Beiträge von Letto

    Hallo Hans,


    die Rhone ist natürlich größer, länger, bekannter. Aber was es bringen sollte, dass eine Nadel auf ihr schwimmt, erschließt sich mir auch nicht. ;)

    Hallo Thomas,


    ich war vorhin kurz davor einen ähnlichen Kommentar abzugeben. Aber es ist nun mal geschehen und wir hoffen, dass Rolf die "falsche" Schraube wieder ohne weitere Beschädigung richtig eingedreht bekommen hat.


    Rolf, bitte schau dir als nächstes die Service-Anleitung genau an und frage lieber (vorher) noch einmal nach, bevor du möglicherweise etwas falsch verstanden hast. Nochmal zur Klarstellung: die Klemmschraube befindet sich seitlich (von vorne gesehen) vor dem Gegengewicht am Tonarmlager und ist eine Rändelschraube, die von Hand bedient werden kann/ soll.

    Hallo,


    Frage 1: durch Lösen der Spannschraube 54 (siehe Frage 2) und herausziehen des Gegengewichts/ Anti-Resonators nach hinten.

    Frage 2: kannst du dir mit Dual CS 721 Service (hifi-archiv.info) ggf. selbst beantworten.

    Frage 3: das "Drankommen" ist nicht das Thema, sondern was man macht, wenn man drangekommen ist. Das ist beileibe nicht ganz banal.


    Also erstmal den Schaltkasten und dann den Trafo prüfen.

    Hallo Mathias,


    das war keineswegs verharmlosend gemeint. Selbstverständlich sollte man hierbei wissen, was man wie tun (oder lassen) sollte.


    P.S.: das mit dem "HalloWach" kenne ich auch (Sicherung raus, arbeiten, Sicherung rein, prüfen ... Sicherung nicht raus, arbeiten)

    Wenn man zusätzlich zu den von Matthias genannten Sicherheitsmaßnahmen noch möglichst dicke Arbeitshandschuhe (Gummi/ Leder) trägt, kann das das Risiko weiter reduzieren.

    Hallo Thomas,


    wie Mathias geschrieben hat, ist es ihm gelungen mit einer zusätzlichen (Be-) Dämpfung Ruhe herzustellen. Möglicherweise "nutz" der Trafo sein Gehäuse als Resonanzkörper oder die Schwingungen werden über eine Schraubverbindung übertragen. Wenn dies ohne Last wegfällt, wäre der Fehler ja auf die Verbindungen Trafo -> Gehäuse -> Cassis eingegrenzt.

    Hallo Thomas,


    kannst du wirklich ausschließen, dass der Trafo keine Verbindung zu anderen Komponenten (insb. dem Cassis) hat? Die Frage, was man gegen das Schwingen an sich machen kann, kann ich dir leider nicht beantworten. Da müssen andere ran. Es ging ja zunächst darum, im Ausschlussprinzip den Fehler einzugrenzen.

    Hallo Namensvetter,


    meinst du den Kegel, der die Antriebswelle/ den Pulley spreizt, um Drehzahländerungen erreichen zu können? Oder das Bauteil, das als kleiner "Zylinder" darunter dargestellt ist? Bei beinen kann man vermutlich nicht von einer (absolut) maßstabsgetreuen Darstellung ausgehen. Ich kenne das Prinzip von meinem 1249, ohne jedoch das Bauteil unter dem "Spreizkegel" in der Hand gehabt zu haben. Meine Vermutung ist eher, dass es sich dabei entweder um eine (Druck-) Feder oder um eine Hülse, mit der der die Position des "Kegelbauteils" (mit den Madenschrauben) eingestellt wird, handeln könnte.

    Hallo Stefan,


    gut, dann setze den mal ein, wenn er da ist.


    Probleme mit den Lötstellen am Kurzschließer sind (wenn sich seit der Produktion des Geräts niemand daran "geübt" hat -> kalte Lötstellen) auch extrem unwahrscheinlich. Der (die) verstärkerseitige(n) Stecker oder das (externe) Kabel zwischen Kurzschließer und verstärkerseitigem Anschluss (-> Kabelbruch) wären, nach vollständigerer (aber wirkungsloser) Reinigung der Kontakte im Bereich des Tonkopfes eine wahrscheinlichere Ursache.

    Hallo Stefan,


    wenn es wirklich nicht an den betreffenden Kontakten des Tonkopfes mit der Kontaktplatte am Tonarm liegt (die Kontakte müssen beiderseits blank sein; dafür eignet sich insbesondere ein Glasfaser-Radierer), sollte die Suche ggf. weiter in Richtung des Verstärkers führen: Tonarmkabel und Anschlüsse am Kurzschließer, verstärkerseitige Stecker (DIN oder Cinch) oder auch der Phono-Eingang des Verstärkers (bzw. Vorverstärkers). Kannst du auch mal einen anderes Gerät an den Phono-Eingang anschließen? Dann könnte schnell mal der (Vor-) Verstärker als Ursache bestätigt/ ausgeschlossen werden.


    Ein Defekt an (den Spulen) der beiden Tonabnehmer/ Systeme kann man wohl ausschließen.

    Hallo Tom,


    auch meinen Glückwunsch zu deinem Neuerwerb. Es handelt sich hierbei m. E. um einen (den?) Klassiker von Dual und wirklich sehr solide. Hinweise, nicht zuletzt von André, hast du ja schon bekommen. Damit sollte es gelingen das Gerät wieder zu deiner Freude zu aktivieren.


    ot: warum wird hier immer wieder eine Konsole als "Zarge" bezeichnet, die definitionsgemäß ein Bauteil ist, das den betreffenden Gegenstand nur seitlich umschließt (-> Türzarge)? Mir sind jedoch keine Konsolen (Gehäuse) von Dual bekannt, die keinen Boden hätten. Und eine Konsole CK 20 hat auch kein "Geheim"- sondern bekanntlich/ einfach ein (aufklappbares) Zubehörfach.

    Hallo Christian,


    oftmals reagiert die (Voll-) Automatik erfahrungsgemäß sensibel auf die Beschaffenheit des Steuerpimpels (Überstand, Materialbeschaffenheit, Oberfläche des Steuerpimpels und des Hauptarms, der dort eingreift).


    Um dir eine weitere Problemsuche ggf. ersparen zu können, kannst du mal eine Re-Kalibrierung der Automatik testen: mit verriegeltem Tonarm einmal den Startvorgang durchführen.

    Hallo Gunther,


    ich hoffe dir nicht auch "auf den Schlips getreten" zu sein. Natürlich finde ich es auch prinzipiell erfreulich, wenn in (West-) Europa/ Deutschland/ im Schwarzwald wieder Konsumgüter insb. auch Unterhaltungselektronik produziert werden/ wird.


    Aber kann man jetzt schon sagen, dass dadurch "die traditionelle schwarzwälder Dreher-Produktion" gerettet ist? Versuche gab es in den letzten Jahrzehnten ja einige, aber wie sieht es aktuell aus? Etwas länger anhaltend "überlebensfähiges" habe ich (incl. Feherenbacher), noch nicht ausmachen können. Das liegt vielleicht auch an der Nische, die besetzt werden sollte.


    Wer kauft denn noch neue analoge Unterhaltungselektronik? Diejenigen, die (kurzzeitig) auf einer "Retro-Welle" schwimmen, aber nicht die finanziellen Mittel haben, diejenigen die saturiert ihre "Bohrinsel" vorzeigen wollen oder diejenigen, die ein hochwertiges Gerät (vielleicht auch noch mit komfortabler Automatik [oh Gott oh Gott]) suchen?


    Ich gehe davon aus, dass man allenfalls die erste Gruppe bedienen können wird. Das ist aber erstens m. E. kein stabiler Markt und zweitens tummeln sich darin viele Anbieter. Die zweite Gruppe stellt keinen Markt für eine Produktion in nennenswerter Stückzahl dar. Und die dritte Gruppe (zu der ich mich selbst auch zählen würde) suchen aus gemachter Erfahrung/ gegebenem Angebot eher am Gebrauchtmarkt ihre Geräte.


    Wo und wie lange soll es also hingehen mit einer schwarzwälder Produktion unter österreichisch/ globalen "Abhängigkeiten?