Beiträge von Jackman

    Hallo Michael,


    zunächst mal: schöner Dreher, den Du da gebaut hast :thumbup:.

    Ich könnte mir in dem konkreten Fall vorstellen, dass speziell die Kombination Tonabnehmer/Tonarm bei Dir besser funktioniert als mit dem originalen Arm. Möglicherweise passen das Eigengewicht des Systems, die Nadelnachgiebigkeit und die effektive Masse Deines Tonarms einfach besser zusammen als im Original.


    Das sind die Punkte, die ich schon in #54 erwähnt hatte: Voraussetzung ist natürlich, dass die zu vergleichenden Dreher als Paket aus Laufwerk, Tonarm, Tonabnehmer und Phonopre in sich optimal abgestimmt sind.


    Daraus die Folgerung zu ziehen, die meisten Neugeräte würden besser als die alten spielen, halte ich für gewagt und wie schon andere Boardler geschrieben haben, die Hersteller wussten schon sehr genau, was sinnvoll und erforderlich ist.

    Moin,


    Winfried,


    Er muss eine "Gewährleistung" geben, KEINE Garantie.

    Eine Garantie ist eine freiwillige Leistung eines Herstellers. Hat mit der verpflichtenden Gewährleistung des Händlers NICHTS zu tun!

    Wurde schon 1 Million mal geschrieben, scheint aber immer noch nicht klar zu sein.


    Damit hast Du natürlich recht, habe ich nur in der Antwort nicht dran gedacht.


    Den Anlagenpreis habe ich nur in den Raum gestellt, da Tom einen neuen Dreher mit € 4500,- ins Gespräch gebracht hat.


    Wenn man alles richtig machen will, muss der Raum und die Aufstellung der Anlage natürlich passen und dann müsste es ein Doppel-Blindtest sein, bei dem mehrere Hörer eine Beurteilung vornehmen müssten. Letztendlich wird man das vermutlich nie so realisieren können, dass man es allen recht machen könnte.


    Die Lösung mit der Digitalisierung und der Abhöre über Kopfhörer ist schon eine sehr gute Lösung, aber wenn unterschiedliche Personen hören sollen, wird wahrscheinlich auch wieder irgendwer aus dem Gebüsch kommen...

    Moin,


    Tom, zum Thema Garantie: ein Gewerblicher Anbieter MUSS eine Garantie anbieten. Das ist gesetzlich so geregelt. Als Privatverkäufer musst Du explizit darauf hinweisen, dass das ein Privatverkauf ist und deshalb die Garantie ausgeschlossen werden kann.


    Zu den Preisen: wenn Du ein gebraucht gekauftes Gerät erst in einer Werkstatt revidieren lassen musst, ist klar, dass da ein solches Preisgefüge entstehen kann. Es gibt aber hier im Board etliche Anbieter von revidierten Geräten, von denen ich bedenkenlos ein Gerät kaufen würde und das kostet dann je nach Modell vielleicht max. € 350,-.
    Ich habe meinen 704 vor 2 Jahren von einem ehemaligen Boardler gekauft und habe € 230,- bezahlt. Das Gerät ist vom Zustand mindestens so gut wie neuwertig und hat eine furnierte (statt folierte) Zarge und eine neue klare Haube.


    Ich werde den auch nicht wieder her geben.


    Wie sich ein Neugerät gegen einen 701 oder 704 schlagen würde kann man schlecht einschätzen.

    Wenn die gesamte Anlage entsprechend hochwertig ist, könnte man vermutlich einen Unterschied hören. Das spielt sich aber auf einem sehr hohen Level ab. Auf einer Anlage, die, sagen wir mal, im Preisbereich € 5000,- für Verstärker, Phonopre und Lautsprecher angesiedelt ist, vermute ich, dass es sehr schwer wird, einen Unterschied zu hören. Voraussetzung ist natürlich, dass die zu vergleichenden Dreher als Paket aus Laufwerk, Tonarm, Tonabnehmer und Phonopre in sich optimal abgestimmt sind.


    Es wäre Blödsinn, gleiche Systeme zu benutzen, wenn diese nicht mit einem der Tonarme harmonieren.


    Just my 2 cents

    Moin,


    soweit ich in Erinnerung habe, sollte die Nadel in dem waagerecht markierten Bereich liegen, den Du auf der oberen Skizze in Bild 1 erkennen kannst.

    In der Abbildung ist die Nadel quasi direkt in der Aussparung und da kommst Du mit den wenigsten gängigen Systemen heute hin.


    Ich habe meine Systeme immer nach diesem Schema eingebaut und justiert (Nadel in der Draufsicht in der Kerbe, in der Seitenansicht in dem markierten Bereich). Hat bisher immer problemlos funktioniert.

    Hallo U.Pfaff ;) ,


    der 1256 ist ein Gerät mit ULM-System. Dieses System löst man, indem man von oben die Schraube, die mittig durch das Aluplättchen geht mit einem kleinen Schraubendreher herausdreht, bis das System nach unten quasi "wegfällt".


    Wenn Du den ganzen Tonkopf abnehmen möchtest, musst Du sicherlich die Blende am Start-/Stop-Hebel entfernen. Dann hast Du evtl. die Möglichkeit, von unten an die Schraube zu kommen.


    Hier gibt es das Service Manual oder größer, aber englisch bei Vinyl Engine. Da musst Du aber angemeldet sein (ist kostenlos).


    Viel Erfolg!

    Moin Andreas,


    ich habe eine Vermutung, wie man das Ganze angehen könnte und bin auch nicht allzu weit weg von Dir. Allerdings ist es empfehlenswert, dieses Ersatzteil zu bestellen. Dazu benötigt man dann noch die Kondensatoren neu und ich vermute, dass Dein 505er damit wieder einwandfrei läuft.


    Ich hatte das Problem auch schon, dass der Mikroschalter auf der Platine verharzt war und dadurch dann hing und nicht geschaltet hat. Den Umbau könnte ich dann machen.

    Moin,


    Martin, Du hast recht. Ich habe mich vertan, weil das Tonarmlager etwas einfacher aufgebaut ist als beim 1257, mit dem er verwandt ist. Da fehlt der äußere Lagerbock und auf dem Foto aus #1 wirkte das wie das einfache Lager vom 1254...

    Moin,


    technisch am interessantesten ist der 627 (quarzgeregelter Direktantrieb), solide und schlicht der 506, am neuesten der 503-2 und aus meiner Sicht der letzte Platz ist der 1256.


    Der 627 und der 506 haben die ULM Tonabnehmer, was im Falle eines Austauschs etwas problematischer ist.

    Der 506 ist ein riemengetriebener Halbautomat, der aber sehr solide ist und im Falle des Falles einfach zu warten ist.

    Der 627 ist ein direktgetriebener Vollautomat und vom Antrieb sehr solide und praktisch wartungsfrei.

    Der 503-2 ist ein riemengetriebener Vollautomat, der aber einen einfachen Motor hat, der auch gern zu Laufgeräuschen neigt. Tonarm und System sind aber gut.

    Der 1256 ist ein riemengetriebener Plattenwechsler der letzten Wechslergeneration. Da ist mehr Mechanik verbaut, die anfälliger sein kann. Der Tonarm ist einfacher als bei den anderen Geräten und die Auflagekraft wird nicht, wie bei den anderen drei Geräten, per Federkraft, sondern nur über das Gegengewicht eingestellt. Außerdem ist der Plattenteller kleiner als bei den anderen Geräten.


    Ich würde, so es denn eines von den 4 Geräten werden soll, den 627 oder den 506 nehmen.


    Die Wiener Boardkollegen haben sicher auch noch gute Tipps...

    Moin,


    ich vermute auch, dass die Bezeichnung -2 der Zarge geschuldet ist. Das ist ja schon die Plastikzarge mit der niedrigen hinteren Kante und der veränderten Haubenform hinten.


    Ansonsten kann ich mich, was die Nadeln angeht, meinen Vorrednern nur anschließen. Ich würde die vorhandene Nadel erstmal weiter nutzen. Vernünftiger Ersatz schlägt dann eben mit € 40,- zu Buche und tut mMn. nicht Not, solange die vorhandene Nadel gut spielt.

    Moin Thomas,


    mMn. könnte das zwar durchaus gehen, aber Dir fehlt dann z.B. die Funktion des Entstörkondensators. Der Schalter ist beim 491 A auf Deinem Bild rechts von Motor und Steuerplatine (kleiner offener Mikroschalter).


    Da Du ja die Teile vom 491 ohne A hast und bereit bist, die umzubauen (ich würde es aus Erhaltungsgründen nicht machen!), könntest Du auch den originalen Mikroschalter des A ausbauen und von "normalen" nicht nur das Netzteil, sondern auch den KS 4 (so heißt das kleine Kästchen) umbauen.


    Ich würde allerdings kein intaktes Gerät dafür opfern und lieber ein Steckernetzteil oder einen kleinen Trafo kaufen. Beim Trafo (12V AC) würde ich dann noch eine Sicherung davor schalten.

    Moin,


    ich hatte einmal einen 750 hier, der das Problem mit dem Headshell hatte, Kontaktblock war zurück geschoben. Einmal wieder richtig positioniert und gut. Kontaktproblem mit dem Geschwindigkeitsumschalter behoben, neuer Riemen - alles bestens.

    630Q: Kondensatoren erneuert - läuft...


    Ach ja, zum Thema problemloser Dreher: ich habe hier einen top gepflegten 704 von Jo. Der läuft wie ein Neuer, keine Störgeräusche, keine elektrischen oder mechanischen Probleme. Hat nur Endabschaltung wie der 510 und kommt mit den meisten Systemen klar.

    Daneben spielt ein gut gewarteter 601 ebenfalls problemlos. Keine Störgeräusche, Automatik funzt, also auch alles bestens.

    Moin,


    Karl, zum abnehmen oder Tausch der Nadel brauchst Du dieses System nicht abbauen!

    Zitat

    Noch einen Tipp möchte ich Dir geben: bevor du für viel Geld eine Nadel kaufst, solltest Du versuchen, das System zu lösen und die Nadel herauszubekommen. Dann wieder rein damit und das ganze erneut montieren (Madenschraube auf keinen Fall fest anknallen, sondern nur so, daß sie gerade eben in der Versenkung verschwindet). Einfach um anzutesten, ob der Nadeltausch unfallfrei möglich ist...


    Im Gegensatz zu den ULM TKS Systemen lässt sich die Nadel auch bei montiertem System abnehmen, indem man sie nach unten ausklipst. So besteht zunächst keine Gefahr, irgendwelche Haltenasen zu beschädigen.

    Was den Ersatz der Nadel angeht war ich derjenige, der die DN 242 Black Diamond getestet hat und auch nach wie vor benutzt. Ich hatte sie verglichen mit der bei Dir montierten DN 236/237 und einer anderen guten Nachbaunadel. Für mich war die Black Diamond die am ausgewogensten klingende Nadel. Für den Preis von ca. € 40,- macht man da nichts verkehrt.

    Moin Karl,


    auch von mir erstmal ein herzliches Willkommen hier im Board.


    Meine Vorredner/-schreiber haben ja schon einiges zu Deinem Gerät geschrieben.

    Das vorhandene TKS/DMS 237 ist schon ein ziemlich gutes System, bei dem sich durch Austausch der Nadel noch etwas verbessern lässt. Ich habe an so einem System ene Black Diamond Nadel montiert, die die Bezeichnung DN 242 hat (grüner Einschub). Das ist schon eine hörbare Verbesserung gegenüber der jetzigen Nadel und das zu einem überschaubaren Preis (ca. € 40,-). Läuft bei mir an einem modifizierten 505-3...


    Die möglichen Umrüstungen erfordern deutlich mehr finanziellen Einsatz. Zu einem TKS-Adapter kommt das neue System, so dass das schnell dreistellig wird.

    Thomas (Candela) bietet die TKS OM Bodys an, die aber noch eine Nadel benötigen und damit auch dreistellig werden. Neuerdings bietet er auch die neuen Audio Technica AT VM95 Bodys als TKS-Umrüstung an, aber dann fängst Du gleich über € 100,- an.

    Das sind beides hervorragende Lösungen, aber Du musst letztendlich entscheiden, wieviel Geld Du zunächst in die Hand nehmen möchtest.

    Moin,


    wenn Du das Red liegen hast, könntest Du Dir noch die 320er Nadel holen, Getippter Fine Line Diamant für rund € 50,-. Dann bist Du etwa auf dem Level des Blue oder OM 30.

    Bei den VM ist der Farbcode aufsteigend white, red, blue, silver.


    Und was die 2M Systeme angeht: Farbcode aufsteigend red, blue, bronze, black ;)

    Moin,


    also für mich steht die Nadel auf den beiden letzten Bildern mindestens 5mm zu weit hinten und bei den Bildern, bei denen das System auf der Platte liegt, schleift bereits der Nadeleinschub auf der Platte. Das KANN nicht in Ordnung sein...