Beiträge von Marcus67

    Ja Frank, "die" sollten halt mal ein modernes System anbieten, welches tatsächlich (so wie die alten Monos) NUR die Seitenschrift auswertet. Aber, das ist natürlich leicht gesagt ... wer traut sich sowas anzubieten, was dann Stereo-Platten zerstört ?


    Ich kenne kein neues System (außer so einem irren Japaner) welches so aufgebaut ist ...


    Dummerweise kann man ein modernes Stereosystem nicht so modifizieren, daß es nur noch eine Horizontal-Spule beinhaltet. Das mit der vertikalen Compliance wäre gar nicht so tragisch, sondern eher vorteilhaft um evtl. Stereoplatten vor dem Tod zu schützen.


    VG

    Marcus

    Pfffffffffff ... jetzt mal halblang, nicht auch noch über meine Visage herfallen hier ... 8o


    Kann man alles machen, was Du vorschlägst, wenn man aber zu Anfang an mit weniger Rauscherei startet, weil beim Horizontalsystem einfach der Vertikalanteil der Rauscherei fehlt, dann hat man einen besseren Ausgangpunkt diesbezüglich ... nicht wahr ?


    VG

    Marcus

    Frank,

    ich hab' jetzt eine N75-3 Nadel (65mü für Schellack) auf ein M91 gesteckt (das war schneller zu finden und schon monofiziert und passt auch) und im Elac 770H über die Quad-Anlage mit Shellacks angehört. Und dann über die gleiche Kette mit dem 1019 und dem PE7000. Ich muß sagen mit Shellacks geht das PE7000 durch-die-Bank besser, weil es ruhiger/"schwärzer" daherkommt, kurz gesagt weniger "Rauscherei" macht.


    Dann habe ich eine Mononadel N75-1 (25mü) ans M91 drangemacht und wieder beide Systeme diesmal mit alten LP-Monos über die gleiche Kette gehört. Bei wirklich ganz gut erhaltenen Monos (fast neuwertigen) klingt es mit dem M91+N75-1 geschmeidiger/schöner als mit dem PE7000. Bei schlecht erhaltenen Monos jedoch, ist auch wieder die "Rauscherei" hörbar größer als beim PE7000.


    Fazit: Hmmmm ... echte Horizontalabtaster wie das PE7000 haben durchaus Vorteile (= weniger Fremdgeräusche/Rauscherei). Wenn das Medium aber 1A ist, dann kann man es auch mit einem monofizierten Stereo-Abtaster versuchen und dessen evtl. tonalen Vorteile genießen ;-)


    VG

    Marcus

    So Frank,

    jetzt hast Du mich verunsichert ...


    Ich geh' jetzt mal ein M75 ausgraben und schau' nach, ob ich Dir vertrauen kann ...


    VG

    Marcus


    PS: Ich beneide Dich um Deine weiche Nadel ! Ich hab' übrigens meine reaktiviert mit Hilfe von Sanitärsilikon ... macht sich super als Dämpfungsgummi

    André,

    willkommen im Club. Ich habe mich gerade mit dem Andreas (Thorens v. Arabien) darüber ausgetauscht, wie sehr uns unsere Erben einmal hassen werden ... da war die Androhung des Trödeltrupps noch das Humanste ... ;-)


    VG

    Marcus

    Frank,

    ich vertrag' mich blendend mit dem Patrick ... wir haben nur ein wenig Verständnisprobleme.


    Probieren muß ich nicht mehr, das ist erledigt. Erfahrungen berichten kann ich:

    Also ich höre meine Schellacks und auch alte Monos (Mikrorille) auf einem 1019 mit dem PE7000 (MI-Wendesystem für N78 und M33/45). Als VV dient ein Quad 22, welcher verschiedene Enzerrungskurven (RIAA, LP/EMI/Columbia/HMV, CCIR, Flat78) direkt einstellbar bietet und noch dazu ein zuschaltbares, regelbares High-Filter und Höhen- sowie Bassregeler hat. Damit bekommt man (fast) jedes alte Brotzeitbrett ordentlich zu Gehör.

    Wenns nicht so genau gehen soll, dann nehme ich auch mal einen alten Musikschrank (Graetz Scerzo) und gut isss ... macht auch riesig Spaß :-)


    VG

    Marcus


    Andrè,

    besitzt Du ein Grammophon und/oder einen Uraltplattenspieler+Röhrenradio ?


    Diese Teile gehen richtig laut ! Nicht umsonst gab es leise Nadeln und auch mal Socken in den Trichtern ... :-)


    VG

    Marcus

    Das habe ich bereits getan, siehe Zitat und Schellack unterstrichen.


    Wird es jetzt nickelig?


    VG Patrick

    ??? ich versteh' nicht was Du meinst ???

    Ich kenne "mein Zitat" mit dem unterstrichenen "Schellack". Was daran vermischt Merkmale von Shellacks mit Piezosystemen ?

    ... du vermengst die speziellen Merkmale von Schellackplatten (du meinst vermutlich die unterschiedlichen Entzerrungskurven) mit den spezifischen Eigenschaften von Piezosystemen in einem Satz, anstatt sie voneinander zu trennen. Es sind zwei Parallelthemen die du vermischst.


    Viele Grüße

    Patrick

    Patrick, bitte zeig' mir den Satz, ich finde ihn nicht ...

    Klaro, man kann viel Freude mit dem Kapitän haben, wenn man ihn "artgerecht" betreibt. Also kein E10 tanken sondern "Super-Plus" und auch noch Bleiersatz dazu und dann gemütlich durch die Gegend schaukeln ... so gehört sich das :-)


    Das kann man alles auch auf Musik-Anlagen übertragen ...

    Frank,

    alles an sich korrekt ...

    Ich favorisierte weder die Piezo-Lösung noch hab' ich behauptet, daß Piezo-Systeme "EQ-selbsterkennend" sind.


    Der techn. Hintergrund ist der, daß Piezo-Systeme sog. Amplitudenwandler (im Gegensatz zu MM, MI, MCs welche Schnellewandler sind) und noch dazu einen Kapazität als virtuelle Quelle darstellen.


    Man kann diese an einen normalen RIAA-Eingang anschließen, entweder über eine Mini-Kapazität seriell (ca. 100pf) oder man "belastet" sie parallel unnatürlich-niederohmig, damit das Frequenzverhalten sich einer negativen RIAA-Kurve (Bässe runter - Höhen rauf) annähert.


    Damit kann ich dann mit dem Piezosystem normale RIAA-vorverzerrte Platten hören. Schön und gut. Damit bin ich aber mit meiner Schellack-Mission nicht weitergekommen ...


    Kurz und knapp: Entweder Piezosystem an hochohmigen Eingang, was ganz nett funktioniert, oder 78er-Mono-MM/MI/MC-System an EQ-einstellbarem/variablem Phono-VV.


    VG

    Marcus


    Patrick, ich geb's auf ...


    Oder Du liest den ganzen Fred von Anfang an, damit Du weißt, worum es eigentlich geht, dann wirst Du erkennen, daß die Idee mit MM+65er-Nadel am RIAA-Eingang schon ganz vorne durchgekaut wurde ...

    Patrick,

    ich mache das daran fest, weil Du das Piezo-System, mit welchem Schellacks gespielt werden sollen, wieder an einen MM-RIAA-Eingang anschließen möchtest, womit Du die Vorzüge des Piezo-Systems (weil, wenn hochohmig angeschlossen so wie ursprünglich konstruiert, keine Entzerrung nötig hat !) komplett in die Tonne trittst.


    Du hast es scheinbar nicht verstanden ... ist das eine bessere Wortwahl ?


    VG

    Marcus

    Patrick,

    Du hast es nicht überrissen. Der TE will Schellacks hören ! Und die haben an einem RIAA-Phonoeingang halt nichts zu suchen wegen falscher Entzerrung ...


    Die Möglichkeit Piezo-Systeme an einem normalen Phono-MM-Eingang mittels Zwischenschaltungen zu betreiben ist altbekannt und auch funktionabel, aber darum gings dem TE halt nicht, verstehst Du ?


    Der will Shellacks hören !


    VG

    Marcus

    Peter,

    es geht nicht um Highend, sondern lediglich darum, wie man Schellacks "korrekt" abspielen kann und die Dinger nicht durch Falschanpassung noch schrecklicher zu machen ...


    Der Ansatz mit einem "guten" Piezo (Keramik, Kristall) Monosystem ist hierfür nicht der schlechteste, vor Allem, weil man sich, wenn man das Teil, so wie konstruiert, hochohmig anschließt, die ganze Entzerrerei spart.


    VG

    Marcus

    Damit landet der "Hase" aber wieder am Phono-RIAA-Eingang !!!


    Aber er möchte doch 78er-Schellacks hören !!!


    Ohhhh jehh, der Fred zerfranst sich ...


    VG

    Marcs

    Marcus, das ist mal nee Aussage, die erklärt sehr viel. Danke. Es wird heller :)


    Welche Systeme waren denn Piezo Systeme? Und welche Dreher hatten das? Oder ist das auch individuell?

    Hase,

    Du erwartest jetzt nicht wirklich von mir/uns, daß wir Dir eine Liste erstellen mit hunderten von Piezo-Systemen ...


    Schau doch einfach selbst auf Vinylengine, Hifi-Wiki usw. usf. ...


    VG

    Marcus

    Neeeeeeeee Hase,

    wenn es ein Piezo-System ist, dann hat das alles den gleichen Eingang, nämlich hochohmig ohne (RIAA)Entzerrung. Und gut war es für die damalige Zeit.


    VG

    Marcus

    Peter,

    das stimmt so nicht ganz. Die meisten Piezo (= Kristall und Keramik) Systeme welche mit N und M bezeichnet waren, hatten auch eine vertikale Beweglichkeit (= Compliance). Deshalb ruinierte man damit neuere (Stereo)Platten nicht (gänzlich). Das Zeug war war schon aufwärtskompatibel, wenn auch nicht 100%ig ...


    VG

    Marcus

    Frank, das wissen wir doch (nicht alle) und deshalb sollte man vielleicht schon mal darüber nachdenken, ob das alles so kommentarlos hingenommen werden sollte ... oder will man wirklich Schaf oder Lemming sein ?


    VG

    Marcus