Beiträge von Lilly

    wacholder Peter, die empfohlenen Tests führe ich nächste Woche mal durch, da ich jetzt ein paar Tage unterwegs bin.


    Was mach ich denn mit dem Strobo-Lämpchen? Das flackert auch immer schlimmer ...


    Und - für den Fall ich hätte Zugriff auf ein Oszilloskop - was würde ich denn da einstellen um die Symetrie der Hallsensoren zu prüfen? Die Erklärungen im Handbuch versteh ich nicht wirklich "Mit R13 auf maximale Welligkeit ca. 20 - 40 Vss einstellen." ???


    Danke & Grüßle

    Lilly

    Guten Abend zusammen

    Was klackert da beim manuellen Start auf dem Video so?

    Musste eben selbst nochmal nachhören - das muss wohl mein Bürostuhl gewesen sein, der 721er macht jedenfalls keine solchen Geräusche :saint:

    Man kann hilfsweise auch den aufgenommenen Strom der Netzspannung messen (Vorsicht, nur bei entsprechenden Fachkenntnissen mit Netzspannung, 230 Volt können schon sehr gefährlich werden), Dual gibt folgende Werte an:

    Während des Hochlaufens: 60 mA
    Während es Spielbetriebs: 20 mA

    Mein Multimeter ist für Messungen an Wechselstrom wohl eher nicht geeignet. Aber auf der Platine gibt es ja die Strom-Messbrücke zwischen Punkt 13 und 14, da hab ich jetzt mal gemessen:


    SOLL - IST

    255 mA - 115 mA Anlaufstrom

    55 mA - 67 mA Leerlaufstrom*


    *) Der Leerlaufstrom muss wohl der Strom sein, der sich nach dem Hochlaufen einstellt, denn wenn der Dreher steht, fließt da natürlich gar kein Strom.


    Man sieht also, dass der Motor beim Hochlaufen nur etwa die Hälfte des Stroms zieht, den er soll.


    Ich hab mal die Spannungen gemessen, die im Schaltplan angegeben sind:

    SOLL - IST

    -27 V - -24,3 V (Anlauf) ; -25,3 V (Dauer)

    -14 V - -14,9 V (Anlauf & Dauer)

    0,7 V - 0,7V


    Vielleicht helfen diese Seiten weiter bei der Suche und Abgleich: Service EDS1000-2

    Danke, die Unterlagen hatte ich zwar schon, Dein Hinweis hat mich aber jetzt nochmal einen Blick rein werfen lassen. Zunächst hatte ich dem nämlich nicht so viel Bedeutung geschenkt, da ich die Drehzahl-Justierungen wohl in Ermangelung eines entsprechenden Oszilloskops nicht machen kann. Aber der Hinweis:


    "Amperemeter zwischen Punkt 13 und 14 ... Plattenteller abbremsen ... Mit R10 einen Anlaufstrom von 280 mA (+-10 mA) einstellen"


    hat mich jetzt weitergebracht. Mit dem Poti konnte ich tatsächlich den Anlaufstrom hochbekommen und jetzt läuft er viel zügiger an, auch die Automatik läuft jetzt sauber durch.


    Allerdings sind jetzt die Gleichlaufsachwankungen eher schlimmer geworden. Die App zeigt so Werte wie:

    Speed MIN / MAX: -1,02% / +2,34% und WOW 1,97%


    Aber auf jeden Fall schon mal einen Schritt weiter. Der Dauerlaufstrom ist aber mit 67 mA (Soll: 55 mA) etwas zu hoch.


    Hat noch jemand eine Idee, wie ich jetzt weitermachen könnte?


    Danke & Grüßle

    Lilly

    Vermutlich hast Du recht. Ich hab mal noch n Video von manuellen Start mit der App gemacht, da sieht man auch, wie lange er hier braucht, um auf Touren zu kommen. Vielleicht könnt Ihr das mal mit Euren Drehern vergleichen, ob das ungefähr passt.


    721 manueller Start


    Danke schonmal an alle. Ich bin jetzt n paar Tage weg und kann frühestens nächste Woche dran weiter machen.


    So long

    Lilly

    PS: Ähem, es verschlechtert sich gerade trotz des deaktivierten Kurzschließers wieder ... was mich noch mehr verwirrt. Warum wurde es dadurch überhaupt besser? Warum wird jetzt wieder schlechter? Ich komm nicht mehr mit. Für heute lass ich es mal und geh ein andermal ausgeruht wieder dran ...

    Welchen Unterbrecher meinst Du? Den Netzschalter oder den Kurzschließer am Rand des Kurvenrades?

    Ich meinte den Kurzschließer. Aber der kann ja nach wenigen Grad keinen Druck mehr auf das Kurvenrad ausüben, da die Auflagefläche beim 721 nur sehr kurz ist (im Vergleich zu den alten Reibradlern, wo diese Fläche umlaufend ist):



    Also das kann's m.E. nicht sein.


    Am Kurzschließer ist jedenfalls alles richtig angeschlossen.


    Jetzt mit aufgelegtem Teller merke ich aber, dass es noch nicht perfekt ist. Er läuft nun an, ohne stehen zu bleiben (wie es vorhin zum Teil war), aber ich denke, er kommt immer noch nicht schnell genug in Gang. Die richtige Geschwindigkeit stellt sich erst bei Eingreifen der Nadel in die Platte ein. Ich hab's mal gefilmt:


    721 Start


    Und zum Vergleich das Stoppen auch:


    721 Stop


    Wichtig ist, wenn der Teller angehalten wird, dass er aus jeder Position, also wirklich aus jeder, selbständig wieder anläuft. Dann ist der Motor zumindest bezüglich der Spulen und Hallsensoren in Ordnung, was fast das wichtigste ist.

    Das tut er :thumbup:

    OK, ich bin einen Schritt weiter, aber jetzt doch ziemlich verwirrt.


    Nachdem ich etwas alte, verhartzte Schmiermittel entfernt hatte, lief alles leicht, aber das Problem blieb. Nur beim Start, nie beim Rückführen des Arms. Trotzdem hatte ich irgendwie den Unterbrecher im Verdacht (Bauchgefühl). Spaßeshalber mal was dazwischen gesteckt, so dass der nie zumachen kann. Und nu:


    Läuft wie er soll 8|


    Elektrisch ist mir unklar, wie das sein kann, aber ich bin ja auch keine gelernte Elektronikerin ?(:whistling::saint:

    Jetzt muss ich mir mal anschauen, ob die TA-Verkabelung nach Anleitung passt - denn so wie es aussieht, wurde der nachträglich auf Cinch umgebaut.


    Es bleibt spannend ...


    0,13% ist für einen 721 deutlich zu hoch, vorausgesetzt das Smartphone war richtig platziert (mitttig, waagrecht z. B. auf einem etwas höheren Puck oder einem umgedrehten Döschen).

    Teste ich später nochmal. Die Frage ist, wie genau so eine Messung überhaupt sein kann ...


    Solange der Arm mitgezogen wird, ist das egal. Manchmal macht es etwas Geräusche, wenn es ganz trocken läuft.

    OK, danke für die Info. Das war mir jetzt echt neu ¯\_(ツ)_/¯

    Ähhh, erst mal ne andere Frage - ich hab gelernt, dass der Steuerpimpel und das Gegenstück, also die Platte auf die der drückt/eingreift nicht geschmiert wird, sondern absolut trocken sein soll. Das stimmt doch, oder? Denn hier ist ziemlich Fett drauf =O

    Hallo zusammen,


    erst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Informationen.


    neben verharzter Mechanik und Fehlern in der Elektronik muss man grundsätzlich auch an trockene Motorlager denken.

    ich würde mal noch die Nachlaufzeit bestimmen und mit einer App, z. B. https://play.google.com/store/…peed+and+wow&c=apps&gl=DE die Gleichlaufschwankungen bestimmen (mit dem Stroboskop geht das nicht).

    Also der Motor läuft super leicht, einmal den Teller angeschoben läuft er und läuft und läuft ... genau so läuft er nach dem automatischen Abschalten noch lange nach.


    Danke für den Tip mit der App, hab ich getestet, die zeigt 33,47 rpm an mit -0,2% / + 0,21% und +-0,13% WOW.


    Wie gesagt, ich hatte den Gleichlauf auch schon mit ner Stroboscheibe (das silberne Pappteil was bei älteren Duals ohne eingebautes Stroboskop dabei lag) und der Truenote App geprüft.


    Arm einschwenken, dass der Teller anläuft. Dann den Teller mit der Hand unter gleichmäßigem Widerstand runterbremsen, dass er nur noch langsam läuft.

    Gibt es dann "taube Stellen", an denen der Teller stehenbleibt und nicht wieder selbst anläuft, gehts ins Eingemachte, sonst alles ok.

    "Taube Stellen" konnte ich jetzt nicht feststellen, aber was mir auffällt: der Motor hat weniger Kraft als der vom 728Q. Vielleicht ist das normal, ich hatte bisher nicht den Vergleich. Der einzige Direkttriebler, den ich bisher hatte, war zu DJ-Zeiten mein 1210 Mk2 , und mit dem konnte man nen Traktor abschleppen :D


    Wenn der Teller anläuft und der Motor beim Anlauf der Automatik versandet, würde ich als erstes mal, wie schon richtig erwähnt, gucken, ob er stabil an- und weiterläuft, wenn man den Arm von Hand einschwenkt.

    Also wenn man den Teller anschiebt, läuft er - wenn man dann die Starttaste zieht, ist relativ schnell Schluss. Dann muss man schon von Hand den Teller weiterbewegen. Das geht zwar nicht sehr schwer, aber ich denke, die Mechanik ist das erste, was ich jetzt mal anschauen werde.


    Nach dem 5 Uhr Tee *ggg* tauche ich mal ein in die Innereien des Neuankömmling. In der Zwischenzeit drehen sich auf dem 728 die runden schwarzen Neuankömmlinge - ich war heute früh vor der Arbeit in der Wirtschaftshilfe, so eine Art städtisches 2nd Hand Kaufhaus hier im Ort.


    Liebe Grüßle

    Lilly

    Moin zusammen,


    ich bin günstig an meinen Traumdreher gekommen. Ist wohl aus erster Hand und sehr gepflegt, prinzipiell funktioniert auch alles, aaaber:


    Er kommt beim automatischen Start nur langsam auf Touren, bleibt manchmal sogar stehen. Nach ziehen des Starthebels läuft er an, dreht aber sehr langsam. Daher ist auch die automatische Tonarmbewegung sehr langsam. Sobald die Nadel dann aufsetzt (also quasi wenn der Unterbrecher aufmacht) ist er plötzlich auf der korrekten Geschwindigkeit und läuft dann auch ohne merkliche Schwankungen.*


    Bewege ich den Tonarm manuell über die Einlaufrille, läuft er gut an, ist in 1 - 2 Sekunden auf Sollgeschwindigkeit.


    *) Das Strobo flackert stark, aber ich habe den Gleichlauf mit einer Stroboscheibe und der Truenote App überprüft.


    Was ich hier im Board als Empfehlung lese, ist, neben dem Reinigen aller Kontakte, die über 40 Jahre alten Elkos zu tauschen. Nun kam die Empfehlung von ART_DECO, hierfür einen Thread aufzumachen. Er bezweifelt, dass die Elkos für das Verhalten verantworlich zeichnen.


    Was meinen die erfahrenen 721-Bastler dazu?


    Danke & Grüßle

    Lilly

    Moin moin.



    Original braun wie es aussieht :)

    Und ja, es ist noch tip top.


    Liebe Grüße & gute Woche

    Lilly


    PS:

    Da der 412 nicht bei mir verweilt, kann ich zu den V.220-Steckertypen z.Zt. nichts sagen. Hier gibt es eine gute Übersicht:

    Gerätestecker – Wikipedia

    Danke. Leider würde keiner der hier aufgeführten Stecker passen - der von 412 hat 2mm starke Pins mit einem Abstand von ca. 7,2mm (etwas schwer zu messen). Der Ausschnitt für den Stecker misst 15x10,5mm

    Hi Peter

    *Eigentlich* war meine Idee, die "ungewöhnliche" Buchse aus der Rückseite gegen eine C8er Euro auszutauschen, damit man dann das C8er "Laptopstromkabel" verwenden kann.

    Ah ja, auf die Idee war ich in der Tat noch nicht gekommen. Schau ich mir mal an ... wäre das dann auch noch "zeitgemäßes Tuning"?


    Liebe Grüßle

    Lilly

    Hallo Peter

    Alternativ gibt es diese "achtförmigen" Euro-Buchsen, wie für klassische Radiorecorder der 70er - 90er und die Kabel sind auch bei Laptop-Netzteilen nicht ungewöhnlich. Müßte man dann etwas ... äh ... "anpassen"

    Ja, da hab ich auch schon drangedacht, müsste man seitlich was wegschnitzen, aber ich glaub die Pins sind dann zu dünn.


    Hatte da nicht jemand im Forum geschrieben, daß er die Kappen im 3D-Druck nachbaut ... ?

    Doch, hab ich gesehen - aber ich wollts net aus Plaste haben ;)


    Grüßle, Lilly

    Hola und guten Abend,


    das CDS651 ist unproblematisch am 412er - wenn einen die nicht-originale Optik nicht stört (andere nennen das "zeitgemäßes Tuning" ^^ ). Verzerren tut es beim mir nicht, nun muss man natürlich sagen, dass das Gerät nicht in der Hifi-Klasse spielt und dementsprechend kommen mir da auch nur ältere, nicht mehr so gute Platten auf den Teller. Aber seitdem die Sicke des Lautsprechers ersetzt ist, klingt er wieder gut. Witzigerweise kann man damit manche Platte noch anhören, die auf einem guten Gerät gar nicht mehr geht - immer unter der Prämisse nicht zu viel zu erwarten.


    Jetzt hab ich aber auch noch ne Frage: In Ermangelung eines Netzkabels hab ich den bisher nur mit Batterien betrieben. Das Netzkabel war nich bei, und da das so einen sehr speziellen Stecker hat, konnte ich bisher auch keines auftreiben. Kann man das noch bekommen?


    Und nochwas: Auf zweien der Knöpfe fehlen die Alukappen - ne Drehmaschine hätt ich im Zugriff, nur leider kein Material. Hat jemand n kleines Reststück Alu (Durchmesser min. 20mm) aus dem ich mir die drehen könnte?


    Liebe Grüßle

    Lilly

    Hallo,


    das wollte ich gerne tun, bei der Gelegenheit und mit frischem Kopf fiel mir ein tiefer unten sitzender Hebel auf, der auch mit dem Stop-Vorgang zu tun hat. Der bewegte sich auch frei, aber ich hab dennoch mal ein Tröpchen WD40 spendiert, und siehe da, plötzlich lief dieser Hebel so leicht, dass er von der zugehörigen Feder in eine leicht andere Position gezogen wurde, das hat das Problem gelöst. Es geht um dieses Gelenk:



    Jetzt hab ich trotzdem noch eine Frage:



    Ist diese Filzscheibe an der richtigen Stelle, wenn die über dem Lager liegt? (Somit liegt die Messingbuchse des Tellers auf der Filzscheibe auf.)


    Danke & beste Grüße

    Lilly


    PS: Der Dreher läuft etwas zu langsam (auf allen Drehzahlen). Motorlager hab ich geschmiert - hat jemand noch eine Idee, was man da machen kann? Der Messingpulley auf der Motorachse ist aufgeschrumpft wie es aussieht, oder? Ich konnte keine Madenschraube entdecken ...

    Hallo zusammen,


    auch von meiner Seite vielen Dank für diese detaillierte Anleitung. Ich konnte damit die Mechanik eines bei mir befindlichen "Zweit-1004ers" auch dazu bringen, sich überhaupt mal wieder zu bewegen. Allerdings funktionierts noch nicht komplett.

    Die Stop-Funktion stoppt nicht, der Spieler ist auf Dauer Repeat. Die durch die REPET Taste betätigte Mechanik geht prinzipiell, aber der in folgendem Bild mit 21 bezeichnete Hebel rastet stets in Zapfen b ein, so dass der Startvorgang erneut ausgeführt wird. Ziehe ich nach Drücken der Stop-Taste den Hebel von Hand in die Richtung des roten Pfeils, dann stoppt der Spieler:


    Mir erschließt es sich noch nicht an welcher Stelle was nicht stimmt - hat jemand eine Idee?


    Danke & gute Woche!

    Lilly