Beiträge von Riko

    Ich hatte mal ein ähnliche Problem bei einem Grundig RTV, der von einem auf den anderen Tag keine Mucks mehr machte, die Beleuchtung aber nach wie vor hell strahlte. Am Ende war es der Gleichrichter, der sich verabschiedet hatte. Das siehst du aber natürlich an der Versorgungsspannung auf der Endstufenplatine, wie Wolfgang vorschlug.


    Ich würde die +/- 28,5V direkt hinterm Gleichrichter als erstes überprüfen. Was mich allerdings verunsichert: der CV120 hat für links und rechts jeweils einen Gleichrichter. Würde also bedeuten, die gleichzeitig ins Nirwana gezogen sind :/ . Aber ausgeschlossen ist das natürlich auch nicht.


    VG und viel Erfolg, Riko

    Moin Flo,


    ich vermute, dass Service Manual hast du dir schon besorgt?


    https://www.hifiengine.com/manual_library/dual/cv-120.shtml


    Auch wenn man keine elektronische Leuchte ist, ist der Schaltplan bzw. das Leiterplatten Layout darin ganz hilfreich, um Komponenten oder Messpunkte zu finden :thumbup:

    Also erstes würde ich mal die Feinsicherungen kontrollieren und ersetzten. Wenn ich das richtig sehe, hat der CV120 3 Stück. Eine im Netzanschluss und je eine für den linken und rechten Kanal auf der Endverstärkerplatine. Da der Verstärker keinen Mucks macht, würde ich die beim Netzeingang kontrollieren (Service Manual, Seite 13, Teil 33). Wobei dann aber auch das Power Lämpchen nicht mehr gehen sollte :/ Diese Dinger gehen gerne mal beim Transport kaputt. Entscheidend ist dabei der Faden im Glasröhrchen. Dann auch gleich mal die anderen Feinsicherungen kontrollieren, die du au den Platinen findest.


    Viel Erfolg und viele Grüße, Riko


    PS: Eine große Elektronikleuchte bin ich leider auch nicht ... ;)

    Moin Kai,


    ich habe auch vor kurzem den Motor eines 50 H II gewartet. Jetzt habe ich das Problem, dass das ich das Ding nicht mehr zusammenbekomme, ohne das in einem bestimmten Temperaturbereich beim Warmlaufen ein mehr oder weniger vernehmliches Sirren zu hören ist. Es schleift also irgendwo der Motoranker (oder eines der Lager). Da ganze spielt sich so bei einer Motortemperatur von ca. 35 C bis ca. 40C ab. Davor und danach ist alles ruhig.


    Durch vorsichtiges anziehen der Schalenschrauben bei laufendem Motor ließ sich das Sirrgeräusch mininieren zu "fast" unhörbar. Hast du etwas ähnlich beobachtet? :/


    Erschwerend kommt hinzu, dass ich mir beim Rumprobieren 2 der Gewindestifte abgedreht habe :cursing: , die jetzt durch M4 Maschinenschrauben ersetzt wurden :thumbup: . Das Temperatursirren hatte ich allerdings auch schon vorher.


    LG, Riko


    kurzfristige Abhilfe kann dann auch ein separater, günstige Phone-PreAmp schaffen. Sowas gibt es schon für ca. 20€ teilweise auch mit DIN- und Cincheingängen. Dann kannst du deinen 510 am Aux oder oder einem anderen Standard- (=Hochpegel) Eingang deines Verstärkers nutzen.


    So was wird da gerne zu Anfang genommen. Man kann natürlich auch deutlich mehr Geld ausgeben, aber zum Rumprobieren und erste Vinylerfahrung zu sammeln, reicht der allemal.


    Einen Pre-Amp in der Schublade zu haben, kann sowieso nie schaden ;)


    VG, Riko

    Ich habe auch Amazon Adapter hier im Einsatz, z.b. diesen hier

    Wenn du den auch hast, sollte der zumindest im Prinzip richtig beschaltet sein. Aber ein ab'er Kabel habe ich auch schon bei diesen Dingern gehabt. Wissen kann man es nicht.


    Brummt es denn auf beiden Kanälen gleich laut? Kommt aus beiden Kanälen Musik raus?


    Viele Grüße, Riko

    Moin Lennart,


    gut, wenn der Dreher frisch gewartet ist, sollten auch die Kontakte blank sein, speziell da er ja scheinbar bis zur Übernahme brummfrei lief :/

    Ich vermute dennoch einen schlechten Kontakt irgendwo. Hast du schon mal den Tonabnehmer (samt Systemträger) abgenommen? Dazu den Griff am Tonkopf nach hinten drücken. Dadurch entriegelt der Systemträger und das Teil kann nach unten-vorne rausgenommen werden. Bitte festhalten beim Entriegeln. Dann einfach wieder einsetzen, evt. sitzt der einfach nicht richtig drin.


    Tonarm vorher auf der Stütze verriegeln, dass der durch das Balancegewicht nicht hochschnappt.


    Eine Empfehlung für einen Adapter habe ich nicht. Ich kaufe, was mir gerade in die Finger fällt, meist auf den üblichen Platformen (Ebay, Amazon, Elektronikversand ..)


    VG, Riko

    Hallo Lennowitz .... das ist aber sicher nicht dein Vorname, oder? ;)


    Ich fürchte, der Conrad Adapter wird's nicht bringen, denn die Kanalmassen und der Potentialausgleich (eben kein Erdungskabel!) sind im Plattenspieler durchverbunden. So ist es jedenfalls in der Regel bei den Dual mit DIN Anschluss.

    Die gute Nachricht ist aber, dass ich nicht glaube, das es am Adapter liegt. Ich habe hier ein Dutzend Dreher mit DIN-Anschluss per DIN2Cinch Adapter angeschlossen und brummen lag nie am Adapter und des fehlenden (auf Signalmasse gelegten) Potentialausgleiches. Das Problem war immer schlechter Kontakt durch angelaufene oder verbogene Kontakte. Die üblichen Verdächtigen sind:

    • die Pins des DIN Steckers selber:
      einfach mal 10x oder so den Cinch Adapter mit dem DIN Stecker verbinden und wieder abziehen
    • Kontakte am Systemträger
      den mal abnehmen und die Kontaktstifte, wenn nicht blank, blank putzen. Gerne genommenes Werkzeug dafür: Glasfaserradierer
    • Stecker an den Tonkopfkabel: auch blank machen
    • Kontakte im Tonkopf des Tonarm selber
      dafür von unten oder mit Spiegel mit abgenommenem Systemträger unter den Kopf gucken. Auch hier blitzblank machen; Werkzeug wie oben


    Es kann dann auch noch helfen, den Kontaktzungen des Tonkopfes etwas nach vorne zu biegen, um den Kontakt kräftiger zu machen.


    Viel Erfolg, Riko


    PS: die Kontaktstifte am System selber müssen natürlich auch blank sein

    Moin Wolfgang,


    Michael ( michvog ) hatte mal Nachbau TK11 angeboten. Ob er aktuell welche anbietet, müsstest du mal nachfragen.

    Ich habe eines von Michael im Einsatz - tadellose Qualität! :thumbup:


    Viele Grüße, Riko

    Moin Thomas,


    das Gefühl kenne ich auch: da ist man in froher Erwartung auf eine Bestellung zum Wochenende, und dann verspätet sich die Lieferung :cursing:


    Meiner bescheidenen Meinung nach, können das doch eigentlich nur Vibrationen sein, die sich auf die Nadel übertragen und diese elektrischen Grundschwingungen erzeugen, die du auf deinen Tieftönern siehst. Ich kann nicht wirklich glauben, dass das an einem Mismatch bei der Compliance liegt. Verwirrend ist natürlich, dass das Phänomen ja bei Uli ( Soliol ) wohl nicht auftauchte.


    Quellen für solche Vibrationen können eigentlich nur der Motor oder der Trafo sein. Übertrager die Tellerachse/Dorn und der Teller. Ich habe jetzt keine Ahnung, wie bei dem ELAC der Motor befestigt ist, aber evt. kann man die Schrauben leicht lösen, dabei eine Blick auf evt. Gummidämpfer werfen. Wirklich nur ganz leicht, max ein 1/4 Umdrehung und schauen, ob sich dabei was ändert.


    Der Dual 601 (obwohl ein Riementriebler) ist auch dafür berüchtigt, Vibrationen des Motors als Störung auf die Nadel zu übertragen. Bei mir hat es auch die neue Dämpfung der Motoraufhängung gebracht.


    Du könntest auch versuchen, dir aus einem alten Lederlappen oder einen Mikrofasertuch eine einfache Tellerauflage zu schneidern - muss ja erst mal nicht schön aussehen. Was passiert mit dem Tieftöner-Hub, wenn du die Auflage benutzt? Irgendeine Änderung?


    Viele Grüße und noch mehr Geduld,


    Riko

    Moin Thomas,


    ich habe es noch nicht ganz verstanden. Das Flattern der Tieftöner ist hörbar oder eher ein "visueller" Effekt.

    Flattern die Tieftöner sobald der Dreher am Laufen ist, d.h. auch mit angehobenen Tonarm, oder erst wenn die Arm auf der Platten aufsetzte?

    Wenn das eine Resonanz ist, die vom Motor oder der Drehbewegung kommt - ich vermute, die wird schon über den TA an deine Tieftöner weitergereicht - probiere es doch mal mit Handauflegen. ;) Berühre mal mit der Hand (1 Finger sollte reichen), die Oberseite / das Chassis deines ELAC. Ändert sich dann was?


    Wenn das Flattern über Teller - Nadel - TA .... in die Tieftöner eingestreut wird, könnte auch ein Plattengewicht oder eine Klemme helfen. Alles sollte die Resonanzfrequenz ändern.


    So ein Problem ist leider echt tricky und vor allem nervt es tierisch.


    Ich wünschen dir viel Erolg, der ELAC ist schon ein verdammt schöner Dreher.


    VG, Riko

    Hallo liebe Suchende,


    ich habe hier auch einen 714q mit langer Kopfblende. So habe ich ihn bekommen. Eine kurze Blende habe ich nicht, so dass ich den 714 nie als echten ULM Spieler gehört habe. Ich finde der 714 verträgt eine ganze Menge Systeme, auch wenn sie von der Complience vielleicht nicht optimal sind. Heute habe ich z.B. selber das AT-VM95ML montiert. Klingt alles in allem sehr gut, eher ausgewogen und neutral. Leistet sich am 714 keine wirklichen Schwächen, wenn man einen Bass-Hammer sucht, ist das AT aber vielleicht nicht das richtige. Scheint aber im Moment ziemlich ausverkauft zu sein =O


    Davor hatte ich kurz ein Dual DMS 220 mit eine Nudeline NB von Nadel Willi drauf. Die hatte deutlich mehr Dampf, erstaunlich viel eigentlich. Satter Bass ohne es zu übertreiben. Gekauft hatte ich den 714 mit einer Ortofon X3-MC, gespielt hat er auch schon mit einem Denon DL-110 und (lange) mit einem Sumiko Olympia.


    Langer Rede, kurzer Sinn: der 714 verträgt mit dem 1/2'' Adapter eine Menge Systeme, wenn man nicht wie die Schlange auf die Compliance schaut (oder wie geht das Sprichwort ;) )

    Man muss halt probieren. Ist einfach gesagt, wenn man ein Kistchen mit Systemen hat, ist ein doofer Rat, wenn man sich jetzt vom sauer-ersparten Geld ein System kaufen will :rolleyes:


    Aber vielleicht findet ihr ja einen Board'ler in der Nähe, der bereit ist mit seinem Kistchen mal vorbeizukommen, um eine Hörsession zu machen. Dabei lernt man gleich noch nette Leute kennen :thumbup:



    Viel Spaß und viel Erfolg bei der Suche und Entscheidung wünscht, Riko


    PS: Mit dem AT-VM95EN kann man übrigens auch verdammt gut Musik hören ;) . Das ist billiger und verfügbar. Am 714 hatte ich es allerdings noch nicht.

    OK, dann viel Erfolg bei der Ersatzteilsuche.

    Ich mag den 601 sehr gerne. Wäre schade drum. Wenn es meiner wäre, würde ich im Falle, dass sich kein Ersatz findet, die Regelung in die 33er Stellung bringen und den Hebel als Dummy ohne Funktion lassen. ;) Ich höre eh keine Singles, da brauche ich 45 rpm (eigentlich) nie. Aufpassen muss man dann mit LPs, die mit 45 rpm gemastered :P HAbe ich aber nur 2 DLPs von und mehr Dreher zur Auswahl.


    Also, viel Glück bei der Suche!


    VG, Riko

    Eine gerissene Antiskating Scheibe scheint auch ein Klassiker zu sein. Ich hatte das tatsächlich bisher noch nicht.

    Der Hebel der Geschwindigkeitseinstellung war bei meinem 601 auch gerissen, allerdings war kein Teil rausgebrochen. Ich konnte das mit Sekundenkleber und einem Stück Draht zur Sicherung reparieren. Der Draht gibt die zusätzliche Stabilität. Hält jetzt seit vielen Umschaltungen :thumbup:


    Den Draht habe ich um die Schadstelle gewickelt und verdrillt, nachdem ich sie geklebt habe. Auch Sek.-Kleber sollte man über Nacht aushärten lassen, damit er die Endfestigkeit erreicht. Nur das er sofort verklebt, heisst nicht, dass das schon die max. Klebkraft ist.


    Das Foto ist nicht so toll, aber vielleicht hilft es trotzdem.


    Viel Erfolg, Riko

    Habe ich noch nicht ganz verstanden :/ Setzt der Arm zu früh auf und damit nicht in der Einlaufrille sondern schon auf der Ablage? Oder sinkt der Arm in der Seitwärtsbewegung bereits ab und "schleift" dann auf der Ablage und bleibt somit hängen?


    Ich gehe davon aus, der Arm ist korrekt ausbalanciert und Auflagekraft und Antiskating ist korrekt eingestellt?


    Im 1. Fall (Arm setzt zu früh auf), könntest du versuchen den Aufsetzpunkt einzustellen. Unter dem Starthebel (Hebel auf "Stop" schieben) ist dafür die Einstellschrauben. Diese nach links drehen verschiebt den Aufsetzpunkt nach innen.


    Im 2. Fall müsstest du mal die Liftfunktion überprüfen. Am besten Mal bei aufgebocktem Chassis von unten gucken was da passiert. Mit der Stellschraube, die oben auf dem Chassis vor dem Tonarmlager sitzt, kann man die Lifthöhe einstellen. Evt. hilft da ein Nachregeln :/ Bin mir aber jetzt nicht sicher, ob das auch auf den "Automatiklift" oder nur auf den Manuellen wirkt.


    Viel Erfolg, Riko

    Und zwar spinnt die Automatik, nach Start hebt sich der Tonarm von der Stütze ganz normal, doch senkt er sich ab noch bevor er sich auf den Weg macht, kommt dann nicht über die Stütze und schaltet dann logischerweise wieder ab.

    Kapiere ich nicht, was iat da nun wieder los?

    Da würde ich doch zu allererst mal in der Gegend des Steuerpimpels gucken!? Hast du den schon gemacht? Der Pimpel sorgt dafür, dass der Haupthebel den Tonarm mitnehmen kann. Der Pimpel könnte zerbröselt, nicht vorhanden oder mit Schmiere eingesifft sein.


    Das Service Manual für den 601 hast du ja sicher, oder?


    Viel Erfolg, Riko

    Moin,


    Hallo Oliver,

    ...hast Du denn überhaupt schonmal probiert, den Netzstecker zu drehen? Danach habe ich schon öfters nicht schlecht gestaunt (auch bei den s.g. "Schulplattenspielern")!


    Gruß, Andreas


    Vielleicht eine blöde Frage :

    Hast Du DLAN in Betrieb ?

    Gruß Wolli


    ich habe ja solche Effekte auch nie geglaubt, aber als ich vor kurzen ein Sansui Receiver hier aufgebaut habe, war der auch leicht am brummen, aber unter in der Bastelbude ruhig. Zuerst habe ich natürlich an schlechte Audiokontakt etc gedacht und an TK EInschüben und Audiokabeln gefummelt. Hat alles nichts gebracht, bis in in nackter Verzweiflung, das Netzteil meines Laptops aus der Steckerleiste gezogen habe, wo der Sansui drinsteckte. Und weg ist das Brummen.


    Manchmal sind Lösungen viel einfacher als man sich das vorstellt. ;)


    VG, Riko