstärker etc. Objektive Vergleiche sind da unmöglich.

    Bei den Altgeräten kommt es sehr auf den Wartungszustand an. Ich habe ca. 5 verschiedene Dual 721 "in den Fingern" gehabt und die Haptik der Geräte, allein beim Anfassen des Tonarms zur Kontrolle des Lagerspiels, war immer unterschiedlich.

    Wie soll man da objektiv alt gegen neu vergleichen?

    Ich meine, ein gut eingestellter Altdreher mit dem passenden System braucht keinen Vergleich mit aktuellen, auch teuren Geräten, nicht zu scheuen.

    Sonnige Grüße

    Günter

    Guten Abend Stefan,

    wenn es sich um ein Geräusch handelt, welches sich bei jeder Umdrehung einmal kurz hören läßt:

    Bei meinem 721 war der Eindruck der Achse im Kunststofflager der Lagerbrücke nicht ganz zentral.

    Da die Lagerbrücke nur über die Befestigungsschrauben mit etwas Toleranz zentriert wird, hatte ich diese nach einer Schmieraktion nicht genau in die gleiche Position gebracht.

    Nun lief die Achse wohl bei jeder Umdrehung etwas an der Wand der Vertiefung im Kunststoff hoch und ploppte dann gleich wieder zurück.

    War über Kopfhörer leise hörbar.

    Nach Neupositionierung der Lagerbrücke war das Geräusch verschwunden. Im Foto sieht man übrigens auch den von Peter erwähnten Erdungsdraht.

    Schöne Grüße!

    Günter

    Auch dir Dank Manfred!

    Warum ich das Thema so interessant finde?

    Die Tonarmlager sind wohl ein Quell der Unzufriedenheit bei vielen Drehern, z.B. durch falsch eingestelltes Lagerspiel. Deshalb die Versuche diverser Hersteller in Richtung Einpunktlager, Magnetlager, Ball in Öl…

    Schade, daß von Jelco-Armen nur noch Restbestände am Markt sind.

    Günter

    Wollte ich einen ölbedämpften Arm, würd ich also wohl eher beispielsweise zu einem der diversen Jelcos bzw. Jelco-OEMs mit bereits serienmäßig integrierter Dämpfungsoption greifen

    Hallo Manfred,

    könntest du hierzu Hinweise geben um welche Jelco-Arme es sich handelt?

    Schöne Grüße!

    Günter

    Hallo zusammen,

    ich bin kein PE-Experte und kenne auch die Beschaltung des Ausschalters nicht.

    Aber kann es sein, daß der Ausschaltkontakt mit einem Entstörkondensator überbrückt ist?

    Ich hatte schon einen Fall, wo ein defekter oder zu groß bemessener Entstörkondensator zum Durchlaufen des Drehers führte.

    Schöne Grüße

    Günter

    Seit Günter von mir den Nordmende RP1400 für "kleines" Geld vor "vielen" Jahren bekommen hat :) und er feststellte das dieser qualitätsmäßig alle seine DUAL´s in den Schatten stellt, sind die DUAL´s "eingemottet" und die Systeme an einem sicheren Ort eingelagert. :P;)

    Liebe Leute,

    OT: Zu dieser unautorisierten Meldung von Dietmar muß ich folgendes klarstellen:

    tatsächlich ist es keine 6 Jahre her und "kleines Geld" waren 25 Euro. Wohl der Einkaufspreis von Dietmar.

    Und tatsächlich wurden nach eingehender Untersuchung des RP1400 (mit AT13EaV-B) die Service-Unterlagen und ein Ersatzteilträger des RP1400 angeschafft.

    Meine Duals fanden Asyl auf einem sicheren Regalplatz und in meiner Signatur weiter unten, die rote fast neue HE-Nadel zum V15IIIs in der Originalschachtel. Ende OT

    Schöne Grüße

    Günter

    Hallo Olli,

    noch eine Ergänzung von mir:

    beim schwarzen "Made in Germany" kommt an zwei Ecken wohl das Metall durch.

    Also Vorsicht bei der Handhabung.

    Mein Dreher hatte beim Kauf einen Pickelteller, hat auf meinem Foto aber einen Teller vom 701.

    Also nicht wundern.

    Schöne Grüße

    Günter

    Hallo Björn,

    ob sich die Investition in eine SAS-Nadel lohnt, hängt sehr vom vorhandenen Dreher ab.

    Um das volle Potential eines so scharfen Schliffes auszuschöpfen muß insbesondere die Tonarmhöhe genau passen.

    Und die Tonarmhöhe genau einzustellen ist gar nicht so einfach. Meine Erfahrung mit dem 721.

    Und es hängt auch von der bevorzugt gespielten Musik ab.

    Für Klassik ist die Jico SAS super, für Rock/Pop würde ich eine einfachere Nadel nehmen.

    Schöne Grüße

    Günter