P80 mit MM System umbauen

  • Hi, im Prinzip braucht man ja nur einen MM Vorverstärker zwischenschalten. Jedoch, macht ein üblicher MMpre zu wenig Pegel, das heisst, es ist relativ leise, im Vergleich zu dem originalen Keramik System. Abhilfe: eine ein Transistor Verstärkerstufe mit einem Verstärkungsfaktor von ca. 6 fach. Dazu später mehr.

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  • es gibt eine app "TransistorAmp" , damit lassen sich einfach Transistorverstärker simulieren.

    In meinem Fall, habe ich die angehängte Schaltung gewählt, sie besteht aus 4 Widerständen, 1 Transistor BC550C, und 2 Kondensatoren.

    Die Schaltung wird zwischen dem MM Vorverstärker und dem Eingang des Kofferplattenspielers eingebaut, am besten im abgeschirmten Gehäuse des MM Vorverstärkers.

    Damit wird der Pegel um ca. das 6 fache angehoben.

    Das Ziel der Aktion ist, mit dem Lautstärkepoti ungefähr in die 10 Uhr Stellung zu kommen, bei sagen wir mal Zimmerlautstärke.

    Dann greift die Anzapfung des Potis besser, und damit die gehörrichtige Lautstärke Funktion, das heisst, die Bässe werden stärker angehoben.

    Im Prinzip kann man so bei jedem Kofferplattenspieler den Pegel anheben. Bei dem P80 allerdings gibt es noch eine andere, einfache Möglichkeit , um den Pegel anzuheben. Mit dem Trimmpoti R22 lässt sich die Gegenkopplung einstellen, und damit die Lautstärke beeinflussen.

    Ich habe bei meinem P80 beide Möglichkeiten eingesetzt, und damit läuft es für meinen Geschmack ziemlich gut, vor allem die Basswiedergabe wurde stark verbessert.

    Mit dem Shure M75 oder dem DMS200 funktioniert es prima.

    Gruss Armin

  • Der P80 hat ja eine Stereo Verkabelung im Eingang, aber nur einen mono Verstärker.

    Ich habe an der hinteren DIN Buchse das Signalkabel abgelötet, und dann 2 geschirmte Metall cinch Stecker angelötet, R + L .

    Diese in den MMpre Eingang gesteckt. Dann muss man am Ausgang des MMpres die beiden Kanäle brücken, um ein mono Signal zu erhalten.

    Dann wird das Signal der BC550C Verstärkerstufe zugeführt. Die Spannungsversorgung des BC550C Verstärkers habe ich von der geregelten und stabilisierten Versorgungsspannung des MMpres abgegriffen.

    Da alles in dem Gehäuse des MMpres stattfindet, braucht es keine besonderen zusätzlichen Abschirmmassnahmen.

    Der MMpre ist flach genug um in einer Ecke des P80 Koffers Platz zu finden, ein kleiner Trafo findet in einer anderen Ecke Platz, diesen mini Print Trafo habe ich parallel zum Trafo des P80 mit 230V angeklemmt.

    Und dem Netzteil des P80 hab ich noch einen zusätzlichen 2200µF 25V parallel zum vorhandenen 2200µ spendiert, das wirkt sich positiv auf den Brummpegel aus.


    Zur Vervollständigung:

    an der DIN Buchse gibt es ein abgeschirmtes Kabel, welches zum Eingang des P80 Verstärkers führt. Dieses Kabel habe ich abgelötet, und daran einen cinch Stecker angelötet, den ich dann in den Ausgang von dem MMpre gesteckt habe.

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    Einmal editiert, zuletzt von tubesaurus () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von tubesaurus mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • das gleiche Prinzip, also die Anhebung des Signal Pegels, kann man genauso gut anwenden, um ein MM System an einem Röhrenradio zu betreiben. Der TA Eingang eines Röhrenradios ist ausgelegt für den Anschluss eines Kristall oder Keramik Systems, welche normalerweise mehr Pegel liefern als wie ein MMpre.

    Daher muss man dann den Lautstärkeregler ziemlich weit aufdrehen, und verlässt damit die Zone, wo die Anzapfung am Lautstärkepoti der gehörrichtigen Lautstärkeanpassung wirkt.

    Entweder, man hat einen MMpre, wo man die Verstärkung und damit den Ausgangspegel erhöhen kann, was bei einigen Modellen möglich wäre durch Ändern der Gegenkopplung, oder man muss so einen kleinen Verstärker bauen mit einem Transistor, der ca. 6 -10 fach verstärkt.

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  • da ist mir noch etwas aufgefallen. In dem TV171, der für den P70 und für den P80 verwendet wird, gibt es eine Option für R10.

    Und zwar ist R10 = 330K für den P70 und für den P80 ist R10 = 560K. R10 bildet mit dem Lautstärkepoti einen Spannungsteiler,

    je kleiner R10 ist, desto weniger Signalspannung kommt an der Basis des Transistors T1 an. Der P70 ist demnach leiser eingestellt.

    Das wird einen Grund haben. Am System kann es nicht liegen, das ist bei beiden Modellen das CDS660.

    Vielleicht liegt es an der Gehäusegrösse, der P70 ist ja ein Stück kleiner als der P80, da hier ja das kleine 430 Laufwerk drin ist.

    Wenn man jetzt bei dem P70 den Lautstärkeregler weiter aufdrehen muss, um die gleiche Lautstärke zu erhalten wie bei dem P80,

    so greifft bei dem P70 die Anzapfung am Poti für die gehörrichtige Lautstärkeanpassung weniger als bei dem P80. Das heisst, der Lautsprecher des P70 bekommt weniger Bass-Pegel, als der Lautsprecher des P80. Das ist meine Erklärung dazu.

    Auf jeden Fall, kann man die Lautstärke erhöhen, indem man den R10 vergrössert, oder ganz weglässt.

    Möglicherweise, kann man sich den BC550C Verstärker bei dem P80 sparen, wenn man R10 weglässt, und zusätzlich den Trimmpoti R22 auf weniger Gegenkopplung einstellt.



    jetzt hab ich den umgebauten P80 schon ein paar Tage getestet. Was mir dabei aufgefallen ist: singles klingen nicht so gut wie LP´s.

    LP`s werden ziemlich sauber wiedergegeben, die meisten singles hören sich etwas verzerrt an. Als wären diese singles damals für die Abtastung mit einem Keramik System optimiert worden, so kommt es mir vor

    Bilder

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  • So ein MM Umbau ist gar nicht so einfach, wie es vielleicht aussieht.

    Diese Verzerrungen bei singles Wiedergabe haben mich dazu getrieben, noch andere Massnahmen zu ergreifen..


    1. Rückbau des MM pres durch Entfernen des BC550C Verstärkers

    2. 2 150ohm Widerstände an den Ausgängen vom MM pre bevor diese zu mono zusammengeschaltet werden

    3. Entfernung von dem R10 560k

    4. Einstellung der Gegenkopplung mit Trimmer R22 , dadurch kann man die Lautstärke anheben


    das Klangbild ist dennoch etwas leiser, als mit dem BC550C Verstärker. Das Entfernen des 560K Widerstands hat nur ein wenig mehr Lautstärke gebracht, ich hatte mir davon mehr versprochen. Immerhin war es einfach diesen zu finden, er war einfach auf die Rückseite der Platine angelötet, hinter dem Lautstärkepoti.

    Die Verzerrungen sind jetzt nicht mehr vorhanden. Die Basswiedergabe ist noch gut genug, den Bassregler muss man etwas zurückdrehen, ansonsten gibt es bei grosser Lautstärke eine akustische Rückkopplung.

    Der Nachteil der Verstellung des R22 ist allerdings: man handelt sich ein lauteres Grundrauschen ein, unabhängig von der Stellung des Lautstärkereglers.


    also, um das Rauschen gering zu halten, muss der Signal Pegel doch besser hinter dem MMpre angehoben werden.


    ich denke jetzt an eine Verstärkerstufe mit einem OP, hier wäre eine geeignete Schaltung:


    P.S. der P80 ist schon ein feines Gerät wie ich finde, und von den Kofferplattenspielern ist er mir der Liebste.

    Das liegt an dem problemlosen TBA810 Verstärker, und an dem 1234 Laufwerk, welches ziemlich modern ist, und auch problemlos funktioniert, auch im Wechsler-Betrieb. Man kann da z.B. 4LP`s auf die kleine Wechselachse AW3 packen, die einfach gut laufen. Oder 6 singles mit der grossen Wechselachse AS12, das läuft auch gut .

  • so, der OP Verstärker wurde eingebaut. Der sollte schätzungsweise eine 10-fache Verstärkung machen.

    Ich denke, diese ist auch nötig! Es funktioniert ganz gut und

    es macht Laune, ich bin jetzt wirklich sehr zufrieden mit dem Klang! Enorm, was dieser ovale Breitbänder in dem P80 leisten kann!

    So, jetzt wird damit Musik gehört!



    hier kann man so einen OP Verstärker bestellen:


    OP Verstärker



    man kann auch nur einen Kanal benutzen, den anderen Kanal kann man totlegen, indem man die zugehörigen Widerstände entfernt.

    Die +/- 18V Versorgungsspannung sind schon in dem MMPre vorhanden.

    Das Ding ist gar nicht übel, man kann da auch bessere dual OP`s reinstecken als den NE5532, aber selbst damit ist es für diese Applikation mit dem P80 mehr als ausreichend.

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  • yba circuit phono riaa 5532


    hier habe ich die MM pre Platine gefunden, die ich verwendet habe. Die Schaltung funktioniert sehr gut, der Klang lässt nichts zu wünschen übrig. Man braucht eine symmetrische Versorgungsspannung. Es lässt sich allerdings kein Schaltplan dazu finden.

    Die Platine ist ziemlich klein.


    Es ist im Prinzip eine simple Schaltung mit einem OP, wo in der Gegenkopplung das riaa Netzwerk eingebaut ist, ich habe mal eine ähnliche Schaltung unten eingestellt, zusammen mit dem 10fach Verstärker.


    Eine Idee wäre, mit dem NE5532, das ist ein Doppel-OP, einen mono Kanal aufzubauen, mit einem OP für riaa Entzerrung und danach ein OP für 10fache Verstärkung, also im Prinzip das, was ich in den P80 eingebaut habe.

    Wenn man dann noch die Versorgungsspannung von symmetrisch auf einfach ändert, dann spart man auch noch bei dem Netzteil.

    Mit wenigen preiswerten Bauteilen liesse sich so eine kompakte Schaltung realisieren. Ich denke, man könnte dann auch die vorhandene Spannung hinter dem Gleichrichter in dem P80 abgreifen, und dadurch kann man sich einen zusätzlichen Trafo sparen, allerdings müsste diese Spannung dann stabilisiert werden.

    Der Knackpunkt wäre, ein geeignetes flaches Metall Gehäuse zu finden, welches auf dem Boden von dem P80 untergebracht werden könnte.

    Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht, das Kunststoffgehäuse von dem Netzkabel zu verwenden, was in dem P80 drin ist, allerdings müsste dann dieses Gehäuse mit Alufolie umwickelt werden.



    ach so..so ein mono-riaa MMpre mit hoher Signal-Ausgangsspannung würde auch Sinn machen, wenn man den vor ein Röhrenradio schaltet.

    Hab von einem früheren Projekt noch phono riaa Platinen gefunden, die sich eignen, man kann diese trennen, und so eine mono riaa incl. Netzteil zu erhalten, diese passen auch in das Kunststoffgehäuse, ich habe es gerade ausprobiert. Allerdings mit sym. Spannung, daher muss man einen kleinen print-Trafo verwenden, was wahrscheinlich besser ist bezgl. brummen als wie die vorhandene Spannung in dem P80 abzugreifen.

    Also, habe ich jetzt sowas wie ein Rezept für den erfolgreichen Umbau eines P80 mit MM System.

  • da ich von meinem ersten P80 MM Umbau stark begeistert bin, hab ich jetzt einen zweiten P80 umgebaut, nach der Methode der Unterbringung von dem mono riaa pre in dem Kunsttoffgehäuse.

    Beim ersten Problelauf war ein deutlicher 50Hz Brumm zu hören, obwohl ich alles gut mit Alufolie geschirmt habe.

    Die Ursache des Brumms war die geänderte Signalkabel Lage bedingt durch den Umbau, diese lag jetzt genau unter dem Motor, und wenn der Motor lief, brummte es deutlich aus dem Lautsprecher.

    Dann habe ich das Signalkabel ( also jenes welches am Kurzschliesser angeschlossen ist) anders verlegt mit möglichst grossem Abstand zum Motor, und damit war das Problem gelöst.


    Der Vorteil dieser zweiten Umbau- Methode ist: man braucht kein Gehäuse für den riaa pre, und es gibt keine Konflikt-Möglichkeit mit dem Chassis. Und ich konnte die Signalkabel direkt auf der Platine anlöten, und so brauchte ich keine cinch Stecker.


    Der Nachteil ist: das Netzkabel kann nicht mehr in dem Kunststoffgehäuse verstaut werden, und man muss das Netzkabel an einer anderen Stelle durch das Gehäuse durchführen. Eine Idee dazu wäre, hinten eine Kaltgerätebuchse einzubauen.


    Als nächstes könnte ich einen riaa pre mit hohem Ausgangspegel für Röhrenradios bauen, da ich jetzt noch einen mono riaa pre da liegen habe. Update: wowhh jetzt mit vollem sound am Röhrenradio, es funktioniert wie gedacht. Habe eine DIN Buchse auf mono verschaltet, und 2 cinch Buchsen parallel.

  • so, habe dem zweiten umgebauten P80 eine Kaltgeräte Buchse eingebaut.

    Zur Info, auch für mich selber zum späteren nachschauen was ich da gemacht habe:

    An der selbstgebauten MM pre Schaltung mit den 2 OP`s habe ich bei dem 2. OP die Verstärkung auf ca. 35 fach eingestellt,

    ein 68Ohm Widerstand parallel zu dem vorhandenen 430Ohm in der Gegenkopplung. (Ich hatte auch eine 70 fache Verstärkung probiert, was aber auch die Verzerrungen erhöhte).

    Mit dem Ergebnis bin ich jetzt sehr zufrieden, Brumm ist nicht hörbar, nur ein leises Rauschen ist vorhanden wenn der Lautstärkeregler auf ca. 12 Uhr steht.

    Den gleichen 68Ohm Widerstand habe ich auch in dem mono MM Pre für Röhrenradios verwendet.

    Wenn jemand ernsthaft daran interressiert ist, ich habe noch ein paar Reste hier liegen zum Bau von weiteren mono MM Pres.


    P.S. der Signal Pegel Unterschied zwischen einer LP und einer single ist meistens erstaunlich hoch.

    Es gibt singles , die extrem laut sind. Für solche Fälle bräuchte ich eigentlich einen Abschwächer.


    Gruss Armin

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  • Hallo Armin,


    vorweg: schöne Basteleien, die du da machst!


    Ich habe mir jetzt mal die ganz einfache BC550-Verstärkerstufe nachgbaut, um damit mein altersschwaches magnetisches Freischwingersystem von meinem über 80 Jahre alten Luxor im Pegel anzuheben.

    Bisher musste ich das Röhrenradio, an dem der angeschlossen ist, extrem Laut stellen, damit man überhaupt was hörte. Mit der kleinen Schaltung, die ich mit einer 9V Blockbatterie betreibe, ist das schon deutlich besser. Schaltet man vom Dreher auf Radio um ohne den LS-Regler runter zu drehen, fallen einem nicht mehr ganz so doll die Ohren ab, wie vorher.



    Da ich aber eher wenig von der Elektronik verstehe hier eine Frage: Geht mit der Schaltung noch etwas mehr Verstärkung?

    Ein bissle mehr wäre gut, um den Pegel von Plattenspieler noch näher an den vom Radio zu bringen.

    Kann man das über Veränderung der Widerstandsverhältnisse machen?


    Oder könnte der Dauermagnet vom System "schlapp" geworden sein und durch Verstärkung des Magnetfeldes das System lauter bekommen?

    Aber das gehört hier eigentlich nicht hin, ist nur so mein Gedanke, warum das System so leise ist.


    Gruß

    Martin

    Martins Lieblingsdreher: Dual 1229, Dual 1000/1001, Dual 300 Siesta, Luxor GW1. Alles Weitere im Profil.

  • Hi Martin, mit der app " transistoramp " kannst Du die Werte selbst bestimmen und verändern, eine höhere Verstärkung zu erreichen ist möglich.

    Man kann aber auch versuchen einen Elko ca. 220µ parallel zu dem Kollektor Widerstand einzulöten, dadurch steigt die Verstärkung.

    transistoramp 1.1


    Einen Elko parralel zu dem Kollektor Widerstand zu verwenden ist eine gute Sache und verbessert die Stabilität der Schaltung.


    Ob jetzt 9V ausreicht weiss ich jetzt nicht, es könnte sein, daß der Verstärker in die Begrenzung kommt, falls das Ausgangssignal gross wird, was sich dann in Verzerrungen äussert. Dann könnte man 2 x 9V verwenden.


    Für anspruchsvollere Verstärkung würde ich zu einem OP raten, z.B- NE5534, damit kann man locker 35fache Verstärkung verzerrungsfrei machen. Mit 2 neun Volt Batterien lässt sich einfach eine symetrische Versorgungsspannung realisieren. Im Prinzip braucht die Schaltung nur einen OP, und 2 Widerstände, mit denen die Verstärkung eingestellt wird über die Gegenkopplung, weiter oben hatte ich einen link eingestellt, wo man so eine kleine Platine , allerdings für einen 2-Kanal OP, bestellen kann.


    Mit Freischwinger Systemen kenne ich mich nicht gut aus, daher kann ich dazu nicht viel sagen, wie viel Ausgangsspannung diese normaler Weise liefern.



    Gruss Armin

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  • Hallo Armin


    und danke für die Hinweise. Das Programm habe ich mir jetzt mal runtergeladen und kann jetzt testen. 9V als Ub und Faktor 12 als Verstärkung liefert mir das Ergebnis unten.

    Kann C3 im Emitterzweig auch ein Elko sein? - Das Programm zeigt da ja einen ungepolten an.

    Laut dir könnte ich einen Elko parallel zu R3 einlöten, habe ich das so richtig verstanden?

    Ich werde mir mal eine Platine anfertigen, mit der ich dann etwas spielen kann und bei der gleich Platz für R5 und C3 (oder Elko C4) ist.



    Eine sonderlich anspruchsvolle Verstärkerschaltung ist nicht nötig. Das ist ja ein 85 Jahre alter Schellackplattenwechsler, da sind die Ansprüche jetzt nicht so enorm.


    Schönen Gruß

    Martin

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  • oh sorry, ich hab mich vertan, der Elko soll parallel zum Emitterwiderstand liegen, und nicht parallel zum Kollektorwiderstand. Deine Schaltung sieht gut aus.

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  • Kam mir also zurecht komisch vor...

    C3 ist dann quasi dieser Elko, den du meintest. Dann werde ich die Tage mal loslegen, heute wird das leider nichts mehr und die passenden Widerlinge habe ich vermutlich auch nicht da.


    Gruß

    Martin

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  • Ich nochmal...

    Wo bei mir gerade noch wieder Frgezeichen auftauchen, dass sind die für die Schaltungsauslegung gewählten Werte für Ein- und Ausgangsimpedanz. Ich hatte die 50 bzw. 100k einfach übernommen.

    An den Anschlüssen meines Drehers messe ich 6,5kOhm, am Eingang des Röhrenradios 220kOhm. Sind das die Werte? Was würde ich dann bei einem Kristallsystem machen, das ja einen enorm hohen ohmschen Widerstand hat.


    Ich habe einfach zu wenig Ahnung...?(aber vielleicht ändert sich das ja noch.


    Gruß

    Martin

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  • hi Martin, bei einem Magnet System liegt man mit 50k sicher nicht falsch. Bei einem Röhrenradio mit einem 1.3M Eingangspoti kann man eine 100k Ausgangsimpedanz realisieren. Wenn in Deinem Fall der Wert 220k beträgt, dann wäre es besser auf ca. 47k Ausgangsimpedanz zu gehen, ansonsten fällt zu viel Spannung an der Selben ab, d. h. es kommt nicht genug Signal Spannung am Röhrenradio an, zu tief würde ich aber nicht gehen, weil daß auf Kosten der Batterie geht. Es kann auch nicht schaden die Eingangsimpedanz auf 100k zu erhöhen. Die Eingangs und Ausgangsimpedanzen verhalten sich wie ohmsche Spannungsteiler, zumindest im hörbaren Frequenzbereich.


    P.S. was ist das für ein Röhrenradio?

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  • Platten Spieler Dual Moving Magnet Stereo


    habe dieses vermutlich billigste MM System bestellt und auf den P80 montiert.

    Für ca. 8e klingt es wirklich nicht schlecht!

    Aber, es verhält sich wie ein Brumm Sensor, es ist deutliches Brummen hörbar, von dem Netztrafo, und ein wenig von dem 1234 Motor, im Gegensatz zu dem DMS200 und dem Shure M75, welche diese Eigenschaft nicht teilen.

    Ich kann mir aber gut vorstellen, daß dieses System auf anderen Drehern ganz gut funktioniert.

    Es tastet wirklich sehr sauber ab.

  • Moin Armin,


    es ist eine Tonfunk Violetta Luxus Musiktruhe und die hat ein W305-Chassis eingebaut. Da ist ein PE-Rex-A eingebaut und ich habe zusätzlich den Luxor GW1 dazugesellt. Der hat ja kein gewöhnliches Magnetsystem, sondern eines für Stahlnadeln, also ein mag. Freischwingersystem wie in den ersten Dual-Dreher aus den 30ern.

    Tja, bei den Werten hilft wohl nur etwas spielen. Blöd, dass dann immer gleich quasi alle Bauteile getauscht werden müssen.

    Ich werde jetzt mal mit 100k Ein und 50k Ausgangsimpedanz gehen und dann sehen wir weiter...


    Danke und schönen Gruß

    Martin

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  • das W305 chassis hat in der Tat eine seltene TA Eingangsbeschaltung, da sehe ich ein Widerstandsnetzwerk , was man mal berechnen sollte,

    eine nette Aufgabe wäre das.


    ich habe da 297k raus bekommen, ohne die Anzapfungen des Lautstärkereglers zu berücksichtigen

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