Reparatur CS1215

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    • Ho, ho, ho ...

      Ich glaube ich muss kurz dazu sagen das sich der Spieler im großen ganzen echt noch gut anhört! Ich glaube nur so in dem direkten vergleich bleibe ich lieber bei meiner ULM 45 E ;) Als ich die aber am Anfang bekam musste ich mich auch dran gewöhnen. Vielleicht hat die Nadel es hinter sich, aber wenn man einfach platten hören will und kein direkten Vergleich hat wird der Ton somit wirklich kein Problem sein. Es hört sich nicht falsch, kaputt oder sonst irgendwie verformt an!

      Thechnor schrieb:

      ich gratuliere zur erfolgreichen Restauration.
      Danke! Viel gelernt und viel spass gehabt. Die neuen Projekten stehen auch schon an! Meine alte 505, dann mein Standard-Dreher den 522 und dann noch eine 506 von einen Kollegin der nur auf ein Kanal Ton hat.

      Thechnor schrieb:

      Das könnte der Grund für den schlechten Klang sein. Das originale Kabel macht zwar optisch nichts her, ist aber ein sehr gutes Phono-Kabel, was man, wenn es noch OK ist, dran lassen sollte. Für die Cinch-Umrüstung macht schneidet man am besten den Din-Stecker ab und lötet Cinch-Stecker an. Nur wenn man genau weiß, was man macht, kann man den Plattenspieler durch Tausch des Kabels verbessern.
      Das Phonokabel war schon nicht mehr original. Es war (und ist) ein 5 Adriger Audio-Kabel dran. Ich habe nur einen neuen DIN-Stecker und neue Flachstecker dran gemacht. Die länge ist etwa einen Meter. Vorher war der Kabel um die drei meter ...

      beeblebrox schrieb:

      Aber davon ab dürfte ein einwandfreier 1215 nicht schlecht klingen.
      Also, wie gesagt, schlecht klingt er auch auf gar keinen Fall!

      wacholder schrieb:

      Ich schätze mal, daß es die Nadel hinter sich hat. Wäre nicht das erste Mal ...
      Mmh, und wie kann ich das am einfachsten herausfinden? Geknickt oder so ist da nichts ... ist das dann der reine Verschleiß? Oder hat der Nadel auch diese Gummi-Aufhängunge? Habe mal gelesen dass die sich auch über die Jahren hinweg aushärten oder sonst wie kaputt gehen. Muffelig klinkt das System nicht. Eher das es an dynamik fehlt und eher "unten" weniger zu hören ist als mit dem ULM 45 E.
      Groetjes, Pim

      CS 522 / CT 16 — CV 20 — CL 172————KA 50 W (CS 1218)————CS 1215————CS 505————P 81 (CS 1254)————KEF Corelli SP1051
    • flim schrieb:

      Das Phonokabel war schon nicht mehr original. Es war (und ist) ein 5 Adriger Audio-Kabel dran. Ich habe nur einen neuen DIN-Stecker und neue Flachstecker dran gemacht. Die länge ist etwa einen Meter. Vorher war der Kabel um die drei meter ...
      Das würde für den Verdacht zu geringe Kapazität sprechen. Bei den meisten Kabel sind ca. 1,5m nötig. Es wäre einen Versuch wert, die anderen 2m auszuprobieren. Vielleicht war es ein niedrig kapazitives Kabel, damit man nicht bei 3m ziemlich dunpfen Klang hat.
      Gruß
      Thechnor
    • Ich habe gerade meine alte 505 noch mal ausgegraben. Da ist noch das originale Cinch-Kabel dran. Wenn die nicht verlötet ist werde ich das Kabel vom 1215 mal mit dem von dem 505 ersetzen und noch mal hören.

      Vielleicht tut sich da was ;)
      Groetjes, Pim

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    • So … gut ding will Weile haben.

      Ich habe mir anfangs der Woche mal das passende Silikonöl gekauft. Über Umwege habe ich es dann bei eBay gefunden, und zwar als Differntialöl für den Einsatz in Modelbau-Autos.

      Ultimate Racing Differentialöl 500000 CPS (60ml / 6,99 EUR)

      Inklusive Versandkosten kam ich auf 16,31 EUR pro 100 ml. Immer noch sehr viel günstiger als die 245 EUR /100ml bei andere Anbietern auf eBay … aber vielleicht gibt es da ein Qualitätsunterschied den ich nicht kenne ;)

      Abgesehen von dem Kabellänge-Problem stehe ich jetzt für die Frage wieviel ich von dem Zeug brauch an dem Lifthebel. In meiner Erinnerung war da nur der Menge eine Erbse zusehen als ich alles gereinigt habe. Stimmt das ungefähr? Kann man da überhaupt zu viel/zu wenig anbringen, oder merkt man das lediglich in dem der Hebel sich zu leicht oder zu schwer bewegen lässt? Das gleiche gilt dann für den Lift.

      Und da ich 60 milliliter bestimmt im Leben nicht mehr aufbrauchen werde kann ich natürlich gerne für kleines Geld ein wenig von dem Öl hier im Forum verteilen, falls es Bedarf gibt.
      Groetjes, Pim

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    • Hallo Flim.
      Zu viel von dem Zeug und es kommt beim Einbau wieder unten raus.
      Ich bestreichen immer den lift dann wird er mit Drehbewegungen rein und wieder rausgedreht.
      Das mache ich so drei vier mal. Dann sollte genug drinnen sein. Den uberschuss abwischen.
      Man kann auch erst eine kleine Menge in die Hülse laufen lassen, da musst du aber Zielwasser trinken....
      Ob es Unterschiede gibt kann ich nicht sagen. Aber 500000 cst sind 500000 cst.. ^^

      Beste Grüße Carsten
    • Hi !

      flim schrieb:

      Abgesehen von dem Kabellänge-Problem stehe ich jetzt für die Frage wieviel ich von dem Zeug brauch an dem Lifthebel.
      Der 1215 hat ja noch die Reibscheiben am LIfthebel und wird *nicht* über den Liftbolzen bedämpft. Der muß glatt, sauber und freigängig sein, weil es sonst beim Aufsetzen zu Problemen kommt, wenn der Haupthebel unter dem Bolzen und seiner Reibfläche "wegfällt" und der Arm sich nicht schnell genug absenken kann. Dann zieht das Antiskating am Arm und er verpaßt die Einlaufrille.

      Bei der Reibscheibendämpfung wird das dreiteilige "Gehäuse" erstmal von altem Silikonfett gereinigt. Dann wird die innere Reibscheibe, wo die Bolzen für die Liftschiene und den Handhebel dransitzen, beidseitig *dünn* (!) mit dem 500.000er eingestrichen. Alles zusammengebaut und testen: keine Platte auf dem Teller, Arm zwischen Ablage und Plattenteller setzen und den Lift losschnippsen. Er sollte sich dann innerhalb einer Sekunde bis unten hin gesenkt haben. Länger ist nicht gut, weil dann die Nadel auf den Rillen rum eiert.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Hey! Ja ich redete eigentlich auch von diesen Scheiben. Und die Menge die man dort einzusetzen hat.

      Vielen Dank für die (wie so oft) ausführliche und leicht zu verstehene Antwort!

      Gesternabend habe ich es leider nicht geschafft, aber heute Abend habe ich vielleicht mehr Glück (lies: Zeit)...
      Groetjes, Pim

      CS 522 / CT 16 — CV 20 — CL 172————KA 50 W (CS 1218)————CS 1215————CS 505————P 81 (CS 1254)————KEF Corelli SP1051
    • Also, fast zwei wochen später, aber das Silikonöl sitzt am rechten Fleck. Hatte die Scheibe noch falsch herum eingebaut, aber auch das ist jetzt behoben.

      Die Kiste läuft jetzt wieder wie sie sollte! Alles funktioniert wunderbar … ausser … beim Absenken der Tonarm bewegt die sich ein ticken auswärts. Nur ein kleiner ruck. Etwa 2-3 mm und dann senkt sie schön vertikal nach unten ab. Kann ich daraus ableiten das es nicht am Anti-Skating liegt (oder ein zu schwer eingestellter Nadeldruck, 2p, da die Antiskating damit direkt verbunden ist). Dann würde sie doch die ganze zeit währen dem Absenken nach aussen bewegen, richtig? Jetzt ist es nur ein kleines Stückchen, und immer die gleiche abstand. Hört und sieht nach was mechanisch bedingtes aus. Alsob irgendwo irgendwas noch "mit genommen" wird...

      Ich habe jetzt einfach den Absank-Punkt etwas nach innen verlegt, damit sich die Nadel nach dem vollständigen absenken schön in der Einlaufrille befindet.

      Auch der Ton hat sich um ein 1000 fach verbessert wo ich einfach ein original Cinch-Kabel von meine 505 angeschlossen hatte. Es lebe die Flachstecker! :D An dem Ton habe ich eigentlich nichts an zu merken (M71 MB-D). Ausser das sie vielleicht etwas "leiser" klingt als das was aus mein Standarddreher, 522 mit ULM 45 E kommt. Kann das sein?

      Ich werde jedenfalls mal ein paar Cinch-Stecker und passendes Kabel bestellen, das alte DIN-Monstrum kommt dann weg. In der Zwischenzeit werde ich den 522 mal komplett überholen, reinigen und fetten. Da quetscht und stöhnt es alles ein wenig wenn ich die Automatik betätige... Ich glaube das sollte man mal reinigen und schmieren!
      Groetjes, Pim

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    • flim schrieb:

      Ich werde jedenfalls mal ein paar Cinch-Stecker und passendes Kabel bestellen, das alte DIN-Monstrum kommt dann weg.
      Schöne Rückmeldung zu dem Stand deines Drehers.

      Wenn der 1209 noch sein originales Kabel hat, solltest du nur den Din-Stecker abkneifen und Chinch anlöten. Die originalen Kabel sehen zwar nach nichts aus, sind aber sehr gute Phono-Kabel, wo man sich mit Ersatzkabeln oft verschlechtert und selten verbessert.
      Gruß
      Thechnor
    • Thechnor schrieb:

      Wenn der 1209 noch sein originales Kabel hat, solltest du nur den Din-Stecker abkneifen und Chinch anlöten. Die originalen Kabel sehen zwar nach nichts aus, sind aber sehr gute Phono-Kabel, wo man sich mit Ersatzkabeln oft verschlechtert und selten verbessert.
      Ja, ich weiß. Leider war das Din-Kabel auch schon nicht mehr Original. Sehr lang, unsauber am Chassis an den alten flacsteckern gelötet und der Stecker selber war hinüber.

      Ich werde mich hier in dem Fred über Kabel und Stecker mal schlau machen und Ersatz besorgen. Ich bin kein Audiophil aber möchte natürlich die Qualität behalten oder zumindest sehr nah dran kommen. ;)


      Fummelheini schrieb:

      Moin. Flim.
      Danke noch mal für silkonfett.
      Wenn der Arm etwas reinziehen tut kann es sein das die klinke den Arm nicht richtig frei gibt.


      Beste Grüße Carsten

      Der Arm bewegt aber raus, nicht rein. Hier sieht man es besser:



      Bemerke auch das es diesen horizontalen Rück auch gibt in dem moment wo der Tonarm hoch gehoben wird von der Automatik.
      Groetjes, Pim

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flim ()

    • Wenn ich den aber weiter nach unten drehe, berührt er schon die Platte wenn ich mit der Hebel (Tonarm-Lift) den Tonarm hoch hebe.

      Die Position „hoch“ während der Automatik-Vorgabg ist aber tatsächlich bedeutend höher als die Position „hoch“ wenn ich während des abspielen den Tonarm-Lift bediene... Ist das eine Sache der richtigen Einstellung? Sollten diesen beiden Positionen an der gleiche Stelle sein?!
      Groetjes, Pim

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    • Ich stelle erst die automatik ein. Strom aus.
      Hebel auf start und von hand den Teller drehen bis der Arm anheben tut. Dann die Höhe des Arm einstellen. Müsste auch im SM stehen wie hoch er etwa sein soll. Stop schalten
      Dann Teller so lange drehen bis der Arm wieder auf der stütze ist.
      Jetzt die Höhe für das manuelle anhebrn einstellen. Hebel auf hoch. Arm Höhe einstellen. Dann sollte es klappen.

      Beste Grüße Carsten
    • Mmh, irgendwie kriege ich das noch nicht richtig hin.

      Es sieht wie folgt aus (die Nummern kommen von Seite 8 und Seite 9 des Servicemanuals)


      Mit der Stellschraube 46 kann ich die Höhe der gesamten Tonarm einstellen an dem Drehpunkt/Scharnier/Lager. Der beeinflusst nur wie hoch sich der Tonarrm hebt im Automatik-Betrieb. Also, nicht das der Tonarm hinter die Tonarmstütze hängen bleibt (oder Meilenweit drüber bewegt). Damit habe ich jetzt der gesamte Arm etwas runtergebracht, er bewegt sich jetzt mit 1 mm Platz über die Stütze.

      Stellschraube 211 macht mir aber mehr Probleme. Damit stellt man ein, wie hoch sich der Tonarm hebt wenn man den Lifthebel bedient. Die Schraube habe ich jetzt bis zum Anschlag gedreht, höher geht es nicht, aber ich habe jetzt nur so 2 mm Platz zwischen Nadel und Platte. Habe ich vielleicht irgendwas in eine falsche Reihenfolge eingebaut? Und wird das keine Probleme machen wenn ich mittels Steckachse mehrere Platten hören möchte? Dann hebt sich doch – spätestens nach der 2. Platte – der Tonarm nicht hoch genug mehr?

      Ich habe auch immer noch diesen seitwärtlichen Ruck in der Bewegung beim hoch- und runtergehen... Oder ist das normal? Mein 522 hat das nämlich nicht …
      Groetjes, Pim

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flim ()

    • Hi.
      Ist im mauall nix angegeben wie hoch der Arm ziehen sollte?
      Das seitliche rucken kann auch vom pimpel kommen.
      Ich kenne es wenn die tonarmhöhe nicht richtig eingestellt ist, meistens zu hoch dann zickt die Mechanik.
      Du solltest also eine Harmonische Einstellung hinbekommen.
      Ist es nicht der Fall, muss er wohl noch mal raus und die Mechanik beobachten wo der Schuh drückt.

      Gruß Carsten
    • Hi !

      Also: der 1215 ist ein Wechsler. Der muß ein ganzes Stück höher über der Armablage anheben, als man das von Einzelspielern gewohnt ist. Die 121x sind 6er Wechsler. Also mal 6 Scheiben auf die Stapelachse, Stecker raus, Teller von Hand drehen und den Hubpunkt so eindrehen, daß die Nadel nicht gegen den Plattenstapel stößt, sondern noch mindestens 2 mm Luft nach unten bis zur Oberfläche der obersten Platte hat. Das sieht dann im Einzelspielerbetrieb immer aus wie eine Bahnschranke, kurz nachdem der Zug durchgefahren ist, muß aber so sein.

      Dann: der 1215 hat in dem Sinne keinen Pimpel. Der LIftbolzen sitzt fest auf dem Armsegment und dreht mit dem Arm mit. Der Haupthebel wirkt dabei auf ein "Pad" unten unter dem Liftbolzen. Das einleitende "Schlackern" des Arms ist zum Teil diesem Umstand geschuldet, weil der Haupthebel den Arm erstmal ein wenig nach außen drückt, bis er in der äußeren Endstellung angekommen ist. Dann fährt er mit dem angehobenen Arm zum Aufsetzpunkt, der durch die Schiene der Größeneinstellung bestimmt wird. Bzw. durch einen Bolzen am Armsegment, was gegen das Ende der Schiene tickt. Die Liftschiene und die Einstellung des Handlifts haben an der Stelle keine Einwirkung. Das ist erst ab den 122x (außer 1229) der Fall, wo die Geschwindigkeit und Größeneinstellung miteinander verkoppelt sind und wo die Liftschiene vor und zurück geschoben wird, um den Aufsetzpunkt zu verändern.

      Was untypisch ist und eigentlich nicht so sein sollte, ist dieses nach Außen weggleiten, wenn der Arm beim Aufsetzen von der Automatik losgelassen wird. An sich sollte der Arm genauso schnell absinken, wie der Haupthebel durch die vertikalen Rampen auf dem Kurvenrad seinen Druck löst. Und *Dann* fällt die Einstellschiene der Größeneinstellung nach unten weg und löst sich vom Bolzen am Kurvensegment. In dem Video sieht das so aus, als ob die Schiene schon weg ist, der Arm nicht schnell genug nachsinkt und er von der Antiskatingfeder nach außen gezogen wird. Am Haupthebel ist unten noch ein "Steg" dran, der Richtung Armlage geht. Auf diesem Steg liegt die Stellschiene für die Größeneinstellung. Wenn die verbogen ist, wird die Schiene zu früh oder zu spät losgelassen und der Arm kann nach außen gleiten bzw. wird behindert. Bitte mal prüfen, ob dieser Steg parallel zum Oberteil des Haupthebels liegt.

      .
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • wacholder schrieb:

      Also: der 1215 ist ein Wechsler. Der muß ein ganzes Stück höher über der Armablage anheben, als man das von Einzelspielern gewohnt ist. Die 121x sind 6er Wechsler. Also mal 6 Scheiben auf die Stapelachse, Stecker raus, Teller von Hand drehen und den Hubpunkt so eindrehen, daß die Nadel nicht gegen den Plattenstapel stößt, sondern noch mindestens 2 mm Luft nach unten bis zur Oberfläche der obersten Platte hat. Das sieht dann im Einzelspielerbetrieb immer aus wie eine Bahnschranke, kurz nachdem der Zug durchgefahren ist, muß aber so sein.
      Dann stimmt also die Höhe doch eigentlich ganz gut. Habe es gerade ausprobiert:

      Wenn die 3. Platte auf dem Teller liegt, hat der Tonarmlift-Hebel (Handlift) keinen Funktion mehr, der Tonarm kommt nicht hoch genug. Die Stellschraube hierfür (211) habe ich schon bis zum Anschlag gedreht. Höher geht nicht.

      Wenn die 8. Platte auf dem Teller liegt, gibt es kein Platz mehr zwischen Nadel und Platte Oberseite. Also, da scheint alles richtig eingestellt zu sein. Höher wäre auch noch möglich, Stellschraube 46 hat noch "Luft nach oben" …

      wacholder schrieb:

      Dann: der 1215 hat in dem Sinne keinen Pimpel. Der LIftbolzen sitzt fest auf dem Armsegment und dreht mit dem Arm mit. Der Haupthebel wirkt dabei auf ein "Pad" unten unter dem Liftbolzen. Das einleitende "Schlackern" des Arms ist zum Teil diesem Umstand geschuldet, weil der Haupthebel den Arm erstmal ein wenig nach außen drückt, bis er in der äußeren Endstellung angekommen ist. Dann fährt er mit dem angehobenen Arm zum Aufsetzpunkt, der durch die Schiene der Größeneinstellung bestimmt wird. Bzw. durch einen Bolzen am Armsegment, was gegen das Ende der Schiene tickt. Die Liftschiene und die Einstellung des Handlifts haben an der Stelle keine Einwirkung. Das ist erst ab den 122x (außer 1229) der Fall, wo die Geschwindigkeit und Größeneinstellung miteinander verkoppelt sind und wo die Liftschiene vor und zurück geschoben wird, um den Aufsetzpunkt zu verändern.
      Letzteres ist bei meinem 522 auch so... bei 45 UpM verändert sich automatisch den Aufsetzpunkt. Beim 1215 ist der Handlift tatsächlich "out of order". Die springt sogar automatisch in der Stellung "unten" wenn man die Automatik startet. Auch wenn der Handlift auf "oben" stand als der Tonarm noch auf die Stütze lag (wo die sich von der Handlift auch überhaupt nicht heben lässt... dafür liegt er wahrscheinlich schon zu hoch auf die Stütze).

      wacholder schrieb:

      Was untypisch ist und eigentlich nicht so sein sollte, ist dieses nach Außen weggleiten, wenn der Arm beim Aufsetzen von der Automatik losgelassen wird. An sich sollte der Arm genauso schnell absinken, wie der Haupthebel durch die vertikalen Rampen auf dem Kurvenrad seinen Druck löst. Und *Dann* fällt die Einstellschiene der Größeneinstellung nach unten weg und löst sich vom Bolzen am Kurvensegment. In dem Video sieht das so aus, als ob die Schiene schon weg ist, der Arm nicht schnell genug nachsinkt und er von der Antiskatingfeder nach außen gezogen wird. Am Haupthebel ist unten noch ein "Steg" dran, der Richtung Armlage geht. Auf diesem Steg liegt die Stellschiene für die Größeneinstellung. Wenn die verbogen ist, wird die Schiene zu früh oder zu spät losgelassen und der Arm kann nach außen gleiten bzw. wird behindert. Bitte mal prüfen, ob dieser Steg parallel zum Oberteil des Haupthebels liegt.
      Tja, sowas habe ich schon vermutet. Dann muss ich das Chassis wohl noch mal ausbauen, aufbocken und von unten mal schauen was alles passiert und wo es … hakt. Vielleicht habe ich wirklich einfach zuviel Silikonöl benutzt. Das werde ich dann vielleicht auch nochmal ein wenig reduzieren. Ist ja schnell gemacht. Vielleicht liegt es aber auch an der Feder? Die habe ich ja ausgetauscht, oder besser gesagt ersetzt. Es war dort nämlich gar nicht zu sehen (siehe auch diese Post hier im Fred).

      Ich habe ja den ganzen Technik kram nicht um das Anti-Skating neu einzustellen :( Also:

      Fummelheini schrieb:

      Ist es nicht der Fall, muss er wohl noch mal raus und die Mechanik beobachten wo der Schuh drückt.
      Sieht stark da nach aus! :D
      Groetjes, Pim

      CS 522 / CT 16 — CV 20 — CL 172————KA 50 W (CS 1218)————CS 1215————CS 505————P 81 (CS 1254)————KEF Corelli SP1051
    • Hi Pim !

      flim schrieb:

      Wenn die 8. Platte auf dem Teller liegt, gibt es kein Platz mehr zwischen Nadel und Platte Oberseite.
      Das wundert keinen, denn es ist nur vorgesehen *sechs* Platten damit abzuspielen.
      Die 10xx sind "10er Wechsler" - die 12xx nur 6er.

      Vom 1215 gibt es keine Bedienungsanleitung, aber vom 1216:

      dual.pytalhost.eu/1216/1216-04.JPG

      (Letztes Kapitel auf der Seite ...)

      ^^ :D
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.