Beiträge von thomasf

    NightHawk mit dem unbekannten Vornamen,

    hier meine Anmerkungen dazu:


    Beitrag #3 geht nicht, da dort eine diskreter Quarz-Beschaltung beschreiben ist.


    Der Link in #2 ist korrekt, in dem Schaltplan ist der Quarz wie im Motorola-Datenblatt (Erfinder der 6800(5)-Serie) zum MC68705p3 beschreiben beschaltet.

    Man kann die Quarzfrequenz in gewissen Maßen ziehen (verändern), also den 22pF-Kondensator durch einen 10pF-Kondensator austauschen und parallel eine Trimmer mit 2 - 30pF beschalten.

    Steht alles in dem Datenblatt. Ob das ausreicht, habe ich nicht nachgerechnet. Deins.


    Dual hat nicht nur den Motorola-Controller (heute Freescale) eingesetzt, ich habe auch schon Hitachi und ST Microcontroller aus der 6805er Serie gesehen. Da mag die Beschaltung anders aussehen.

    Zum 286600 habe ich nichts gefunden.


    Auch Quarze schwanken mit +/- 50 (100) ppm sind erlaubt. Reicht da dein Anspruch?

    Wenn es noch genauer sein soll hilft der "Quarzofen".


    Dies alles braucht heute kein Mensch mehr. DCF77 / Internet, genauer geht keine Uhr.


    Perfekt ginge es hier mit:

    https://www.elektronik-labor.de/AVR/ICS307.html

    Kannst aber nicht mehr kaufen, da kein Mensch mehr das heute braucht.


    Gruß

    Thomas

    Zur Klärung:

    Diese Zahl(en) dienen zur Kennzeichnung des „Nestes“.

    Spitzgussformen werden häufig als Mehrfachwerkzeuge ausgebildet, es fallen dann pro Spitzvorgang mehrere Teile (2,4….(Nester)) aus der Maschine.

    Damit man die Teile unterscheiden kann, z.B. Fehlerfall, wird in einem funktionell unwichtigen Bereich eine Ziffer angebracht.


    Gruß

    Thomas

    Andere Platte aufgelegt, läuft zwei, drei Titel und hebt plötzlich den Tonarm an, der Teller dreht sich weiter. Das passiert an unterschiedlichsten Positionen und ist auch an der gleichen Position

    Das machen Plattenspieler dieser Bauart wenn die Istdrehzahl zu niedrig ist.

    Da hilft nur die Motorachse neu schmieren.


    Gruß

    Thomas

    Hallo Uwe,

    hatten wir hier:

    'www.dual-board.de/index.php?thread/88069-dual-704-mit-quarz-pll/&postID=992002#post992002

    (Bitte das ' entfernen)


    Bei 33 1/3 sind es 66,67 Hz, für 45 U/min per Dreisatz umrechen.

    Gruß

    Thomas

    Hallo Flo,

    das Verhalten von deinem CS620 verwundert mich.

    "Einschalten" geht über die Tasten vorne oder über S1, das ist der Schalter am Tonarm (beim Einschwenken).

    Das Verhalten von deinen Plattenspieler ist zumindest bei den beiden "Einschaltbedingungen" gleich.


    Die Elektronik ist immer unter Strom, Knallfrösche gibt es nicht, der Dual wird über einen Mikrokontroller gesteuert und sollte schneller als im s-Takt reagieren!


    Auch bei deiner "Bremserei" verhält er sich nicht wie er soll. (=Tonarm hoch)


    Ende der Platte ist wie du (korrekt) beschreibst, ein mechanisches Problem.


    Tonarm in der "Parkstellung" arritieren und einmal über "Vorne" starten hast du schon gemacht?


    Bei deinem Problem bin ich ansonsten gerade auch etwas ratlos.


    Gruß

    Thomas

    Ich habe gerade einen älteren Beitrag gelesen, in dem das gleiche Problem mit den Geräuschen geschildert wurde, hier brachte der Tausch der Kondensatoren Ruhe. Ich gehe auch davon aus, daß meine kurz vorm Ableben sind. Ich werde das Gerät auch frühestens nach dem Austausch wieder in Betrieb nehmen, damit mir nicht noch was verreckt.


    Gruß Thomas

    Hatte ich auch gelesen.

    Thomas wenn du jetzt noch bitte den Link setzen würdest, ich finde den nicht mehr.

    Danke

    Thomas

    Ich dachte bisher immer die Elkos würden die Sicherungswiderstände killen.

    Kann ich bestätigen!


    Defekte Sicherungwiderstände, also die Widerstände RP05 und RP12 mit dem Dreieck und Ausrufezeichen, hatte ich bisher nur, weil die nachgeschalteten Kondensatoren CP05/10 gestorben (=Niederohmig) waren.

    Tote Z-Dioden, bisher Fehlanzeige. Ok, es sieht nicht so schön um die Diode aus, aber der Transistor TP13 (BD825-10) heizt die Ecke ja auch (deutlich mehr) mit.


    Die ZPY5,6 kannst du bei deiner nächsten Bestellung besorgen und dann austauschen.

    Besser wäre es den Plattenspieler an eine schaltbar Steckerleiste zu hängen. (auch nach Diodentausch)

    Die Elektronik ist bei Plattenspielern dieser Baureihe immer unter Spannung!

    Der CS 630 erschien 1983, und jetzt rechne mal die Betriebstunden seit dem aus.

    Welches Elektrogerät hast du von 1983 noch, was auch noch geht?

    (Und so eine Betriebsart wäre in der EU heute ehe nicht mehr zulässig!)


    Gruß

    Thomas

    Hallo Thomas,

    habe noch einmal nachgeschaut und ein paar Fotos gemacht:


    Dual CS620 mit HD6805 Hitachi:

    Dual CS2235 mit EF6805P2P von ST:


    Den 6805 hat Motorola "erfunden", in beiden Plattenspielern oben war ein 1µF verbaut!


    Motorola SC94804P kenne ich überhaupt nicht. Wenn du sicher gehen willst geht das nur über das Datenblatt (wenn man das noch finden kann)

    Wie gesagt mit den 2,2µF machst du nichts verkehrt. Die habe ich auch schon ausgetasucht, war aber in keine Fall nötig.

    Sorgen machen nur die beiden 1000er CP05/10), die stehen unter Dauerstrom und neben dem Kühlkörper.


    Gruß

    Thomas

    Was für ein Durcheinander!

    Bitte hier schauen:

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/721s/721S-03.jpg


    Der "Knallfrosch" ist von der Definition der Kondensator der über den Schalter liegt.

    Dient zur Kappung von Spannungsspitzen beim "Ausschalten".

    Ist auf dem Jpg der Kondensator unten rechts mit 10nF (und nicht 10µF (#7!!!!))

    Steht im ausgeschalteten Zustand immer unter Spannung und neigt zum knallen.


    Für die Funktion der Glimmlampe ist schaltungtechnisch primär C51 zuständig.

    Ausfälle von diesem Kondensator sind mir nicht bekannt (muß zugeben ich besitze nur 704er aber das ist gleiches Zeitalter)

    Umdrehen der Glimmlampe kann für eine Zeit helfen (wegen D51), aber die Tage sind gezählt.

    Da hilft nur andere Glimmlampe "reinflicken" (weil das Original seit X Jahren nicht mehr verfügbar ist), Dualfred besuchen oder selber etwas frickeln.


    Gruß

    Thomas

    @Andre,

    der dual_ralf wird mir einen defekten Motor schicken, siehe #39.

    Ich werde dann berichten ob ich den zum laufen bringe, werde aber einen neuen Beitrag dazu aufmachen.

    Das wird aber dies Jahr wohl nix mehr werden.


    Also den defekten 2235 noch nicht aufgeben.


    Ansonsten wünsche ich euch Allen frohes Fest, Guten Rutsch und bleibt vor allem Gesund.


    Gruß

    Thomas

    Andre,

    der Kai weiß es wie es geht ;-)


    Flute mal die Achse deines Motors 2/3 mal mit Motoröl oder auch "Nähmaschinenöl", danach wieder entfernen und immer wieder ölen (Vorsicht, da paßt fasst nix in den Spalt!)


    Warum:

    Blinkende LEDs sind ein Zeichen für Schwergängigkeit. Gerade die späteren Modelle haben dieses Problem (also 2225 / 2235 +++) ; meine Erfahrung!

    Keine Ahnung was da verschmiert wurde, man kann auf der "anderen " Straßenseite (=Papst) auch nicht mehr fragen, ist zu lange her!


    Bitte nicht mit Verdünnung etc. das Sinterlager bearbeiten, lieber einmal mehr mit Öl spülen. (Sinterlager sind eine Wissenschaft für sich, würde das hier sprengen)

    Und bedenke, die 22X5-Serie ist mehr als 30 Jahre alt.


    Ob Alfred da was an der Schmierung getan hat, da fragst du in besser selber!

    Pollin hat die Restbestände vom EDS910 vor X Jahren für 1,50 € verschleudert. Link?


    Persönlich finde ich geraden diesen EDS 910 als ein Highlight der (badischen) Ingenieurkunst. (ohne Ausrufungszeichen!)


    Gruß

    Thomas


    PS:

    Ich habe kein Interesse an den Plattenspieler (persönlich zu viele aus der Serie)

    Der EDS910 sieht so aus:

    Der Motor war im 610, 620, 630, 2235, 2235, einen Dual-Tangential-Plattenspieler dessen Nummer mir gerade nicht einfällt und auch noch in anderen Thomson-Produkten verbaut (z.B. Telefunkenplattenspieler aus dieser Zeit).

    Der Direkttrieb-Motor ist aus meiner Erfahrung ( etwa 10 Stück gingen bisher durch meine Hand) völlig unauffällig, einige (die späteren die 22X5er) laufen schwergängig (blinkende LEDs) aber mit "Öltausch" ist das kein Problem. (Steuerpimpel, Röderstein, das sind die häufigeren Probleme)

    Singende Spulen (man sieht auf dem Foto eine (von den Vieren) vorne neben der Ringöse, dieses Problem hatte ich bisher nicht.


    Neben Ölwechsel ist die Masseverbindung wichtig, die sieht man wenn man den Rotor abnimmt. Bauzustand wie Foto oben und dann den Rotor einfach nach oben abziehen. Der Rotor wird nur mit Magnetkraft gehalten.

    Säubern, wenn nicht neigen die Plattenspieler zum knistern.


    Gruß

    Thomas


    PS:

    #2 / Rainer:

    du redest von Reibrädern?

    Hallo Timm,

    dein Yamaha AX 590 hat Cinch-Anschlüsse für den Plattenspieler, ist der Dual damit ausgerüstet? Im Service Manual habe ich Cinch und DIN gefunden.

    Wenn Cinch und Masseanschluß (darunter AX590) angeschlossen dann bitte einmal den Masseanschluß probeweise mit der Heizung verbinden.


    Knallt es dann immer noch?


    Gruß

    Thomas

    mit F