Beiträge von Lukejack

    Moin, liebe Freunde des guten Geschmacks.


    Der letzte 1249 ist fertig, also nix wie her mit dem einzigen 1246, der sich noch auf dem Stapel der Schande befand.



    Die Haube hatte ich bereits poliert (ja, das Dual-Schildchen muss noch dran).

    Das Gerät selbst befindet sich auf den ersten Blick in gar nicht so üblem Zustand.



    Die Zarge, naja Badewanne und Press-Spahn. Gibt Schöneres, aber mein 704 hat das gleiche Gewand.


    Mit ihm gemein hat er aber auch den begehrten AR.



    Zeigt das eventuell, dass der 1246 einen gewissen Stellenwert bei Dual hatte?

    Er ist schon ein bisschen abgespeckt im Vergleich zum 1249.

    Beim Anheben bemerkt man das deutlich geringere Gewicht.


    Beim Abnehmen des Tellers stellt man dann auch fest, woran es liegt.

    Der ist nämlich fühlbar leichter und im Ganzen ein Stück, d.h. ohne Subteller.



    Ansonsten finden wir hier einen SM 860-1 neuerer Bauart.



    Eine zum Glück heile Antiskating-Scheibe. Hurra.



    Und im Großen und Ganzen ein sehr ähnliches Bild von unten.



    Das meiste sieht mir sehr identisch zum 1249 aus.

    Auf den ersten Blick bemerkt man Unterschiede bei der Strobo-Einheit und dem Schalkasten.

    Der Anschlusskasten wurde eingespart.


    Der Motor sieht ziemlich angeranzt aus. Aber egal. Es wird eh alles komplett zerlegt und gereinigt.



    Da war wohl mal ein Steuerpimpel vorhanden. Bestimmt jedenfalls.



    Ich bin gespannt, ob‘s Überraschungen gibt.

    So, die Haube ist poliert.

    Hier ein paar Fotos zum Abschluss:








    Tatsächlich musste ich den Oli-Pimpel noch etwas nachfrisieren, da er zum Durchrutschen neigte.

    Also einmal das Rundum-Sorglos-Paket: Pimpel mit feinem Schleifpapier abziehen, etwas unterfüttern, damit er einen Hauch tiefer sitzt und Haupthebel sicherheitshalber nochmal entfetten

    Nun läufts auch mit dem Pimpel.


    Alles in allem war der nun letzte 1249 schon ein wenig zickig. Aber alles war in den Griff zu bekommen.


    Wer Interesse an dem Gerät hat, darf sich gerne bei mir melden. Behalten kann ich ihn leider nicht.


    Als nächstes wartet mein einziger 1246 auf mich, ich werde berichten.

    Freut mich, wenn es dem ein oder anderen nützt.

    Am Ende brauche ich es nochmal selbst, wenn ich nochmal an einen 1249er komme :P

    Jetzt habe ich aber auch erstmal genug davon und stürze mich auf einen 1246er.

    Danach folgen in der Warteschlange einige 1229er, 1219er und 1019er, bevor ich mich dann wieder an die Electronic Drives begebe.

    Da folgen also noch einige Wartungsberichte ;)

    Ich habe mich erstmal mit Motor A und B befasst und C beiseite gelassen, da Motor A und B baugleich sind.


    Hier sieht man die beiden Pulleys.



    Beim Pulley von Motor B (rechts) war der Gummiring defekt. Ein passendes Stück Silikonschlauch tut es ebenso gut. Das ist hier bereits gewechselt.



    Man sieht hier, dass das Pulley von Motor B (rechts) gar keine gleichmäßigen Abstände zwischen den Lamellen hat. Ich hätte gedacht, dass es hier zu Geräuschen kommt. Aber genau dieser Motor war ruhig. Die Abstände lassen sich im Übrigen auch nicht zurecht biegen. Ich habe es vorsichtig versucht, aber es scheint so, als sei der Pulley so gefertigt.

    Wenn es keine Probleme macht, sei's drum.


    Also habe ich beide Motoren zerlegt (und Motor B direkt mit gewartet).



    Ich konnte bei beiden Motoren keine Auffälligkeiten feststellen. Auch nicht im Unterscheid.

    Bei beiden ist der Magnet am Anker fest (habe trotzdem beide nochmal markiert),




    Da ich nichts finden konnte, habe ich testweise bei Motor A den Lagerspiegel wieder gedreht, um eventuelle Vibrationen zu vermindern, die auf dem blanken Lagerspiegel entstehen können.




    Danach habe ich spaßeshalber Motor A nochmal eingebaut und getestet.


    Hm, immer noch diese Flatter-Geräusche.

    Ein bißchen den Motor im Betrieb untersucht und festgestellt, dass das Geräusch verschwindet, wenn man den Konus etwas weiter in den Pulley schiebt.

    Also erstmal soweit justiert, bis die Drehzahl passte und, was soll ich sagen, das hat gereicht.

    Das Geräusch ist verschwunden. Vermutlich kommt das Geräusch, wenn das Pulley zu wenig unter Spannung steht.


    Mich wundert im Nachhinein, warum es beim ersten Testlauf vorhanden war. Ich war mir sicher, die Drehzahl richtig eingestellt zu haben.

    Schließlich habe ich damit auch testweise Musik gehört.


    Ganz genau kann ich mir das nicht erklären.

    Nachvollziehbar finde ich, dass das Pulley Geräusche macht, wenn der Konus nicht weit genug eintaucht und die Lamellen dann eher locker sind.


    Wie dem auch sei, nun läuft die Kiste, so wie sie soll.

    Jetzt wird noch die Haube poliert und dann bin ich wohl mit den 1249ern durch.

    Es folgt eine spannende Geschichte zum 1246er, dann mal ohne Mode-Selektor.

    So, hier geht's weiter.


    Das sind die 3 Exemplare, die mir zur Verfügung stehen:



    Motor A war bisher verbaut und komplett gewartet und macht leider Geräusche.

    Motor B ist ein baugleicher Ersatz. Der Motor war nach einem kurzen Funktionstest leise.

    Motor C ist ein weiterer Ersatzkandidat, den ich hier liegen habe.


    Bei Motor C handelt es sich wohl um eine spätere Revision, an der deutliche Änderungen vorgenommen worden sind. Man beachte die Bilder.

    Es handelt sich dennoch immer um einen SM 860-1.








    Ich melde mich nochmal zu Wort.


    Ich bin jetzt tatsächlich seit einiger Zeit aus diversen zu vertretenden und nicht zu vertretenden Gründen nicht mehr dazu gekommen, die Überholung abzuschließen.


    Nun habe ich mir das Teil nochmal zur Brust genommen. Mechanisch läuft der Plattenspieler einwandfrei, allerdings ärgert mich der Motor ein wenig.


    Ohne angelegten Riemen ist er flüsterleise, im Betrieb mit Riemen ist jedoch ein leises Flattern zu hören.

    Man hört es während Musik läuft nicht, aber es stört mich enorm, da es definitiv auch anders geht.

    Der Riemen ist es jedenfalls schonmal nicht.

    Ich habe verschiedene gebrauchte und auch neue Riemen getestet.


    Also hatte ich die Antriebsrolle im Verdacht.

    Zum Glück habe ich noch 2 Ersatzmotoren hier rumliegen.

    Also die Antriebsrolle getauscht, ebenfalls ohne Erfolg.


    Ich werde den Motor also nochmal komplett demontieren, parallel dazu einen Ersatzmotor zerlegen und der Sache dann auf die Spur gehen.

    Einer meiner Ersatzmotoren, ebenfalls ein 860-1, scheint übrigens einer anderen Ausbaustufe zu entstammen.

    Antriebsrolle und Gegenlager wurden sichtbar verändert.


    Ich werde dazu auch noch Fotos machen und alles hier dokumentieren.


    Es ist schon irgendwie verstörend. Ich hatte bestimmt schon über ein Dutzend 840er in der Wartung und alle waren im Anschluss flüsterleise. Nun hatte ich kurz hintereinander eine Hand voll 860er und alle machen irgendwelche Geräusche. Das ist sicherlich nicht stellvertretend und widerspricht eigentlich auch genau meiner Erwartungshaltung.

    Hallo Michael,

    freut mich, dass der 1249 nun wieder läuft.

    Wenn Du mich fragst, dann ist die Knickstelle im Segment genau zur Feinjustage gedacht gewesen.

    Es reicht ja schon eine Veränderung im Bereich < 1mm.

    Und im Grunde gibt es auch weder eine andere Justage-Möglichkeit noch großartigen Spielraum.

    Wenn das Segment nicht genau die richtige Höhe hat, dann schleift es in irgendeiner Position immer.

    Und die Position wird nunmal durch die Einrastpunkte des Multiselektors vorgegeben.

    Da lässt sich nichts verändern.

    Ich weiß nicht, ob das eine werksseitige Fehljustage war oder ob da schonmal jemand dran rumgespielt hat. Nach 40 Jahren kann man das wohl nicht mehr nachvollziehen.

    Wäre klasse, wenn man noch Kontakt zu einem damaligen Techniker bekommen könnte, der all diese Fragen beantworten würde. Aber die Chance ist wohl eher gering.


    Beste Grüße,

    Luke

    Ich weiß nicht, ob‘s Dir hilft, aber ich bin ja gerade daran, einen 1249er fertig zu machen, der diesbezüglich auch Probleme hatte.

    Schau mal hier:


    Vielleicht hilft Dir der Thread weiter.

    So, kurzer Zwischenbericht.

    Ich konnte das Problem lösen, komme aber zu dem Schluss, dass das Gerät vorher dejustiert gewesen sein muss.

    Natürlich hatte ich den Mode Selektor vorher nicht getestet.

    Am Ende gibt es 2 Dinge, die justiert werden wollten.

    Zum einen das Führungsstück am Segment, wie von Matthias beschrieben.

    Danke für den Hinweis.

    Zum anderen ist das Segment an einer definierten Stelle etwas gebogen, wie hier ganz gut zu erkennen ist.



    Dieser Knick dient einer genaueren Einstellung, wie ich im Folgenden beschreibe.



    Schauen wir uns die Umgebung um das Segment herum an.

    Grundsätzlich wird durch Betätigung des Mode Selektors der Tonarm angehoben oder abgesenkt.

    Dabei wandert das Segment mit (es ist nur auf der zentralen Achse aufgesteckt), es sei denn, es wird auf der gewünschten Position festgehalten.

    Dies geschieht durch das Führungsstück (3).

    Der Bolzen hat 2 Rasterungen, die den Tonarm inklusive Segment im Multi- oder Singlemode festhalten.

    Ist das Führungsstück nicht ordentlich justiert, dann wird bei Betätigung des Modeselektors das Segment auf einer Höhe festgehalten, die verhindert, das die Rastpunkte im Bolzen erreicht werden.

    Man sieht es ganz gut am Gummi (4), der sich beim Einrasten zusammenzieht, weil die Kugeln in die Rasterung greifen.

    Bei diesem Exemplar war es genau so, dass die Rasterung nicht oder oftmals nicht erreicht wurde.

    Das führte zumindest hin und wieder dazu, dass der Tonarm nicht auf der gewünschten Höhe einrasten konnte (es geht um mm).

    Was man dann dadurch bemerkt, dass der Tonarm in seiner horizontalen Bewegung gehemmt wird.

    Warum das dem Vorbesitzer nicht aufgefallen war, kann ich mir nur schwer erklären, aber es gibt meines Wissens nach keine Möglichkeit, die Höhe des Tonarms und damit die Position der Rasterungen zu verändern.

    Ich vermutete zunächst verharzte Fettrückstände im Bereich der Feder des Hubstücks, konnte aber nichts finden.

    Ich habe den Tonarm nochmal komplett ausgebaut und alles penibel gereinigt.

    Daher bleibt mir nur die Schlussfolgerung, dass das Führungsstück nicht ordentlich eingestellt wurde.

    Es musste einige mm weiter nach unten (also weg vom Chassis), so dass der Tonarm seine Bewegung weiter nach unten auf die Höhe der Rastpunkte beenden konnte.

    Die rote Linie beschreibt übrigens die Knickkante, an der das Segment gebogen wird.

    Durch die grundsätzliche Absenkung des Tonarms und des Segments um wenige mm ergab sich nun im Singlemode das Problem, dass der Stift des Segments beim Einschalten die Klinke nicht mitgenommen hat (2).

    Das Segment saß einfach zu tief.

    Daher musste ich etwas nachjustieren und den gebogenen Teil des Segments etwa 1mm zurückbiegen.

    Das erfordert etwas Feingefühl. Zuviel und das Segment verpasst den Anschlag an der Stellschiene für die Aufsetzposition, zu wenig und die Klinke wird nicht mitgenommen.

    Bei mir hat es zum Glück auf Anhieb geklappt, aber nun arbeitet das Gerät einwandfrei und der Tonarm rastet auf beiden Position, also Multi und Single, sauber ein und wird auch nicht in der Bewegung gehemmt (Pustetest und Antiskatingtest erfolgreich).


    Dann fiel mir noch auf, dass dem Plattenspieler am Kurzschließer trotz DIN-Stecker eine Verbindung zwischen den Massen fehlt.

    Die separate Masse ist zwar mit der Masse des rechten Kanals verbunden, aber die Verbindung zur Masse des linken Kanals fehlt.



    Ich vermute, dass die Verbindung über den Stecker gelöst wird.

    Da ich aber entgegen meiner bisherigen Vorgehensweise das Kabel erhalten möchte und nach allgemeiner Empfehlung die Cinch-Stecker an die Kabelenden anlöten werde, habe ich kurzer Hand eine Verbindung eingelötet.



    Das Kabel möchte ich bei diesem Gerät nicht tauschen, da die Goobay-Kabel doch recht dick und für die in der Grundig-Zarge vorhandenen Zugentlastung kaum geeignet sind.

    Ich bin gespannt, ob es gut funktioniert, aber es gibt ja bereits gute Erfahrungen, wenn man bei der Cinch-Verkabelung die Masseverbindungen nicht trennt und dafür auf eine separate Masseleitung verzichtet.

    Schau mal, hier habe ich einen 510 restauriert.



    Der ist dem 502 wirklich sehr ähnlich.

    Hi Peter.

    Das meinte ich eigentlich auch.

    Der Hebel lässt sich natürlich auch im ausgeschalteten Zustand betätigen, das Umschalten selbst geht aber nur, wenn der Dreher läuft.

    Und wird eben durch die Sperre im ausgeschalteten Zustand bewirkt.

    War vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt ;)

    Daher meine Formulierung.

    Hebel bewegen geht, Umschalten aber nur, wenn der Dreher läuft.

    Ich habe die Position zumindest nicht verändert.

    Und es gab vorher keine Probleme.

    Wenn, dann müsste das Führungsstück weiter Richtung Chassis, damit das Segment nicht so weit nach unten rutschen kann.

    Ich fürchte nur, dass es dann schleift.

    Aber ein Versuch wäre es wert.

    So, hier ist der dritte im Bunde




    Ich habe, wie immer, viele Fotos gemacht, werde aber nur noch auf Unterschiede eingehen oder Dinge posten, die ich bisher noch nicht beschrieben habe.

    Als erstes mal, die Alublenden sind schwarz eloxiert, der wohl auffälligste Unterschied.


    Unter der Haube…



    … ist ein SM 860 verbaut und kein 840.

    Der hat dafür einen Potentialausgleich zum Chassis. Spannend.

    Die genauen Unterschiede zwischen 840 und 860 sind mir noch nicht geläufig.



    Das Netzkabel wird außerdem in den Anschlusskasten gesteckt. Wohl der Zugentlastung in der Zarge geschuldet, die sich vermutlich nicht von außen befestigen lässt.



    Ein 0,068er im Schaltkasten. Das erstaunt mich. Ich werde wohl wieder den üblichen 0,010er einbauen.


    Gewohntermaßen war der Hebel für die Geschwindigkeitsumschaltung gebrochen.

    JB-Weld ist mal wieder mein Freund.

    Ich denke, das liegt daran, dass an diesem Hebel so viel Mechanik hängt, dass bei Verharzung der Schmierstoffe einfach zu viel Kraft ausgeübt werden muss.

    Der Hebel schaltet ja nicht nur die Geschwindkeit um, sondern auch den Aufsetzpunkt für die Automatik.


    Den Mode Selektor habe ich auch gewartet…




    Und hier kommen wir zum ersten ernsthaften Problem…


    Das Hubstück ist ok.

    Ich habe auch alles neu geschmiert.

    Jedoch, wenn ich den Mode Selektor von Multi auf Single stelle, dann rutscht das Segment etwas zu weit nach unten.

    Dadurch wird es in seiner Bewegung gehemmt.

    Der Tonarm läuft nicht frei.

    Man kann das Segment ganz leicht etwas nach oben drücken.

    Dann rastet es ein und alles passt. Sind vielleicht 1 bis 2 mm.

    Bei der Umschaltung von Single auf Multi passiert das nicht, da das Segment tendenziell nach oben gezogen wird.

    Ich habe eine Vermutung, will sie aber noch nicht äußern.

    Hat vielleicht jemand eine konkrete Idee?

    Hallo Thomas,

    also ich habe mal vor vielen Jahren einen HK 970 neu gekauft… und wieder an den Händler zurück gegeben.

    Das Gerät hatte eine unnatürlich hohes Grundrauschen und im Betrieb waren die Höhen wie durch einen Vorhang bedeckt.

    Alle Klangeinstellungen auf Ausgangsposition gestellt.

    Ich vermutete einen Defekt, aber evtl. ist das Gerät auch nur schlecht konstruiert.

    HK hat ja noch den 980 rausgebracht und sich danach von Stereoverstärkern verabschiedet.

    Eigentlich schade, innen sieht das Gerät auf den ersten Blick sehr ordentlich konstruiert aus.

    Vielleicht aber auch eine Fehlkonstruktion.

    Danke für die Blumen.

    Ich hoffe, es ist für den ein oder anderen ganz nützlich.

    In Kürze geht es sogar noch ein bisschen weiter mit einem schwarzen 1249 in Grundig P100 Zarge.


    Es folgen aber auch noch Dokus anderer Modelle ;)

    Ich würde auch gucken, dass die Ausgangsbasis möglichst gut ist.

    Meistens sind es bei einer Überholung die kleinen Ersatzteile, die richtig ins Geld gehen.

    Wenn da irgendwo eine kleine Feder fehlt oder ein Blech defekt ist, wird es schnell richtig teuer.

    Vor allem die Teile, die häufig kaputt gehen, sind dann auch meistens Mangelware.

    Eine Antiskatingscheibe würde ich schonmal parat legen, dann wie gesagt, eine Glimmlampe oder Dualfred-LED.

    Die Motordämpfer hier aus dem Board sind auch sehr zu empfehlen.

    2 bis 3 Knallfrösche wollen ggf. ersetzt werden, der Schalterkasten und der Anschlusskasten haben oftmals abgebrochene Pins.
    Wenn man die nicht selbst wieder anbringen kann sollte man sich auch hierfür nach einer Quelle umschauen.
    Zwischendurch werden mal welche in der großen Bucht angeboten, oftmals sind die aber auch Mangelware.

    Nach dem Zusammenbau wird die Mechanik nochmal geprüft.

    Wenn der Tonarm beim automatischen Stop hakt, also nicht auf die Tonarmablage zurückgeführt wird, sondern vorher stehen bleibt, dann lohnt sich ein Blick an folgende Stelle:


    Unsere beliebte Stellschraube bei Nr.1 mit dem eckigen Abstandshalter muss umjustiert werden. Ansonsten ist das Blech an Stelle 2 etwas verschoben und das Segment bleibt beim Zurückführen daran hängen. Es ist nur ein minimaler Widerstand, aber der reicht, um die Bewegung des Tonarms zu verhindern.


    Die obligatorische Dualfred-LED folgt.



    Und natürlich neue Kabel.



    von unten fertig


    und nach einem abschließenden Funktionstest...


    et voila...


    Ich mag die 152er auch. Sie läuft auf meinem

    714q.

    Auf einem ULM60 gefiel sie mir besser als eine Nadel 10 auf einem OM-Body.

    Ok, für den OM-Body habe ich noch eine Nadel 40, aber der Vergleich wäre ja auch unfair.

    Für‘s tägliche Brot ist sie top.

    So, Nummer 2 wäre dann auch soweit.


    Den Mode Selektor habe ich wie folgt geschmiert.




    Übrigens liegt das Spiel des Tonarm-Rahmens (weiter oben beschrieben) in der Natur der Sache.

    Der Heberbolzen wird durch eine Metall-Lasche gehalten und hier gibt es einfach ein geringes Spiel.

    Dadurch lässt sich der Rahmen minimal bewegen. Er sitzt aber dennoch fest, da er durch die Federkraft der Mode-Selektor-Mechanik in eine Richtung gedrängt wird.



    Nach dem Einsetzen des Tonarms muss man auch darauf achten, diese Lasche wieder in Position zu bringen, damit der Tonarm gehalten wird. Ansonsten hat er die Eigenschaft durch die Kraft der Feder des Mode-Selektors nach oben aus der Verankerung zu gleiten.



    Kurzer Zwischenstand.



    Nun kann man das Segment wieder einsetzen.

    Die Kugeln kann man ebenfalls direkt mit neuem Fett versorgen.



    Die Mechanik ist nun wieder komplett.



    2 Sachen noch.



    Das Dual-Schildchen sitzt dank eines Ersatz-Greifrings wieder an Ort und Stelle.

    Den Shop im Bild kann ich wärmstens empfehlen.

    Dort findet man alle gängigen von Dual verwendeten Maße auch in kleinen Mengen.


    Und noch ein wichtiger Hinweis beim Kurvenrad.



    Die abgebildete Feder fliegt sofort quer durch den Raum, wenn man das Blech entfernt.

    Also extrem aufpassen. Sie ist sehr filigran und nur mit Glück wieder zu finden.

    Das Einsetzen ist ebenfalls extrem frickelig.


    Das erstmal soweit.

    Wer Interesse an einem 1249 mit schwarzer Zarge und neuer klarer Helge-Haube hat, kann sich gerne schonmal bei mir melden.


    Beste Grüße,

    Luke