Dual 506?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo zusammen,
      ich bin mit meiner Suche nach einem Dual-Spieler leider immer noch nicht weiter, (1225 oder 1228 Dual 1225 oder 1249 )
      Ich bin auf die neueren Spieler aufmerksam geworden und könnte einen 506 für 45€ in der Nähe ansehen. Alternativen wären da folgende:
      • 505-4 für 160€ angebllich komplett überholt mit DN168E, (müsste sich mein Bruder anschauen, steht in BS)
      • 617Q ohne Nadel ; 45€, funktioniert wohl
      • 621 für 180€ ( neue Knallfrösche, Pimpel neu geschnmiert, eingestellt) M91 MG-D, (müsste sich mein Bruder anschauen, steht in BS)


      Ich weiß, es ist ein wenig kreuz und quer, aber vielleicht könnt ihr mir dennoch weiterhelfen, vor allem in Bezug auf Wartungsaufwand und Qualität der genannten Spieler.
      Ich habe mein Budget auf max 200€ erhöht, und wie ihr seht tendiere ich eher zu den "Plastikmodellen"

      Gruß
      Norbert
    • Hi Norbert !

      Als Vertreter der "Old School" bin ich natürlich ein Fan des 621.
      Aber für 180 Ocken mit "nur" dem M91 ist er etwas overpriced für mein Verständnis.
      Der 505-4 liegt im Preisrahmen dessen, was für solche Geräte ausgerufen wird. Den gibt es ja noch neu von Fehrenbacher in einer "modernisierten" Version.

      Der 506 ist unspektakulär, geht ins Geld, wenn Pitch- und Antriebsriemen neu gemacht werden müssen (ca. 40 Euro beides) und das 45E-System ist gehobene ULM-Mittelklasse, wenn es funktioniert und eine brauchbare Nadel draufsitzt.

      Der 617Q wäre eine gute Budget-Entscheidung. Direktantrieb, aber leider auch ULM. Für eine 55E-Ersatznadel kann man leicht auch nochmal 45 - 50 Euro hinlegen, aber dann hätte man ein ganz brauchbares Gerät.

      Du könntest aber auch 506 und 617Q kaufen, die Nadel vom 506 auf den 617 umstecken und den 506 "ohne Nadel" wieder über Ebay verticken ...

      :D
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hallo Peter,
      danke für die Einschätzungen.

      Wie schätzt du denn die Wertigkeit der Spieler ein?
      Ich schätze sie so ein: 506<617Q<505<621 (mit aufsteigender Wertigkeit)
      Wie hoch wäre denn der Wartungsuafwand beim 617Q wenn er noch nie gewartet wurde? Gibt es ein Risiko den ohne Nadel zu kaufen, dass er zwar dreht aber der Rest nicht mehr funktioniert?

      Gruß
      Norbert
    • Moin zusammen,

      hatte hier vor ein paar Tagen jemand anderes meinen 621 angeboten.
      Es ist dann ein anderes Gerät geworden.
      Der kommt mit einer Nadel DN 242 daher, ist auch voll gewartet und kostet
      inklusiv Versand 150 Euro.
      Er steckt in einer schwarzen Zarge, eine Nussbaumfolierte wäre aber auch
      machbar. Gegenüber dem sehr guten optischen und technischen Zustand
      fällt nur die Haube etwas ab. Eine Politur holt da allerdings noch einiges
      raus.

      LG, Micha
    • Hi Norbert !

      vertebraten schrieb:

      Wie schätzt du denn die Wertigkeit der Spieler ein?
      Ich schätze sie so ein: 506<617Q<505<621 (mit aufsteigender Wertigkeit)
      Das würde ich auch so sehen.

      Michas Angebot 621 in schwarz mit DMS242E für 150€ ist nach meinem Befinden fair und marktgerecht.
      Bastelgeräte kriegt man sicher billiger, aber da steckt man manche Stunde rein.
      Dann würde ich eher ein Gerät kaufen, was schon mal durchgeguckt wurde und Micha hat ganz sicher die Kompetenz, dort die Fehlerstellen schon behoben zu haben. Wäre also "best buy".

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Die Nadel ist noch gut. Etwas günstiger habe ich noch einen 604. Der ist wie der 621,
      aber nur als Halbautomat. Bei dem gehört ein DMS 220 mit Nadel DN 221 dazu.
      In den nächsten zwei Wochen wird wohl noch ein CS 741 Q fertig, allerdings liegt
      der etwas oberhalb deines Budgets. Die silberne Kunststoffzarge ist natürlich nicht
      jedermanns Sache, aber von der Technik her ist der über jeden Zweifel erhaben.
      Mit den Systemen ist man aber auf die passenden TKS angewiesen, wenn man
      für einen 1/2 Zoll Umbausatz nicht noch einiges obendrauf legen will.
      604 und 621 haben den größen Vorteil, dass sie von Haus aus fast jedes 1/2"
      tragen können.
    • Muss ein bisschen zurückrudern, sorry. Dass der andere Interessent

      sich für ein anderes Gerät entschieden hatte, habe ich falsch aufgefasst.

      Somit ist der 621 doch so gut wie verkauft. Für den 604 wollte ich

      eigentlich 120 Euro nehmen, wegen der Sache mit dem 621 jetzt von

      dir nur noch 100 Euro.

      Wenn es allerdings unbedingt ein Vollautomat werden soll, mache ich

      einen anderen 621 fertig. Das kann ein paar Tage dauern und ich weiß

      noch nicht ob er dann auch 100 % ok ist. Will ja keine Baustelle verkaufen.


      LG, Micha
    • Ich würde den 604 dem 621 immer vorziehen, auch wenn ich jetzt letzteren besitze. Ich hatte schon mehrere 604 und jetzt eben den 621, bei dem ich höchst selten mal die Aufsetzautomatik nutze. Die Tonarmrückführung ist aber sehr angenehm.
      Das ist ein guter Spieler, und das Angebot ist auch mehr als okay.

      Diethelm :)
      "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.
    • @ Micha: ich bin schon sehr gespannt auf die Bilder.

      Nun hätte ich noch eine frage zum System: wie ist das einzuordnen? Lohnt es sich hier eventuell ein besseres zu verbauen und wenn ja , welches wäre für den Spieler am besten geeignet und welche Nadel würdet ihr mir empfehlen? Ich habe alte Metallica, ACDC, PinkFloyd & Helloween, aber auch Eagles und peter Tosh-Platten und wollte mir demnächst auch mal härtere Musik (Blackmetal ;) ) auf Platte holen.
      Elektronische Musik höre ich so gut wie gar nicht und auf Platte erstmal auch nicht

      Gruß
      Norbert
    • Ein Schritt nach dem Anderen Norbert. Erst mal mit dem System ist man zu Anfang

      schon ganz gut bedient. Vielleicht findet sich eine qualitativ gute Nachbaunadel

      dafür, mit elliptischem Schliff, die etwas feiner auflöst als die Rundnadel.

      Allerdings gibt es hier im Board Einige, die bezüglich Systemen und Nadeln,

      wesentlich kompetenter sind. Andreas z. B. bietet ein großes Sortiment auch

      gewerblich an:

      dual-board.de/index.php?user/2489-platten-spieler/

      Systhemfragen ansonsten dann ruhig stellen, wenn man sich etwas eingehört

      hat. Vielleicht gibt es auch jemand bei dir in der Nähe, der mal mit einigen

      System zum Probehören vorbeikommt. Gerade wenn man mehr Geld zum

      Kauf in die Hand nehmen möchte, erst mal ausprobieren.
    • Hi,
      habe die Zeit nach meinem Post auch dazu genutzt mich über Systeme zu erkundigen und bin erst mal zu dem Schluss für mich gekommen, dass ich das bestehende System erst mal höre und wenn ich ein Bedürfnis nach Besserem entwickel werde ich mich dann mal umsehen.
      Auf was ich aber gestossen bin und mir bislang auch keine Gedanken zu gemacht habe, ist das mein Verstärker ein Marantz PM5005 zwar einen Phonoeingang hat, dieser aber eine (zu) hohe Eingangskapazität von >400pF hat.
      Die hohen Eingangskaüpazitäten waren meiner Recherche nach früher OK, dann sollte das doch bei einem äteren Dual-Spieler auch noch passen, oder irre ich mich?

      Gruß
      Norbert
    • Hi Norbert !

      vertebraten schrieb:

      Auf was ich aber gestossen bin und mir bislang auch keine Gedanken zu gemacht habe, ist das mein Verstärker ein Marantz PM5005 zwar einen Phonoeingang hat, dieser aber eine (zu) hohe Eingangskapazität von >400pF hat.
      Die hohen Eingangskaüpazitäten waren meiner Recherche nach früher OK, dann sollte das doch bei einem äteren Dual-Spieler auch noch passen, oder irre ich mich?
      Nein, diese hohen Kapazitäten sind erst in der Neuzeit üblich geworden, als es für die Hersteller erforderlich wurde, einer europäischen Richtlinie zur Stör-Unempfindlichkeit von elektrischen Geräten nachzukommen. Die Kapazität ist für Magnetsysteme viel zu hoch und ruiniert den Klang. Für Hochpegel-Eingänge, wie Tape, CD, Tuner und AUX sind die hinzugekommenen Ableitungsmaßnahmen unbedeutend, für den Phono-Eingang ist es ein Killer.

      Zum Glück läßt sich die Überkapazität in der Regel mit Hilfe einen Lötkolbens und eines skrupellosen Elektronikers als Assistenz und Mithilfe des Geräteschaltplans schnell entfernen. Als Faustformel sollte gelten, daß die Kapazität des Anschlußkabels (etwa 1.20 Meter) plus der Eigenkapazität des Eingangs 220 - 330pF nicht überschreitet. Da das Kabel bei guter Qualität immer so 120 - 200pF hat, bleiben für den Eingang noch so maximal 100 - 120pF übrig.

      Für den PM5005 scheint es auf dem freien Markt kein Servicemanual zu geben. Oder ich habe es noch nicht gefunden.
      In der Regel sitzen die Kondis aber direkt hinter den Phono-Eingangsbuchsen auf der Platine. Die Vorgänger hatten 120pF direkt am Verstärkereingang und dann noch mal einen 220pF in dem aufgepropften Noisekiller-Kreis. Relativ einfach zu finden, relativ einfach zu entfernen und um den Rest (ggf. 2 Widerstände und 2 kleine Induktivitäten) muß man sich keine Sorgen machen.

      Bei einigen späteren / größeren Modellen (z.B. PM7000 / 8000) sitzen nicht weniger als 1.1nF (470pF + 680pF) im Phono-Eingang. Damit ist ein normales Abhören von Magnetsystemen praktisch nicht mehr möglich. Bei MC-Systemen widerum wirkt sich das nicht so kraß aus, ist aber dennoch störend. Zum Glück lassen sich die Kondis aber einfach entfernen und sich die dicken 680pF durch weit praxisgerechtere 120pF oder 150pF ersetzen.

      Beim Vorgänger PM50 saßen bei den Europamodellen 330pF drin, in den US/Japan-Modellen an der gleichen Stelle 150pF. Die zusätzliche Induktivität in der Eingangsleitung der Europamodelle kann man mit einem Stück Draht überbrücken, dann ist die auch aus dem Spiel raus.

      :D
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • So, hat etwas gedauert. Bei den Aufnahmen mit Blitz sieht man jeden Staub und Schmutz,

      der wird noch beseitigt ;)





      Habe eben Whitesnake mit dem System gehört, tadellos kann ich da nur sagen.

      Hier steckt er in einer schwarzen Zarge, nussbaum Foliert müsste ich raussuchen,

      genauso, ob ich noch ein Gegengewicht mit Anti-Resonator da hätte. Falls ja,

      ist es mit dabei. Wenn du noch einen Adapter von DIN auf Cinch benötigst, kost

      der auch nix.