Beiträge von Riko

    Hi Thorsten,


    ich betreibe seit einiger Zeit abwechselnd einen CS601 und 1249 mit einem Ortofon 520 MKII. Bin damit klanglich sehr zufrieden und liegt mit um die 160€ in deinem Preisfeld. Und sieht mit in seinem schlichten, schwarzen Kleid auch noch unauffällig schick aus. :thumbup: Das Auge hört ja schließlich auch mit. Bei dem 520er handelt um eine nackte Ellipse. Es geht aber auch noch besser (und teurer) ;)


    Ich habe hier auch ein AT-VM95 ML und ein EN am Start. Mit beiden kann man sehr gut Musik hören. Allerdings finde die Optik der Einschübe nicht so prickelnd. Erinnert mich immer ein wenig das Lego meiner Kinder (und Kindheit) ;) Am Ende musst du natürlich selber entscheiden, was für deine Ohren und an deiner Anlage am Besten passt.


    Sowohl beim AT als auch beim Ortofon kannst du durch Tausch des Nadeleinschubs einfach die Leiter der besseren Abtaster erklimmen. Das finde ich persönlich schon sehr praktisch.


    Jetzt habe ich fast soviel Werbung für AT wie fürs Ortofon gemacht, dabei wollte ich dir eigentlich das 520MKII ans <3 legen ^^


    Viel Spaß bei der Entscheidung!


    Riko

    Zum Polieren vom Teller gibt es sicher einen eigenen Threat. Neulich hatte ich einen 701 mit furchtbaren komischen Flecken. Selbst mit Schmiergelpapier war da nix zu machen. Also hat der Nachbar den Teller in die Drehbank gespannt. Polieren musste ich aber selbst.

    OK, SOOOO glänzen tun meine Teller nach der Polierpaste nicht 8|:thumbup:

    Moin Berthold,

    mit Rostblüten am Chassis hatte ich bisher noch keine Last. Der Bolzen, der beim 601 den Tonarm bewegt, hatte etwas Flugrost. Das habe ich mit einem Glasfaserstift runtergeputzt. Ich hasse diese Dinger ja, weil ich jedes Mal mit einer Faser im Finger gestraft bin. Bekomme die mal wieder aus der Haut :cursing:


    Den Tellerrad mache ich mit Polierpaste für Alu, Chrome und Edelstahl wieder blank. Gibt's im Autozubehör. Dazu trage ich die Paste dünn aus und reibe dann mit so einer Art (ich glaube) Topfschwamm mehrfach darüber. Die eine Seite des Schwamms hat ein ganz feines Drahtgeflecht eingewoben. Damit poliere ich, mit der anderen weicheren Seite, wische ich noch mal nach. Am Ende mit Papierhandtüchern sauber machen. Den Schwamm habe ich aus dem Drogeriemarkt mit den 2 Buchstaben. Funktioniert ganz gut :thumbup:

    Muss man evt. 2-3 Mal wiederholen.


    Viel Erfolg, Riko


    so eine etwa :P


    Ich finde ja Holz eigentlich ganz schick, aber das Furnier beim 601 ist echt nicht so gelungen. In so einer Zarge sitzt im Moment mein 704. Das gefällt mir noch um eine Nuance besser, als die Plastik Zarge, in der der 704 zu mir kam.


    VG, Riko

    Sehr schön! Ich höre mit meinem 601 auch sehr, sehr gerne Musik :love: . Meiner kam mit einem M20e allerdings mit kaputter Nadel. Einen NOS Ersatz findet man aber ohne größere Probleme.


    Hier kommt der 601 ja häufig nicht so gut weg: "Zicke", "Brot-und-Butter Dreher", "fehlkonstruierte Motoraufhängung", um nur einige Schlagworte zu nennen.

    Motorbrummen auf dem Signal habe ich keines, für sonstige Geräusche muss ich schon mein Ohr an die Konsole legen, um da was wahrzunehmen. Optisch finde ich ihn vom dort nüchternen Aufbau sehr ansprechend. Ich mag ja auch die glatten Plattenteller lieber als die mit sichtbarem Stroboring. :thumbup: Und klanglich macht er auch alles richtig. ;)


    Ich habe da auch schon ein Nagaoka MP-150 drunter gehabt. Aber bisher habe ich noch keine Dreher gefunden, an dem mich das wirklich überzeugt. Jetzt trägt er wieder sein M20e. Aber Versuch macht kluch :P


    Der 601 ist auch bei mir ganz oben auf der aktuelle Lieblingsdreherliste <3


    Weiterhin viel Spaß mit deinem Schätzchen. VG, Riko

    Mal eine Frage zum Antiskating beim W 250, ich habe die original BA von Telefunken, aber irgendwie komme ich mit den Werten die da in der Tabelle stehen nicht so richtig klar.

    Bisher fahre ich den W 250 nur mit dem Shure M75-6 ED.

    Nach Tabelle in der BDA, eine andere Möglichkeit hast Du nicht. Da das AS an die AK gekoppelt ist, ist das nicht ganz so einfach.Wobei um ehrlich zu sein: für das M75 ist AS=4 angegeben, ich lass das meißtens so.

    So mache ich da auch. Und wenn 'ne Ellipse drunter kommt, drehst du in die Gegend von 7 hoch (bei AK um die 1,5 / 1,75) und hörst mal hin, ob beide Kanäle gleich, gleich gut und nicht verzerrt klingen.Sonst etwas nachregeln. Dann kann es ganz falsch nicht sein ;)


    Viel Erfolg, Riko

    Hi Jürgen,


    super, das hat ja schnell geklappt :thumbup: Ich habe seit ein paar Wochen auch einen 601 zu Hause, den ich ausgesprochen gerne spielen lasse <3

    Meiner war allerdings in einem etwas bedauernswertem Zustand, d.h. ich habe genau das gemacht, was auch bei deinem gemacht wurde.


    Viel Spaß mit deinem Dual wünscht,


    Riko

    Moin Jürgen,


    wenn der 601 wir du geschrieben hast "top restauriert" ist, sollte der Steurerpimpel korrekt gemacht worden sein. Sonst würde ich vermuten, der sitzt vielleicht "zu dicht" über dem Mitnahmesegment und gib es nicht sofort vollständig frei, wenn der Tonarm aufgesetzt wird.


    Hast du denn den Tonarm korrekt ausbalanciert und Auflagekraft und Antiskating richtig eingestellt? Eventuell ist auch der Lift zu hoch eingestellt.

    Bevor du anfängst, das Chassis aus der Zarge zu nehmen und an der Mechanik rumbastelst, würde ich erst mal die Einstellung von Balance, Auflagekraft und Antiskating überprüfen. Anleitungen gibt es dazu genug im Netz.


    Hast du die Bedienungsanleitung zum 601? Da steht's auch drin.


    VG, Riko


    PS: Wenn der vom Verkäufer restauriert wurde, sollte der dir auch weiterhelfen können, speziell wenn du den Spieler vor Ort gekauft hast.

    Moin Oliver,


    da müsste aussen eine silberne Schraube sein, die das Lager zentriert und gleichzeitig das Federgehäuse der Auflagekraft sichert. Diese vorsichtig so fest ziehen, dass die Feder im gespannten Zustand nicht wieder aufgeht. Danach dann kontrollieren, dass der Arm in Vertikalrichtung noch frei beweglich ist. Das Gewinde müsste ein Linksgewinde sein !!


    Ich habe zwar selbst keinen 1228, hatte aber das Problem bei meinem 1249. Da sah das so ähnlich aus.


    Viel Erfolg, Riko

    Hallo Riko,

    leicht zugänglich ist bei diesem Motor nur das Spurlager, welches du nach dem Lösen der drei Schrauben erreichst. Die Lage der Abstellbleche vorher markieren. Das alte Fett entfernen und mit Molykote neu schmieren.


    Gruss

    Richard

    Hi Richard,

    danke für die Info. Dann werde ich das mal machen.


    Servus Wolfgang,

    danke fürs Suchen. Solche Info ist immer hilfreich und kann gar nicht häufig genug verlinkt werden.


    Vielen Dank euch und einen schönen Abend, Riko

    Hallo meine geschätzten Dualesen,


    Ich habe mich jetzt heute daran gemacht, den vor einiger Zeit erworbenen 704 zu warten und zu pflegen, obwohl er tadellos und sauber läuft. Jetzt stellt sich mir die Frage, sollte ich auch an den Motor ran und dort neu schmieren? Der Motor läuft sonst lautlos und hält stabil die Drehzahl. Daher wäre meine Tendenz: so lassen.


    Was meint ihr? Trotzdem einen Service durchführen? :/Wenn ja, muss ich auf irgendwas Spezielles achten? Ungesicherte Kugel, die aus Lagern fallen? Federn, die einen anspringen, wenn man den abnimmt? Bolzen, die hinterherfliegen, etc?

    Die 3 markierten Schrauben sind wahrscheinlich die, mit denen es dann losgeht, oder?


    Vielen Dank und LG, Riko


    Hi Sebastian,


    ja, die Acusta sind schon sehr schick :love: So einen wollte ich auch unbedingt haben. Habe ihn dann auch nach viel Geduld günstig aber in einem bedauerlichen Zustand bekommen. Dass er jetzt wieder so gut läuft befriedigt schon ungemein, oder ;) Der Tonarmkopf hatte mich seinerzeit auch etwas enttäuscht. Passt nicht ganz zu dem wertigen Auftreten des Rests, aber muss man dann wohl dem Kompromiss aus Design und Gewicht schulden. Stell dir vor, die hätten den aus dem Vollen gefräst :D


    Ich habe dann etwas später auch noch eine Orginalhaube gefunden und auch noch zu einem annehmbaren Preis und in 1A Zustand. Hinten wurde auf der einen Seite das "Scharnier" fachkundig repariert, sonst ist da nix dran. Poliert werden muss die meiner Meinung nach auch nicht, aber da bin ich vielleicht auch zu nachsichtig.:S

    Gelungen finde ich das Haubenkonzept allerdings auch nicht, eher unpraktisch. Sieht trotzdem super aus :love:


    Hier isser in voller Schönheit in Klassikerneuzugänge Teil 2


    Viele Grüße und viel Spaß mit deinem W250, Riko

    OK, hat sich soweit erledigt. Ich habe doch noch mal den Arm ausgebaut .... man bekommt ja Routine ;)

    Jetzt passt die Lifthöhe. Der Arm schlägt zwar bei der Rückführung auf die Stütze nicht auf Höhe der geriffelten Fläche des Feststellers auf, sondern darunter. Da ich meine Wechsler aber immer nur als Spieler betreibe, ist mir das jetzt egal ;)


    Allerdings habe ich wohl irgendwo bei der Größenerkennung etwas ausgehängt, denn der Stift neben dem Plattenteller fährt nicht mehr hoch. Bei der ersten Runde der Armausbaus hatte ich oberhalb der Platine den Haltebolz entfernt, damit ich den Bügel unten einfach zur Seite schieben konnte. Da muss jetzt irgendwas noch nicht richtig sitzen. Das ist etwas für morgen.


    Viele Grüße, Riko

    Hi Micha,


    und frohe Weinachten (hatte ich oben vergessen :S

    Der Lift ist bei mir aber ja schon zu hoch, wenn er noch gar nicht angehoben wurde. Die Mutter verhindert dann ja wahrscheinlich nur, dass er noch höher als der Anschlag geht, wenn er angehoben wird, oder :?::/


    Vielen Dank und LG, Riko

    So, Tonarm war draussen, M2 Schraube rein, alles wieder zusammen und ... jetzt scheint der Lift zu hoch zu sein. In Ruheposition liegt es jedenfalls nicht auf er Armstütze auf und aufpendeln geht folglich auch nicht :cursing:

    Die Frage ist, muss ich alles wieder auseinanderreissen, oder lässt da mit dem Mutter im Bild noch was nachjustieren? Mir erschliesst sich allerdings nicht, was die da macht :/ Wobei man an diese Mutter natürlich auch nur K...e dran kommt, wenn die Ecke zusammengebaut ist.

    Was ratet ihr: Ausbau 2.0 oder mit der Mutter nachjustieren?


    Vielen Dank für eure Hilfe, Riko