Beiträge von Vertigo Swirl

    Moin Peter und ihr anderen. :)

    Mich hätte jetzt auch gewundert, wenn der Motor an sich zu langsam läuft. An einen optischen Tacho komme ich eher nicht so leicht, denke ich. ich werde mir erstmal noch den Reibrad-Arm ansehen. Vielleicht hab ich da beim ersten Mal nicht sauber genug gearbeitet. Das Reibrad ist original und butterweich. Ich hab es natürlich wie immer angeschliffen und alle Reibflächen mit Isopropanol gereinigt.

    Sollte das alles nichts helfen, verstelle ich den Pulley. Eigentlich benutze ich den Pitch ja eh nicht.


    Wegen dem Berührungsbrummen werd ich mal sehen, was ich da noch abschirmen kann. Das mit dem Elko bezog sich noch auf ein ebenfalls leicht hörbares, vom Berührungsbrummen unabhängiges Netzbrummen. Aber wenn das den Gleichrichter überlastet, lass ich es so. Da kann ich dann mit leben. :)


    Genau die Stütze suche ich, Diethelm! Hast du eine über? :)

    Ich habe mal wieder meinen P52 rausgekramt, den ich vor einiger Zeit mit einem M75 und einem TVV47 aufgerüstet habe.




    Er funktioniert ausgezeichnet!

    Zwei kleinere Probleme habe ich allerdings noch.

    Zunächst wäre da ein leichtes Masse-Brummen, das lautstärkeunabhängig ist und komplett verschwindet, sobald ich ein blankes Stück Metall berühre. Dabei ist es egal, ob die Berührung am Plattenspieler oder am Verstärkerchassis erfolgt.

    Kontaktübergänge an TK und Kurzschließer habe ich gründlich gereinigt, was allerdings keine Besserung brachte. Ein leichtes Netzbrummen ist auch noch da, selbst wenn der Motor aus ist. Verstärker und TVV haben schon neue Elkos bekommen. Könnte man den 2200er Siebelko durch einen 3300er oder 4700er tauschen?


    Und zweitens wäre da das Problem mit der Geschwindigkeit. Nachdem ich den Motor vor einem halben Jahr neu geölt habe und er trotzdem noch etwas zu langsam lief, habe ich zum ersten Mal die Vakuumtechnik zum Befüllen der Sinterlager ausprobiert. Ich bin überrascht, dass sich der Motor danach noch leichter drehen lässt, als nach meinen üblichen Motorrevisionen. Wieder eingebaut kam allerdings die Ernüchterung. Die Geschwindigkeit hat sich kein bisschen verändert. In meinem P52 ist der 1010F mit Pitch verbaut. Die Geschwindigkeit stimmt erst, wenn der Pitchtegler auf höchster Stufe steht. Dann ist allerdings das Reibrad nicht mehr auf der Mitte des Motorpulleys.



    Natürlich könnte ich den Pulley in der Höhe verstellen, sodass der Pitchregler auf der richtigen Geschwindigkeit in der Mitte steht. Dann würde das Reibrad in Maximalstellung aber schon auf 45 UPM umspringen.

    Hat irgendjemand eine Idee, was ich da noch tun kann?


    Und falls jemand noch eine Tonarmstütze mit intakter Verriegelung über hat, wäre ich sehr dankbar. 😊


    Nee, zwei gehen weg. Der hier geht sehr wahrscheinlich an den Erstbesitzer zurück und der andere wird früher oder später auch wieder die Sammlung verlassen. Die zwei Stück hier in meinem Discophon haben allerdings Bleiberecht auf Lebenszeit. ?

    So, ich bin dem Ganzen jetzt auf die Schliche gekommen. ?

    Mein Vorgänger der versucht hat den 1218 zu „reparieren“ hat nicht nur die auffälligen goldenen Mechanikteile verbogen, sondern auch den Führungsbolzen am Tonarm. Bis ich das erst mal erkannt habe...

    Jetzt wo der Bolzen wieder exakt gerade steht, läuft alles wie es soll. Wieder einer gerettet. Nur was mach ich mit 4 1218ern? ?



    Hm, das ist mehr als seltsam. Ich habe den 1218 jetzt mit den Bildern hier und zwei meiner drei anderen 1218ern verglichen und kann beim besten Willen keinen Unterschied finden. Sogar die Abstände scheinen alle zu passen...

    Der 1218 den ich vor Kurzem beim 1219-Tausch als Ersatzteilträger bekommen habe, will nach zweitägiger Überholung noch nicht so wie er soll.

    Mein Bekannter von dem ich den 1218 habe, hat mir erzählt, dass sich wohl schon mal ein Hausmeistergehilfe an dem Gerät zu Schaffen gemacht hat. Aber anstatt das verharzte Fett zu entfernen und neu zu schmieren, hat er Sperrklinke, Haupthebel und Kurzschließer verbogen, was dazu führte, dass das Kurvenrad regelrecht „ausgekratzt“ wurde. Glücklicherweise konnte ich alle augenscheinlich misshandelten Teile von meinem Ersatzteil-1214 mopsen. Mittlerweile funktioniert der 1218 bis auf eine Kleinigkeit wieder: egal wie ich die Exzenterschraube an der Größeneinstellung einstelle, der Tonarm fährt maximal bis ca 4mm vor die Platte. Ich kann keine verbogenen Teile erkennen. Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?



    So, habe mir die Klebestellen gerade angesehen. Die linke Seite ist in Ordnung, aber die rechte war etwas schief. Ich konnte die rechte Nase aber nochmal abbrechen. Habe sie dann in das schwarze Plastikteil gesteckt und nochmal eingeklebt. Das ging deutlich einfacher. Bin mal gespannt ob’s was wird. ?

    Ich hab es gerade zusammen geklebt. Jetzt sollte es etwas Trocknen. Ich hab mich auch gleich noch an eine gebrochene Verstell-TK Achse gemacht. Allerdings mit Stabilit. Mal sehen ob ich Erfolg habe. ?


    Edit:

    Die Nasen waren gerade etwas schief. Ich habe das jetzt korrigiert und dünn etwas Kleber drumherum verteilt. Ich lass es jetzt einfach bis morgen stehen und dann sehen wir weiter. ?

    Moin Chris!

    Ein kleines Bisschen leichtes Scheuermittel auf einem Putzlappen hilft da schon. Zum Beispiel Zitronenbalsam von Jemako. Das klappt bei mir immer richtig gut.

    Und wenn sich der Sound der Nadel klasse anhört, wird da auch nix kaputt sein. :)

    Au Mann, daran habe ich ja gar nicht gedacht. Da sitzt ja ein Sensor am Zähler...

    Ich hab den Riemen noch gar nicht wieder aufgezogen, da ich erst alles in Ordnung haben wollte, bevor ich mich das Gefiddel erneut antue. ?

    Dann gilt nur noch herauszufinden, warum er jetzt nicht mehr Vorspult.

    Ich reihe mich hier mal mit meinem C820 ein.

    Ich bin genau so vorgegangen wie Wolfgang in Beitrag #7. Ich habe jetzt allerdings das Problem, dass der schnelle Vorlauf nicht mehr funktioniert. Und wenn ich die Playtaste drücke, spielt die Kassette nur ca. zwei Sekunden, dann greift die Endabschaltung. Habe ich da was verstellt?

    Der weiße Kipphebel war wie in Wolfgangs Beispiel leicht gebogen. Ich habe ihn dann mit einem Haarfön vorsichtig erwärmt und in die andere Richtung gebogen. Jetzt liegt er wieder schön gerade auf:


    Trotzdem hört man noch das beschriebene Kreischgeräusch...

    Das verstehe ich nicht so recht. Serienmäßig fehlende Feder?

    Ohne Feder läuft doch die Automatik, bzw. Die Abschaltung nicht.

    Bei mir war es zumindest so. Das Ein- und Ausschalten des Motors durch Einschwenken des Tonarmes funktioniert auf jeden Fall auch ohne Feder. Die Automatik konnte ich vorher dank verharzter Rillenachse eh nicht testen...