Beiträge von Jackman

    Moin,

    Was ich nicht verstehe - und vielleicht kannst du es erklären - wieso die Entfernung von diesen Teilen vorgeschlagen wird...

    da hat der Schreiber einfach keine Ahnung. Das ist ein Saugkreis, der an der Stelle üblicherweise zur Impedanzlinearisierung dient. Heute wird das für Röhrenverstärker und Class D-Verstärker üblicherweise eingesetzt.

    Moin,

    mal noch so eingeworfen: wenn noch kein V15III Body vorhanden ist, sollte man bedenken, dass bei diesen nach so langer Zeit gern mal die Spulendrähte aufgeben und dann hat man viel Geld ausgegeben und ein kaputtes System.

    Wenn also noch kein Body vorhanden ist, würde ich das mal mit bedenken. Mir persönlich wäre dieses Risiko zu groß. Das betrifft aber mehr oder weniger alle alten Systeme.

    Moin Nick,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Dual-Board. Mit dem CS 650RC hast Du ja schon ein sehr schönes Gerät. Die Probleme sind überschaubar und ich würde Dir da durchaus gern helfen. Allerdings habe ich selbst auch noch nie bei einem meiner Dual den Lift repariert (reparieren müssen). Deshalb halte ich mich da lieber zurück.

    Ein Neukauf kann übrigens ganz schön ins Geld gehen im Vergleich zur Reparatur, unter anderem auch, weil Du nur sehr wenige vollautomatische Plattenspieler im Preisbereich bis z.B. 500 € bekommst. Mit einer Reparatur bleibst Du selbst mit einer Umrüstung des Tonarms deutlich unter diesem Betrag.

    Ich komme übrigens aus Stadthagen und arbeite in Vahrenwald. Wenn Du akso Hilfe benötigst, frag' ruhig.

    Moin,

    der Umwerfer sieht ja mal gar nicht mehr gesund und vollständig aus. Da fehlt ja die untere Führungsnase komplett. Das sollte in dem Fall zwar die Umschaltung auf 45/min nicht beeinflussen, aber das sieht wie über lange Zeit eingeschliffen aus, also evtl. eine Fehlstellung des Umwerfers (zu hoch), der dann den Riemen nicht mehr auf die 45/min bekommt.

    Ich behaupte mal, wenn Du diese Nase nicht wieder nachgeformt oder anders ersetzt bekommst, brauchst Du einen Umwerfer aus einem Schlachtgerät oder jemanden, der das in 3D-Druck erstellen kann.

    Moin Volker,

    wie Uwe schon schrieb ist das ein Ortofon Vinyl Master oder international auch Serie 500.

    Für diese Systeme gibt es noch Originalnadeln, vorwiegend mit der 500er Bezeichnung (510-540). Es passen auch die Nadeln der 300er Serie (302, 310, 320), die mechanisch gleich sind, aber einen grauen statt schwarzen Plastikträger haben.

    Die 320er Nadel galt lange als Geheimtipp, weil sie sehr günstig zu bekommen war und man dadurch ein preisgünstiges System mit sehr guter Nadel bekommt (getippter FineLine-Schliff), wofür man sonst erheblich mehr investieren muss (Vinyl Master silver oder 540).

    Übrigens kann man die Vinyl Master Systeme als Vorgänger der OM betrachten.

    Moin,

    ein 1/2"-System lässt sich am TK 24 auch ohne Montagelehre oder messen montieren. Man kann sich an der Bauform des TK 24 orientieren, das auf der Oberseite in dem Bereich, wo der Fingerbügel geschwenkt wird eine Vertiefung hat. Auf der nach unten gedachten Linie sollte die Nadel sitzen.
    Auf den angehängten Bildern kan man das sehr schön sehen. Eines davon habe ich extra mit aufgeschobener Lehre aufgenommen.

    Edit: auch ich musste feststellen, dass Babo schneller war, aber ich habs aktuell fotografiert (passenderweise mit AT VM 95 ;)) und bekam die Bilder nicht verkleinert...X(

    Moin Jonas,

    ein neues Headshell kannst und brauchst Du nicht montieren. Das passt überhaupt nicht an den Arm, schon rein mechanisch nicht.

    Das M95 ist in das sogenannte TK, also den "Schlitten", der mit dem Fingerbügel verriegelt wird, eingeklickt. Das kann man dort demontieren und stattdessen ein 1/2"-System wie eben das AT VM95ML montieren. Du benötigst also nur das neue System.

    Moin,

    Ohne Riemen funktioniert die Umschaltung nicht. Die Geschwindigkeit ist nur vor gewählt und über die Sperrschiene blockiert.

    das trifft auf den Antriebsriemen zu, der ja neu ist. Ein fehlender Pitchriemen beeinflusst die Umschaltung nicht.
    Den Pitchriemen kann man auch ohne Ausbau des Motors tauschen. Ist zwar etwas fummelig, geht aber. Wie aber Peter schon schrieb, ist eine kleine Wartung des Motors nach der Zeit sinnvoll und dazu muss er ohnehin raus.

    Nun, ich habe die innere Höhe der Gehäuse - um bei diesem passenden Begriff zu bleiben - gemessen und da sind es bei dem 505-Gehäuse gerade mal 4,5 cm, also zu wenig, was ich ja auch vorher schon schrieb.
    Es ist mir zu aufwendig, dafür den in der Anlage stehenden 721 auszubauen, um das zu messen. Da kommt eben auch Erfahrung dazu ;). Mit einem 604 hatte ich das vor einiger Zeit mal probiert. Der lag auf und federte nicht mehr...

    Moin,

    Roman, die eigentlichen Chassis - manche sagen Platine - sind, soweit ich weiß, gleich hoch. Wenn Du die Gesamthöhe der Zarge innen meinst, ist die 505-Zarge immer noch niedriger. Ohne Loch geht da für die meisten Chassis außer 505 nichts. Chassis mit EDS 500 hatte ich schon getestet, weil ich das selbst mal vor hatte und der EDS 1000 ist mit Sicherheit nicht flacher.

    Bei den Chassis ist immer die Bauhöhe des Motors bzw. der Mechanik entscheidend. Einen 1219/1229 kann man auch nicht ohne Anpassungen in z.B. eine Wannenzarge einbauen. Das sind die höchsten Modelle mit großem Teller, die 505 die flachsten (durch den SM 100 Motor).

    Moin Olli,

    ich habe es erst heute Abend geschafft, das nachzumessen. Die Zarge vom 701.1 hat die gleiche Tiefe innen wie die späteren (601, 701.2, 721 Wannenzarge etc.). Das Maß Bodenplatte innen zu Federtopfaufnahme Oberkante beträgt ca. 6 cm.
    Die Zarge vom 505-2/3/4 hat eine Höhe von nur 4,5 cm für das gleiche Maß. Das bedeutet, dass Du entweder den Boden der 505-Zarge ausschneiden müsstest und evtl. sogar zusätzliche Füße unter die Wanne montieren müsstest oder Du müsstest bzw. könntest nur auf eine modernere Zarge ausweichen.

    Ich persönlich würde für den EDS 1000 kein Loch in die Zarge schneiden. Der ist ja schon ziemlich wuchtig. Bei einem EDS 500 (604 etc.) hatte ich darüber auch schon nachgedacht. Der wäe von vorn nicht so leicht zu sehen.

    Moin,

    die originale Zarge des 701 ist schon sehr flach, aber eine 505-Zarge wird sehr wahrscheinlich nicht passen, da sie noch flacher ist. Ich kann das heute Nachmittag mal ausmessen, habe beide da.

    Zumindest optisch sieht die Zarge des 701 1. Serie flacher aus als die der 2. Serie. Die ist übrigens identisch mit der 601-Zarge.

    Moin,

    Was genau spricht eigentlich gegen den PE? Der ist qualitativ dem 1257 über und den 1209 ebenbürtig.

    das hatte ich vorhin auch schon gedacht, hatte aber noch keine Zeit zu schreiben.

    Der PE ist etwa vergleichbar mit dem Dual 1228, aber die Zarge ist, da stimme ich Nils zu, nicht der Burner. Es ist nur etwas schwerer, da eine Zarge mit den passenden Aufnahmen zu finden.
    Ich könnte mir ja duchaus auch eine Telefunken Zarge vom W 248/268 vorstellen. Die sieht besser aus und sollte doch auch passen, oder?

    Ansonsten: einen nach dem anderen fertig machen. Die finden schon ein Plätzchen ;).

    Moin Nils,

    erstmal herzlich willkommen hier im Dual-Board. Mit den 3 Drehern bist Du ja schon recht ordentlich aufgestellt :).

    Der Tipp von Marc ist eigentlich ganz gut und sinnvoll. Der 1209 ist ein sehr solider Dreher, der zwar machmal unterschätzt wird, aber manchem eigentlich höher angesiedeltem Modell locker das Wasser reicht. Wenn Du Dir die Wartung zutraust, ist das sicher die sinnvollste Lösung.

    Der 1257 ist ein später Wechsler von Dual, schon mit Riemenantrieb und dem häufig verschmähten ULM-System. Grundsätzlich ist aber auch das ein guter Dreher mit kardanisch gelagertem Tonarm und masseloser Auflagekrafteinstellung. Das ULM 45 hat, wenn ich mich recht erinnere, eine elliptische Nadel montiert (DN 145 oder 149 E)
    Der verbaute Antriebsmotor ist entweder der SM 100 oder selten der SM 112. Wenn der SM 100 verbaut ist, benötigt der direkt 230V Netzspannung. So wird er auch in der HS verkabelt sein. Ein SM 112 benötigt 12V Wechselspannung, also einfach einen 12V Trafo mit max. 0,3A. Das reicht völlig aus.

    Voraussetzung ist natürlich, dass du mit Netzspannung umgehen kannst/Dich auskennst. Sonst solltest Du das besser jemanden machen lassen, der sich damit auskennt.

    Zu Deiner Frage mit dem langen Cinchkabel muss man sagen, dass das nicht sinnvoll ist, solange das Signal des Plattenspielers nicht (vor-)verstärkt ist. Dann ist es sinnvoller, ein Kabel an den Tape-Anschluss der HS 148 anzuschließen. Da liegt höchstwahrscheinlich schon ein verstärktes Signal an und Du kannst direkt an den Line-Eingang Deines Verstärkers gehen.

    Gutes Gelingen!

    Moin,

    hier mal ein Komplettpaket zu vernünftigem Preis. Plattenspieler schon mit Magnetsystem (und nicht Keramik wie bei den kleineren Anlagen), Riemenantrieb, "etwas" höhere Ausgangsleistung und brauchbare Lautsprecher dabei.

    Wenn die Anlage wirklich bis vor wenigen Wochen benutzt wurde, sollte das schon eine brauchbare Basis sein, die man, ggf. mit Hilfe hier aus dem Board, auch überholen kann.

    Ach, und halbwegs in Reichweite ist das eil auch noch...:)