Beiträge von VixNoelopan

    Hallo,


    ich kann mir nicht vorstellen, dass der Entstörkondensator im Plattenspieler die Ursache des Plopps ist.


    Zur Beantwortung der an mich selbst gestellten Frage, weshalb Dual diese beiden Vorschaltwiderstände vor dem Netztrafo vorgesehen hat, anstatt einen ordentlich dimensionierten Trafo zu verbauen (der sicher auch nicht mehr kostete als der vorhandene), fällt mir eigentlich nur ein, dass diese Widerstände für einen langsamen Anstieg der Betriebsspannung des TVV sorgen und damit den Einschaltplopp verhindern (!). Daher die Fragen: Wurde am Netzteil etwas geändert? Sind Lade- und Siebelko in Ordnung?


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo Rudi,


    waren Ringkerntrafos bei Dual wirklich »sonst üblich«? Ich kenne lediglich den CV 1450, der mit einem solchen ausgerüstet wurde (lasse mich aber ggf. eines Besseren belehren ;)), aber weitaus mehr Dual-Geräte mit Schnittbandkerntrafos entweder des SU- oder des SM-Typs. Auch herkömmliche Blechpakettrafos waren üblich, sogar welche, die auf den ersten Blick aussehen wie ein SU-Schnittbanddtrafo, z.B. die in den CV 1150 und CV 1250.


    Beste Grüße, Uwe

    das ich Kanalunterschiede am Shure V15III habe: 1348kOhm Links, 1403 kOhm Rechts - lohnt sich da die SAS???

    Hallo,


    wahrscheinlich hast Du Ohm gemessen, nicht Kiloohm. Oder Du hast die Kommata nach den Einsen vergessen. Egal, der Unterscheid beträgt gerade mal 4 Prozent, ist damit im Rahmen der damaligen Produktionstoleranzen und wohl eher nicht hörbar, zumal der interne DC-Widerstand einen Spannungsteiler mit der vergleichsweise sehr hohen Eingangsimpedanz des VV bildet. Ich würde mir deshalb keine Gedanken machen. Tonabnehmer mit gleichen DC-Widerständen der beiden Generatorspulen sind mir bislang auch noch nicht untergekommen.


    Beste Grüße, Uwe

    bei Reichelt gibts übrigends einen passenden Schraubelko, aber der Preis.....

    Hallo,


    € 19,54 mögen in der Tat viel erscheinen. Ich bin mir jedoch sicher, dass das Original in den 1950ern auch diesen Betrag kostete, wenn auch in DM. Da das durchschnittliche Einkommen damals sehr viel niedriger war als heute, musste man für solch einen Elko foglich deutlich länger arbeiten.


    Doch es geht auch günstiger: Klick, klick und klick. Zudem gibt es bei Jan Wüstens einen 50+50 µF 350/385 V von F&T zu € 11,66, den ich leider nicht verlinken kann.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    der 1237 ist ein einfacher, aber meist unterschätzter Dreher. Gut gewartet und mit einem geeigneten Tonabnehmer bestückt, z. B. dem Shure M75 ED Type II, spielt er sehr gut auf. Einen noch höherwertigeren würde ich ihm jedoch nicht spendieren.


    Zum bereits Gesagten habe ich die Erfahrungen machen müssen, dass die Zahnriemen zur Pitch-Verstellung nicht mehr für Geld und gute Worte erhältlich ist. Alle, die ich bislang als E-Teil zu diesem Spieler gekauft habe, erwiesen sich zu lang. Zudem hatte ich mal einen, dessen horizontales Tonarmlager nichts zwischen extrem schlabberig und fest kannte. Da die Ursache im Verborgenen blieb, wurde er zur Schlachtplatte.


    Der Pickelteller gefällt mir übrigens auch nicht besonders. Der Rand von glatten Tellern ist jedoch dermaßen schräg, dass es auch nicht besonders gut aussieht. Schade, dass es ihn nicht mit dem Teller mit geradem Rand und Stroboskopmarkierungen an der Unterkante gab, mit dem sein nahe verwandter Bruder 1239 sowie die Nicht-Wechsler 481 und 491 bisweilen ausgeliefert wurden.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    den Selen-Gleich-riecht-er würde ich auf jeden Fall ersetzen, sofern das Gerät fürderhin zuverlässig seinen Dienst tun soll. Bei solchen Bauteilen ist die Frage nicht, ob sie ausfallen, sondern wann. Und ich würde auch der Idee folgen, statt der Einweggleichrichtung einen Brückengleichrichter vorzusehen, sofern nicht im Trafo ein Ende der Heizwicklung mit dem unteren Ende der Anodenspannungswicklung fest verbunden sind und man den zusätzlichen Verdrahtungsaufwand nicht scheut. Einzeldioden müssen es in diesem Fall nicht sein, es gibt fertige Brückengleicrichter mit vier Anschlüssen, z.B. B380C800. Die Vorteile der Brückengleichrichtung liegen auf der Hand: Der Trafo wird besser ausgenutzt und bleibt kühler, da die Vormagnetisierung des Kerns entfällt, die Brummspannung am ersten Elko C10 wird geringer und sie wird, da ihre Frequenz nun 100 statt 50 Hz beträgt, vom zweiten Elko C15 besser gefiltert.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    gibt's das Sidol in der grünen Plastikflasche noch? Es eignet sich hervorragend zur Hochglanzpolitur sowohl von Buntmetall als auch von Kunststoff, wenn man einen Wolllschwabbel verwendet und nur leichten bis mäßigen Druck aufwendet.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    letzte Woche fiel mir wieder mal eine Grundig Studio 2000 HiFi vor die Füße, letzte Ausführung mit niedriger, abgeschrägter Haube und einem Wechsler, auf dem 1226 steht, der jedoch vom sparsamen Max Grundig mit dem Sandwich-Teller eines 1224/1225 ausgerüstet wurde (Vergleich).


    Nun habe ich im E-Teil-Fundus einen 1218-Teller, der jedoch wegen seines höheren inneren Rands auf der Grundplatte des 1226 aufsteht. Weiß jemand, um wieviele Millimeter ich diesen Rand, auf dem das Treibrad abläuft, abdrehen (lassen) muss, damit das passt?


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    soweit ich weiß, darf der Stylus gar nicht im 90°-Winkel zur Plattenebene stehen. Der korrekte Winkel ist 20° nach vorne geneigt, was besonders bei »scharfen« Schliffen wie FineLine, Shibara, FG etc. zur korrekten Abtastung immens wichtig ist.


    Beste Grüße, Uwe

    Hallo,


    zum Lautsprecher-Relais: Auch bei meinem ersten CV 1250 war selbiges defekt: Die Kontakte waren dermaßen degradiert, dass beim leisen Hören schon mal der eine oder der andere Kanal total tot waren. Abhilfe schaftte der Einbau eines modernen Standard-Relais von Omron oder Finder. Man benötigt nicht mal eine Adapterplatine, vielmehr habe ich das Neuteil kopfüber mit doppelseitigem Klebeband auf der Platine befestigt und die Verbindungen mit kurzen Drahtstücken entsprechend hergestellt. Achtung: Es lassen sich aufgrund der anderen Pinreihenfolge zwei Kreuzungen nicht vermeiden!


    Thema Hybridmodule: Ich meine, ich hab's schon mal erklärt: Der Unterschied zwischen STK 082 und STK 082-G ist nicht, dass ersteres die 8-Ohm-, zweiteres die 4-Ohm-Variante ist. Vielmehr ist der interne Aufbau anders: Beim -G arbeiten die LTP-Transistoren auf einen Stromspiegel und die VAS-Stufe ist ein Darlington. Beides hat eine erheblich höhrer Open-Loop-Gain zur Folge, wodurch letzten Endes der Klirrfaktor der G-Variante deutlich niedriger liegt. Beide Module eignen sich, im Rahmen der Grenzwerte natürlich, sowohl für vier als auch für acht Ohm Last.


    Diese Module sind übrigens nicht mehr für Geld und gute Worte bekommen, nachdem Sanyo, der einzige Hersteller, in Folge des 2004-Tsunamis sene Halbleiterfertigungsanlagen komplett verlor und sie auch nicht mehr wieder aufbaute. Alles, was als STK 082G o. ä. verkauft wird, ist chinesischer Fake - CCC (cheap Chinese crap). Es genügt schon zu sehen, dass man derlei ausschließlich via ePay bekommt und nicht bei offiziellen Distributoren, wie Mouser, Digikey etc. Ein totes Endstufenmodul bedeutet den Tod des Verstärkers, da man aufgrund seiner flachen Konstruktion ersatzweise auch keine modernen, monolithischen Chipamps wie LM 3886, TDA 7293 etc. einsetzen kann.


    Beste Grüße, Uwe