1214 hifi - ich komme nicht dahinter

  • Hallo,


    sind die beiden aufeinanderliegenden Bleche auf dem Kurvenrad überhaupt vorhanden, oder fehlt da was?
    Leider nicht gut sichtbar.


    Gruß
    Benjamin

    Plattenspieler in Verwendung: *Dual 1019, 1219, 1229, 1249, 701 "MK1", 721* *Perpetuum Ebner 2020 L* *Kenwood KD3100* *Hitachi HT-500* *Elac 50H* *Philips 312 Electronic*

  • Hallo Benjamin,


    ich meinte das erste Bild. Wo man zwischen Abstellschiene und diesem kleinen Bolzen auf dem Kurvenrad einen Abstand sieht.
    Dieser kleine Bolzen ist ja zuständig, dieses kleine Messingblech oben ganz nah an die Tellerachse zu schieben, damit es dort von dem kleinen Blech angestoßen wird. (nicht so schön wie Wolfgang erklärt, ihr wisst aber was ich meine)
    Ob die Abstellschiene wirklich verbogen war, weiß ich nicht. Ich hab jedenfalls die Excenterschraube so weit gedreht wie es geht, und dann eben die Schiene an ihren vorhandenen "Knicken" so aufgebogen, dass sie genügend länge hat um an diesen Bolzen zu erreichen.
    Und siehe da: es funktioniert 8o


    In dem Zusammenhang habe ich auch kapiert, wie denn der Motor anspringt, wenn ich den Tonarm von Hand in Richtung Platte schiebe.
    Da hat mir Fortuna unter die Arme gegriffen, weil ich zufällig dann hingeschaut habe als es ging.


    Hier ergibt sich aber eine Frage, oder mehrere, weil es nicht zuverlässig funktioniert.



    (Hä ? kann man unterm Bild nur Fett schreiben?)
    Pfeil 1 - Dieses ganze hatte ich schon auseinander genommen, gereinigt und wieder zusammen gebaut.

    ziehe ich die Schraube fest, bewegt sich gar nichts mehr, lasse ich sie etwas lockerer bleibt alles wackelig. Ist das richtig ?


    Pfeil 2 - über dieses "Gelenk" wird der ganze Schaltarm so bewegt, dass beim Tonarm schwenken, der Strom zum Motor abgeschaltet wird. Das Blech (weißer Pfeil) ist aber so wackelig, dass dies mal gelingt, mal nicht.
    Daher die Frage:


    Pfeil 3 - dieser Stift hält unten (hier verdeckt) mit einem Sprengring (heißt das so?) dieses wackelige Blech (weißer Pfeil).
    Allerdings ist die Aussparung in dem Blech so groß (und eckig) auf dem der Sprengring sitzt, dass das Blech eigentlich machen kann was es will.
    Was ich gerade nicht verstehe: Da ist doch irgend etwas zu viel locker. Was müsste sicherer / fester sein, damit die Tonarmbewegung in dieses Blech (weißer Pfeil) sicher hineingleitet?
    Oder aber, was mir jetzt gerade kommt, müsste das ganze noch lockerer sein, damit es irgendwie von alleine in eine Ruheposition zurückfällt und so immer richtig getroffen wird ?


    Noch die Funktionen ohne meine Gedanken:


    Taste START: Alles wie gewünscht.
    Taste STOPP: Ebenfalls alles ok.


    Tonarm mit Hand bewegen: Keine Reaktion
    Tonrm mit Hand auf AUS-Stellung: Keine Reaktion


    Sorry, fürs umständliche erklären, Ich merke selbst, dass ich mir gerade einen abbreche.


    Danke schon mal für Eure Mühe und Gruß
    Michael




  • Hallo Michael,


    na prima, dann ist die Abstellschiene jetzt durch das Nachbiegen wieder ok.
    Bei mir sieht es im Prinzip wie auf deinem Bild aus. Nur dass die Abstellschiene in Endstellung des Tonarms (nach innen) auch den Bolzen ein Stück drückt.
    Das hat wahrscheinlich bei dir vorher so nicht funktioniert.


    Zu Bild 1
    Wenn du die Schraube (Rillenachse) anziehst und dann alles klemmt, fehlt vielleicht die Unterlagscheibe unter der Rillenachse (s. SA Seite 17 Teilnr. 219).
    Dann klemmt die Idealscheibe (Sprengring oder Sicherungsscheibe, die man neben dem Pfeil sieht)
    Normalerweise ist die Rillenachse fest angezogen und auf der Chassisoberseite mit einer Mutter gekontert.
    Der Schaltarm muss frei beweglich, also leichtgängig, schwenken.


    Bild 2 und 3
    Das untere Blech heißt Schaltklinke.
    Peter (Wachholder) hat schon oft dazu geschrieben.
    Z.B. hier unter Nr. 14: http://www.dual-board.de/index…t=schaltklinke#post600652
    Das Blech darüber (Stellschiene) ist ok so. Die hat dort keine Sicherung und wackeln ist normal.


    VG Wolfgang

    2 Mal editiert, zuletzt von Dualfuzzi ()

  • Hi !

    Das untere Blech heißt Schaltklinke.
    Peter (Wachholder) hat schon oft dazu geschrieben.

    Und er tut es wieder.


    http://dual.pytalhost.eu/1214s/1214s-12.jpg


    Da ist die Schaltklinke 234 zu sehen und die Unterlegscheibe 235 die zwischen ihm und dem Sicherungsring 236 sitzt.
    Oder sitzen sollte.


    "If that is missing you are in trouble."


    Dann hakt die Schaltklinke nämlich statt zu schalten und zu klinken (den langen Schaltarm zu verriegeln und den Motor laufen zu lassen).


    ^^

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Zu Bild 1
    Wenn du die Schraube (Rillenachse) anziehst und dann alles klemmt, fehlt vielleicht die Unterlagscheibe unter der Rillenachse (s. SA Seite 17 Teilnr. 219).
    Dann klemmt die Idealscheibe (Sprengring oder Sicherungsscheibe, die man neben dem Pfeil sieht)
    Normalerweise ist die Rillenachse fest angezogen und auf der Chassisoberseite mit einer Mutter gekontert.
    Der Schaltarm muss frei beweglich, also leichtgängig, schwenken.

    Eins nach dem andern ....


    Wolfgang vielen Dank, das löst jetzt einige Fragezeichen.
    Kontermutter und Unterlagscheibe fehlen bei mir. Deshalb habe ich die ganze Zeit eine gute Balance gesucht zwischen "hält" und "funktioniert".
    Darum ist auch die Start und Stopp Funktion so schwabbelig. Wie cool ... freu mich gerade, dann wird das ja doch noch was :)


    Mit der Teileliste werde ich schon klar kommen ....
    von wegen, hab sie gerade angeschaut .... da kann ich wohl nicht einfach morgen in den Baumarkt latschen ?
    oder sind das ganz normale Maße wenn da steht: Scheibe 3,2 / 7 / 0,5 St ?


    Kurz-Gruß .. melde mich eh gleich wieder :D

  • Die Mutter die mir fehlt - hoffentlich jetzt richtig gelesen


    Teil 31 eine Sechskantmutter BM 3 ... finde ich so im Laden, ja ?


    Nachtrag: Gilt das eigentlich auch für alles andere ? oder müsste ich im WWW shoppen.


    Diese Antiskating Feder ist ja auch mit den Nerven am Ende
    Dann weiß ich schon dass die Feder in der Geschwindigkeitsregulierung fertig ist, außerdem fehlt da die Kugel, die den Schalter rasten lässt.

  • Hi !

    Teil 31 eine Sechskantmutter BM 3 ... finde ich so im Laden, ja ?

    Mit 3mm Innengewinde müßte sie 5.5mm Schlüsselmaß haben.
    Die Unterlegscheibe ist einen Tacken weiter: 3.2mm innen, 7mm außen, 0.5mm dick.


    Beides mehr oder weniger Standardteile.


    ^^

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • "If that is missing you are in trouble."


    Dann hakt die Schaltklinke nämlich statt zu schalten und zu klinken

    ich glaube es macht jetzt Sinn, wenn ich erst einmal morgen die Fehlteile besorge und dann die Rillenachse so fixiere wie sie sein soll.
    dann merke ich auch was die Schaltklinke wirklich macht. Vielleicht ist die ja nur komisch drauf, weil alles andere in dieser Kette auch komisch ist :D
    Aber ich danke euch beiden echt sehr!


    Immer wenn ich innerlich den ganzen Driss sein lassen will, kommt ihr um die Ecke und es geht weiter :thumbsup:


    Druckerpatronen muss ich kaufen, damit ich die Teileliste mal drucke ... dieses hin und her im Browser ist lästig.


    Gruß
    Michael

  • Hi !

    Immer wenn ich innerlich den ganzen Driss sein lassen will, kommt ihr um die Ecke und es geht weiter

    Das nennt sich "Motivationsschub". Das ist managerisch für "Arschtritt" ... :D


    Ist denn über der Schaltklinke die Unterlegscheibe vorhanden, die das Ding "am Boden halten" soll, damit es nicht mit dem Sprengring in Kontakt kommt ? (Bauteil 235: Scheibe 5.8 / 12 / 0.5 - also 5.8mm Loch, 12mm Außendurchmesser, 0.5mm dick)


    Wenn Du einen guten Eisenwarenladen in der Nähe hast: die haben sowas.
    Baumärkte öfters nicht. Oder nicht als Einzelstücke.


    Die "Idealscheibe 3.2" aus Position 236 ist ein Sprengring nach DIN6799 mit einem offenen Innendurchmesser von 3.2mm. Bei alten Duals kommen die Größen 1.2, 1.5, 2.3, 3.2 und 4 häufiger zum Einsatz. Ab und an noch 5.



    ^^

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • :D


    Ist denn über der Schaltklinke die Unterlegscheibe vorhanden, die das Ding "am Boden halten" soll, damit es nicht mit dem Sprengring in Kontakt kommt ? (Bauteil 235: Scheibe 5.8 / 12 / 0.5 - also 5.8mm Loch, 12mm Außendurchmesser, 0.5mm dick)

    Genau so ist es:
    von der Platine aus
    Klinke
    U-Scheibe
    Sprengring in so ein vierkant geklemmt


    Eisenwarenladen ? Gibt's sowas noch ?
    Ich befürchte bei Hornbach gibt's wohl keine Federn und Kugeln
    Muss ich wohl wieder 8 euro für DHL Zahlen :huh:

  • Hi !

    Genau so ist es:
    von der Platine aus
    Klinke
    U-Scheibe
    Sprengring in so ein vierkant geklemmt

    Das ist schon mal gut.


    Die Schaltklinke wird von einem Bolzen am Armsegment "mitgenommen" und hinter dem Vierkant eingehakt. Das Armsegment dreht sich mit dem Arm. Geht der Arm raus auf die Platte zieht es die Schaltklinke an und der lange Schaltarm wird gezogen und der Motor geht an. Kommt der Arm zurück, rakt der Bolzen die Schaltklinke hinter dem Vierkant weg und am Ende, wenn das Kurvenrad in der Neutrallage steht, fällt der Schaltarm zurück und der Motor geht aus, das Reibrad rückt von der Motorwelle und vom Antriebskranz weg und der Teller dreht leer aus.


    Wenn das soweit funktioniert, daß alles stabil und sicher geht, gucken wir uns die Endabschaltung an. Vermutlich hängt das *auch* mit dem nicht ganz freigängigen Schaltarm und seiner Höhe am Kurvenrad (Scheibe unter der Rillenachse) zusammen. Dann kann es nämlich sein, daß sich die Schaltklinke und der Bolzen am Armsegment verpassen und die nicht "losgeworfen" wird. Darauf basiert aber der Abschaltprozeß, um den Motor zu stoppen.


    Aber komisch ist schon, daß der Tonarm am Ende in der Auslaufrille "verhungert", wenn ich Deine Beschreibung richtig verfolgt habe. Eigentlich müßte der Abschaltprozeß über die Abstellschiene und die Bleche am Kurvenrad zumindest den Arm anheben und Richtung Armablage befördern. Wenn dann der Motor anbleibt und der Teller lustig weiterdreht, kommt der lange Schaltarm nicht frei und löst den Motorschalter. HmmHmmHmm. Da stimmt was noch nicht.


    ?(


    [Edit] Da fällt mir was ein: Der Tellerkranz unten, wo er das Kurvenrad betätigt.
    Da muß ein deutlich sichtbarer "Mitnehmer" herausgucken, der auf den kleinen Blechhebel auf dem Kurvenrad trifft und damit das Kurvenrad aus der Neutralposition schiebt. Wenn der Mitnehmer nicht da ist, geht auch die Abschaltung nicht.


    http://www.dual-board.de/index…hment/122507-teller1-jpg/


    (Oben rechts der Teller - da sieht man den Mitnehmer ... ein bißchen ... schlecht.)


    X/

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

    Einmal editiert, zuletzt von wacholder ()

  • Aber komisch ist schon, daß der Tonarm am Ende in der Auslaufrille "verhungert", wenn ich Deine Beschreibung richtig verfolgt habe. Eigentlich müßte der Abschaltprozeß über die Abstellschiene und die Bleche am Kurvenrad zumindest den Arm anheben und Richtung Armablage befördern.

    das habe ich ja heute schon hinbekommen .. siehe oben ... die Abstellschiene war zu kurz. Ich habe sie an ihren Biegen soweit verlängert, dass dies jetzt wieder geht. Kommt der Tonarm zur Mitte, setzt sich das Rad in Bewegung und die Show beginnt. Arm geht hoch, wird nach außen befördert usw.
    Zum Schluss blieb mir jetzt das Problem, dass ich im Handbetrieb den Motor nicht steuern konnte. Sprich keinen Strom schalten. Also mit dem Tonarm an- / ausschalten.
    Wenn ich das aber jetzt richtig verstanden habe bin ich dem Problem ganz nah. Diesen ganzen Schaltarm via Rillenachse richtig befestigen, und zusehen das die Schaltklinke ( eben ohne dem großen Rad) über den Arm den Strom schaltet.


    hab ich´s kapiert ?

  • Hi !

    und zusehen das die Schaltklinke ( eben ohne dem großen Rad) über den Arm den Strom schaltet.


    hab ich´s kapiert ?

    :thumbup:


    So sieht's aus.


    Das war damals die kleine "Revolution" der 12xx-Modelle gegenüber den 10xx.


    Die 10xx hatten eine "Manuell" Position am Steuerhebel. Man mußte den Arm von der Ablage nehmen und Richtung Platte schwenken. Motor und Teller stehen dabei. Dann zieht man den Steuerhebel auf "Manuell" und der Schaltarm hakt sich mit einem "Fanghaken" in einen Bügel im Chassis. Motor und Teller drehen los. Man konnte das bei angehobenem oder abgesenkten Tonarm machen. Also quasi schon die Nadel vor dem zu spielenden Lied auf der Platte parken. Und wenn dann der Papa zur Tür reinkommt, zieht man den Hebel und die Anlage spielt "Happy Birthday" ... ^^


    Wenn das Ding dan durchgelaufen ist, oder man den Arm zur Ablage zurückgeschwenkt hat, hat das Armsegment mit einer Ausprägung den Fanghaken wieder losgehauen und der Motor ist ausgegangen.


    Bei den 12xx wurde der manuelle Betrieb viel einfacher und eleganter ausgelöst, indem man einfach den Arm zur Platte schwenkt.
    Das Koppelstück dafür ist diese Schaltklinke 234. Da steckt viel Überlegung und jahrelange Entwicklungsarbeit in so einem kleinen Scheißteil. Weiß heute kaum noch einer.


    :D

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Da steckt viel Überlegung und jahrelange Entwicklungsarbeit in so einem kleinen Scheißteil

    Stimmt genauso.


    Ich frug letztens jemanden, warum bei uns die Seilbahn mit richtig Geschwindigkeit über den Rhein fährt, aber dann in der Station total langsam wird, ist doch das gleich Seil, wird ja nirgends auf ein langsameres Seil umgehängt.
    Der Befragte sagte nur: Da hat bestimmt ein Ingenieur irgendwo ein kleines Blech eingebaut. :D


    Sowas ähnliches hab ich jetzt hier aufm Tisch liegen.

  • Diese Antiskating Feder ist ja auch mit den Nerven am Ende
    Dann weiß ich schon dass die Feder in der Geschwindigkeitsregulierung fertig ist, außerdem fehlt da die Kugel, die den Schalter rasten lässt.

    Die Antiskatingfeder und die Kugel wird wohl noch irgend jemand hier im Board in der Teilekiste haben (hab in meiner gesucht und nicht gefunden ;( )
    Start mal ne Anfrage unter "Suche".


    Ja die Sperrklinke ist eins von Peters vielen Spezialgebieten. :thumbsup:
    Oft hilft das Lösen der Schraube, dann gegen die Sperrklinke drücken und Schraube wieder anziehen. Das richtet den Vierkantbolzen darunter wieder aus.
    Ansonsten schau mal in der SA nach der korrekten Justage (s.12 Figur 18). Die ist dort beschrieben.


    Geduld und Spucke dann wird dein 1214 schon wieder ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Dualfuzzi ()

  • so, dann will ich mal Danke sagen: DANKE ! :D der 1214 läuft wieder.


    Dank eines Ersatzteilspenders jetzt auch mit all den Teilen mit denen er damals das Licht der Welt erblickte.
    Zwischendurch hatte ich zwar öfter mal meine Geduld verloren - aber statt ihn in die Tonne zu kloppen, einfach stehen lassen. Denn, ich wollte auch einen Spieler der 78 kann - hier stehen ein paar entsprechende Platten rum.


    Die Schaltklinke ist ja doch ziemlich diffizil. Sie verhinderte zunächst ein ruhiges Aufsetzten des Armes. Immer wenn ich dem Ablauf zuschaute, machte der Arm dann doch noch mm vor der zukünftigen Platte einen gewaltigen Ruck nach rechts. Die Klinke stand einfach nicht korrekt, was aber am Schaltarm lag. Zum Glück wohne ich allein, es wäre dramatisch geworden. :)


    Nächste Woche will ich mich noch der Antiskatingfeder widmen. Ich verstehe nicht warum die auf der einen Seite mit Lack befestigt wurde. Um die Ersatzfeder auszubauen muss ich noch ein Lösungsmittel besorgen.
    Die neue Nadel ist aber schon auf dem Weg - das wird noch mal ein großer Moment für uns, wenn die erste Platte erklingt.
    Ich hoffe wir werden uns mit Tränen in den Armen liegen.


    Also noch mal herzlichen Dank für all eure Tipps!
    Gruß
    Michael


    P.S. Eine Sache noch: Was ist bei diesem TVV47 sinnvoller, wenn er mit dem Spieler geschaltet wird, oder ist das egal?
    Oder anders: Macht dem Teil es etwas aus, wenn die ganze Zeit Spannung anliegt?

  • Hi Michael !

    P.S. Eine Sache noch: Was ist bei diesem TVV47 sinnvoller, wenn er mit dem Spieler geschaltet wird, oder ist das egal?
    Oder anders: Macht dem Teil es etwas aus, wenn die ganze Zeit Spannung anliegt?

    Wenn Du z.B. die ganze Anlage über eine schaltbare Steckdosenleiste betreibst, dann nicht.


    Der Aufbau intern ist etwas ... nun ... sparsam.
    Der TVV47 hat nur einen sehr kleinen Trafo (meine für 48V~), der über zwei "Brat-Widerstände" an 230V betrieben wird. Die verpulvern pro Stück etwa zwei Watt solange das Ding am Strom hängt. Das ist in dieser Jahreszeit sicher vorteilhaft, weil das Innenleben dann auch bei Frost nicht einfriert ... ist insgesamt aber eher unökonomisch und wenn man den mit dem Dreher zusammen schaltet wird er nur betrieben, wenn der auch im Betrieb ist.


    ^^

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • ... äh ...

    Nächste Woche will ich mich noch der Antiskatingfeder widmen. Ich verstehe nicht warum die auf der einen Seite mit Lack befestigt wurde. Um die Ersatzfeder auszubauen muss ich noch ein Lösungsmittel besorgen.

    Da würde ich eher die gesamte Halterung mit umbauen.
    Die Lackierung ist dafür da, die Justierung beizubehalten. Die Feder ist im Werk kalibriert und das kriegst Du nie wieder hin, wenn Du die Lackierung auflöst und die Feder allein ausbaust.


    .

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hallo Michael,


    schön dass der 1214 wieder läuft :thumbsup: .
    An den Rand der Verzweiflung kam ich auch des Öfteren.
    Aufhören und mit was anderem Ablenken hilft, bevor man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, oder seinen Mitmenschen was Schlimmes antut.


    Der Umbau der AS-Feder mit Halterung ist, wie Peter schon schreibt, der bessere Weg.
    Aber es wäre auch kein großes Problem wenn die Feder ohne Lacksicherung umgebaut wird.
    Die Kalibrierung ab Werk erfolgte durch das kleine Einschubblech. Die Steckposition in der Windung entspricht dem Wert der erforderlichen Zugkraft.
    Sollte also nach Umbau immer noch passen.
    Die Lacksicherung hat aber den Vorteil, dass die Feder nicht rausfällt :rolleyes: .


    Zum TVV47: Hast du die Version mit den Steckkontakten oder mit 230V Stecker ?
    Die mit Steckkontakten lässt sich direkt am Schalterkasten in die Öffnungen mit dem Symbol > einstecken.
    Dann würde der TVV mit dem Start des Plattenspielers eingeschaltet werden.
    Ansonsten Steckerleiste mit Schalter tuts auch.


    Eine Packung Taschentücher bereit legen und dann viel Spaß beim Hören ;)


    VG Wolfgang

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