Brummen - Was tun, wenn der Plattenspieler kein GND-Kabel hat?

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    • Brummen - Was tun, wenn der Plattenspieler kein GND-Kabel hat?

      Hallo zusammen

      Ich besitze den Plattenspieler Dual DT 210, bei dem man hinten mit einem kleinen Schalter den eingebauten Vorverstärker ein- und ausschalten kann. Wenn ich ihn ausschalte und am PHONO-Eingang meines Verstärkers anschliesse, dann höre ich leider ein starkes Brummen, sobald sich der Plattenspieler dreht (und ein leises, wenn er still steht). Bei Verwendung des eingebauten Vorverstärkers und Anschluss am LINE-EIngang hört man hingegen keinerlei Störgeräusche. Die Bedienungsanleitung des Verstärkers empfiehlt bei Brummen, die Plattenspielermasse mit der vorhandenen GND-Buchse zu verbinden. Nur: Leider besitzt der Dual DT 210 kein solches Massekabel!

      Was tun? Meine bisherige Recherche hat nur zu Ergebnissen für das umgekehrte Problem geführt, d.h. wenn der Verstärker keinen GND-Anschluss hat, der Plattenspieler aber sehr wohl ein Kabel. Bei mir jedoch das Gegenteil der Fall. Muss ich den Plattenspieler öffnen und dort irgendwo (?) ein Kabel anbringen, das ich dann mit GND am Verstärker verbinden kann?

      Mir ist übrigens klar, dass mein Plattenspieler ein billiges Modell ist. ;) Allerdings habe ich mir die Bedienungsanleitungen von etlichen aktuellen Plattenspielern angesehen und bei keinem ein GND-Kabel entdeckt. Wird das nicht mehr verbaut? Hat jemand einen Tipp für ein vernünftiges aktuell erhältliches Modell mit GND-Kabel?
    • wellcome on board beat-x!
      ja du must das chassis mit nem kabel an deinen amp anklemmen.
      es gibt kein ground-kabel, alle kabel mit 0,75 querschnitt sind geeignet.
      ich hoff mal das chassis is nich aus plaste!
      uli
      meine Nadelkiller: CS 505-3, CS 626, CS 728 Q, Braun PS 500, Lenco L75 und ein Sony PS-T30
      gehört wird mit: Sony STR-V6 oder Onkyo P3030 und Selbstbau 300b Röhre über Coral Flat8II in BK 201 Horngehäuse

      Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen ironischen Postings, die ich schreibe und allen
      Fehlinterpretationen,die aufgrund mangelhaften Verständnisses Dritter aufkommen können! [Blockierte Grafik: http://www.hdfreaks.cc/wcf/images/smilies/wink.png]
    • Das ist ein Mangel. Wenn das Gerät noch Garantie hat, umtauschen.
      Die Masse kann über das Cinch Kabel geführt worden sein. So wurde es auch bei alten Drehern zuweilen gemacht.

      Wenn keine Garantie mehr vorhanden, siehe Post von Nadelkiller oder integrierten Pre benutzen.
      Wenn du ein Massekabel legen möchtest, dann öffne die Kiste mal (vorher Netzstecker ziehen) und mach ein Foto. Dann kann man dir sagen, wo du die Masse am besten anklemmst.

      Für 50 Euro kann ich dir einen CEC Dreher mit Direktantrieb, Subchassis und Vollautomatik anbieten.

      Der DT hat weder Antiskating (oder das ist voreingestellt) noch kann man das Auflagegewicht einstellen. Mich würde mal interessieren, mit wieviel Pond er über die Rille kratzt.
      Beim nächsten Geiz ist Blöd Markt Besuch, nehme ich mal die Tonarmwaage mit und schau ob dort so ein Teil ausgepackt rumsteht. ;)

      Gruß Evil
      Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
      LS: Audio Physic Sitara, Needle Deluxe Bamboo, Crazy, CT280
    • Hallo,

      3,5 Pond, das AT 3600 mit "Disco-Nadel" will soviel. hanpin.com.tw/Products/02_FU-700.html

      BTW haben fast alle Hanpin-Dreher keinen Anschluß mehr für ein gesondertes Massekabel, ob die Reloops, Duals, Audio-Technicas, Sonys, Pioneers, Stanton usw., die alle dort gefertigt werden.

      Sollt man eh vergessen, da die Schaltung des Preamps so komisch ist, dass die Kapazität des Phonopres immer auf der Leitung liegt. Wer also eh gescheit damit hören will sollt das Ding rauswerfen.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)