Beiträge von Riko

    Moin,


    Wenn man nur die Kondensatoren braucht, kann man da auch auf Ebay das Passende finden. Da ist in der Regel die Versandpauschale (ob extra oder schon eingerechnet) günstiger. Ich finde es immer ärgerlich, wenn man 5,95 € Versand bezahlt für einen Cent-Artikel. Tut (finanziell) nicht wirklich weh, aber mental ;)

    Aber aufpassen, dass der Verkäufer nicht aus China versendet, dann dauert's 3 Wochen, wenn man Pech hat. DAS ist noch ärgerlicher als die 5,95, wenn man ein Dreher auf dem Tisch hat ;)


    VG, Riko

    Moin zusammen,


    ich habe hier auch einen 1239A und finde ihn einfach großartig. :thumbup: Der S-förmige Arm hat einfach was (für mich), aber da kann man natürlich auch anderer Meinung sein ;)


    Auf einen 491A warte ich auch noch, ist aber bisher leider noch keiner vorbeigeschwommen :/


    Viele Grüße, Riko

    Versuche die mal die Service Anleitung vom 616 im Internetz zu holen, da wird das alles beschrieben.

    Hallo,
    da wird es eben nicht mehr beschrieben.


    Das fiel mir dann auch auf, daher noch der Nachschub mit "waren deutlich ausführlicher". Ich bin die SM von den "alten" Wechslern gewohnt und hatte angenommen, das dieser gute Ansatz auch bei den "moderrnen" Duals weiter durchgehalten wurde. Sorry, falls ich da falsche Hoffnungen geweckt habe :saint:


    LG, Riko

    Hi Dominik,


    der bronzefarbene Stift ist der Lift, der den Tonarm hochdrückt oder absenken lässt. Auf dem Stift steckt in der Regel auch ein "Pimpel", der sogenannten Liftpimpel. Der Stift hat dann eine Kappe aus Kunststoff, Gummi, Silikon oder ähnlichem. Ich vermute, der 616 hat auch so was. Wenn der fehlt, funzt wahrscheinlich der Lift nicht richtig.


    Der Steuerpimpel, den Peter meint, sitzt innerhalb des Gehäuses. In der Mitte, unterhalb der Tellerachse sitzt das Kurvenrad, auf das durchlaufenden "Furchen" aufgeprägt sind. In diese Furche ragt ein Nippel, der am Ende eines großen Hebels - der Haupthebel - sitzt. Dieser Hebel ragt über das Kurvenrad. Dan andere Ende des Hebels ist eine ovalförmige Platte, die in der Nähe der Tonabarmbefestigung (innerhalb des Gehäuses) sitzt. Unterhalb dieser Platte gibt es wieder einen Stift, der eine Kappe - den Steuerpimpel - tragen muss. Der sorgt dafür, dass der Stift von der Bewegung der Platte mitgenommen wird, wenn die Plattte auf den Stuft drückt. Die Bewegung des Haupthebels, an dem diese Platte am Ende sitzt erfolgt durch das Kurvenrad.


    Versuche die mal die Service Anleitung vom 616 im Internetz zu holen, da wird das alles beschrieben.


    VG, Riko


    Service Manual gibt's z.B. auf Vinyl Engine:


    https://www.vinylengine.com/library/dual/cs-616q.shtml


    Muss man sich einmal registrieren und hat ein Leben lang was davon ;)


    Allerdings waren die Manuals für die älteren Duals deutlich ausführlicher .....

    Ich habe mich mittlerweile auf die China Schalter eingeschossen 6-auf-2. Ich meine, ich hätte die auch schon mal bei Ebay mit Versand aus D gesehen, sonst wartet man halt 10-14 Tage. Sind auch von tadelloser Quali und sagen mir mehr zu, als die Pult-ähnlichen Speaka (oder so ähnlich) Umschalter.


    So sieht das bei mir aus ;) : 6 Amps / Receiver auf 2 LS Paare. Eigentlich bräuchte ich 8-auf-2 8|


    VG, Riko



    Tach auch,


    es gibt entsprechende Cinch / Audio Umschalter z.B. bei Ebay, Amazon, Conrad etc in verschiedenen Ausführungen für übersichtliches Geld ;) Typisch sind 4-auf-1, 4-auf-2 oder auch 6-auf-2. Dabei spielt es keine Rolle, ob die zum Beispiel als 4-auf-1 oder in "Gegenrichtung" als 1-auf-4 Schalter verwendest.

    Gemeinsam ist den meisten, dass nur die Signale geschaltet werden, die Massen aber einfach durchverbunden sind. Ich höre da jetzt keinen Unterschied, aber für das audiophil geschulte Ohr mag es einen geben.


    Vorsicht sollte man walten lassen, wenn man solche Umschalter auf der Eingangsseite (z.B.) mehrere Dreher an mehrere Amps und gleichzeitig an der Ausgangseite (z.B. mehrere Amps an mehreren Lautsprecherpaaren) verwendet. Da bekommst du ein Problem mit den durchgeschleiften Massen und die Amps brummen wie Hulle. Damit kann man sich auch mal mal eine Endstufe schrotten.


    Ich habe hier 8 Dreher an 7 Amps an 2 Boxenpaaren angeschlossen, habe aber zwischen Drehers und Amps eine Selbstbau-Steckerbox, wo die Massen getrennt sind.


    VG, Riko

    Moin Andreas,


    irgendwo muss ja die Kraft herkommen, die den Arm nach ausßen bewegt, wenn er eigentlich kräftefrei sein sollten (ausgependelt und AS=0).


    Hast du mal kontrolliert, ob das Chassis plan steht oder evt. nach rechts geneigt ist?

    Man könnte auch mal die AS Feder aushängen und gucken, was dann passiert?

    Und von unten beobachten, wie der Tonarmbereich sich verhält, wenn der Arm nach außen zieht. Vielleicht drückt oder zieht doch was? Ich hätte auch erst auf die TA Kabel getippt


    VG, Riko

    Evt sitzt der Steuerpimpel etwas zu hoch / ist zu lang.

    Hallo,
    einen Steuerpimpel in dem Sinne (Gummihütchen), hat der 1019 nicht.

    Hi Gernot,


    uhh, danke für die Erinnerung, hatte ich nicht mehr so vor Augen. Ich hatte bisher nur einen 1019 in der Mache :whistling:

    Danke für die Aufklärung!


    VG, Riko

    Moin ???,


    das Rucken des Tonarms beim Absetzen kann auch daran liegen, dass die Verbindung zwischen Steuerpimpel und Haupthebel (die Mitnahmefläche) nicht schnell genug gelöst wird. Evt sitzt der Steuerpimpel etwas zu hoch / ist zu lang.


    Ich massiere auch die Mitnahmefläche des Haupthebels seit einigen Drehern ganz leicht mit Fett ein. Wirklich nur einen kleinen Tropfen auf die Fingerspitze und gut "einmassieren"!! Verhindert auch Knarzen und Quietschen, das der Pimpel manchmal verursacht.


    Viel Erfolg und viele Grüße, Riko

    Moin,


    das sieht doch gar nicht so schlecht aus! Ich habe gerade auch einen CV 1460 bei mir, der leider komplett dunkel bleibt... @Sauerländer, kannst du vom Verbesitzer in Erfahrung bringen welche Lampen da verbaut wurden oder kennt jemand noch eine andere Alternative?

    Meine Go-to Quelle für solche Pilotlampen für alle möglichen Vintage HiFi Dingens ist "pap-audio-parts". Einfach mal bei Ebay gucken.

    CV 1460 Lampen haben die auch.


    VG, Riko

    Tach zusammen,


    Pilotlampen, die mir zu hell sind, umwickele ich mit Backpapier: das schwächt, macht die Lichtquelle diffuser und hält die Wärme aus.


    Liebe Grüße und viel Erfolg, Riko

    Hi Andreas,


    manchmal suppt was raus, manchmal (noch) nicht. Ein Riss ist aber immer schlecht. Der sollte auf jeden Fall ersetzt werden. Die 0,047 uF sind ein typischer Wert für diesen Knalli. Auf dem Foto kann ich die Kapazitätsangabe nicht erkennen. Die seht wahrscheinlich auf der anderen Seite oder oben auf der Stirnseite.


    Viele Grüße, Riko

    Genau, und der andere verdächtige Kondensator auf der Platine ist das gelbe Ding, wobei der, denke ich, nicht so problematisch ist.


    VG, Riko

    Hallo Andreas,


    grundsätzlich (wenn man eh nur selten an Schaltungen lötet ) ist man mit einem einfachen Lötkolben mit ca. 30 W Leistung und dünner Spitze (also nicht so ein breiter "Spachtel") ausreichend versorgt. Praktisch ist dann noch, wenn der Kolben mit einer (Spiral-)Halterung kommt, wo man den Lötkolben auch im heißen (an'nem) Zustand reinstecken kann, um ihn mal aus der Hand zu legen. Ich habe jahre- (jahrzehnte- ;) )lang mit so einem einfachen Modell von Conrad gearbeitet. Mehr Komfort bietet da eine Lötstation, bei der man auch die Temperatur der Spitze Regeln kann und die dir vielleicht anzeigt, dass die Nenntemperatur erreicht ist. Da gibt es ein ganz, GANZ breites Spektrum von günstigen Modellen aus China (ca. 50€) und teuren (xxx €) Markenprodukten. Ich habe aktuell eine solch günstige Station (Tilswall von Amazon) im Einsatz und bin da bisher sehr mit zufrieden. Ich bin aber auch eher der "Gelegenheitslöter" ^^ Zur Haltbarkeit kann ich nichts sagen.


    Lötzinn tut es jedes Elektroniklot. Ist aber häufig als kleine Menge auch beim Lötkolben schon dabei. Dann würde ich noch Entlötlitze oder eine einfache (kostet wenige €) Entlötpumpe empfehlen. Macht das Leben beim Auslöten von Bauteilen aus Leiterplatten viel einfacher.


    Vielleicht hörst du dich mal in deinem Bekannten- / Verwandtenkreis um? Irgendjemand hat da bestimmt einen Lötkolben rumliegen. Wenn du keine größeren Ambitionen dort hast, muss man ja vielleicht nicht unbedingt das ganze Gerödel einkaufen, damit es dann später in der Ecke liegt. ;)


    Viele Grüße, Riko

    Moin Andreas,


    direkt helfen kann ich leider nicht, dazu ist Hamburg dann doch etwas weit weg ;)

    Die Kondensatoren sehen wahrscheinlich so ähnlich aus, wie der auf diesem Bild. Kleine eckige Kästchen von ein paar cm Kantenlänge. Einer davon sitzt direkt oberhalb der Sicherung (siehe das Schaltbild oben), der andere am oberen Rand der Platine. Wie gesagt, bezeichnet sind die mit C51 (68 nf = 0,068 uF) und C52 (47 nF = 0,047 uF).



    Mach doch mal ein Foto von der Platine, wo die Sicherung sitzt, so das man die Komponenten darauf gut erkennen kann. Vielleicht sieht man dann schon was.


    VG, Riko

    Ich habe gerade noch mal eine Blick ins Service Manual geworfen: Auf der Platine, wo du die Sicherung getauscht hast, sitzen die Knallfrösche. Sind dort die Kondensatoren C51 und C52.


    Wenn die Kondensatoren OK sind, könnte auch die Glimmlampe die Sicherung mitgerissen haben. Falls die Kontakte zur Glimmlampe gesteckt sind, würde ich die Stecker mal abziehen und mit einer neuen Sicherung probieren. Kann nicht mehr als wieder durchbrennen ;)


    Moin Andreas,


    und willkommen im Dual Land. Ich habe zwar selber keinen 701, aber viele Sachen sind halt zwischen den verschiedenen Dual Modellen gleich. Da du den 701 schon aus dem Gehäuse hast, hast du ja schon einen wesentliche Schritt gemacht. Der "Knallfrosch" ist ein Kondensator, der Schaltspitzen in der Netzspannungszuführung glättet. Diese Kondensatoren gehen mit den Jahren kaputt und sollten getauscht werden.


    Verfolge einfach den Stromkabel, das in den Dreher reingeht. Das Kabel sollte in einer schwarzen Plastikbox verschwinden. Wenn du die abnimmst (in der Regel nur ein Schraube) findest du darunter einen der Knallfrösche. Wenn der irgendwie komisch aussieht (geplatzt, oder Risse in den Hülle), sollte der getauscht werden. Das sind wahrscheinlich 10 nF. Wenn du den tauschen solltest, achte darauf, dass der Neue eine Spannungsfestigtkeit von wenigstens 250 V hat. Dort liegt Netzspannung an. Dann gibt es noch ein schwarzes Kistchen, in dem die Glimmlampe für Stroboskop sitzt. Da sind ähnliche Kondensatoren mit gleichen Problemen. Auch dort liegt in der Regel Netzspannung an.


    Der 701 hat aber eine elektronische Motorsteuerung. Da kann natürlich auch irgendwas im Argen liegen, was die Sicherung durchbrennen lässt. Dann wird es unübersichtlicher. Die Knallfrösche sind aber auch ohne Elektronikkenntnisse zu bewerkstelligen, wenn man weiss, an welchem Ende ein Lötkolben anzufassen ist ;)


    Und GANZ WCHTIG:

    - immer erst den Netzstecker ziehen bevor du da unten rumfummelst

    - bei den Knallfröschen auf die richtige Spannungsfestigkeit achten (Typ X2, mindestens 250 V)


    Viel Erfolg, Riko

    Nu isse wech, die Adresse :thumbup:

    Sorry, dass ich technisch nicht helfen kann und hier nur über Formalkram rumsülze ;)

    Bei keinem meiner Duals musste ich bisher den Tonarm rausnehmen, dafür bei 2 Telefunkenwechslern. Ist kniffelig, aber zu machen. Immer schön alle Schritte fotografieren, damit man hinterher wieder weiß, was wo wie montiert werden muss, damit es so sitzt wie vorher. Keine unnötige Gewalt anwenden, lieber vorher noch mal hier fragen, ob die tatsächlich nötig ist. Am meisten Sorgen haben wir tatsächlich die dünnen Tonarmkabel gemacht und nicht die Mechanik selber. Die sind ein Strafe zu löten.


    Viel Erfolg, Riko