Teller dreht nicht mehr beim 604er

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    • Nein alles gut, ich wollte nur wissen wie hoch der mögliche Z-Strom sein muss, um die Diode zu killen. Der Widerstand ist durch meine kleine Rechenungenauigkeit (und Sicherheitsaufschlag) mit 560 Ohm schon richtig bemessen. Der wird hundertprozentig intakt sein, nur durch ihn sind wohl mal mehr als 70 mA geflossen, das hat die Z-Diode in Sperrrichtung nicht überlebt. Dem Widerstand macht das gar nix.
      Gruß Sven

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      Ich höre mit Dual CS604, Dual C822 und Dual CV1400 alles an CL 380. Die zweite Anlage besteht aus Thorens TD160, CL 172

      Willst du die moderne Zeit genießen, muss der Strom durch Drähte fließen.
      Ein sonderbares Ding ist jedoch das Licht, manchmal brennt es, manchmal nicht.
    • Ah, ok, gut zu wissen. Also falls nochmal was sein sollte, ist die Diode das erste Teil was ausgetauscht wird.

      Jetzt stellt sich gerade beim testen mit Vinyl drauf heraus, dass sich der Teller doch ein klein wenig zu langsam dreht, obwohl die Markierungen der zweiten Reihe von unten still stehen (33 U/min) ?(
      Und der rechte Kanal (schwarzer Cinch-Stecker) verursacht ein leichtes Knisterknacken... Es hört nicht auf mit den Problemen :cursing: X/
    • Simon without Garfunkel schrieb:

      Ah, ok, gut zu wissen. Also falls nochmal was sein sollte, ist die Diode das erste Teil was ausgetauscht wird.

      Jetzt stellt sich gerade beim testen mit Vinyl drauf heraus, dass sich der Teller doch ein klein wenig zu langsam dreht, obwohl die Markierungen der zweiten Reihe von unten still stehen (33 U/min) ?(
      Und der rechte Kanal (schwarzer Cinch-Stecker) verursacht ein leichtes Knisterknacken... Es hört nicht auf mit den Problemen :cursing: X/
      Mahlzeit ....

      Hmmm ... wenn die Umdrehungen entsprechend dem Stroboskop sind ... warum sollte die Platte dann zu langsam drehen ...

      Beim Knisterknacken gibt es mehrere Möglichkeiten ...
      Besagter Chinch-Stecker, Kurzschliesser dürfte nicht der Fall sein ... Kontaktieren des ZU auf die Headshell ... oder ganz einfach die Stecker am Tonabnehmer...

      Tausche als Erstes mal den linken und rechten Kanal ... hast du den Fehler dann links ... liegt's am Laufwerk .. wenn weiterhin Rechts ... am Amp oder dergleichen ..

      Vg
      Ludger
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    • Simon without Garfunkel schrieb:

      dass sich der Teller doch ein klein wenig zu langsam dreht
      Hi,

      dass Stroboskop ist auf 50Hz angewiesen, damit die Platte in der richtigen Geschwindigkeit dreht.
      Zur Zeit werden in Europa aber die 50Hz nicht erreicht, was bei Radioweckern zu Zeitschlupf führt, sie verlieren Zeit, gehen also zu langsam.
      Und Plattenspieler, die mit einem Strobo eingestellt werden, drehen ein wenig zu langsam.

      Also wenn Du es hören kannst, stelle ihn nach Gehör ein !!!
      Grüße... Lutz alias Lu

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      Kontakt bitte über E-Mail :)
    • Hier nochmal Peters Aussage:

      Die Potis sind dreibeinig, aber zweibeinig geschaltet. Heißt: der Schleifer ist mit einem Ende verbunden. Um den wirklichen Wert rauszukriegen, mußt Du sie "ganz zu" drehen. In der einen Endstellung ist der Wert nahe Null, in der anderen müßte er die 22K und 10K liefern. Das eigentliche Pitchpoti muß Ende-zu-Ende (an den äußeren Anschlüssen gemessen) etwa 2.5 KOhm haben. Und mal gegen gen Schleifer messen. Wenn das kaputt ist, reagiert die Schaltung auch ein wenig komisch. Aber dabei sollte der Motor laufen.

      Denke eigentlich nicht, das der NE555 einen weg hat. Strobofrequenz komisch?

      Ach verdammt zu langsam ))
      Gruß Sven

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    • Also das Knistern kommt wahrscheinlich vom Stecker. MIt dem roten Stecker ist der Ton in Ordnung nur der schwarze erzeugt das Knistern.
      Das Mit den Potis und Schleifern (?) verstehe ich nicht ganz. Vor dem Ausfall hat der Teller ja die richtige Geschwindigkeit gehabt und ich habe nichts verstellt. Das der eine 22KOhm hat und der andere 10kOhm habe ich in der Tabelle auch gesehen, nur habe ich die gar nicht erst umgestellt und habe nur den voreingestelten Widerstand gemessen.
      Kann denn die Netzfrequenz so weit unter 50 Hz liegen, dass man das hören kann?

      Ich kann mich leider jetzt erst wieder am Montag um den Dreher kümmern aber ich werde zwischendurch mal hier reinschauen und bin nach wie vor für jeden Beitrag dankbar!

      Ein schönes Wochenende euch allen,
      Simon
    • zwölf36 schrieb:

      Zur Zeit werden in Europa aber die 50Hz nicht erreicht, was bei Radioweckern zu Zeitschlupf führt, sie verlieren Zeit, gehen also zu langsam.
      Und Plattenspieler, die mit einem Strobo eingestellt werden, drehen ein wenig zu langsam.
      Und du glaubst allen ernstes das kann man hören ?

      Gruß
      Ulli
    • Danke Simon, schönes Wochenende wünsche ich zurück.

      Das mit der Netzfrequenz ist schon wichtig, da die Schwingungen entscheidend sind, deine Backofenuhr zum Beispiel zählt diese Schwingungen. Vielleicht kannst du dich noch an den Physikunterricht erinnern (manche hatten auch die gute alte Elektrotechnik), da hieß es doch immer die Frequenz ist 1/T, auch bekannt als Periodendauer/Schwingungsdauer. Sollte immer bei 50 Hz liegen, weil schon bei 49,8 Hz der Teller langsamer dreht, wirkt sich aber nicht nur auf Plattenspieler auf. Da gibt es noch mehr tolle Phänomene, Sternpunktverschiebung usw.

      Ich will dich aber nicht langweilen.
      Gruß Sven

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    • Um den Unterschied zu hören muss man die Platte aber in und auswendig kennen ... um die Laufzeitdifferenz zu erhören ...

      Wenn ich mal von Schwankungen durch zu niedrige Frequenzen von 360 Sekunden (Anfang des Monats) zugrunde lege ... könnte sich ggf evtl vielleicht, bei der Laufzeit einer Lp-Seite von 25 Minuten, eine Verlängerung von 6,25 Sekunden ergeben ....

      Frage .... WER hört das raus?
      Ich nicht ....

      Vg
      Ludger
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    • Schwen ...

      Ich gebe Dir da ja vollkommen Recht ...
      Es gibt Anwendungen .... Uhren, Steuerungen die nicht auf Quarzbasis oder nach DCF-Signal arbeiten ... bei denen das nicht ganz so doll kommt ... siehe primitive Zeitschaltuhen oder Synchronuhren... meistens im privaten Beleuchtungsektor ...
      Ob das Licht bin 5 Minuten früher eingeschaltet wird oder nicht ... stört das nen grossen Geist?

      Bei wichtigen Zeitsteuerungen, bei denen Zeitabweichungen gar nicht erst auftreten dürfen, arbeitet man heutzutage mit Quarz oder DCF geregelten Uhren oder mit speicherprogrammierbaren Steuerungen ...

      Sicherlich gibt es durch die Netzfrequenzschwankingen interessante Erscheinungen ...die aber wohl kaum auf unsere Belange zutreffen.

      Vg
      Ludger
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    • beeblebrox schrieb:

      Und du glaubst allen ernstes das kann man hören ?
      Und ein schönes Beispiel für aus dem Kontext gerissen, Ulli.
      Der letzte Satz...

      zwölf36 schrieb:

      Also wenn Du es hören kannst, stelle ihn nach Gehör ein !!!
      ...sagt eigentlich alles.
      Grüße... Lutz alias Lu

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    • Ja Ludger das stimmt, ich war nur gerade wieder in der Theorie versunken ^^
      Gruß Sven

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    • Hallo Leute, neue Woche, neues Glück!

      Das durch eine niedrigere Netzfrequenz der Teller langsamer dreht ist einleuchtend. Nur sollte das, wie von euch beschrieben, in einem kaum hörbaren Rahmen liegen und wenn dann durch ein leichtes Drehen am Pitch-Poti zu beheben sein. Nur habe ich den Pitch-Poti bis zum Anschlag aufgedreht und es reichte immer noch nicht für eine authentische Wiedergabe.Kann sich die Frequenz des Strobolichts denn verstellen? Die zweite Reihe von unten läuft synchron zum Strobo auf 33 U/min. Kann es bei niedrigerer Drehzahl zu einer optischen Täuschung oder scheinbaren Synchronität kommen?

      Grüße,
      Simon