Beiträge von Softon

    Nun, da ist die Geige wohl bereits zum 2. Male eingepackt worden! Melde aber Zweifel an, dass der PA bei Wiederinbetriebnahme keinen Ton von sich gegeben hat.

    Wenn wirklich 50V und nicht 50mV gemessen wurden, ist der Verdacht ein schlimmer, nämlich das beide Endstufen abgeraucht sind.

    Frage:Weshalb wird denn ein Defektgerät immer ohne Angstwiderstände bzw. vorgeschalter Glühlampe in Betrieb genommen? Das ist doch Frevel, weil der Schaden u.U. dadurch noch größer wird.


    Ingo

    Für solche Zwecke nutze ich i.d.R. die Reste von Anschlußdrähten von axialen bedrahteten Bauteilen wie Widerstände und Kondensatoren, die nach dem Einlöten abgeknipst werden!

    Ich entferne oftmals auch mit einem Glasfaserpinsel den LP-Schutzlack damit eine korrosionsfreie Cu-Bahn entsteht, die auch leicht zu verzinnen geht. Die Lötdauer ist allerdings kurz zu halten, denn bei diesen alten LP ist die Cu-Haftung mitunter ein Problem.


    Ingo

    Hallo Michael,

    danke für die Rückmeldung, die ich hocherfreut zur Kenntnis nehme!


    Und, es wäre wünschenswert, wenn die anderen Interessenten ebenfalls sich melden und zumindest den Erhalt der Lieferung bestätigen. Vorerst hat sich der Kreis nur bei Dir und Peter geschlossen...


    Ingo

    Jetzt wären noch die Belastbarkeiten der Zusatzwicklungen interessant, damit man die benötigten CuL-Drahtdurchmesser ermitteln und beschaffen kann. Das Draufwickeln sollte aufgrund

    eines ausreichend großen freien Innenloches wohl problemlos möglich sein. Die Windungszahl kann man durch eine Testwicklung von z.B. 10 Windungen schnell ermitteln.


    Ingo

    So, meine Lieben, da ich annehme, dass die am heutigen Tag in die Post gegangenen Sendungen in den nächsten Tagen bei den Bestellern eingehen, gibt es noch einige Aufbauhinweise von mir:

    - Unter den 3 Stück 1k-Widerständen befindet sich einer, der eine 0,6W-Ausführung ist (zu erkennen an den etwas dickeren Anschlußdrähten) und der zwischen die beiden Dioden einzulöten ist.

    - Die beiden Dioden kann man auch an den unterschiedlich ausgeführten Anschlußdrähten (die Z-Diode dick, die 1N4148 dünn) unterscheiden. Erspart die Nutzung einer starken Lupe.

    - Die BPW41N ist, wie bereits angedeutet, kopfüber einzulöten, d.h. die beiden nach oben zeigenden Anschlüsse müssen um 180° hinter dem Gehäuse nach unten abgewinkelt werden.

    - Die Widerstände sollten vor dem Bestücken ausgemessen werden - es sind 9 Positionen, je 2 mit 2 St. (220R und 22k) und eben die 3 St. 1k.

    - Die Cinchbuchse zeigte sich hartnäckig beim Einloten und sollte daher mit einem leistungsstarken Lötkolben und etwas Lötfett gut vorverzinnt werden.

    - Die Transistoranschlüsse sollten mittels Flachzange/Pinzette gut vorgebogen und eben nicht durch das bloße, mit Druck erfolgte Einfädeln in die Lötaugen gespreizt werden.

    Sollte wider erwarten trotz 3-facher Überprüfung der Bauelemente auf Vollständigkeit, diese doch nicht gegeben sein, dann sehe man mir das nach! Eine Nachlieferung wird es aber nicht geben.


    Viel Spaß und Erfolg beim Aufbau wünscht Ingo!

    Gemäß der hier veröffentlichten Fotos kann ich nur sagen, dass meine Gehäusevorstellungen diesen durchaus ähnlich sind, was die Gestaltung der Front im Plast- wiei auch im Metalgehäuse anbelangt.

    Gegen eine kreisrunde Öffnung von ca. 20mm, die dann etwas außermittig angebracht sein müßte, hätte ich keine Einwände.


    Mal vorab einige Fotos des Musterexemplares, wo die BPW horizontal und eben nicht, wie zukünftig, überkopf eingelötet wurde.


    Ingo