Beiträge von Jackman

    Hallo Wolfgang,


    erstmal herzlich willkommen hier im Dual-Board und ein gutes neues Jahr.


    Der 505 als solches ist ein grundsolider Spieler, an dem nicht viel kaputt gehen kann und der auch einfach zu warten ist.

    Ein neuer Antriebsriemen kostet nicht die Welt (ca. 10-15 €) und löst womöglich schon das Problem. Was auch noch sein kann, ist, dass die Betätigung des Mikroschalters, der den Motor startet, verharzt ist und der Motor dann nicht eingeschaltet wird, wenn Du den Tonarm einschwenkst. Das sollte man reinigen und neu fetten.

    Elektrisch sollten auf jeden Fall die Entstörkondensatoren auf der Netzteilplatine getauscht werden. Die sind bei dem Alter häufig rissig und geben dann gern den Geist auf. Dafür solltest Du allerdings Lötkenntnisse haben.


    So viel erstmal für den Anfang. Es wird von den anderen Kollegen sicher noch mehr kommen.


    Viel Spaß hier!

    Moin,


    ich würde auch sagen, einfach probieren. Sofern die Optik für Dich kein Problem ist, bau' ein Ortofon OM an den 721 und teste es. Wenn Du Interesse hast und vielleicht auch schon ein TK 24, kann ich Dir für kleines Geld ein OM 10 anbieten (näheres per Konversation), bei dem Du dann ja die Nadel von Deinem OM 20 aufstecken/tauschen kannst.


    Letztlich muss man doch hinterfragen, warum kein Hersteller heutzutage einen Antiresonator verbaut und auch Dual damals davon wieder abgekommen ist, auch nach der ULM-Ära. Ein CS 5000, CS 750 etc. hatten ja auch keinen AR mehr und auch Ableger/Varianten der OM Systeme verbaut. Und soweit ich weiß, ist deren Tonarm auch eher mittelschwer...

    Moin,


    zwei Anmerkungen dazu:

    1. Tornadone : Der 704 hatte original noch DIN-Stecker, Cinch kam erst am 714/731.

    2. Ich würde sowohl die Kontaktstifte am TK 24 als auch die Kontaktplatte mit dem Glasfaserreiniger behandeln. In 90-95% aller Fälle wird damit das Problem behoben.


    Die Cinchstecker sollte man trotzdem im Auge behalten, auch mal deren Lötstellen kontrollieren und das Kabel auf scharfe Knicke prüfen, um einen Kabelbruch auszuschließen.

    Moin,


    wichtig ist auch, dass die "neue" Matte nicht zu LEICHT ist. Die originale (graue) matte ist relativ schwer, damit die Motorregelung vernünftig arbeiten kann. Wird das Gesamtpaket Motor - Plattenteller - Auflage zu leicht, kann es passieren, dass die Motorregelung nicht mehr korrekt arbeitet und der Teller ruckartig läuft (pulst).

    Mit einer Gummimatte sollte das aber halbwegs passen. Nur eine Filzmatte würde ich nicht nehmen.

    Moin André,


    wenn das ULM 45 frischer klingt, würde ich mal vermuten, dass die 10er Nadel ihre beste Zeit hinter sich hat.

    Wenn die an der gleichen Kette dumpfer klingt, vielleicht zur Plattenmitte hin auch noch verzerrt, dann würde ich sie ersetzen.

    Moin,


    wenn ich die Qual der Wahl hätte, mir einen Spieler zu akzeptablem Preis aussuchen zu müssen, würde ich entweder einen 604 oder 621 nehmen.


    Ich hatte davon schon mehrere hier, insbesondere 604 und 606 (Nachfolger mit ULM-Technik), ansonsten 491 (entspricht weitgehend dem 621, hat aber einen kleinen Teller) und bei keinem hat der Motor oder dessen Peripherie Probleme bereitet.

    In der Regel war das Einzige, was ich gemacht habe der "Knallfrosch" und ansonsten liefen die Geräte einfach. Und zum Thema Tonabnehmer hat Decrypter schon das Wesentliche geschrieben.

    Moin Dori,


    herzlich willkommen hier im Dual-Board.
    Erstmal schön, dass Du Dir einen "alten" Dual zulegen möchtest. Deine Auswahl erstreckt sich ja auf durchaus unterschiedliche Modelle.


    Wenn Du handwerklich etwas geschickt bist und Dir eventuelle Wartungsarbeiten zutraust, ist ein reibradgetriebener Dreher durchaus interessant, also Deine angegebenen 1218, 1226 und 1229. Wenn Du die sozusagen "plug and play" benutzen möchtest, sollten sie wirklich komplett gewartet und dadurch nicht ganz günstig sein, insbesondere ein 1229.


    Ein riemengetriebener Dreher ist im Vergleich deutlich wartungsärmer. Da kann natürlich auch die Mechanik verharzen, aber es gibt bei den von Dir genannten 521 und 522, die übrigens bis auf die Tonarm/Tonabnehmertechnik identisch sind, keine Wechselfunktion und keine Reibradmechanik, die Aufmerksamkeit benötigen.


    Wenn Du also weniger Aufwand haben möchtest, würde ich Dir zum 521 oder 522 raten. Dabei würde ich persönlich den 521 vorziehen, da man bei eventuellem Ersatz des Tonabnehmers flexibler und günstiger ist.


    Alternativ zu den 5ern bieten sich die entsprechenden 6er Modelle mit Direktantrieb an, also 621, 622, 626 oder 650 RC, wobei die letzten beiden Frontbedienung haben und eine Holzoptik etwas schwieriger zu erreichen ist.


    Ansonsten auch von mir viel Erfolg bei der Suche und Auswahl.

    Hallo Michael,


    zunächst mal: schöner Dreher, den Du da gebaut hast :thumbup:.

    Ich könnte mir in dem konkreten Fall vorstellen, dass speziell die Kombination Tonabnehmer/Tonarm bei Dir besser funktioniert als mit dem originalen Arm. Möglicherweise passen das Eigengewicht des Systems, die Nadelnachgiebigkeit und die effektive Masse Deines Tonarms einfach besser zusammen als im Original.


    Das sind die Punkte, die ich schon in #54 erwähnt hatte: Voraussetzung ist natürlich, dass die zu vergleichenden Dreher als Paket aus Laufwerk, Tonarm, Tonabnehmer und Phonopre in sich optimal abgestimmt sind.


    Daraus die Folgerung zu ziehen, die meisten Neugeräte würden besser als die alten spielen, halte ich für gewagt und wie schon andere Boardler geschrieben haben, die Hersteller wussten schon sehr genau, was sinnvoll und erforderlich ist.

    Moin,


    Winfried,


    Er muss eine "Gewährleistung" geben, KEINE Garantie.

    Eine Garantie ist eine freiwillige Leistung eines Herstellers. Hat mit der verpflichtenden Gewährleistung des Händlers NICHTS zu tun!

    Wurde schon 1 Million mal geschrieben, scheint aber immer noch nicht klar zu sein.


    Damit hast Du natürlich recht, habe ich nur in der Antwort nicht dran gedacht.


    Den Anlagenpreis habe ich nur in den Raum gestellt, da Tom einen neuen Dreher mit € 4500,- ins Gespräch gebracht hat.


    Wenn man alles richtig machen will, muss der Raum und die Aufstellung der Anlage natürlich passen und dann müsste es ein Doppel-Blindtest sein, bei dem mehrere Hörer eine Beurteilung vornehmen müssten. Letztendlich wird man das vermutlich nie so realisieren können, dass man es allen recht machen könnte.


    Die Lösung mit der Digitalisierung und der Abhöre über Kopfhörer ist schon eine sehr gute Lösung, aber wenn unterschiedliche Personen hören sollen, wird wahrscheinlich auch wieder irgendwer aus dem Gebüsch kommen...

    Moin,


    Tom, zum Thema Garantie: ein Gewerblicher Anbieter MUSS eine Garantie anbieten. Das ist gesetzlich so geregelt. Als Privatverkäufer musst Du explizit darauf hinweisen, dass das ein Privatverkauf ist und deshalb die Garantie ausgeschlossen werden kann.


    Zu den Preisen: wenn Du ein gebraucht gekauftes Gerät erst in einer Werkstatt revidieren lassen musst, ist klar, dass da ein solches Preisgefüge entstehen kann. Es gibt aber hier im Board etliche Anbieter von revidierten Geräten, von denen ich bedenkenlos ein Gerät kaufen würde und das kostet dann je nach Modell vielleicht max. € 350,-.
    Ich habe meinen 704 vor 2 Jahren von einem ehemaligen Boardler gekauft und habe € 230,- bezahlt. Das Gerät ist vom Zustand mindestens so gut wie neuwertig und hat eine furnierte (statt folierte) Zarge und eine neue klare Haube.


    Ich werde den auch nicht wieder her geben.


    Wie sich ein Neugerät gegen einen 701 oder 704 schlagen würde kann man schlecht einschätzen.

    Wenn die gesamte Anlage entsprechend hochwertig ist, könnte man vermutlich einen Unterschied hören. Das spielt sich aber auf einem sehr hohen Level ab. Auf einer Anlage, die, sagen wir mal, im Preisbereich € 5000,- für Verstärker, Phonopre und Lautsprecher angesiedelt ist, vermute ich, dass es sehr schwer wird, einen Unterschied zu hören. Voraussetzung ist natürlich, dass die zu vergleichenden Dreher als Paket aus Laufwerk, Tonarm, Tonabnehmer und Phonopre in sich optimal abgestimmt sind.


    Es wäre Blödsinn, gleiche Systeme zu benutzen, wenn diese nicht mit einem der Tonarme harmonieren.


    Just my 2 cents

    Moin,


    soweit ich in Erinnerung habe, sollte die Nadel in dem waagerecht markierten Bereich liegen, den Du auf der oberen Skizze in Bild 1 erkennen kannst.

    In der Abbildung ist die Nadel quasi direkt in der Aussparung und da kommst Du mit den wenigsten gängigen Systemen heute hin.


    Ich habe meine Systeme immer nach diesem Schema eingebaut und justiert (Nadel in der Draufsicht in der Kerbe, in der Seitenansicht in dem markierten Bereich). Hat bisher immer problemlos funktioniert.

    Hallo U.Pfaff ;) ,


    der 1256 ist ein Gerät mit ULM-System. Dieses System löst man, indem man von oben die Schraube, die mittig durch das Aluplättchen geht mit einem kleinen Schraubendreher herausdreht, bis das System nach unten quasi "wegfällt".


    Wenn Du den ganzen Tonkopf abnehmen möchtest, musst Du sicherlich die Blende am Start-/Stop-Hebel entfernen. Dann hast Du evtl. die Möglichkeit, von unten an die Schraube zu kommen.


    Hier gibt es das Service Manual oder größer, aber englisch bei Vinyl Engine. Da musst Du aber angemeldet sein (ist kostenlos).


    Viel Erfolg!

    Moin Andreas,


    ich habe eine Vermutung, wie man das Ganze angehen könnte und bin auch nicht allzu weit weg von Dir. Allerdings ist es empfehlenswert, dieses Ersatzteil zu bestellen. Dazu benötigt man dann noch die Kondensatoren neu und ich vermute, dass Dein 505er damit wieder einwandfrei läuft.


    Ich hatte das Problem auch schon, dass der Mikroschalter auf der Platine verharzt war und dadurch dann hing und nicht geschaltet hat. Den Umbau könnte ich dann machen.

    Moin,


    Martin, Du hast recht. Ich habe mich vertan, weil das Tonarmlager etwas einfacher aufgebaut ist als beim 1257, mit dem er verwandt ist. Da fehlt der äußere Lagerbock und auf dem Foto aus #1 wirkte das wie das einfache Lager vom 1254...

    Moin,


    technisch am interessantesten ist der 627 (quarzgeregelter Direktantrieb), solide und schlicht der 506, am neuesten der 503-2 und aus meiner Sicht der letzte Platz ist der 1256.


    Der 627 und der 506 haben die ULM Tonabnehmer, was im Falle eines Austauschs etwas problematischer ist.

    Der 506 ist ein riemengetriebener Halbautomat, der aber sehr solide ist und im Falle des Falles einfach zu warten ist.

    Der 627 ist ein direktgetriebener Vollautomat und vom Antrieb sehr solide und praktisch wartungsfrei.

    Der 503-2 ist ein riemengetriebener Vollautomat, der aber einen einfachen Motor hat, der auch gern zu Laufgeräuschen neigt. Tonarm und System sind aber gut.

    Der 1256 ist ein riemengetriebener Plattenwechsler der letzten Wechslergeneration. Da ist mehr Mechanik verbaut, die anfälliger sein kann. Der Tonarm ist einfacher als bei den anderen Geräten und die Auflagekraft wird nicht, wie bei den anderen drei Geräten, per Federkraft, sondern nur über das Gegengewicht eingestellt. Außerdem ist der Plattenteller kleiner als bei den anderen Geräten.


    Ich würde, so es denn eines von den 4 Geräten werden soll, den 627 oder den 506 nehmen.


    Die Wiener Boardkollegen haben sicher auch noch gute Tipps...

    Moin,


    ich vermute auch, dass die Bezeichnung -2 der Zarge geschuldet ist. Das ist ja schon die Plastikzarge mit der niedrigen hinteren Kante und der veränderten Haubenform hinten.


    Ansonsten kann ich mich, was die Nadeln angeht, meinen Vorrednern nur anschließen. Ich würde die vorhandene Nadel erstmal weiter nutzen. Vernünftiger Ersatz schlägt dann eben mit € 40,- zu Buche und tut mMn. nicht Not, solange die vorhandene Nadel gut spielt.