Beiträge von Lukejack

    Cool,

    vielen Dank für die schnellen Antworten.

    Mir ist nicht so ganz klar, welche Nadeln es da tatsächlich gibt.

    In Andreas Anzeige (Platten-Spieler.de) wird eine N44MG beschrieben, die mit 1,2P Auflagekraft betrieben wird.

    Bei Thakker ist es eine N44G, zur Auflagekraft steht leider garnichts da.

    Ronny, danke für das Angebot.

    Um welche Nadeln handelt es sich bei Deinen?

    Oder sind das alles die gleichen?


    Ich habe jetzt nach Einigem Suchen doch bei Da Capo aus Dänemark die originale N55E gefunden,

    auf die Andreas auch verwiesen hat, so wie einige Jico-Nadeln, die hier in Deutschland nicht mehr verfügbar sind.


    Grübel grübel.

    Mahlzeit,

    ich muss mich hier nochmal einklinken.

    Ich habe hier einen 1019 mit einem M44 M-G System und original Vorverstärker TVV43.

    Der Authentizität wegen würde ich das ganze Ensemble gerne revidieren und so in Betrieb nehmen, wie es ursprünglich ausgeliefert wurde.

    Kann mir jemand eine aktuelle Nadel empfehlen, die dem Original möglichst nahe kommt?

    Die guten Nachbauten machen sich irgendwie auch langsam rar.

    Jico verkauft sie scheinbar auch nicht mehr.

    Und bei vielen Nachbauten fehlen jegliche Infos über Schliff, Auflagekraft usw..

    Leider habe ich das Original hier in den Kleinanzeigen verpasst.


    Beste Grüße,

    Luke

    Ihr Lieben,

    es lohnt sich doch garnicht, so emotional zu werden.

    Es ist doch toll, dass so viele verschiedene Meinungen aufeinander treffen, aber man muss nicht alles ausdiskutieren.

    Mir ist nicht ganz klar, warum man immer wieder den eigenen Standpunkt wiederholen muss.

    Normalerweise hat es doch jeder verstanden, wenn man es einmal richtig beschreibt.

    Diskussionen um des Diskutierens willen verwässern doch nur dieses informative Thema.

    Es muss ja auch nicht jeder einen 618q kaufen.

    Wird ja auch nicht passieren.

    Aber Dualfred hat hier schon so viel für die Gemeinschaft getan, da reicht es doch, wenn man in ordentlichem Umgangston seine Meinung kundtut.

    Die muss sich nicht mit einer anderen decken, aber man kann auch Dinge kaputt reden.

    Lasst uns doch froh sein, dass sich wieder etwas tut in Sachen Dual, und das federführend mit jemandem, der nicht besser geeignet sein könnte.

    Es hätte so viel schlimmer kommen können.

    Meine Meinung dazu, ich finde es beachtlich, dass Alfred hier so geduldig und detailliert Infos herausgibt. Das, was ich bisher sehe, ist, so wie ich denke, ein erster Schritt.

    Man hat im DT 450 eine gute Basis gefunden und nun wird von dort aus weiterentwickelt.

    Innovationen sehen wir bereits bei den Automatik-Modellen.

    Vergleiche mit Geräten aus der Blütezeit der Plattenspieler sind schön und gut, aber man muss eben beachten, dass sich die Welt weiter gedreht hat und so ziemlich alle Voraussetzungen für einen Hersteller von Plattenspielern anders sind als vor 40 Jahren.

    Das Schöne an der ganzen Sache ist doch, dass jeder die Wahl hat.

    Niemand muss ein neues Gerät kaufen, aber Alfred bedient damit eine Zielgruppe, die bei gebrauchten Altgeräten nicht unbedingt glücklich wird.

    Den Preis für den 418 zum Beispiel finde ich übrigens beachtlich.

    Wenn man das Tonabnehmersystem abzieht, bleibt ein Betrag, der sicherlich nicht viel Spielraum für Experimente lässt.

    Daher lieber Alfred, lass Dich bitte nicht zermürben.

    Es gibt immer jemanden, der was zu meckern hat.

    Und unter der Leitung von zig Millionen selbst ernannten Bundestrainern wäre Deutschland bestimmt auch nicht aus der EM geflogen.

    Es hat nichts mit Huldigung zu tun, wenn man einfach respektvoll seine Meinung äußert.

    Wenn man aber 5 mal hintereinander darauf hinweist, dass man eine Sache doof findet, dann bringt das niemanden wirklich weiter.

    Das ist dann auch nicht mehr konstruktiv.

    Daher beruhigen wir uns alle wieder und versuchen, das Thema hier sinnvoll zu nutzen.

    Ich denke, jeder hier hat verstanden, wer die Endabschaltung gut oder schlecht findet.

    Ich möchte an dieser Stelle dann doch mal eine Lanze fürs Geschwurbel brechen.

    Wir bewegen uns hier im Bereich der Psychoakustik.

    Der Techniker misst mit Messinstrumenten, die jeder menschlichen Wahrnehmung weit überlegen sind.

    Aber das muss es garnicht, um glücklich zu werden.

    Man darf auch hören, glauben und fühlen.

    Am Ende ist wichtig, was im Kopf ankommt.

    Und das ist nicht immer das, was physikalisch an den Ohren ankommt.

    Wenn man Spaß dabei hat und es sich gut anfühlt, dann ist der Zweck ja schon erfüllt.

    Und mal ganz ehrlich, hin und wieder habe ich auch den Eindruck, dass mein Auto besser fährt, nachdem ich es frisch gewaschen habe.

    Schlimm?

    Ich denke nicht.

    Hallo Hans,

    schau mal hier:

    Wow, Stannol kommt ja aus Wuppertal, also aus der direkten Nachbarschaft.

    Kaufen kann man es aber scheinbar nur im Ausland.

    Sieht so aus, als ob in Deutschland gar kein bleihaltiges Lötzinn mehr an Privatleute verkauft wird.

    Überall steht "nur an Gewerbetreibende". Wenn es überhaupt lieferbar ist.

    Ganz schön paradox, wo es doch gerade im gewerblichen Bereich verboten, im Privatbereich aber noch erlaubt ist.

    Also ich finde in Deutschland irgendwie keine Bezugsquelle mehr.

    Ganz schön bekloppt.

    Werde wohl mal ne Suchanzeige starten.


    Ist der Kupferanteil sehr wichtig? Was bewirkt das Kupfer?

    Stannol kennt man ja als Marke, aber die haben ja auch irgendwie 100 verschiedene Legierungen im Sortiment.


    Jedenfalls hatte ich bislang meinen Fokus beim Löten garnicht auf ein gutes Lötzinn gelegt.

    Vermutlich ein Fehler.

    Ich greife das Thema hier nochmal auf.

    Ich hatte hier auch eine KS4 mit 2 gebrochenen Pins.

    Ich habe die Pins kurzer Hand einfach wieder angelötet. Erst den Pin und das Loch in der Platte vorverzinnt und dann den Pin angelötet.

    Sieht zwar nicht schön aus, hält aber bombenfest.



    Im Grunde geht das wirklich schnell, wenn man vorher schon ordentlich Zinn drauf gibt.

    Hallo zusammen,

    nochmal von meiner Seite aus.

    Der XP-240 hat ja mittlerweile einen neuen Besitzer gefunden.

    Trotzdem nochmal vielen vielen Dank für die netten und ausführlichen Hinweise.

    Im Nachhinein habe ich dann trotzdem noch herausgefunden, wo mein Lötproblem lag.


    Und zwar war ich mit dem Schalter bei einem Freund, der zwar auch nicht mehr Erfahrung damit hat, aber die Lötpunkte gelangen ohne Probleme.


    Das ließ mir keine Ruhe.

    Zufällig fiel mir in meiner Bastelecke eine andere Rolle Lötzinn in die Hände.

    Und was soll ich sagen, damit klappt es auf Anhieb und ohne Probleme.

    Nochmal mit dem anderen Zinn gegengetestet und wieder ging es nicht.

    Oh man. Im Nachhinein erinnere ich mich, dass ich schonmal Probleme mit dem Lötzinn hatte.

    Das Zeug wird direkt mal entsorgt, bevor ich mir diesen Ärger nochmal einhandel.


    Hier mal 2 Fotos:


    Hier das Lötzinn, dass kaum funktioniert.




    Hier das Lötzinn, mit dem es einwandfrei geht.


    Eigentlich sehr seltsam, 40/60 hört sich nach Pb 40 an, das sollte ja normalerweise gut funktionieren.

    Auf dem anderen steht nichts weiter drauf, aber das geht richtig gut.


    Kann es passieren, dass man mal ne schlechte Charge erwischt?

    Noch eine andere Frage.

    Kennt jemand noch eine Adresse, wo man bleihaltiges Lötzinn kaufen kann?

    Irgendwie findet man nichts mehr.


    In diesem Sinne vielen Dank an alle.

    Der Blaupunkt wird mich verlassen, aber ein 626 steht noch hier 😉

    Das klingt ja schon fast verwegen.

    Und auch wenn ich meine Reibradler liebe, für solchen Kram gibt es sicherlich eine ordentliche Zielgruppe.

    Ganz ernsthaft, ich würde vielleicht noch Airplay einbauen, dann kann der geneigte Apple-User (zu denen ich im bestimmten Umfang auch gehöre) die Musik direkt auf seine Homepods streamen.

    Für mich eher nix, aber so könnte sich ein 529 perfekt in ein SmartHome integrieren.

    Da könnte man vielleicht noch über eine weiße Gehäusefarbe nachdenken.

    Das habe ich jetzt tatsächlich so noch nicht gesehen. Man beachte auch die Änderungen an der Motorspindel. Hat bestimmt was mit der Drehzahlmessung zu tun.

    Der arme Alfred, der uns hier tapfer Rede und Antwort steht, wird vielleicht noch etwas verraten.

    Sieht aber insgesamt spannend aus.

    Gerade gesehen, dass Bilder vom 429 veröffentlicht wurden.

    Optische Drehzahlkontrolle, das hört sich nicht schlecht an.

    Und was entdecken meine Augen da, ein Kurvenrad?

    Echt schön zu sehen, wie die Entwicklung weitergeht.

    Prima. Das hört sich ja zumindest nicht schlecht an.

    Es gab ja auch noch den DT 500 mit besserem Tonarm.

    Ist das evtl. der Vorgänger des CS 518?

    Vermutlich. Ich mags halt nicht, wenn in Tests die Wahrheit nicht so ganz genau genommen wird.

    Das ganze klingt so, als sei der 418 von Grund auf neu entwickelt. Ist er aber nicht.


    Eine Anekdote am Rande, auch wenn die Sache hier etwas anders ist:

    Vor vielen Jahren hatte ich mich mal mit Hifi-Komponenten der Firma Tangent beschäftigt. Die boten damals durchweg eher einfache Komponenten zu niedrigen Preisen an.

    Nun gab es eine Firma namens System Fidelity, die die Teile mit anderer Front zu highendigen Preisen auf den Markt geworfen haben.

    Fotos ohne Deckel verrieten, dass die Geräte baugleich waren. Platinen, Kabelverlegung, alles gleich.

    Mensch, was haben die Tester über die System Fidelity Geräte geschwurbelt.

    Das war damals so übertrieben und nahezu lächerlich (wenn man um die Herkunft der Geräte wusste), dass ich seitdem Abstand von solchen Testern nehme.


    Falls jemand im Forum hier zuschlägt, dann würde ich mich natürlich über einen Erfahrungsbericht freuen.

    Das Thema zum DT 450 ist ja nicht mehr verfolgt worden.


    Wie schlägt er sich denn so, nach einiger Zeit? Zumindest hört man nichts von Problemen.

    Moin Alfred,

    also der Preis von 499 € ist schon irgendwie nachvollziehbar.

    Wenn man auf die 299 vom DT 450 allein die Gummimatte und das bessere System aufrechnet, wird man bei 100 € Aufpreis landen.

    Dann bleiben für die restlichen Schmankerl weitere 100 €.


    Der Vergleich zwischen den Geräten soll den 418 auch nicht schlecht machen, sondern ganz im Gegenteil, aufzeigen, dass die Gene vom 450 doch eigentlich ganz gut sind.

    Wenn man eine gute Basis weiter verfeinert, ist das oftmals besser als das Rad ständig neu zu erfinden.

    Und für den 450 gibt oder gab es ja bereits Produktionswege.

    Ich frage mich, wer den ursprünglich entwickelt hat.

    DT 450 und DT 500 unterscheiden sich ja deutlich von den übrigen DT-Bombern.


    In den Tests der Fachmagazine wird so manchmal durch das ganze Rumgeschwurbel ein falscher Eindruck erweckt.

    Aber das war ja schon immer so und ist auch bei den Fehrenbacher-Drehern so gewesen.


    Vielleicht magst Du uns was zu der Anordnung von Tellerachse und Motor sagen.
    Das wird ja auch lobend erwähnt. Wenn's eine fiffige Idee ist, dann hat der Entwickler vom DT 450/500 ja schon Einiges richtig gemacht.


    Was mal definitiv besser gelöst ist als bei den DC-Drehern der Thomson Ära, ist die Erreichbarkeit der Pitch-Potis.

    Hm, eigentlich schade.

    Das hat den 450 ja irgendwie aufgewertet.

    Wäre dann vielleicht doch interessant gewesen, für alle die auf das 2M Red, die Gummimatte, die 78rpm usw. verzichten wollen.

    Seltsam, dass der 450 vorher so wenig Beachtung gefunden hat.

    Scheint dann ja doch ein solides Gerät zu sein.

    Wobei in dem Test zum 418 dann ja doch ganz schon rumgeschwurbelt wird.

    Also die technischen Lösungen (bspw. Positionierung des Motors usw.) sind dann ja mal nichts Neues und bereits beim 450 vorhanden gewesen.

    Liest sich aber so, als wäre das beim 418 etwas Besonderes.

    Ganz schön unfair gegenüber dem 450.

    Dann lieber Butter bei die Fische.

    Wenn der 450 ein solides Gerät ist, muss man ja nicht verschweigen, dass der 418 quasi aus ihm geboren wurde.

    Dieses Zitat:

    "Der CS 418 fühlt sich schon beim Auspacken sehr stabil und wackelfrei an. Von einer solchen Verarbeitung konnte man in der „goldenen“ Dual-Ära vor 40, 50 Jahren nur träumen. Und zwar auch bei Modellen, die inflationsbereinigt deutlich teurer waren als heute der CS 418."

    kann ich jedoch gerade nicht ganz ernst nehmen.

    Wie lässt sich jemand zu diesen Worten hinreißen?


    Achso, und der 450 ist auf dem Markt ja noch zu bekommen.

    Ab 199 Euro.